Willkommen bei unserem großen Wanderrucksack Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Wanderrucksäcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Wanderrucksack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Wanderrucksack kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wanderrucksäcke unterscheiden sich von herkömmlichen Rucksäcken in Hinsicht ihrer Füllmenge sowie ihrer Beschaffenheit und dem Material. So ziemlich alle Varianten sind auf einer Weise konzipiert, bei der sie besonders stabil am Körper angebracht sind.
  • Viele Modelle besitzen zudem ein schmales Hüftband und gegebenenfalls auch eines für die Brust, sodass sie äußerst vielfältig eingesetzt werden können, zum Beispiel beim Bergsteigen.
  • Darüber hinaus zeichnet sich ein klassischer Wanderrucksack durch viele Fächer aus. Das ermöglicht eine optimale Strukturierung, die sich insbesondere auf Reisen auszahlen, in denen zum Beispiel ein Schlafsack sowie andere Ausrüstung schnell und unkompliziert verpackt werden muss.

Wanderrucksack Test: Das Ranking

Platz 1: AmazonBasics – Wanderrucksack mit Innengestell und Regenschutz

Platz 2: Mountaintop Unisex Rucksack 40L

Platz 3: SHADOW DOMAIN Wanderrucksack

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Wanderrucksack kaufst

Was ist ein Wanderrucksack?

Im Prinzip handelt es sich um ein Rucksack wie jeder andere auch. Allerdings ist dieser speziell für Trekking- bzw. Wandertouren ausgelegt. In der Praxis zeigt sich das in erster Linie bei der Größe.

Wanderrucksack auf Felsen

Der Wanderrucksack ist dein wichtigster Begleiter auf all deinen Wanderungen. (Bildquelle:1 23rf.com / 36325106)

Ein Tourenrucksack, auch Wanderrucksack genannt, besitzt eine durchschnittliche Füllmenge von 15 – 95 Liter. Daher ist er auch verhältnismäßig groß. Grund dafür ist die Notwendigkeit, genügend Proviant sowie Ausrüstung wie zum Beispiel Trekkingsocken oder dein Zelt verstauen zu können. Zudem wiegt so ein Rucksack zwischen 0,5 – 3 Kilogramm.

Ein weiterer Aspekt sind die vielen Fächer, die er besitzt. Dadurch fällt es dir leichter, Wertgegenstände, Proviant und Co. allesamt in einen einzigen Rucksack zu verstauen, ohne dabei den Überblick zu verlieren.

Viele Modelle besitzen zum Beispiel ein Fach, das speziell für das Verstauen von Schlafsäcken ausgelegt ist. Darüber hinaus sind sie so auf eine Art und Weise konzipiert, bei der trotz großer Füllmenge und entsprechendem Gewicht der Komfort nicht abnimmt.

Hüft- und gegebenenfalls Brustbänder sorgen zudem für einen festen Halt, sodass der Rucksack in den allermeisten Situationen weder zur Last wird, noch die Beweglichkeit einschränkt.

Für wen ist ein Wanderrucksack geeignet?

Die meisten Wanderrucksäcke sind aufgrund ihrer Größe für Erwachsene geeignet. Diese Modelle sind daher lediglich eingeschränkt für Kinder verwendbar. Allerdings gibt es auch Produkte, die speziell für die kleinen Menschen konzipiert worden sind.

Diese sind im Prinzip gewöhnliche Tourenrucksäcke mit eingeschränkten Gepäckoptionen, die entsprechend kleiner sind und somit mit einer geringeren Füllmenge auskommen müssen. Ein besonderer Wert wird dabei auf die Möglichkeit gelegt, eine Mahlzeit und eine Trinkflasche tragen zu können.

Tourenrucksäcke für Jugendliche sind etwas spezieller. Diese sind mehr mit einem Erwachsenen-Rucksack vergleichbar und besitzen für mehr Ausrüstung auch mehrere Fächer.

