Willkommen bei unserem großen Regenjacke Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Regenjacken. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Regenjacke zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Regenjacke kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Regenjacken sollen dich und deine Kleidung vor Nässe und Wind schützen. Dies gelingt, indem sie aus einem wasserabweisenden Stoff gefertigt sind und so kein Regentropfen den Weg ins Innere findet.
  • Stoffe können mit zwei verschiedenen Möglichkeiten wasserabweisend gemacht werden. Mit Hilfe einer Beschichtung auf dem Material oder durch die Verarbeitung einer Membran.
  • Beschichtungen sind kostengünstiger und somit für den sporadischen Nutzer gedacht. Membranen hingegen sind teurer, dafür aber sehr atmungsaktiv und besser für sportliche Aktivitäten geeignet.

Regenjacke Test: Die Favoriten der Redaktion

Die beste Regenjacke

Die „PU Regenjacke“ von der Marke NORWAY ist eine robuste Jacke für leichte Arbeiten im Freien an regnerischen Tagen.

Redaktionelle Einschätzung

Material / Wasserdichte / Atmungsaktivität / Verarbeitung / Tragekomfort

Die Jacke besteht aus 100 % Polyester und wurde dann mit Polyurethan beschichtet, um sie wasserabweisend zu machen. Beschichtungen sind kostengünstiger, dadurch aber auch mit weniger Vorteilen verbunden als Stoffe mit Membranen.

Das verwendete Material ist robust und gegen Wasser und Wind beständig. Laut Hersteller sind alle Nähte doppelt verschweißt und halten einer Wassersäule von 8.000 mm stand. Zur Erinnerung, in Österreich gelten Stoffe ab 800 mm Wassersäule als wasserdicht.

Die Wassersäule gibt den Druck an, dem ein Stoff maximal ausgesetzt werden kann, bis drei Wassertropfen durchdringen. Aufgrund der Beschichtung, ist die Atmungsaktivität nicht sehr hoch. Für starke körperliche Betätigung im Freien kann man diese Jacke also nicht empfehlen.

In der Jacke befindet sich ein weiches Futter. Zusammen mit der biegsamen Außenhaut ergibt sich ein bequemes und angenehmes Traggefühl. Die Unisex-Jacke fällt eine wenig größer aus und schränkt somit die Bewegungsfreiheit kaum bis überhaupt nicht ein.

Ausstattung / Packmaß

Die Jacke von NORWAY besitzt einige praktische Ausstattungsmerkmale. Diese dienen dem zusätzlichen Regenschutz und sind außerdem typisch für einen Friesennerz, an dem diese Jacke optisch angelehnt ist.

Besonders auffällig sind die zwei großen aufgesetzten Taschen in der Vorderansicht. Diese bieten viel Platz für allerlei Dinge, die ebenfalls vor Wasser geschützt werden sollten. Die Taschen können nicht mit Zipp oder Klettverschluss verschlossen werden. Dafür haben sie eine Patte, also ein extra Stoffteil, welches die Taschenöffnung verdeckt. SOmit kann auch von oben kein Wasser eindringen.

An den Ärmeln befinden sich Bündchen. Diese können mit einem Klettverschluss eng um das Handgelenk geschlossen werden. Grund dafür ist der Schutz vor hinein rinnenden Wassertropfen bei verschiedenen Armbewegungen. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn man die Jacke zu Arbeiten im Freien trägt.

Die Kapuze ist in dieser Jacke direkt im Kragen integriert. Sie kann mit einer Kordel gut an die Kopfform des jeweiligen Trägers angepasst werden. Der hohe Stehkragen verhindert zusätzlich, dass Wasser vorne hineinrinnt und bietet Schutz gegen den Wind.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist die Leiste vor dem Zipp. Oftmals wird damit der empfindliche Übergang von Stoff zu Reißverschluss extra nochmal geschützt.

Trotz all dieser Details, lässt sich die Jacke gut zusammenfalten. Das Packmaß ist nicht ganz so klein wie bei dünneren Regenjacken. Dennoch lässt sich die Regenjacke problemlos in einem Rucksack verstauen.

Design

Die beschichtete Regenjacke erinnert optisch an einen Friesennerz. Diese Bekleidung war ursprünglich für Fischer gedacht und aufgrund der besseren Sichtbarkeit immer in einem knalligen Gelb gehalten.

Des Weiteren waren eine große Kapuze und eine zusätzliche Verschlussleiste charakteristisch. All diese Merkmale weist auch die „PU-Regenjacke“ von NORWAY auf. Für all diejenigen, die aber lieber nicht so sehr auffallen, gibt es die Jacke auch in einem dezenten Grünton und in Dunkelblau.

Vom Schnitt her ist die Jacke sehr unisex. Sie besitzt keinerlei Taillierung und fällt gerade hinunter. Somit kann sie von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden.

Kundenbewertungen
86% der Kunden bewerten diese Regenjacke mit 4 oder 5 Sternen. NORWAY hat somit eine funktionale und günstige Regenjacke produziert.

Positiv wurde immer wieder auf folgende Punkte hingewiesen:

  • Die absolute Wasserdichtheit
  • Die leichte Reinigung
  • Der hohe Tragekomfort
  • Das geringe Packmaß
  • Der günstige Preis

Mit dieser Jacke ist man optimal vor Regen geschützt. Durch die PU-Beschichtung ist der Stoff sehr glatt und Flecken lassen sich einfach wegwischen. Besonders positiv ist bei den Bewertungen der angenehme und weiche Tragekomfort aufgefallen.

Nicht ganz 8% der Käufer waren von dem gelieferten Produkt nicht überzeugt und vergaben nur 1 oder 2 Sterne. 

Dies wurde wie folgt begründet:

  • Die Verarbeitung
  • Die Atmungsaktivität

Einige Kunden klagten darüber, dass die äußeren Taschen sowie die Nähte nicht optimal verarbeitet wurden. Sprich: Die Taschen sind nur angeklebt und halten somit härteren Belastungen nicht stand. Dieses Problem trat aber nicht sehr häufig auf und lässt sich eventuell durch falschen Gebrauch oder Fehler an einzelnen Produkten zurückführen.

