Willkommen bei unserem großen Outdoor-Uhr Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Outdoor-Uhren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Outdoor-Uhr zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Outdoor-Uhr kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Outdoor-Uhren handelt es sich um sehr robuste Uhren, die sich speziell für Outdoor-Aktivitäten und verschiedene Wetterlagen, sowie auf Reisen eignen. Daher kann ihnen Staub, Wasser, Sonne oder Schnee in der Regel nichts anhaben.
  • Outdoor-Uhren umfassen grundsätzlich auch mehr Funktionen als gewöhnliche Digitaluhren. Höhenmesser, Thermometer, Barometer und teilweise auch GPS helfen dir dich in der Natur zurechtzufinden.
  • Outdoor-Uhren sind vor allem für Wanderer, Bergsteiger, Geocacher, Angler, Jäger oder Wassersportler geeignet.

Outdoor-Uhr Test: Favoriten der Redaktion

Die beste analoge Outdoor-Uhr

Die Outdoor-Uhr von Timex ist eine analoge Uhr mit Nylonarmband. Der Gehäusedurchmesser beträgt 39 mm und die Uhr ist bis zu einem Druck von 5 bar wasserdicht. Durch die INDIGLO® Zifferblattbeleuchtung kannst du auch im dunklen immer noch alles wichtige erkennen.

Neben der Uhrzeit kannst du bei dieser auch das Datum einstellen. Bisherige Kunden bezeichnen dieses Produkt als robust und zuverlässig zueinem vernünftigem Preis.

Die beste digitale Outdoor-Uhr

Die AE-1000W Outdoor-Uhr von Casio ist eine digitale Armbanduhr. Die Uhr hat einen Gehäusedurchmesser von 44 mm und ist bis zu einem Druck von 10 bar wasserdicht. Neben der Uhrzeit verfügt diese Uhr noch über weitere Funktionen wie Worldtime, Stoppuhr, Timer und Alarm.

Des Weiteren hat die Uhr eine Hintergrundbeleuchtung, mit der du auch Nachts die Zeit ablesen kannst und natürlich auch eine Kalenderfunktion, die dir das aktuelle Datum nennt.

Die beste wasserdichte Outdoor-Uhr

Die MRW 200H Outdoor-Uhr von Casio ist eine analoge Armbanduhr. Die Uhr hat einen Gehäusedurchmesser von 45 mm und ist bis zu einem Druck von 10 bar wasserdicht. Durch die Zifferblattbeleuchtung kannst du auch im dunklen immer noch alles wichtige erkennen.

Des Weiteren hat die Uhr eine Hintergrundbeleuchtung, mit der du auch Nachts die Zeit ablesen kannst. Eine Datumsanzeige zeigt dir des Weiteren den Tag und das Datum an.

Die beste Unisex Outdoor-Uhr

Wie man es vom Hersteller Suunto gewohnt ist, ist das Design der Suunto Unisex Core Outdoor-Uhr wieder mal überragend ansprechend. Diese Outdoor-Uhr für alle Höhenlagen ist besonders interessant für Bergsteiger, Skifahrer und andere Abenteurer.

Redaktionelle Einschätzung

Tragekomfort und Optik (Gewicht, Farbe, Größe) / Display / Steuerung

Die komplett in Schwarz gehaltene Suunto Unisex Core Outdoor-Uhr besitzt ein sehr ansprechendes Design, wofür der Hersteller aber auch bekannt ist. Für eine Outdoor-Uhr ist sie sehr schlank gestaltet und auch perfekt für Frauenhandgelenke geeignet.

Mit einem Gewicht von 64 Gramm handelt es sich hierbei um eine vergleichsweise leichte Outdoor-Uhr und sollte sich dadurch prima tragen lassen. Auch das verstellbare Armband wird zu einem angenehmen Tragekomfort beitragen.

