Wasserfilter outdoor
Zuletzt aktualisiert: 5. März 2020

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Wer in der freien Wildbahn einen Trekking-, Wander- oder Camping-Ausflug plant, stellt sich unweigerlich die Frage nach der Versorgung mit ausreichend Trinkwasser. Da offene Gewässer sehr verunreinigt sind, kann das Wasser nicht ohne Gesundheitsrisiko getrunken werden. Auch das Mitschleppen von literweisen Wasserbehältern ist nicht optimal. So bietet sich der Einsatz eines Outdoor-Wasserfilters an. So lässt sich das verunreinigte Wasser direkt vor Ort aufbereiten und eine ausreichende Wasserversorgung ist gewährleistet.

In unserem großen Outdoor-Wasserfilter Test 2020 erklären wir dir ganz genau worauf es bei Wasserfiltern ankommt und welche Faktoren du bei der Auswahl des für dich besten Filters beachten solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Outdoor-Wasserfilter kannst du Schwebstoffe, Schmutzpartikel sowie Krankheitserreger wie Bakterien und Viren aus Wasser herausfiltern.
  • Besonders sinnvoll sind Wasserfilter mit mehreren Filterstufen. Jede Filterstufe ist dabei für unterschiedliche Reinigungsvorgänge verantwortlich. So wird dein Wasser optimal aufbereitet.
  • Outdoor-Wasserfilter gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Für Trekking- und Wandertouren empfehlen sich die kompakten Patronen. Für Campingausflüge mit mehreren Personen eignen sich stattdessen die etwas größeren, dafür aber effizienteren Wasserfilter mit Pumpe besser.

Outdoor-Wasserfilter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Outdoor-Wasserfilter zum direkten Trinken

Der Outdoor-Wasserfilter von LifeStraw eignet sich perfekt fürs Wandern, Campen, Reisen, Backpacking sowie Outdoor-Sport. Er entfernt mindestens zu 99,9 % Bakterien und Protozoen aus dem Wasser und übertrifft dabei die EU- und EPA-Filterstandards.

Durch das leichte Gewicht von 57 Gramm, eine Länge von 22,5 cm und einem Durchmesser von 2,5 cm ist er ultra leicht und sehr kompakt. Durch die praktische Trageschlaufe lässt er sich leicht am Rucksack oder um den Hals befestigen. Außerdem erhälst du durch die hohe Durchflussrate sauberes Wasser, welches du direkt über den Filter trinken kannst. Bist du auf der Suche nach einem handlichen, kleinen und vor allem zuverlässigen und sicheren Outdoor-Wasserfilter, so könnte dies der für dich perfekt geeignete Filter sein.

Der beste Outdoor-Wasserfilter mit Mitnahmemöglichkeit

Der Outdoor-Wasserfilter Go 2-Stage Filtration von LifeStraw bringt eine Wasserflasche zur Mitnahme von Wasser mit und entfernt durch den zusätzlichen Aktivkohlefilter effizient Bakterien und Protozoen. Zusätzlich wird dabei der schlechte Geschmack sowie Chemikalien reduziert.

Die auslaufsichere Trinkflasche aus BPA-freiem Titan hat ein Fassungsvermögen von 0,65 Liter, sodass du für eine Weile mit Wasser versorgt bist. Mit dem LifeStraw Wasserfilter können bis zu 1.000 Liter Wasser gefiltert werden, mit der Aktivkohlekapsel bis zu 100 Liter. Bist du auf der Suche nach einem hocheffizienten Outdoor-Wasserfilter, welcher dir ermöglicht Wasser mitzunehmen und zu fast 100 % Bakterien und Parasiten entfernt, so ist dies der optimale Filter für dich.