Auch die Atmungsaktivität wurde bemängelt. Dieser Punkt hängt auch stark mit den anderen Bekleidungsschichten zusammen. Allerdings ist die Jacke von Norway lediglich beschichtet und lässt somit eine Atmungsaktivität nicht so optimal zu, wie beispielsweise ein Membranmaterial.

“FAQ”
Ist die Jacke Ökotex 100 zertifiziert?

Nein. Dieses Zertifikat gibt es nur für Textilien und nicht für Polyurethan-Kleidung.

Hält die Jacke warm?

Grundsätzlich nicht. Sie schützt aber gegen Regen und Wind. Du kannst aber zusätzlich einen dickeren Pulli darunter anziehen, dann ist sie auch im Herbst noch angenehm zu tragen.

Hat die Jacke eine Kapuze und schränkt diese die Sicht ein?

Ja und Nein. Die Jacke besitzt eine Kapuze, aber man kann damit immer noch gut Fahrrad fahren, da sie die Sicht nicht wesentlich einschränkt.

Hat die Jacke Innentaschen?

Nein, sie hat lediglich zwei Außentaschen.

Ist die Jacke auch für Frauen geeignet?

Ja. Das Design ist sehr unisex gehalten und für beide Geschlechter problemlos tragbar. Gerade für kleine Frauen fällt die Jacke aber relativ lang aus. Möchtest du allerdings lieber ein figurbetontes Modell, wirst du mit dieser Jacke nicht glücklich werden.

Der beste Regenmantel

Der Regenponcho von TBoonor ist ein Regenmantel im XXL-Format, der sich jedoch trotzdem gut verstauen lässt. Damit eignet er sich für Outdoor-Aktivitäten jeder Art.

Dem Verkäufer zufolge ist das Material des Regenmantels umweltfreundlich, atmungsaktiv und wasserdicht. Die Käufer dieses Modells schätzen vor allem die Größe des Regenponchos, welche es ermöglicht auch dickere Pullover unter dem Mantel zu tragen.

Der beste Regenanzug

In diesem Package befindet sich nicht nur eine Regenjacke, sondern auch eine dazu passende wasserabweisende Hose. Beides ist für den Gebrauch über der normalen Outdoorbekleidung gedacht.

Redaktionelle Einschätzung

Material / Wasserdichte / Atmungsaktivität / Verarbeitung / Tragekomfort

Das Unisex Produkt von der Firma Result ist eine Jacke, die mit Hilfe einer Beschichtung wasserabweisend gemacht wurde. Sie zeichnet sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Für den niedrigen Preis erfüllt sie zwar das Hauptkriterium des Wasserschutzes, aber viele Nebenkriterien werden nur bedingt erfüllt.

Die Outdoorjacke besteht aus Polyester und hat eine Polyurethanbeschichtung. Diese verhindert, dass Wasser ins Innere dringt. Leider funktioniert das aber auch in die andere Richtung. Sprich, du bist zwar von Außen gegen Nässe geschützt, allerdings kann der Schweiß auch nicht entweichen.

Die Jacke ist durchaus ideal für den schnell benötigten Regenschutz oder wenn man hin und wieder im Regen etwas erledigen muss. Wanderer oder Sportler, genauso wie Arbeiter mit anstrengenden Tätigkeiten, werden dieser Regenbekleidung nicht viele Vorteile abgewinnen können.

Wie schon erwähnt, ist die Regenschutzbekleidung optimal wasserdicht. Die Nähte wurden als Schwachstelle eliminiert, indem sie versiegelt wurden. Die Jacke hat ein leichtes Netzfutter. Sie ist als Überziehmodell über die normale Außenbekleidung gedacht. Aus diesem Grund fällt sie etwas weiter aus. Möchte man sie aber über dickere Jacken anziehen, sollte man sich überlegen, ob man sie nicht eine Nummer größer bestellt.

Ausstattung / Packmaß

Die Jacke besitzt einige wichtige Ausstattungsmerkmale. Beispielsweise eine Kapuze und Taschen, aber auch Raglanärmel für mehr Bewegungsfreiheit. Sie wird in einem Tragebeutel geliefert und besticht durch ein geringes Gewicht.

Die Regenjacke von Result hat eine Kapuze, welche mit Kordeln verstellbar ist. Auch die Ärmelbündchen lassen sich an jedes Handgelenk individuell anpassen. Die inkludierte Hose besitzt am Bund einen Gummizug. An den Beinen ist sie durch einen Druckknopf verstellbar. Somit wird gewährleistet, dass alle Extremitäten vor dem Nass von oben geschützt sind.

Die Regenjacke besitzt Raglanärmel. Das bedeutet, dass die Ärmelnaht direkt in den Halsausschnitt verläuft und nicht die Armkugel umspannt. Diese Schnittform bietet den Vorteil, dass du mehr Bewegungsfreiheit für deine Arme hast.

Die Regenjacke und -hose, lassen sich beide in dem mitgelieferten Beutel verstauen. Somit hat man eine kompakte Tasche, die man leicht in jeden Rucksack verstauen kann. Der Regenschutz von Result ist also leicht und platzsparend.

Design

Die Regenjacke ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Topseller sind Schwarz, Dunkelblau und Grün. Aber auch das knallige Rot wird gerade von Radfahrern, aufgrund der hohen Erkennbarkeit, favorisiert. Der Schnitt ist sehr klassisch und Unisex gehalten. Die Jacke und die Hose fallen sehr gerade und bieten somit viel Platz für die darunter liegenden Bekleidungsschichten.

Kundenbewertungen
Rund 71% der gesamten Kunden sind mit dem Regenanzug aus dem Hause Result sehr oder zumindest ziemlich zufrieden. Sie vergaben 4 oder sogar alle 5 Sterne.

