Zuletzt aktualisiert: 8. März 2020

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Willkommen bei unserem großen Schneefräse Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schneefräsen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Schneefräse zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Schneefräse kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis



Das Wichtigste in Kürze

  • Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Schneeschaufel ermöglichen es dir Schneefräsen, den Schnee ohne große Kraftanstrengung zur Seite zu schleudern.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Schneefräsen ohne Motor, mit Elektromotor und Benzinmotor. Alle drei Formen sind in zahlreichen Varianten erhältlich.
  • Manuelle Schneefräsen sind gut geeignet für kleine Mengen Schnee. Elektro-Schneefräsen eignen sich besonders gut für mittlere Schneemengen und Benzin-Schneefräsen können jede Art von Schnee zur Seite räumen.

Schneefräse Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Benzin-Schneefräse

Diese Schneefräse besitzt eine Räumbreite von 61 cm und hat damit eine große Reichweite. Dank 2 Stufen Funktion werden auch größere Schneemengen problemlos beseitigt und sogar bis zu 13 Meter weit in die gewünschte Richtung geschleudert.

Betrieben wird diese Schneefräse mit einem 4-Takt-Motor, der sich mit einem Seilzugschalter in Betrieb nehmen lässt. Zudem besitzt die Fräse gleich 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge und ist so in der Handhabung besonders wendig.

Die beste Akku-Schneefräse

Diese Schneefräse wird mittels 40 V Akku betrieben und besitzt eine 51 cm große Räumlänge. Der Schnee wird dabei 5,5 m geworfen und kann in einem 180 ° Winkel ganz einfach in die richtige Richtung eingestellt werden.

Dank Akku ist sie einerseits umweltfreundlicher und zum anderen auch leiser, als die mit Benzin betriebenen Fräsen. So kannst du auch morgens den Schnee räumen ohne jemanden zu stören. Dank LED Beleuchtung kannst du auch an den dunklen Wintertagen problemlos den Schnee aus dem Weg räumen.

Die beste Elektro-Schneefräse

Diese Elektro Schneefräse hat eine Arbeitsbreite von 45 cm bei einer starken Leistung von 1,8 kW. Die Fräse kann den Schnee bis 25 Meter Höhe mit ihrer 1 Stufen Funktion räumen und bis zu 6 m weit werfen.

Den Auswurfschacht kannst du in einem 180 ° Winkel problemlos verstellen. Zum anderen kannst du die Schneefräse dank ihres kompakten Design im Sommer wunderbar lagern.

Die beste Elektro-Schneefräse mit LED Scheinwerfer

Diese Schneefräse wird durch einen Elektromotor betrieben. Entweder über einen Akku oder durch ein Kabel erhält die Schneefräse ihre Energie, um den Schnee zur Seite zu räumen.

Diese Schneefräse besitzt eine Zugkraft von 1.800 Watt. Entweder über ein Kabel oder durch einen vorher aufgeladenen Akku erhält sie die Energie. Mit dieser Leistung liegt sie im Vergleich mit anderen elektrischen Schneefräsen im Mittelfeld.

Die beste Schneefräse mit klappbarem Griffgestänge

Diese Schneefräse besitzt einen leistungsstarken Induktionsmotor mit 2.000 W und verfügt zudem über einen praktischen Überlastungsschutz für ein sicheres und schonendes Arbeiten mit der Fräse.

Die Räumbreite liegt bei 46 cm – dabei können Schneeberge bis zu 27 cm Höhe problemlos beseitigt werden. Zudem verfügt die Schneefräse auch über eine Beleuchtung für dunkle Wintertage. Dank klappbarem Griffgestänge kannst du die Fräse im Sommer platzsparend lagern.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Schneefräse kaufst

Schneefräse oder Kehrmaschine kaufen?

Grundsätzlich lässt sich diese Frage mit dem Wohnort beantworten. In Gebirgen oder schneereichen Regionen bietet es sich an, eine Schneefräse zu kaufen, denn lange kalte Winter mit viel und langanhaltendem Schneefall können sehr kräftezehrend sein.

Die Leistung des Motors spielt keine Rolle bei manuell betriebenen Schneefräsen. Nur die Leistung des Körpers ist von Wichtigkeit, da man den Schnee mit dem Gerät durch eigenes Schieben wegkehrt. (Bildquelle: unsplash.com / Aaron Burden)

Die Räumung mit dem Schneeschieber oder einer Schneekehrmaschine sind mit großem körperlichen Aufwand verknüpft. Mit diesen beiden Geräten schiebst du den Schnee vor dir her und kannst ihn gleichzeitig einige Meter zur Seite schleudern.