Entscheidung: Welche Arten von Wanderrucksäcken gibt es und welcher ist die Richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf verschiedenen Arten von Wanderrucksäcken unterscheiden:

  • Daypack
  • klassischer Wanderrucksack
  • Alpinrucksack
  • Tourenrucksack
  • Trekkingrucksack

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Wanderrucksack zu finden.

Worum handelt es sich bei Daypack und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Daypacks gehören zu den kleinsten Wanderrucksäcken und sind ideal für kurze Wanderungen. Die meisten Modelle besitzen dabei eine Füllmenge von 15 – 20 Liter und sind optisch mit einem gewöhnlichen Rucksack vergleichbar.

Vorteile
  • Ideal für kurze Wanderungen
  • Aufgrund der Größe leicht zu verstauen
Nachteile
  • Verhältnismäßig kleines Füllvolumen
  • Nicht für längere Reisen ausgelegt

Worum handelt es sich bei einem klassischen Wanderrucksack und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Es mag für einige zwar etwas verwirrend sein, aber diese Variante entspricht der offiziellen Definition eines Wanderrucksacks. Praktisch gesehen ist er lediglich einer von mehreren Varianten des Wanderrucksack.

Vorteile
  • Füllmenge genügt für alles, was für einen einzigen Tag gebraucht wird
  • Enorme Angebotsvielfalt
  • für alle Arten von Gelände geeignet
Nachteile
  • verhältnismäßig geringe Füllmenge
  • für mehrtägige Reisen/Wanderungen ungeeignet

Seine Füllmenge entspricht 20 – 30 Liter. Zudem ist er für Wanderer konzipiert, die sich auf einen einzigen Tag beschränken.

Worum handelt es sich bei Alpinrucksäcken und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Alpinrucksäcke sind, wie der Name schon sagt, sind optimal für Bergtouren geeignet, da sie sich durch Robustheit sowie Gewicht auszeichnen. Darüber hinaus eignen sie sich auch für Wanderungen, die mehrere Tage andauern. Die Füllmenge beträgt 25 – 40 Liter.

Vorteile
  • Füllmenge reicht auch für mehrtägige Reisen aus
  • Gute Robustheit
  • Hält verhältnismäßig viel Gewicht aus
Nachteile
  • Bestimmte Ausrüstung wie den Schlafsack sind zu groß, um sie zu verstauen

Worum handelt es sich bei Tourenrucksäcke und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Tourenrucksäcke sind Alpinrucksäcke in Sachen Füllmenge und Zweck äußerst ähnlich. Allerdings liegt hier ein klarer Fokus auf Konform. Die Füllmenge beträgt 30 – 45 Liter.

Vorteile
  • Für mehrtägige Reisen geeignet
  • Guter Konform
Nachteile
  • Bestimmte Ausrüstung wie den Schlafsack sind zu groß, um sie zu verstauen
  • Nicht so robust wie Alpinrucksäcke

Worum handelt es sich bei Trekkingrucksäcken und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Trekkingrucksäcke sind in Sachen Füllmenge, Robustheit sowie Verstaumöglichkeiten die besten Wanderrucksäcke. Daher bieten sie sich optimal für Wanderungen an, die längerfristig ausgelegt sind.

Vorteile
  • Für längere Reisen geeignet
  • Robuste sowie sichere Befestigung am Körper
  • Sehr große Füllmenge ermöglicht zahlreiche Verstaumöglichkeiten
Nachteile
  • Bezüglich des Komforts für kurze Wanderungen ungeeignet

Zudem können problemlos Schlafsack sowie Zelt und Co. problemlos untergebracht werden. Die Füllmenge beträgt 40 – 95 Liter.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Wanderrucksäcke vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Wanderrucksäcke gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Zweck
  • Füllmenge
  • Ausstattung
  • Material

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Zweck

Die erste Frage, die du dir beim Kauf eines Produkts stellen solltest, ist der Zweck. Soll es lediglich eine kurze Reise in den Bergen werden oder soll sie mehrtägig sein?