Das Matrix-Display ist in einem 49 Millimeter großem Gehäuse verbaut und bietet eine kontrastreiche und gut lesbare Anzeige der Daten. Die Bedienung der Uhr erfolgt über die in das Gehäuse eingelassenen Uhrenknöpfe. Praktisch ist auch die Tastensperre, damit man nicht versehentlich irgendetwas an der Uhr verstellt.

Robustheit (Material) / Wasserdichtigkeit / Akkulaufzeit

Trotz des recht schlanken Designs wirkt die Uhr sehr robust und outdoor-tauglich. Ein kleines Manko der Uhr ist die geringe Wasserdichtigkeit. Andere Modelle bieten da deutlich mehr.

Bei dieser Uhr wurde ein gewöhnliches Mineralglas verwendet, welches nicht extra gehärtet wurde. Dadurch kann es bei dieser Uhr zu einem leichteren Glasbruch kommen als bei Konkurrenzprodukten mit beispielsweise Saphirglas. Allerdings hat die Uhr ein stoßfestes Gehäuse aus Alu und Verbundmaterial, wodurch das Uhrenglas teilweise geschützt ist.

Das Armband besteht aus Elastomer, ein elastischer Kunststoff. Dadurch ist das Armband zwar gut zu tragen, jedoch sind Kunststoffe für die Robustheit einer Outdoor-Uhr nicht unbedingt das Richtige. Ebenso ist die Wasserdichtigkeit der Uhr mit 3 atm für eine Outdoor-Uhr eher enttäuschend, da sie somit nur Wasserspritzer aushält. Positiv anzumerken ist jedoch, dass die Uhr eine Akku-/Batterielaufzeit von 12 Monaten besitzt.

Sensoren / Funktionen / Konnektivität

Auch bei dieser Uhr sind die üblichen Sensoren, wie Barometer, Thermometer und Höhenmesser eingebaut. Ebenso hat die Uhr einen Kompass, der ist allerdings nicht digital.

Die Höhenmessung erfolgt bei dieser Uhr über den Barometer, indem der Luftdruck gemessen wird. Sie erfolgt im Bereich von -10 Meter bis 9000 Meter. Außerdem gibt das Barometer einen Wettertrend und einen Sturmalarm ab.

Mit der Uhr lassen sich zwei Zeitzonen einstellen. Ebenso sind Datum Alarm, Chronograph, Countdown-Timer vorhanden. Damit man die Uhr auch im Dunkeln lesen kann, besitzt sie eine gute Hintergrundbeleuchtung.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 74% der Rezensenten im Internet die Suunto Unisex Core Outdoor-Uhr positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Bei dieser Uhr werden vor allem folgende Punkte hervorgehoben:

  • Gut lesbares Display im Dunkeln sowie im Hellen
  • Genaue Messdaten
  • Sehr ansprechendes Design und gute Verarbeitung
  • Gute Menüführung

Generell wird diese Outdoor-Uhr vor allem für ihr ansprechendes Design und die wirklich gute Verarbeitung der Gehäuses gelobt. Zudem scheint sie wirklich gute Messdaten zu liefern, welche auch durch die leichte Menüführung einfach zu erheben sind.

Sofern man das Display in der Kontrasteinstellung richtig einstellt, scheint es sehr gut ablesbar im Dunkeln wie auch im hellen Sonnenlicht zu sein.

Legst du viel Wert auf diese eben genannten Punkte? Dann hast du hier möglicherweise die richtige Uhr für dich gefunden.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 12% der Rezensionen bewertet.

Negativ ist vor allem ein Punkt in den Rezensionen aufgefallen:

  • Sturmwarnung funktioniert nicht richtig
  • Armband gerissen

Leider wurde angemerkt, dass die Sturmwarnung der Uhr völlig unbrauchbar sei, da sie bei schönstem Wetter Gegenteiliges ansagt. Außerdem wurde erwähnt, dass das Armband gerissen sei. Allerdings kann es sich hierbei auch um einen Einzelfall handeln.

