Willkommen bei unserem großen Zeltplane Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Zeltplanen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Zeltplane zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Zeltplane kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Zeltplane ist vielseitig einsetzbar: Als Schutz vor Wettereinflüssen, als Erweiterung des Torzeltes, als Zeltboden oder als Abdeckung.
  • Es gibt die Zeltplanen in vielen unterschiedlichen Größen oder Formen und bei Bedarf werden Planen auch individuell angefertigt.
  • Zeltplanen unterscheiden sich vor allem anhand der Zusammensetzung des Materials. Die meisten heutigen Planen bestehen aus Kunststoffen, es gibt aber auch welche aus Baumwolle.

Zeltplane Test: Das Ranking

Platz 1: Aqua Quest Defender Tarp Medium 3 x 2 m

Platz 2: theBlueStone Hammock Plane für Camping 3 x 3 m

Platz 3: DD Hammocks superleichtes Regen Tarp oliv grün

Platz 4: YUEDGE Tragbare Leichte wasserdichte Zeltplane

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Zeltplane kaufst

Was ist eine Zeltplane und wozu wird sie eingesetzt?

Gerade bei dem Thema Camping, aber auch, wenn es um diverse Aussenveranstaltungen kommen oft Planen zum Einsatz. Die Zeltplane kann dabei als zusätzliche Abdeckung oder als Schutz vor Wind, Regen oder Sonne eingesetzt werden.

Außerdem kann mithilfe einer Zeltplane ein Zelt, Gartenpavillon oder Vorzelt vergrößert werden oder die Plane ist gegebenenfalls an sich schon ein Bestandteil des Zeltes, beispielsweise als Dach oder Seitenwand. Zeltplanen können zudem gut als Boden an sich oder als Schutz gegen Boden-Nässe unter dem Zelt verwendet werden.

Wo kann ich Planen kaufen und was muss ich bezahlen?

Zeltplanen gibt es in Camping-Fachmärkten, in zahlreichen Baumärkten oder aber auch in diversen Online-Shops. Soll die Zeltplane in einem längeren Außeneinsatz genutzt werden, empfiehlt sich hier die Beratung durch einen Experten in einem Geschäft für Outdoor-Zubehör.

Einfache Planen gibt es schon ab fünf Euro. Die qualitativ etwas besseren Zeltplanen kosten um die 15 bis 40 Euro. Je nach Zubehör-Umfang und Größe der Plane kann der Preis aber deutlich teurer sein. So kosten Dachplanen für größere Partyzelte gerne über 100 Euro.

Wohnwagen mit Zeltplane

Zeltplanen sind vielseitig einsetzbar. So kann mithilfe einer Plane ein Zelt oder Vordach erweitert werden. (Foto: MyOfficeBooks / pixabay.com)

Können Planen ausgeliehen werden?

Generell können Planen auch gemietet oder ausgeliehen werden. Dabei reicht das Angebot von speziellen Abdeckplanen, bis hin zu Zelt- oder LKW-Planen. Wenn du dir eine Zeltplane ausleihen möchtest, lohnt sich ein Blick ins Internet, denn dort lassen sich viele Anbieter finden und auch vergleichen.

Kann ich mir eine Plane auch anfertigen lassen?

Ja, du kannst dir auch eine Zeltplane anfertigen lassen. Auch hier lassen sich vor allem im Internet viele Hersteller finden, die jegliche Art von Planen nach den eigenen Vorstellungen und für jeden Zweck produzieren.

Dabei kannst du dann die genauen Maße, die Form, das Material und auch die Befestigungsmöglichkeit auswählen. Im Schnitt sind diese angefertigten Planen etwas teurer, aber dafür bekommt man dann auch eine optimal passende Plane.

Welche Maße soll meine Schutzplane haben?

Je nachdem wofür die Plane verwendet wird, sollte ein anderes Maß oder auch eine andere Form genutzt werden. Daher sollte vor dem Kauf unbedingt klar sein, wie groß die Zeltplane sein muss und welche Form sie haben soll.

