Willkommen bei unserem großen Rückenprotektor Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rückenprotektor. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Rückenprodektor zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Rückenprotektor kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Rückenprotektoren schützen die Wirbelsäule und verringern das Verletzungsrisiko beim Motorradfahren, Snowboarden oder Reiten.
  • Rückenprotektoren sind als Rückenpanzer, Weste, Jacke oder im Rucksack verbaut erhältlich. Diese gibt es jeweils in verschiedenen Ausführungen zur Steigerung des Tragekomforts.
  • Rückenpanzer haben die solideste Bauweise und schützen auch vor spitzen Hindernissen und Überstreckung der Wirbelsäule. Protektorenwesten und -jacken bieten den höchsten Tragekomfort und schützen oft weitere Körperpartien.

Rückenprotektor Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Rückenprotektor mit Klettverschluss

Dieser Rückenprotektor lässt sich dank seines Klettverschlusses optimal auf deine Körperform und Bauchumfang anpassen. Zudem erfüllt der Protektor die Anforderungen nach der CE EN 1621-2 Norm.

Je nach Körpergröße kannst du verschiedene Größen dieses Rückenprotektors von S bis XL kaufen.

Die beste Rückenprotektor Weste

Die Rückenprotektor Weste ist super praktisch anzulegen und kann beim Tragen zudem nicht verrutschen. Dabei sorgen verschiedene Mesheinsätze für eine optimale Atmungsaktivität.

Die Weste ist zudem elastisch und dehnbar, sodass sie für einen guten Tragekomfort sorgt. Je nach Größe und Gewicht kannst du hier zwischen verschiedenen Größen wählen.

Die beste Rückenprotektor Jacke

Diese Allround Rückenprotektor Jacke schützt nicht nur deinen Rücken vor Verletzungen, sondern auch die Brust und deine Schultern und Arme. Vorne kannst du sie mit einem Reißverschluss ganz einfach zumachen.

Die Jacke ist sowohl für Damen als auch für Herren geeignet und in verschiedenen Größen und Farben verfügbar. Dank der Mesheinsätze ist eine Atmungsaktivität gegeben.

Der beste Rückenprotektor für Rücken und Brust

Dieser Rückenprotektor schützt neben deinem Rücken auch deine Brust und Taille vor Sturzverletzungen und ist ganz einfach mit verschiedenen Schnallen und Klettverschluss auf deinen Körper anzupassen.

Auch bei diesem Rückenprotektor kannst du zwischen verschiedenen Größen wählen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rückenprotektor kaufst

Worin liegen die Vorteile beim Tragen eines Rückenprotektors?

Unsere Wirbelsäule ist bei einer Vielzahl an sportlichen Tätigkeiten einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Ob beim Motorradfahren, im Skiurlaub oder beim Reiten: Während das Tragen eines Helmes selbstverständlich ist, wird oft der Schutz des Rückens vernachlässigt.

Rückenprotektor schützt die Wirbelsäule und den Rücken beim Motorradfahren. Auf den Rückenschutz wird oft vergessen, jedoch ist es sehr wichtig, da bei Unfällen sehr oft der Rücken verletzt wird. (Bildquelle: unsplash.com / Joris Berthelot)

Dabei legen Statistiken nahe, dass der Nacken- und Rückenbereich besonders häufig bei Unfällen verletzt wird. Das empfindliche Konchengerüst bekommt durch einen Rückenprotektor oder eine Protektorenjacke die nötige Sicherheit.

Wir zeigen dir hier:

  • Welcher Protektor für deinen Sport am besten geeignet ist
  • Mit welchen Kosten du rechnen musst
  • Welche Größe du brauchst
  • Wie der Rückenschutz sitzen muss
  • Wo du einen Protektor kaufen kannst
  • Worauf du beim Kauf achten solltest

Je nach Ausführung bietet ein Rückenprotektor weitere Vorteile. Gerade Protektorwesten stabilisieren und wärmen den Rumpf, was vor allem Skifahrern und Reitern sehr willkommen ist. Rückenpanzer für Motorradfahrer haben außerdem oft einen Nierengurt integriert, um dort Unterkühlungen zu vermeiden.

Andreas KönigSicherheitsexperte des Deutschen Skiverbands (DSV)

Verletzungen an Rumpf und Schultern werden laut Statistik beim Wintersport immer häufiger.
An diesen Stellen können Protektoren schützen. Bei Rennen und Fahrten abseits der Piste oder bei Stunts im Funpark lohnt sich ein Rückenprotektor in jedem Fall, wie König bestätigt. Auch Kinder profitieren von dem zusätzliche Schutz, da Kinder bei einer Kollision stärker in Mitleidenschaft gezogen werden.

(Quelle: tz.de)

Was kostet ein Rückenprotektor?