In niedriger gelegenen Gebieten empfiehlt sich eine Schneekehrmaschine oder ein Schneeschieber. Der Schnee friert wegen höheren Temperaturen weniger fest und der Kehrer wird dort eher als Haus- und Hof Gerät benutzt Kehrmaschine.

Schlussendlich lässt sich feststellen, dass eine Schneefräse für dich deutlicher weniger Kraftaufwand bedeutet. Dafür entstehen dir höhere Anschaffungskosten.

Was kostet eine Schneefräse?

Zusammenfassend kann man sagen, die Motorleistung den Preis der Maschine bestimmt. Die Zugkraft ist nicht das einzige Kriterium. Es kommen noch andere entscheidende Faktoren hinzu, wie die Breite oder die Antriebsart des Wintergerätes.

Schneefräsen gibt es ab 35 Euro zukaufen. Die professionellen und hochwertigen liegen teilweise weit über 1000 Euro. Die Preisspanne für die manuelle Schneefräse liegt zwischen 30 und 60 Euro. Für den privaten Gebrauch zu Hause ist das eine preiswerte Alternative.

Elektrisch betriebene Schneeschleuder starten in der gleichen Preiskategorie wie die Manuellen. Für hochwertige Produkte kannst du bis zu 400 Euro ausgeben.

Motorbetriebenen Räumgeräte sind für niedrige dreistellige Beträge zu haben. Für die Expertenprodukte musst du aber bis zu fünfstellige Beträge einkalkulieren.

Hier findest du die wichtigsten Preisfaktoren einer Schneefräse:

  • Typ der Schneefräse oder ihre jeweilige Leistung
  • Antriebsart
  • Einzugsbreite
  • Auswurfweite

Wo kann man eine Schneefräse kaufen?

Schneefräsen findest du sowohl im örtlichen Fachgeschäft um die Ecke, als auch in verschiedenen Baumarkt-Ketten und auch in Online-Shops. Trotz des weiter wachsenden Booms des Online-Marketings, lässt sich feststellen, dass Schneeschleudern größtenteils offline gekauft werden.

Eine Schneefräse ist ein komplexes Gerät, welches du dir nicht unüberlegt und ohne Recherchen zulegen solltest. Für das zu investierte Geld ist eine gute Beratung unerlässlich. Online werden vor allem manuelle Schneefräsen gekauft.

Unseren Auswertungen nach findest du bei diesen Händlern die beste Beratung und die besten Räumgeräte:

  • Obi
  • Hornbach
  • Stützpunkt
  • Bauhaus

Im Internet sind die klassischen Seiten wie eBay und Amazon die beliebtesten. Jedes Gerät, welches du auf unserer Webseite findest, ist mit einem Link verbunden, so dass du sofort entsprechende Vergleiche und Informationen einholen kannst, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Bevor du eine Schneefräse kaufst, wäre eine Beratung im Baumarkt bzw. im Fachhandel äußerst ratsam.

Kann man eine Schneefräse auch mieten oder leihen?

Prinzipiell ist es möglich eine Schneefräse zu mieten beziehungsweise zu leihen. Du bekommst sie in fast allen großen Städten Deutschlands und in allen schneeanfälligen Gebieten, z.B. Baumärkten oder örtlichen Gartenbauvereinen.

Die Neuanschaffung ist oft sehr teuer und der Gebrauch einer Schneefräse zeitlich begrenzt. Schnee fällt im Durchschnitt von November bis Februar und meistens nur in höheren Lagen. Für diesen kurzen Zeitraum kann es sich für dich lohnen ein solches Gerät zu mieten, anstatt es gleich zu kaufen. Du musst hierfür einen Tagessatz von ca. 100 Euro einplanen

Wie pflegt und wartet man eine Schneefräse – Ein Vergleich der Modelle

Zählt man nun zu den Besitzern einer Schneefräse gehört eine regelmäßige Wartung und Pflege zum Einmaleins dazu. Je intensiver und gewissenhafter man eine Schneefräse pflegt, desto länger ist ihre Lebensdauer und desto geringer sind die Reparaturkosten.

Vor dem Start solltest du dich nach dem richtigen Treibstoff und Motoröl erkundigen. Die entsprechenden Informationen findest du in der Bedienungsanleitung oder direkt beim Hersteller.

