Willkommen bei unserem großen Trekkingzelt Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Trekkingzelte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Trekkingzelt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Trekkingzelt kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Trekkingzelte zeichnen sich durch ihr niedriges Gewicht und einem geringen Packmaß aus. Es gibt Einmannzelte von unter einem Kilo bis hin zu Versionen für vier Personen, die jedoch nicht mehr als 3 Kilo wiegen sollten.
  • Grob lassen sich Trekkingzelte in Tunnel-, Kuppel- und Firstzelte unterscheiden. Zu den besseren Zelt-Typen gegen starke Winde zählen die Kuppelzelte. Firstzelte hingegen sind zwar leichter aufzustellen, bieten aber weniger Schutz vor Starkregen und Böen.
  • Wer das Gewicht möglichst gering halten möchte muss dafür auch den höchsten Preis bezahlen. Eine wichtige Unterscheidung birgt dabei das Material der Zeltstangen, die es als sehr leicht in Form von Aluminium gibt, oder etwas preisgünstiger aus Fiberglas.

Trekkingzelt Test: Das Ranking

Platz 1: Lumaland Outdoor Pop Up Kuppelzelt

Platz 2: Bfull Outdoor leichtes Campingzelt

Platz 3: GEERTOP Kuppelzelt Campingzelt Trekkingzelt

Platz 4: Jack Wolfskin GOSSAMER

Platz 5: High Peak Zelt Nevada 4

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Trekkingzelt kaufst

Ein Trekkingzelt muss leicht zu transportieren sein und simpel im Auf- und Abbau. Bei Trekkingtouren werden viele Kilometer pro Tag zurückgelegt – neben einem Zelt müssen auch noch viele andere notwendige Ausrüstungsgegenstände im Rucksack platz finden können.

Wie viel sollte ein Trekkingzelt maximal wiegen?

Wenn du dich auf deinen Trekking-Ausflug vorbereitest, sollte neben der Frage nach den richtigen Klamotten auch immer die Frage nach dem richtigen Trekkingzelt im Vordergrund stehen.

Die Zelte unterscheiden sich grundsätzlich in ihrer Größe und dem Gewicht. Jeder Kilo der getragen werden muss, sollte vorher gut abgewogen werden und auf überflüssiges sollte verzichtet werden. Also sollte auch das Zelt möglichst leicht sein und wenig Platz einnehmen.

Bei 2-Mann-Zelten liegt das handelsübliche Gewicht etwa zwischen 2,5 und 3,5 Kilo. Es gibt aber auch gute Trekkingzelte für 2 Personen, die ultraleicht sind und nur ein Gewicht von 2 Kilogramm besitzen.

Trekkingzelte unter 2 Kilo sind allerdings nur Einmannzelte, die mit Zeltstangen als Aluminium ausgestattet sind und in der Kategorie „ultraleicht“ zu finden sind.

Zelte auf offener Wiese zwischen Bergen

Achte bei einem Trekkingzelt vor allem auf das Gewicht und natürlich auf ausreichend Platz. Gerade beim Wandern kann es sinnvoller sein, wenn ihr mehrere kleine Zelte habt, statt ein großes. So verteilt sich das Gewicht auf mehrere Schultern. (Foto: lanur / pixabay.com)

Wie viele Personen passen in ein Trekkingzelt?

Unter 3,5 Kilogramm lassen sich nur Ein- und Zweimannzelte finden, mehr sollte ein Trekkingzelt aber auch nicht wiegen. Bei Touren mit mehr als zwei Personen werden dementsprechend mehrere Zelte benötigt

Welches Fassungsvermögen haben Trekkingzelte?

Neben der Personenanzahl ist es auch wichtig seine Ausrüstung im Zelt unterbringen zu können. Dafür haben einige Modelle sogenannte Apsiden: Stauräume, die in Zelten zum Verwahren von Gepäck, Proviant etc. genutzt werden können. Oftmals befinden sich Apsiden am Eingang zwischen Außen-und Innenzelt, können aber theoretisch überall im Zelt eingebaut sein.

Ansonsten muss die Ausrüstung am Fußende im Innenzelt verstaut werden und verbraucht dabei unnötig Schlafplatz.

Welche Features sollte ein Trekkingzelt haben?

Features sind Funktionalitäten, die nicht unbedingt gebraucht werden, aber den Aufenthalt komfortabler gestalten können.

Um das Gewicht möglichst gering zu halten wird bei Trekkingzelten auf die meisten Features verzichtet. In jedem Falle sollte aber das Innenzelt über Moskitonetze verfügen, um eine gute Luftzirkulation gewährleisten zu können, ohne dass Insekten eindringen.

