Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2020

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Die richtige Kleidung ermöglicht es uns, bei jeglicher Wetterlage Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Mit der richtigen Regenjacke können wir deswegen selbst bei Wind und Regen Abenteuer in der Natur erleben sowie Dinge in der Stadt erledigen.

Egal ob zum Wandern in den Bergen, zum Stadtbummel oder auf dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit: für jede Situation gibt es die perfekte Regenjacke. Schnitt und Stil hängen dabei ganz von deiner eigenen Präferenz ab.

Mit unserem großen Regenjacke Herren Test 2021 möchten wir Dir dabei helfen, die perfekte Regenjacke für Dich zu finden. Wir haben uns verschiedene Herren Regenjacken angeschaut und die wichtigsten Fakten für Dich festgehalten.

Zudem haben wir Regenjacken mit Membran und mit Beschichtung verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile für Dich aufgelistet. Das soll Dir deine Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Herren Regenjacke schützt dich in jeglichen Situationen vor Wind und Wetter. Mittlerweile gibt es für verschiedenste Aktivitäten verschiedene, geeignete Modelle.
  • Ob eine Regenjacke mit Membran oder eine mit einer Beschichtung besser für dich geeignet ist, hängt von dem Einsatzgebiet ab. Zusätzlich spielt hier auch die Qualität und der Preis eine Rolle.
  • Herren Regenjacken gibt es in allen gängigen Größen zu kaufen. Zudem beinhalten sie zahlreiche Features, die den Tragekomfort erhöhen.

Regenjacke Herren Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Herren Regenjacke zum kleinen Preis

Die Herren Regenjacke Rigi der Marke Höhenhorn ist wasserabweisend, atmungsaktiv und schweißregulierend. Zudem ist sie super leicht und hat eine ideale Passform. Die Kapuze beinhaltet integrierte Bungeekordeln, mit welchen sie sich an die jeweilige Kopfform anpassen lässt.

Ein hochschließender Reißverschluss hilft dabei, den Nacken- und Halsbereich vor Kälte und Nässe zu schützen. Die Mesh-Innenfütterung der Regenjacke hält warm und sorgt gleichzeitig für eine gute Luftzirkulation.

Die Herren Regenjacke der Marke Höhenhorn eignet sich am besten für all diejenigen, die gelegentlich Wanderungen unternehmen. Man muss so nicht unbedingt in eine teurere Regenjacke investieren, kann aber von diesem Produkt trotzdem einen Rundumschutz erwarten.

Die beste Herren Regenjacke in großen Größen

Der Summer Windbreaker für Herren der Marke Brandit ist ebenso wind- und wasserabweisend. Er beinhaltet zudem ein Mesh-Innenfutter, sowie eine Kapuze mit Kordelzug. Außerdem hat die Jacke eine große Brusttasche mit Reißverschluss und zwei weitere seitliche Taschen, ebenfalls mit Reißverschluss.

Am Ärmelabschluss befinden sich Bündchen, die verhindern, dass Kälte über die Ärmel an den Körper gelangt. Des Weiteren hat dieses Modell eine seitliche Lüftungsöffnung. Der Windbreaker wird in Größen bis zu 5XL angeboten.

Da die Regenjacke der Marke Brandit in den Größen S bis 5XL verkauft wird, ist sie die richtige Wahl für all diejenigen, die auf der Suche nach einer Regenjacke in Übergröße sind und trotzdem eine gewisse Qualität erwarten.

Der beste Regenparka für Männer

Die Herren Regenjacke “Büro oder Watt?” der Marke Friesennerz hat den Schnitt eines Parkas und ist deswegen etwas länger. Er ist relativ großzügig geschnitten, wodurch man eine gute Bewegungsfreiheit hat.

Es sind zusätzlich schlanke Größen erhältlich. Die Regenjacke besteht aus 100 % Nylon und hat eine Außenbeschichtung aus 100 % PVC.

Sie ist dadurch dauerhaft wasserabweisend und auch winddicht. Sie enthält eine Frontleiste mit Druckknöpfen, Lüftungsöffnungen unter den Armen und zwei Seitentaschen sowohl innen als auch außen.