 

Bedenke bei der Auswahl des Kraftstoffes die niedrigen Außentemperaturen und kombiniere ihn eventuell mit einem Kraftstoffzusatz (Kraftsoffadditiva). Dieser verbessert die Leistung bzw. das Zündverhalten bei eisigen Temperaturen.

Eine regelmäßige Ölkontrolle und ein Ölwechsel sind essenziell. Nach jeder Benutzung solltest du das Gerät mit Wasser reinigen. Es könnten sich sonst Salzreste ansetzen und das Metall würde anfangen zu rosten. Es genügt ein Schlauch mit warmen Wasser mit dem du das Schneeräumgerät säuberst.

Wenn du die Maschine gründlich gereinigt hast, solltest du nach einem sicheren Aufbewahrungsplatz Ausschau halten. Sicher bedeutet, nicht greifbar für Kinder, geschützt vor starkem Wind und widrigen Wetterbedingungen. Falls du keinen überdachten Stellplatz oder Keller zur Verfügung hast, wäre eine Abdeckung für das Gerät ratsam.

Wenn du all diese Punkte berücksichtigst, wird deine Schneefräse über mehrere Winter hinweg leistungsstark den Schnee aufräumen können.

Modell Wartungsaufwand
Manuelle Schneefräse sehr einfach
Elektrische Schneefräse einfach
Benzinbetriebene Schneefräse kompliziert

Wie viel Leistung benötigt eine Schneefräse?

Du solltest deine Schneefräse nach deinen eigenen Bedürfnissen und nach der Häufigkeit deiner Benutzung auswählen. Die Leistung einer Schneefräse wird in PS, aber auch in KW gemessen. Die Antriebskraft differenziert sehr stark.

Die durchschnittliche Leistung einer elektrischen Schneefräse liegt bei 1600 Watt. Sie besitzt eine Räumbreite von 40 cm und eine Einzugshöhe von 15 cm. Die Wurfweite reicht bis zu 4 Meter. Überschreitet die Schneehöhe 15 cm gelangt die Fräse an ihre Kapazitätsgrenzen.

Für diesen Fall eignen sich Modelle mit einem Elektromotor von 2000 Watt. Die Einzugshöhe steigt bis auf 30 cm an bei gleichbleibender Räumbreite. Die Wurfweite bleibt konstant.

Letztendlich zeigt sich, dass elektrisch betriebene Modelle für kleine private Grundstücke, Gehwege oder Höfe ausreichend sind.

Benzinschneefräsen benötigen keinen Strom. Sie sind deutlich belastbarer. Schneemassen, Schneedicke und Schneehärte haben keinen Einfluss auf ihre Arbeitsweise. Benzinmodelle räumen allen Schnee beiseite. Leistungsstarke Schneefräsenmotoren mit ca. 5 PS können den Schnee bis zu 40 Meter weit schleudern. Sie erreichen eine Räumleistung von bis zu 90 Tonnen die Stunde.

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Motorleistungen und du solltest dir überlegen, wieviel Power du für deinen Bedarf benötigst.

Mehr PS bringt ein schnelleres und effizienteres Arbeiten mit sich, schließt aber auch höhere Investitionen, mehr Umweltbelastung und eine deutlich höhere Lärmbelästigung mit ein. Benzinbetriebene Modelle sind für große Grundstücke und Räumflächen im öffentlichen Bereich geeignet.

Welche Antriebe gibt es für die Schneebläser und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen einem Bohrantrieb, Radantrieb und einem Raupenantrieb. In einstufigen Schneeschleudern sind meist Bohrantriebe vorzufinden.

Bei einem Bohrantrieb ist eine Förderschnecke mit Gumminoppen verbunden. Diese Förderschnecke sorgt für den Antrieb. Die Gumminoppen sind anfällig für Schäden aufgrund von Geäst und Steinen auf den zu räumenden Flächen. Wegen dieser Bauweise eignet sich dieser Antrieb eher für ebene Gebiete. Sie sind schon für kleines Geld zu haben.

Je nach Gelände oder Schnee kann man Schneefräsen mit Radantrieb oder Raupenantrieb mit bis zu 6 Vorwärts und 2 Rückwärtsgängen lenken. Bläser mit Radantrieb haben an je einer Achse zwei Gummireifen. Ihr Vorteil ist die Beweglichkeit. Sie sind leicht in alle Ecken und um alle Kurven zu manövrieren.

Beim Raupenantrieb umschlingt jeweils ein Gummiband die zwei Räder auf beiden Seiten. Beide Seiten werden einzeln angetrieben. Dies führt zu einer höheren Traktion. Selbst in stark abfallenden Gelände fährt sie sicher und bewegt sich schnell fort.

