Willkommen bei unserem großen Seesack Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Seesäcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Seesack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Seesack kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Seesack ist eine einfache und unkomplizierte Tasche mit großem Stauraum.
  • Seesäcke sind meist sehr widerstandsfähig und somit sehr gut für deine Outdooraktivitäten geeignet.
  • Ursprünglich bestanden Seesäcke meist aus Segeltuch, heute werden sie auch aus Leder oder Leinen und vielen anderen Materialien hergestellt.

Seesack Test: Das Ranking

Platz 1: Semptec Urban Survival Technology Packsack

Der Packsack von Semptec ist eine Weiterentwicklung des klassischen Seesacks, denn durch sein Material aus LKW-Plane ist er ein wasserdichter Begleiter für alle Outdoor-Aktivitäten, ob beim Wandern oder auf dem Motorrad.

Neben dem Fassungsvermögen von 40l verfügt der Packsack über zwei Außentaschen, in denen man Getränkeflaschen gut unterbringen kann. Für nicht einmal 20€ bekommst du ein geräumiges Allround-Gepäckstück mit gepolsterten Tragegurten.

Platz 2: Normani Seesack mit Doppelgurt

Der Seesack von Normani ist aus reißfestem Canvas und in drei Farbvarianten (Pink, Braun und Weiß) erhältlich. Durch die zwei gepolsterten Schultergurte ist der große Seesack mit 90l Fassungsvermögen bequem zu tragen.

Für etwas mehr als 30 € bekommst du einen robusten Seesack, der anstelle eines Kordelzugs einfach mit einem Haken durch die an der Öffnung angebrachten Ösen verschlossen werden kann.

Platz 3: Xcase Extragroßer Seesack

Der Seesack von Xcase hat den klassischen Armylook in olivgrün und dementsprechend auch viel Stauraum (100l). Verschlossen wird der Beutel durch den traditionellen Seesack-Verschluss (Aufreihen der Ösen auf eine Metallschiene mit Karabinerverschluss).

Der Preis von etwas über 20 € ist für diese Größe ein echtes Schnäppchen. Durch das robuste Material Canvas und die hochwertige Verarbeitung ist der Seesack bereit für dein nächstes Reise-Abenteuer- egal ob auf dem Wasser oder zu Land!

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Seesack kaufst

Was ist ein Seesack?

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Seesack um ein Gepäckstück, das häufig von Seeleuten, sowie von Marine und Militär benutzt wird.

Campingausrüstung

In einem Seesavck ist Platz genug für deine gesamte Asurüstung. (Bildquelle: 123rf.com / 105937757)

Er kann nur an einer Öffnung an der Oberseite des Sackes befüllt- und auch wieder verschlossen werden. Das Prinzip des Seesacks ist simpel und platzsparend, denn durch seine weichen und robusten Eigenschaften kann er selbst in kleineren Nischen verstaut werden.

Für welchen Einsatzzweck ist ein Seesack gedacht?

Der Einsatzbereich von Seesäcken ist vielfältig, ob für einen Kurzurlaub, zum Wandern oder in einer kleineren Versionen sogar als Alltagsbegleiter, mit viel Stauraum für Einkäufe.

Gerade wasserabweisende Modelle aus PVC sind für sportliche Zwecke ideal, weshalb Radfahrer oder Wassersportler gern zum Seesack greifen, da auch ein Regenschauer oder ein Sprung ins Nass dem Material nichts anhaben kann.

Welche Größen gibt es?

Je nach dem wie viel Gepäck du verstauen möchtest, gibt es unterschiedliche Größen eines Seesacks:

Fassungsvermögen Typ Verwendung
4-10l Mini-Seesack kleiner Rucksack, Turnbeutel
11-40l normale Seesackgröße Gepäck für Kurzurlaub oder Berufskleidung
60-100l großer Seesack Für längeren Urlaub oder Weltreise

Die klassischen Seesäcke, wie sie häufig bei der Bundeswehr oder in der Marine zu finden sind, haben ein Fassungsvermögen von 60-70 Litern.

Was kostet ein Seesack?

Je nach Ausstattung und Modell können die Preise etwas unterschiedlich ausfallen.