Diese sind ebenfalls mit Druckknöpfen verschließbar. Die große Kapuze beinhaltet eine Kordel zum Anpassen.

Diese Regenjacke in der Farbe Gelb ist definitiv das richtige für dich, wenn du eine etwas längere Regenjacke suchst. Zudem erinnert sie stark an den Seemannsstil.

Die beste verstaubare Herren Regenjacke

Das Regenjacken-Modell “Show & Go” der Marke Highlander ist eine wasserdichte, windabweisende, atmungsaktive und leichte Herren Regenjacke. Sie ist in ihrer eigenen Tragetasche verstaubar und kann so einfach im Rucksack mitgenommen werden.

Die Jacke lässt sich durch die Kapuze, Kordeln und verstellbare Klettverschlüsse an die Form des Körpers anpassen. Die Kapuze beinhaltet zudem eine Netzfütterung und einen Kinnschutz mit Reißverschluss.

An der Vorderseite sind außerdem zwei nützliche Fronttaschen mit Reißverschluss. Die Nähte dieser Jacke sind verklebt.

Das Modell der Marke Highlander eignet sich vor allem für all diejenigen, die eine Regenjacke mit einer guten Qualität suchen, aber nicht viel Platz haben oder keine große, sperrige Regenjacke mit sich herumtragen möchten.

Kauf- und Bewertungskriterien für Herren Regenjacken

Im Folgenden werden wir dir zeigen, welche Aspekte dir bei deiner Entscheidung für die richtige Herren Regenjacke helfen können.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Herren Regenjacken miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Wasserdichte / Wassersäule

Eine gute Regenjacke muss vor allem eines sein: wasserdicht. Die Wasserdichte einer Regenjacke wird anhand der Wassersäule gemessen. Der Wasserdruck beginnt bei null.

Die Wassersäule gibt an, wie schnell ein bestimmter Stoff Wasser durchlässt. Hierfür wird das Außenmaterial einer Regenjacke Wasser ausgesetzt und geschaut, nach welcher Zeit drei Tropfen durch den Stoff durchgekommen sind. Der zu diesem Zeitpunkt wirkende Druck wird dann in Millimeter Wassersäule angegeben.

Folgend haben wir dir einige gängige Beispiele zusammengefasst:

  • 1500 mm: mit diesem Wert gelten Materialien in Deutschland allgemein als wasserdicht
  • 4000 mm: laut der Eidgenössischen Materialprüfung- und Forschungsanstalt (EMPA) gilt dieser Wert als wasserdicht
  • 5000 mm: bei einer 80 Kilogramm schweren Person entsteht dieser Druck im Sitzen
  • 10.000 mm +: gilt bei guter Outdoor-Bekleidung als gute Wasserdichtigkeit
  • 14.000 mm: bei einer 80 Kilogramm schweren Person entsteht dieser Druck im Knien

Es lässt sich erkennen, dass die Wassersäule einer Regenjacke also ganz davon abhängig ist, was man bei Regen unternimmt und der Stoff deswegen aushalten muss.

Neben der Wassersäule spielen aber auch Reißverschlüsse, Nähte und der Gebrauchszustand eine wichtige Rolle, wenn es zur Wasserdichte kommt.

Material

Bei einer Regenjacke ist es wichtig, dass das Material wasserdicht und im besten Fall zusätzlich winddicht ist. Heutzutage gibt es Regenjacken aus vielen verschiedenen Materialen, zum Beispiel Polyamid oder Nylon, welche alle mehr oder weniger wasserdurchlässig sind.

Bekannt sind zudem Regenjacken aus sogenannter Oilskin (geölter Baumwolle). Diese sind vor allem sehr atmungsaktiv und werden von Menschen seit über 100 Jahren getragen.

Generell werden immer mehr Materialien verwendetet, welche auch atmungsaktiv sind. Ein Beispiel hierfür wäre Goretex. Dieses Material hat den Vorteil, dass man nicht so leicht anfängt zu schwitzen, wenn man sich draußen im Regen körperlich anstrengt.