Entscheidung: Welche Arten von Schneefräsen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Prinzipiell kann man zwischen 3 Typen von Schneefräsen unterscheiden.

  • Die manuelle Schneeschleuder
  • Die elektrische Schneefräse
  • Schneefräsen mit Benzinmotor

Je nach Wohnregion und Budget, empfiehlt es sich die Wahl der Schneefräse zu vorzunehmen. Dafür stellen wir dir die unterschiedlichen Varianten vor. Wir zeigen dir im folgenden Abschnitt übersichtlich, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Schneeschleudern haben, und welche am besten für dich geeignet ist.

Dieses Bild veranschaulicht, wie du einen manuelle Schneefräse benutzen kannst. Durch deine eigene körperliche Kraft kannst du den Schnee mit Hilfe der Fräse auf die Seite räumen. Die Anstrengung, welche dahinter steckt, sieht man dem jungen Mann auf dem Bild zwar nicht unbedingt, aber sie besteht ganz sicher. (Bildquelle: unsplash.com / Chris Biron)

Was ist eine manuelle Schneefräse und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eine manuelle Schneefräse funktioniert ohne Motor. Allein mit deiner eigenen Körperkraft schiebst du das Räumgerät voran und schleuderst den Schnee zur Seite. Es handelt sich hierbei um eine Art Schneeschaufel.

Sie besitzt eine Förderschnecke. Die Frässchnecke nimmt den Schnee auf und wirft ihn vom ungewünschten Platz weg. Du musst lediglich dein Gerät selbst schieben.

Fräsen ohne Motor sind sehr pflegeleicht. Nach der Wintersaison reicht eine einmalige gründliche Reinigung des und lästige Wartungsarbeiten am Motor sind für dich nicht erforderlich. Ihr größter Vorteil gegenüber den anderen zwei Typen ist der äußerst günstige Preis. Sie ist bereits für wenig Geld zu haben.

Vorteile
  • Unkomplizierte Wartung
  • Preisgünstig
  • Für kleinere Mengen Schnee
Nachteile
  • Leistungsdefizite
  • Kapazitätsgrenzen
  • Kein Eigenbetrieb

Jedoch stößt diese Art von Wintergerät bei großen Mengen Schnee schnell an ihre Grenzen. Hier ist es möglich, dass trotz zweier Durchgänge der komplette Schnee noch nicht beseitigt ist. Es bleibt eine Restschicht Schnee übrig. Erschwerend für dich kommt der nicht vorhandene Eigenantrieb deiner Fräse hinzu.

Für zu Hause, für das Räumen kleiner Schneemengen im Hof oder des Gehsteiges genügt eine manuelle Schneefräse. Sie ist ein deutliches Update zu einem Schneeschieber. Du kannst den Schnee ohne große Muskelkraft aus dem Weg räumen.

Was ist eine elektrische Schneefräse und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eine Schneefräse mit Elektromotor wird mit Elektrizität betrieben. Es gibt kabelgebundene und akkubetriebene Schneeräumgeräte.

Die Laufzeit des Akkus kann stark variieren. Einsteigermodelle haben eine Laufzeit von ca. 30 Minuten. Hochwertige Elektrofräsen können mindestens die doppelte Zeit Schnee bewegen. Leise und umweltfreundlich räumt sie für dich auch große Schneemengen in kurzer Zeit weg.

Vorteile
  • Umweltfreundlich
  • Leiser Betrieb
  • Preiswert
  • Leicht
Nachteile
  • Störendes Kabel
  • Kurze Akkuzeiten
  • Begrenzte Einzugsbreite
  • Schwere Handhabung

Der Einsatz mit einem Kabel kann mitunter kompliziert sein und leicht zu Unfällen führen. Unbestritten besitzt sie im Vergleich zu einer benzingesteuerten Schneefräse deutlich weniger Power und hat eine begrenzte Einzugsbreite. Sie eignet sich aufgrund des geringen Gewichts und weniger PS für kleinere Flächen und kleinere Schneemengen.

Schneefräsen mit Elektromotor besitzen nicht die Leistung einer Schneefräse mit Benzinmotor, dafür räumst du den Schnee umweltbewusst und leise.

Wie funktioniert eine Schneefräse mit einem Benzinmotor und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eine Schneefräse mit einem Benzinmotor ist wie der Name schon aussagt eine Schneefräse mit einem Motor. Diese gliedert man in einstufige und zweistufige Motorschneefräsen auf. Ein einstufiger Motor verarbeitet den Schnee in einem Schritt. Schneeräumung und der Auswurf des Schnees geschehen in einem Arbeitsgang.