Beim Kauf eines Rückenprotektors sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Es lohnt sich nicht, das nächstbeste Schnäppchen nur wegen des Preises auszuwählen. Wir stellen dir daher auf unserer Seite ausschließlich TÜV-geprüfte Rückenprotektoren vor, die mit dem offiziellen Prüf- und TÜV Siegel ausgezeichnet sind.

Generell sind Rückenpanzer die günstigste Art, wirksam den Rücken zu schützen. Sie bestehen nur aus dem Protektor-Element und den nötigen Befestigungs-Riemen. Daher sind sie besonders günstig in der Herstellung und schon ab circa 45 Euro erhältlich.

Typ Preis
Hartschalen Rückenpanzer ab 40 €
Protektorwesten etwa 100 €
Protektor-Rucksäcke ab 120 €
Protektorjacken 120 bis150 €

Rucksäcke mit integriertem Rückenprotektor sind nicht die günstigste Option, wenn man sie mit anderen Rückenprotektoren vergleicht. Benötigt man aber ohnehin noch einen Mountainbike- oder Skirucksack, ist der Aufpreis für ein Modell mit integriertem Rückenprotektor wesentlich günstiger, als ein separat gekaufter Rückenschutz.

Protektoren-Rucksäcke für Mountainbiker und Skifahrer sind ab circa 120 Euro erhältlich.

Den zusätzlichen Schutz von Protektorwesten und -jacken gibt es für etwa 120 Euro. Bei diesen Modellen gibt es große Unterschiede in Ausstattung und Komfort. Deshalb findest du budgetorientierte Modelle für 70 Euro, sowie Profiausstattungen für über 250 Euro.

Welche Größe und welche Passform brauche ich?

Der beste und teuerste Schutz nützt nichts, wenn er dir nicht richtig passt. Achte daher bei Schutzprotektoren für den Rücken besonderes auf die Passform. Der Protektor muss eng anliegen, darf aber die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Wichtig ist, dass Wirbelsäule, Lenden und im besten Fall die Schultern geschützt werden.

Falls du einen Rückenpanzer verwendest, sollte dieser an keiner Stelle drücken oder zwicken. Gleichzeitig darf er keinesfalls verrutschen. Üblicherweise sind ein Hüft- und ein Brustgurt vorhanden, um ihn perfekt auf deine Größe einzustellen. Manche Rückenpanzer haben außerdem noch einen Schrittgurt, der zusätzlichen Halt bietet.

Zur groben Orientierung reicht zunächst deine Körperhöhe. Für eine enauere Einschätzung solltest du jedoch zusätzlich deine Rückenlänge sowie den Schulter-Taillenabstand vermessen.

Um die benötigte Größe zu bestimmen, kannst du dich an unserer Tabelle orientieren:

Größe Körperhöhe
XS 158 bis 162 cm
S 162 bis 168 cm
M 168 bis 177 cm
L 177 bis 181 cm
XL 181 bis 184 cm
XXL 184 bis 187 cm

Manche Hersteller veröffentlichen auch eigene Rückenprotektor Größentabellen. Diese Tabellen gelten allerdings immer nur zur Orientierung und ersetzen nie das persönliche anprobieren.

Achte bei der Anprobe darauf, dass die verwendeten Materialien die nötige Flexibilität haben. Trage den Protektor bei der Anprobe ruhig etwas länger, um festzustellen, ob er Druckstellen an deinem Körper hinterlässt.

Bewege dich beim Anprobieren ausgiebig. Hocke dich hin und strecke die Arme weit ab. Dabei solltest du idealerweise die Sportkleidung tragen, die du später tatsächlich tragen wirst. So merkst du, ob dein Rückenprotektor zur restlichen Funktionswäsche passt und kannst auch die nötige Atmungsaktivität prüfen.

Wie funktioniert ein Rückenprotektor?

Die meisten gängigen Protektoren basieren auf dem Wirkungsprinzip der Energieverteilung und der Energieabsorption. Das heißt, die beim Unfall auftretende Energie wird entweder verteilt oder aufgenommen. Manche Protektoren vereinen beide Konzepte.

Das Prinzip der Energieverteilung wird vor allem bei Rückenpanzern mit Hartschalenprotektoren umgesetzt. Bei einem Aufprall würde die Energie sehr punktuell auf einen kleinen Bereich deines Rückens wirken, was zu Prellungen oder Knochenbrüchen führen kann.

Durch den Rückenpanzer wird die Energie auf eine große Fläche verteilt, womit schwere Verletzungen verhindert werden können.

Für das Prinzip der Energieabsorption werden meistens Softprotektoren oder Spezialschaum verwendet. Diese werden bei einwirkenden Stößen verformt und absorbieren so die auftretende Energie des Sturzes.

foco

Wusstest du, dass es Protektoren mit Memory-Effekt gibt?