Positiv wurde immer folgendes angemerkt:

  • Die optimale Wasserdichte
  • Die Winddichte
  • Das leichte Material
  • Das Packmaß
  • Der günstige Preis

Die Kunden wiesen immer wieder auf das exzellente Preis-Leistungsverhältnis hin. Für ein paar Euro kann man mit diesem Regenduo trotz strömenden Regen trocken bleiben. Durch das leichte Material und das kleine Packmaß, kann man die Regenschutzbekleidung auch auf Wandertouren mitnehmen.

19% waren nicht überzeugt. Diese Käufer bewerteten das Produkt mit 1 oder 2 Sternen.

Kritikpunkte waren dabei:

  • Das Größenverhältnis Jacke und Hose
  • Der Geruch
  • Die Atmungsaktivität

Ein häufiges Problem war der Größenunterschied zwischen Jacke und Hose. Hierbei konnte man allerdings von beiden Varianten lesen. Einmal war die Hose zu klein und zu eng für die Jackengröße und beim anderen Mal eben umgekehrt. Dies ist also wieder ein sehr subjektives Problem und nicht universal zu lösen.

Der Regenanzug besteht aus 100 % Polyester und besitzt eine Polyurethanbeschichtung. Oft dünstet die chemische Beschichtung noch ein wenig nach und riecht deswegen ungut. Die Lösung ist, die Bekleidung einfach auslüften zu lassen. Der künstliche Geruch sollte dann oder nach erstmaliger Verwendung im Freien, vergehen.

Das Material ist auch die Ursache für die nicht vorhandene Atmungsaktivität. Dieses Problem tritt häufig bei Jacken mit Beschichtungen auf. Wer eine gute Atmungsaktivität benötigt, sollte einige Euro mehr in die Hand nehmen und in eine Regenjacke mit Membran investieren.

Fazit: Als günstiger Schutz oder für leichte Tätigkeiten im Regen völlig ausreichend. Will man aber länger und auch öfter was von der Jacke haben, lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen.

“FAQ”
Was ist das Packmaß der Bekleidung in der Tasche?

30 x 25 cm, gut gefüllt ungefähr 5 cm breit. Beides, Hose und Jacke, lassen sich nach Gebrauch wieder auf das Taschenmaß zusammenlegen.

Ist die Jacke gefüttert?

Sie hat ein dünnes Netzfutter, klebt aber dennoch auf nackter Haut. Besser gleich über die normale Jacke anziehen.

Bleibt die Jacke dicht oder gehört sie später mal imprägniert?

Nein. Die Jacke sollte dicht bleiben.

Ist die Regenbekleidung auch winddicht?

Ja. Sie ist regen- sowie winddicht.

Kann man den Gummi im Bund in beide Richtungen zuziehen?

Nein. Der Gummi ist an der rechten Seite fix angenäht und lässt sich nur nach links zuziehen.

Die beste Funktionsjacke für Damen

Die Funktionsjacke von Camel Crown besitzt ein weiches Futter aus Fleece sowie Polster aus Baumwolle. Außerdem verfügt die Regenjacke über mehrere Taschen.

Dem Verkäufer zufolge ist die Jacke nicht nur wasser- und winddicht, sondern ist durch ihre Textilfaser-Stoffschale auch sehr verschleißbeständig. Bei den Käufern kann die Funktionsjacke besonders aufgrund ihres wärmenden Futters punkten.

Die beste Funktionsjacke für Herren

Bei der Funktionsjacke von Höhenhorn handelt es sich um eine Softshell Jacke aus Polyester und Elasthan.

Der Händler hebt vor allem die wind-, wasser- und kälteabweisenden Eigenschaften der Regenjacke hervor. Die Kunden loben besonders die gute Passform.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Regenjacke kaufst

Welche Vorteile hat eine Regenjacke gegenüber der Verwendung eines Schirms?

Bei leichtem Nieselregen und kurzen Wegstrecken hat ein Regenschirm durchaus seine Berechtigung. Aber spätestens wenn ein Unwetter aufzieht, wird jeder um eine hochwertige Regenjacke froh sein.

Regenjacken schützen auch bei starken Windböen zuverlässig. Überdies hast du deine Hände frei und die regendichte Jacke hat oftmals eine Tasche, um auch elektronische Geräte vor dem Regen zu schützen. Schirme hingegen müssen in der Hand gehalten werden und meist knicken sie bei stärkerem Wind um. Möchtest du also auch bei Wind und Wetter trocken ans Ziel kommen, ist eine Regenjacke die richtige Wahl.

Eine Regenjacke bietet dir einen zuverlässigen Schutz gegen Wind und Regen. Sie haben den Vorteil dass sie auch gegen Windböen schützen, bei denen Schirme oft knicken. (Bildquelle: pixabay.com / Webster2703)

Welche Schnittformen gibt es bei Regenbekleidung?

Bei wasserabweisenden Jacken sowie bei Jacken im Allgemeinen gibt es verschiedene Schnittformen. Im Folgenden werden die drei Wichtigsten kurz vorgestellt:

  • Regenjacke
  • Regenmantel
  • Regencape

Es wird vor allem auf Vor- und Nachteile eingegangen, damit dir die Entscheidung leichter fällt. Die Unterteilung gilt für Männer und Frauen, wobei Regenschutzbekleidung auch oft Unisex ist.

Regenjacke

Die klassischste Variante der Regenbekleidung ist die Regenjacke. Sie schützt als oberste Schicht zuverlässig die Kleidung vor Nässe. Ist die Jacke mit Taschen und Kapuze versehen, bleiben auch Hände und Haare trocken. Die Regenjacke sollte zumindest ein bisschen weiter geschnitten sein, um genügend Schutz bieten zu können.

Die wasserabweisende Jacke ist vor allem mit Reißverschlüssen versehen oder manchmal sogar als Überzieher ohne zusätzlichen Frontverschluss. Der Vorteil dieser Variante ist, dass Jacken aufgrund der kleinen Größe problemlos im Rucksack verstaut werden können.

