Laut dem deutschen Skiverband gibt es rund 7,39 Millionen aktive Alpin-Skifahrer in Deutschland. Zählst auch du zu den Fans des großartigen Wintersports, der nicht nur Spaß macht, sondern auch befreiend wirkt? Wenn du gerne Ski fährst und dir dabei deine Sicherheit wichtig ist, bist du hier genau richtig!

In unserem Skihelm Test 2019 stellen wir dir die besten Modelle vor und erklären dir was beim Kauf von Skihelmen wichtig ist. Du erfährst alles was du zum Thema Skihelme wissen musst, wie zum Beispiel die verschiedenen Arten, die richtige Passform und vieles mehr. Darüber hinaus können dir unsere Kaufkriterien dabei helfen, den für dich perfekten Skihelm zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Skihelme schützen dich bestmöglich und effizient. Es gibt spezielle Skihelme für Hobbyskifahrer, Skirennfahrer, Freestyler, Freerider und Skitourengeher.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Vollschalenhelmen und Halbschalenhelmen. Beide Formen findest du in den verschiedensten Designs und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen.
  • Weiters unterscheiden sich Skihelme auch in der Herstellung. Es wird dabei zwischen der In-Mold-Technologie, der Hardshell-Technologie sowie der Hybrid-Technologie unterschieden.

Skihelm Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Skihelm für Hobbyskifahrer

Der uvex p1us 2.0 Skihelm, ein Helm für Freizeitsportler und Hobbyskifahrer, bietet dir für wenig Geld einen renommierten Hersteller im Hintergrund sowie eine gute, kompakte Ausstattung mit vielen Extras.

Der Skihelm ist mit Lüftungsschlitzen ausgestattet, das Innenpolster ist herausnehmbar, die Ohrpolster sind abnehmbar und das Kinnband ist gepolstert. Deine Skibrille kannst du bequem an der fest integrierten Skibrillenhalterung anbringen.

Der Skihelm mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Für einen äußerst günstigen Anschaffungspreis erhältst du mit dem Black Crevice Skihelm „Kitzbühel“ ein robustes Modell mit Skibrillenhalterung, das sich vor allem für den Gelegenheitsskifahrer eignet.

Der Helm verfügt über 10 Lüftungsöffnungen, ein Verstellrad zur individuellen Anpassung an die Kopfgröße, sowie ein verstellbares Kinnband für optimalen Halt. Das Innenfutter ist herausnehmbar und waschbar bei 30 Grad.

 

Der beste Skihelm mit Visier

Der BLACK CREVICE Gstaad Skihelm, ein Helm für fleißige Hobby- und Freizeitsportler, bietet dir für einen guten Preis ein cooles Design sowie eine tolle Ausstattung, welche ein Visier mit einschließt.

Redaktionelle Einschätzung

Schutzklasse / Schale

Der BLACK CREVICE Gstaad Skihelm erfüllt die Prüfnorm von Skihelmen. Er ist mit dem Sicherheitszertifikat CE EN 1077 gekennzeichnet. Dieser Helm fällt unter die Kategorie der Vollschalenhelme.

Dieser Vollschalenhelm eignet sich perfekt für dich, wenn du sehr viel und oft Skifahren gehst und du dabei im Kopfbereich bestmöglich geschützt sein möchtest. Dadurch, dass der Helm mit der Prüfnorm gekennzeichnet ist, kannst du dir sicher sein, dass er dich bestens schützt.

Die Ski-und Snowboardhelme von BLACK CREVICE sind ausnahmslos mit der europaweit gültigen Norm EN 1077 ausgestattet. Die Helme unterliegen den Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen für den alpinen Skilauf, welche dem durchschnittlichen Freizeitsportler optimal entsprechen.

Als Vollschalenhelm schützt der Helm sowohl den Schläfen-, als auch den Ohrenbereich vollständig. Der Ursprung dieser Vollschalenhelme liegt im Rennsport, wo die Helme neben dem Schutz bei Stürzen auch Schutz vor Verletzungen durch Stöcke oder Torstangen bieten mussten.

Herstellungsverfahren

Der BLACK CREVICE Gstaad Skihelm wird durch die In-Mold-Technologie hergestellt. Dabei wird unter großem Druck und bei sehr hoher Temperatur die Innenschale unter die Außenschale des Helms geschweißt und dadurch verbunden.

Dadurch gelingt eine vollständige Verbindung der beiden Helmschalen, was zu einer extrem stabilen Helmstruktur bei sehr leichtem Gewicht führt. Die Sicherheit von In-Mold-Helmen ist im Vergleich zu nur punktuell verklebten Helmen deutlich höher, insbesondere bei mechanischer Einwirkung wie zum Beispiel beim Sturz auf einen spitzen Gegenstand.

In-Mold-Helme sind sehr leicht und auch langlebig, sie zeichnen sich durch ein besonders geringes Gewicht aus. Die Außenschale des Helms besteht aus Polycarbonat, die Innenschale besteht aus einer robusten EPS-Spritzgusschale – als Resultat hat man eine absolut stabile Helmstruktur.

Gewicht

Der BLACK CREVICE Gstaad Skihelm wiegt inklusive Verpackung 699g. Ohne Verpackung bringt er nur 515g auf die Waage. Dieser Helm zeichnet sich durch ein sehr geringes Gewicht aus, was bei langen Tagen auf den Skipisten extrem angenehm sein kann. Du solltest durch diesen Helm, in Bezug auf sein Gewicht, eigentlich keine Probleme im Nacken- oder Schulterbereich bekommen.

Verschiedene Größen / Größenverstellbarkeit / Farbe / Besonderes

Den BLACK CREVICE Gstaad Skihelm gibt es in den Größen 51 bis 61 cm zu kaufen, das entspricht gleichzeitig den Größen XS bis XL. Der Helm ist größenverstellbar. Du kannst ihn in den Farben schwarz und weiß erwerben. Zum Kauf bekommst du eine kostenlose Helmtasche dazu, außerdem sind die Ohrpads mit einem integrierten Hörsystem ausgestattet.

Diesen Helm kannst du also in verschiedenen Größen kaufen, außerdem lässt er sich durch ein integriertes Verstellrad im hinteren Bereich des Helms noch zusätzlich individuell an die Kopfform anpassen.

Dies gelingt durch das Rotation Fitting System, kurz RFS, welches diese spezielle Feinanpassung des Helms an den Kopfumfang gewährleistet. Mittels des Verstellrads ist es möglich, den Helm bis zu 8 cm zu verstellen. Es lässt sich ganz leicht mit einer Hand bedienen. Das integrierte Hörsystem sorgt dafür, dass du, auch wenn der Wind pfeift, relativ gut hören kannst, was um dich herum geschieht.

Visier / Skibrillenhalterung

Der BLACK CREVICE Gstaad Skihelm verfügt über ein integriertes Visier. Zusätzlich ist auch eine Skibrillenhalterung vorhanden, du kannst dich also entweder für das Visier, oder die Skibrille entscheiden, du kannst aber natürlich auch zwischen den beiden Möglichkeiten wechseln.

Das Visier im Pilotenstyle sorgt für sorgenfreie Stunden auf der Piste. Das Visier ist schwenkbar und getönt und bietet dir Schutz, sowohl vor der UV-Strahlung, als auch vor Schnee und schlechter Witterung.

Es besteht aus bruch- und kratzfestem Polycarbonat und verfügt über eine Anti-Fog-Beschichtung. Du kannst das Visier ganz einfach auf- oder zuklappen und es auch in verschiedenen Stellungen fixieren. Durch die Skibrillenhalterung hast du die Wahlmöglichkeit zwischen der Nutzung des Visiers oder der Nutzung deiner Skibrille.

Lüftungsschlitze / Innenpolster / Ohrpolster / Kinnpolster

Der BLACK CREVICE Gstaad Skihelm ist mit Lüftungsschlitzen ausgestattet, das Innenpolster kann herausgenommen werden und das Kinnband ist gepolstert. Die Ohrpads sind nicht abnehmbar, sie sind fest integriert.

Das multifunktionelle Belüftungssystem mit 12 Lüftungsschlitzen sorgt für ein angenehmes Helmklima. Dank der hervorragenden Polsterung, dem Einstellrad und dem verstellbaren und gepolsterten Kinnband in Y-Konstruktion sollte dieser Skihelm perfekt sitzen.

Das Innenfutter besteht aus atmungsaktivem, antibakteriellem Material aus Mesh und Fleece. Es trocknet sehr schnell und lässt so den Kopfbereich, insbesondere die Stirn, atmen. Das Innenpolster kann bei Bedarf dank des Klettverschlusses herausgelöst werden. In der Maschine kann es bei 30°C gewaschen werden.

Das gepolsterte Kinnband kann mit dem Schnellverschluss leicht mit einer Hand geschlossen oder geöffnet werden, auch mit Handschuhen. Die Ohrpolster sind zwar fest, sie sind dafür aber mit einem integrierten Hörsystem ausgestattet. Dazu sind sie sehr weich gepolstert, sie sind also angenehm zu tragen.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 90% aller Rezensenten im Internet den BLACK CREVICE Gstaad Skihelm positiv, also entweder mit 4 oder 5 Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei:

  • Tragekomfort
  • Tolles Visier
  • Sehr empfehlenswert auch für Brillenträger
  • Helm ist sehr leicht

Besonders das geringe Gewicht wird von den Produktbesitzern immer wieder als unschlagbares Argument für den Kauf dieses Helms hervorgehoben. Das Verstellrad sorgt dafür, dass man den Helm perfekt an die eigene Kopfform anpassen kann. Auch für Brillenträger ist der Helm durch die Möglichkeit des Visiers optimal geeignet, das Visier beschlägt laut den Kunden nicht.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird der Helm aktuell in rund 6% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder folgende Punkte:

  • Verarbeitungsmängel
  • Durch das Visier dringt Schnee ein

Rezensenten, die eine schlechte Bewertung abgaben, beschweren sich vor allem darüber, dass das Visier bei Schneefall nicht vor dem Schnee schützt, er also in das Innere des Visiers eindringt. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass das Visier schlecht schließt und Verarbeitungsmängel aufweist.