Soll etwas mit der Plane abgedeckt werden, ist es empfehlenswert, wenn die Plane etwas größer als eigentlich nötig ist. Zeltplanen die als Seitenwände genutzt werden, sollten jedoch die absolut passenden Maße haben. Die meisten Pavillons benötigen beispielsweise Seitenwände in einem Maß von vier mal vier Metern.

Dabei gibt es alle Arten von Planen in vielen, unterschiedlichen Maßen und schon aber einer Größe von drei mal zwei Metern. Die meisten haben eine rechteckige oder quadratische Form, aber es gibt auch runde Abdeckplanen.

Aus welchem Material bestehen Abdeckplanen?

Die meisten Planen bestehen aus Kunstfasern. Dabei kommen die Kunststoffe Polyvinylchlorid (PVC) oder Polyethylen (PE) zum Einsatz. Diese sind strapazierfähig, robust und durch die Beschichtung auch wasserdicht. Seltener findet man hingegen Zeltplanen aus Baumwolle. Baumwoll-Planen bestechen vor allem durch die lange Haltbarkeit.

Woran und wie kann ich die Zeltplane befestigen?

Die meisten Planen haben zur Befestigung Ösen oder Schlaufen. Damit können die Zeltplanen entweder leicht am Boden fixiert, an Haken oder Knöpfen aufgehängt oder mit Schnürren oder Spanngummis an Gegenständen angebracht werden.

Soll die Plane beispielsweise auf dem Boden fixiert werden, können durch die Ösen einfach Heringe oder Erdnägel gesteckt werden. Soll die Zeltplane an ein Zelt oder Vordach angebracht werden, bieten sich dafür Schnürre oder spezielle Spanngummis an. Diese werden durch die Ösen oder Schlaufen geführt und dann an dem Zelt oder Vordach befestigt.

Entscheidung: Welche Arten von Zeltplanen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Zeltplanen unterscheiden:

  • Zeltplane aus Polyvinylchlorid
  • Zeltplane aus Baumwolle
  • Zeltplane aus Polyethylen

Zeltplanen können vielseitig eingesetzt werden und schützen dabei vor Wind, Regen oder Sonne. Alle Planen gibt es in verschiedenen Größen, Formen oder Farben. Dabei unterscheiden sich die Zeltplanen aber vor allem in der Zusammensetzung des Materials.

Wir wollen dir daher helfen, die richtige Zeltplane für deine Ansprüche zu finden. Dazu stellen wir die verschiedenen Arten vor und zeigen dir die jeweiligen Vorteile und Nachteile auf.

Was zeichnet eine Zeltplane aus Polyvinylchlorid aus und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Zeltplanen aus PVC bestehen aus dem Kunststoff Polyvinylchlorid. Diese Zeltplanen sind eher vergleichbar mit einer LKW-Plane und werden vor allem für große Partyzelte verwendet. Der Vorteil der PVC-Planen liegt in der besonders hohen Widerstandsfähigkeit und Robustheit. Damit haben diese Planen eine äußerst lange Haltbarkeit.

Daher sind Zeltplanen aus PVC besonders gut zu gebrauchen, wenn diese häufig und lange im Freien genutzt werden sollen. Ein weiterer Vorteil ist, dass PVC feuerhemmend ist. Gerade bei Feiern oder wenn im Zelt eine Heizung aufgestellt werden soll, bietet diese Eigenschaft ein Plus in Sachen Sicherheit.

Vorteile
  • Sehr widerstandsfähig
  • Robust
  • Feuerhemmend
  • Lange Haltbarkeit
Nachteile
  • Hohes Materialgewicht
  • Aufwendigere Befestigung

Ein Nachteil der Zeltplanen aus PVC ist jedoch das höhere Material-Gewicht. Somit kann das Anbringen oder die Handhabung etwas komplizierter oder aufwendiger sein.

Was zeichnet eine Zeltplane aus Baumwolle aus und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Eine Zeltplane aus Baumwolle besteht einhundert prozentig aus einem Baumwollstoff. Diese Planen müssen daher vor dem Gebrauch und eventuell auch zwischendurch zusätzlich imprägniert werden.