Der beste Outdoor-Wasserfilter mit Pumpe

Der Hiker Pro Outdoor-Wasserfilter aus der Backcountry Serie von Katadyn besticht mit der Pump-Filter Technologie, durch die in kurzer Zeit ein hohes Wasservolumen gefiltert werden kann. Zusätzlich zum Wasserfilter ist ein Vorfilter, Filterschutz, zwei Schläuche mit Schnellanschluss-Kupplungen, ein Easy Fill Flaschenadapter und eine Filtertasche enthalten. Dabei bringt der Outdoor-Wasserfilter ein geringes Gewicht von 310 Gramm auf und kann bis zu 1.150 Liter Wasser filtern.

Der Wasserfilter von Katadyn überzeugt vor allem aufgrund seiner Effizienz. So kann mit dem Pumpvorgang ein Liter Wasser innerhalb einer Minute gereinigt und genießbar gemacht werden. Durch das Glasfaster-Filterelement werden zuverlässig Bakterien, Giardia und Cryptosporidium aus dem Wasser gefiltert. Bist du weniger zu Fuß und stattdessen eher mobil unterwegs und möchtest einen Outdoor-Wasserfilter, welcher zuverlässig und schnell funktioniert, so ist der Wasserfilter von Katadyn eine optimale Wahl.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Outdoor-Wasserfilter kaufst

Im folgenden Abschnitt erklären wir dir was es mit Outdoor-Wasserfiltern auf sich hat, wozu du diese verwenden sollst und auch wo und zu welchem Preis du dir einen anschaffen kannst. So rüsten wir dich mit den wichtigsten Informationen bezüglich Outdoor-Wasserfiltern aus, sodass du optimal für die Kaufentscheidung vorbereitet bist.

Was ist ein Outdoor-Wasserfilter und wie funktioniert er?

Bei einem Outdoor-Wasserfilter handelt es sich um einen Filter zur Wasseraufbereitung in freier Wildbahn. Diese können praktisch unbegrenzt dein Wasser filtern. Anders als bei Wasserfiltern für den Einsatz im Haushalt dienen diese der Reinigung von Wasser aus Seen und Bächen. Durch den passenden Filter werden nicht nur Schmutzpartikel, sondern auch Viren, Bakterien und Schwermetalle aus dem Wasser entfernt.

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Je häufiger du das Wasser filterst, umso sauberer und schadstoffärmer wird es.
(Bildquelle: pixabay.com / cocoparisienne)

Ein Outdoor-Wasserfilter kann mehrere unterschiedliche Filterstufen enthalten, bei denen jede eine jeweils andere Aufgabe erledigt. So dient Aktivkohle der Filterung von Schwermetallen und organischen Verbindungen, während Hohlfasermembranen schädliche Krankheitserreger aus dem Wasser filtern.

Wann und warum sollte ich einen Outdoor-Wasserfilter verwenden?

Da das Trinken von Wasser aus Seen oder Bächen mit Gefahren verbunden ist, sollte dieses vermieden werden. Um bei einem Trekking-Ausflug optimal mit Trinkwasser versorgt zu sein, ist die Mitnahme eines Outdoor-Wasserfilters erforderlich. Dadurch fällt die Mitnahme von literweise Wasserflaschen weg und eine ausreichende Wasserversorgung wird gewährleistet.

Besteht keine Notwendigkeit Wasser aus dem Freien zu trinken, so solltest du trotz ausgezeichnetem Outdoor-Wasserfilter darauf verzichten. Ein Restrisiko bleibt auch bei dem besten Filter bestehen.

Die Natur bietet quasi kein trinkbares Wasser. Das gesamte Wasser der Erde besteht dabei zu 97 % aus Salzwasser und nur zu 3 % aus Süßwasser, wovon sich 2/3 gefroren in Form von Eis befinden. Dementsprechend ist nur 1 % des gesamten Wasservolumens theoretisch zum Trinken geeignet. Allerdings ist das Wasser fast überall verunreinigt.