“FAQ”
Lässt sich auf dem Helm auch eine Actioncam montieren?

Ja, du kannst eine Actioncam montieren.

Ist bei dem Modell auch ein zweites Visier dabei?

Nein, leider nicht.

Ist das Visier vollständig verspiegelt?

Ja, ist es.

Kannst du unter dem Visier eine Brille tragen?

Ja, unter dem Visier ist Platz für eine Brille.

Lässt sich das Visier auch abnehmen?

Ja, du kannst das Visier abschrauben. Es ist auch eine normale Halterung für Skibrillen vorhanden.

Der beste Skihelm für Kinder

Wenn du auf der Suche nach einem guten und preiswerten Skihelm für Kinder bist, der allen Sicherheitsnormen entspricht, ist der Black Crevice Kinder Skihelm Stubai eine gute Wahl.

Der Helm überzeugt durch sein leichtes Gewicht, die verstellbare Passform und die 8 Lüftungsöffnungen. Er ist außerdem in unterschiedlichen Farben erhältlich, was besonders bei Kindern eine wichtige Rolle spielen dürfte.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Skihelm kaufst

Gibt es Skihelme speziell für Damen / Herren / Kinder / Kleinkinder?

Herren- und Damenskihelme unterscheiden sich sowohl in der Form, als auch durch die Ausbuchtung an der Helmvorderseite für Skibrille und Gurt. Skihelme für Männer sind in der Regel größer als jene von Frauen, die Skihelme von Damen sind wiederum größer als jene von Kindern.

Vor allem beim Kauf von Skihelmen für Kinder und Kleinkinder ist darauf zu achten, dass der Helm zwar bequem sitzt, er aber nicht wackeln darf, wenn das Kind den Kopf bewegt.

Außerdem soll der Innenraum ausreichend belüftet sein, der Innenteil sollte im Bedarfsfall herausgenommen werden können.

Auch wenn der Kauf eines Skihelms oft als notwendiges Übel erscheint, solltest du die Kaufentscheidung nicht überstürzt treffen. Immerhin soll ein Skihelm doch den idealen Schutz beim Skifahren bieten. (Bildquelle: unsplash.com / CBX)

Damit du nicht immer wieder neue Helme für dein wachsendes Kind kaufen musst, kannst du dich gleich für den Kauf eines Skihelms mit auf den Kopfumfang einstellbarem Helmsystem entscheiden.

Du sollst auch darauf achten, ob der Skihelm deiner Wahl mit der Norm EN 1077 gekennzeichnet ist, denn nur dann handelt es sich um einen Helm, der die europäischen Sicherheitsstandards erfüllt. Dies gilt sowohl für Kinder-, als auch für Erwachsenenskihelme. Zusammenfassend lässt sich festhalten:

  • Verschiedene Skihelme für Damen, Herren, Kinder und Kleinkinder (Helme gibt es aber auch in unisex)
  • Skihelm muss perfekt sitzen für optimalen Schutz
  • Ausreichende Belüftung des Innenraums, herausnehmbares Innenteil
  • Kennzeichnung Skihelm mit EN 1077
  • Welche Skihelm-Größe ist die richtige für mich?

Wie schon eingangs erwähnt, gibt es Unterschiede in den Größen bei Skihelmen für Männer, Frauen und Kinder. Des Weiteren solltest du beachten, dass bei der Größenermittlung der Kopfumfang den wichtigsten Größenfaktor darstellt.

Bevor du dir einen Skihelm kaufst, miss deinen Kopfumfang, indem du das Maßband oberhalb der Augenbrauen, also wenige Zentimeter oberhalb der Ohren, anlegst. Auf jedem Helm findest du dann Angaben zur Größe, die sich auf den Kopfumfang beziehen:

Größen Angabe
XS 53-54 cm
S 55-56 cm
M 57-58 cm
L 59-60 cm
XL 61-62 cm
XXL 63-64 cm

Neben dem Kopfumfang solltest du auch auf das Kinnband achten. Es sollte eng, aber doch bequem am Kinn anliegen, was auch für den Verschluss gilt. Beim Kauf des Skihelms solltest du auch schon deine Skibrille mit einbeziehen, da die Kompatibilität von Helm und Skibrille gegeben sein sollte.

Ist ein Skihelm mit oder ohne Visier zu empfehlen, welche Vorteile und Nachteile gibt es?

Kurz gesagt: Beim Skihelm ohne Visier brauchst du eine Skibrille. Beim Skihelm mit Visier benötigst du keine Skibrille, da der Helm über ein integriertes Visier verfügt.

Sollte das Wetter beim Skifahren mal nicht so gut sein, hast du durch das Visier trotzdem gute Sicht und bist außerdem im Kopf- und Augenpartiebereich bestens geschützt. Der Skihelm mit Visier umschließt den kompletten Kopf- und Gesichtsbereich.

Bis vor einiger Zeit waren Skihelme mit Visier noch eine Rarität auf den europäischen Skipisten. Inzwischen mischen sie aber rege mit, vor allem in der Ausführung mit Klappvisier.

Grundsätzlich gibt es den Skihelm mit Visier in zwei Ausführungen:

  • Skihelme, bei denen das Visier fest integriert ist
  • Skihelme, bei denen das Visier per Druckknöpfen befestigt ist

Die beiden Tabellen zeigen dir die je spezifischen Vor- und Nachteile der Modelle auf:

Skihelme mit Visier

foco

Vorteile
  • Lückenloser Schutz durch durchgehende Passform
  • Gute Sicht bei Schlechtwetter
  • Höherer Tragekomfort
  • Geeignet für Brillenträger
  • Größeres Sichtfenster
Nachteile
  • Luftwirbelungen unter dem Helm
  • Meist höhere Kosten
  • Markenbindung
  • Hohe Kratz- und Stoßempfindlichkeit

Skihelme ohne Visier

foco

Vorteile
  • Billiger als Skihelme mit Visier
  • Keine Luftwirbelungen
  • Universell
Nachteile
  • Schwierig bei Brillenträgern
  • Geringerer Schutz der Gesichtspartie

Skihelme mit Visier bieten dir auf jeden Fall einige Vorteile, unter anderem die gesteigerte Sicherheit und der Wegfall einer extra Skibrille. In Bezug auf die Optik ist wieder dein persönlicher Stil gefragt.

Ob du dich nun für den Skihelm mit oder ohne Visier entscheidest – Hauptsache nicht oben ohne! Denn ein Skihelm kann dir unter Umständen das Leben retten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Skihelms als Brillenträger achten?

Wenn du eine Brille unter der Skibrille trägst, kann es passieren, dass du aufgrund von Feuchtigkeitsbildung mit beschlagenen Gläsern zu kämpfen hast. Außerdem bietet der eingeschränkte Platz im Augenbereich nur wenig Raum für eine zusätzliche Brille.

Um solche Probleme zu vermeiden, hast du folgende Möglichkeiten:

  • Du kaufst dir einen Skihelm mit Visier. Dadurch hast du innerhalb des Skihelms mehr Platz für die Brille und bist durch die ständige Luftzirkulation vor einer getrübten Sicht durch Feuchtigkeitsbildung geschützt. Du benötigst auch keinen Rahmen als Halterung für die Brille, wodurch du ein breites Sichtfeld hast. Außerdem lässt sich die Brille hinter dem Visier gut verstecken.
  • Bist du nicht der Fan von Skihelmen mit Visier, kannst du dich natürlich auch für eine Skihelmvariante mit Skibrille entscheiden. Es gibt durchaus Skihelme und -brillen, die genügend Platz für eine Brille darunter bieten. Es gibt auch spezielle Skibrillen für Brillenträger, die an der Seite kleine Aussparungen für die Bügel haben. Hier sind Skibrillen mit einem speziellen Belüftungssystem besonders empfehlenswert, da die Gläser ansonsten leicht beschlagen.

Wenn du ein Brillenträger bist und gerne und viel Ski fährst, solltest du dich gut über Skihelme für Brillenträger informieren, um letztendlich den Skihelm zu finden, der es dir ermöglicht, darunter deine Brille zu tragen und dir gleichzeitig Schutz vor der spiegelnden UV-Strahlung bietet.

Wo kann ich einen Skihelm kaufen?

Einen Skihelm kannst du im Prinzip in beinahe jedem Sportgeschäft zu regulären Preisen kaufen, vor allem vor oder während der Wintersaison. Dir wird auf jeden Fall eine große Angebotsvielfalt dargeboten werden.

Je nachdem, ob du eher der persönliche oder der online Shopper bist, kannst du unserer Recherche nach in folgenden Geschäften Skihelme erwerben:

Intersport, SportScheck, Bergzeit Outdoor, Sport 2000, Hervis, Idealo, Blue Tomato, Amazon, und viele mehr. Manchmal gibt es auch gute Skihelmangebote bei Hofer, Aldi oder Lidl.

