Regenjacke Damen
Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2020

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Wassersäule, Atmungsaktivität, Membran, was ist das? Regenjacken gibt es nicht nur in vielen Farben und Schnitten, sondern auch mit verschiedensten Features. Doch welche brauchst du wirklich? Dieser Artikel soll dir helfen, dich im Dschungel von Regenjacken zurechtzufinden, damit du für jede Wetterlage gerüstet bist.

Egal ob du eine Jacke zum Gassi gehen brauchst oder bald deine nächste Abenteuertour beginnst, wir helfen dir dabei, die richtige Damen-Regenjacke zu finden. In unserem Artikel zeigen wir dir, worauf du beim Kauf einer Hardshelljacke achten musst und haben dir unsere Favoriten aufgelistet.




Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt Regenjacken mit Beschichtung oder mit Membran. Jene mit Beschichtung sind weniger widerstansfähig als Modelle mit Membran.
  • Die Atmungsaktivität ist essenziell. Sie sorgt dafür, dass Wasser in an der Oberfläche abperlt und Wasserdampf (Schweiß) von innen trotzdem nach außen treten kann. Auch die Kleidung unter der Jacke sollte möglichst atmungsaktiv sein.
  • Die Wassersäule gibt Auskunft darüber, wie lange deine Jacke dicht bleibt, wenn Wasser mit Druck auf die Oberfläche einwirkt. Ab 800 Millimetern gilt eine Jacke als Wasserdicht.

Regenjacke für Damen Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Allround Regenjacke für Damen

Die VAUDE Women’s Escape Light Jacke ist ein wahres Allroundtalent. Sie liegt im mittleren Preissegment und verfügt über alles, das du brauchst. Die wasserdichten und atmungsaktiven Materialien ermöglichen einen ausgezeichneten Tragekomfort. Die Kapuze kann bei Nichtgebrauch verstaut werden und ist durch Bänder individuell anpassbar.

Durch die lockere Passform ist sie auch ideal zum Wandern geeignet und ein treuer, vor allem leichter Begleiter auf Reisen. Die Jacke verfügt über eine Membran und zusätzliche Abdeckleisten über den Reißverschlüssen. Mit ihr wirst du garantiert im Trockenen bleiben.

Der beste Damen Regenmantel

Der MADSea Damen Regenmantel liegt im höheren Preissegment und überzeugt durch zahlreiche Features. Die Reißverschlüsse sind wasserdicht und der Front-Reißverschluss ist in zwei Richtungen zu öffnen. Unter den Armen sind zusätzliche Reißverschlüsse zur Belüftung angebracht. Druckknöpfe bieten die Möglichkeit, Armbändchen und Taille zu verstellen.

Der untere Saum, plus die Kapuze sind mit Kordelzügen versehen und individuell adjustierbar. Der Mantel reicht bis zur Mitte des Oberschenkels und hält dich so beinahe auf voller Länge trocken. Ein Mantel ist vielleicht nicht die beste Lösung für bewegungsintensive Sportarten, dafür aber umso besser für Spaziergänge und schicke Anlässe geeignet.

Die beste Damen Regenjacke für Abenteurerinnen

Die The Noth Face Damen Evolve II Doppeljacke ist der optimale Begleiter für deine Erkundungstouren. Die Jacke reicht bis zur Hüfte und verfügt über einen hoch schließenden Kragen, Unterarmreißverschlüsse, eine Windschutzleiste und einen Tunnelzug im Saum. Kapuze und Armbändchen sind verstellbar.

Die Regenjacke besteht aus 100 Prozent Nylon-DryVent. Dieses Material ist wasserdicht und atmungsaktiv. Mit einer Wassersäule von 20.000 Millimetern hält dich diese Jacke auch bei größerer Beanspruchung und mit einem schweren Rucksack trocken.  Sie verfügt über ein 3 in 1 System um bietet drei verschiedene Möglichkeiten zum Tragen. Nur die Regenjacke, nur die Fleecejacke oder innen die Fleecejacke und darüber die Regenjacke. So bist du auch bei tieferen Temperaturen gut geschützt.

Kauf- und Bewertungskriterien für Damen Regenjacken

Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir, worauf du beim Kauf einer Regenjacke für Damen achten solltest. Beachtest du diese Aspekte, wirst du lange mit der Wahl deiner Jacke zufrieden sein.