“FAQ”
Kann man Funktionen ausschalten, um beispielsweise Batterie zu sparen?

Nein.

Man hat nur die Möglichkeit die Modi zu wechseln („Baro“, „Alti“, „Auto“). Generell sollten aber alle Modi den gleichen Batterieverbrauch haben.

Zeigt die Uhr auch die zurückgelegte Strecke beim Laufen oder Radfahren an?

Nein.

Da die Uhr keine GPS-Funktion besitzt, kann sie auch keine Strecken anzeigen. Diese Outdoor-Uhr ist darauf ausgerichtet Höhen oder Zeiten zu messen. Wenn die Strecke aufgezeichnet werden soll, sollte man sich lieber nach eine GPS-Laufuhr/-Sportuhr umsehen.

Besitzt die Uhr eine Countdown-Funktion?

Ja.

Die Uhr besitzt einen Countdown-Timer, den man nach Wunsch einstellen kann. Von der eingestellten Zeit wird dann auf die Null zurückgezählt. Sobald die Null erreicht wurde, ertönt ein Alarm.

Welchen Bereich deckt der Höhenmesser ab?

-500 bis 9000 Meter.

Laut Hersteller deckt diese Uhr den Anzeigenbereich von -500 bis 9000 Metern ab.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einem Outdoor-Uhr kaufst

Für wen eignen sich Outdoor-Uhren?

Wie der Name Outdoor-Uhr schon vermuten lässt, ist die Zielgruppe dieser Art von Uhren auf Menschen ausgerichtet, die sich gerne in der Natur aufhalten. Outdoor-Uhren sind dabei die perfekten Begleiter und sorgen zudem auch noch für Sicherheit und Orientierung.

Besonders leidenschaftliche Wanderer oder Geocacher profitieren von den Funktionen der Outdoor-Uhren und sollten sich die Investition in eine Outdoor-Uhr überlegen.

Da Outdoor-Uhren oft über zahlreiche Funktionen verfügen, sind sie oft auch für mehrere Outdoor-Aktivitäten geeignet. Besonders interessant sind sie auch für Jäger, Angler, Kanufahrer, Mountainbiker oder Skifahrer.

Aber auch Sportler, wie beispielsweise Trailrunner, die es teilweise in abgelegene Bereiche der Natur verschlägt, sollten sich vor dem Kauf einer Sportuhr überlegen, ob eine Outdoor-Uhr sie in ihren Vorhaben nicht besser unterstützen könnte.

Da man bei Outdoor-Sportarten sehr von der Wetterlage abhängig ist, können Outdoor-Uhren als zusätzliche Ausrüstung schon mal beim Bergsteigen oder Klettern Leben retten. Genauso sieht es auch bei Tauchern aus. Einige Outdoor-Uhren wurden speziell auf diesen Sport ausgerichtet, um die Taucher beispielsweise bei einem zu schnellen Aufstieg zu warnen.

Welche Funktionen bietet eine Outdoor-Uhr und was sind ihre Vorteile?

Outdoor-Uhren sind speziell für Aktivitäten in der freien Natur konzipiert. Dabei sind vor allem die Orientierung, das Wetter und die Wasserbeständigkeit von Bedeutung.

Um den Träger der Uhr die bestmögliche Orientierung auf seinen Outdoor-Touren zu gewährleisten, sind in nahezu allen Outdoor-Uhren GPS-Empfänger verbaut. Dadurch haben die Outdoor-Uhren die Möglichkeit der Navigation und zusätzlich werden Daten, wie Strecke und Geschwindigkeit, aufgezeichnet.

Oft stellen die Hersteller auch Software zur Verfügung, mit der man im Nachhinein seine Daten herunterladen und analysieren kann. Dazu haben die Uhren oft die Möglichkeit sich per Bluetooth oder WLAN mit dem heimischen PC zu verbinden.

