Wildtierkamera
Zuletzt aktualisiert: 7. April 2020

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Wildtierkameras sind Kameras, die vor allem auf den Gebrauch von Jägern im Wald zugeschnitten sind. Sie verfügen dem entsprechend über verschiedene besondere Features, wie Bewegungssensoren und Selbstauslöser, Infrarot-Sensoren, SD- oder Wifi Funktion, sowie vieles mehr. Da sich diese Funktionen nicht nur ideal dazu eignen Tiere unauffällig zu fotografieren, sondern sich auch mit vielen Eigenschaften herkömmlicher Überwachungskameras decken, begannen Privatpersonen die Wildkameras als solche umzufunktionieren.

Mit unserem großen Wildtierkamera Test 2020 wollen wir dir dabei helfen die für dich beste Wildtierkamera zu finden. Wir haben verschiedene Arten von Wildkameras untersucht und verglichen, um die jeweiligen Vor- und auch Nachteile auflisten zu können. Dies soll dir die letztendliche Kaufentscheidung zu einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Wildtierkameras sind sehr robuste und kleine Kameras, welche mit einem Bewegungssensor ausgestattet sind. Sie dienen dazu unauffällig Bild- oder Videoaufnahmen von Waldtieren oder aber auch unerwünschten Eindringlingen auf dem eigenen Grundstück zu generieren.
  • Die Kameras eignen sich sowohl für Jäger, um sich einen Überblick über ihr Waldstück zu verschaffen, als auch für Privatpersonen, welche diese Kameras problemlos als Überwachungskameras umfunktionieren können.
  • Generell sollte man sich im Vorhinein allerdings genau informieren wo es erlaubt ist die Wildkamera anzubringen, um nicht die Persönlichkeitsrechte von unbeabsichtigt fotografierten Privatpersonen zu verletzen.

Wildtierkamera Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Allround Wildtierkamera

Die Victure Wildkamera fertigt 16 MP Fotos und Full-HD 1080P Videos an. Der Hersteller verspricht am Tag scharfe Farbbilder und bei Dunkelheit Schwarz-Weiß Aufnahmen zu generieren und verfügt darüberhinaus über eine Reaktionszeit von 0,5 Sekunden. Durch ihr Wasserdichtes Gehäuse ist die Kamera vor jeglichen Witterungsverhältnissen geschützt. 

Wenn du eine Kamera mit solider technischer Ausstattung und zudem einem tollen Preis-Leistungsverhältnis suchst, so liegst du mit diesem Modell vollkommen richtig. Auch in den Kundenrezensionen wurde vor allem der Preis sehr gelobt.

Die beste Wildtierkamera für Jäger

Die SECACAM Raptor Wildkamera ist eine hochwertige Kamera in Camouflage-Optik, welche sich unter anderem durch Full-HD Videoaufnahmen, Bewegungsmelder und Nachtsicht-Funktion auszeichnet. Durch einen unsichtbaren Blitz, dank Black-LEDs mit 940nm entgeht dieser Wildtierkamera auch bei Nacht nichts. 

Die Kunden, die diese Kamera bereits gekauft haben sind durchweg begeistert. Dabei loben sie vor allem die sehr schnelle Reaktionszeit und die Qualität der Aufnahmen. Wenn du also auch auf der Suche nach einer Kamera mit einer überaus hochwertigen Ausstattung bist, dann bist du hier vollkommen richtig.

Die beste Wildtierkamera für Vögelfans

Die Green Feathers Birdbox Kamera ist eine tolle Alternative zu herkömmlichen Wildtierkameras. Sie ist ebenso darauf ausgerichtet möglichst unauffällig Bilder von Tieren zu machen, ist dabei aber vor allem auf Vögel spezialisiert. Durch ihr besonders kleines Gehäuse passt sie perfekt in ein Vogelhaus und kann von dort aus 2 Megapixel Fotos und Full-HD Videoaufnahmen generieren. Zudem kann man die Kamera mit einer App verbinden und somit die Bilder direkt auf dem Smartphone oder Laptop abrufen. 

Solltest du besonders an dem Verhalten von nistenden Vögeln oder auch Küken interessiert sein, so stellt diese Kamera Art womöglich eine ideale Alternative zu Wildtierkameras für dich dar.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Wildtierkamera kaufst

Wodurch zeichnet sich eine Wildtierkamera aus?