Die wichtigsten Kriterien, um Regenjacken vergleichen zu können, umfassen:

Weitere Tipps um die richtige Regenjacke für dich zu finden, haben wir im Ratgeber-Abschnitt angeführt.

Wasserdichtigkeit

Die Wasserdichtigkeit einer Regenjacke ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Membran oder Beschichtung
  • Wassersäule
  • Verarbeitung / Material

Grundsätzlich ist bei korrekter Verarbeitung jede Regenjacke dicht. Die Frage ist: Wie lange? Beim kauf solltest du dir darüber im Klaren sein, welche Anforderungen du an deine zukünftige Jacke stellst. Wird sie nur gelegentlich bei Spaziergängen oder zum Joggen zum Einsatz kommen oder gehst du oft auf Touren in regenreichem Terrain?

Für den gelegentlichen, weniger anspruchsvollen Gebrauch ist eine Beschichtung vollkommen ausreichend. Eine hochwertige Membran ist stabiler als eine Beschichtung und bleibt länger dicht. Beschichtungen nutzen sich schneller ab und gerade beim Tragen eines Rucksacks empfehlen wir dir eine Jacke mit Membran.

Bei qualitativ hochwertigen Jacken sollten die Reißverschlüsse wasserdicht gestaltet sein.

Technische Reißverschlüsse sind beispielsweise durch ihre Bauweise wasserdicht. Als Alternative gibt es Jacken mit einer Abdeckleiste, die den Reißverschluss vor Wasser schützt.

Technische Verschlüsse können durch häufigen Gebrauch undicht werden und eine Abdeckleiste sorgt für ein größeres Gewicht der Jacke. Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Welche der beiden bevorzugt wird, ist somit Geschmackssache. Neben den Verschlüssen solltest du noch darauf achten, dass die Nähte der gesamten Jacke zusätzlich verklebt sind.

Wassersäule

Um mit deiner Jacke lange im Trockenen zu bleiben, ist auch die Wassersäule ein wichtiger Faktor, den du beim Kauf beachten solltest. Hydrostatische Wassersäule bezeichnet die Höhe einer theoretischen Säule, die auf eine Gewebeoberfläche drückt. Dieser Wert wird in Millimetern angeführt.

Als Beispiel: Eine Wassersäule von 10.000 Millimetern (10 Meter) entspricht einem Druck von 1 bar.

Wie entsteht nun so eine Säule? Beispielsweise durch Wind, der gegen deine nasse Jacke drückt. Auch Druckstellen durch das Tragen eines Rucksacks üben eine größere Beanspruchung auf das Material aus. Wenn du mit einem schweren Rucksack beladen bist, empfehlen wir dir eine Jacke mit einer Wassersäule von 20.000 Millimetern.

Ohne Rucksack reicht in der Regel eine Wassersäule von 10.000 Millimetern. Laut internationalen Standards gilt eine Regenjacke ab 800 Milliliter als Wasserdicht.

Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität des Materials ist entscheidend über den Tragekomfort deiner Jacke. Regenjacken halten Feuchtigkeit nicht nur von Außen ab, sondern bei billiger Verarbeitung auch von Innen.

Das fühlt sich dann in etwa so an, als hättest du eine Plastiktüte um den Oberkörper. Die Jacke hält dann zwar den Regen ab, resultiert aber darin, dass du schweißgebadet bist.

Es ist ein Gefälle zwischen Körper- und Umgebungs-temperatur notwendig.

Die Atmungsaktivität sorgt also dafür, dass Regen in Tropfenform abgehalten wird und Schweiß (Wasserdampf) trotzdem nach Außen transportiert werden kann.

Abgesehen vom Material, spielen auch noch andere Faktoren mit. Der Transport von Wasserdampf an die Oberfläche funktioniert umso besser, je kälter die Außentemperatur ist.

Abgesehen von dem Material der Regenjacke selbst, solltest du auch auf die Materialien der darunter liegenden Kleidung achten. Je besser deine Kleidung die Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren kann, umso schneller gelangt diese auch über die Jacke nach außen.

Wenn die Regenjacke undicht wird und sich der Oberstoff mit Wasser vollsaugt, wird auch die Wasserdampfdurchlässigkeit vermindert. Dabei kann eine neue Imprägnierung Abhilfe schaffen.