Optimal wäre es natürlich, wenn du den Skihelm eine Zeit lang Probetragen könntest, um eventuelle Druckstellen oder Passformschwierigkeiten auszumachen.

Bei Shoppingtouren ist die professionelle Beratung auf jeden Fall ein großer Vorteil, bei Bestellungen über das Internet musst du dir selbst die nötigen Informationen beschaffen.

Außerdem gestaltet sich das Zurücksenden der Ware oft als nicht so einfach und eher lästig, wodurch man eventuell einen Skihelm behält, obwohl er nicht hundertprozentig sitzt.

Kann ich auch gebrauchte Skihelme kaufen?

Grundsätzlich kannst du auch gebrauchte Skihelme kaufen, und zwar unter anderem auf folgenden Internetplattformen: Skibuy, Shpock, Willhaben, Ebay und weiteren.

Sportberater oder Experten werden dir aber wahrscheinlich eher davon abraten und dich dazu ermuntern, einen neuen Skihelm zu kaufen, da man sich oft nicht hundertprozentig auf die Aussagen anderer zu der Leistung eines Produkts verlassen kann.

Du kannst bei gebrauchten Skihelmen nicht wirklich nachvollziehen, was der Helm schon alles aushalten musste, ob er schon viele Stürze mitgemacht hat oder wie alt er ist.

Einfache, kleine Kratzer geben im Normalfall nicht wirklich viele Informationen über den Zustand eines Skihelms preis. Und es gilt nach wie vor: Sicherheit geht vor!

Was kostet ein Skihelm?

Die Preisspanne eines Skihelms reicht von 30 bis 250 Euro, je nachdem, in welchem Marken- oder auch Ausstattungsbereich des Helms du dich bewegst. Du wirst auch günstigere oder teurere Skihelme finden. Im Schnitt werden 100 bis 130 Euro für einen Erwachsenenhelm, 60 Euro für einen Kinderskihelm ausgegeben.

Ein Skihelm muss nicht teuer sein. Aber jene Skihelme, die mit guten Sicherheitsfunktionen ausgestattet sind, gibt es auch nicht umsonst. Skihelme, die du beim Discounter findest, bieten oft nur unzureichenden Schutz und müssen auch recht bald wieder ausgetauscht werden. (Bildquelle: unsplash.com / Joshua Reddekopp)

Kaufst du dir gleich einen besseren Helm, wirst du das auch im Tragekomfort spüren, was als wichtigstes Kriterium nach der Schutzfunktion gilt. Gehörst du zu den Hobbyskifahrern, die ein- oder zweimal im Jahr einen Skiurlaub machen, bekommst du einen hochwertigen Helm für 90 bis 200 Euro.

Nutzt du den Winter, um so oft wie möglich die Skipisten unsicher zu machen, wird sich wahrscheinlich ein etwas teurerer Skihelm aus ausgewählten Materialien rentieren.

Solche Skihelme bekommst du ab circa 200 Euro. Diese teureren Helme sind insofern ihre Investition wert, als dass sie dich jahrelang (sofern keine Beschädigungen des Helms durch Stürze auftreten) auf deinen Pistenwegen schützen.

Was kostet es, einen Skihelm auszuleihen?

Sich einen Skihelm auszuleihen, ist in der Regel nicht wahnsinnig teuer. Meist leiht man sich gleich die ganze Skiausrüstung inklusive Ski, Skischuhen und Skistöcken aus, für das man, je nach Sportshop und Skigebiet, und natürlich je nach Wert und Qualität der Ausrüstungsgegenstände, zwischen 25 und 50 Euro pro Tag bezahlt.

Leihst du dir deinen Helm zum Beispiel bei Intersport am Arlberg aus, zahlst du für das Ausleihen eines Skihelms pro Tag 9 Euro. Leihst du dir den Helm mehrere Tage hintereinander aus, wird der Preis etwas billiger, so zahlst du für 3 Tage zum Beispiel 24 Euro. Dies gilt aber nicht generell für alle Anbieter.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, die Skiausrüstung, die man sich ausleihen will, direkt vor Ort, also im jeweiligen Skigebiet, wo man den Skiurlaub verbringt, auszuborgen. Dadurch sparst du dir den Transport der ganzen Ausrüstung. Ein Nachteil wäre die eventuell längere Wartezeit im Sportgeschäft des Skigebiets.

Willst du dir nur einen Skihelm ausleihen, stellt sich dadurch auch die Überlegung, ob du ihn gleich im Sportgeschäft deines Heimatortes ausleihst, da der Helm ja nicht sehr viel Platz wegnimmt. Hier empfiehlt sich auf jeden Fall ein Preisvergleich zwischen den Ausleihgebühren der in Frage kommenden Sportgeschäfte.

Was muss ich beim Skihelmkauf beachten und wie kann ich die Qualität des Helms beurteilen?

Oberste Priorität beim Skihelmkauf sollten die Passgenauigkeit und der Tragekomfort haben. Wenn der Helm zu locker sitzt, schützt er dich bei einem Sturz nicht zu 100 Prozent. Sitzt der Helm zu eng, kann es passieren, dass unangenehme Druckstellen die Lust am Skifahren vermindern.

Wenn dir die Entscheidung zwischen zwei nahe beieinanderliegenden Skihelmgrößen schwer fällt – tendiere eher zum enger sitzenden Helm.

Vor dem Kauf solltest du auch immer prüfen, ob der Helm mit dem Sicherheitszertifikat versehen ist, was sicherstellt, dass der Helm nach den angeforderten Sicherheitsrichtlinien geprüft wurde.

Auch auf die Qualität der Polsterung in der Helm-Innenschale solltest du vor dem Kauf des Skihelms achten. Sie sollte aus einem möglichst weichen und angenehmen Material bestehen, welches auch vor Feuchtigkeitsbildung schützt.

Optimal wäre es, wenn der Innenpolster herausgenommen werden kann, sodass du ihn bei häufiger Benutzung waschen kannst.

Ebenfalls achten solltest du auf die Möglichkeit des verstellbaren Kinnriemens und darauf, ob der Riemen ebenfalls gepolstert ist. Auch der Kinnriemen sollte gut sitzen und nicht einengen. (Bildquelle: unsplash.com / Tyson Dudley)

Im Idealfall ist der Öffnungsmechanismus des Kinnriemens so einfach gestaltet, dass du ihn auch mit Handschuhen betätigen kannst. Achte auch darauf, ob der Skihelm deiner Wahl mit Lüftungsschlitzen ausgestattet ist, welche nach Bedarf flexibel eingestellt werden können sollen.

Gibt es spezielle Größen bei Kinderskihelmen?

Spezielle Größen gibt es nicht. Es gibt nur wieder die Einordnung (wie auch schon bei den Erwachsenen) nach:
Größen Angabe
XXXS 49-50 cm
XXS 51-52 cm
XS 53-54 cm

Der Skihelm eines Kindes muss genau passen, um Verletzungen vorzubeugen. Es passiert oft, dass Skihelme für Kinder zu groß gekauft werden, damit die Kinder quasi hineinwachsen. Genau das sollte aber nicht passieren – der Sparzwang könnte sich im schlimmsten Fall als fatal herausstellen.

Wenn der Skihelm zu locker sitzt, kann es im Falle eines Skiunfalls nämlich passieren, dass der Helm wegrutscht und so seine Schutzwirkung verliert.

Als besonders empfehlenswert haben sich auch Skihelme für Kinder mit Nackenrad herausgestellt. Damit lässt sich der Helm flexibel auf die Kopfgröße des Kindes einstellen.

Generell sollten Kinderskihelme gekauft werden, die über eine einfache Verschlusstechnik verfügen. Der Helm sollte nicht zu schwer sein, das Tragen des Skihelms könnte ansonsten sehr anstrengend werden. Und schlussendlich sollte der Skihelm deinem Kind natürlich auch optisch gefallen, damit der Helm gerne und nicht wiederstrebend getragen wird.

Welche Angebote für Skihelme gibt es (auch Helm und Brille im Set) und wo finde ich Vergleiche verschiedener Angebote beziehungsweise verschiedener Skihelme?

Angebote für Skihelme wirst du immer wieder finden, egal ob kurz vor der Skisaison oder auch danach. Während der Saison kann es sich als schwierig erweisen, Vergünstigungen auf Skihelme zu bekommen, auszuschließen ist es aber auch nicht.

Auf der Internetseite ‚Wo gibt’s was‘ kannst du dich zum Beispiel per Mail über Angebote zu Skihelmen informieren lassen. Die Seite ‚Aktionsfinder‘ lässt sich gut nutzen, um direkt einen Überblick über Vergünstigungen oder Prozente auf bestimmte Skihelme zu finden.

Dort findest du dann auch die weiteren nötigen Informationen zu den Helmen, also zum Beispiel wo du den Helm kaufen kannst oder welches zusätzliche Material dazu passt und ebenfalls in Aktion ist.

Den Skihelm gibt es auch sehr oft mit Skibrille im Set zu kaufen. Das ist vor allem deshalb vorteilhaft, da die Skibrille und der Helm für den optimalen Tragekomfort aufeinander abgestimmt sein sollten.

Auch solche Kombinationsangebote findest du vermehrt auf den einzelnen Internetseiten der bereits erwähnten Sportgeschäfte, oder eben auch direkt in den Geschäften.

