Willkommen bei unserem großen Thermowäsche Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Thermowäschen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Thermowäsche zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Thermowäsche kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeder kennt es: Kleidung, die nach dem Sport am Körper klebt oder Frösteln auf einer Wanderung. Mit funktioneller Sportkleidung kann man diesen unangenehmen Situationen entgegenwirken.
  • Wenn dir kalt ist, muss dich die Thermowäsche wärmen, bei Hitze oder Anstrengung soll sie dich kühlen. So wird der Schweiß rasch von der Haut weg transportiert und kann rasch trocknen.
  • Für jede Sportart und für jede Witterung gibt es geeignete Funktionswäsche in den verschiedensten Formen und Materialstärken. Von wohl durchdachten Body-Mapping-Konstruktionen mit integrierter Windstopper-Membran, über dicke, lange Thermounterwäsche bis hin zu feinen, schnelltrocknenden Slips.

Thermowäsche Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Thermowäsche für Herren

Die MT Light Thermounterwäsche ist aus besonders weichem und angenehmen Material. Sie hält bei sportlichen Aktivitäten als auch beim Entspannen zu Hause warm. Der leichte und atmungsaktive Stoff ist komfortabel, und die Wäsche ist zudem pflegeleicht.

Diese Thermounterwäsche besteht aus einem langarmligen Shirt und einer Unterhose mit Eingriff. Sie ist in vielen Größen erhältlich. Suchst du nach einer leichten und dennoch warmen Thermounterwäsche, wird sich diese gut für dich eignen.

Die beste Thermowäsche für Damen

Diese icefeld Thermounterwäsche für Damen ist körperanliegend, anschmiegsam und elastisch. Sie besteht aus einem wärmenden und schnell trocknendem Material. Diese Unterwäsche ist zweiteilig, und dank Seamless-Verarbeitung angenehm zu tragen.

Zudem ist diese Unterwäsche mit dem Öko Tex 100 Zertifikat ausgezeichnet. Wenn du nach einer gut verarbeiteten, und angenehm zu tragenden Thermounterwäsche suchst, ist diese die richtige für dich.

Die beste Thermowäsche für Kinder

Diese Freenord Thermounterwäsche für Mädchen und Jungen ist aus hochwertigem doppelschichtigen Gewebe gemacht. Somit hält sie zuverlässig warm, ist dennoch atmungsaktiv und angenehm zu tragen. Sie ist in vielen Größen und verschiedenen Farben verfügbar.

Suchst du nach einer hochwertigen und wärmenden Thermounterwüsche, die gut anliegt und das Kind gerne tragen wird, ist diese Unterwäsche eine gute Wahl.

Die beste Thermowäsche für den Sport

Diese Thermounterwäsche von Uniquebella ist aus hochwertigem, wärmendem und winddichtem, und dennoch dehnbarem und atmungsaktivem Material. Diese Unterwäsche ist in mehreren Größen und Farben erhältlich besteht hauptsächlich aus Polyester.

Diese zweiteilige Skiunterwäsche liegt gut am Körper an, ohne zu reiben. Suchst du nach einer Unterwäsche, die dich zuverlässig warmhält und angenehm zu tragen ist, ist diese die passende für dich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Thermowäsche kaufst

Für wen eignet sich Thermowäsche?

Thermowäsche eignet sich grundsätzlich für jeden, der Wert auf Tragekomfort bei Sportkleidung legt. Der hohe Tragekomfort von Funktionswäsche hat seine Wurzeln in der wichtigsten Grundanforderung an funktionelle Sportbekleidung.

Thermowäsche ist vielfältig einsetzbar – vom Joggen im Winter bis zum Wintersport. leistet sie überall gute Dienste. (Bildquelle: 123rf.com / 70675368)

Designelemente dürfen bei jeglichen Outdoor-Aktivitäten die Bewegungsfreiheit nicht hemmen, außerdem sollen das Material oder die Nähte nicht kratzen oder gar Wunden verursachen. Thermowäsche fühlt sich idealerweise durch weiche Flachnähte, breite, flach anliegende Bündchen und nahtlose Konstruktionen an wie eine zweite Haut.

Obelink Blogger

Thermowäsche funktioniert isolierend und haltet warm. Sie gibt also nicht Wärme ab, sondern hält die Körpertemperatur fest. Wenn man also nach draussen geht, ist es normal, dass man anfangs noch nicht so warm hat. Der Mensch muss sich zuerst bewegen und Körperwärme erzeugen, sodass die Thermowäsche ihren Zweck erfüllen kann. Wenn man bereits ohne Bewegung warm genug hat, ist man zu warm angezogen.