Packmaß

Meistens regnet es dann, wenn man keine passende Jacke bei sich hat. Damit du deine Regenjacke leicht verstauen kannst, ist es wichtig, dass sie über ein kleines Packmaß verfügt. Dieses gibt darüber Auskunft, wie viel Platz die Jacke in zusammengefaltetem Zustand braucht. Dabei ist vor allem auch ein geringes Gewicht entscheidend.

Faltbare Jacken kommen oft mit einem separaten Trage-Beutel oder sind “in sich selbst” verstaubar. Dabei wird eine der seitlichen Hüfttaschen von innen nach außen gestülpt und die gesamte Regenjacke in dieser Tasche verstaut. Abschließend kann der Reißverschluss der Tasche verschlossen werden. So erhält man ein kompaktes Bündel, welches leicht verstaut werden kann.

Trägst du deine Regenjacke bei Touren ständig mit im Rucksack, dann sollte diese eher stabil sein. Das Packmaß rückt hier in den Hintergrund.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Regenjacke für Damen ausführlich beantwortet

In diesem Abschnitt beantworten wir häufig gestellte Fragen, die bei Damen-Regenjacken auftreten, ausführlich.

Welche Arten von Regenjacken für Damen gibt es?

Bei Damen-Regenjacken gibt es verschiedenste Arten und Schnitte. Welcher der Schnitte, der richtige für dich ist, musst du individuell entscheiden. Wir stellen dir hier kurz die drei gängigsten Modelle vor:

  • Regenjacke
  • Regenmantel
  • Regenponcho

Bei der Wahl des Modells solltest du immer im Hinterkopf behalten, welche Anforderungen du an deine Regenjacke hast. Die verschiedenen Varianten eignen sich jeweils für verschiedene Anlässe.

Regenjacke

Die Regenjacke ist die wohl klassischste Variante von allen. Sie kommen nie aus der Mode. Durch den kurzen Schnitt kann sie bei verschiedensten Sportarten getragen werden und ist ein treuer Begleiter an nassen Tagen.

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Klassische, kurze Regenjacken können bei verschiedensten Tätigkeiten getragen werden. Sie bieten ausreichend Bewegungsfreiheit zum Klettern, Wandern, Radfahren oder Laufsport
(Bildquelle: KAL VISUALS / Unsplash)

Dieser Typ von Regenjacke ist gerade bei Sport treibenden äußerst beliebt. Abgesehen von den verschiedenen Materialien, kann man auch zwischen einer Vielzahl an Features wählen. Es gibt quasi für jede Sportart ein geeignetes Modell. Ein großer Nachteil dieser kurzen Modelle ist, das die Beine nicht vor Regen geschützt sind.

Auch für den alltäglichen Gebrauch gibt es stylische Modelle. Diese kurzen Jacken können aufgrund der kompakten Größe leicht in der Handtasche verstaut werden und sind in vielen verschiedenen Designs erhältlich.

Regenmantel

Ein Regenmantel schützt beinahe in voller Länge vor Regen. Durch den langen Schnitt bleiben hier im Gegensatz zur Regenjacke auch deine Beine oder zumindest die Oberschenkel trocken. Bei der Länge gibt es große Variationen. Diese kann bis zum Oberschenkel oder gar bis zum Boden reichen.

Neben der Länge gibt es noch ein zweites Unterscheidungsmerkmal zu kurzen Regenjacken. Gerade bei Frauen erfreuen sich Mäntel deswegen großer Beliebtheit. Diese verfügen nämlich oft über einen Gurt oder ein Band an der Taille und können so figurbetonter als andere Modelle getragen werden.

Ein Mantel eignet sich zwar nicht unbedingt für den Sport, dafür aber umso besser für Spaziergänge oder sogar schicke Anlässe.

Regenponcho

Ein Regenponcho, auch Cape genannt, ist meist sehr leicht und nimmt beim Verstauen wenig Platz ein. Der Schnitt dieses Modells ist nicht wirklich an die Körperform angepasst und die Bewegungsfreiheit dadurch etwas eingeschränkt. Für Sportarten wie Klettern, Joggen oder Mountainbiking eignet sich dieser Typ also weniger.

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Regenponchos, auch Regencapes genannt, sind der ideale Begleiter auf Reisen. Sie verfügen über ein sehr kompaktes Packmaß und schützen in großen Ausführungen auch deinen Rucksack.
(Bildquelle: Williams Basilio / Unsplash)

Ein großer Vorteil des Ponchos ist, neben dem geringen Packmaß, dass man bei großen Modellen den Rucksack unter der schützenden Schicht tragen kann und somit auch das Gepäck vor Wassereintritt bewahrt wird.