Marius QuastWintersport-Experte

„Der Skihelm ist ein Muss! Er schützt uns vor äußeren Einflüssen und bei Stürzen. Bei der Auswahl auf eine angenehme Passform und die Belüftungsoptionen achten!“

Worin bestehen die Vor- und Nachteile eines Skihelms mit Kinnschutz beziehungsweise Kinnbügel?

Ein Kinnschutz beziehungsweise –bügel ist eine bügelförmige Vorrichtung für Skihelme, insbesondere für Renn- oder Freeride Skihelme. Teilweise sind Helme schon mit dem passenden Kinnschutz ausgestattet, es gibt aber auch die Möglichkeit, sich nachträglich einen Kinnschutz zuzulegen und ihn am Helm zu montieren.

Diese Möglichkeit kannst du daran feststellen, ob Gewindebohrungen in Höhe der Ohren an deinem Helm vorhanden sind, wo der Kinnbügel dann eingesetzt wird. Der Kinnschutzbügel dient dazu, den Unterkiefer zu schützen, weshalb er besonders bei Slalomfahrern sehr beliebt ist.

Natürlich kannst du ihn aber auch für das normale, freie Skifahren verwenden, immerhin schützt dich der Kinnbügel vor möglichen Gefahren wie Skistöcken.

Wenn du dich für den Kauf eines Skihelms mit Kinnschutz entscheidest, solltest du noch folgendes beachten: es existieren zwei verschiedene Arten von Kinnschützern, nämlich einerseits der geschlossene Bügel, welcher dich zusätzlich vor dem kalten Fahrtwind schützt, andererseits der filigrane Stangenbügel, der deutlich leichter ist.

Gibt es Skihelme mit Vollvisier?

Ja, die gibt es. Vor allem Brillenträger sind von dieser Variante des Skihelms angetan. Aber auch Sportler ohne Sehschwäche können sich immer öfter für einen Skihelm mit Vollvisier erwärmen.

Skibrille und die Brille darunter vertragen sich oft nicht. Dies merkst du vor allem an unangenehmen Druckstellen und beschlagenen Gläsern. Als Lösung bieten dir viele Sportartikelhersteller Skihelme mit integriertem Visier.

Skihelme mit integriertem Visier sind in der Regel etwas teuer als normale Skihelme und kosten im Durchschnitt 200 Euro. Dafür sparst du dir den Kauf einer zusätzlichen Skibrille.

Ein Tipp: Bei starkem Wind sind Skihelme mit Visier nicht so gut geeignet. Mit dem Visier solltest du besonders behutsam umgehen und darauf Acht geben, dass es nicht zerkratzt.

Verspiegelte Scheiben sind besonders kratzempfindlich, schon durch einen Wischer mit dem Handschuh kann sich ein Kratzer bilden. Und ein zerkratztes Visier ist nicht sehr zu empfehlen, stört es doch die Sicht und erhöht die Unfallgefahr.

Gibt es Skihelme ohne Ohrpolster?

Bei Klasse B Skihelmen findest du oft Helme vor, bei denen keine Ohrpolster vorhanden sind.

Du hast aber auch bei Helmen mit Ohrpolster oft die Möglichkeit, sollte die innenliegende Polsterung des Skihelms zusätzlich unterteilt sein, die Belüftung zu optimieren, indem du die Ohrpolster entfernst. Ohrpolster sollten also im Idealfall abnehmbar sein.

Das Abnehmen der Ohrpolster hat aber zur Folge, dass der Helm dann den Sicherheitsanforderungen nicht mehr vollständig genügt, da die Ohren bei einem Aufprall nicht mehr ausreichend geschützt sind.

Beim Sonnenskifahren beziehungsweise beim Skifahren bei sehr warmen Temperaturen kann es natürlich sehr reizvoll sein, die Ohrenseitenteile abnehmen zu können. Wenn du darauf Wert legst, achte beim Skihelmkauf darauf, dass diese Funktion gegeben ist.

Gibt es Alternativen zum Skihelm?

Um das gleich klargestellt zu haben: Skihelme sind auf den Skipisten sicher nicht durch andere Kopfbedeckungen zu ersetzen. Wir wollen dir also auf keinen Fall davon abraten oder dich davon abhalten, einen Skihelm beim Skifahren zu tragen.

Die folgenden Zeilen zeigen nur ein paar Möglichkeiten auf, was du, aus welchem Grund auch immer, machen kannst, um auch ohne Skihelm einen grundlegenden Schutz auf den Skipisten zu haben.

Bestimmt hast du andere Helme zu Hause, wie zum Beispiel einen Radhelm oder Skaterhelm. Schon mal darüber nachgedacht, diesen Helm als Skihelm zu verwenden? Bevor du dir gar nichts auf dein kostbares Haupt schnallst, könntest du ja als Alternative deinen Radhelm oder Skaterhelm zum Skifahren aufsetzen.

Hinter den Alternativhelmen stehen andere Konzeptionen in Hinblick auf die Schutzfunktion.

Der Fahrradhelm zum Beispiel ist zwar auf ähnliche Aufprallgeschwindigkeiten wie der Skihelm spezifiziert, die Schale des Helms ist allerdings meist nur mit einer sehr dünnen Kunststoffhaut ausgestattet, die nur eine geringe Schlagfestigkeit aufweist und bei starker Krafteinwirkung brechen kann.

Ein Radhelm wird, im Falle eines Sturzes oder Unfalls auf der Skipiste, im Vergleich zu einem Skihelm wahrscheinlich eher brechen und bietet deshalb oft nur einen einmaligen Schutzeffekt.

Tourenskiläufer sind öfter mal mit Kletterhelmen auf den Köpfen unterwegs. Kletterhelme haben eine schlagzähe Schale (dies trifft auch auf Skaterhelme zu), allerdings umschließen sie den Kopf nicht vollständig.

Rad-, Skater- oder Kletterhelme sind so konzipiert, dass sie den Schutz von Nacken-, Gesichts- und Kieferregion durch eine große Zirkumferenz des Helms an der breitesten Stelle des Schädels gleich mit erfüllen.

Wenn man beim Skifahren nur ausrutscht oder stürzt, kann diese Schutzfunktion noch ausreichen. Wenn du aber von einem Ski oder anderen harten oder spitzen Gegenständen getroffen wirst, wird dich die weiter heruntergezogene Bauart deines Skihelms am besten vor Gesichtsverletzungen schützen.

In welchen Farben kann ich einen Skihelm kaufen?

In allen Farben. Wirklich in allen Farben. Egal ob blau, grün, rot, schwarz, weiß, grau, mit Muster oder ohne Muster – suchst du einen Skihelm in einer bestimmten Farbe, wirst du ihn auch finden.

Achte aber wiederum darauf, dass du beim Kauf nicht nur nach deiner präferierten Farbe entscheidest, sondern auch die (anderen) wichtigen Merkmale mit bedenkst, über die ein guter Skihelm verfügen soll.

Entscheidung: Welche Arten von Skihelmen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Als wohl wichtigstes Produkt für die eigene Sicherheit auf den Pisten der Wintersportgebiete gilt der Skihelm. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Skihelmproduktion technisch sehr verbessert. Immer mehr Pistenteilnehmer entscheiden sich für das Tragen eines Helms, und wie es scheint, denkst auch du daran!

Der Skihelm kann nicht nur ein modisches Accessoire sein, er gehört einfach zur Wintersportausrüstung dazu. Was einen guten Skihelm ausmacht und auf was du beim Kauf eines Skihelms achten solltest, erfährst du auf dieser Seite.

foco

Der Skihelm ist ein Produkt, welches es in vielen verschiedenen Ausführungen und Varianten gibt. Grundsätzlich kannst du dich zwischen folgenden Skihelmtypen und Skihelmmodellen entscheiden:

  • Skihelme für den Hobbyfahrer
  • Skihelme für Skirennen
  • Skihelme für Freeride
  • Skihelme für Freestyle
  • Skihelme für Skitouren

Jeder dieser Skihelme weist bestimmte Merkmale auf, von denen sich manche als essentiell für dich herausstellen, und andere einfach Geschmackssache sind.

Je nachdem, wie wichtig dir dein neuer Skihelm ist und auf welche Merkmale des Skihelms du auf keinen Fall verzichten willst, eignet sich ein bestimmtes Skihelmmodell am besten für dich.

Wir möchten dir im weiteren Text dazu verhelfen, den optimalen Skihelmtyp zu finden. Dazu stellen wir dir die oben genannten Skihelmarten mit den verschiedenen Modellen und Merkmalen vor und zeigen dir, worin die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten von Skihelmen liegen.

Was zeichnet einen Skihelm für den Hobbyfahrer aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Skihelm gehört inzwischen auch bei den Hobbyskifahrern zum fixen Bestandteil der Ausrüstung. Dabei spielen nicht nur modische Wünsche für die Wahl eines Helms eine Rolle, sondern er soll vor allem auch einen angenehmen Tragekomfort bieten und den Aspekt der Sicherheit erfüllen.

Dein neuer Skihelm sollte auf jeden Fall mit der Mindestsicherheitsanforderung nach der europäischen Norm, nämlich CE EN 1077, gekennzeichnet sein – nur dann kannst du dir sicher sein, dass du bestens geschützt die Piste hinab bretterst.

Viele Hobbyskifahrer nehmen sich nicht genug Zeit für den Kauf des Skihelms. Du solltest aber schon darauf achten, dass dein neuer Skihelm auch richtig sitzt. Jeder Kopf ist anders, deshalb kann dir auch nicht jeder Skihelm passen. Der Helm sollte relativ eng sitzen, jedoch nicht drücken.