Eine Wildtierkamera ist im Regelfall sehr robust und gegen die verschiedensten Wetterlagen geschützt. Zudem laufen Wildkameras mit Batterien oder mit Akku und besitzen einen integrierten Bewegungssensor. Dieser sorgt dafür, dass Batterien bzw. Akku nur sehr selten ausgetauscht werden müssen, da sich die Kamera ansonsten im Standby Modus befindet.

Generell sind Wildtierkameras dazu da, um Tiere in verschiedenen Situationen möglichst unauffällig beobachten zu können. Dabei kommen sie vor allem im Landwirtschafts- und Forstsektor zum Einsatz. Immer häufiger werden diese allerdings auch von Privatpersonen als Überwachungskameras umfunktioniert, da sich die integrierten Eigenschaften gut dazu eignen.

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Der Hauptverwendungszweck von Wildtierkameras ist es Tiere im Wald bei verschiedenen Aktivitäten beobachten zu können.
(Bildquelle: unsplash.com / Siska Vrijburg)

Die Besonderheit von Wildtierkameras, beispielsweise im Vergleich zu herkömmlichen Kameras, liegt prinzipiell in ihrer Unauffälligkeit. Wildtierkameras werden meist stationär angebracht und dann anschließend durch Bewegungssensoren aktiviert. Dies dient dem Zweck die zu beobachtenden Tiere (oder auch Menschen in Form unerwünschter Eindringlinge) nicht zu erschrecken und je nach Beobachtungszweck in ihrem natürlichen Habitat auf Fotos oder Videos festzuhalten.

Dazu ist das Gehäuse einer Wildkamera meist in Camouflage-Optik und recht klein gehalten, um nicht aufzufallen. Die integrierte Technik solcher Kameras lässt sich allerdings mit der einer durchschnittlichen Digitalkamera vergleichen.

Eignet sich eine Wildtierkamera zum Schutz vor Einbrechern?

Wie im vorangegangen Abschnitt bereits erwähnt verwenden immer mehr Menschen Wildtierkameras auch zum Schutz vor Einbrechern. Die Ursache dafür liegt schlichtweg in der leicht umzufunktionierenden Art der Verwendung.

Genauso wie bei dem ursprünglichen Verwendungszweck soll der hierbei zu beobachtende Eindringling nichts von der Kamera mitbekommen. Stattdessen soll der Haus- oder Grundstücksbesitzer einen Foto-Beweis über das unerlaubte Eindringen erhalten, um dies gegebenenfalls der Polizei melden zu können.

Aufgrund dessen kann man durchaus sagen, dass du dir eine Wildtierkamera auch für Überwachungszwecke zulegen kannst.

Gibt es Nutzungsbeschränkungen bei Wildtierkameras?

Das zentrale Stichwort ist hier der Schutz der Persönlichkeitsrechte. Generell ist es nämlich – egal ob auf einem privaten oder öffentlichen Grundstück – nicht erlaubt Bilder von anderen Personen gegen deren Einverständnis zu machen. Dabei ist es egal ob das Bild oder Video anschließend veröffentlicht wird oder nicht.

Im Falle der Nutzung im Wald um Tiere oder beispielsweise Futterstellen zu beobachten kann es auch vorkommen, dass Spaziergänger unbeabsichtigt Fotografiert werden. Dies ist nicht mehr ohne weiteres erlaubt, da in diesem Falle das Recht der Privatpersonen über das Recht sein eigenes Grundstück nach belieben nutzen zu können gestellt wird. Dennoch gibt es hier auch gewisse “Grauzonen” wenn der Jäger konkrete Gründe für die Beobachtung des Waldabschnittes vorweisen kann.

Beim Privatgebrauch auf dem eigenen Grundstück gelten ähnliche Regelungen. Zum einen ist hier das Betreten von fremden Personen nicht ohne weiteres, so wie im Wald, gestattet, dennoch verstößt es ebenso gegen die Persönlichkeitsrechte von Privatpersonen Bilder von diesen ungefragt aufzunehmen und sie ohne deren Einverständnis zu speichern.

Wo bringe ich eine Wildtierkamera am besten an?

Wie bereits im vorangegangenen Abschnitt erwähnt, spielen die individuellen Persönlichkeitsrechte bei dem Ort der Anbringung von Wildtierkameras eine entscheidende Rolle. Es ist keineswegs erlaubt Wildkameras an jeder beliebigen Stelle anzubringen, da diese Kameras selbstständig Foto- und Videoaufnahmen, unter anderem von Privatpersonen, generieren können.