(Quelle: obelink.de)

Was bringt dir Funktionswäsche beim Sport ?

Wer sich viel bewegt, der schwitzt auch viel. Das ist nichts Unnormales, denn Schwitzen ist die natürliche Klimaanlage unseres Körpers. Durch das Schwitzen verhindert unser Körper den Stillstand des Kreislaufs durch Überhitzung.

Indem das Verdunsten der Flüssigkeit auf unserer Haut den Körper kühlt, wird unser Körper auf die ideale Betriebstemperatur gebracht. Damit das funktioniert, muss der Schweiß allerdings direkt auf der Haut verdunsten können.

Wenn du beispielsweise beim Sport normale und nicht atmungsaktive Kleidung trägst, funktioniert diese Regulation leider nicht. Dein Körper erwärmt sich immer weiter, was eine erhöhte Transpiration zur Folge hat.

Das führt dazu, dass deine Kleidung klatschnass, deine Haut glühend heiß und deine Kehle staubtrocken ist. Außerdem kann sich starker Geruch bilden. So fängst du an zu frieren und kannst dadurch sogar krank werden.

Die richtige Funktionswäsche hilft dir dabei, diesen Nachteilen entgegenzuwirken. Sie liegt direkt auf der Haut und unterstützt deinen Körper bei der Regulation der Körpertemperatur.

Thermowäsche saugt den Schweiß nicht einfach nur auf, denn die funktionalen Fasern transportieren die Flüssigkeit nach draußen, wo sie verdunsten kann. So bleibt der natürliche Kühlungseffekt durch eine dünne Schweißschicht auf deiner Haut trotzdem erhalten.

Moderne Thermowäsche nimmt Rücksicht auf die verschiedenen Körperzonen. Durch spezielle Konstruktionen und den Einsatz unterschiedlicher Materialstärken werden die Anforderungen der jeweiligen Körperzonen berücksichtigt.

Achseln, Rücken und Brust werden vermehrt gekühlt, wobei reizbare Zonen wie Knie oder Nieren warmgehalten werden. Für die Füße gibt es ebenfalls Thermosocken.

Ein weiterer Vorteil von Thermowäsche ist, dass Schweißgeruch stark reduziert wird. Ausserdem trocknen die Stoffe meist sehr schnell. Dadurch frierst du nach dem Sport nicht, was das Risiko sportbedingter Erkältungen verringert.

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Wusstest du, dass Thermowäsche den unangenehmen Schweissgeruch verhindert?

Die Materialstärken sind bei moderner Thermowäsche an verschiedenen Stellen unterschiedlich. So kann an schweissintensiven Stellen, wie Rücken oder Brust, besonders viel Schweiss abtransportiert und der Geruch verhindert werden.

Für den Wintersport bildet Funktionsunterwäsche die Grundlage für das Zwiebelprinzip. Wenn du beispielsweise nicht die richtige Unterwäsche trägst, bringt dir auch eine gute Skijacke nichts, denn die Feuchtigkeit wird sich darunter stauen.

Das für Wintersportler beliebte Drei-Lagen-Systen kann nur funktionieren, wenn die Basis stimmt. Als unterste Schicht eignen sich lange Funktionsunterhosen und -unterhemden. Sie sorgen für die optimale Klimatisierung des Körpers und beugen Hitzestau vor.

Funktionsunterwäsche sorgt für Wärme, Trockenheit und Gesundheit.

Was kostet Thermowäsche?

Für gute Thermowäsche aus kontrolliert ökologischer, sozial gerechter und tierfreundlicher Produktion musst du tiefer in den Geldbeutel greifen. Kunstfasern sind grundsätzlich etwas günstiger als Merinowolle.

Die Preise unterscheiden sich massiv. Funktionswäsche kann relativ günstig bei Discountern erworben werden oder im Sportartikelhandel zu höheren Preisen.

Wo kann ich Thermowäsche kaufen?

Thermowäsche kannst du in diversen Onlineshops aus unterschiedlichen Materialien und in allen Preisklassen kaufen. Du solltest aber unbedingt darauf achten, dass es sich um einen seriösen Anbietern handelt.

Nach der Bestellung, sollte die Lieferung in wenigen Tagen erfolgen. Alternativ kannst du Thermowäsche auch beim lokalen Fachhändler für Sportartikel erwerben.

Achte beim Kauf von Thermowäsche im Onlinehandel unbedingt darauf, nur bei seriösen Anbietern zu bestellen.

Entscheidung: Welche Arten von Thermowäsche gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Thermounterwäsche:

  • Hightech-Fasern mit Funktionssystem
  • Merinowolle mit ihrem natürlichen Thermosystem.