Außerdem sollte der Helm bei Bewegungen nicht rutschen oder wackeln. Ein gepolstertes Kinnband sorgt für einen angenehmeren Tragekomfort. Der Verschluss des Kinnbands sollte auch mit Handschuhen geöffnet werden können, am besten testest du dies auch gleich beim Helmkauf.

Ein Skihelm sollte auf keinen Fall das Hörvermögen zu stark vermindern, außerdem wäre es von Vorteil, wenn der Helm über ein gutes Belüftungssystem verfügt. Informiere dich vor dem Helmkauf über diese Eigenschaften eines Skihelms.

Vorteile
  • Abnehmbare Ohrpolster
  • Gute, regulierte Belüftung
  • Hoher Tragekomfort
Nachteile
  • Direkte Belüftung
  • Oft nur kleiner Bereich des Kopfes geschützt

Sehr viele Hobbyskifahrer sprechen sich für den Halbschalenhelm aus. Er verfügt über abnehmbare Ohrpolster und sorgt daher für eine sehr gute Belüftung. Als besonders sicher gelten jene Modelle mit zwei Schalen, die zusätzlich mit einer stoßdämpfenden Innenschale ausgestattet sind. Diese Helme sind für dich als Hobbyfahrer bestimmt eine sehr gute Wahl.

Was zeichnet einen Skihelm für Skirennen aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Diese Helme wurden für Wintersportler entwickelt, die sich auf rasante Abfahrten wagen und dabei sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen. Gehörst du zu den Rennfahrern, ist ein stabiler und zuverlässiger Kopfschutz besonders wichtig. Die Rennskihelme haben spezielle Halterungen, damit die Skibrille gut und sicher sitzt. Zusätzlich können auch Kinnbügel montiert werden.

Skirennhelme sind aerodynamisch geformt und dafür optimiert, dass hohen Geschwindigkeiten nichts im Wege steht und du auch vor größeren Geräuschentwicklungen bestens geschützt bist.

Die verminderte Hörfähigkeit ist dadurch zu erklären, dass die Helme eher für Skirennläufer ausgerichtet sind, die nicht auf andere Pistenteilnehmer Acht geben müssen, da sie in der vorgegebenen Rennstrecke alleine durch die Tore fahren. Natürlich kannst du die Helme aber auch für das normale Skifahren verwenden.

Vorteile
  • Aerodynamisch
  • Hoher Schutz vor Geräuschentwicklung
  • Halterung für Skibrille
Nachteile
  • Verminderte Hörfähigkeit
  • Oft teurer als normale Skihelme

Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich in der Passform und der Bauweise. Je nach deiner Kopfform und deinen Vorstellungen kannst du dich zwischen verschiedenen verfügbaren Modellenentscheiden.

Was zeichnet einen Skihelm für Freeride aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Gehörst du zu den waghalsigen Freeridern, die sich nicht nur auf Pisten, sondern auch im freien Gelände austoben? Dann bieten sich Helme an, bei denen das gesamte Gesicht geschützt wird. Diese sogenannten Fullface Modelle werden im Kinnbereich geschlossen und sorgen für eine hohe Sicherheit.

Für den Freeride-Sport gibt es spezifische Helmarten. Sie sind vom Design und der Aufmachung her ideal für waghalsige und sportbegeisterte Wintersportler. Diese Helme sind oft mit einem Frontschutz ausgestattet, um Sichterschwerungen durch Schnee entgegenzuwirken.

Vorteile
  • Sehr hoher Schutz
  • Frontschutz
Nachteile
  • Oft schwerer als herkömmliche Skihelme

Viele Freeridehelme zeichnen sich auch dadurch aus, dass die Lüftungsschlitze mit einer bestimmten Beschichtung versehen sind, die vor dem Eindringen von Wasser und Schnee schützen.

Was zeichnet einen Skihelm für Freestyle aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Freestylehelm ist im Normalfall ein aufs Wesentliche reduzierter Helm. Er erfüllt die Funktion, dass er im Falle eines Sturzes den Kopf schützt. Viel mehr sollte ein Freeride Skihelm auch nicht tun.

Der Helm ist insbesondere für jene Skifahrer und Boarder gemacht, die ansonsten bisher nur eine Mütze oder ein Cap, oder auch gar nichts, getragen haben. Der Freestylehelm kann auch einfach darüber aufgesetzt werden.

Er verfügt weder über einen Ohrschutz, noch über ein Verstellsystem oder ein Belüftungssystem, er soll im Prinzip nur die harte Aufprallwirkung auf den Kopf vermindern.

Vorteile
  • Leicht
  • Angebot auch für Nicht-Heimträger
  • Breites Sichtfeld
  • Bewegungsfreiheit
Nachteile
  • Nur Basisschutz
  • Oft fehlender Ohrschutz

Der Freestylehelm erinnert an Modelle aus der Skaterszene. Bei solchen Helmen sind die Ohren entweder ganz frei, oder es gibt einen abnehmbaren Ohrschutz. Der Helm verfügt weder über ein Visier, noch über einen Kinnschutz.

Es ist nur ein Basisschutz gegeben, welcher dir maximale Bewegungsfreiheit und ein breites Sichtfeld ermöglicht. Der Freestylehelm ist bei Boardern sehr beliebt, du triffst ihn aber auch auf der Piste an.

Was zeichnet einen Skihelm für Skitouren aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Beim Kauf eines Skitourenhelms musst du besonders darauf Acht geben, aus der Vielfalt von Skihelmen jene auszuwählen, die auch tatsächlich für Skitouren geeignet sind. Skitourengeher bewegen sich zwar oft fernab der Masse, dies schließt Gefahren für den Kopf aber nicht aus.

Neben dem Hauptproblem Lawine ist auch die Gefahr von herabrollenden oder –fallenden Steinen gegeben.

Bei einem Sturz kann man auch auf einen Felsen treffen, vor allem in schneeärmeren Zeiten. Dies ist aber wohl selten der Fall, was auch der Grund dafür ist, dass man Skitourengeher eher selten mit Helm antrifft.

Trotzdem drängen neue Skitourenhelme auf den Markt. Viele Modelle verfügen über ein cooles Design und Gramm-sparende Materialien. Inzwischen gibt es Helme mit und ohne Ohrschutz beziehungsweise Helme in allen Preisklassen.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Hoher Komfort
Nachteile
  • Braucht zusätzlichen Platz im Rucksack
  • Zusätzliches Gewicht

Die wichtigsten Merkmale des Helms sind dabei die Passform (nicht zu locker, keine Druckstellen) und das Gewicht beziehungsweise das Volumen. Mehr als 500 Gramm sollte ein Skitourenhelm nicht wiegen. In Hinblick auf das Volumen ist es wichtig, dass der Ohrbereich flexibel einstellbar ist. Die Praktikabilität und der Komfort spielen auch eine große Rolle für den Kauf eines Skitourenhelms.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Skihelme vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Skihelme vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Helm für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um

  • Schutzklasse
  • Herstellungsverfahren
  • Gewicht
  • Passform
  • Größenverstellbar
  • Visier
  • Skibrillenhalterung
  • Lüftungsschlitze
  • Herausnehmbares Innenpolster
  • Besonderes / Zubehör

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du sie einordnen kannst.

Schutzklasse

Skihelme werden grundsätzlich in zwei Schutzklassen eingeteilt, nämlich in Klasse A und Klasse B. Skihelme der Klasse A sind Vollschalenhelme, Skihelme der Klasse B sind Halbschalenhelme. Klasse A Skihelme schützen sowohl den Kopf, als auch die Ohren und die Schläfen.

Diese Helme müssen die Kopfoberseite, die Ohren und die Kopfseiten vollständig bedecken. Skihelme der Klasse A sind außerdem so konzipiert, dass sie einem Aufprall auf einen sehr spitzen Gegenstand und aus einer maximalen Höhe von 75 cm standhalten, ohne dass die Hülle durchstoßen wird.

Vor allem Rennfahrer sind von den zusätzlichen Sicherheitsaspekten angetan. Auch für Kinder sind Vollschalenhelme empfehlenswert.

Halbschalenhelme haben ebenfalls ihre Vorteile. Skihelme der Klasse B sind meist Helme mit Ohrpolstern. Sie sind besser durchlüftet und bequemer als Klasse A Helme. Die Ohren dürfen hier frei bleiben.

Helme der Klasse B sind so konzipiert, dass sie einen Aufprall auf einen sehr spitzen Gegenstand und aus einer maximalen Höhe von nur 37,5 cm überstehen.

Viele der Hobbyskifahrer kaufen sich einen Klasse B, also einen Halbschalenhelm. Skirennfahrer oder sehr rasante Skifahrer tendieren eher zum Kauf eines Klasse A Skihelms.

Herstellungsverfahren

Ein Skihelm besteht aus einer stabilen Außenschale und einem inneren Kern, der dazu dient, Erschütterungen abzumildern beziehungsweise abzufedern. Um deinen Kopf bestmöglich zu schützen, machen sich Hersteller viele Gedanken und bringen bei der Herstellung von Skihelmen echten Hightech zum Einsatz.

Du kannst dich hier zwischen mehreren Varianten entscheiden. Hardshell-Helme zum Beispiel verfügen über eine besonders dicke Außenschale aus Hartplastik oder Carbon. Die innere Schale besteht hier aus EPS-Schaum und ist mit der Außenschale verklebt.