Dies sind hochwertige, weiche Protektoren, die darauf ausgelegt sind nach einem Schlag wieder in ihre Ursprungsform zurückzugehen. Wenn du mit vielen Stürzen rechnest, lohnt es sich beim Kauf auf diese Eigenschaft zu achten.

Wo kann man einen Rückenprotektor kaufen?

Verfügbare Rückenprotektoren findest du sowohl im gut sortierten Fachhandel für Ski-, Motorrad-, Mountainbike- und Snowboard- und Reitbedarf, manchmal auch in der Filiale einzelner Supermärkte.

In den letzten Jahren verkaufen sich Rückenprotektoren für den Freizeitsport vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer, die Lieferung oft versandkostenfrei und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Rückenprotektoren in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Polo-Motorrad
  • Lidl

Alle Produkte, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen Schutz gefunden hast, der dir zusagt. Online-Bestellungen sind in den meisten Fällen sogar versandkostenfrei und der Weg zur Filiale entfällt.

Wie wird der Rückenprotektor gepflegt?

Hartschalenprotektoren und Rückenpanzer lassen sich im Normalfall einfach in der Waschmaschine reinigen. Bei maximal 30 Grad werden die Protektoren einzeln oder mit weiteren harten Zubehörteilen gewaschen.

Protektor-Elemente mit Klett- oder Reißverschlüssen sollten nicht in der Waschtrommel landen, da sie nur durch eine schonende Behandlung ihre lange Lebensdauer behalten.

Die Protektoren, die bei Sportarten wie Downhill, dirtbike und Motocross eingesetzt werden, benötigen häufiger eine Reinigung. Diese sollten bei starker Verschmutzung zunächst in Wasser eingeweicht werden. Das vereinfacht die anschließende Reinigung von Hand oder in der Waschmaschine.

Für die Hartschalen- sowie für die Softprotektoren reicht häufig auch eine einfache Pflege mit einem weichen Lappen aus. Für einen stärkeren Reinigungseffekt kann dieser bei Bedarf mit etwas Zitronenreiniger oder Essig befeuchtet werden.

Zu starkes Reiben führt dazu, dass die betroffenen Stellen ihre Farbe verlieren. Auf den Schutzeffekt wirkt sich diese optische Beeinträchtigung jedoch nicht aus. Bei scharfen Putzmitteln besteht das Risiko, dass diese auf Dauer die Oberfläche beschädigen, wodurch der Protektor seine Robustheit verliert.

Kann man den Rückenprotektor nach einem Sturz noch verwenden?

Ob man einen Rückenprotektor nach einem Sturz noch verwenden kann ist von den eingesetzten Materialien abhängig. Auf jeden Fall muss der Protektor nach einem Unfall vom Hersteller geprüft werden.

Grundsätzlich muss man bei dieser Frage zwischen Energie verteilenden und Energie resorbierenden Elementen unterscheiden. Softshell-Protektoren mit Elementen aus Spezialschaum oder Soft-Protektoren absorbieren die Energie bei einem Sturz und werden dabei typischerweise stark verformt.

Dieser Vorgang ist irreversibel. Danach bietet der Protektor keinen ausreichenden Schutz mehr und muss unbedingt ersetzt werden.

Anders verhält es sich bei Hartschalen-Protektoren, welche die Sturzenergie verteilen. Allerdings sollten auch diese nicht einfach weiterverwendet werden, da Schäden nicht immer von außen erkennbar sind.

Es empfiehlt sich, sie beim Hersteller prüfen zu lassen. Dieser kann im Werk feststellen, ob die Schutzelemente noch intakt sind oder ausgewechselt werden müssen. Bei manchen Herstellern erfolgt sogar ein kostenloser Austausch.

Entscheidung: Welche Arten von Rückenprotektoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Rückenprotektoren unterscheiden:

  • Hartschalenprotektor
  • Protektorweste
  • Protektorjacke
  • Rucksack mit Rückenprotektor

Sämtliche dieser Ausführungen bieten einen hohen zusätzlichen Schutz, unterscheiden sich aber sehr in ihrem Tragekomfort, ihrer Stabilität, ihren Einsatzzwecken und kleineren Details.

Abhängig davon, wo dein Rückenschutz zum Einsatz kommen soll und auf welche Eigenschaften du am meisten Wert legst, eignet sich daher eine andere Art von Protektor für dich.

Falls du einen Rückenpanzer verwendest, sollte dieser an keiner Stelle drücken oder zwicken. Gleichzeitig darf er keinesfalls verrutschen. (Bildquelle: unsplash.com / Jörg Angeli)

Wir stellen dir im Folgenden die verschiedenen Varianten der Protektoren vor und gehen auf deren unterschiedliche Vor- und Nachteile genauer ein.