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, die für dich am besten geeigneten Thermowäsche zu finden.

Was zeichnet Hightech-Fasern mit Funktionssystem aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Viele Hersteller von Thermowäsche statten ihre Wäsche mit Hightech-Fasern aus. Sie hat zudem ein Funktionssystem mit verschiedenen Zonen, das die Temperatur jeder Körperpartie je nach Bedarf optimal reguliert.

Wichtig: Die Funktionssysteme funktionieren nur effektiv, wenn sie direkt am Körper sitzen (Unterwäsche immer hauteng wählen).

Der größte Vorteil von High-Tech-Faser Thermowäsche ist, dass sie sehr leicht ist und besonders schnell trocknet. Hier ist sie Thermowäsche aus Merinowolle etwas voraus. Auch sind diese Modelle meist günstiger.

Vorteile
  • Sind leichter und trocknen schneller als Merinowolle
  • meist günstiger
Nachteile
  • Riecht schnell sehr übel, unabhängig vom Preis

Leider riecht Thermowäsche aus High-Tech-Fasern oftmals schnell. Das lässt sich sowohl bei günstigeren als auch bei teureren Modellen beobachten.

Was zeichnet Merinowolle und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Merinowolle zeichnet sich vor allem durch die natürliche Funktionalität der Faser und das Tragegefühl aus. Ohne sich nass zu fühlen, nimmt die Wolle rund 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf und gibt diese gleichmäßig an die äußeren Schichten ab.

Auch in nassem Zustand, wenn du geschwitzt hast, wärmt die Wolle. So ist sie auch für anstrengende Touren im Winter geeignet.

Im Sommer reguliert die Wolle das Klima auf deiner Haut, denn ein hoher Luftanteil in der Faser von ca. 85 Prozent sorgt für gute Isolationseigenschaften. Eine der gefragtesten Eigenschaften der Merinowolle ist die Schmutz-, Bakterien- und Geruchsresistenz, die nicht jede Funktionswäsche bieten kann.

Vorteile
  • Bleibt selbst nach mehreren Tagen schweisstreibender Bewegung geruchsneutral
  • Auf der Haut angenehm zu tragen 
Nachteile
  • Trocknet etwas weniger rasch als Synthetikwäsche

Hersteller wie Devold, Bergans, Mons Royale, Pally’Hi und Ortovox bieten Funktionsunterwäsche aus 100 Prozent Merinowolle an. Von Sport-BHs über Longsleeves bis hin zur knielangen Unterhose ist alles zu finden.

Außerdem setzen einige Marken auf eine Kombination aus Natur- und Kunstfasern, um die Vorteile beider Materialien zu verbinden. Merinogarn ist zudem viel feiner als gewöhnliche Schurwolle und kratzt nicht.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Thermowäsche vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Thermowäsche gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Garantie
  • Kompressionsfunktion
  • Wäsche
  • Gütesiegel
  • Material

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Garantie

Die Garantie der Produkte ist ein wichtiger Faktor, der dir beim Kauf von Funktionswäsche als Orientierung dient. Achte darauf, dass Produkte nach dem Kauf im Falle eines Mangels oder eines Fehleinkaufs wieder zurückgegeben werden können. So ersparst du dir einigen Ärger.

Kompressionsfunktion

Mit Kompressionsfunktionen gehen einige Hersteller sogar noch einen Schritt weiter als bei normaler Funktionsbekleidung. Durch einen sehr engen Sitz soll die Durchblutung gefördert, Muskeln gestützt und die Regenerationszeit verkürzt werden.

Die leistungsfördernden Kompressionsunterhosen und Kompressionsshirts sind vor allem bei Läufern und Radfahrern beliebt.

Wäsche

Einige Arten von Thermowäsche, beispielsweise Funktionsunterwäsche, kannst du bei 60 Grad waschen. Ganz links auf dem Etikett in der Abbildung eines Wasserbeckens kannst du die 60 °-Angabe, manchmal mit dem Zusatz C für “Celsius”, sehen.

In den meisten Fällen solltest du Funktionskleidung aber bei 30 Grad im Schonwaschgang reinigen. Anderenfalls könnten die empfindlichen Kunstfasern beschädigt werden.

Thermowäsche sollte hauteng sitzen. (Bildquelle: 123rf.com / 70755497)

In der Regel solltest du für Funktionswäsche am besten flüssiges Spezial-Waschmittel verwenden. Es ist in der Drogerie oder im Fachhandel für Funktionskleidung erhältlich.

Gütesiegel

Es gibt verschiedene Gütesiegel, die dir dabei helfen können, die geeignete Funktionsbekleidung zu finden. Dabei zeigen dir die Gütesiegel Haut- und Umweltverträglichkeit an.

