Zeltheringe
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2020

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Für den Aufbau eines Zeltes sind Zeltheringe ein wichtiges Zubehör. Dabei handelt es sich um Verankerungsstifte, die beim Campen, in den Boden eingeschlagen werden. Konkret werden die Spannleinen des Zeltes sowie der Zeltboden verankert. Zeltheringe gewährleisten den nötigen Halt gegen Wind und Sturm. Beim Kauf von Zelten werden manchmal hochwertige Zeltheringe mitgeliefert. Leider ist dies nicht immer der Fall.

Aber welche Zeltheringe kommen für dein Vorhaben infrage? Antworten gibt dir unser Zelthering Test 2020. Wir stellen dir verschiedene Heringe vor, die sich in ihrer Form, ihrem Gewicht, und in ihrem Material unterscheiden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Zeltheringe werden benutzt um Zelte an bestimmte Positionen zu verankern. Die Verwendung hört aber nicht bei Zelten auf. Planen sowie auch Pavillons können mit Heringen befestigt werden.
  • Der Boden auf dem der Hering eingeschlagen wird ist das entscheidende Kriterium beim Kauf. Daneben spielt auch das Material eine große Rolle.
  • Rohstoffe, die bei der Verarbeitung von Zeltheringen Verwendung finden sind Stahl, Eisen, Aluminium und Kunststoff.

Zelthering Test: Favoriten der Redaktion

Die besten Stahl-Heringe

Die diMio XL Zeltheringe aus verzinktem Stahl sind vielen Campern und Abenteurern ein Begriff und werden selbst von Kritikern gelobt. Die 23 cm langen Heringe sind enorm belastungsfähig und halten selbst deinem Hammerschlag stand. Außerdem sind sie resistent gegenüber Rost.

Die spitzen Enden machen Das Durchschlagen des Bodens einfach. Du kannst diese stahlharten Heringe in 10er, 20er, 30er oder 50er Packungen kaufen. 3 Heringe erreichen ein Gewicht von 170 Gramm. Wenn du in das Auge des Sturms blickst, wirst du froh sein, diese Zeltheringe bei dir zu haben.

Die besten Aluminium-Heringe

Diese Heringe vereinen 2 wichtige Eigenschaften: Stabilität und Leichtigkeit. Aus hochfesten, nicht rostenden Aluminium gefertigt, erreichen diese Heringe bei einer Länge von 25 cm ein Gewicht von 37 Gramm pro Hering. Damit sind sie bestens qualifiziert für Trekkingtouren.

Die Zeltheringe von Outdeers haben eine einzigartige geschwungene Form und sind mit einer leuchtenden Kordel gekennzeichnet. Ein Merkmal, das dir ermöglicht bei finsterer Dunkelheit dein Hering zu finden.

Beim Kauf dieser speziellen Zeltheringe kannst du aus 4 verschiedenen Farben (Rot, Blau, Gold, Schwarz) wählen. Zusätzlich erhältst du auch ein Filzbeutel mitgeliefert. Dir gehen also keine Heringe verloren.

Die besten Eisen Heringe

Der Steinbrecher ist ein T-Form-Zelthering, geschmiedet aus langlebigem, verzinktem Eisen. Mit diesem Pflock durchdringst du Gestein, Frost und Hitze. Das T-Profil hält dein Zelt auch auf Sand und Schnee fest. Die Länge beträgt 40 cm. Beim Kauf dieses Artikels erhältst du 4 Heringe mit einem Gesamtgewicht von 1,8 Kilogramm.

Falls du keine Scheu hast dieses Gewicht zu transportieren, dann wirst du mit diesen Heringen glücklich. Damit kannst du von einer Klimazone in die nächste Klimazone reisen. Diese Heringe finden in jedem Boden Halt. Schlag zu!

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Zeltheringe kaufst

Was sind Zeltheringe?

Zeltheringe befestigen Zelte am Boden. Es gibt Zeltheringe aus Stahl, Aluminium und Kunststoff. Ein Hering ist winkelförmig und läuft spitz zu und ist somit vom Zeltnagel bzw. Erdnagel zu unterscheiden, welches eine gerade Form besitzt.