Die robusten Outdoor-Uhren sind zudem fast immer wasserdicht und bieten oft folgende weitere Funktionen beziehungsweise Sensoren:

  • Barometer
  • Höhenmesser
  • Kompass
  • Thermometer

Die Outdoor-Uhren sind auf den Batteriebetrieb ausgelegt und bieten in seltenen Fällen auch eine Möglichkeit des Betriebs über Solar. Das Display ist zumeist digital und wird in der Regel über die Uhrenknöpfe an den Gehäuseseiten bedient oder die Steuerung erfolgt über einen Touchscreen.

Outdoor-Uhr

Outdoor-Uhren sind besonders robust. Sie sind ideal für Aktivitäten und Abenteuer im Freien. Die meisten Outdoor-Uhren sind daher wasserfest, empfangen GPS und verfügen über Sensoren zur Messung von Druck, Temperatur und Höhenmetern. (Foto: StockSnap / pixabay.com)

Was kostet eine Outdoor-Uhr?

Unter dem Begriff Outdoor-Uhren findest viele verschiedene Modelle. Demnach unterscheiden sich die Preise auch sehr stark. Es gibt Outdoor-Uhren für wenige Euro, es gibt aber auch Modelle, die einen vierstelligen Betrag kosten. Entscheidend ist, welche Funktionen die Uhr mitbringt und welche du benötigst.

Hier haben wir dir eine kleine Aufstellung der Preiskategorien zusammengestellt und welche Funktionen beziehungsweise Eigenschaften die Uhren in der jeweiligen Preiskategorie mitbringen können:

Preis Funktionen
unter 100 € Kompass, Thermometer, gute Wasserdichtigkeit, meist kein GPS
ab 100 € GPS, evtl. Pulsmessung, Kompass, Barometer, lange Akkulaufzeit, Aktivitätstracking, Wetter
ab 300 € GPS/GLONASS, Pulsmessung, Kompass, Barometer, Wetter, sehr lange Akkulaufzeiten, Aktivitätstracking, 10 atm Wasserdichtigkeit, teilweise Touchscreen
ab 500 € GPS/GLONASS, Pulsmessung, Kompass, Barometer, Wetter, sehr lange Akkulaufzeiten, Aktivitätstracking, 10 atm Wasserdichtigkeit, teilweise Touchscreen, Smart Notifications, kratzfester Display, Individualisierungen

Dies ist wirklich nur eine grobe Einteilung zur Orientierung, damit du dir einen kleinen Überblick verschaffen kannst. Die Funktionen können auch noch von Hersteller zu Hersteller variieren.

Wo kann man Outdoor-Uhren kaufen?

Aufgrund der vergleichsweise geringen Nachfrage bei Outdoor-Uhren im Gegensatz zu Fitnessarmbändern oder Smartwatches ist die Auswahl in Elektrofachmärkten und Outdoor-Fachhändlern begrenzt.

Man kann zwar Glück haben, dass der Outdoor-Fachhändler oder der Elektromarkt um die Ecke genau das richtige Modell für dich im Sortiment hat, dennoch ist die Auswahl sehr gering und die Vergleichsmöglichkeiten im Ladengeschäft fehlen einfach.

Daher ist zu empfehlen, seine Outdoor-Uhr im Internet zu kaufen. Hier findest zudem weiterführende Informationen, Kundenbewertungen, Vergleichsmöglichkeiten und oft auch günstigere Preise als im Einzelhandel.

Entscheidung: Welche Arten von Outdoor-Uhren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Outdoor-Uhren unterscheiden:

Smarte Outdoor-Uhr
Klassische Outdoor-Uhr
Spezial Outdoor-Uhr

Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsbereiche und vielfältigen Funktionen von Outdoor-Uhren ergeben sich jeweils spezifische Eigenschaftsmerkmale. Abhängig von deinen persönlichen Vorlieben sowie dem eigentlichen Verwendungszweck, eignet sich die eine Outdoor-Uhr besser für dich als die andere. Daraus ergeben sich ebenfalls einige Vorteile und Nachteile, die dir eine leichtere Kaufentscheidung ermöglichen sollen.