BLUESIGN SAFETY

Als das strengste Textilsiegel auf dem Markt gilt Bluesign. Es garantiert dir ein schadstoffarmes Produkt und eine nachhaltige Produktion vom ersten bis zum letzten Schritt. Marken, die auf dieses Gütesiegel setzen, sind beispielsweise Vaude, The North Face und Patagonia.

ÖKO-TEX-STANDARD 100

Das Gütesiegel ÖKO-TEX-STANDARD 100 weist aus, welche Produkte auf Schwermetalle, krebserregende Farben und andere Schadstoffe geprüft sind. Damit unterbieten sie die gesetzlichen Grenzwerte deutlich. Hersteller wie Odlo, Mammut und andere weisen sich mit diesem Siegel aus.

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Wusstest du, dass du deine Thermowäsche immer nach dem 3-Schichten-Prinzip tragen solltest?

Nach dem Sport-BH kommt die Thermowäsche direkt auf die Haut, darüber kommt ein langärmliges Funktions-Shirt oder Rolli und dann kannst du, wenn es sehr kalt ist, noch eine Jacke drüberziehen. So kann die Thermowäsche ihre optimale Wirkung entfalten.

Material

Du findest im Handel meist Thermowäsche, die aus Kunstfasern hergestellt wurde. Wir stellen dir hier kurz die geläufigsten Materialien vor.

Polyester

Ein sehr häufig verwendetes Material bei Funktionswäsche ist Polyester. Dabei handelt es sich um eine Kunstfaser, die sich durch eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme, gute Isolationseigenschaften und Abriebfestigkeit auszeichnet. Polyester besitzt zudem eine hohe Zugfestigkeit und kann sehr fein versponnen werden.

Häufig kommt die Kunstfaser in Fleecebekleidung zum Einsatz und auch die unkomplizierte Pflege spricht für dieses Material. Außerdem kann Polyester nachhaltig produziert werden, da es sich sehr gut recyceln lässt.

Coolmax

Der Faserhersteller Invista entwickelte die Polyesterfaser Coolmax, die in mehreren Qualitäten erhältlich ist. Coolmax zeichnet sich durch seine spezielle Faserform aus und bietet eine größere Oberfläche als herkömmliche runde Polyesterfasern, um ein rascheres Feuchtigkeitsmanagement, eine hohe Atmungsaktivität und verbesserte Pflegeeigenschaften zu ermöglichen.

Polyamid

Eine sehr robuste Kunstfaser stellt Polyamid dar. Um die Strapazierfähigkeit von Textilien zu erhöhen, wird die Faser oft beigemischt, da sie eine hohe Elastizität aufweist.

Polypropylen

Polypropylen wird oft mit Polyester gemischt, da es praktisch keine Feuchtigkeit aufnimmt, weshalb das Material fast gar nicht nass wird. So sorgt Polypropylen für verbesserte Trocknungseigenschaften.

Elasthan

Elasthan wird für seine Elastizität geschätzt und sowohl bei Merino- als auch bei Kunstfaser-Funktionsunterwäsche eingesetzt. Je mehr Elasthan-Anteile die Unterwäsche aufweist, desto elastischer ist das Material.

Modal

Modal besitzt verbesserte Eigenschaften und wird aus natürlichem Zellstoff gewonnen. Es ist weich, angenehm glänzend, strapazierfähig und pflegeleicht. Darüber hinaus nimmt Modal Feuchtigkeit rasch auf, trocknet schnell und bietet ein natürliches Hautgefühl.

Tencel und Lycocell

Tencel und Lyocell werden aus Cellulose hergestellt. Die Fasern sind trotz ihrer Strapazierfähigkeit weich und nehmen Feuchtigkeit gut auf. Wegen ihrer Pflegeleichtigkeit kommt die Faser meistens für Sommerwäsche zum Einsatz.

Kunstfasern
Polyester
Coolmax
Polyamid
Polypropylen
Modal
Elasthan
Tencel
Lyocell

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Thermowäsche

Nachhaltigkeit

Der Energiebedarf zur Behandlung von Hightech-Kleidung ist hoch. Thermowäsche wird oft mit unterschiedlichen Chemikalien behandelt, damit sie wie gewünscht funktioniert. Außerdem sind einige Kunstfasern nicht ökologisch abbaubar und du solltest dich deshalb kritisch damit auseinandersetzen.

Merinowolle hingegen ist ein natürliches Produkt. Sie wächst jährlich nach und kann vollständig abgebaut werden, hat aber auch ihre Tücken.