Sollte sie mehrtägig sein, benötigst du zusätzlich genügend Platz für ein Zelt, einen Schlafsack usw. In diesem Fall macht sich ein Trekkingrucksack bezahlt. Durch seine große Füllmenge und den vielen Fächern kannst du eine große Zahl an Ausrüstungsgegenständen leicht verstauen.

Bei kurzen Wanderwegen, die ein paar Stunden in Anspruch nehmen, benötigst du entsprechend eine überschaubare Menge an Ausrüstung. Ein klassischer Wanderrucksack oder gar ein Daypack ist alles, was du dafür benötigst. Achte stets darauf, dass der Rucksack lediglich so groß ist, dass die Füllmenge ausgeschöpft wird.

Bei einer mehrtägigen Reise/ Wanderung, bei denen du nicht allzu-große Gegenstände mittragen musst, bietet sich ein Alpinrucksack aus. Durch seine Robustheit ist er bestens für Regen, Schnee, sowie einige Kilogramm Traglast geeignet.

Alternativ kannst du dich auch für einen Tourenrucksack entscheiden. Er ist fast identisch, bietet aber einen größeren Konform. Insbesondere bei längerem Wandern kann sich ein herkömmlicher Rucksack unangenehm auf den Körper wirken.

Allerdings ist dieser bei weitem nicht so robust, sodass er mit der Zeit schneller Schaden nimmt.

Füllmenge

Achte bei der Füllmenge besonders auf das benötigte Volumen. Für Camping-Materialien zum Beispiel ist der Trekkingrucksack die beste Wahl. Vom Zelt hin bis zum Schlafsack und der Isomatte passt alles rein.

Im Fall von Wandertouren ohne Camping sind auch Rucksäcke mit 35 – 50 Liter vollkommen in Ordnung. Tourenrucksäcke und Alpinrucksäcke bieten dabei genügend Platz. Darüber hinaus ist es stets ratsam, dass du deinen Rucksack möglichst voll nutzt.

Zu große Rucksäcke, die nicht voll genutzt werden können, sind nicht nur eine Verschwendung, durch das im Füllraum ungleichmäßig verteilte Gewicht leidet auch der Konform.

Besonders bei Menschen mit Rückenproblemen oder Kinder ist ein Wanderrucksack mit voll genutzter Füllmenge wichtig, da in diesem Fall mögliche Beschwerden am wahrscheinlichsten sind.

Für kleinere Ausflüge am See oder in den Bergen zur Besichtigung empfehle ich dir einen gewöhnlichen Daypack. Seine Füllmenge ist für kleine Lasten wie eine Mahlzeit, eine Trinkflasche sowie kleinere Alltagsgegenstände optimal geeignet.

Durch seine verhältnismäßig geringe Größe verteilt er das Gewicht optimal und ist somit für Kinder als auch Erwachsene eine ausgezeichnete Wahl.

Ausstattung

Die Ausstattung ist für eine optimale Nutzung ein äußerst wichtiger Faktor. Seitliche Reizverschlussöffnungen zum Beispiel ermöglichen dir einen unkomplizierten Zugang zum Hauptfach.

Kompressionsriemen sind ein weiteres Feature, das dir deine Wanderung deutlich angenehmer werden lässt, da sie die Last dem Körper näher bringen und somit für einen besseren Konform sorgt.

Einige Modelle enthalten auch ein Trinkfach an, indem du deine Trinkflasche verstauen kannst. Bei regnerischem Wetter gibt es zudem integrierte Regenhüllen, die den Inhalt vor Nässe schützt.

Dies gilt insbesondere bei Treckking-, Touren- und Alpinrucksäcken, da mehrtägige Wanderungen eine größere Wahrscheinlichkeit besitzen, dass du ungewolltem Wetter wie Regen oder Schnee ausgesetzt bist.

Material

Im Hinblick auf das Material gibt es mehrere Möglichkeiten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Generell gilt; je reißfester und leichter es ist, desto besser. Darüber hinaus zeichnet sich gutes Material auch sowohl durch Langlebigkeit, als auch aus wetterbeständig aus.