AzzeOutdoor Experte, Blogger

Als Outdoor-Fan braucht man eine robuste und zuverlässige Outdoor-Uhr ohne großen Technik- und Elektronik-Schnickschnack.

Die Uhr sollte die Basisfunktionen erfüllen, die genaue Uhrzeit anzeigen, im Dunkeln lesbar und wasserdicht sein. Mehr brauchst du nicht, um die Natur zu genießen.

(Quelle: buschpirat.de)

Im folgenden Abschnitt werden die jeweiligen Arten vorgestellt sowie deren Eigenschaften näher erklärt. Damit du über die jeweiligen Vorteile und Nachteile einen Überblick behältst, werden diese jeweils übersichtlich dargestellt.

Was macht eine smarte Outdoor-Uhr aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Eine smarte Outdoor-Uhr charakterisiert sich vor allem dadurch, dass du dein Smartphone per Bluetooth mit deiner Uhr verbinden kannst. Dies ermöglicht dir eine vielfältige Bandbreite an Funktionen und individuellen Möglichkeiten. So kannst du ohne weiteres Apps herunterladen und deine Uhr auf deine Bedürfnisse ausrichten.

Die beliebteste Funktion ist mit Sicherheit der integrierte GPS-Empfänger, der eine genaue Geschwindigkeits- und Distanzmessung ermöglicht. Die Ergebnisse kannst du dir dann wahlweise direkt auf der Uhr oder am Smartphone anzeigen lassen. Der GPS-Tracker erlaubt es dir zudem dich bequem zum nächsten Ziel zu navigieren.

Meist mit einem Puls- beziehungsweise Herzfrequenzmesser ausgestattet, kann eine smarte Outdoor-Uhr auch als Fitnessarmband verwendet werden. Durch den zwangsläufig vorhandenen internen Speicher kannst du Training-Apps oder Activitytracker auf deiner Uhr installieren, um deinen Trainingsfortschritt aufzuzeichnen.

Aber auch Funktionen für den Alltag, wie das Anzeigen von eingehenden Anrufen oder E-Mails, sind mit einer smarten Outdoor-Uhr möglich. Manche Modelle verfügen auch über eine Überwachung des Kalorienverbrauchs und deiner Schlafphasen. Allerdings verbrauchen all dieser Funktionen viel Energie und wirken sich somit schlecht auf die Akkulaufzeit aus.

Vorteile
  • Viele Funktionen
  • Individuelle Ausrichtung
  • Verbinden mit Smartphone möglich
Nachteile
  • Reduzierte Akkulaufzeit
  • Stromintensive Apps

Vor allem der GPS-Tracker ist ein wahrer Stromfresser. Per USB-Kabel kannst du deine Uhr aber wieder aufladen. Neben dem Akku ist bei der Outdoor-Uhr aber auch darauf zu achten, ob die Uhr stoßfest und wasserdicht ist. Viele Hersteller geben diese Eigenschaften an – dennoch ist bei einer solch komplexen Technik Vorsicht geboten.

Was macht eine klassische Outdoor-Uhr aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Im Vergleich zur vorherigen Variante bietet eine klassische Outdoor-Uhr weniger Funktionen, ist allerdings zu einem deutlich günstigeren Preis erhältlich. Neben dem Preisunterschied sind auch die Stoßfestigkeit und Wasserdichtigkeit die größten Vorteile einer klassischen Outdoor-Uhr.

Sehr nützliche Funktionen, wie ein Höhenmesser, ein Barometer, ein Thermometer sowie ein Kompass, sind in den meisten Fällen integriert. Die Stromversorgung erfolgt meist mit einer Batterie, die durch integrierte Solarzellen unterstützt wird. Damit ist weder ein Aufladen noch ein Batteriewechsel erforderlich.