Diese Form der Überbekleidung schützt zuverlässig bei Platzregen. Sollte jedoch ein „ausgewachsener Sturm“ aufziehen, ist zu bedenken, dass der Schutz über den Beinen endet. Alternativ kannst du deine Schutzausrüstung mit einer Regenhose aufrüsten.

Regenmantel

Der Regenmantel unterscheidet sich von der Jacke einzig und alleine durch seine Länge. Während die Jacke normalerweise knapp unterhalb der Hüfte endet, kann ein Mantel problemlos bis zu den Knien oder im Extremfall sogar bis zum Boden reichen.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Je länger der Mantel, desto mehr Körperfläche ist vom kühlen Nass geschützt. So kannst du bei Wind und Wetter auch problemlos auf eine Regenhose verzichten. Der Nachteil ist, dass aufgrund des hohen Stoffverbrauchs nicht nur der Preis, sondern auch der Platzverbrauch im Rucksack steigt.

Brauchst du den Schutz vor Wasser aber nicht bei Wanderungen, sondern nur für den Weg ins Büro, ist ein Regenmantel sicherlich eine gute Option. Ein weiterer Vorteil für Frauen: Regenmäntel sind meist leicht tailliert und zaubern somit eine figurbetonte Silhouette.

Regencape

Das Cape, auch Regenponcho genannt, ist ein wahrer Allrounder. Das Wasser perlt ab und kann ungehindert zu Boden fließen, da störende Quernähte fehlen. Es schützt großzügig und steht nahezu jeder Figur. Regencapes gibt es in verschiedenen Längen. Gerade kürzere Varianten sind leicht und platzsparend zu verstauen.

Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Capes in dunklen Farben oftmals edel wirken und somit auch bei feierlichen Anlässen Schutz bieten können.

Einziges Manko ist die eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Hände. Bei Regencapes kann somit auch kein Rucksack getragen werden. Es gibt allerdings Varianten, die du so anziehen kannst, dass auch das Gepäck vor dem Wasser geschützt wird. Ansonsten muss auch dein Gepäck gut mit Wasser klarkommen.

Was bedeutet das Wort „Wassersäule“ und wie hängt es mit der Dichtheit meiner Regenjacke zusammen?

Um tapferen Wanderern und „armen Tröpfen, die im Regen stehen“, die Wahl der richtigen Bekleidung zu erleichtern, wurde eine Norm geschaffen, damit die Wasserdichtheit von Stoffen verglichen werden kann. Dabei wird der Wasserdruck gemessen, dem ein Gewebe maximal ausgesetzt werden kann, bis drei Wassertropfen durchsickern. Der erreichte Druck wird in Millimetern Wassersäule angegeben.

Der Druck von einem Meter Wassersäule entspricht dabei dem Wasserdruck in einem Meter Tiefe. Laut EU-Norm muss ein Gewebe mindestens 800 Millimeter Wassersäule erreichen, um als Regenschutzbekleidung und somit wasserdicht eingestuft zu werden.

Das klingt alles komplizierter als es wirklich ist. Zusammengefasst musst du dir nur merken, dass:

  • Die Einheit Millimeter Wassersäule ist
  • Der Wert mindestens 800 Millimeter betragen muss
  • Es auf jeden Fall besser wäre, wenn er noch viel höher wäre

Die Schweiz gibt beispielsweise einen Wert von 4000 Millimetern Wassersäule vor, um Stoffe als wasserdicht kennzeichnen zu dürfen. Das macht auch durchaus Sinn, da allein während des Sitzens ein Druck von ungefähr 2000 Millimetern Wassersäule aufgebaut wird.

Die benötigte Wassersäule hängt also vor allem mit der Tätigkeit zusammen, welche du im Regen durchführen musst. Solltest du um die Welt segeln wollen, wird deine Zahl also dementsprechend höher sein müssen, als wenn du nur kurz deinen Hund Gassi führst.

Was kostet eine Regenjacke?

Regenbekleidung gibt es von billigen Plastiküberziehern bis zu hochwertigen Luxusjacken in allen möglichen Formen, Farben und eben auch Preisklassen. Die günstigste Variante lässt sich ab 15 Euro sein Eigen nennen. Der Preis kann aber bis hinauf in den vierstelligen Bereich steigen.

Möchtest du eine solide Regenjacke für den einen oder anderen trüben Tag parat haben, musst du aber nicht so tief in die Taschen greifen. Grundsätzlich kannst du mit einer Preisspanne von 60 bis 150 Euro mit einer wasserdichten Jacke von sehr guter Qualität rechnen. Diese Kosten lassen sich mit einem guten Material samt passender Verarbeitung rechtfertigen.

Gerade Extremsportler, die ihrer Kleidung sehr viel abverlangen, sollten allerdings von höheren Ausgaben ausgehen. Passionierte Freiluftliebhaber sind auf die Funktionalität der Jacke angewiesen. Dementsprechend oft wird sie auch in Verwendung sein, sodass sich der höher angesiedelte Preis dennoch rechtfertigen lässt.

Varianten um über 1000 Euro sind wohl nur nötig, wenn du eine Weltumsegelung planst und für alle Gewitterfronten gerüstet sein möchtest.

Wo kann ich eine Regenjacke kaufen?

Spätestens im Herbst, wenn das Wetter unfreundlicher und die Tage kürzer werden, findet auch die Regenbekleidung ihren Weg zurück in die Regale des Einzelhandels. Aber in Fachboutiquen und Outdoorgeschäften, genauso wie im Internet, hat die Regenjacke immer Saison. Denn bekanntlich regnet es ja auch in allen anderen Jahreszeiten.