Ein großer Vorteil der Baumwoll-Planen ist die hohe Widerstandsfähigkeit und die sehr lange Haltbarkeit. Außerdem ist der Stoff gegen UV-Strahlung beständig und zudem noch atmungsaktiv. Dies bewirkt ein angenehmes Klima unter der Zeltplane.

Vorteile
  • Lange Lebensdauer
  • Schutz vor UV-Strahlung
  • Atmungsaktiv
Nachteile
  • Trocknet langsamer
  • Pflegeintensiver
  • Höheres Gewicht

Ein Nachteil der Zeltplane aus Baumwolle ist jedoch das höhere Gewicht. Je nach Baumwoll-Stoffart ist die Plane leichter oder schwerer, was die Montage erschweren kann. Zudem trocknet Baumwolle deutlich langsamer als Kunststoffe. Außerdem sollte eine Plane aus Baumwolle vor dem Einpacken immer komplett getrocknet sein, da ansonsten der Stoff sehr schnell schimmeln kann.

Was zeichnet eine Zeltplane aus Polyethylen aus und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Planen aus PE bestehen aus dem Kunststoff Polyethylen und ist einer der häufigsten hergestellten Kunststoffe. In der Regel sind PE-Zeltplanen wasserdicht, UV-beständig und vergleichsweise robust. Zudem sind Planen aus PE meistens günstiger. Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht, so ist die Handhabung oder Befestigung einfach und dennoch schützt das Material vor äußeren Einflüssen.

Vorteile
  • Preistgünstig
  • Wasserdicht
  • UV-bestädnig
  • Geringes Gewicht
Nachteile
  • Nicht ganzjährig einsetzbar

Allerdings sollten Zeltplanen aus PE nur bedingt im Winter oder Herbst eingesetzt werden. Starke Stürme oder ständige Feuchtigkeit setzen dem Material auf Dauer zu. Daher eignen sich diese Planen eher für einen Einsatz im Frühling oder Sommer.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Zeltplanen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kauffaktoren du Zeltplanen bewerten und vergleichen kannst. Dadurch soll es dir leichter fallen, welche Zeltplane die richtige für dich ist.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Einsatzzweck
  • Produktmaterial
  • Kosten
  • Produktmaße
  • Artikelgewicht
  • Wassersäule und UV-Schutz
  • Farbe

In den nachfolgenden Abschnitten werden die einzelnen Kategorien näher beschrieben. Damit kannst du für dich selbst entscheiden, welche Kriterien dir wichtig und für deinen Kauf entscheidend sind.

Einsatzzweck

Bevor du dir eine Zeltplane kaufst, solltest du dir in jedem Fall bewusst machen, wofür du diese verwenden möchtest. Dabei gilt, dass kleinere Zeltplanen eher zum Abdecken geeignet und größere zum Bau oder zur Erweiterung von Zelten geeignet sind.

Soll die Plane als Zelt oder Erweiterung eines Vorzeltes dienen, kann es zudem von Vorteil sein, wenn die Plane ein eingebautes Fenster hat. So kommt zusätzliches Licht in das Zelt und natürlich kannst auch du von Innen nach Außen sehen, ohne das Zelt verlassen zu müssen.

Öse einer Plane

Eine Zeltplane sollte unbedingt eine Befestigungsmöglichkeit haben. Am besten lassen sich die Planen mit einer Öse und einem Seil (wie auf dem Bild abgebildet) fixieren und festbinden. (Foto: steuccio79 / 123rf.com)

Produktmaterial

Viele der heutigen Planen bestehen aus Kunstfaser. Diese ist leicht zu reinigen, wasserdicht und strapazierfähig. Je nach Qualität kann die Haltbarkeit dieser Planen etwas kürzer sein.

Soll es ein eher natürliches Produkt sein, solltest du auf Zeltplanen aus Baumwolle zurückgreifen. Diese sind strapazierfähig und bei einer sachgemäßen Imprägnierung wasserdicht. Zwar sind Baumwoll-Planen in der Regel etwas teurer, halten dafür, bei guter Pflege, aber auch sehr lange.