Das Material schafft es, ein gewisses Maß an Feuchtigkeit nach außen zu transportieren, ohne, dass von außen etwas nach innen kommt.

Es wurde mittlerweile auch bekannt, das herkömmliche Regenjacken häufig aus perfluorierten und polyfluorierten Chemikalien (PFC) bestehen. Diese sind toxisch und können einige gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität bezeichnet die Wasserdampfdurchlässigkeit. Das bedeutet, sie gibt an, wie möglich es ist, dass der Wasserdampf aus dem Materialinneren nach außen hin entweichen kann.

Vor allem, wenn man viel (Outdoor-)Sport betreibt, sorgt Bekleidung, welche atmungsaktiv ist, für ein angenehmeres und auch für ein trockeneres Tragen. Zusätzlich hilft atmungsaktive Bekleidung dabei, übermäßigem Schwitzen entgegenzuwirken.

Die Atmungsaktivität wird als MVRT- oder RET-Wert angegeben.

Um die Atmungsaktivität zu messen werden meist zwei Methoden verwendet: MVTR und RET. Mit der Moisture Vapour Transmission Rate (MVTR) wird die Menge der verdunsteten Flüssigkeit über einen bestimmten Zeitraum gemessen. Mit der Resistance of Evaporation of a Textile (RET) wird der Wasserdampfdurchgangswiderstand angegeben.

Je nachdem, welche Methode verwendet wird, wird die Atmungsaktivität entweder als MVTR- oder als RET-Wert angegeben. Während der RET-Wert dabei in einer RET-Skala umgerechnet wird, gibt der MVTR-Wert die verdunstete Flüssigkeitsmenge pro Kubikmeter in 24 Stunden an.

Als atmungsaktiv gilt ein MVTR-Wert ab 3.000 g/m^2/24h. Je atmungsaktiver die Jacke, desto höher ist dieser Wert. Bis zu einem RET-Wert von 20 gilt eine Regenjacke ebenso als atmungsaktiv. Hier gilt jedoch, je niedriger die Zahl, desto atmungsaktiver die Jacke.

Schnitt

Der Schnitt der Regenjacke hängt immer von der eigenen Vorliebe ab.

Im Allgemeinen sollte darauf geachtet werden, dass die Jacke zwar körpernah sitzt, sie sollte aber auf keinen Fall beengend sein. Außerdem sollte genug Bewegungsfreiheit im Schulterbereich vorhanden sein.

Für einen Einsatz, in welchem viel Bewegung integriert ist, zum Beispiel beim Radfahren, ist es von Vorteil, wenn die Regenjacke nicht allzu lang ist. Zu lange Regenjacken können die Bewegungsfreiheit der Beine schnell einschränken.

Am Schnitt einer Regenjacke erkennt man meist auch schon die Qualität des Kleidungsstücks. Einer guten Regenjacke gelingt es, die beiden Aspekte ‘körperbetonter Schnitt’ und ‘Bewegungsfreiheit’ zu vereinen.

Lagen

Gute Regenjacken haben entweder 2, 2,5 oder 3 Lagen.

Bei einer Regenjacke mit 3 Lagen sind der Oberstoff, die Membran und das Futter zu einer Schicht laminiert worden. Dadurch wird die Membran sowohl von oben als auch von unten vor Reibung geschützt. Eine 3-lagige Regenjacke ist sehr robust und trotzdem leicht, mit einem kleinen Packmaß.

Bei einer 2,5-lagigen Regenjacke ist die Membran ebenso durch eine weitere Schicht geschützt. Der Unterschied ist jedoch, dass nicht eine ganze Schicht, wie bei dem 3-lagigen Modell, auflaminiert wird.

Es wird lediglich eine Schutzschicht eingebaut. Eine Regenjacke mit 2,5 Lagen ist ebenso leicht und flexibel, da kein Futter zusätzlich verwendet werden muss.