Regenjacken findest du in allen Outdoorgeschäften, sowie in vielen normalen Modeläden, wenn es auf den Herbst zugeht. Spätestens wenn es draußen stürmisch und regnerisch wird, freust du dich über deine Regenjacke. (Bildquelle: pixabay.com / katerinarutova)

Die Entscheidung Online oder doch lieber im Geschäft zu kaufen, hängt mit einigen Faktoren zusammen. Auf der einen Seite stehen natürlich die persönliche Beratung und auch das Probieren des neuen Kleidungsstücks. Gerade wasserabweisende Stoffe können sehr verschiedene Materialdicken aufweisen, die Gewicht, Fall und Tragekomfort beeinflussen.

Andererseits bietet das Internet oft eine größere Auswahl und preisliche Vergünstigungen. Bei allen hier vorgestellten Modellen, findest du einen Link, der dich sofort zu deinem Favoriten bringt. Die Entscheidung, ob du dann sofort online zuschlägst oder dich dich noch einmal „offline“ überzeugst, bleibt dann deinen Vorlieben überlassen.

Entscheidung: Welche Arten von Regenjacken gibt es und welche ist die richtige für dich?

Anfangs ist es erst einmal wichtig zu wissen, dass zwei verschiedene Arten der Regenschutzbekleidung unterschieden werden können. Dies hängt mit der Materialbeschaffenheit zusammen. Es gibt:

  • Stoffe mit Beschichtung
  • Stoffe mit Membran

Grundsätzlich können Stoffe durch eine Beschichtung oder mit Hilfe einer Membran wasserabweisend gemacht werden. Beide Arten bieten aufgrund der Herstellung verschiedene Vor- und Nachteile.

Um dir bei deiner Entscheidung zu helfen, werden die positiven und negativen Aspekte nun erklärt und veranschaulicht.

BergfreundeOutdoorshop für Bergsport, Klettern und Trekking

Damit eine Regenjacke wasserdicht wird, benötigt sie die richtige Membran bzw. Beschichtung.

Ob eine Jacke mit einer Membran oder einer Beschichtung für dich das Richtige ist, kommt ganz auf deine Verwendung an.

Während sich für lange Trekking-Touren mit Rucksack eine Jacke mit hochwertiger Membran empfiehlt, da diese stabiler ist und sich das Material weniger schnell abreibt, reicht für den gelegentlichen Wetterschutz während dem Joggen, Bouldern und Radeln eine Jacke mit Beschichtung meist aus.

(Quelle: bergfreunde.de)

Wie funktioniert eine Beschichtung und welche Vor- und Nachteile bringt sie mit sich?

Durch eine Beschichtung kann nahezu jeder Stoff über kurz oder lang wasserabweisend präpariert werden. Dabei wird bei der Herstellung eine Schicht aufgetragen, die verhindert, dass sich der Stoff mit Wasser vollsaugt.

Durch diese Vorgehensweise wird sichergestellt, dass auch keine Tropfen durchdringen können. Diese Variante ist sehr preiswert und wird deswegen oft für günstige Regenbekleidung verwendet. Billig bedeutet in diesem Zusammenhang nicht gleich schlecht. Je nach Verwendungszweck kannst du mit einer beschichteten Jacke ebenso glücklich werden, wie mit einer mit Membran.

Vorteile
  • Günstig
  • Dünnes Material
  • Platzsparend verstaubar
Nachteile
  • Schnelle Abnutzung
  • Ab 2 Stunden Dauerregen nicht mehr wasserdicht

Hast du die Jacke oft zusammengeknüllt im Rucksack verstaut, kann die Beschichtung an den Faltkanten schnell rissig werden. Aber auch Reibung von Schulterriemen kann die Wasserdichtheit beeinflussen. Du solltest dir auf jeden Fall vor dem Kauf überlegen, wofür du den Regenschutz benötigst.

Eine günstige Jacke reicht völlig aus, um an regnerischen Tagen trockenzur Arbeit zu kommen. Möchtest du deine neue Errungenschaft allerdings für sportliche Aktivitäten nutzen, solltest du besser ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und in eine Regenjacke mit Membran investieren.

Wie ist die Funktionsweise einer Membran und welche Vor- und Nachteile hat sie?

Bei der Membran handelt es sich um eine zusätzliche Schicht, welche mit dem Oberstoff verklebt ist. Gegebenenfalls kann sie auch zwischen dem Ober- und Innenmaterial verarbeitet sein. Die Membran ist so konzipiert, dass sie Regentropfen abweist, jedoch den Wasserdampf des Schweißes nach außen entweichen lässt.

Solche Materialien sind also nicht nur langfristig wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv. Membran ist nicht gleich Membran und teuer nicht automatisch gut. Gerade im Outdoorbereich kannst du dich auf Markennamen, wie Gore-Tex, verlassen.

Vorteile
  • Robust
  • Komplett wasserdicht
  • Lange haltbar
Nachteile
  • Teuer
  • Unterschiedliche Atmungsaktivität

Softshell- und Hardshelljacken funktionieren nach diesem Prinzip. Softshell ist aufgrund seiner flexiblen Membranstruktur sehr atmungsaktiv. Je nach Qualität der verwendeten Materialien kann die Wasserdichtheit jedoch variieren. Hardshelljacken hingegen sind robuster und absolut wasserdicht, weswegen jedoch die Atmungsaktivität bis zu einem gewissen Grad leidet.

Durch die verschiedenen Lagen dieser Stoffe steigt allerdings auch der Preis. Dafür sind diese Materialien lange haltbar und auch nach Jahren noch ein zuverlässiger Begleiter. Hast du also hohe Ansprüche und möchtest den Regenschutz länger nutzen, ist die Membran-Variante auf jeden Fall die richtige Entscheidung.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Regenjacken vergleichen und bewerten

Hast du dich nun entschlossen, eine Regenjacke zu kaufen, gibt es etliche Eigenschaften, die eine hervorragende von einer mittelmäßigen oder gar schlechten Jacken unterscheiden.

Untenstehend findest du eine Liste der wichtigsten Kaufkriterien samt kurzen Informationen dazu. Manche dieser Eigenschaften werden wichtiger für dich sein als andere. Das hängt mit persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen zusammen.

Die wichtigste Eigenschaft, wenn eine Regenschutzbekleidung im Feldversuch getestet wird, ist klarerweise die, dass sie Wasser abhält.