Ein großer Nachteil ist, das man zum bequemen Anlegen von Ponchos oft eine zweite Person benötigt, die einem behilflich ist.

Ponchos sind genau wie Mäntel in verschiedenen Längen erhältlich. Auch bei zusätzlichen Funktionen gibt es große Unterschiede. Von schlichten Modellen zum Überziehen, hin zu Modellen mit Reißverschluss und verstellbarer Kapuze.

Worin liegt der Unterschied zwischen Beschichtung und Membran?

Welche Art der Abdichtung du wählst, ist wohl die entscheidendste Frage, die du dir bei der Suche nach einer Regenjacke stellen musst.

Beschichtung

Bei einer Beschichtung handelt es sich um eine Schutzschicht an der Innenseite. Die Beschichtung wird durch eine Imprägnierung an der Außenseite unterstützt. Wasserdampf wird, anders als bei einer Membran, durch molekulare Zwischenräume nach außen transportiert. Eine Beschichtung ist, im Vergleich zu einer Membran, aber weniger atmungsaktiv.

Vorteile
  • günstig
  • leicht
Nachteile
  • geringe Wassersäule
  • geringere Widerstandsfähigkeit
  • geringere Atmungsaktivität

Meist verfügen Jacken mit Beschichtung auch über eine geringere Wassersäule als jene, die mit einer Membran ausgestattet sind. Der positive Aspekt einer Beschichtung ist der günstigere Preis. Sie ist in der Produktion leichter herzustellen. Bei weniger starker Beanspruchung ist die geringere Atmungsaktivität beinahe unmerklich.

Membran

Jacken mit Membran bestehen im Aufbau aus drei Schichten. Die äußerste Schicht bildet ein robustes Außenmaterial. Da das Gebe alleine nicht Wasser abweisend ist, wird das Obermaterial imprägniert. Diese Imprägnierung bildet eine hydrophobe Schutzschicht und lässt das Wasser abperlen.

Unter der stabilisierenden 1. Schicht, liegt die 2. Schicht. Die Membran. Diese lässt Wasserdampf durch die Poren nach außen treten. Bei Flüssigkeiten von außen wirkt sie jedoch wie eine Sperre. So kann Wasser auch bei durchtränkter Oberfläche nicht eindringen.

Vorteile
  • hohe Wassersäule
  • hohe Atmungsaktivität
  • sehr widerstandsfähig
Nachteile
  • teuer
  • Pflege zwingend notwendig

Die dritte, innerste Schicht schützt die empfindliche Membran vor Schmutz und Schweiß. Durch Verschmutzung der Membran wird die Atmungsaktivität verringert und deshalb eine richtige Pflege nahe gelegt.

Warum die Atmungsaktivität so wichtig ist, erfährst du in diesem Video:

Jacken mit Membran verfügen meist über eine hohe Wassersäule und sind sehr widerstandsfähig. Aus diesem Grund sind sie auch im mittleren bis teuren Preissegment angesiedelt.

Welche Features brauchst du wirklich?

Features an den Reißverschlüssen

  • Unterarmreißverschluss: Diese dienen der Belüftung des Körpers und sind bei schweißtreibenden Tätigkeiten ein absoluten Muss. Eine Jacke kann trotz Atmungsaktivität nur eine begrenzte menge an Feuchtigkeit nach außen transportieren. Reißverschlüsse an den Unterarmen sollen helfen dabei. Sie sind an einer sehr schweiß-anfälligen Stelle angebracht und können, im Schutz der Arme, auch bei Regen geöffnet werden.
  • 2-Wege-Reißverschluss: Diese können in beide Richtungen geöffnet werden und ermöglichen ein individuelles Anpassen. So kann beispielsweise der Hals vor Wind geschützt werden und unten, zum Lüften, der Reißverschluss hochgezogen werden. Auch beim Klettern kann diese Funktion seh gelegen kommen. Sie ermöglicht es, die Jacke geöffnet über den Gurt zu ziehen. Dieser bleibt so gut bedienbar.
  • Stoffbänder: Verlängerte Reißverschlüsse sind auch mit Handschuhen leicht bedienbar. Sind die Bänder nicht von Anfang an an der Jacke befestigt, lassen sie sich leicht nachrüsten.