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Das einzige reine Wasser erhältst du an Bergquellen.
(Bildquelle: pixabay.com / Ertz)

Selbst Wasser aus abgelegenen Gebieten bietet neben der Gefahr von Verunreinigung durch Pestizide oder Schwermetalle, zusätzlich das Risiko durch nicht sichtbare Mikroorganismen verschmutzt zu sein. Aus diesem Grund sollte niemals ungefiltertes Wasser aus der Natur getrunken werden.

Besonders bei längeren Trekking-Touren und vor allem in Afrika und Asien sind Outdoor-Wasserfilter wichtige Ausrüstungsgegenstände.

Was kostet ein Outdoor-Wasserfilter?

Outdoor-Wasserfilter findest du in einer relativ großen Preisspanne vor. Günstige Modelle gibt es schon ab 20 Euro, während der Preis bis auf über 100 Euro steigen kann. Die meisten Outdoor-Wasserfilter befinden sich allerdings in einer Spanne von 25 bis 40 Euro. In dieser Preisspanne hast du auch die größte Auswahl. Dabei variieren die Filter anhand des Filtersystems. Häufig spielt auch die Marke eine Rolle.

Im Folgenden haben wir dir eine beispielhafte Übersicht über die Preise der Outdoor-Wasserfilter zusammengestellt.

Outdoor-Wasserfilter Preisspanne Luxusmodell
Zum direkten Trinken 20 – 60 Euro ~ 130 Euro
Mit Flasche/Beutel 20 – 80 Euro ~ 200 Euro
Mit Pumpe 30 – 100 Euro ~ 1.000 Euro

Wo kann ich einen Outdoor-Wasserfilter kaufen?

Outdoor-Wasserfilter findest du vor allem in Fachgeschäften für Outdoor-Bedarf.

Vor allem in Outdoor-Geschäften und Online hast du eine große Auswahl.

Dort hast du in der Regel auch eine gute Auswahl und kannst dich direkt beraten lassen. Allerdings verfügt nicht jede Stadt über ein solches Fachgeschäft, sodass es unter Umständen notwendig ist, dass du dafür eine lange Fahrt auf dich nimmst. Einige Sportwarengeschäfte bieten ebenfalls eine kleine Auswahl an.

Die meiste Auswahl findest du Online. Viele Online-Händler bieten die unterschiedlichsten Varianten zu ganz verschiedenen Preisen an. Die größte Auswahl hast du bei folgenden Online-Shops:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • globetrotter.de
  • quellklar.de
  • wasserfilter-experten.de

Welche Alternativen gibt es zu einem Outdoor-Wasserfilter?

Hast du vor eine Trekking-Tour zu machen und genug Vorlauf um diese zu planen, so solltest du dir einen Outdoor-Wasserfilter anschaffen. Natürlich gibt es auch einige Alternativen, diese bringen aber meist einige Nachteile mit sich. Im Folgenden haben wir eine kleine Übersicht über die möglichen Alternativen für dich zusammengestellt:

  • Wasserkochen: Um Bakterien und Keime aus dem Wasser zu entfernen, kannst du es einfach abkochen. Dafür brauchst du allerdings eine geeignete Feuerstelle und vor allem bei großen Wassermengen ist dies umständlich.
  • Tabletten oder Tropfen: Mit entsprechenden Tabletten oder Tropfen ist es möglich das Wasser chemisch zu reinigen. Allerdings hinterlassen diese im Wasser einen Chlorgeschmack. Um diesen zu entfernen, benötigt du wiederum weitere Tropfen. Außerdem musst du je nach Dauer deines Ausflugs eine gute Reserve mitnehmen.
  • UV-Licht: Auch mit künstlichem UV-Licht ist es möglich Wasser aufzubereiten. Dafür gibt es sogenannte “Pens”. Diese werden mit Batterien betrieben. Du musst also immer darauf achten, genügend Batterien dabei zu haben oder die vorhandenen aufzuladen.