Es gibt aber noch andere Kriterien wie:

  • Material
  • Verarbeitung
  • Atmungsaktivität
  • Tragekomfort
  • Packmaß
  • Ausstattung
  • Design

Material

Die Wasserdichtheit ist das A und O einer hochwertigen Regenbekleidung. Größter Garant hierfür ist das Material. Doch selbst Stoffe mit einer Wassersäule von 4000 Millimetern können bei falscher Verarbeitung oder Handhabung undicht werden.

Zur Erinnerung: Stoffe gelten beispielsweise in Österreich ab einer Wassersäule von mindestens 800 Millimetern als wasserdicht. Du fragst dich, was das Wort „Wassersäule“ bedeutet? Diese Frage wird ebenfalls in unserem Ratgeber ein Stück weiter oben geklärt.

Das Material macht einen großen Kostenpunkt bei einer Regenjacke aus. Sprich: Billige Jacken können eher selten mit der Wasserdichtheit eines teureren Modells mithalten. Je nach Verwendungszweck und -dauer können durchaus Abstriche bei der Qualität des Materials gemacht werden. Dies solltest du dir aber vorher genau überlegen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Wer billig kauft, kauft öfter.

Verarbeitung

Die größten Schwachstellen sind die Nähte und der Verschluss. Schon mal gewundert, warum Regenjacken nie einen Knopfverschluss haben? Weil an dieser Stelle immer Wasser eindringen würde. Deshalb sind Reißverschlüsse manchmal mit einem zusätzlichen Druckverschluss darüber gefertigt.

Die extra Stofflage soll verhindern, dass Wasser durch den Zipp dringt. Denn normale Reißverschlüsse sind nicht wasserdicht. Die wasserfesten Sondermodelle sind im Vergleich viel teurer und können dennoch mit den Jahren Verschleißerscheinungen zeigen. Die darüberliegende Leiste dient somit als zusätzlicher Schutz.

Die Nähte sind ein weiterer großer Schwachpunkt. Beim Aneinandernähen der verschiedenen Stoffteile wird das Gewebe durchstochen. An dieser Stelle ist die Membran beziehungsweise die Oberflächenbehandlung zerstört und Wasser kann eindringen. Aus diesem Grund sollten Nähte immer verschweißt oder „getaped“ sein. Hierbei werden die kleinen Löcher geschlossen und der Schutz anschließend wieder hergestellt.

Bei preiswerteren Varianten kann es durchaus vorkommen, dass nicht alle Nähte extra verschlossen sind. So werden oft nur jene, die am stärksten beansprucht werden, verschweißt. Das betrifft vor allem die Nähte an der Schulter, am Rücken und an der Ärmelaußenseite.

Atmungsaktivität

Der nächste große Punkt heißt Atmungsaktivität. Viele Funktionsstoffe bieten die Möglichkeit, Wassertropfen abzuhalten, aber den Schweiß in Form von Wasserdampf dennoch nach außen abzutransportieren. So bleibst du ganz sicher beidseitig trocken.

Dies ist wieder ein Punkt, der mit dem Verwendungszweck zu tun hat. Bei einem gemütlichen Spaziergang mit dem Hund wirst du weit weniger ins Schwitzen kommen als bei einer Wanderung am Berg. Je nach Aktivität ist eine höhere oder geringere Wasserdichtheit ausschlaggebend.

Tragekomfort

Neben diesen Eigenschaften sollte die Regenjacke natürlich auch noch bequem sein. Wasserabweisende Stoffe fühlen sich manchmal steif und unnatürlich an. Deswegen solltest du Regenjacken immer erst anprobieren. So kannst du den Stoff ertasten und probefühlen. Stell dir die Frage: Würde ich die Jacke einen ganzen Tag lang tragen wollen?

Gerade das Tragegefühl ist sehr subjektiv. Oft findest du in den Kundenrezensionen viele verschiedene Meinungen. Ein Stoff, den die Einen kratzig und ungut finden, finden die Anderen angenehm und weich. Hierbei solltest du dich nicht in die Irre führen lassen und dir eine eigene Meinung bilden. Auch bei Bestellungen im Internet kann die Ware meist innerhalb von zwei Wochen retourniert werden.

Beim Probetragen kannst du dann auch gleich testen, wie sich die Jacke „anhört“. Gerade stark beschichtete Stoffe können bei Reibung ein knisterndes Geräusch verursachen, was viele Leute stört.

Packmaß

Schließlich solltest du dir noch das Packmaß ansehen. Leichte und dünne Regenjacken lassen sich sehr klein zusammenfalten. Einige Modelle können sogar in der eigenen Bauchtasche oder in einem mitgelieferten Beutel verstaut werden.

Dafür lässt sich ihre Wasserdichtheit und ihre Atmungsaktivität oft nicht mit denen einer dickeren Qualität vergleichen. Es kommt also immer darauf an, wofür die Regenjacke gebraucht wird.

Soll die Jacke immer für eventuelle Regenschauer im Rucksack griffbereit sein, ist ein kleines Packmaß zwingend notwendig. Ist es wichtiger,  auch nach Stunden im Regen noch trocken sein, solltest du eher auf Qualität als auf ein kleines Packmaß setzen.

Wenn du deine Jacke gerne in der eigenen Tasche oder in einem Beutel platzsparend verstauen möchtest, stelle sicher, dass sie ganz trocken ist. Ansonsten kann sie als klein gefaltetes Päckchen nicht mehr auftrocknen.

Vergiss auch nicht, die Jacke mit geringem Packmaß zuhause gut austrocknen zu lassen, sonst bildet sich nicht nur ein unangenehmer Geruch, auch die Qualität kann unter nicht gerechter Handhabung leiden.

Ausstattung

Zu guter Letzt solltest du dir Gedanken über die Ausstattung deiner Schutzbekleidung machen. Eine schützende Regenjacke sollte immer eine Kapuze und Taschen aufweisen.