Bei einer Regenjacke mit 2 Lagen sind die Membran und der Oberstoff verbunden. Das Futter ist separat in die Jacke eingehängt. Das Futter kann dadurch an der Membran reiben, wodurch die 2-lagige Jacke, im Vergleich zu den anderen beiden Modellen, weniger stabil ist.

Regenjacken mit nur 2 Lagen fallen preisgünstig aus. Sie haben allerdings ein etwas größeres Packmaß und sind schwerer.

Kapuze / Nähte

Damit eine Regenjacke vollkommen wasserdicht ist, muss auch bei der Kapuze und bei den Nähten auf einige Dinge geachtet werden.

Bei der Kapuze ist es wichtig, dass sie auch aus demselben wasserfesten Material besteht, wie der Rest der Regenjacke. Außerdem sollte sie verstellbar sein. Sie sollte sich dem Kopf und seinen Bewegungen anpassen, damit man, selbst bei Regen, eine freie Sicht hat.

Ob die Kapuze verstaubar oder abnehmbar ist, ist vollkommen Geschmacksache. Sollte man oft einen Helm, wie beim Fahrradfahren oder Klettern tragen, so muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass der Helm entweder unter oder über die Kapuze passt.

Wenn man die einzelnen Stoffteile einer Regenjacke miteinander vernäht, lassen sich Einstichlöcher nicht vermeiden. Es ist daher wichtig, dass diese von der Innenseite aus mit einem sogenannten Nahtversiegelungsband, einem Tape, wasserdicht angeklebt werden.

Sie werden dafür mit Hilfe von Druck und Hitze miteinander verschweißt. So kann eine Wasserfestigkeit garantiert werden und von außen kein Wasser eindringen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Herren Regenjacke ausführlich beantwortet

Für wen und für welche Tätigkeiten eignet sich eine Herren Regenjacke?

Im Prinzip eignet sich eine Herren Regenjacke für jeden, der sich vor Regen schützen will.

Da die Passform aber natürlich eher auf den männlichen Körper angepasst ist, passen diese Modelle auch eher einem Mann, als einer Frau.

Eine Herren Regenjacke eignet sich sowohl für den Alltag, als auch für sportliche Aktivitäten. Für jeden Anlass gibt es verschiedene Modelle, welche für die entsprechende Tätigkeit verschiedene Funktionen und Features beinhaltet.

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Egal ob in der Stadt oder in der Natur: für jede Situation gibt es die passende Regenjacke. Über den jeweiligen Einsatzort sollte man sich vor dem Kauf im Klaren sein. (Bildquelle: pixabay / Pexels)

Eine Regenjacke für den Sport sollte beispielsweise vor allem eine gute Atmungsaktivität vorweisen können. Bei einer Regenjacke für den Alltag hingegen spielt die Optik wahrscheinlich eine größere Rolle.

Am besten ist man sich vor dem Kauf im Klaren, wofür man(n) eine Regenjacke verwenden möchte. Zusätzlich ist es von Vorteil, sich mit dem Verkäufer auszutauschen.

Welches Futter eignet sich bei einer Herren Regenjacke?

Bei dem Innenfutter einer Herren Regenjacke kommt es vollkommen auf den eigenen Geschmack und die eigene Präferenz an.

Zu den bekanntesten Innenfuttern zählen zum einen das Baumwollfutter und zum andern das Netzfutter.

Ein Netzfutter trägt zu einem angenehmen Hautgefühl bei. Gleichzeitig wird durch dieses Futter die Atmungsaktivität der Jacke erhöht. Ein Baumwollfutter hingegen ist sinnvoller, wenn man die Regenjacke etwas wärmer gestalten möchte.

Was kostet eine Herren Regenjacke?

Die Preisspanne bei Regenjacken ist relativ hoch. Bereits für wenige Euros kann man sich einen Regenponcho aus Plastik besorgen. Dieser ist allerdings für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und auch nicht unbedingt die wasserabweisendste Wahl.