Bei einem zweistufigen Motor laufen diese Arbeitsschritte nacheinander ab. Die Räumschnecke verarbeitet den Schnee zuerst und transportiert ihn anschließend zum Auswurfkanal. Dort schleudert ein Gebläse den Schnee beiseite.

Der zweistufige Motor ist deutlich leistungsstärker und arbeitet trotz schwerem, nassem und verdichtetem Schnee sehr effektiv. Für losen und leichten Schnee genügt ein Schneeräumgerät mit der einstufigen Variante. Preislich liegt das Modell mit einem einstufigen Motor deutlich unter dem anderen.

Die Vorteile des benzingesteuerten Types liegen auf der Hand. Ohne Körperkraft räumst du den Schnee schnell auf die Seite. Ein störendes Kabel oder Ladezeiten können dich nicht abhalten deine Arbeit bei Bedarf auszuführen. Nur den Treibstoff musst du immer wieder nachfüllen.

Vorteile
  • Effektivität
  • Schnelligkeit
  • Keine Kapazitätsgrenzen
Nachteile
  • Intensive Pflege und Wartung
  • Laut und umweltunfreundlich
  • Teuerstes Modell

Schneefräsen mit Benzin sind jedoch von allen drei Varianten am kostenintensivsten, umweltschädlich und sehr laut. Als eigene Vorsichtsmaßnahme solltest du einen Gehörschutz tragen. Diese Typ verlangt eine regelmäßige Pflege und Wartung.

Abschließend kann man sagen, dass du mit der benzingesteuerten Schneefräse für den Einsatz in allen Regionen gerüstet bist. Die Motorschneefräse wird dir keine Probleme bereiten, egal ob viel Schnee, gefrorener Schnee oder verdichteter Schnee vorliegt.

Die Entscheidung liegt nun bei dir: Möchtest du lieber eine umweltfreundliche, preisgünstige und weniger leistungsstarke Schneefräse oder bevorzugst du die umweltschädliche, teure aber leistungsstärkere Fräse.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schneefräsen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du Schneefräsen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, welches Räumgerät für dich geeignet ist und welches nicht.

Zusammengefasst handelt sich dabei um folgende Punkte:

  • Motor/Leistung einer Schneefräse
  • Antrieb einer Schneefräse
  • Frässystem
  • Startsystem
  • Einzugsbreite/-höhe
  • Auswurfweite
  • Gewicht
  • Lautstärke
  • Komfortable Extrafunktionen wie separates Arbeitslicht, Griffheizung oder Servolenkung
  • Eignung für nassen und verdichteten Schnee

In den nachfolgenden Absätzen kannst du dich über die verschiedenen Punkte informieren und diese für dich bewerten und einordnen.

Motor/Leistung einer Schneefräse

Auf die unterschiedlichen Motoren einer Schneefräse sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen. Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle, noch einmal darauf hinweisen, dass der Motor bzw. die Leistung der Schneefräse das wichtigste Kaufkriterium sind, weil es das Ergebnis deiner Arbeit maßgeblich beeinflusst.

Du findest Schneeschleudern mit Elektromotor, mit Benzinmotor und Fräsen komplett ohne Motoren in den Geschäften. Du musst dir nun die Frage stelle, welche Menge und wie häufig Schnee bei dir im Jahr fällt. Manuelle Schneefräsen sind am uneffektivsten.

Ohne Motor musst du den Schnee selbst bewegen und du wirst schnell merken, dass du für große Mengen Schnee ein Modell mit Motor benötigst. Für kleine Flächen stellt sie aber eine preiswerte Alternative dar. Elektromotoren sind ein deutliches Upgrade zur manuellen Variante.

Sie sind nicht so leistungsstark wie Benzinmotoren, aber dennoch können solche Modelle mit Kabel oder Akku mittelgroße Schneemengen zur Seite räumen. Solltest du im Gebirge wohnen und/oder für die Räumung öffentlicher Wege zuständig sein, führt für dich kein Weg an der benzinbetriebenen Schneefräse vorbei.

Ohne körperlichen Aufwand und mit viel Motor-Zugkraft kannst du sogar nassen und schweren Schnee problemlos von der Straße räumen.

Team LeitermannLeitermann, Blog

Der zeitliche Einsatz, wann eine Schneefräse benutzt werden darf, unterliegt keiner gesetzlichen Vorschrift. Das Schneeräumen wird dennoch in der Regel entweder in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gemacht.