Ein einfaches, schlichtes Modell im Militärlook aus Canvas gibt es schon für 15- 20€.  Sind dir wasserfeste Eigenschaften wichtig, dann solltest du etwas mehr Geld (30-50€) in die Hand nehmen. Gepolsterte Trageriemen und verschweißte Nähte machen das Produkt hochwertiger und damit auch teurer.

Manchmal musst du sogar den Verschluss des Seesacks extra dazu kaufen, was auch nochmal 7-10€ kosten kann. Dies ist eine Art Karabinerhaken mit Metallstange, auf der die Ösen des Sacks aufgefädelt und dann verschlossen werden.

Wo kann ich einen Seesack kaufen?

Möchtest du einen Seesack im Armylook, empfiehlt sich der Gang zu einem Militärgeschäft wie ASMC oder einem NATO Shop. Wie der Name vermuten lässt, kannst du auch in einem Segelshop fündig werden und vor Ort lässt sich auch die tatsächliche Größe des Seesacks besser einschätzen.

Aber auch Online gibt es eine riesige Auswahl an Seesäcken, ob mit extra Außentaschen oder besonderen Verschlüssen, auf Amazon oder Ebay gibt es sehr viele Modelle.

Echte Schnäppchen kannst du bei gebrauchten Original-Modellen von der Bundeswehr oder der Army machen.

Entscheidung: Welche Arten von Seesäcken gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Seesäcken:

  • Wasserdichte Varianten
  • Herkömmlicher Seesack aus Segeltuch oder Canvas

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Glasballon zu finden.

Wasserdichte Varianten

Diese Art von Seesack wird häufig auch als „Drypack“ bezeichnet und ist bei allen Wassersportlern sehr beliebt, aber auch Motorradfahrer greifen gern auf diese Art Packsack zurück.

Vorteile
  • Kein Eindringen von Nässe
  • Verschweißte Nähte
  • Oft aus recycelten Materialien
Nachteile
  • Nur ein großes Fach
  • Nicht zu schwer zu beladen 

Vor allem bei Varianten mit nur einem Tragegurt solltest du die Tasche nicht zu schwer beladen, damit man sie noch bequem tragen kann.

Herkömmlicher Seesack aus Segeltuch oder Canvas

Die klassische Variante des Seesacks ist ein wahres Platzwunder, da nicht nur viel reinpasst, sondern der Sack auch in Ecken und Nischen gut verstaut werden kann.

Vorteile
  • große Öffnung
  • einfaches Beladen
  • flexibler Außenstoff
Nachteile
  • Kein Überblick über Inhalt des Sackes
  • Schwerer zu tragen als herkömmlicher Rucksack 

Je mehr allerdings im Sack untergebracht wird, desto schwieriger wird es den Überblick über den Inhalt zu behalten und man muss gegebenenfalls länger suchen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Seesäcke vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Gitarrenverstärker gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Material
  • Verschlussart
  • Tragekomfort
  • Verarbeitung
  • Zusätzliche Fächer

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Material

Da Seesäcke viel aushalten müssen, wird neben den ursprünglichen Materialien wie Canvas oder Segeltuch mittlerweile auch auf folgende Stoffe zurückgegriffen:

  • Leder
  • Leinen
  • PVC (z.B. LKW Plane)

Diese kommen vor allem zum Einsatz wenn der Seesack wasserfest sein soll.

Verschlussart

Die Art einen Seesack zu verschließen hat sich im Laufe der Zeit ebenfalls weiterentwickelt. Früher wurde der Sack noch mit einem Seil und durch einen Tunnelzug an der Öffnung zugezogen.

Diese Verschlussart findest du heute nicht mehr ganz so häufig. Am meisten kommt ein spezieller Karabinerhaken mit Eisenstange zum Einsatz oder in manchen abgewandelten Modellen auch ein Reißverschluss.

Tragekomfort

Der Tragekomfort von Seesäcken hängt von zwei Faktoren ab. Einmal von der Beladung und von zweitens vom Tragesystem.

Zugegebenermaßen wirst du mit einem vollgepacken, schweren Seesack mit nur einem Tragegurt keine weiten Strecken zu Fuß zurücklegen, denn das ist eher unbequem.