Hast du einen geeigneten Platz gefunden, wo du dein Zelt aufbauen kannst, so schlage die Zeltheringe in den Boden. Anhand eines Seils werden die Zeltheringe mit dem Zelt verbunden und sorgen für Stabilität.

Die Anwendung hört aber nicht beim Campen auf. Sogenannte Pagodenzelte und Pavillons werden gerne auf Messen und Firmenevents verwendet und ebenfalls mit Zeltheringen fest gemacht.

Für wen eignen sich Zeltheringe?

Camper, die häufig am Berg oder am Meer übernachten, werden Zeltheringe zu schätzen wissen. Zwar gibt es auch Zelte, die ohne Heringe auskommen aber in Gebieten wo starke Windkräfte herrschen halten diese nicht Stand. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Zelt fest genug zu verankern, damit du nicht böse überrascht wirst.

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Für harte, steinige Böden greifen wir zu runden Zeltheringen aus Eisen.
(Bildquelle: pexels.com / Robert Acurin)

Zeltheringe bzw. Zelte schützen nicht nur dich, sondern auch Objekte. Personen, die ihr Brennholz unter freiem Himmel aufbewahren, ziehen eine Plane über die Holzstapel. Die zusätzliche Verwendung von Zeltheringen gibt die nötige Sicherheit vor Wind und Regen und hält das Holz trocken. Es gibt unzählige Anwendungsgebiete und umso unterschiedlicher sind auch die Personen die sich an Zeltheringen bedienen. Vom Camper bis zum Lohnarbeiter auf der Baustelle lassen sich einige Benutzer finden.

Was kosten Zeltheringe?

Die Preise von Zeltheringen werden stark von der Beschaffenheit und der Marke beeinflusst. Heringe die aus Materialien wie Stahl oder Eisen bestehen kosten durchschnittlich 25 Euro. In einer Packung sind abhängig vom Hersteller 4 bis 10 Stück enthalten.

Wenn du nicht bereit bist diese Summe auszugeben, so kannst du auch auf Aluminium Heringe zugreifen. Aluminium Heringe sind beständig und mit Kosten von ca. 10 Euro deutlich in der unteren Preisklasse. Aber Bedenke, dass die hier genannten Zahlen nur Richtwerte sind. Dir werden auch Aluminium-Heringe mit einem höheren Preis begegnen.

Preislich gesehen, bilden Heringe aus Kunststoff das Schlusslicht. Für ca. 2 Euro sind sie regelrecht ein Schnäppchen. Jedoch leidet die Qualität darunter. Kunststoff Heringe sind leicht verformbar und schenken nicht die Zuverlässigkeit wie ein Stahl Hering. Allgemein kann gesagt werden, dass die Preisspanne zwischen 2 und 30 Euro liegt.

Wo kann ich Zeltheringe kaufen?

Zeltheringe findest du bei Sportartikelherstellern, im Outdoor-Fachhandel sowie im Internet. Da du auf unserer Seite gelandet bist und wir dich mit Vorwissen füttern, wirst du eine kompetente Fachberatung im Fachhandel nicht benötigen.

Daher empfiehlt sich der Kauf im Online-Shop als die beste Wahl. Einfach weil es eine deutlich größere Auswahl gibt und der Vergleich bequem und schnell gelingt.

Eine Auswahl an Online-Shops findest du hier:

  • hornbach.de
  • amazon.de
  • outdoorartikel24.de
  • outdoorer.net
  • intersport.de

Welche Alternativen gibt es zu Zeltheringen?

Eine Alternative zu Zeltheringen sind Zeltnägel, auch Erdnägel genannt.

Jedoch lassen sich Zeltnägel leicht verbiegen und können sich bei starkem Wind loslösen.

Erdnägel haben dieselbe Funktion und bestehen zumeist aus Aluminium. Der Vorteil gegenüber Zeltheringen liegt im Preis und in der Handhabung.

Sie sind meist billiger und auch einfach in der Verankerung. Vereinfacht gesagt kannst du bei der Fixation von Abspannleinen oder bei harten Böden getrost Erdnägeln verwenden.

Entscheidung: Welche Arten von Zeltheringen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was zeichnet Standard-Heringe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Standard Heringe sind die grundlegenden Befestigungsmittel und werden bei Kombiangeboten deinem Zelt als Zubehör beigelegt.