Es ist somit nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt die Kameras zu befestigen. Dazu zählt beispielsweise die Anbringung zur Beobachtung einer Futterstelle in einem Waldabschnitt, der normalerweise nicht dem öffentlichen Verkehr zugänglich ist. Auch auf Privatgrundstücken ist dies zu beachten.

Ansonsten sollten die Wildkameras natürlich möglichst unauffällig angebracht werden um nicht erkannt zu werden und du solltest darauf achten, dass das Sichtfeld deiner Kamera nicht durch Gegenstände beeinträchtigt ist.

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Die allgemeinen Persönlichkeitsrechte erlauben es nicht Bilder von Privatpersonen ohne deren Einverständnis aufzunehmen und/oder zu veröffentlichen.
(Bildquelle: unsplash.com / Nadine Shaabana)

Was kostet eine Wildtierkamera?

Wiltierkameras kannst du in ganz unterschiedlichen Preisklassen finden. Wenn du ein günstiges Modell für den privaten Gebrauch suchst, um dein Grundstück zu überwachen, so findest du bereits Geräte ab ca. 40 Euro. Sollte es allerdings etwas hochwertiger sein, beispielsweise zum Gebrauch in der Forstwirtschaft, so kann sich der Preis auf bis zu ca. 300€ belaufen.

Wie so oft gilt der Grundsatz: Überlege dir im Voraus für welchen Zweck du das Gerät anschaffst.

Typ Preisspanne
Wildtierkameras für Jäger ca. 100-300 €
Wildtierkameras für Privatpersonen ca. 40-100 €

Wo kann ich eine Wildtierkamera kaufen?

Prinzipiell lässt sich eine Wildtierkamera in so gut wie jedem Technik Fachhandel finden. Darunter befinden sich sowohl Online-Händler, als auch auf den stationären Handel spezialisierte Geschäfte. Im folgenden Abschnitt haben wir dir eine kleine Auswahl bereitgestellt, um dir deine Suche zu erleichtern:

  • amazon.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • conrad.de
  • real.de

Welche Alternativen gibt es zu einer Wildtierkamera?

Je nach gewünschtem Verwendungsschwerpunkt lassen sich auch Alternativen zu Wildtierkameras finden. Diese bieten jeweils bestimmte Vor- aber auch Nachteile mit sich, welche in der folgenden Tabelle näher beleuchtet werden:

Alternativen Beschreibung
Überwachungskamera Eine herkömmliche Überwachungskamera bietet ähnliche Eigenschaften, wie die Wildtierkamera. Durch Bewegungssensor, Nachtsicht-Funktion sowie ein unauffälliges Äußeres eignet sie sich ideal um mögliche Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen. Als nachteilig könnte man anführen, dass sie preislich oftmals über denen der Wildkameras liegen.
Birdbox Kamera Eine Birdbox Kamera ist eine besonders kleine Kamera, welche du in Vogelhäusern anbringen kannst, um die Vögel beispielsweise beim Nisten zu beobachten. Durch Nachtsicht-Funktion, Weitwinkel Perspektive und vieles mehr bietet auch diese Kamera Art ähnliche Vorteile wie eine Wildtierkamera. Ein kleiner Nachteil könnte hier sein, dass sich das Einsatzgebiet allerdings auf das Vogelhaus beschränkt.

Entscheidung: Welche Arten von Wildtierkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du eine Wildtierkamera kaufen möchtest, dann gibt es zwei Produktgruppen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Wildtierkamera für Jäger
  • Wildtierkamera für Privatpersonen

Jede Alternative bringt ihre individuellen Vor- und Nachteile mit sich, zwischen denen du dich letztendlich entscheiden musst. Dabei kommt es ganz darauf an für welchen Zweck du die Wildkamera suchst. Die nachfolgenden Abschnitte sollen dir dabei helfen die best mögliche Entscheidung diesbezüglich zu treffen:

Was zeichnet eine Wildtierkamera für Jäger/Profis aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Der größte Vorteil einer Profi-Wildtierkamera liegt in der ausgefeilten Technik und Ausstattung der Geräte. Diese Kameras sind speziell für den Einsatz im Wald und zur Tierbeobachtung hergestellt und können somit auch durch meist sehr verlässliche Leistungen glänzen.

Die Wildkameras sind somit ideal auf den professionellen Einsatz zugeschnitten und liefern dem entsprechend zufriedenstellende Foto- und/oder Videoaufnahmen.