In gewissen asiatischen Ländern und Australien wird das sogenannte Museling angewendet, eine grausame und tierquälerische Praktik. Museling soll Merinoschafe vom Befall der Fliegenmade befreien. Mulesing ist ein chirurgisches Verfahren, das meist von speziell ausgebildeten Personen ausgeführt wird.

Während das Schaf fixiert ist, wird bei diesem Eingriff die After-Schwanz-Falte durch Entfernung eines v-förmigen Hautstücks im proximalen Schwanzdrittel gestrafft und der Schwanz ab dem dritten Schwanzwirbel kupiert. Problematisch dabei ist, dass keine Schmerzmittel verabreicht werden.

Tierrechtler bezeichnen das Mulesing als inhuman und unnötig, da es ohne Betäubung durchgeführt wird. Auch soll das Mulesing verhindern, dass die Schafe eine natürliche Resistenz gegen den Fliegenbefall bilden können.

Viele Bergsportausrüster geben an, ihre Merinowolle aus tierfreundlicher Produktion zu beziehen. Daraus resultiert auch ein markanter Preisunterschied zu Billigprodukten der Discounter, die möglicherweise Merinowolle von Mulesing-misshandelten Schafen einsetzen.

Natürliche Massnahmen gegen übermäßiges Schwitzen

Wenn du Schweißprobleme hast, kannst du sie auch auf ganz natürliche Weise lösen, ohne teure Funktionswäsche kaufen zu müssen. Hier ein paar Tipps, wie du den Schweiß auf natürliche Weise bekämpfen kannst.

  • Salbeitee mindert die Schweißproduktion. Koche dir einen Salbeitee, lasse ihn sechs Minuten ziehen, gib bei Bedarf noch etwas Honig hinzu und trinke täglich bis zu drei Tassen. Eine andere Möglichkeit ist, die betroffenen Stellen täglich mit Wattepads zu betupfen, die du vorher in Salbeitee getunkt hast. Holundertee hat die gleiche Wirkung. Durch Tee oder Tupfen von getunkten Wattepads kann die Schweißproduktion vermindert werden.
  • Franzbranntwein wird ebenfalls eine schweißmindernde Wirkung zugesagt. Das starke Schwitzen kannst du mit seiner Hilfe für einige Zeit verhindern. Reibe dazu die betroffenen Stellen mit Franzbranntwein ein.
  • Natron und Zitrone haben eine antibakterielle Wirkung und können dir helfen, Schweißgeruch zu bekämpfen. Der Geruch des Schweiß prägt sich dadurch nicht so stark aus, weil sich die Bakterien nicht mehr so stark vermehren. Vermische etwas Natron mit Zitrone und rühre so lange, bis eine Paste entsteht. Diese kannst du dann auf die betroffenen Stellen auftragen.
  • Wenn du oft stark schwitzt, solltest du kalt duschen, denn das kühlt den Körper. Nach einer warmen Dusche fängst du hingegen wieder mit dem Schwitzen an.
  • Eine andere gute Möglichkeit, dem Schweiß vorzubeugen, ist der Konsum von Tomatensaft. Tomatensaft enthält wichtige Antioxidantien, die eine regulierende Wirkung auf die Schweißdrüsen haben.
  • Fußbäder können ebenfalls Abhilfe bei Schweißproblemen schaffen. Ein Fußbad mit Kräutern wie Bockshornklee, Eichenrinde, Thymian und Walnussblättern wirkt effektiv gegen starkes Schwitzen. Die genannten Kräuter verhindern die übermäßige Schweißproduktion an den Füßen.
  • Vermeide so gut es geht scharfe Lebensmittel, denn durch die Schärfe wird die Körpertemperatur erhöht und du kommst ins Schwitzen.
  • Ein weiteres Mittel gegen das Schwitzen ist die Reduktion des eigenen Körpergewichts. Wenn du einen niedrigen Körperfettanteil hast, kann der Körper die Temperatur besser und schneller regulieren.
  • Wenn die Hausmittel nichts nützen, kannst du dir von deinen Hausarzt eine Iontophorese-Anwendung verschreiben lassen. Bei dieser Art von Behandlung werden Leitungswasser und elektrischer Strom verwendet. Die Schweißdrüsen sollen dadurch irritiert die Schweißproduktion verringert werden. Dazu werden die betroffenen Stellen etwa 15 bis 20 Minuten elektrischem Strom ausgesetzt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/tests/kassensturz-tests/auch-guenstige-funktionsunterwaesche-top

[2] https://www.test.de/Sportunterwaesche-Synthetik-macht-das-Rennen-1121122-2121122/

Bildquelle: 123rf.com / 64678967

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