Die durchschnittliche Länge von Standard-Heringen liegt zwischen 15 und 25 cm. Im oberen Ende sind sie gebogen. Somit eignen sie sich gut für das Durchschlagen von harten und trockenen Böden. Die Beschaffenheit aus Aluminium hat im Gegensatz zu Stahl einen günstigeren Preis aber Stahl wird als robuster angesehen.

Dennoch ergeben sich für beide Heringe folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Gut für harte, trockene Böden
  • Im Camping-Set enthalten
Nachteile
  • Bei sehr starkem Wind können sie aus dem Boden herausgerissen werden
  • Nicht für weiche Böden geeignet

Was zeichnet V-Heringe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

V-Heringe besitzen eine große Fläche, weshalb sie sich gut für lockere Böden eignen und ideal sind um Familienzelte oder große Planen aufzustellen. Die Zeltheringe sind mit Löchern durchzogen, die für mehr Halt sorgen und dir es ermöglichen die Heringe einfacher aus dem Boden zu ziehen.

Vorteile
  • Große Fläche für mehr Stabilität
  • Qualifiziert für weiche Böden wie Sand
  • Erhältlich in vielen verschiedenen Materialien
Nachteile
  • Hohes Gewicht

V-Heringe gibt es in Stahl, Aluminium, Eisen oder Kunststoff. Sie verlaufen länglich und enden mit einer spitzen Verankerung. Das obere Ende ist ebenfalls abgeknickt.

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Zeltheringe mit einem V-Profil sind die beste Wahl für Böden aus Sand.
(Bildquelle: unsplash.com / Angelo Lacanellera)

Was zeichnet T-Heringe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

T-Heringe ähneln sehr stark V-Heringen. Sie sind länglich und laufen am unteren Ende spitz zu. Lediglich die Form ist anders. Genauso wie V-Heringe haben T-Heringe im Gegensatz zu Universalheringen eine deutlich größere Fläche. T-Heringe werden in der Regel aus Materialien wie Stahl oder Eisen hergestellt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Zeltheringe vergleichen und bewerten

Material

Auf der Suche nach dem richtigen Zelthering, spielt die Beschaffenheit des Herings eine wichtige Rolle.

Üblicherweise bestehen Zeltheringe aus Stahl, Eisen, Aluminium oder Kunststoff. Welche Eigenschaften die oben genannten Materialien haben, sehen sie in der Tabelle:

Material Eigenschaften
Stahl Stahl ist wohl das kräftigste Material unter der Liste. Selbst bei häufigem Einschlagen verbiegt sie sich nicht so leicht, was es wiederum zu einem langlebigen Hering macht. Jedoch ist es aufgrund des hohen Gewichtes nicht der ideale Begleiter. Besonders wenn du für eine lange Zeit unterwegs bist und Campingkocher, Zelt herumschleppen musst werden die Heringe zur Last fallen.
Eisen Heringe aus Eisen gehören wie Heringe, die aus Stahl hergestellt wurden zu den stabilsten. Aber auch Eisen ist sehr schwer und findet seine Anwendung bei der Konstruktion von Familienzelten.
Aluminium Aluminium Heringe können als Allrounder bezeichnet werden und werden am häufigsten bei der Herstellung verwendet. Sie sind leicht und gewährleisten dennoch eine ordentliche Stabilität. Allerdings sind sie nicht so robust wie Stahl Heringe. Deshalb solltest du beim Einschlagen auf Stein bzw. harten Unterflächen vorsichtig sein, da Aluminium biegsamer ist.
Kunststoff Zeltheringe aus Kunststoff können wir wirklich nur für einmalige Übernachtungen auf weichem Boden empfehlen. Zwar sind sie enorm leicht aber verfügen über die geringste Widerstandsfähigkeit.

Bodenfläche

Die Bodenfläche auf dem dein Zelt stehen wird sollte gut überlegt werden.

Je nachdem ob du dich in den Wäldern Kanadas fortbewegst oder die Sanddünen der Sahara erklimmst, in allen Dingen hängt dein Erfolg von den Vorbereitungen ab.