Nicht nur die Ausführung von Reißverschlüssen ist wichtig, sondern auch die Position der zugehörigen Taschen. Diese sollten beim Tragen eines Rucksacks nicht durch den Hüftgurt unzugänglich werden.

Features an der Kapuze und den Ärmeln

  • Verstärkungen an Schultern und Ellenbogen: Diese dienen vor allem dazu, die empfindliche Membran der Jacke zu schützen. Sie bewahren diese vor Schäden durch das Tragen von schweren Rucksäcken und verlängern die Lebensdauer deiner Jacke.
  • Anpassbare, Helm-taugliche Kapuze: Viele Sportarten erfordern das Tragen eines Helms. Bei Schlechtwetter sollte die Kapuze dabei über den Helm passen, um optimal vor Wind und Regen schützen zu können. Dabei ist es wichtig, dass die Bewegungsfreiheit nicht drastisch eingeschränkt wird und das Sichtfeld groß genug bleibt.
  • Kordelzüge: Diese ermöglichen es, die Jacke individuell an den Körper anzupassen. Sie verhindern das ungewollte Eindringen von Wind an Hals, Bund und Handgelenken. Auch die Kapuze sollte mit einem anpassbaren Kordelzug verstellbar sein.

Was kostet eine Damen Regenjacke?

Regenjacken gibt es in verschiedensten Ausführungen und je nach Material und Features auch in verschiedensten Preisklassen. Einfache, dünne Regenjacken sind bereits für wenig Geld zu haben.

Für qualitativ hochwertigere Modelle muss man jedoch bereit sein, etwas mehr auszugeben. Von 15 bis 1.000 Euro und mehr ist alles zu finden.

Typ Preisspanne
qualitative Freizeit-Regenjacke 30-150
Sport-Regenjacke 150-1000

Bei guter Pflege begleitet dich deine Regenjacke vermutlich viele Jahre. Da lohnt sich auch eine größere Investition, wenn sie regelmäßig gebraucht wird. Um lange mit deiner Wahl zufrieden zu sein, solltest du nicht spontan entscheiden und dich gut beraten lassen.

Wo kann ich eine Damen Regenjacke kaufen?

Regenjacken sind sowohl online, wie auch im Handel erhältlich. Gerade Sport- und Outdoorgeschäfte führen diese oft ganzjährig im Sortiment. Bei der großen Auswahl an Modellen und zusätzlichem Zubehör, ist es empfehlenswert, sich individuell beraten zu lassen.

Wenn du schon weißt, wonach du suchst, kannst du deine Jacke beispielsweise in den folgenden Online-Shops bestellen:

  • Otto.de
  • Amazon.de
  • AboutYou.de
  • exxpozed.de
  • bergfreunde.de

Stores für nachhaltige Bekleidung

Hier findest du Online-Shops, die nachhaltige Kleidung und auch Outdoor-Bekleidung im Sortiment führen:

  • avocadostore.de
  • greenality.de
Das bluesign-Siegel ist derzeit das relevanteste Textilsiegel der Outdoor-Branche.

Um nachhaltige Alternativen richtig zu erkennen, ist es wichtig, dass diese über das bluesign-Siegel verfügen.

Dieses zeichnet Produkte aus, die möglichst schadstofffrei produziert wurden und schließt umweltbelastende Substanzen von Anfang an aus. Das Siegel zeichnet jedoch nur einzelne Produkte aus und nicht ganze Unternehmen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Regenjacke für Damen?

  • Softshelljacke: Diese sind nicht als Regenjacken ausgewiesen. Sie stellen einen wahren Allrounder dar und schützen dich bei guten bis wechselhaften Wetterbedingungen vor Kälte und Nässe. Einer langanhaltenden Belastung durch Wasser halten sie jedoch nicht stand. Als Ausgleich dazu können sie mit einer besseren Atmungsaktivität glänzen. Eine wasserdichte Alternative ist eine Softshelljacke also nicht wirklich.
  • Windbreaker: Diese sind dünne, leichte Jacken die gut vor Wind und kleinen Schauern schützen. Sie sind beinahe mit leichten Regenjacken (Hardshelljacken) zu verwechseln. Windbreaker liefern jedoch keinen umfassenden Regenschutz. Sie überzeugen dafür vor allem mit dem geringen Gewicht und dem kompakten Packmaß.

Wie pflege ich meine Damen Regenjacke richtig?