Achte bei der Wahl des Materials in jedem Fall auf die Reißfestigkeit. Gerade wenn die Plane als Boden, Regen- oder Windschutz eingesetzt wird, muss das Material sehr stabil und strapazierfähig sein. In jedem Fall solltest du darauf achten, dass die Plane einfach befestigt werden kann, in dem Ösen oder Schlaufen vorhanden sind.

Je nach Einsatzort- oder zweck sollte dem Kauf einer Zeltplane auch auf die Möglichkeit für eine einfache Befestigung geachtet werden.

Kosten

Wie viel du für die Zeltplane ausgeben willst, liegt natürlich ganz bei dir. Beachte auch hier, wofür du die Plane nutzen möchtest. Soll die Plane nur bei einem einzigen Camping-Trip zum Einsatz kommen, reicht eventuell eine einfach und damit auch günstigere Variante.

Doch gerade, wenn aus der Plane ein komplettes Zelt entstehen soll, empfiehlt es sich eine qualitativ höhere und damit meistens auch teurere Zeltplane zu kaufen. Je besser der Schutz vor Regen, Wind und Uv-Strahlung ist, desto teurer sind die Planen auch.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass Zeltplanen aus Kunststoff meistens günstiger als Baumwoll-Planen sind.

Produktmaße

Bei dem Kauf der Zeltplane solltest du unbedingt auf die passenden Maße achten. Ingesamt gilt, dass zum Abdecken von Gegenständen eher kleinere Planen ausreichen. Wenn aus der Plane ein Zelt entstehen soll, muss eine größere Zeltplane her.

Wenn du mit der Plane etwas Bestimmtes abdecken möchtest, solltest du dich an der Form dieses Gegenstandes orientieren. So eignen sich rechteckige Planen als Anhängerabdeckung und runde Schutzplanen sind eher geeignet, um einen Swimming-Pool abzudecken.

Eine Plane zur Abdeckung sollte immer etwas größer als der eigentliche Gegenstand sein. Wenn keine passende Zeltplane zu finden ist, kann man sich auch eine Abdeckplane anfertigen lassen.

Gewicht

Bei der Frage nach dem Gewicht ist in erster Linie entscheidend, wie die Plane transportiert wird. Fährst du mit dem Auto oder dem Wohnmobil in den Camping-Urlaub, spielt das Gewicht vielleicht nur eine nebensächliche Rolle. Eine durchschnittliche Zeltplane wiegt etwa 150 bis 180 Gramm pro Quadratmeter.

Willst du allerdings die Plane bei einem Wanderausflug als Sitzunterlage nutzen und im Rucksack transportieren, dann bietet sich eine ultraleichte Zeltplane an. Diese wiegen meistens nicht mehr als 500 Gramm und nehmen auch vom Packmaß her weniger Raum ein.

Wassersäule und UV-Schutz

Zeltplanen haben unterschiedlich hohe Wassersäulen. Beim Kauf solltest du daher unbedingt darauf achten, wie wasserdicht oder -abweisend die Plane ist. Soll aus der Zeltplane beispielsweise ein Zelt gebaut werden, muss die Plane unbedingt wasserdicht sein. Auch wenn die Plane als Zeltboden genutzt wird und vor Feuchtigkeit von unten schützen soll, muss die Plane wasserabweisend sein.

Möchtest du die Plane als Sonnensegel verwenden oder beim Camping in einem sehr sonnigen Land, solltest du beim Kauf auf den UV-Schutz achten. Dieser sollte mindestens bei 50 liegen, denn so schützt die Plane dich, bis zu einem gewissen Grad, vor den gefährlichen UV-Strahlen.

Farbe

Die meisten Planen gibt es eher in dezenten oder naturnahen Farben, wie Braun, Schwarz, Grün oder auch Blau. Zeltplanen, die vor allem bei Party- oder Festzelten zum Einsatz kommen, sind oftmals weiß. Es gibt aber auch Planen in kräftigeren Farben wie Rot oder Orange. Einige Hersteller bieten Zeltplanen auch mit Muster an.