Wofür eignet sich ein Hartschalenprotektor und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Dieser Rückenprotektor besteht meist aus robustem Plastik oder Polyester und bietet einen sehr guten Schutz bei härteren Schlägen, Stürzen und beim Aufprallen.

Er wird wegen seiner soliden Bauweise auch als „Rückenpanzer“ bezeichnet und eignet sich gleichermaßen für Motorradfahrer, Snowboarder und Skifahrer, die einen besonders sicheren und stabilen Schutz benötigen.

Die meisten Hartschalenprotektoren werden mit einem Hüft- und Bauchgurt befestigt und können je nach Ausführung über oder unter der Kleidung getragen werden. Sie schützen den gesamten Rücken sehr effektiv und reichen von den Nacken- bis zu den Lendenwirbeln.

Manche haben bereits einen Nierengurt integriert, was besonders für Motorradfahrer sehr praktisch ist.

Vorteile
  • Umfassender Schutz des gesamten Rückens
  • Sehr atmungsaktiv
  • Schutz vor spitzen Gegenständen
Nachteile
  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit
  • Wenig flexibel
  • Kann verrutschen

Wegen der Bauweise des Rückenprotektors ist zwar ein stärkerer Schutz für den Rücken geboten, allerdings ist die Hartschalen-Variante daher auch weniger flexibel und bietet einen geringeren Tragekomfort.

Insbesondere beim Ski- oder Snowboardfahren solltest du deshalb abwägen, ob dir ein stärkerer Schutz oder eine höhere Beweglichkeit wichtiger ist.

Hartschalenprotektoren sind der stabilste Schutz für den Rücken und bieten eine sehr hohe Sicherheit, sind dafür aber bauartbedingt weniger flexibel und schränken den Träger stärker in seiner Bewegung ein.

Wann eignet sich eine Protektorenweste und was sind deren Vor- und Nachteile?

Die Protektorenweste bietet den besten Gesamtschutz, da sie mit ihren Protektorelementen gleichermaßen die Wirbelsäule, den Lendenwirbel und den Steißbeinbereich schützt. Als relativ dünner Rückenprotektor kannst du die Protektorenweste bequem unter der Winterjacke tragen.

Hier erweist sich auch die Bauart als Vorteil für den Tragekomfort: Die Weste sitzt stabil ohne zu rutschen und bietet eine große Bewegungsfreiheit.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Hoher Tragekomfort
  • Weitere Körperteile werden geschützt
Nachteile
  • Etwas teurer
  • Empfindlicher gegenüber spitzen Gegenständen
  • Manchmal schweißtreibend

durch das geringe Gewicht und den hohen Tragekomfort kommt die Rückenprotektor-Weste besonders häufig bei Reitern zum Einsatz, wo auch noch weitere Körperregionen geschützt werden sollen. Auch beim Motorrad, Ski oder Snowboard fahren eignet sich die Protektorenweste als bequemere Alternative zum klassischen Rückenpanzer.

Außerdem eignet sich diese Art des Protektors besonders gut für Kinder, die beim Winter- oder Reitsport gegen möglichst viele Risiken geschützt werden sollen.

Die Protektorenweste bietet den umfassendsten Schutz bei einer Vielzahl an Tätigkeiten. Dabei hat sie einen sehr hohen Tragekomfort und ein niedriges Gewicht. Allerdings gehört diese Rückenprotektor-Variante eher zu den teureren und kann im Sommer auch schneller zum Schwitzen führen.

Für wen eignet sich die Protektorenjacke und was sind deren Vor- und Nachteile?

Die Protektorenjacke schützt über integrierte Protektoren nicht nur den Rücken, sondern je nach Ausführung auch Gelenke, Brust, Schultern und Arme. Sie wird typischerweise unter der Winterjacke beim Ski fahren oder unter einer Motorradkombi getragen.

Vorteile
  • Angenehm zu tragen
  • Kein Verrutschen
  • Atmungsaktiv
Nachteile
  • Im Sommer ziemlich warm
  • Empfindlicher gegenüber spitzen Gegenständen
  • Hohe Anschaffungskosten

Die Qualität der verbauten Schutzelemente schwankt bei dieser Protektor-Variante relativ stark. durch dynamische Verbindung der einzelnen Protektor-Teile passt sich die Schutzjacke gut dem Körper an. Eine atmungsaktive Bauweise soll außerdem für Belüftung sorgen und das Schwitzen vermeiden.

Die Protektorenjacke ist mehr als ein Rückenschutz und eignet sich vor allem für Motorradfahrer, die gerne etwas mehr Geld für einen guten Gesamtschutz ausgeben möchten.