Jedoch liegen diese Kameras dementsprechend auch in einer etwas höheren Preisklasse, als einfachere Modelle, was du im Vorhinein berücksichtigen solltest.

Vorteile
  • Hochwertige Aufnahmen
  • Tolle technische Features
  • Ideal für Jäger
Nachteile
  • Höherer Preis
  • Teilweise können günstige Modelle ähnlich gute Leistungen erbringen

Was zeichnet eine Wildtierkamera für Privatpersonen aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Ein großes Plus der Wildtierkameras für Privatpersonen stellt das tolle Preis-Leistungsverhältnis dar. Diese Art der Kameras werden meist nicht gekauft, um im Wald eingesetzt zu werden, sondern als private Überwachungskamera. Aus diesem Grund sind viele Anforderungen an die Wildkamera meist nicht so hoch wie die an professionelle Modelle, was sich oftmals in einem niedrigeren Preis ausdrückt.

Ein gewisser Nachteil könnte hierbei in den geringen technischen Abstrichen liegen, den du bei solchen Modellen machen musst. Es kann vorkommen, dass die Bildqualität geringer ist, der Bewegungssensor schlechter reagiert oder Nachtaufnahmen nur eingeschränkt möglich sind.

Vorteile
  • Tolles Preis-Leistungsverhältnis
  • Ausreichende Ausstattung (bezogen auf den Zweck der Anwendung)
  • Oft günstiger als herkömmliche Überwachungskameras
Nachteile
  • Meist schlechtere technische Qualität
  • Oftmals weniger Features zur Bild-/Videoaufnahme

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Wildtierkameras vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Wildtierkameras entscheiden kannst.

Die Kauf-Kriterien mit deren Hilfe du Wildkameras untereinander vergleichen kannst, umfassen die folgenden Punkte:

In den nachfolgenden Abschnitten erklären wir dir worauf du bei den jeweiligen Kauf-Kriterien besonders achten solltest:

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit ist für Wildtierkameras von besonderer Wichtigkeit. Sie bestimmt wie lange es dauert, bis die Kamera das zu fotografierende Objekt “wahrnimmt” und daraufhin ein Foto bzw. Video aufgenommen wird.

Die durchschnittlichen Reaktionszeiten der Wildkameras liegen dabei meist zwischen ca. 0,2-1 Sekunde.

Da die Hauptintention der Leute, welche eine solche Kamera anbringen, meist darin liegt die Objekte (Tiere im Wald, unerwünschte Eindringlinge auf dem eigenen Grundstück, usw.) zuverlässig aufzunehmen ist die Schnelligkeit mit der dies geschieht sehr bedeutsam, zumal diese dazu neigen sich oftmals eher schreckhaft und schnell zu bewegen.

Fotoauflösung

Genauso wie bei anderen Kameras ist auch hier die Auflösung der Foto- und Videoaufnahmen von Bedeutung. Es gilt: Je besser die Auflösung der Aufnahme, desto besser lässt sich erkennen bzw. identifizieren was auf dem Bild zu sehen ist. Die meisten Wildtierkameras haben eine Auflösung von ca. 5-12 MP.

Dies ist besonders wichtig, da der Inhaber der Wildkamera im Normalfall nicht anwesend ist, wenn ein Foto entsteht und du somit auch nicht immer genau sagen kannst wodurch der Auslöser getätigt wurde. Somit sollte das entstandene Bild zumindest so gut sein, dass sich erkennen lässt wer oder was Grund für das Bild war.

Wifi-Funktion

Einige, der im Handel erhältlichen Wildtierkameras sind mit einer Wifi-Funktion ausgestattet, welche es dir ermöglicht deine Kamera mit dem WLAN-Router in deinem Haus zu verbinden.  Anschließend werden die aufgenommenen Bilder per E-Mail an dich weitergesendet.

Diese Funktion ist insofern praktisch, als dass du sofort Bescheid bekommst wenn ein Bild aufgenommen wurde und dieses auch unmittelbar auf deinem Endgerät verwalten kannst. Andererseits müsste die Kamera in regelmäßigen Abständen aufgesucht und nach Aufnahmen geschaut werden.

Allerdings ist es hierbei notwendig, dass sich die Wildkamera in Reichweite deines WLAN-Routers befindet und somit auch in der Nähe deines Hauses. Ein Einsatz im Wald oder in größerer Entfernung zu deinem Haus ist somit nicht möglich.

Soll die Kamera aber nur als hauseigene Überwachungskamera eingesetzt werden, so ist die Wifi-Funktion dennoch zu empfehlen.