Hering Geeignete Böden
V- oder T-Hering aus Stahl/Aluminium/Eisen Sand, Schnee
Standardheringe Weiche oder gemischte Böden (Wiese, Wald).
V- oder T-Hering aus Stahl Harte Böden (steinige Gebiete)

Natürlich kannst du V-Heringe aus Stahl auch in weiche Böden eingeschlagen. Allgemein können wir sagen, dass je dichter der Boden ist, desto dünner darf der Zelthering sein.

Gewicht

Wenn du dich auf eine lange Reise aufmachst und an mehreren Nächten dein Zelt aufstellen musst, dann schadet es nicht auf das Gewicht der Heringe zu achten. Neben all der ganzen Ausrüstung, können die Heringe schon mal ins Gewicht fallen. An und für sich wiegen Heringe aus Stahl oder Eisen am meisten.

Das durchschnittliche Gewicht pro Hering in dieser Kategorie liegt bei 250 Gramm. Angenommen du trägst 6 bis 8 Heringe mit dir. Da sind die 2 Kilo schnell erreicht.

Aluminium wiegt bekanntlich weniger als Eisen

Ein Aluminium-Hering hat ungefähr 15 Gramm. Da braucht es keine große Berechnung und du weißt das du sehr viel an Gewicht sparst.

Natürlich kannst du dir 2 Gramm Heringe besorgen, die aus Kunststoff hergestellt wurden. Jedoch raten wir dir davon ab. Erst recht, wenn du beabsichtigst mehrere Nächte im Zelt zu schlafen.

Stabilität

Zeltheringe sollen dein Zelt sicher im Boden verankern. Egal ob Familienfest, Camping oder Messeveranstaltung. Es wäre ein Desaster, wenn die Heringe, die du verwendest, nichts aushalten. Da stehst du dann bei Wind und Regen wortwörtlich im Regen. Deshalb empfiehlt es sich immer Ersatzheringe mitzunehmen. Im besten Fall kaufst du aber Heringe, die bereits eine gewisse Stabilität versprechen.

Aus unserer Expertise her, können wir sagen, dass der Preis kein ausschlaggebender Punkt für Stabilität ist. Sehr wohl aber das Material und die Form.

Falls du noch im Prozess bist die ein Zelt anzuschaffen, dann achte, ob Heringe als Zubehör mitgeliefert werden. Wenn die mitgelieferten Heringe für deinen Zweck genügend sind dann kannst du dir den Kauf neuer Zeltheringe ersparen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Zeltheringe

Wie mache ich mein Zelt sturmfest?

Niemand wacht gerne bei Regen und Wind auf und verlässt den warmen Schlafsack um das Zelt nachträglich gegen die einwirkenden Kräfte zu sichern. Falls auch du eine ruhige Nacht verbringen möchtest, erklären wir die hier einige wichtige Punkte beim Zeltaufbau.

Tipp 1: Den richtigen Platz finden

Dein Zelt sollte nicht aussichtslos dem Wind ausgeliefert sein. Einen geschützten Platz zu finden ist nicht schwer.

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Der ideale Standort für dein Zelt hat die optimale Bodenbeschaffenheit, Wasserzugang, Schutz vor Stürmen,Gewitter und eine schöne Aussicht.
(Bildquelle: unsplash.com / Bobby Burch)

Die Natur bietet dir alles was du brauchst. Halte deine Augen offen!

Tipp 2: Zeltheringe benutzen

Welche Zeltheringe für dein Vorhaben geeignet sind, haben wir bereits in den vorherigen Kapiteln ausführlich erläutert. Jetzt geht es um die Anwendung.

Setze zu Beginn die Zeltheringe entlang der Abspannpunkte in einer Linie. Auf diese Weise verhinderst du Knicke und Falten in deinem Zelt. Schlage dann die Zeltheringe in den Boden. Verwende für diesen Schritt gegebenenfalls ein Hammer.

Du solltest es vermeiden die Heringe mit dem Fuß zu drücken. Das Risiko, die Erde im Untergrund aufzulockern ist groß. Die Heringe könnten nicht ihr volles Potenzial erwirken. Alternativ kannst du auch ein Stein zum Einschlagen in Betracht ziehen.