Wie schützt ein Rucksack mit Rückenprotektor und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Der Rucksack mit Rückenprotektor stellt eine Sonderform der Rückenprotektoren dar. Er hat einen Schutz für den Rücken integriert und wird zusätzlich zu den Tragegurten über einen Bauch- und einen Brustgurt fixiert.

Dank moderner Materialien bietet der im Rucksack integrierte Protektor fast dieselbe Aufpralldämpfung wie direkt am Körper getragene Schutzausrüstung. Allerdings ist durch die kürzere Länge kein ausreichender Schutz beim Lendenwirbel und im Steißbeinbereich geboten.

Vorteile
  • Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit
  • Bereits im Rucksack integriert
  • Kein zusätzlicher Rückenprotektor benötigt
Nachteile
  • Weniger geschützte Fläche
  • Ungeeignet für Aktivitäten, bei denen kein Rucksack benötigt wird

Dafür bleibt die Bewegungsfreiheit uneingeschränkt, was den Protektor-Rucksack besonders für Mountainbike und Motocross Fahrer sehr attraktiv macht. Auch Skifahrer, die ohnehin einen Skirucksack benötigen, finden hier eine geeignete Variante mit integriertem Rückenprotektor.

Da viel weniger Fläche abgedeckt wird, kommt man außerdem nicht so schnell ins Schwitzen, was vor allem im Sommer von Motorrad und Mountainbike Fahrern gleichermaßen geschätzt wird.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rückenprotektoren vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt zeigen wir dir, anhand welcher Faktoren du Rückenprotektoren vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Rückenschutz für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Art des Protektors
  • Schlagdämpfung
  • Abdeckungsfläche
  • Passform
  • Fixierung
  • Atmungsaktivität
  • Design
  • Extra-Ausstattung

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Punkten auf sich hat, und wie du diese beim Kauf eines Rückenprotektors einordnen kannst.

Art des Protektors

Auf die verschiedenen Bauarten der Rückenprotektoren, den Rückenpanzer, die Protektorenweste, die Protektorenjacke und den Rucksack mit Rückenprotektor sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen.

Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Art des Protektors das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf eines Rückenprotektors ist.

Stell dir also als Erstes die Frage, bei welchen Aktivitäten dein Rückenprotektor zum Einsatz kommen soll. Als Snowboarder oder Skifahrer hast du die größte Auswahl und kannst dich frei zwischen Rückenpanzer, Protektorenjacke und Protektorweste entscheiden.

Auch ein Skirucksack mit Rückenprotektor ist eine gute Wahl und vereint die Sicherheit des Rückenprotektors mit den praktischen Vorzügen des Skirucksacks.

Benötigst du einen Rückenprotektor zum Reiten, ist die Protektorenweste vermutlich die beste Wahl. Als Motorradfahrer kommen für dich prinzipiell dieselben Arten in Frage, wie für Skifahrer, allerdings gibt es auch spezielle Motorrad Protektorenwesten, die sich bequem unter der Kombi tragen lassen.

Außerdem werden mittlerweile auch Motorradjacken mit integriertem Rückenprotektor angeboten.

Für Mountainbike Fahrer gelten dieselben Empfehlungen wie für Reiter, da die Ansprüche an Bewegungsfreiheit und Atmungsaktivität sehr ähnlich sind. Dank der stetig wachsenden Produktvielfalt gibt es auch für Kinder eine große Auswahl an Rückenprotektoren.

Schlagdämpfung

Das wichtigste Kriterium für die Sicherheit eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung. Hoher Komfort und tolle Extras nützen nichts, wenn die Schlagdämpfung zu gering ist. Achte daher beim Kauf auf eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2.

Neben all den zusätzlichen Vorteilen, wie ein Nierengurt oder eine Snowboard-Halterung dient der Rückenprotektor in erster Linie dem Zweck, dich vor Verletzungen zu schützen.

Dafür muss die Kraft, die beim Aufprall entsteht verteilt oder resorbiert werden. Wie das genau funktioniert, kannst du in unserem Ratgeber unter „Wie funktioniert ein Rückenprotektor?“ nachlesen.

Um dich wirkungsvoll vor Verletzungen zu schützen, darf die Restenergie nach einem Aufprall bestimmte Werte nicht überschreiten. Die Zertifizierung nach CE EN 1621-2 stellt dies sicher.

Sie beschreibt einen standardisierten Test für Rückenprotektoren und teilt diese anhand der verbleibenden Restenergie in die besonders sicheren Level 2 und die ebenfalls gut schützenden Level 1 Rückenprotektoren ein.

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Wusstest du, dass Verletzungen der Wirbelsäule zu Lähmungen führen können?

Der Schutz der Wirbelsäule ist äußerst wichtig da in ihr Nervenbahnen vom Gehirn zu jedem anderen Körperteil verlaufen. Das Gehirn steuert all unsere Gliedmaßen mithilfe von Nervenimpulsen die durch die Wirbelsäule bis an ihr Ziel wandern. Verletzungen dieser Nervenbahnen können deshalb zu Lähmungen führen.