Ab einem Preis von 15 € lassen sich die ersten Herren Regenjacken ersteigern. Je besser die Qualität wird, desto höher steigt ab dann auch der Preis. Die Preise können dabei bis zu 400 € oder sogar in den vierstelligen Bereich wandern.

Normalerweise befinden sich die Preise für Herren Regenjacken im Bereich zwischen 80 und 150 €. Generell ist es so, dass Regenjacken mit einer Membran teurer ausfallen, als Regenjacken mit einer Beschichtung.

Typ Preisspanne (€)
Regenjacke mit Beschichtung 80 – 300
Regenjacke mit Membran 20 – 100

Bevor man sich eine Regenjacke zulegt, sollte man sich im Klaren darüber sein, wofür man die Jacke benötigt. Danach lässt sich dann auch die richtige Regenjacke in der richtigen Preisklasse finden.

Wo kann ich eine Herren Regenjacke kaufen?

Herren Regenjacken lassen sich mittlerweile in sehr vielen Geschäften und Online-Shops kaufen. Diese reichen von Fachhändlern über Sportgeschäfte und Bekleidungsgeschäfte, bis hin zu Discountern.

Unserer Recherche zufolge gehören zu den gängigsten Händlern die folgenden Verkäufer:

  • decathlon.de
  • zalando.de
  • bergfreunde.de
  • sportcheck.de
  • bergzeit.de

All diese Online-Shops bieten Herren Regenjacken von den verschiedensten Marken an.

Welche Arten von Herren Regenjacken gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine Herren Regenjacke zulegen möchtest, gibt es zwei verschiedene Arten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Typ Vorteile Nachteile
Regenjacke mit Membran Langlebig und belastbar, wasserdicht und atmungsaktiv, stabil Teuer, die Qualität kann stark variieren
Regenjacke mit Beschichtung Günstige Alternative um Stoff wasserabweisend zu machen, auch hochwertige Beschichtungen erhältlich Schnelle Abnutzung, wenig belastbar und nicht langlebig

Wenn du mehr über die einzelnen Regenjacken-Arten erfahren möchtest, dann kannst du dich in den folgenden Abschnitten weiter informieren.

Regenjacke mit Membran

Regenjacke mit Membran

Viele Regenjacken sind heutzutage mit einer Membran ausgestattet. Die Membran ist eine zusätzliche Schicht, welche mit dem Oberstoff der Jacke verklebt ist.

Regenjacken mit einer Membran sind langlebig und vor allem sehr belastbar. Zudem können sie gute Werte vorweisen, wenn es zu den Themen Wassersäule und Atmungsaktivität kommt.

Generell sind Jacken mit hochwertigen Membranen stabiler, als die Jacken die eine Beschichtung enthalten. Sie halten dadurch auch länger dicht.

Vor allem, wenn man beispielsweise lange Trekkingtouren mit einem eher schweren Rucksack geplant hat, empfehlen sich deshalb Jacken mit Membran.

Vorteile
  • Langlebig und belastbar
  • Wasserdicht und atmungsaktiv
  • Sehr stabil
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Günstigere Varianten können nicht mehr als Beschichtung
  • Qualität kann variieren

Allerdings hat Qualität auch ihren Preis, weswegen die Membran-integrierten-Regenjacken teurer sind. Es gibt natürlich auch günstigere Varianten der Membran-Jacken. Allerdings können diese dann nicht viel mehr als die Regenjacken mit Beschichtung.

Ein Nachteil der Regenjacken mit Membran ist, dass die Wasserdichte und auch die Atmungsaktivität je nach Qualität sehr schnell variieren können. So entspricht sie in diesem Fall nicht vollkommen den ganzen Versprechen, die genannt werden.

Regenjacke mit Beschichtung

Regenjacke mit Beschichtung

Bei einer Beschichtung wird bei der Herstellung der Regenjacke eine zusätzliche Schicht aufgetragen. Durch diese wird verhindert, dass der Stoff mit Wasser vollgesogen wird. Somit kann mit dieser Beschichtung quasi jeder Stoff wasserabweisend gemacht werden.