Entscheidungsteil: Welche Arten von Outdoor-Wasserfiltern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Generell gibt es drei unterschiedliche Typen von Outdoor-Wasserfiltern. Dabei handelt es sich um:

  • Outdoor-Wasserfilter zum direkten Trinken
  • Outdoor-Wasserfilter mit Mitnahmemöglichkeit
  • Outdoor-Wasserfilter mit Pumpe

Jede dieser Kategorien bietet gewisse Vor- und Nachteile.

Was zeichnet einen Outdoor-Wasserfilter zum direkten Trinken aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Outdoor-Wasserfilter zum direkten Trinken zeichnen sich im Besonderen durch ihre kleine, kompakte Größe aus. Diese bestehen lediglich aus einer kleinen Patrone. Diese wird mit einem Schlauch verbunden, welcher in das Gewässer gehalten wird.

Zwar ist diese Art Filter in Hinsicht auf den Transport sehr praktisch, allerdings setzt dies auch voraus, dass eine Wasserquelle vorhanden ist. Denn der Outdoor-Wasserfilter zum direkten Trinken bietet keine Möglichkeit das Wasser zu speichern und mitzunehmen.

Vorteile
  • Klein und kompakt
  • Direkt einsatzbereit
  • Filter ist austauschbar
Nachteile
  • Eher für kleine Wassermengen
  • Wassermitnahme nicht möglich

Was zeichnet einen Outdoor-Wasserfilter mit Mitnahmemöglichkeit aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Outdoor-Wasserfilter mit Mitnahmemöglichkeit beinhalten meistens eine Flasche oder einen Beutel. Dabei sitzt der Filter in dem Behälter oder kann mit ihm verbunden werden. Dadurch ist es möglich, das gereinigte Wasser mitzunehmen und somit einen Vorrat zur Verfügung zu haben.

Die Durchflussmenge ist dabei von der Schwerkraft abhängig. Der Filter-Prozess dauert umso länger, je mehr Wasser du filtern möchtest. Generell empfehlen sich die Beutel-Modelle eher als die Flaschen-Modelle. Ist das Wasser aufgebraucht, kannst du den Beutel platzsparend unterbringen.

Vorteile
  • Wasservorrat möglich
  • Für größere Wassermengen geeignet
  • Beutel-Modelle sind platzsparend
Nachteile
  • Filter-Prozess etwas langwierig
  • Flaschen-Modelle sperrig

Was zeichnet einen Outdoor-Wasserfilter mit Pumpe aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die Outdoor-Wasserfilter mit Pumpe zählen als der leistungsfähigste Typ. Dabei läuft das Wasser nicht nur einfach durch den Filter, sondern durch Einsatz von Körperkraft wird es aktiv gepumpt. Dadurch ist die Filterleistung entsprechend hoch und schnell.

Zwar sind diese Modelle relativ sperrig, dafür aber auch ergiebig. Vor allem bei Familienausflügen, bei denen mehrere Personen mit Wasser versorgt werden müssen, bietet sich der Einsatz eines Wasserfilters mit Pumpe gut an.

Vorteile
  • Für größere Wassermengen
  • Filterleistung ist hoch
  • Sinnvoll bei Familien bzw. Gruppen
Nachteile
  • Sperrig
  • Höheres Gewicht
  • Krafteinsatz erforderlich

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Outdoor-Wasserfilter vergleichen und bewerten

Um dir die Auswahl des für dich perfekt geeigneten Outdoor-Wasserfilters zu erleichtern haben wir dir die wichtigsten Kaufkriterien zusammengetragen. Dabei handelt es sich um:

Gewicht und Maße

Da ein Outdoor-Wasserfilter in der freien Wildbahn verwendet wird, sollte er möglichst leicht und kompakt sowie leicht zu verstauen sein. So kannst du beim Campen oder bei einer Wanderung Platz und Gewicht sparen.

Outdoor-Wasserfilter mit Beutel eignen sich hervorragend für Wandertouren.