Vorteile
  • Preiswert
  • Stoßfest und wasserdicht
  • Batterie mit Solarzellen
Nachteile
  • Nicht mit Smartphone kompatibel

Klassische Outdoor-Uhren sind allerdings nicht mit deinem Smartphone kompatibel und können auch keine Daten aufzeichnen. Wegen des fehlenden GPS-Empfängers ist auch eine Navigation nicht möglich.

Was macht eine Spezial Outdoor-Uhr aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Solltest du deine Outdoor-Uhr für ein ganz spezielles Einsatzgebiet verwenden, gibt es Hersteller, die solche Uhren im Angebot haben. Die gängigsten Spezial-Modelle sind dabei auf das Tauchen und Bergsteigen ausgelegt.

Obwohl die meisten Outdoor-Uhren ohnehin wasserdicht sind, kannst du mit einer Taucheruhr bis zu einer Tiefe von 20 bis 30 Metern gehen. Dabei kann die Uhr auch noch die Tauchzeit und Tauchtiefe für dich anzeigen. Sie kann dich auch vor zu schnellem Aufsteigen warnen und dir Auskunft über den Restsauerstoff geben.

Solltest du deine Outdoor-Uhr für das Bergsteigen verwenden wollen, wird dir nur ein integrierter barometrischer Höhenmesser keine genauen Ergebnisse liefern. Outdoor-Uhren, die speziell für Bergsteiger gefertigt werden, nutzen zusätzlich noch die Messung der Höhe per GPS und liefern damit sehr exakte Daten.

Vorteile
  • Spezifische Eigenschaften
Nachteile
  • Relativ teuer
  • Nicht alltagstauglich

Der größte Nachteil einer Spezial Outdoor-Uhr ist der hohe Preis. Durch die spezifischen Eigenschaften sind diese Uhren nicht gerade zum Schnäppchenpreis erhältlich. Auch die Verwendung im Alltag ist eher eingeschränkt, da die Funktionen auf ihre Einsatzgebiete ausgelegt sind.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Outdoor-Uhren vergleichen und bewerten

Damit du dich leichter entscheiden kannst, ob sich ein bestimmtes Modell im Bereich Outdoor-Uhren für dich eignet oder nicht, haben wir dir in den folgenden Absätzen die wichtigsten Punkte aufgezählt. Anhand dieser Faktoren kannst du die Outdoor-Uhren dann besser vergleichen und bewerten.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Tragekomfort und Optik
  • Robustheit
  • Wasserdichtigkeit
  • Akkulaufzeit
  • Sensoren und Funktionen

Im Folgenden kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du sie einordnen kannst.

Outdoor-Uhr in Schwarz

Outdoor-Uhren solltest du in erster Linie dem gewünschten Anwendungsgebiet anpassen. Je vielfältiger, desto stabiler und flexibler muss sie natürlich sein.

Tragekomfort und Optik

Bei Uhren solltest du im Allgemeinen auf einen angenehmen Tragekomfort achten. Dabei spielen die Materialien, das Gewicht der Uhr und die Größe des Armbands die größte Rolle. Zudem sollte sie dir selbstverständlich auch optisch gefallen.

Grundsätzlich sind Outdoor-Uhren schwerer als gewöhnliche Uhren oder auch GPS-Uhren. Dies liegt vor allem daran, dass die Outdoor-Uhren aus robusten Materialien bestehen. Je nachdem welche Materialien verwendet wurden, kannst du mit einem Gewicht von 60 bis über 100 Gramm rechnen. Generell sind Uhren unter 100 Gramm aber noch angenehm zu tragen.

Optisch sind die Outdoor-Uhren relativ einfach gehalten. In dieser Kategorie wirst du selten bunte Farben und auffällige Designs finden. Bei den Armbandgrößen handelt es sich oft um Einheitsgrößen. Hier solltest du darauf achten, dass die Möglichkeit der Anpassung an dein Handgelenk besteht.