Wenn du die Zeltplane bei einem Camping oder Trekking-Trips benutzen möchtest, bieten sich dezente und dunkle Farben an. Vielleicht soll die Farbe der Plane auch zum Zelt oder Vorzeit passen, je nachdem, wo du sie befestigen möchtest. Farbenfrohe oder gemusterte Planen machen sich im eigenen Garten als Farbtupfer ganz schön.

Möchtest du die Zeltplane mit auf eine Survival-Tour nehmen, empfiehlt es sich eine Zeltplane in einem Tarnmuster zu wählen, wie man es beispielsweise von der Ausrüstung der Bundeswehr kennt. So passt sich dann die Behausung farblich der Umwelt an und fällt in der Natur nicht auf.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Planen für das Zelt

Wie pflege ich eine Plane richtig?

Nach dem Gebrauch sollten Planen unbedingt gereinigt werden. Am besten und einfachsten lassen sich Planen mit lauwarmen Wasser, wenn nötig gemischt mit etwas Spülmittel, und einem Tuch oder Schwamm abwischen. Allerdings darf eine Zeltplane niemals mit einem scharfen Gegenstand gereinigt werden, da sie sonst schnell beschädigt werden kann.

Wichtig ist zudem, dass die Plane absolut trocken ist, bevor diese wieder eingepackt und eingelagert wird. Ansonsten können sich leicht Stockflecken oder sogar Schimmel auf der Zeltplane bilden. Außerdem ist es zu empfehlen, vor allem wenn die Plane als Regenschutz genutzt wird, die Schutzplane hin und wieder zu imprägnieren. Geeignete Imprägniermittel gibt es im Fach- oder Baumarkt.

Kann ich mithilfe einer Plane ein Notfall-Zelt bauen?

Ja, mit einer einfachen Plane und wenigen Hilfsmitteln lässt sich ein Einmannzelt bauen. Neben einer Plane mit Ösen benötigst du zum Bau eines Not-Zeltes in der Regel Heringe, ein Seil oder ein Stück Schnurr und einen Stock oder Ast.

Im Internet findest du dazu viele Videos und Anleitungen, wie man ein Notfall-Zelt bauen kann. Je nach Anleitungen können natürlich auch andere Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

Wie mache ich eine Zeltplane selber?

Generell können Planen auch selbst genäht werden, hier sollten aber Näh-Kenntnisse vorahnenden sein. Genaue Näh-Anleitungen finden sich in Näh-Magazinen oder im Internet.

Um eine Zeltplane selber herzustellen, benötigst du also zunächst eine gute Nähmaschine, die auch dickeres Material verarbeiten kann. Dann wählst du das Material für die Plane aus, achte darauf, dass der Stoff nicht zu dick ist. Je nachdem wofür du die Plane verwenden willst, eignet sich hier ein anderer Stoff. PVC gibt es beispielsweise in Baumärkten als Meterware.

Wähle dann die passende Nähmaschinennadel, eine Stichlänge von mindestens 2,5 und ein starkes Nähgarn aus. Nun wird der Stoff passend zugeschnitten, für besonders gerade Kanten bietet sich ein Rollschneider an.

Zum Fixieren des Stoffes sind Stecknadeln bei einer Plane eher ungeeignet. Daher sollten hier Clips oder Kreppband, um die Stoff-Lagen aufeinander zu kleben, verwendet werden. Allerdings darf in keinem Fall nicht über das Kreppband genäht werden.

Am Ende werden dann noch die Fadenenden abgeschnitten und vorsichtig Löcher in den Planenstoff geschnitten. Hierzu eignet sich ein Messer, eine Schere oder ein Locheisen. Dann können die Ösen eingesetzt werden: Dazu einfach von beiden Seiten in das Loch je eine Ösen-Hälfte einsetzen und zusammendrücken. Nun ist die Zeltplane einsatzbereit.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.outdoor-zelte.net/tarp/


[2] https://praxistipps.focus.de/lkw-plane-naehen-das-muessen-sie-beachten_58430

Bildnachweis: Lukas / pexels.com

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