Wie bereits erklärt, gibt es unterschiedliche Wasserfilter-Typen. Möchtest du den Outdoor-Wasserfilter zum Wandern oder für Trekking-Touren benutzen, so ist es besonders wichtig, dass er leicht und kompakt ist. Outdoor-Wasserfilter zum direkten Trinken bestehen in der Regel nur aus einer Patrone und einem Schlauch und sind dadurch sehr platzsparend. Legst du aber Wert darauf einen Wasservorrat mitnehmen zu können, so eignen sich die Filtertypen mit einem Beutel besonders gut. Ist das Wasser nämlich aufgebraucht, kannst du den Beutel zusammenfalten und gut verstauen.

Bist du allerdings eher der Camper und mobil unterwegs, empfiehlt sich ein Outdoor-Wasserfilter mit einer Pumpe. Diese sind zwar etwas sperriger, erbringen dafür aber auch das größte Wasservolumen.

Im Folgenden haben wir eine beispielhafte Übersicht über das Gewicht und die Maße für dich zusammengestellt.

Outdoor-Wasserfilter Gewicht Maße
Zum direkten Trinken 57 g 22 x 2,5 x 2,5 cm
Mit Flasche 220g 23 x 8 cm
Mit Beutel 63 g 7 x 7 x 32 cm
Pumpe 350 g 7,6 x 6,1 x 16,5 cm

Filtersystem

Bei der Auswahl des richtigen Outdoor-Wasserfilters ist das Filtersystem natürlich entscheidend. Welches Filtersystem dabei am besten geeignet ist, hängt von deinem Reiseziel ab.

Möchtest du innerhalb Europas bleiben ist ein Filter, der Bakterien und Protozoen bekämpft ausreichend. Außerhalb Europas solltest du auf ein System zurückgreifen, welches zusätzlich gegen Viren, Chemikalien und Schwermetalle wirkt.

Generell sind folgende Filtersysteme im Handel erhältlich:

  • Umkehrosmose: Wasserfilter, welche nach dem Prinzip der Umkehrosmose funktionieren, nutzen Hohlfasermembranen zur Filterung. Sie gelten als Standard unter den Outdoor-Wasserfiltern. Das Wasser wird dabei unter Druck durch die halbdurchlässigen Membranen gepresst, wobei diverse Schwebstoffe nicht hindurchpassen und so vom gefilterten Wasser getrennt werden. Mit einem solchen Outdoor-Wasserfilter können Protozoen, Bakterien und andere Krankheitserreger aus dem Wasser gefiltert werden. Allerdings werden mit einem Wasserfilter mit Umkehrosmose keine Chemikalien und Schwermetalle herausgefiltert.
  • Aktivkohlefilter: Outdoor-Wasserfilter mit Aktivkohlefilter bereiten das Wasser mechanisch auf und eignen sich zur Filterung vieler an- und organischer Substanzen. Dabei werden auch Schwermetalle und viele Chemikalien vom Wasser getrennt. Zusätzlich werden unangenehme Gerüche und Geschmack entfernt. Die Filterleistung ist allerdings stark begrenzt. In der Regel werden im Handel Wasserfilter mit einer Kombination aus Aktivkohle und Osmosefilter angeboten. Aktivkohle
  • Elektroadsorption: Ein Outdoor-Wasserfilter mit Elektroadsorption ist hervorragend zur Filterung von Protozoen und Bakterien aus dem Wasser geeignet. Häufig wird ein solcher Filter zusätzlich mit einem Ionentauscher ausgestattet, welcher Silber enthält, das antibiotisch wirkt und weitere Krankheitserreger entfernt. Negativ geladene Teilchen werden durch die Elektroadsorption von dem Wasserfilter gebunden.

Um dich möglichst umfassend zu schützen, solltest du einen Wasserfilter wählen, welcher verschiedene Filtertechniken kombiniert. Außerdem riecht´und schmeckt mehrfach gefiltertes Wasser angenehmer.