Gibt es Zelte, die sich selbst aufbauen?

Es gibt tatsächlich auch Zelte bei denen das Gestänge nicht bei jedem Auf- und Abbau montiert werden muss. Solche Zelte nennen sich Pop-Up oder auch Wurfzelte.

Dieser Pop Up Mechanismus zaubert dir in wenigen Sekunden ein funktionsfähiges Zelt. Auch das Abbauen kann mit der richtigen Falttechnik und etwas Übung in nur wenigen Handgriffen erledigt werden.

Allerdings ist das verpackte Wurfzelt nicht besonders platzsparend, da das Gestänge nur gebogen wird, um es in die Tasche zu packen und nicht auseinander gesteckt wie bei vielen anderen Zelten.

Was kostet ein (gutes) Trekkingzelt?

Das Preisspektrum bei Trekkingzelten ist sehr groß. Abhängig ist der Preis von der Qualität der verbauten Materialien und der Größe des Zelts.

Es gibt die günstigsten Einmannzelte schon für 20 Euro, diese sollten allerdings allenfalls für sehr kleine Touren bei sonnigen Temperaturen verwendet werden. Auch ist damit zu rechen, dass sie nur eine Tour überleben.

Bessere Einmannmodelle beginnen bei etwa 40-50 Euro und können bis zu 200 Euro Kosten. Die Range von Zweimannzelten liegt bei etwa 90-400 Euro.

Wo kann ich ein Trekkingzelt kaufen?

Familienzelte, Trekking- und Campingzelte lassen sich natürlich wunderbar im Internet bestellen. Alternativ kannst du auch bei Outdoor Fachgeschäften, wie Globetrotter, SportSchek und Co. vor Ort im Laden vorbeischauen und das Objekt deiner Begierde eigens begutachten.

Wenn du einen bestimmten Hersteller im Blick hast, kannst du dich direkt in die Onlineshops reinklicken und dein Zelt bestellen. Aber auch an anderen Stellen des World Wide Web kannst du das perfekte Zelt für deine Familie erstehen:

  • Globetrotter
  • Amazon
  • Ebay
  • Aldi
  • Lidl
  • real
  • OTTO
  • Xtent Adventure
  • sportSCHEK
  • Decathlon

Unsere Produktvorschläge kannst du alle in einem dieser Shops erwerben, wenn du etwas passendes entdeckst. Zu den aktuellen Bestsellern bei Amazon.de kommst du hier.

Kann man ein Trekkingzelt auch mieten?

Wie so einiges, lassen sich auch Trekkingzelte entspannt im Internet mieten. Für diejenigen die das Campen einfach mal ausprobieren, sich aber kein eigenes Zelt kaufen wollen ist das eine super Alternative!

Ab ca. 20 Euro pro Tag kann man verschiedene Zelttypen ausleihen und sich ins Abenteuer stürzen. Je nach Dauer des Urlaubs und Preis des Zelts lohnt sich aber schon ein eigener Kauf. Und wenn du dein Zelt nicht mehr brauchst kannst du es einfach weiterverkaufen.

Wir haben einige Online Zeltverleihe herausgesucht, in denen du nach Herzenslust stöbern kannst:

  • erento
  • rent your tent
  • outdoorverleih

Welche unterschiedlichen Materialien gibt es?

Neben der Größe spielt auch das verbaute Material eine sehr wichtige Rolle. Im Bezug auf Strapazierfähigkeit und Gewicht des Zelts. Im Folgenden stellen wir dir kurz die geläufigsten Materialien und ihre Eingenschaften vor.

Zunächst ein Blick auf die unterschiedlichen Materialien der Zeltplane:

Polyester ist die günstigste Variante und dabei pflegeleicht. Dabei zeichnet sich das Material durch sehr hohe Wetter- und Formbeständigkeit aus. Die Fasern sind sehr leicht, fein und besitzen eine äußerst geringe Wasseraufnahme. Bei Zelten sollte das Außenzelt immer Imprägniert sein.

Einen großen Nachteil birgt die geringe Atmungsaktivität, welche bei einem guten Zelt auf jeden Fall vorliegen sollte. Nylon ist ein besonders leichtes Material, das allerdings anfällig für UV-Strahlen ist.

Ripston Nylon ist ein besonders strapazierfähiges und reißfestes Nylon, das bei den meisten hochwertigen Zelten verwendet wird. Eine weitere Steigerung der der Robustheit und Langlebigkeit liegt bei dem High Tenacity Ripstop Nylon vor.