Robustheit

Wie eben schon erwähnt, werden Outdoor-Uhren aus robusten und massiven Materialien hergestellt, um Stöße, Feuchtigkeit und Kälte ohne Probleme einstecken zu können.

Du solltest darauf achten, wofür du deine Outdoor-Uhr verwenden möchtest und welchen Umständen sie ausgesetzt wird. Vor allem wird bei den Outdoor-Uhren darauf geachtet bruchsicheres Glas zu verwenden, damit das Display keinesfalls Schaden nimmt.

Zusätzlich werden oft kratzfeste Materialien, wie Titanarmbänder verwendet. Selten werden bei Outdoor-Uhren Kunststoffe verwendet, da diese oft nicht stoßfest sind.

Wasserdichtigkeit

Die Wasserdichtigkeit bei Uhren ist ein Punkt, der immer wieder zu Missverständnissen führt. Du solltest dich zu diesem Punkt unbedingt ausführlich informieren, auch wenn du bei Outdoor-Uhren meist davon ausgehen kannst, dass du sie zumindest beim Duschen tragen kannst.

Hier einmal eine kleine Auflistung der Wasserdichtigkeit bei Uhren:

Einstufung Verwendung Bemerkung
Wasser geschützt (water resistant) Nur spritzwassergeschützt! Sie sollte vor Wasser geschützt werden!
Wasserdicht 3 bar (3 atm, water resistant 30 m) Die Uhr hält Wasserspritzer und Schweiß aus. Sie hält begrenzte Zeit einem Druck von 3 bar (= Wassersäule 30 m) aus.
Wasserdicht 5 bar (5 atm, water resistant 50 m) Händewaschen, Regen, Abwaschen, Duschen, Auto waschen, Skisport, Trekking Sie ist auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 bar (= Wassersäule 50 m) geprüft.
Wasserdicht 10 bar (10 atm, water resistant 10 m) Händewaschen, Regen, Abwaschen, Auto waschen, Skisport, Trekking, Duschen, Wassersport (z.B. schwimmen und schnorcheln) Sie ist auf eine Wasserdichtigkeit bis 10 bar (= Wassersäule 100 m) geprüft.
Wasserdicht 20 bar (20 atm, water resistant 20 m) alle vorhergenannten Tätigkeiten möglich sowie das Gerätetauchen mit Pressluftflasche Sie ist auf eine Wasserdichtigkeit bi 20 bar (= Wassersäule 200 m) geprüft.

Bei diesem Punkt solltest du dir auf jeden Fall vorher den Zweck der Uhr vor Augen führen. Was möchtest du mit der Uhr machen?

Soll sie dich nur auf deinen Wandertouren begleiten? Dann reichen 3 atm oder 5 atm Wasserdichtigkeit.

Machst du Wassersport und deine Uhr soll dich auch dort unterstützen? Dann wähle lieber eine Uhr mit 10 atm oder sogar 20 atm.

Akkulaufzeit

Auch dieser Punkt kann dir bei der Kaufentscheidung helfen. Denn je mehr Funktionen Outdoor-Uhren haben, desto geringere Zeit hält der Akku. Und in der freien Natur lassen sich auch selten Steckdosen finden.

foco

Wusstest du, dass es Uhren mit LED Anzeige erst seit 1970 gibt?

Zunächst funktionierten die Armbanduhren mechanisch, wurden dann aber durch die Quarzuhren abglöst. Erst 1970 wurde der Prototyp der ersten digitalen Armbanduhr mit einer LED-Anzeige entwickelt.

Hier kannst du die einfache Entscheidung treffen: Brauche ich eine Uhr mit vielen Funktionen und geringer Akkulaufzeit? Oder brauche ich doch eher eine Uhr mit langer Akkulaufzeit und weniger Funktionen?