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Viele Wildtierkameras lassen sich mit dem eigenen WLAN-Router verbinden, um die Aufnahmen weiterleiten zu können.
(Bildquelle: unsplash.com / Frank Wang)

SD Karte

Anstatt einer Wifi-Funktion kann man bei vielen Wildtierkameras auch – ähnlich wie bei Handys/Smartphones – eine SD Karte einsetzen. Die Kamera ist dadurch mit dem allgemeinen Mobilfunknetz verbunden und sendet dir deine Bilder per MMS oder, bei Smartphones mit Internet Verbindung, per E-Mail zu.

Diese Funktion geht mit einer deutlich erhöhten Flexibilität einher.

Deine Wildkamera ist somit nicht mehr auf eine stationäre Verbindung angewiesen, sondern kann ohne weiteres auch beispielsweise im Wald eingesetzt werden, was vor allem für Jäger oder Forstwirte durchaus vorteilhaft sein kann.

Dennoch sind auch hierbei Funklöcher oder andere Verbindungsprobleme nicht vollkommen ausgeschlossen, was die Übertragung der Bilder auf dein Gerät stören könnte. Im großen und Ganzen kann man aber sagen, dass falls du die Kamera in größerer Entfernung zu deinem Haus verwenden möchtest sich diese Funktion als sehr nützlich erweist.

Infrarot-Funktion

Die Infrarot-Funktion ist sowohl für den Bewegungsmelder, als auch für Nachtaufnahmen von großer Bedeutung. Infrarote- oder auch Wärmestrahlung kann unser menschliches Auge nicht mehr erkennen, der Fotosensor der Wildkamera hingegen kann einen Teil dieser Strahlung noch wahrnehmen.

Dadurch erkennt die Kamera auch bei Dunkelheit die Objekte in ihrem Sichtfeld, sodass der Bildsensor ausgelöst wird und innerhalb von Millisekunden ein Bild entsteht. Zudem ist der Infrarot-Sensor dafür zuständig, dass das was fotografiert wurde auch (mehr oder weniger) sichtbar ist. Da einige Tiere nachtaktiv sind und auch Einbrecher es wahrscheinlich bevorzugen bei Dunkelheit einzudringen ist diese Funktion der Kameras also von großer Bedeutung.Das Wellenspektrum der Infraroten LEDs liegt zwischen 850 nm bis 940 nm.

Der Unterschied bezieht sich hierbei auf das zu erkennende rote Licht, welches bei Einsatz der Wildkamera aufleuchtet.

Bei 850 nm ist dieses deutlich mehr zu erkennen, als bei 940 nm, was dazu führen kann, dass die Tarnung der Kamera schneller auffliegt. Allerdings ist die Verarbeitung bei 850 nm leichter und billiger und das Bildmanagement ist etwas einfacher.

Bei deiner Entscheidung kommt es also, wie so oft, darauf an wo du deine Schwerpunkte bei der Verwendung deiner Wildtierkamera setzen möchtest.

Zeitschaltuhr

Eine Zeitschaltuhr kann sich, ebenso wie die oben angeführten Kaufkriterien, als sehr hilfreich herausstellen.

Dadurch kannst du, wie der Name bereits verrät, bestimmte Uhrzeiten bei deiner Kamera einstellen, zu denen sie sich automatisch ein und auch wieder ausschaltet.

In der Zwischenzeit befindet sie sich dann in einem energiesparenden Standby-Modus. Somit kann der Akku geschont bzw. die Batterielaufzeit um einiges verlängert werden.

Besonders von Vorteil ist dieses Feature, wenn du beispielsweise als Jäger die Futter-Zeiten der Tiere im Wald auf ein Zeitfenster beschränken kannst. Ebenso praktisch ist es für den Einsatz als Überwachungskamera auf dem heimischen Grundstück, wenn du weist, dass zu bestimmten Uhrzeiten immer jemand zu Hause ist und die Kamera somit nicht eingeschaltet sein muss.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.wildkamera.net/wildkamera

[2] https://www.computerbild.de/test-vergleich/wildkamera-test/

[3] https://www.sueddeutsche.de/vergleich/wildkamera/

Bildquelle: Primakov/ 123rf.com

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Gabriele ist ein absoluter Natur-Freak. Sie liebt es, wandern zu gehen und war schon auf den verschiedensten Bergen. Sie ist begeisterte Survival-Camp Trainerin und gibt Kurse im Überlebenstraining in der Natur.