Neben der Zeltplane spielt auch das Material der Zeltstangen eine Rolle: Stahlgestänge sollten bei Trekkingzelten auf Grund des hohen Gewichts gar nicht zum Einsatz kommen.

Glasfieber ist das gängigste Material, da es leicht und robust ist. Aluminium zeichnet sich durch ein extrem niedriges Gewicht aus und kommt daher bei Ultraleichtbauten zum Einsatz.

Wanderer mit Getränk vor Zelt

Der morgendliche Kaffee schmeckt auf einer Trekkingtour besonders gut. Dann steht der nächsten Etappe nichts mehr im Weg. (Foto: Free-Photos / pixabay.com)

Was ist eine Wassersäule und inwiefern ist sie wichtig?

Sobald man verschiedene Produkte miteinander vergleicht, stößt man früher oder später auf den Begriff Wassersäule. Dabei handelt es sich um das Maß, mit dem man die Wasserfestigkeit des Zeltmaterials misst.

Der Wert gibt an, wie hoch man einen Zylinder mit Wasser auf dem Material befüllen kann, bis die Flüssigkeit durch den Stoff sickert. In Deutschland gelten Stoffe mit einem Wert von 1500mm Wassersäule als wasserdicht. Je höher der Wert, umso wasserresistenter soll das Zelt sein.

Üblicherweise besitzt das Bodenmaterial des Zelts eine höhere Wassersäule als die Wände, da durch Personen im Zelt zusätzlicher Druck auf das Material ausgeübt wird. Unter 5000mm Wassersäule sollte das Bodenmaterial deines Trekkingzelts demnach nicht haben.

Achte beim Zeltkauf darauf, dass der Zeltboden eine höhere Wassersäule besitzt als die Wände, dann kann auch an einem Regentag nichts passieren.

Entscheidung: Welche Arten von Trekkingzelten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Trekkingzelte gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Grundsätzlich kann man in drei gängige Zeltarten unterscheiden:

  • Kuppelzelt
  • Tunnelzelt
  • Firstzelt

Die Zeltarten unterscheiden sich durch ihre Form und der daraus resultierenden Statik. Damit du den für dich richtigen Zelttyp herausfinden kannst, haben wir dir die Informationen zu diesen drei gängigsten Arten im Folgenden zusammengestellt.

Was ist ein Kuppelzelt und welche Vor- und Nachteile hat es auf einer Trekkingtour?

Kuppelzelte, auch Iglu oder Geodätzelt (besonders Windgeschützt und Sturmfest) genannt, sind ein absoluter Klassiker und eignen sich hervorragend für Trekkingtouren. Besonders wenn du starken Wind und Sturm auf der Tour erwartest, empfiehlt sich ein solches Zelt.

Vorteile
  • Windstabil
  • Geringer Platzverbrauch (vor allem wenn keine Heringe mitgeführt werden)
  •  Einfacher und schneller Auf- und Abbau
  • Kompaktes Packmaß
Nachteile
  • Verhältnismäßig schwer
  •  Raumangebot und Kopffreiheit eingeschränkt

Aufbau

Für gewöhnlich stehen Igluzelte auf einer quadratischen oder rechteckigen Grundfläche. Das sich mittig kreuzende Gestänge bildet eine Halbkugel beziehungsweise Kuppel.

Beim Aufbau werden lediglich zwei flexible Stangen durch die Ösen des Zelts geführt und mit Heringen im Boden befestigt. Alternativ gibt es auch viele Varianten die freistehend sind und keine Heringe benötigen, jedoch bei schwierigen Bedingungen trotzdem die Möglichkeit bieten, mit Heringen fixiert zu werden. Das macht den Aufbau sehr leicht und unkompliziert.

Was ist ein Tunnelzelt und welche Vor- und Nachteile hat es auf einer Trekkingtour?

Ein Tunnelzelt zeichnet sich durch seinen Schlauchartigen und runden Aufbau aus. Dadurch hat es die Form eines liegenden Menschen und kann dadurch den Platz optimal ausnutzen. Der Aufbau gestaltet sich allerdings etwas komplizierter als bei einem Kuppelzelt.

Vorteile
  • Geräumig
  • Gute Staumöglichkeiten
  • Unkomplizierter Auf- und Abbau
Nachteile
  • Benötigt deutlich mehr Platz durch Abspannseile
  • Kann im Wind laut flattern

Aufbau

Hierbei bilden 2-3 parallele Gestängebögen eine tunnelähnliche Form, die anders als das Iglu nicht selbstständig stehen kann. Es sind hierbei somit Abspannleinen notwendig, die es in alle Richtungen aufspannen, im Boden verankern und ihm seine notwendige Stabilität verleihen.