Ein besonderer Stromfresser ist hierbei das GPS oder etwaige Smart-Funktionen. Aber es gibt selbstverständlich auch noch Outdoor-Uhren, die sich auf die grundlegenden Sensoren beschränken und eine wirklich lange Batterielaufzeit haben. Einige Outdoor-Uhren können sich sogar über Solar selbst wieder aufladen, was eine sehr praktische Alternative zur herkömmlichen Aufladung ist.

Sensoren und Funktionen

Outdoor-Uhren gibt es mit vielen oder wenigen Funktionen. Die einfachsten Modelle sind meist mit Kompass, Barometer und Höhenmesser ausgestattet. Wohingegen die umfangreicheren Modelle noch GPS und Aktivitätsmessungen besitzen.

Den meisten Nutzern von Outdoor-Uhren reichen Kompass, Höhenmessung und vielleicht noch ein Barometer und ein Thermometer. Grundsätzlich sind die Uhren zudem mit Chronographen, Timern und Alarmmöglichkeiten ausgestattet.

Besondere Funktionen können auch sein:

  • (Un-)Wetteranzeige
  • Ebbe-Flut-Indikator
  • Mondphasenanzeige
  • Wassertiefenmesser

Die umfangreichen Outdoor-Uhren enthalten oft noch einen GPS-Empfänger, Aktivitäts-Tracker, Smartphone-Kompatibilität und lassen sich durch die umfangreichere Datensammlung meist auch an den PC anschließen. Mit einer passenden App lassen sich die Daten dann problemlos analysieren.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Outdoor-Uhr

Wie haben sich Outdoor-Uhren entwickelt?

Die Entwicklung der Outdoor-Uhr beruht auf der Erfindung der Armbanduhr und entwickelte sich über den Einsatz von Zusatzfunktionen bei Uhren und der GPS-Nutzung zu einer multifunktionalen Uhr für Draußen.

Die erste Armbanduhr wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gefertigt. Jedoch waren die Menschen zu der Zeit noch mit der Nutzung der Taschenuhr zufrieden. Erst im 20. Jahrhundert merkte man, wie unpraktisch Taschenuhren im Krieg sind. Und so wurden die ersten Armbanduhren für Soldaten und Piloten gefertigt.

foco

Wusstest du, dass die erste Armbanduhr im Jahr 1810 gebaut wurde?

Sie wurde von dem Schweizer Uhrmacher Abraham Louis Breguet für die Königin von Neapel hergestellt. Tragbare Uhren in Form von Taschenuhren gab es bereits seit dem 15. Jahrhundert. Die Armbanduhr, die am Handgelenk getragen wurde, war damals revolutionär.

Zunächst bestanden die Armbanduhren aus einem mechanischen Uhrwerk. Ab den 1970er Jahren gab es Hersteller, die elektronische Quarzuhren auf den Markt brachten. Hier wurde ein großer Schritt in Richtung Outdoor-Uhr gemacht, da diese ebenfalls mit Batterie, Akku oder Solar betrieben werden.

Digitaluhren bekamen mit der Zeit immer mehr Funktionen. Außerdem wurde ihre Robustheit gestärkt, um sie als Outdoor-Uhren zu verwenden. Und mit dem Aufkommen der Smartwatches wurde die Entwicklung der Uhren unglaublich beschleunigt. Dazu kam dann die zivile Nutzung des GPS, welches zur privaten Navigation genutzt wurde. Es entwickelten sich GPS-Uhren, die sich teilweise auch für Outdoor-Aktivitäten eignen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/reise/fernweh/reisetipps-wandern-und-outdoor-a-833473.html

[2] https://www.berghelden.de/ausruestung/outdooruhren/

[3] https://www.uhrzeit.org/blog/welche-funktionen-braucht-eine-outdoor-uhr/

[4] https://uhr.de/uhrenmagazin/diese-9-funktionen-sollte-eine-gute-outdoor-uhr-besitzen/

Bildquelle: rawpixel.com / pexels.com

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