Sie reichen von Einschränkungen bei der Bewegung einer Hand bis zur Querschnittslähmung. Ein Rückenprotektor ist also bei vielen Sportarten unerlässlich.

Im unteren Abschnitt „Trivia“ findest du eine detaillierte Erklärung, wie das Testverfahren eigentlich abläuft und wie der TÜV beim Testen vorgeht. In Deutschland dürfen Schutzelemente für den Motorradbereich übrigens nur dann als Rückenprotektor bezeichnet werden, wenn sie den Test nach CE-Norm bestehen.

Abdeckungsfläche

Der Bereich vom Nacken bis zu den Lenden sollte grundsätzlich geschützt werden. Manche Ausführungen schützen zusätzlich noch die Schultern, Ellbogen oder die Brust.

Ein weiteres wichtiges Kriterium, wenn du einen Rückenprotektor kaufst, ist die Abdeckungsfläche. Der Schutz der Rückenwirbel ist essentiell und sollte immer gegeben sein. Je nach Anwendungszweck kann allerdings die Anschaffung eines Rückenschutzes mit weiteren Protektorenflächen sinnvoll sein.

In puncto Abdeckungsfläche glänzen hier vor allem die Protektorenjacken und -westen für Motorrad- und Skifahrer. Sie schützen meist den gesamten Oberkörper und sind so nicht nur bei einem Sturz auf den Rücken die sicherste Wahl.

Auch beim Reiten kann es durchaus ratsam sein, sich nicht mit dem Schutz des Rückens alleine zu begnügen. Deswegen sind in die Rückenprotektor Weste für Reiter meistens weitere Schutzelemente integriert, die auch Schultern, Ellbogen und die Brust vor Verletzungen bewahren.

Passform

Ein guter Sitz des Rückenprotektors ist notwendig, damit der Rückenschutz nicht verrutscht und sicher schützt. Achte darauf, dass dein Protektor sicher hält, dich nirgendwo einklemmt und keine Druckstellen hinterlässt. Sitzt dein Rückenprotektor nicht ideal, kann das nicht nur unangenehm werden, sondern sogar die Schutzwirkung erheblich beeinträchtigen.

Weiche Protektor-Elemente passen sich dem Körper an. Sie sind bis zu einer gewissen Grenze biegsam. Am wichtigsten ist hierbei, dass die Verbindungselemente, die die Softprotektoren zusammenhalten für deine Körperproportionen geeignet sind.

Der Anpassungsspielraum ist begrenzt. Deshalb musst du sicherstellen, dass die Schutzelemente eng anliegen, weil sonst die Schutzwirkung nicht vollständig gewährleistet ist.

Hartschalen-Elementen umschließen durch eine ergonomische Formung den Körper. Da sich die einzelnen Protektor-Teile nicht allzu sehr anpassen, kann es bei einer falschen Passform schnell passieren, dass der Rückenprotektor Teile der Haut einklemmt.

Das ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann bei viel Bewegung zu Irritationen und Reizungen auf der Haut führen.

Bewege dich daher bei der Anprobe genügend, um sicherzustellen, dass der Rückenschutz nirgendwo zwickt. Denke daran, dass du später möglicherweise steile Pisten mit Skiern oder Snowboard befährst. Auch in engen Kurven auf dem Motorrad darf dein Rückenprotektor nicht verrutschen.

Fixierung

Über verschieden anpassbare Gurte und Riemen befestigst du den Rückenprotektor. Wichtig ist hierbei, dass die Gurte genau an deinen Körper anpassbar sind. Auch die Art der Fixierung spielt eine wichtige Rolle für einen stabilen Halt.

Üblich sind meistens ein Brust- sowie Beckengurt. Manchmal erübrigen sich diese allerdings, wenn die Protektoren in eine Jacke oder Weste eingearbeitet sind. Achte auf jeden Fall darauf, dass du den Rückenschutz genau so anpassen kannst, dass dieser sicher hält.

Wenn du einen Rückenpanzer zum Skifahren tragen willst, kann eine Ausführung mit Schrittgurt für dich geeignet sein. Snowboard Rückenpanzer haben darüber hinaus oft einen Doppelklettverschluss, um auch in rauer Witterung gut zu halten.

Atmungsaktivität

Umso schweißtreibender dein Sport, desto mehr solltest du auf die Atmungsaktivität deines Rückenprotektors achten. Diese ist vor allem von dessen Dicke und den eingesetzten Materialien abhängig.

Besonders dünne Rückenprotektoren und Protektor-Rucksäcke mit Belüftungssystem sind eine gute Wahl, wenn du beispielsweise mit dem Mountainbike weder ungeschützt, noch schweißgebadet unterwegs sein willst.