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Dazwischen befindet sich ein Belüftungssystem, bei welchem über Kanäle Fahrtwind durch den Helm strömt und Wärme und Feuchtigkeit abtransportiert. Hardshell-Helme zeichnen sich durch ihre Robustheit aus und schützen dadurch den Kopf auch bei sehr harten Aufschlägen, wiegen allerdings oft mehr als andere Helme.

Hardshell-Modellen wird nachgesagt, dass sie etwas robuster sind als In-Mold-Modelle, daher sind die Hardshell-Helme insbesondere bei Rennfahrern und Freeridern sehr beliebt. Bei In-Mold-Helmen sind die äußere Schale und der innere Kern miteinander verschweißt. Diese Helme sind gleichzeitig leicht und robust, daher sind sie aktuell bei Skifahreren sehr beliebt.

Die Außenschale besteht aus dünnem Polycarbonat und wird zusammen mit der Innenschale aus EPS in einem einzigen Arbeitsschritt geformt – dadurch wird die Außenschale sehr dünn gehalten, was wiederum Gewicht einspart. In-Mold-Helme sind zwar oft billiger, allerdings bieten die Helme keinen Platz für ein ausgewogenes Belüftungssystem.

Die dritte Variante, die Hybrid Technologie, ist zwar noch wenig verbreitet, befindet sich aber auf dem Vormarsch. Der obere Helmteil ist eine Hardshell-Konstruktion und wird mit einer In-Mold-Außenschicht im unteren Teil zusammengefügt.

Der äußere Helmteil hält Schlägen stand und der innere Teil wirkt stoßabsorbierend sowie kälteisolierend.

Gewicht

Dein Skihelm sollte dir auf keinen Fall zu schwer sein. Ansonsten riskierst du, dass deine Nackenmuskulatur sehr schnell ermüdet. In der Regel sind Skihelme nach der In-Mold-Technologie relativ leicht, wohingegen Hardshell-Modelle im Vergleich eher schwerer sind.

Planst du lange Tage auf der Piste, ist es also auf jeden Fall ratsam, auf leichtere Helmmodelle zurückzugreifen. Ansonsten kann es dir passieren, dass du die Lust am Skifahren verlierst, da du Nacken- oder sogar Rückenschmerzen bekommst, weil dir der Helm einfach zu schwer ist.

Für kürzere Ausflüge auf die Piste beziehungsweise etwas rasantere Fahrstile eignen sich eventuell die robusteren, etwas schwereren Hardshell-Skihelme besser, um wiederum optimal geschützt zu sein.

Passform

Ein guter Skihelm muss dir perfekt passen. Auch nach längerer Tragezeit darf kein Druckgefühl entstehen, die Polsterung muss sich gleichmäßig an den Kopf anschmiegen.

Sollte dich ein Modell drücken, welches eigentlich als sehr gut gilt, lohnt es sich eventuell, eine andere Größe zu probieren oder die Einstellungen zu ändern, falls dies bei dem Probemodell möglich ist. Wenn das alles nichts hilft, solltest du zu einem anderen Helm greifen.

Sehr wichtig ist auch, dass das Kinnband passt. Du solltest es mit den Handschuhen öffnen können beziehungsweise verstellen können. Es sollte auch über einen festen Verschluss verfügen und gepolstert sein, um den Tragekomfort zu gewährleisten.

Der Tragekomfort gilt nicht nur für das Kinnband, sondern für den kompletten Helm. Wenn dein Helm nicht optimal sitzt, kann er dich auch nicht vollständig schützen, außerdem wirst du dich auch nicht wohl fühlen. Suche dir also einen Skihelm, der wirklich optimal sitzt und bei dem du ein gutes Gefühl hast.

Ob der Helm auch wirklich gut sitzt, merkst du bei einem einfachen Test. Setzte den Helm auf und lass den Kinnriemen offen, dann schüttelst du den Kopf. Der Helm darf nicht wackeln oder verrutschen.

Du solltest auch bedenken, dass dicke Innenpolster mit der Zeit etwas nachgeben und sie die richtige Passform dadurch verändern können, daher darf der Skihelm am Anfang ruhig etwas stramm sitzen, sollte aber natürlich nicht drücken.

Größenverstellbar

Ein guter Skihelm verfügt auch über ein Verstellrädchen für die je individuelle Größe beziehungsweise Form des Kopfes. Mit dem Größenanpassungssystem (IAS-System) kannst du die Größe deines Helms einfach individuell einstellen, genau nach deinen Maßen.

Setze dafür den Helm auf, bring ihn in die richtige Position und dreh dann am Verstellrädchen, das im Normalfall am Hinterkopf befestigt ist.

Drehst du das Rädchen im Uhrzeigersinn, wird das Größensystem enger, drehst du gegen den Uhrzeigersinn, wird es lockerer. Grundsätzlich sollte dir der Skihelm aber passen, die Größenverstellung soll eigentlich nur der Feinregulierung dienen. Skihelme werden in Einzelgrößen gefertigt, da bei sportlicher Aktivität eine hohe Passgenauigkeit notwendig ist.

Visier

Skihelme gibt es ja, wie bereits beschrieben, mit oder ohne Visier, wobei beide Helmmodelle jeweils spezifische Vorteile und auch Nachteile aufweisen und es außerdem auch verschiedene Visiertypen gibt.

So bieten Skihelme mit festem Visier unter anderem eine erhöhte Sicherheit und einen sehr guten Tragekomfort. Wenn du eine Brille trägst, kannst du diese bei einem Skihelm mit Visier ganz einfach unter dem Visier tragen, ohne dass du in deiner Bewegungsfreiheit beeinträchtigt wirst oder dass dein Sichtfeld eingeschränkt wird.

Manche Skihelme werden mit zwei auswechselbaren Visieren geliefert beziehungsweise verkauft, die sich für verschiedene Sichtverhältnisse eignen. So ist ein dunkles Visier für helles Licht und Sonneneinstrahlung geeignet. Es verhindert, dass du durch grelles Licht geblendet wirst und weist Aspekte einer Sonnenbrille auf.

Bei schlechter Sicht eignet sich ein orangefarbenes Visier. Es sorgt für den sicheren Durchblick bei starker Bewölkung oder schlechter Sicht, indem es den Kontrast verstärkt. Sehr gute Visiere werden aus bruch- und kratzfestem Polykarbonat hergestellt.

Durch die spezielle Anti-Fog-Beschichtung wird das Beschlagen des Visiers verhindert, ab und zu lässt sich aber die Bildung von Eiskristallen trotzdem nicht vermeiden.

Wichtig ist, dass du das Visier an verschiedenen Positionen befestigen kannst, damit du nicht nur das Auf- und Abklappen, sondern auch andere Stellungen des Visiers, je nach der individuellen Situation, optimal steuern kannst.

Skibrillenhalterung

Hat dein Helm kein Visier, ist es wichtig, dass du dir zu deinem Skihelm auch die passende Skibrille zulegst. Beim Kauf der beiden Produkte solltest du schon darauf Acht geben, dass sie kompatibel sind und die Brille am Helm befestigt werden kann.

Der Rahmen der Skibrille sollte nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein. Dass der Rahmen zu groß ist, passiert meist bei den Oversized Rahmen.

Der Skihelm drückt die zu große Brille nach unten auf deine Nase, was schnell unangenehm werden kann. Ist der Rahmen zu klein, entsteht ein Spalt zwischen Skibrille und Helm, der einen Teil deiner Stirn unbedeckt lässt.

Nun ist es auch wesentlich, wie du die Skibrille zu deinem Helm trägst. Trägst du das Brillenband über dem Helm, muss das Band auch um den Helm passen und der Helm muss über eine Skibrillenhalterung verfügen, um das Band zu befestigen.

Du kannst das Brillenband aber auch unter dem Helm tragen, wobei du dann darauf achten musst, dass unter deinem Helm genügend Platz für das Brillenband ist.

Wenn du den Skihelm und die Brille vom gleichen Hersteller kaufst, kannst du in der Regel davon ausgehen, dass die beiden Produkte zusammenpassen und gemeinsam optimal verwendet werden können.

Lüftungsschlitze

Ein gutes Belüftungssystem solltest du nicht unterschätzen. Lüftungsschlitze beim Skihelm verhindern, dass du zu schnell ins Schwitzen kommst und deine Haare feucht werden. Es gibt Skihelme mit dauerhaft offenen Schlitzen und Helme mit verschließbaren Schlitzen.

Sehr viele gute Skihelme verfügen inzwischen über Belüftungsschlitze, die sich durch einen Schieber je nach Bedarf öffnen oder schließen lassen. Ein solches System bringt natürlich einige Vorteile mit sich: du kannst dich selbst entscheiden, wann du mal durchlüften willst und wann nicht.

Bei solchen Modellen musst du dich aber auf einen etwas höheren Preis einstellen. Dabei musst du wieder selbst abwägen, wie wichtig dir eine gute Belüftung beim Skifahren ist.

Herausnehmbares Innenpolster

Die Polsterung sollte sich angenehm anfühlen und auf keinen Fall zu eng sitzen. Die Polsterung muss ein Druckgefühl verhindern und sollte sich der Kopfform sanft anpassen können. Es ist sinnvoll, sich für einen Skihelm mit herausnehmbarem Innenpolster zu entscheiden, um die Polsterung gegebenenfalls auch mal reinigen zu können.

Es empfiehlt sich immer, beim Kauf des Skihelms darauf zu achten, ob das Innenfutter herausnehmbar ist, und auch ob es waschbar ist und schnell trocknet. Das Material sollte wärmend sein, außerdem schadet die Ausstattung der Polsterung mit antibakteriellem und antiallergischem Futter bestimmt nicht.