Die Zeltheringe schlägst du in einem Winkel von 45° ein. Die untere Spitze sollte dabei in Richtung des Zeltes zeigen.

Tipp 3: Alle Befestigungspunkte verwenden

Dein Zelt hat eine bestimmte Anzahl an Befestigungspunkten. Du solltest unabhängig vom Wetter immer alle Befestigungspunkte verwenden. Ein Sturm kann innerhalb weniger Stunden entstehen und dich im Schlaf überraschen.

Tipp 4: Alle Sturmleinen verwenden

Verwende alle vorhandenen Sturmleinen. Damit die Kraftübertragung optimal ist empfehlen wir dir die maximale Länge der Leinen zu benutzen.

Tipp 5: Alle Abspannpunkte straff ziehen

Dieser Punkt ist besonders wichtig. Durch Straffen der Abspannpunkte vermeiden wir Falten.

Ohne Falten kann kein Wind in das Außenzelt gelangen. Somit ist das Zelt vor Beschädigungen am Gestänge geschützt.

Tipp 6: Kontrolle

Bevor du dich endgültig dem wohlverdienten Schlaf hingibst, kontrollierst du dein Zelt. Dazu gehe ein mal um dein Zelt herum und sehe nach, ob die Abspannleinen noch straff sind und ob Falten entstanden sind.

Der Palstek – Ein Survival Knoten

Der Palstek ist weit verbreitet und leicht nachzumachen. Du wirst ihn auf deiner Wanderung oft gebrauchen, weshalb wir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung kreiert haben. Beherrsche den Palstek und du beherrschst womöglich den wichtigsten Knoten!

  • Schritt 1: Du bildest mit der Schnur einen Kreis. Das Ende der Schnur steckst du durch den Kreis. Jetzt noch Zusammenziehen! Wenn du diesen Schritt richtig gefolgt bist, dann hast du soeben die Form und Linien einer Brezel geschaffen.
  • Schritt 2: Der nächste Schritt lässt sich von Schritt 1 ableiten. Du bildest mit der Schnur wieder einen Kreis. Dieses Mal ziehst du aber nicht das Ende der Schnur durch den Kreis, sondern die andere Seite durch. Dadurch entsteht ein weiterer Kreis. Nur noch Zusammenziehen!
  • Schritt 3: Für den letzten Schritt, machst du wieder eine Schlinge. Du nimmst das lose Ende und ziehst es durch die Schlinge. Bereits einige Zentimeter genügen. Du ziehst an beiden Teilen, die aus der Schlinge herausragen und voilà – die Palstek ist da!

Wie kann ich mein Zelt heizen?

Grundlegend können wir sagen, dass sich Zelte nicht gut heizen lassen. Einfach aus dem simplen Grund, weil das Zelt nicht wärmeisolierend ist. Sobald du das Medium mit dem das Heizen durchgeführt wird abschaltest, verfliegt die Wärme.

Deshalb unser Rat vorweg: Sofern du nicht in extremen Temperaturen in lebensfeindlichen Umgebungen ausharren musst, heize dein Zelt nicht. Einerseits ist ein Zelt nicht wärmeisolierend und andererseits ist es auch gefährlich. Investiere dein Geld lieber in anständige Camping Klamotten.

Für diejenigen unter euch, die nicht darauf verzichten wollen gibt es Campingkocher mit integriertem Zeltofen. Eine weniger gefährlichere Variante bieten Teelichtheizungen. Die empfehlenswerteste Alternative ist ein hochwertiger Schlafsack. Einen der speziell für kalte Jahreszeiten entworfen wurde und dich warm hält.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikihow.com/Im-Regen-zelten

[2] https://www.spiegel.de/reise/europa/camping-kueche-die-wichtigsten-utensilien-fuer-unterwegs-a-1266095.html

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Camping

Bildquelle: Perkin/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Kristin ist schon seit sie klein war jeden Monat mit ihren Eltern ein Wochenende lang campen gegangen. Mittlerweile ist sie ein Camping-Profi und weiß bestens über mögliche Gefahren und die perfekte Camping-Ausrüstung, sowohl im Winter als auch im Sommer, Bescheid. Gerne teilt sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit anderen Camping-Liebhabern online.