Den zusätzlichen Platz, den das Zelt durch seine Abspannleinen benötigt, macht es mit seinem geräumigen Innenleben wieder wett.

Was ist ein Firstzelt und welche Vor- und Nachteile hat es auf einer Trekkingtour?

Firstzelte haben die simpelste Konstruktion und zeichnen sich durch eine dreieckige Form aus, ähnlich der, wie der Name vermuten lässt, Firsts eines Hauses. Sie bieten dabei nur sehr wenig Schutz gegen Wind und Sturm.

Vorteile
  • Sehr leicht
  • Sehr hell
  • Wenig Material wird benötigt, also kleines Packmaß
Nachteile
  • Bietet nur sehr wenig Schutz, da kein Außen-/Innenzelt Aufbau
  • Sehr windanfällig

Aufbau

Firstzelte setzten sich aus zwei Zeltstangen, einer Zeltplane, den benötigten Heringen und den Abspannschnüren zusammen. Die Zeltstangen formen dabei den First vorne und hinten und spannen die Zeltplane auf. Anschließend werden die Spitzen hinten und vorne, sowie die Kanten der Grundfläche abgespannt.

Diese simple Form schützt kaum gegen Gezeiten und ist nur bei sehr milden und sommerlichen Witterungen auf einer Tour geeignet.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Trekkingzelte vergleichen und bewerten

Ein Zelt zu kaufen ist nicht immer ganz einfach. Es gibt so vielen, das du dabei beachten musst. Damit dir die Suche nach dem idealen Trekkingzelt für dich etwas leichter fällt, haben wir dir hier die wichtigsten Kriterien zur Bewertung aufgelistet:

  • Anzahl Personen
  • Gewicht
  • Zelttyp
  • Wassersäule Außenzelt
  • Farbe

Anzahl Personen

Als erstes solltest du dir Gedanken über die Anzahl der Personen machen, die in dem Zelt platz haben sollen. Also reicht ein Einmannzelt, oder bist du mit mehreren unterwegs und ihr teilt euch in Zweimannzelte auf.

Dabei solltest du auch beachten, dass nicht immer auch die Anzahl der Personen, die angegeben sind auch tatsächlich Platz finden. Darüber hinaus spielt die Körpergröße und die Menge an mitgeführter Ausrüstung eine Rolle.

Also achte neben der Angabe über die Personenanzahl auch auf die Länge und Breite der Grundfläche des Zelts. Wenn du besonders groß bist solltest du im Zweifel den Hersteller anschreiben, oder auf Kundenrezensionen zurückgreifen.

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#home #camping⛺ #trekkingzelt

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Gewicht

Als nächstes ist das Gewicht, sowie das Packmaß von Bedeutung für dich. Jeder Gramm der gespart werden kann macht sich auf einer Trekkingtour bemerkbar, bzw vice versa.

Als Faustregel lässt sich festhalten, dass alle Zelte über 3,5 Kilogramm nicht für eine Treckingtour in Frage kommen, da sieh zum einem die Kapazität deines Rucksacks übersteigen und zum anderen die Tour unnötig anstrengend gestalten.

Achte bei der Produktbeschreibung auf das Gesamtgewicht, nicht nur das Zelt alleine. Hin und wieder werden die Zeltstangen/Heringe separat angegeben. Überschätze nicht deine physischen Voraussetzungen und nimm nach Möglichkeit immer das leichtere Modell.

Zelttyp

Welcher Zelttyp der richtige für dich ist hängt ganz von der Tour ab, die du damit machen möchtest. Wahrscheinlich möchtest du aber nicht nur eine damit machen, sondern noch ganz viele, daher empfehlen wir dir eher ein Tunnel- oder Kuppelzelt.

Tunnelzelte bieten eine sehr gute Passform, vor allem auch für große Personen. Sie bieten genügend Stauraum und sind sehr effektiv wenn es um die maximale Ausnutzung der vorhandenen Fläche geht.

Der Aufbau gestaltet sich etwas schwieriger, aber sollte nach einigen Aufbauten kein Problem darstellen. Nur bei starkem Wind kann die Zeltplane etwas laut wackeln, da dieser Typ Zelt dem Wind viel Angriffsfläche bietet.