Da es im Winter sehr dunkel ist, ist es hilfreich, wenn die Schneefräse über ein geeignetes Arbeitslicht verfügt.

(Quelle: leitermann.de)

Antrieb einer Schneefräse

Man unterscheidet zwischen 3 Varianten: dem Bohrantrieb, dem Radantrieb und dem Raupenantrieb. Manuelle Schneeschleudern haben keinen solchen Antrieb.

Die genauen Unterschiede haben wir die bereits oben mitgeteilt. Wichtig ist für dich vor dem Kauf zu wissen, dass der Bohrantrieb die einfachste Variante ist. Sie ist für die Nutzung von ebenen Flächen geeignet. Raupenantriebe sorgen für eine höhere Traktion sorgen, allerdings haben sie eine eingeschränkte Beweglichkeit.

Fräsen mit Radantriebe sind am einfachsten zu manövrieren. Du musst aber bedenken, dass bei einem Modell mit Radantrieb die Räder schnell durchdrehen können und du deswegen unter Umständen bei eisigen Flächen nicht vorankommst. Für großflächige und abfallende Grundstücke solltest du auf ein Produkt mit Raupenantrieb zurückgreifen.

Im Folgenden haben wir dir eine Tabelle zur Übersicht über die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Antriebe Vergleich Verwendungszweck
Bohrantrieb – Nur für Neuschnee
+ Günstige Variante
Nur für ebene Flächen
Radantrieb – Eher für wenige Schnee
– Räder können durchdrehen
+ Wendig
für kleine eckige Regionen
Raupenantrieb + Für jede Art von Schnee
+ Hohe Traktion
für großflächige ebene Gebiete

Frässystem

Diesen Punkt haben wir dir ebenfalls weiter oben genau erklärt. Man unterscheidet zwischen einstufigen und zweistufigen Frässystemen.

Eine einstufige Fräse erledigt die Prozesse Schneeräumung und Schneeauswurf in einem Arbeitsschritt. Bei der zweistufigen Ausführung finden diese nacheinander statt. Dadurch arbeitet sie schneller, gründlicher und leistungsstärker. Dafür musst du jedoch den einen oder anderen Euro mehr investieren.

Startsystem

Es gibt 2 Arten von Startsystem, den Elektrostart und den Seilzugstart. Manuelle Fräsen besitzen keinen Starter, denn sie haben keinen Motor.

Der Seilzugstart, auch Revierstarter genannt, besteht aus einem Zugseil mit einem Fingergriff am Ende, welches auf einer Seiltrommel aufgewickelt ist. Zum Starten des Motors musst du das Seil mittels des Fingergriffes kräftig herausziehen, somit kommt es zu der für den Start notwendigen Umdrehungszahl, um den Motor starten zu können.

Der Elektrostart ist eine Art Hilfsaggregat zum Starten des Motors. Nur durch einen Druckknopf erhält der Anlassmotor genug Strom um starten zu können. Ein E-Start erleichtert es dir wesentlich den Motor zu starten. Besonders bei größeren Maschinen ist er sehr nützlich.

Einzugsbreite/-höhe

Wenn du vor allem in kurzer Zeit sehr viel Schnee wegräumen musst, benötigst du Ausführungen einer Schneefräse mit großer Arbeitsbreite und Arbeitshöhe.

Schneefräsen ohne Motor sind für kleine Schneemengen ausgelegt, ca. 20 cm misst ihre Arbeitshöhe und 56 cm ihre Räumbreite. Manuelle Fräsen sind daher ideal für die Bearbeitung von Bürgersteig oder Gehsteig, währenddessen die Arbeit bei einer Auffahrt bereits mühsam ist.

Die meisten Benzin-Schneefräse und Elektro-fräsen haben eine ähnliche Einzugsbreite wie die manuellen. Erstklassige Modelle können Schnee bis zu 70 cm Höhe auf einem Schlag wegschleudern. Die Einzugshöhen sind in ähnlichen Dimensionen. Je nach Modell reichen sie zwischen von 25 cm bis 60 cm.

foco

Wusstest du, dass auch der Untergrund bei der Wahl einer Schneefräse von Bedeutung sein kann?

Unbefestigter Untergrund, wie z.B. Rasenflächen oder Kies, lassen sich schwer von Schnee beseitigen. Da sind kräftigere Schneefräsen mit 2-stufigen Frässystem und Raupen- pder Radantrieb notwendig.