Die Kopfbedeckung sorgt dafür, dass auch die Haare trocken bleiben und Wasser nicht in den Kragen „rinnen“ kann. Wichtig hierbei ist, dass die Kapuze verstellbar ist, sodass sie das Gesicht gut umschließt. Hierfür eignen sich Kordeln an der Kapuzenaußenkante besonders gut.

Solltest du im Regen eine Sportart ausüben, bei der ein Helm unabdingbar ist, solltest du das beim Kauf berücksichtigen. Die Kapuze muss groß genug sein, dass sie über den Helm reicht und immer noch fest dein Gesicht umschließt.

Ein weiteres Kriterium sind Taschen. Wasserdichte Außentaschen sind nicht unbedingt Pflicht, können aber durchaus sinnvoll sein. Grundsätzlich sollte die Jacke aber zumindest eine Innentasche haben, damit auch das Handy bei Platzregen sicher verstaut werden kann.

Manche Regenbekleidung bietet zusätzlich zur Kapuze auch einen Stehkragen. Dieser ist vor allem bei stürmischen Regentagen hilfreich und bietet zusätzlichen Schutz im Kinnbereich. Außerdem verhindert er, dass sich das Wasser unter dem Hals sammelt und in die Jacke „rinnt“.

Als letzten Punkt möchten wir noch darauf hinweisen, dass es gefütterte und ungefüttere wasserdichte Jacken gibt. Gerade für kalte Wintertage ist die gefütterte Variante von Vorteil. Alternativ kannst du die Jacke auch eine Nummer größer kaufen, damit sich noch ein dicker Pulli darunter Platz findet.

Die ungefütterte Regenbekleidung ist für laue Frühlingsregentage ideal. Es gibt als Kompromiss auch Modelle, bei denen das Futter nur mit einem Zipp oder Druckknöpfen hält, sodass die Innenjacke bei Bedarf hinaus- oder hineingeben werden kann. Diese Modelle sind somit das ganze Jahr tragbar.

Design

Regenbekleidung gibt es in allen Formen und Farben. Ob gepunktet, gestreift, neonfarben oder doch im klassischen Schwarz. Das Design ist so vielfältig wie die Träger und Trägerinnen.

Aufgepasst werden sollte jedoch beim Schnitt, da je nach Modell andere Vorteile und Nachteile auf dich zukommen können. Ziehe deinen Favoriten immer auch einmal an, um zu überprüfen, ob dir Schnitt und Farbe stehen. Die verschiedenen Schnittmöglichkeiten kannst du in unserem Ratgeberbereich weiter oben nachlesen.

All die oben genannten Eigenschaften können Merkmale für die Qualität deiner zukünftigen Regenjacke sein. Je nach Verwendungszweck sind sie von unterschiedlicher Bedeutung und müssen verschieden gewichtet werden. Fakt ist, dass du dich vor dem Kauf informieren solltest, um einem eventuellen Fehlkauf vorzubeugen. Also nimm dir ein wenig Zeit, damit du später viel Freude mit deiner Regenbekleidung hast.

Soll deine Jacke zweckmäßig sein, optisch besonders ansprechend, oder vielleicht sogar beides?Schaue im einschlägigen Fachhandel und lass dich zu den verschiedensten Modellen beraten.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Regenjacke

Windbreaker oder Regenjacke, was ist was?

Die Antwort dieser Frage ist vergleichbar mit dem Spruch: „Alle Daumen sind Finger, aber nicht alle Finger sind Daumen“. Denn genauso verhält es sich mit den zwei Begriffen.

foco

Wusstest du, dass es Unterschiede zwischen einer Regenjacke und einer bloßen Windjacke gibt?

Während eine Windjacke zwar winddicht ist, heißt das nicht, dass sie auch wasserabweisend bzw. wasserdicht ist. Eine Regenjacke hingegen sollte in jedem Falle sowohl winddicht als auch wasserdicht sein.

Während alle Regenjacken auch gleichzeitig winddicht sind, müssen Windjacken beziehungsweise Windbreaker nicht notgedrungen Regen abweisen. Das hat mit den verwendeten Materialien zu tun.

Mehr über die Funktionsweisen der Materialien von Regenjacken erfährst du am Anfang des Ratgebers.

Regenbekleidung hat aufgrund ihrer wasserdichten Eigenschaft ein sehr undurchlässiges Gewebe als Obermaterial. Dieses hält nicht nur Wasser, sondern eben auch Wind ab. Windjacken hingegen halten zwar starke Luftströme ab, der Stoff muss aber nicht zwangsläufig wasserfest sein. Meist ist der Stoff leicht wasserabweisend, hält aber strömendem Regen nicht stand.

Wie pflege ich meine Regenjacke richtig?

Auf die Frage: Kann ich meine Regenjacke waschen?, kann grundsätzlich mit ja geantwortet werden. Es gibt aber einige Dinge, die du beachten solltest. Zuallererst einmal solltest du in der Waschanleitung deiner Jacke nachlesen, wie genau der Waschvorgang ablaufen sollte. Alternativ findest du diese Information auch oft auf der Internetseite der Marke.

Als Leitfaden gilt:

  • Verschlüsse zur Schonung schließen
  • Maximal 40 Grad Celsius
  • Niedrige Schleuderzahl
  • Feinwaschmittel oder spezielle Waschmittel
  • Extra durchspülen
  • Lufttrocknen

Je nach Funktionsweise des Regenschutzes, also zum Beispiel bei verschiedenen Membranen, kann die Waschanleitung leicht variieren. Oft macht es auch Sinn, ein eigenes Waschmittel für Outdoorprodukte zu verwenden, dies ist aber nicht zwingend notwendig.

Ansonsten eignet sich Flüssigwaschmittel besser als die Pulverform, da dieses mehr verklebt. Wichtig ist jedoch, nie einen Weichspüler hinzuzufügen. Viele Hersteller empfehlen, die Jacke am Schluss noch ein- oder zweimal durchzuspülen, um alle Waschmittelreste zu entfernen. Diese können ansonsten die Membranen verkleben und somit die Funktionalität einschränken.