Kuppelzelte sind extrem einfach auf- und abzubauen. Sie habe ein geringes Gewicht, besitzen jedoch ein etwas größeres Packmaß. Eine spezielle Form ist das Geödätzelt, welches besonders windstabil ist.

Im Abschnitt Entscheidung findest du alle Vor- und Nachteile der einzelnen Zelttypen, die dir dabei helfen können den richtigen Zelttyp für dich zu finden.

Wassersäule Außenzelt

Auch in wärmeren Gefilden kann es mal regnen. Kannst du dir etwas schlimmeres vorstellen, als ein durchnässter Schlafplatz? Beim Zeltkauf musst du deshalb darauf achten, dass dein Zelt auch wasserfest ist.

Ab einer Wassersäule von 1500 mm ist das Material eines Zelts wasserdicht. Wenn du kleinere Werte findest, solltest du besser die Finger davon lassen. Gute Trekkingzelte haben Wassersäulen von ca 3000 mm. So können sie auch einem starken Regen für längere Zeit standhalten.

Versiegelte Nähte tragen zudem noch zur Wasserfestigkeit des Zeltes bei. Halte deshalb ausschau nach solchen Angaben zu Versiegelungen gegen Wasser.

Das Innenzelt hingegen sollte im Idealfall aus atmungsaktiven Stoffen bestehen, die für eine gute Luftzirkulation im Zelt sorgen. Diese Stoffe werden selten wasserfest sein und das ist weiter auch nicht schlimm.

Zelt in freier Natur

Das Zelt ist eines der wichtigsten Begleiter auf einer Trekkingtour, bei der das Erlebnis in der Natur im Vordergrund steht. (Foto: Baptiste Valthier / pexels.com)

Farbe

Die Farbe eines Zelts spielt in der Natur in der Hinsicht eine Rolle, dass es Signalfarben wie z.B. Rot, aber auch andere bunte Farben gibt, die bestimmte Tiere anlocken können.

Nach Möglichkeit solltest du dir eine neutrale Farbe, die in der Natur vorkommt, aussuchen. Diese sind dunkel Grün, Grau, Braun, Schwarz etc. Aber die Farbe spielt definitiv eine eher untergeordnete Rolle.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Trekkingzelt

Wie kann ich mein Zelt richtig reinigen/reparieren?

Damit du auch lange etwas von deinem Zelt hast und es nicht schon nach einer Tour nicht mehr gebrauchen kannst, ist die richtige Pflege extrem wichtig.

Achte darauf keine aggressiven Putzmittel zu verwenden, dadurch können Membran und Imprägnierung der Außenwand stark leiden.

Die Beste Methode dein Zelt zu reinigen ist es, erst einmal aufzuhängen falls es trocken ist und anschließend mit einer Bürste von groben Schmutz befreien. Danach schüttle das Außen- und Innenzelt ein paar mal aus – das Innenzelt am Besten auf Links.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Lagerung: Es sollte gut verpackt und trocken lagern.

Wo kann ich eigentlich überall zelten und wo nicht?

In Europa herrschen ganz unterschiedliche Regelungen zum Wildcampen, die du dir vor deinem Campingurlaub genauestens anschauen solltest. Eine kleine Übersicht findest du hier:

Skandinavien

Auf öffentlichen Grund ist es jedem erlaubt zu zelten, solange man maximal 2 Tage bleibt.

Deutschland

Nationalparks und Naturschutzgebiete sind zum Zelten tabu. Aber generell gilt: Wenn es nicht ausdrücklich erlaubt ist, oder nachgefragt wurde ist das Zelten auf öffentlichem Boden nicht gestattet. Die einzelnen Bundesländer unterscheiden sich allerdings stark in ihrer Ausnahmeregelung

Südosteuropa

Hier ist Wildcampen weitestgehend verboten, wird aber in den wenigsten Fällen geahndet. Im Zweifelsfall kann es aber zu Busgeldern kommen.

Schweiz

Hier ist es davon abhängig in welchen Regionen du dich bewegst. Die Regelungen können sehr stark von Gebiet zu Gebiet variieren. Informiere dich vorher lieber ganz genau, bevor du sehr hohe Busgelder riskierst.

Südeuropa

Wildcampen außerhalb des Campingplatzes wird mit Busgeld über 100 Euro geahndet. In Spanien, Italien und Co. also lieber auf den Campingplatz.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.freemensworld.de/koenigswege-die-20https://feel4nature.com/die-25-besten-outdoor-tipps-zum-wandern-camping/2014-besten-trekking-touren


[2] https://trekkingtrails.de/trekking/

Bildnachweis: fxxu / pixabay.com

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