Auswurfweite

Die Auswurfweite sollte für dich ein wichtiges Kriterium für den Kauf sein. Sind der Gehsteig oder kleine Höhe dein Arbeitsgebiet reicht eine geringe Auswurfweite, bist du für öffentliche und großräumige Gebiete zuständig solltest du auf eine große Wurfweite achten.

Zwischen 5 und 15 m liegen die Auswurfweiten. Wie bei allen anderen Kaufkriterien, ist der Motor der entscheidende Faktor. Manuelle Schneefräsen haben die geringsten Weiten, gefolgt von Elektrofräsen, an der Spitze stehen benzinbetriebene Modelle.

Gewicht

Wenn du eine Schneeschleuder für einen langen Zeitraum am Stück benutzt, sollte das Gewicht einer Schneefräse bei deiner Wahl eine Rolle spielen.

Grundsätzlich lässt sich die gleiche Reihenfolge wie bei allen anderen Geräten festhalten. Manuelle Fräsen sind am leichtesten, elektrische sind in der Regel etwas schwerer und Benzinschneefräsenhaben das höchste Gewicht.

Du kannst Schneefräsen ab 15 kg erwerben. Die schwersten Räumgeräte liegen bei etwa 130 Kg. Das Gewicht alleine ist allerdings nicht das entscheidende, denn schwere Fräsen besitzen einen eigenen Antrieb.

Du musst die Schneeschleuder nicht mit deiner eigenen Kraft voranschieben, sondern sie fährt von alleine. Ganz ohne eigene Körperkraft kannst du sie trotzdem in alle Ecken nicht bewegen. Deswegen sollten Frauen oder schwächere Personen auf leichtere Geräte zurückgreifen.

Lautstärke

Du wirst deine Schneefräse häufig für mehrere Stunden im Betrieb haben. Daher solltest du dir überlegen, welche Lautstärke für dein Arbeitsgebiet angemessen ist.

Handfräsen ohne Motor verursachen keine Geräusche. Elektromotoren sind in der Regel leiser als Benzinmotoren. Durchschnittlich besteht kaum ein Unterschied zwischen beiden. Du solltest bei deinem Entschluss beachten, ob du in gut besiedelten Wohngebieten lebst oder nicht. Die Lautstärke variiert zwischen 70 und 100 db. Deine Nachbarn werden dir bestimmt für eine leise Variante dankbar sein.

Die folgende Tabelle gibt dir einen Referenzwert für den Lautstärkepegel:

Situation Entfernung von der Schallquelle Dezibel
Normale Unterhaltung 1m 40 – 60 dB
Pkw 10m 60 – 80 dB
Hauptverkehrsstraße 10m 80 – 90 dB
Drucklufthammer 1m 100 dB
Kampfflugzeug 100m 110 – 140 dB

Komfortable Extrafunktionen wie extra Arbeitslicht, Griffheizung oder Servolenkung

Scheinwerfer, Griffheizung und die Servolenkung sind nützliche Accessoires, ohne die Leistung der Schneeschleuder zu verändern. Schneefall und Winter bringen meist kalte Temperaturen und kurze Tage mit sich. So kann es passieren, dass du bei Minustemperaturen und bei Dunkelheit Schnee wegräumen musst.

So wie die Lenkradheizung im Auto ist die Griffheizung sehr angenehm, aber nicht erforderlich. Wenn du zum Beispiel länger als eine Stunde Schnee wegräumen musst, werden deine Hände trotz hochwertiger Handschuhe kalt und steif. Mit einer Griffheizung wäre das Problem kalter Hände zwar auch nicht zu hundert Prozent gelöst, aber zumindest würdest du keine Frostbeulen bekommen.

Im Winter gibt es oft nur wenige Stunden Tageslicht. Daher kann es erforderlich sein, dass du mit einem Betriebslicht arbeiten musst. Ob früh oder spät, dunkel oder hell macht für dich somit keinen Unterschied.

Scheinwerfer an deinem Räumgerät leuchten dir den Weg. Bist du verantwortlich bis zum frühen Morgen die Straßen zu räumen, führt für dich an dieser Zusatzausstattung kein Weg vorbei.

Schneefräsen mit Servolenkung erleichtern dir es dein Gerät zu bedienen. Wenn du viele Kurven fährst, oft wenden musst oder verwinkelte Wege räumen musst, solltest du ein Modell mit Servolenkung kaufen.