Um diesen Tragekomfort zu verbessern sind die Hersteller aber aktiv geworden und bieten ihre Modelle nun häufig mit gepolstertem Schultergurt an.

Einige Modelle setzen aber auch auf zwei Trageriemen, um den Seesack einfach wie einen Rucksack aufsetzen zu können.

Verarbeitung

Da Seesäcke sehr robust sein sollen, ist eine gute Verarbeitung wirklich wichtig. Neben dem Gewicht des Inhalts, wird der Packsack auch oft in engere Gepäckfächer gequetscht, was das Material auf Dauer auch strapaziert.

Bei wasserfesten Modellen werden die Nähte speziell verschweißt, was das  Eindringen von Feuchtigkeit an diesen Stellen verhindert.

Zusätzliche Fächer

Da im großen Fach auch schnell mal was verloren gehen kann, sind zusätzliche Außenfächer mit Reißverschluss von Vorteil.

Dort können die wichtigsten Utensilien wie Pass oder Geldbeutel verstaut werden, ohne Lange danach kramen zu müssen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Seesack

Ist ein Seesack eine Alternative zu Koffer und Rucksack?

Wer sehr häufig verreist und eine möglichst platzsparende Variante für sein Gepäck sucht, für den ist der Seesack eine gute Alternative.

Je nach Fassungsvermögen des Sackes kannst du sogar oft mehr darin unterbringen, als in einem herkömmlichen Koffer.

Seesack als Handgepäck?

Wenn der Seesack die vorgeschriebenen Maße fürs Handgepäck der Airlines nicht überschreitet, spricht nichts dagegen, ihn als Handgepäckstück mit in den Flieger zu nehmen.

Durch seine Flexibilität kann er sogar leichter in den Gepäckfächern über den Sitzen verstaut werden und ist nicht so sperrig, wie ein Trolley mit Rollen.

Hier eine kurze Übesicht über Handgepäckmaße:

Gepäckstück Maße Max. Gewicht
Handgepäck 50x40x20* cm 7-10 kg *
Zusatz zum Handgepäck 38x30x18 * cm 2 kg*

*Zulässige Größe und Gewicht des Handgepäcks variieren von Airline zu Airline etwas.

Wie packe ich einen Seesack richtig?

Anstatt die Klamotten einzeln übereinander zu legen, wie du das sonst im Koffer tun würdest, ist es bei einem Seesack ratsam, die Klamotten zu rollen und zu einem Bündel zusammen zu binden.

Die Klamotten, die am wenigsten anfällig sind zu zerknittern, wie Jeansjacken oder Hosen, kommen ins „Innere“ des Bündels. Auch der Kulturbeutel kommt mit in die Mitte.

Danach werden die übrigen Kleidungsstücke um diesen „Kern“ herumgewickelt und straff gezogen, um weitere Falten zu vermeiden. Dann kann der Bündel auch schon im Sack verstaut werden.

Wer lieber mehrere kleinere Bündel hat, kann dies natürlich auch tun und diese nebeneinander unterbringen.

Welche Gegenstände sollten gemieden werden?

Sehr harte und spitze Gegenstände machen sich im Inneren des Seesacks nicht so gut, da man sie durch das Material spüren würde.

Lassen sich harte Objekte wie Bücher oder Tablets aber nicht vermeiden, achte darauf sie im vorderen Teil des Seesacks zu platzieren.

Auch Dinge die leicht kaputtgehen oder zerbrechen können, sind im Packsack nicht so gut aufgehoben, da er oft zusammengequetscht untergebracht wird.

Kann ich einen Seesack auch selber nähen?

Wenn du eigene Ideen und Designs umsetzen willst, kannst du dir einen Seesack auch selbst anfertigen.

Im Netz gibt es Anleitungen und Schnittmuster, die dir bei deinem Vorhaben helfen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]http://www.segeln-wissen.de/segelequipment/ausruestung/seesack.html

[2]http://www.tartaruga1.de/Infoseiten/Reisegebaeck/seesack.pdf

[3]https://www.cosmopolitan.de/marin-et-marine-dieses-schwestern-duo-erobert-mit-einem-seesack-die-fashionwelt-81717.html

Bildquelle: 123rf.com / 16318616

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Gabriele Ziegler
Gabriele Ziegler

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