Fällt die Wahl auf Protektorenwesten oder –jacken, so kommt es vor allem auf das verwendete Material, dessen Atmungsaktivität und die integrierten Belüftungskanäle an.

Polyester, Nylon und Softshell gelten als atmungsaktive Materialien. Auch Weichschaum und Leder sind hier im Vorteil gegenüber luftundurchlässigen Hartschalen Protektoren.

In der Praxis werden meist mehrere Materialien gemischt, um die beste Kombination aus Schutzwirkung, Anschmiegsamkeit und Atmungsaktivität zu erreichen. Grundsätzlich erreicht man mit einer größeren abgedeckten Fläche einen besseren Rundumschutz, gibt aber eventuell ein wenig Tragekomfort auf.

Design

Das Aussehen ist kein Sicherheits- oder Komfortmerkmal. Dennoch spielt es bei Rückenprotektoren, die über der Kleidung getragen werden, für viele eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.

Trägt man den Rückenprotektor ohnehin unter der Kleidung, spielt das Aussehen nur eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund sind viele Rückenprotektoren, die unter der Kleidung getragen werden einfach in neutralem Schwarz.

Viele Rückenpanzer für Snowboard- oder Skifahrer trägt man allerdings über der Kleidung. Hier lohnt es sich also, einen genaueren Blick auf das Aussehen zu werfen. Auch bei Rucksäcken mit Rückenprotektor achten vor allem Mountainbike-Fahrer darauf, dass diese optisch zur Kleidung und zum Rad passen.

Besonders dünne Rückenprotektoren und Protektor-Rucksäcke mit Belüftungssystem sind eine gute Wahl, wenn du beispielsweise mit dem Mountainbike weder ungeschützt, noch schweißgebadet unterwegs sein willst. (Bildquelle: unsplash.com / Mattias Olsson)

Oft sind die Designs so gewählt, dass sie möglichst universell mit allen Outfits harmonieren. Damit du dennoch das verfügbare Design mit in deine Entscheidung einbeziehen kannst, haben wir die jeweiligen Ausführungen in unserem Rückenprotektor Vergleich mit aufgeführt.

Extra-Ausstattung

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale verbessern den Komfort und erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Typische Extras sind ein integrierter Nierengurt, eine Skier- oder Snowboard-Halterung und weiterführende Sicherheitsmerkmale.

Die wohl häufigste Extra-Ausstattung ist der integrierte Nierengurt, der die Unterkühlung durch Fahrtwind verhindert. Bei Protektorenjacken und –westen ist dieser direkt in das Material eingearbeitet. Bei Rückenpanzern ist der Nierengurt meistens Bestandteil des Fixierungssystems.

Einer besonders großen Vielfalt an zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen begegnet man bei Snowboard- und Skirucksäcken mit Rückenprotektor. Viele haben eine Halterung für das Sportgerät integriert. Weiterhin befindet sich am Brustgurt oft eine Extra-Halterung für Skistock oder Eispickel, sowie eine Signalpfeife für Notfälle.

Natürlich gibt es bei den Rucksäcken mit Rückenprotektor auch die üblichen Extras, die man von klassischen Rucksäcken erwarten würde. Dazu gehören eine Trinksystemvorbereitung, ein separates Sicherheitsfach und wasserabweisende Reißverschlüsse.

Lediglich auf einen integrierten Nierengurt muss man hier verzichten und stattdessen, falls benötigt, zusätzlich tragen.

Für Snowboard- und Skifahrer in entlegeneren Gebieten kann Schutzkleidung mit Peilsender sinnvoll sein. Wird der Fahrer von einer Lawine verschüttet, kann dieser schneller aufgefunden werden und so vor gesundheitlichen Schäden wie Unterkühlung bewahrt werden.

Da dieses Merkmal auf offiziellen Pisten eher uninteressant ist, gehen wir in unserer Rückenprotektoren Vergleichstabelle jedoch nicht weiter darauf ein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rückenprotektor

Die Geschichte der Rückenprotektoren

Die Geschichte der Rückenprotektoren ist noch sehr jung. Belege über Protektoren in früheren Zeiten gibt es kaum. Nur bei den Skifahrern ist schon länger die Bedeutung schützender Winterjacken bekannt.

Bei den meisten Sportarten hatten die Protektoren jedoch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts nur eine geringe Bedeutung. Seit etwa 100 Jahren erleben wir eine rapide Beschleunigung in den motorisierten Sportarten. Diese Beschleunigung führte in vielen Bereichen dazu, dass die Sicherheit verstärkt in den Fokus rückte.

Immer mehr Unfälle im Wintersport brachten die Hersteller von Schutzausrüstung dazu, ihr Sortiment zu erweitern. Ein Helm alleine reichte nicht mehr aus, um den Körper zu schützen.