Eine falsche oder fehlende Pflege kann dazu führen, dass die Regenjacke nicht mehr zu 100 Prozent dicht ist. An der Innenseite einer Jacke mit Membran können sich Schmutzreste und Hautpartikel ansammeln.

Diese Partikel saugen die Feuchtigkeit von außen hinein an die Innenseite.  Bei der Reinigung ist es wichtig, dass du keinen Weichspüler verwendest. Dieser verschließt die Poren genauso wie Schmutz. Auch reguläre Waschmittel können Weichspüler enthalten ohne dies auf der Verpackung anführen zu müssen.

Anleitung zum Waschen von Gore-Tex-Kleidung:

Anwendungsschritt Anleitung
Waschvorbereitung Alle Reißverschlüsse, Abdeckleisten und Bänder schließen
Waschmittel Funktionswaschmittel verwenden. Diese sind garantiert frei von Weichspülern
Dosierung Weing Waschmittel verwenden und 2x kräftig nachspülen
Waschgang Empehlung: Schongang bei 40 Grad Celsius. Mit einem zweiten Spülgang alle Waschmittelreste beseitigen.
Schleudern Bei niedriger Drehzahl

Für genaue Pflegehinweise und die richtige Temperatur am besten immer die des Herstellers durchlesen. Diese sind meist direkt auf der Jacke zu finden oder auf der Website noch mal genauer angeführt.

Meine Damen Regenjacke ist undicht, was nun?

Aufgrund mechanischer Beanspruchung kann es sein, dass die Dichtigkeit deiner Jacke nachlässt. Die DWR-Imprägnierung (Durabel Water Repellent) muss dann entweder aufgefrischt oder ganz erneuert werden. Ob deine Jacke noch dicht ist, lässt sich ganz einfach mit einem kurzen Test feststellen.

Regenjacke kurz unter einen Wasserstrahl halten. Wenn das Wasser abperlt und die Oberfläche trocken bleibt, ist alles in Ordnung. Bleibt eine nasse Stelle zurück, muss der Schutz reaktiviert oder die Jacke neu impregniert werden.

Die Imprägnierung reaktivieren

Bei neuen Modellen und GoreTex-Jacken reicht es oft aus die Imprägnierung neu zu aktivieren. Dies funktioniert ganz einfach und du kannst es bequem zu Hause erledigen.

Es reicht, wenn du deine Jacke für eine halbe Stunde bei 60 Grad Celsius in den Trockner gibst. Dabei wird die Kleidung gleichmäßig behandelt und die Wärme reaktiviert den Schutz.

Alternativ kannst du deine Jacke auch bei mittlerer Hitze bügeln. Dabei solltest du immer eine weitere Stoffschicht zwischen Jacke und Bügeleisen platzieren, um die Jacke nicht zu beschädigen. Ist dir das zu riskant, kannst du die Jacke auch einfach mit einigen Zentimetern Abstand föhnen.

Die Regenjacke neu Imprägnieren

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten deine Jacke neu zu imprägnieren. Einwaschimprägnierungen und Imprägniersprays. Erstere ist nicht für alle Typen geeignet und kann im schlechtesten Fall die Atmungsaktivität deiner Jacke beeinträchtigen. Dafür ist sie jedoch mit weniger Aufwand verbunden als der Spray.

Imprägniersprays sind für beinahe jedes Modell geeignet. Sie werden vollflächig auf die Außenseite des Kleidungsstückes aufgetragen. Besonders stark beanspruchte Stellen wie Schultern oder Ellenbogen kannst du mit dem Spray extra gründlich behandeln. Die genaue Anleitung findest du auf der Verpackung der Sprays oder in der Gebrauchsanweisung.

Wir haben ein Video herausgesucht, das zeigt, wie du deine Jacke wieder dicht bekommst:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.bergzeit.at/regenjacke/

[2] https://www.bergfreunde.de/basislager/welche-regenjacke-passt-zu-mir/

[3] bergzeit.at/magazin/regenjacke-impraegnieren-reaktivierung-einwaschen-aufspruehen/

Bildquelle: Chalabala/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Juliane arbeitet als Verkäuferin in einem Geschäft für Sportbekleidung. Aufgrund ihres ausgeprägten Wissens im Bereich der Sportbekleidung kann Juliane individuell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und hat immer einen Rat parat. In ihrer Freizeit klettert sie gerne und ist ein aktives Mitglied im Kletterverein ihrer Gemeinde.