Für den Alltag sowie kleine Trips, die wenige Stunden andauern, reicht in den meisten Fällen Stoff aus. Viele Daypacks bestehen aus diversen Stoffen und überzeugen neben ihrem schlichtem Aussehen durch geringes Gewicht.

Bei längeren Wanderwegen, die im teils mehrere Tage in Anspruch nehmen, ist ein robustes Material Pflicht. Daher ist Nylon oder auch Polyamid eine ausgezeichnete Wahl. Polyester ist eine weitere Möglichkeit und zeichnet sich unter anderem durch eine große Verträglichkeit der Umwelt aus.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wanderrucksack

Die Geschichte des Wanderrucksacks

Laut Historikern ist der erste Wanderrucksack auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückzuführen. Dieser war bekannt als Tornister und war fester Bestandteil des Militärs.

Dabei diente er als Trag-Gestell für Ausrüstung, Medizin, Munition, Wechselwäsche und Lager-Utensilien. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde er ständig in Sachen Robustheit, Konform und Co. verbessert.

Im späteren Verlauf wurden Rucksäcke auf unterschiedliche Weise modifiziert, so zum Beispiel der Brustriemen zur besseren Lastenverteilung. Riemen, Schnallen und Außenfächer machten die Verwendung unkomplizierter.

Seit Ende der 60er wurde der Rucksack auch in allen anderen Bereichen populärer. Menschen mit dem vom Militär typischen grünen Rucksack nahmen an Friedensmärschen teil, um gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. Der berüchtigte Modedesigner Gianni Versace brachte diesen Rucksack anschließend in die Mode.

Die 80er charakterisieren unter anderem eine äußerst große Vielfalt an Rucksäcken, die in zahlreichen Lebensbereichen Anwendung fanden, so zum Beispiel beim Wandern oder anderen sportlichen Aktivitäten, aber auch für praktische sowie modische Zwecke. Daher stand auch der Konform im Vordergrund.

Seit den 90ern wurde der Rucksack das, was wir heute kennen; ein alltägliches Transportmittel für so ziemlich alle Zwecke. Die Modelle wurden weiter verbessert und gleichzeitig spezialisiert, sodass zahlreiche Unterkategorien entstanden, wie der Trekkingrucksack, Wanderrucksack, etc.

Gurte und Co. eines Wanderrucksacks

Ein Schultergurt ist fester Bestandteil fast aller größeren Wanderrucksäcke und bringt mehrere Vorteile mit sich. Oft werden sie von einem Beckengurt begleitet und halten die Last möglichst nah am Körper, sodass sich sowohl die Traglast leichter anfühlt, als auch der Beweglichkeit zugutekommt. Bei kleineren Modellen kann fast die gesamte Last übertragen werden.

Der Bauch-, bzw. Beckengurt hat eine völlig andere Aufgabe. Er soll dafür sorgen, dass die Last möglichst statisch am Körper verbleibt. Diese Eigenschaft ist insbesondere bei Fahrradtouren und Bergwanderungen sinnvoll.

In der Regel bestehen diese aus Kunststoff oder einem Bezugsstoff. Sollte der Rucksack für größere Lasten ausgelegt sein, besteht das Material oft Metall oder gegebenenfalls Versteifungen mit Kunststoff.

Die Rückenpolsterung ist ein weiteres Feature, das die allermeisten Wanderrucksäcke auch mitbringen. Ohne diese würde sich der Rucksack in direktem Kontakt mit der Hüfte und den Schultern befinden. Die Aufgabe der Polsterung besteht im Abfedern des Gewichts und der gleichmäßigen Lastenverteilung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.stimme.de/ratgeber/diesunddas/Der-Rucksack-im-Wandel-der-Zeit;art132181,3114648

[2| https://www.rucksack.net/welches-material/


[3] https://www.outdoorseiten.net/wiki/Rucksack


[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Rucksack

Bildquelle: 123rf.com / 36325106

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