„So oft wie nötig, aber so wenig wie möglich“, gilt als Faustregel für das Waschen von Funktionsbekleidung.

Meine Regenjacke ist nicht mehr dicht – und jetzt?

Nach mehrmaligem Waschen kann es passieren, dass die Imprägnierung an Wirkung verliert. Am besten kannst du das testen, indem du einige Wassertropfen auf deiner Jacke verteilst. Perlt das Wasser ab, ist die Imprägnierung in Ordnung. Saugt sich der Stoff jedoch voll, gehört sie entweder erneuert oder reaktiviert.

foco

Wusstest du, dass die ersten wasserdichte Bekleidungen aus Leinen bestand?

Das sogenannte „Ölzeug“, oder auch „Oilskin“, war die wetterfeste Bekleidung der Seemänner im 19. Jahrhundert. Sie bestand aus einem Leinenstoff, der mit Öl – meist mit Leinöl – imprägniert wurde, um das Material wasserabweisend zu machen.

Teste lieber mehrere Stellen und vor allem die Hauptbelastungszonen ,wie die Schultern und die Außenseite der Ärmeln. Ob der Schutz reaktiviert werden kann, hängt wieder mit dem Material und der wasserabweisenden Technik zusammen. Hierbei kannst du die Informationen wieder in der Waschanleitung oder im Internet finden.

Reaktivieren funktioniert ganz einfach. Die geschlossene und trockene Regenjacke einfach bei niedriger Temperatur für ungefähr eine halbe Stunde in den Trockner geben. Alternativ kann auch vorsichtig mit einem Bügeleisen gearbeitet werden. Hierbei sollte allerdings stets ein zusätzlicher Stoff zwischen dem heißem Eisen und der Jacke liegen beispielsweise ein Geschirrtuch.

Alternativ kann die Imprägnierung auch erneuert werden. Dies kann entweder durch einen Spray oder ein Einwaschmittel gelöst werden. Meist ist die Verwendung eines Sprays schneller und einfacher.

Was tue ich bei Flecken auf meiner Regenbekleidung?

Flecken sind ein leidiges Thema im Outdoorbereich. Reicht normales Waschen nicht aus, kannst du versuchen, die Flecken vorzubehandeln. Chemische Fleckentferner oder gar Bleiche solltest du dabei aber meiden, da diese die Membran zerstören können.

Lieber die verfärbte Stelle mit etwas Gallseife einreiben und mit einer weichen Bürste oder einem Lappen den Fleck bearbeiten. Ist er danach noch sichtbar, kannst du ihn nochmals mit Gallseife behandeln. Danach solltest du die Jacke erneut waschen. Wie du deine Regenjacke am besten wäscht, kannst du in der Trivia nachlesen.

Wie repariere ich Löcher in meiner Regenjacke?

Viel zu leicht bleibst du bei einer Wanderung durch den Wald an einem Ast hängen und reißt dir die Jacke auf. Doppelt ärgerlich, wenn das „gute Stück“ nicht billig war. Es gibt es einige Tricks, wie du dennoch den Regenschutz wiederherstellen kann. Dabei gibt es verschiedene Varianten: vom selbstklebenden Flicken, über Kleber bis hin zur professionellen Reparatur.

Bist du mitten in einer Trekking Tour, muss es natürlich erstmal schnell gehen. Hierbei sind selbstklebende Flicken ideal. Diese einfach auf den getrockneten Riss kleben.

Damit der Flicken länger hält, am besten zu Hause noch einmal mit den Bügeleisen behandeln. Dies ist allerdings nur möglich, wenn deine Regenjacke aus einem hitzeresistenten Stoff besteht.

Hast du ein wenig mehr Zeit zur Verfügung, solltest du die Stelle von beiden Seiten behandeln. Erst einmal musst du von innen zu der kaputten Stelle kommen. Bei gefütterten Jacken musst du hierbei einen Teil der nächstgelegenen Naht vorsichtig auftrennen. Dann kannst du die beiden Stoffkanten wieder aneinanderlegen und von innen mit einem Tape fixieren.

Hierbei gibt es verschiedene Produkte von etlichen Herstellern. Du kannst zum Beispiel den Kleber und das Seamgrip von der Marke McNett verwenden, welche für ein paar Euro auf Amazon erhältlich sind. Wichtig ist, dass circa 1,5 bis zwei Zentimeter auf jeder Seite des Risses noch zusätzlich durch das Tape abgedeckt werden. Sollte der Riss nicht gerade verlaufen, verwende mehrere kürzere, sich überlappende Tapes.

Von außen sollte der Riss zusätzlich noch mit einem Kleber behandelt werden. Dieser sorgt dafür, dass auch die kaputte Stelle wieder wasserdicht ist. Bitte beachte dabei die Gebrauchsanweisung deines Produktes. Die meisten Kleber benötigen 24 Stunden, um vollständig auszuhärten. Zusätzlich kann das Tape noch einmal von außen angebracht werden. Danach kann das Futter mit der Hand wieder zusammengenäht werden.

Mit dem Tape kannst du auch verschlissene Nähte ausbessern. Wenn dir das nun zu kompliziert erscheint, gibt es noch andere Möglichkeiten. Manche Marken bieten einen Reparaturservice und auch einige Änderungsschneidereien sind auf Outdoorbekleidung spezialisiert. Diese Varianten sind aber mit erheblich mehr Kosten verbunden als die „Do-it-yourself-Variante“.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.lotusan.de/de/home/home.html

[2] http://www.lotus-salvinia.de/index.php/de-de/

[3] https://www.bergfreunde.de/basislager/wie-funktionieren-gore-tex-membranen/

[4] http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/greenpeace-studie-outdoor-klamotten-mit-chemie-belastet-a-863450.html

Bildnachweis: ddouk / pixabay.com

Bewerte diesen Artikel


34 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,00 von 5