Handhabung

Die meisten Outdoor-Wasserfilter funktionieren durch Druck. Dabei wird das Wasser durch den Filter gepresst und so gereinigt. Outdoor-Wasserfilter mit Pumpe müssen dagegen mit Körperkraft gepumpt werden, um die Filterleistung zu erbringen.

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Outdoor-Wasserfilter ohne Pumpe sind am einfachsten in der Handhabung.
(Bildquelle: pixabay.com / MooreProtectionWien)

Wenn du eine Wandertour unternimmst und deine Kraft für die Fortbewegung erforderlich ist, kann das zusätzliche Pumpen lästig sein. Beim Campen dagegen könnte ein Wasserfilter zum direkten Trinken unpraktisch sein, da du nur geringe Wassermengen filtern kannst.

Aus diesem Grund solltest du vor dem Kauf genau überlegen, wofür du deinen Outdoor-Wasserfilter einsetzten möchtest und worauf du bei der Handhabung besonderen Wert legst.

Wasserdurchlauf

Je nachdem ob du nur für dich oder für weitere Personen Wasser filtern möchtest, spielt auch der Wasserdurchlauf eine Rolle.

Generell ist der Wasserdurchlauf bei Filtern zum direkten Trinken ebenso wie bei welchen mit Mitnahmemöglichkeit relativ langsam. Ein Outdoor-Wasserfilter mit Pumpe dagegen, filtert wesentlich schneller, sodass sich ein solcher Filter besonders dann eignet, wenn du mehrere Personen mit sauberem Wasser versorgen möchtest.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Outdoor-Wasserfilter

Durch die vorherigen Abschnitte bist du nun optimal über die wichtigsten Fakten bezüglich Outdoor-Wasserfiltern informiert. Zum Schluss möchten wir dir noch ein paar interessante und wissenswerte Informationen mit auf den Weg geben.

Wie wird ein Outdoor-Wasserfilter gereinigt?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Filter gereinigt werden müssen. Ob der Wasserfilter gereinigt werden muss oder nicht, hängt von der Filterart ab.

Besonders Outdoor-Wasserfilter mit einem Aktivkohlefilter erfordern eine regelmäßige Reinigung. Diese sollte alle drei bis sieben Tage vorgenommen werden. Das erforderliche Reinigungszubehör ist normalerweise im Lieferumfang enthalten und besteht zumeist aus einer Reinigungsspritze.

Um den Wasserfilter zu reinigen, wird mit der Reinigungsspritze in entgegengesetzter Richtung Wasser durch den Filter gedrückt. So lösen sich die festsitzenden Unreinheiten und werden ausgespült.

Kann ich einen Outdoor-Wasserfilter auch selbst bauen?

Tatsächlich kannst du dir einen Outdoor-Wasserfilter auch selbst bauen. Dazu wird in der Regel eine Plastikflasche, Kieselsteine, Sand, Aktivkohle und Stoff benötigt. Allerdings ist die Sicherheit und auch Haltbarkeit bei selbstgebauten Wasserfiltern bei weitem niedriger als bei gekauften Outdoor-Wasserfiltern.

Das Wasser sollte unbedingt mehrmals den Filter durchlaufen, sodass die Mikroorganismen abgetötet werden und abschließend sollte es einmal abgekocht werden. So wird eine bestmögliche Filterwirkung erzielt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserfilter

[2] https://www.test.de/Wasserfilter-im-Test-Gut-filtert-keiner-4840828-0/

[3] https://www.filterzentrale.com/wasserwelten/lifestyle/wasserfilter-bauen

Bildquelle: Ragiboglu/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Martin war bereits als kleines Kind regelmäßig mit seinen Eltern in den Bergen unterwegs. Heute leitet er verschiedene Touren durch Deutschland und Österreich. Er kennt sich bestens mit Wanderausrüstung aus.