Eignung für nassen und verdichteten Schnee

Viele Benutzer einer Fräse haben sich bereits durch nassen und schweren Schnee „hindurchgewühlt“ und wissen wie kraftaufreibend es ist, bei solchen Verhältnissen ständig den Auswurf reinigen zu müssen.

Ob ein Gerät die Fähigkeit besitzt sich durch diese Art Schnee hindurchzuarbeiten, korreliert mit der Leistung der Fräse. Leistungsstarke, also meist benzinbetriebene Modelle schaffen das ohne Probleme.

Elektrofräsen mit weniger starken Motoren stoßen bei solchem Schnee an ihre Grenzen. Ständig verstopfte Auswurfkanäle sind häufig die Folge.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schneefräse

Wie lange hält die Batterie einer elektrischen Schneefräse?

Viele elektrische Schneeschleudern müssen nicht durchgehend mit einem Kabel verbunden sein, sondern besitzen einen Akku. Achte bei einem Kauf auf die Akkulaufzeit, denn du willst sicherlich während deiner Arbeit nicht neu laden müssen.

Die Akkulaufzeit variiert je nach Gerät und Hersteller. Preisgünstige Varianten können bis zu 30 Minuten am Stück arbeiten, bei einer Ladezeit von ungefähr 90 Minuten. In diesen 30 Minuten können bis zu 150 Meter verräumt werden.

Teure Modelle sorgen für einen 60-minütigen Dauerbetrieb. Für diesen Einsatz braucht es eine Ladezeit von ca. 160 Minuten. 250 Meter Schnee Räumleistung ist keine Seltenheit bei diesen Modellen.

Wer darf eine Schneefräse bedienen?

Es gibt kein Mindestalter oder eine Art „Führerschein“ für eine Schneefräse.

Allerdings sind Personen unter 16 Jahren meist noch nicht kräftig und verantwortungsvoll genug um eine Fräse zu bedienen. Vor der Benutzung ist es ratsam die Bedienungsanleitung zu lesen um mögliche Gefahren im Voraus zu kennen. Am besten lässt du dir eine Einweisung geben

foco

Wusstest du, dass Hausbesitzer Winterdienst-Pflichten für ihre anliegenden Gehwege haben?

Eigentümer sind in der Verantwortung, die Gehwege vor ihren Häusern geräumt und gestreut zu halten. Andernfalls sind sie bei Unfällen haftbar.

Letzte Statistiken haben gezeigt, dass Bediener über 60 Jahre überdurchschnittlich oft in Unfälle mit Verletzungen durch motorbetriebene Räumgeräte verwickelt sind. Du solltest deine Fähigkeiten realistisch einschätzen, um solch verheerende Folgen zu vermeiden und andere Personen zu schützen.

Achte bei der Lagerung darauf den Kontakt von Kindern mit diesem Wintergerät zu verhindern.

Wann darf man eine Schneefräse benutzen?

Viele denken, dass die Einsatzzeiten für eine Schneefräse identisch mit den gesetzlichen Vorschriften für Gartengeräte sind: An Werktagen von 7:00 – 20:00 Uhr unbeschränkte Nutzung, an Sonn- und Feiertagen ist der Einsatz verboten.

Die Benutzung der Schneefräse unterliegt diesen Zeiten nicht. Mit Verweis auf die Räumungspflicht von Hauseigentümern gibt es keine rechtliche Vorschrift für die Bedienung.

Die Benutzung für jede Uhrzeit gilt nur für den wirklichen Bedarf der Schneefräse um Gefahren zu vermeiden. Falls die Räumpflicht von 6-20 Uhr nicht eigehalten wird, trägt man im Falle eines Unfalles Mitschuld.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://haushaltsapparate.net/mit-einer-schneefraese-bequem-durch-den-winter/

[2] http://www.focus.de/panorama/welt/unfall-in-franzoesischem-skigebiet-junge-frau-von-schneefraese-erfasst-und-getoetet_id_4508140.html

[3] https://www.swr.de/swraktuell/bw/suedbaden/aus-spass-wurde-ernst-schneefraesen-rennen-in-tennenbronn/-/id=1552/did=18879620/nid=1552/1jyr79w/index.html

Bildquelle: piabay.com / jill111

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Ralph ist absoluter Wintersport-Experte, besitzt einen Laden für Wintersportbedarf und fährt selbst mehrere Male im Jahr in Skiurlaub. Er kennt sich sowohl mit der richtigen Skiausrüstung aus, als auch mit den besten Skigebieten in Europa. Ralph möchte mit seiner Expertise andere Wintersport-Fans zur richtigen Auswahl vom Equipment verhelfen.