Besonderes / Zubehör

Manche Skihelme verfügen über eine besondere Ausstattung oder besonderes Zubehör. Zu manchen Helmen gibt es zum Beispiel gratis Helmtaschen dazu, welche sehr praktisch für den Transport sind und auch dafür sorgen, dass der Helm keine Kratzer oder Dellen abbekommt. So musst den Helm nicht in deiner Skitasche transportieren.

Bestimmte Skihelme sind inzwischen mit einem Audiosystem ausgestattet. Dabei wird die Soundanlage in die Ohrpads integriert, die sich je nach Bedarf auch abnehmen lassen. Sie sind über ein flexibles Kabel mit Steuerungselement mit deinem MP3-Player verbunden.

Der Vorteil gegenüber normalen Ohrstöpseln liegt darin, dass dir kein lästiges, zusätzliches Ohrhörerkabel verrutschen kann.

Das Airchanneling System im Skihelm sorgt für eine zugfreie Be- und Entlüftung. Dieses Klimamanagement reguliert selbstständig die Temperatur im Inneren des Skihelms. Es besteht aus einem Netzwerk aus Belüftungsöffnungen und Luftkanälen und verbindet die Außenschalen-Ventilation mit dem innen liegenden EPS-Schaumkern.

Dadurch wird warme Luft aus der Brille hinausgesogen, was das Beschlagen der Brille verhindert.

Gleichzeitig entsteht ein angenehmer, konstanter Luftstrom, der das gesamte Helmsystem durchflutet und automatisch reguliert. Dadurch behältst du auch bei herausfordernden Abfahrten einen kühlen Kopf.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Skihelm

Wodurch unterscheiden sich Skihelme der Klasse A und der Klasse B?

Skihelme werden beim alpinen Skifahren (und auch beim Snowboarden) in zwei Klassen eingeteilt: in Klasse A und Klasse B. Unterschiede zwischen den beiden Kategorien finden sich in der Größe der Helmschale.

Skihelme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes, außerdem zeichnen sie sich durch eine höhere Durchdringungsfestigkeit aus (benötigt aufgrund der Gefahr von Skistöcken oder anderen spitzen Gegenständen).

Diese Modelle setzen voraus, dass die Schläfe und der Ohrenbereich von der Helmschale bedeckt werden, nur kleinere Öffnungen für die Belüftung und für das bessere Hören sind erlaubt. Zu den Klasse A Skihelmen zählen alle Vollschalenhelme.

Kaufst du dir einen Skihelm der Klasse B, hast du aufgrund der kleineren Helmschale zwar eine bessere Belüftung und einen besseren Hörkontakt zur Außenwelt, allerdings ist nur ein kleiner Bereich des Kopfes geschützt und es ist nur eine geringe Durchdringungsfestigkeit gegeben.

Helme der Klasse B werden vor allem dann verwendet, wenn man beim Skifahren eher langsame oder durchschnittliche Geschwindigkeiten erreicht.

Skihelm Klasse A

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Vorteile
  • Großer Bereich des Kopfes geschützt
  • Hohe Durchdringungsfestigkeit
Nachteile
  • Geringe Belüftung
  • Vermindertes Hörvermögen

Skihelm Klasse B

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Vorteile
  • Gute Belüftung
  • Guter Hörkontakt zur Außenwelt
Nachteile
  • Nur kleiner Bereich des Kopfes geschützt
  • Geringe Durchdringungsfestigkeit

Je nachdem, auf welche Aspekte du beim Skifahren setzt, bieten dir sowohl Klasse A, als auch Klasse B Skihelme gewisse Vor-, aber auch Nachteile. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Klasse A Hochleistungsschutzhelme, Klasse B normale Schutzhelme für alpine Skiläufer und Snowboarder sind.

Welche Neuheiten bei Skihelmen gibt es und wo finde ich sie?

Skihelme sind nun schon längere Zeit ein Trendmarkt für die Skiindustrie. Das Thema Sicherheit steht nach wie vor hoch im Kurs. Neben den Aspekten der Sicherheit und der Sicht, sollte ein Skihelm inzwischen bestenfalls auch über Style und cooles Aussehen verfügen.

foco

Wusstest du, dass 80 Prozent der Erwachsenen und 99 Prozent der Kinder einen Schutzhelm beim Skifahren tragen?

Dadurch ist die Anzahl schwerer Skiunglücke deutlich zurück gegangen.

Bei der ISPO 2016 in München, wo die Neuheiten für die Wintersaison 2016/17 vorgestellt wurden, war dies sehr deutlich zu sehen. Einige Neuheiten beziehungsweise neue Trends den Skihelm betreffend haben wir euch hier zusammengefasst:

  • Die Produktgruppen verschmelzen weiter, das heißt, Skihelme mit integrierter Brille beziehungsweise Skihelme mit Visier werden immer beliebter.
  • Der Komfort steht verstärkt im Fokus. Die Passform ist den Herstellern extrem wichtig.
  • Einige Hersteller haben sich im Helmbereich mit neuen Sicherheitsoptionen auseinander gesetzt. Solche ultimativ sicheren Helme kosten aber mehr.
  • Die Variabilität ist in dieser Skisaison extrem wichtig. Es gilt: je besser die Nutzbarkeit, desto besser das Produkt.

Wann und warum soll ich meinen alten Skihelm ersetzen beziehungsweise wann ist der Skihelm kaputt?

Kommst du ohne Stürze durch deine Skitage, kannst du davon ausgehen, dass dich dein Skihelm in etwa zwischen drei und fünf Jahren optimal schützt. Dies ist aber abhängig von der Lagerung und auch den Temperaturen, denen der Helm bis dahin ausgesetzt war.

Auch eine erhöhte UV-Strahlung kann dazu führen, dass zum Beispiel Kunststoffhelme nach einiger Zeit spröde werden. Wenn du erste Anzeichen dafür an der Außenschale deines Skihelms erkennen kannst, solltest du dir einen neuen Skihelm zulegen, damit du wieder über einen vollständigen Schutz im Kopfbereich verfügst.

Wenn dein Helm Stürze oder Schläge aushalten musste, kann es passieren, dass du den Skihelm schon früher austauschen solltest. Findest du Kratzer oder auch Risse im Helm, solltest du auf jeden Fall darüber nachdenken, dir einen neuen Helm anzuschaffen – eine Reparatur würde sich nicht lohnen, da du dir um den Preis meist gleich einen neuen Helm kaufen kannst.

Wenn dein Helm also Haarrisse, tiefe Kratzer oder Dellen aufweist, kannst du davon ausgehen, dass es sinnvoll wäre, den Skihelm schnellstmöglich gegen einen neuen auszutauschen.

Muss ich den Skihelm nach einem Sturz austauschen?

Du solltest deinen Skihelm nach einem Sturz oder Aufprall ersetzen. Die Aufprallkräfte, die bei einem Sturz wirken, werden durch den Helm absorbiert. Wenn ein weiterer Aufprall auf der gleichen Stelle des Helms passiert, wird er seine Schutzfunktion nicht mehr zu 100 Prozent erfüllen können.

“Monika“Autorin,

Im Falle eines Sturzes kann das Dämpfungsmaterial verformt werden oder sogar brechen. Teilweise ist dies von Außen nicht sichtbar, einen umfassenden Schutz kann dieser Helm daher nicht mehr bieten. Daher sollte der Helm im Falle eines Sturzes vom Fachhändler geprüft werden. (Quelle: ski-online.de)

Je nach Aufprallwucht und Aufprallwinkel kann der Helm sogar brechen, wenn er die Aufprallkräfte vom Kopf freihält. Der Helm kann auch beschädigt sein, ohne dass du dies siehst. Im Helm können nach einem Sturz Haarrisse entstehen, die dazu führen können, dass der Helm wiederum beim nächsten Sturz bricht.

Wie reinige ich meinen Skihelm?

Insbesondere nach einer Skisaison solltest du deinen Skihelm reinigen. Mit speziellen Pflegesets solltest du nicht nur die Innenpolster, sondern auch das Visier und die Oberfläche des Helms pflegen.

Wenn du dein Visier reinigst, musst du aufgrund der empfindlichen Oberfläche besonders vorsichtig sein, um Kratzer vorzubeugen. Du solltest deshalb für die Reinigung nicht einfache Papiertücher, sondern spezielle Reinigungstücher verwenden. Alternativ kannst du auch ein Brillenputztuch verwenden.

Um Verschmutzungen am Visier zu entfernen, kannst du ein schonendes Reinigungsmittel verwenden.

Kleiner Zusatztipp: Du kannst das Visier vor dem reinigen entfernen, was dir die Reinigung etwas erleichtert. Bei vielen Helmen kannst du das Innenpolster einfach aus dem Helm herauslösen und dann im Waschbecken auswaschen.

Für die Reinigung kannst du normales Handwaschmittel verwenden. Trocknen lassen solltest du die Innenpolster an der Luft, um Beschädigungen vorzubeugen.

Den Skihelm an sich solltest du immer erst nach dem Entfernen der Innenpolster reinigen, denn so lässt sich der Schmutz, der sich zwischen der Innenseite des Helms und den Polstern angesammelt hat, am einfachsten entfernen.

Für das putzen der Außenseite deines Skihelms reicht ein feuchtes Tuch mit etwas Reinigungsmittel völlig aus. Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch spezielle Reiniger, etwa von Alpina oder Arexons, verwenden.