Allerdings nutzt sich diese Beschichtung schnell ab. Die Regenjacke ist deswegen nach einer Weile nicht mehr wasserdicht.

Vorteile
  • Verhindert, dass Stoff vollsaugt
  • Stoff einfach wasserabweisend machen
  • Günstig
  • Hochwertige Beschichtungen
Nachteile
  • Schnelle Abnutzung
  • Nach einer Weile nicht mehr wasserdicht
  • Nicht langlebig und wenig belastbar

Eine Regenjacke mit Beschichtung ist weniger langlebig und weniger belastbar als eine Regenjacke mit Membran. Benötigt man die Jacke aber nur für Wetterschutz beispielsweise beim Joggen oder Radfahren, so reicht dieses Modell völlig aus.

In der Regel sind Regenjacken mit einer Beschichtung etwas günstiger als mit Membran. Zudem gibt es auch sehr hochwertige Beschichtungen, die ebenso einen hohen Schutz liefern. Es gilt das Motto: günstig heißt nicht gleich schlecht.

Welche Alternativen gibt es zu einer Herren Regenjacke?

Solltest du dir beim Kauf einer Regenjacke unsicher sein, so gibt es zu einer herkömmlichen Herren Regenjacke auch einige Alternativen. Die vier bekanntesten haben wir dir in der folgenden Tabelle kurz aufgelistet und zusammengefasst:

  • Hardshell-Jacke: Eine Hardshell-Jacke ist wasserdicht, sowie winddicht und atmungsaktiv. Das bedeutet, dass das Wasser zwar nicht nach innen durchdringen kann, dafür aber der Wasserdampf nach außen gelassen wird. Dieser Effekt wird meist durch eine Membran oder eine Beschichtung erzielt.
  • Plastikfreie Alternative: Immer wieder sind Hersteller auf der Suche nach einer plastikfreien Alternative für eine Regenjacke. Dabei sind sie noch lange nicht am Ziel. Ein erster Ansatz allerdings ist Bekleidung aus Naturfasern. Die Baumwolle wird hierbei besonders eng gewebt und mit einer ökologischen Imprägnierung versehen. Sie wird dadurch wasserabweisend, allerdings nicht vollkommen wasserdicht. Für die Stadt oder Wanderungen ab und zu reicht sie aus.
  • Cape: Ein Regencape oder -poncho gibt es bereits sehr günstig zu kaufen und eignet sich unter anderm sehr gut für Festivals. Man kann sie ganz einfach und schnell überziehen. Sie schützen so beispielsweise auch den Rucksack. Mit einem Regencape ist eine gute Belüftung garantiert. Allerdings kann es auch schnell flattrig werden.
  • Schirm: Eine einfach Alternative zur Regenjacke ist der Regenschirm. Er mag, beispielsweise bei einer Wanderung, nervig sein, wenn man ihn die ganze Zeit in der Hand halten muss. Allerdings kann man ihn auch einfach an seinem Rucksack befestigen. Auch ein Regenschirm lässt eine große Atmungsaktivität zu. Gleichzeitig zum Schutz vor Regen kann ein Regenschirm auch vor Sonne schützen.

Ein Regenschirm und ein Regencape fallen preislich deutlich günstiger aus.

In welchen Größen gibt es Herren Regenjacken?

Herren Regenjacken gibt es in allen herkömmlichen Größen von S bis XXL.

Zusätzlich bieten die meisten Hersteller auch Übergrößen an.

Ob das jeweilige Regenjacken-Modell eher groß oder klein ausfällt, muss beim entsprechenden Verkäufer oder direkt beim Hersteller nachgefragt werden. Meist steht dies aber auch direkt bei den Produktinformationen.

Welche Features gibt es bei einer Herren Regenjacke?