In den 1970er und 1980er Jahren legte man immer mehr Wert auf Sicherheit. Zunächst vor allem im Profibereich, später aber auch im Privaten. Umfassende Gelenkschoner sind heutzutage der absolute Standard beim Inline-Skating. Die ersten Einsatzbereiche für die Rückenprotektoren waren jedoch der Motorradsport und die Wintersportarten.

Durch innovative Materialverbesserungen und neue ergonomische Konzepte zeigen sich die Rückenprotektoren inzwischen nicht mehr als hinderliche Objekte: Sie dienen vor allem einem hervorragenden Schutz und schränken die Sportler immer weniger ein.

Während es in früheren Zeiten sehr viel häufiger zu Knochenbrüchen, Prellungen und dauerhaften Schädigungen an der Wirbelsäule kam, gibt es inzwischen deutlich weniger Verletzungen.

Im Profisport ist diese Verbesserung eindeutig belegbar. Auch Privatpersonen, die Mountainbiking oder Motorradsport betreiben, legen großen Wert darauf, ihre Körper ausreichend zu schützen.

durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rückenprotektoren bietet sich dem Interessenten heute eine Vielfalt an Schutzvarianten und Ausrüstungsmöglichkeiten an. So existiert heute für so ziemlich jede Preisklasse und Anwendungsart eine geeignete Lösung.

Wie werden Rückenprotektoren getestet?

Der TÜV misst bei Rückenprotektoren die Aufpralldämpfung anhand der Restkraft eines auf den Protektor fallenden Gewichtes.

Bei dem Rückenprotektor Test des TÜV trifft eine 5 kg schwere Last aus einem Meter Höhe auf die Protektoren. Am Prüfstnad erreicht die Last hierbei eine Spitzenschlagkraft von 150–180 kN. Dabei werden mehrere Messwerte über die Stoß- und Aufpralldämpfung sowie die entsprechende Restkraft gemessen.

Aus den verschiedenen Messwerten am Prüfstand des Rückenprotektor Test wird schließlich ein Mittelwert ermittelt.

Nur wenn der Messwert der Restkraft unter 18 kN liegt, erhält der Rückenschutz die Level 1 Zertifizierung nach der EN 1621-2 Norm. Für eine Level 2 Zertifizierung darf die Restkraft höchstens 9 kN betragen. Damit ist das von Rückenprotektoren geforderte Dämpfungsvermögen deutlich höher als bei anderen Protektoren.

Nachfolgend eine Liste, um dir ein Gefühl für die Kilo-Newton-Werte zu geben:

Shortcodes:

Kraft Beispiel
0,72 kN Durchschnittliche Bisskraft eines Menschen
9 kN Die Bisskraft eines ausgewachsenen amerikanischen Alligators
18 kN Die Bisskraft eines 6,7 m langen großen weisen Hais.
26 kN Die geschätzte Bisskraft eines 6,7 m langen Salzwasser Krokodils
100 kN Die durchschnittliche Kraft der ein Sicherheitsgurt einen Passagier auffängt bei einer Geschwindigkeit von 100km/h.

Welche Materialien werden bei einem Rückenprotektor eingesetzt?

Am häufigsten wird Nylon für den Rückenprotektor eingesetzt. Nylon besteht aus einer chemischen Zusammensetzung, die es besonders dehnbar und zäh macht, sodass eine hohe Beständigkeit gewährleistet ist.

Auch Polyester wird für die Herstellung von Rückenprotektoren verwendet. Polyester hat sich seit vielen Jahren als hochwertiges Element in der Funktionsbekleidung und –Ausrüstung bewährt.

Als drittes Hauptmaterial für die Rückenprotektoren ist der Spezialschaum zu nennen. Dieser Schaumstoff besteht zumeist aus Kunststoff und ähnlichen Materialien. Seine speziellen Eigenschaften der Verformbarkeit sorgen für eine effiziente Energieabsorption bei etwaigen Stößen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.netzathleten.de/gesundheit/dr-sport/item/3426-woran-erkennt-man-einen-guten-rueckenprotektor-dr-sport-gibt-einkaufstipps

[2] https://www.tz.de/outdoor/schildkroeten-schnee-braucht-protektoren-1576755.html

Bildnachweis: pexels.com / asd asd

Warum kannst du mir vertrauen?

Ralph ist absoluter Wintersport-Experte, besitzt einen Laden für Wintersportbedarf und fährt selbst mehrere Male im Jahr in Skiurlaub. Er kennt sich sowohl mit der richtigen Skiausrüstung aus, als auch mit den besten Skigebieten in Europa. Ralph möchte mit seiner Expertise andere Wintersport-Fans zur richtigen Auswahl vom Equipment verhelfen.