Gibt es Ersatzteile für Skihelme und wenn ja, wo?

Ja, es gibt Ersatzteile. Meist ist es üblich, die Ersatzteile auch dort zu kaufen, wo du den eigentlichen Skihelm gekauft hast, also zum Beispiel im jeweiligen Sportfachhandel.

Dein Berater wird dir das Ersatzteil entweder gleich aushändigen können, oder er wird es für dich bestellen. Es ist daher eher zu bevorzugen, den Ersatzteilkauf über einen Sportfachberater zu veranlassen, insbesondere auch beim Kauf von Ersatzvisieren.

Erledigst du die Bestellung gleich über eine Fachkraft, musst du dich nicht mit Ersatzteilen herumschlagen, die dann eventuell nicht passen.

Welches Zubehör gibt es für Skihelme?

Für Skihelme findest du sehr viel Zubehör, manches ist wirklich sinnvoll, anderes dient eher der Verschönerung des Helms. Als sehr nützliches Zubehör hat sich die Helmblende herausgestellt.

Sie ist der perfekte Blendschutz für Skihelme, wodurch du auch bei starkem Sonnenschein oder starker Blendung eine gute Sicht hast. Sie dient dem Schutz vor UV-Strahlen, was gerade auch für empfindliche Augen als sehr geeignet erscheint. Als ebenfalls praktisch hat sich der Kinnbügel erwiesen, welcher weiter oben schon beschrieben wurde.

Spezielle Sturmhauben eignen sich für den zusätzlichen Wärmeschutz unter dem Skihelm. Sie sorgen besonders bei eisigen Skitagen oder bei starkem Wind für zusätzliche Wärme und Komfort. Helmsäckchen beziehungsweise Helmtaschen können auch sehr nützlich sein. Sie eignen sich für den Transport oder auch für die Aufbewahrung von Skihelmen und Skibrillen.

Damit die Brille am Helm gut hält und nicht rutscht, kannst du dir eine Brillenhalterung besorgen. Du kannst deinen Helm auch aufhübschen, indem du dir Plüschohren kaufst, die du am Helm befestigst. Des Weiteren gibt es auch zusätzlichen Ohrenschutz oder Innenpolster zu kaufen.

Was soll ich unter dem Skihelm tragen?

Wenn du dir einen Skihelm mit Polsterung oder Ohrwärmern gekauft hast, brauchst du in der Regel keinen weiteren Kälteschutz. Bist du sehr empfindlich im Ohrbereich, könntest du ein dünnes Stirnband unterhalb des Helms tragen, oder auch eine dünne Mütze.

Du solltest aber dann darauf achten, dass das Material der Mütze nicht dazu führt, dass der Skihelm rutscht. Es gibt sogar eigene Unterziehmützen für Skihelme. Diese gibt es auch in verschiedenen Größen und Farben zu kaufen.

Bei Kindern werden oft auch Sturmmützen unterhalb des Helms getragen – es gilt wiederum, auf das richtige Material zu achten.

Wo finde ich Testberichte über Skihelme?

Testberichte über Skihelme findest du zum Beispiel auf der Internetseite testberichte.de oder auf skihelmtest.at. Klickst du auf einen Helm bei ‚testberichte.de‘, erscheint der Testbericht über den jeweiligen Skihelm mit einer genauen Beschreibung.

Auf ’skihelmtest.at‘ findest du eine optimale Übersicht über Fakten zu bestimmten Skihelmen, die sehr übersichtlich und umfassend aufgelistet sind.

Welche Skihelme sind die aktuellen Testsieger?

Laut Stiftung Warentest ist der Skihelm SP-6 Airwolf von Casco der aktuelle Testsieger 2017. Das Gesamturteil von Stiftung Warentest viel auf die Note Gut (2,0). Der Helm verfügt über einen Steckverschluss und ist in den Größen S, M und L erhältlich. Außerdem verfügt er über eine Skibrillenhalterung und abnehmbare Ohrenpolster.

Der Skihelm ist TÜV Süd und GS geprüft, die Innenausstattung ist wechsel- und dadurch waschbar und seine Klimaautomatik sorgt für die optimale Belüftung. Nachteile des Helms sind die nicht verschließbare Belüftung und das etwas höhere Gewicht des Helms, wodurch sich die Note Gut ergab.

Gibt es Erfahrungsberichte über Skihelme (mit Visier) und wenn ja, wo finde ich sie?

Ja, es gibt Erfahrungsberichte über Skihelme, mit und ohne Visier. Diese kannst du auf verschiedenen Internetseiten nachlesen. Zum Beispiel findest du auf konsument.at Berichte über mehrere Skihelmtests, wo die Skihelme auf Eigenschaften wie Stoßdämpfung, Durchdringungsfestigkeit, Haltesystem, Sichtmessung, Innenfutter und Verarbeitung hin getestet wurden.

Auch auf sport-und-abenteuer.de findest du Erfahrungsberichte und Vergleiche von Skihelmen der Saison 2017. Hier wurden Modelle verschiedener Anbieter geprüft und verglichen.

Wo kann ich den Skihelm kaufen, den auch Marcel Hirscher / Ted Ligety trägt?

Den Skihelm, den auch Marcel Hirscher trägt, kannst du auf mehreren Internetplattformen erwerben, zum Beispiel bei Sport Schultes, bei Amazon oder bei Der Fanshop. Den Skihelm von Ted Ligety findest du ebenfalls bei Amazon, aber auch direkt bei der Herstellerfirma Shred.

Der Marcel Hirscher Skihelm Redster von Atomic ist perfekt für dich, wenn du Marcel nacheifern willst, oder aber auch einfach nur, wenn du einen guten Skihelm benötigst. Der Helm hat das gleiche Design wie Marcels Weltcup Helm und besteht aus einer ABS-Hartschalenkonstruktion.

Durch das passive Belüftungssystem behältst du auch bei steilen Abfahrten einen kühlen Kopf. Du kannst den Redster in allen Größen erwerben.

Ted Ligety hat nicht den einen, ins Auge springenden Skihelm wie Marcel Hirscher, sondern wechselt zwischen verschiedenen Modellen in Farbe und Design. Seine Helme findest du auf jeden Fall auf der offiziellen Seite von Shred.

Wie kann ich eine Kamera / GoPro auf dem Skihelm montieren?

Du findest im Normalfall immer einen Weg, die GoPro-Kamera an deinem Helm zu befestigen, egal welche Form oder Größe dein Skihelm hat oder aus welchem Material er besteht.

Du kannst die GoPro an drei Stellen des Helms befestigen:

  • Oben auf dem Helm
  • Vorne auf dem Helm
  • Seitlich auf dem Helm

Je nachdem, welche Struktur und Form dein Helm hat, kannst du eine der drei Befestigungsstrategien anwenden:

  • GoPro Klebepads (flach oder gebogen): In der Regel eignen sich die gebogenen Klebepads besser, da die Helme meist rund geformt sind. Die Pads sind von den drei Befestigungsarten am flexibelsten einsetzbar. Du solltest das Pad an einer Stelle des Helms aufkleben, die möglichst gut zur Biegung des Pads passt.
  • GoPro Vented Helmet Strap: Findest du keine geeignete Stelle für die Klebepads, weil dein Helm zum Beispiel über Belüftungsschlitze verfügt, eignet sich die GoPro Vented Helmet Strap, eine Halterung für Helme mit Belüftungsschlitzen. Diese Halterung führst du einfach durch die Schlitze deines Helmes und befestigst sie an der jeweils anderen Seite der Halterung. Meist lässt sich die Halterung nur oben auf dem Helm anbringen.
  • GoPro Kopfbandhalterung: Wenn die ersten beiden Tipps nicht funktionieren, kannst du immer noch auf die Kopfbandhalterung zurückgreifen. Hier sitzt die GoPro Kamera vorne am Helm, ähnlich wie bei einer Stirnlampe. Die Kopfbandhalterung ziehst du einfach über den Helm, die Kamera wird dann darauf befestigt.

Gibt es in Österreich eine Skihelmpflicht?

Teilweise ja. In den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich, Kärnten, Burgenland und Wien gibt es eines Helmpflicht. In Tirol und Vorarlberg gibt es derzeit keine gesetzliche Regelung.

Für Minderjährige bis zum vollendeten 15. Lebensjahr gilt: Beim Befahren von Skipisten im Rahmen der Wintersportausübung muss ein handelsüblicher Wintersporthelm getragen werden. Verantwortlich dafür, dass diese Regelung eingehalten wird, sind die Erziehungsberechtigten beziehungsweise die Aufsichtspersonen.

Kontrollen und Strafen bei Nichtbeachtung der Helmpflicht sind im Gesetz nicht vorgesehen. Im Falle eines Unfalls könnte es bei Verstoß gegen die Helmpflicht aber zu Problemen mit der Versicherung kommen, da sie sich aufgrund des fehlenden Skihelms weigern könnte, die Unfallkosten zu übernehmen.

Besser wäre es auf jeden Fall, wenn du einen Helm trägst. Vor allem auch deine Kinder solltest du auf jeden Fall mit einem Skihelm ausstatten, da Skiunfälle schwere Kopfverletzungen zur Folge haben können und mit dem tragen eines Helms dieses Risiko vermindert wird.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.schoeberl-sport.de/Was-man-ueber-Skihelme-wissen-sollte/

[2] http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/wintersport-augen-auf-beim-skihelm-kauf-13994639.html

Bildquelle: pixabay.com / ivabalk

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