Eine Herren Regenjacke hat einiges an Features zu bieten. Je nach Einsatzgebiet unterscheidet sich die Regenjacke und dadurch auch ihre Besonderheiten. Zu den gängigen Features gehören:

  • Unterarmreißverschluss: Durch diesen kann man direkt die Stelle am Körper belüften, an der sich der meiste Schweiß sammelt. Er dient zur Belüftung des Oberkörpers.
  • Wasserdichte Reißverschlüsse: Bei einer Regenjacke müssen auch die Reißverschlüsse wasserdicht sein, damit kein Wasser nach innen kommt. Zum einen gibt es hierfür technische Reißverschlüsse, welche bereits von der Bauweise her wasserdicht sind. Zum andern gibt es eine klassische Abdeckleiste, welche vor eindringendem Wasser schützt.
  • 2-Wege-Reißverschluss: Von Vorteil ist ein Reißverschluss, welcher sich in beide Richtungen öffnen lässt. Man kann den Körper so beliebiger belüften und kann gleichzeitig beispielsweise den Hals vor dem Wind schützen.
  • Taschen: Hier ist es vor allem wichtig, auf die Position der Taschen zu achten. Oft werden die Taschen nämlich vom Hüftgurt des Rucksacks verdeckt. Von Vorteil ist deswegen, wenn die Taschen etwas weiter oben sitzen.
  • Verstellbare Kapuze: Beim Alpinklettern, bei Höhlenwanderungen und bei weiteren Sportarten ist das Tragen von Helmen Pflicht. Die Kapuze sollte deswegen entweder unter oder über den Helm passen. Sie sollte generell so einstellbar sein, dass sie sich dem Kopf bei jeder Bewegung anpasst.
  • Kordelzüge: Mit Hilfe von Kordelzügen kann die Jacke perfekt an den Körper angepasst werden. Durch das Festziehen der Kordelzüge an Bund, Hals und den Handgelenken kann verhindert werden, dass kühle Luft ungewollt eindringt.

Gibt es auch nachhaltige Herren Regenjacken?

Bei einer handelsüblichen Regenjacke verwenden die Hersteller meist perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien (PFC), welche die Jacke zwar wasserfest machen. Allerdings ist dies nicht sehr umweltfreundlich. PFC gilt als toxisch.

Regenjacken aus Naturfasern halten bei starkem Regen nicht dauerhaft trocken.

Deswegen die gute Nachricht: es gibt auch nachhaltige Herren Regenjacken. Diese sind aus Naturfasern und ganz ohne PFC und Synthetik hergestellt. Trotzdem können sie einen bei Wind und Regen trocken halten.

Damit dies möglich ist, wird der Stoff bei der Herstellung besonders eng gewebt und anschließend mit einer ökologischen Beschichtung imprägniert.

Die in PFC enthaltenen Chemikalien gelten, wie bereits erwähnt, als toxisch. In Tierversuchen wurde festgestellt, dass sie die Entstehung von Leberkrebs und weiteren Tumoren fördern.

Zu beachten gilt jedoch, dass sich diese nachhaltigen Regenjacken von den handelsüblichen Regenjacken immer noch unterscheiden. Benötigt man eine Regenjacke für die Stadt, oder für gelegentliche Wanderungen, so reicht diese umweltfreundliche Alternative vollkommen aus.

Ist man allerdings starkem Regen über einen längeren Zeitraum ausgesetzt, so hält die nachhaltige Jacke nicht komplett trocken.

Lässt sich eine Herren Regenjacke leicht verstauen?

In der Regel sind die meisten Herren Regenjacken einfach zu verstauen. Natürlich kommt es auch immer auf das Modell an. Sucht man eine wirklich robuste Regenjacke, so ist das Packmaß meist eher unwichtig.

Hat man allerdings vor, die Jacke wirklich nur bei Regen zu tragen und ansonsten im Rucksack zu verstauen, so sollte man auf das Packmaß der Jacke achten.

Wichtig ist in diesem Fall, dass das Packmaß klein ausfällt. Ebenso ist von Vorteil, wenn die Regenjacke ein geringes Gewicht hat. Dadurch, dass die meisten Regenjacken eher dünn sind, sind sie auch dadurch leicht verstaubar.

Bildquelle: ??????? ??????? / 123rf

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