Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2020

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Willkommen bei unserem großen Kletterhelm Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kletterhelme. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kletterhelm zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Kletterhelm kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kletterhelme dienen als Schutz für deinen Kopf beim Klettern im Freien oder in der Halle. Den günstigsten Kopfschutz kannst du bereits ab 30 Euro kaufen.
  • Je nach Kletterart eignet sich einer von drei Helmtypen am besten für dich. Du hast die Wahl zwischen einem Hartschalenhelm, einem Schaumschalenhelm und einem Hybrischalenhelm.
  • Beim Kauf eines Kletterhelms solltest du die Passform, die Größenverstellbarkeit, den Verwendungszweck, das Gewicht und die Belüftung berücksichtigen.

Kletterhelm Test: Favoriten der Redaktion

Der beste leichte Kletterhelm

Dieser Kletterhelm hat kein außergewöhnliches oder auffälliges Design, ist dafür aber funktional und robust und erfüllt so zu 100 % seinen Zweck. Der Helm kann dank des Drehrad-Anpassungssystems perfekt auf jeden Kopf angepasst werden.

Der Helm hat dabei Uni Größe, das bedeutet er reicht für Köpfe zwischen 53 und 61 cm. Zudem findest du bei diesem Kletterhelm auch eine Stirnlampenhalterung für Ausflüge bei Dunkelheit.

Der beste Kletterhelm mit Innenpolsterung

Diesen Kletterhelm für Damen und auch Herren gibt es in vielen bunten Farben, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Er passt auf jeden Kopf mit einem Umfang zwischen 55 und 60 cm. Ein Verstellrad sorgt für eine passgenaue Ausrichtung des Helmes auf deinen Kopf.

Dank der EPS Polsterung im inneren des Helmes ist der Tragekomfort besonders hoch. Zudem hat der Kletterhelm einen gepolsterten Kinnriemen, wodurch der Komfort zusätzlich bei langen Touren erhöht wird.

Der beste Kletterhelm Stirnlampenclips

Dieser Kletterhelm in einem auffälligen Grün ist sehr leicht und eignet sich daher für lange und ausgiebige Kletterausflüge. Dabei ist dein Kinn und dein Nacken frei von Schnallen, da der Helm unter dem Ohr verschlossen wird.

Dank insgesamt vier Stirnlampenclips kannst du auch bei Dunkelheit deine Tour fortsetzen. Der Helm lässt sich durch ein Drehrad zudem wunderbar auf deine Kopfform anpassen.

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie einen Kletterhelm kaufen

Sie sind sich noch nicht ganz sicher welchen Kletterhelm Sie kaufen sollen? Oder haben Sie sich bereits für ein Modell entschieden und wollen nochmal auf Nummer sicher gehen auch die richtige Entscheidung zu treffen?

Dann nutzen Sie doch unseren Ratgeber bevor Sie eine endgültige Wahl treffen. Dabei gehen wir alle wichtigen Punkte durch, die für Ihre Kaufentscheidung relevant sind, sodass Sie am Ende für sich selbst beurteilen können, welches Modell die beste Wahl ist.

Wann macht es Sinn einen Kletterhelm zu kaufen?

Sie benötigen einen Kletterhelm, wenn Sie vor haben in den Bergen Klettersteige oder Touren zu gehen, die steiles Gelände durchqueren. Besonders bei Gefahr durch Steinschlag ist ein guter Schutz Ihres Kopfes unabdingbar.

foco

Wusstest du, dass Steinschlag einer der Hauptgründe für fatale Kletterunfälle ist?

Beim Klettern kann es schnell zu Steinschlag kommen, wenn der Kletterer selbst oder mit seinem Kletterseil lose Steine bewegt. Dabei ist die Größe gar nicht entscheidend. Auch ein nur faustgroßer Stein kann fatale Verletzungen verursachen.

Daher gilt: sobald du draußen kletterst, ist ein Kletterhelm Pflicht.

Welcher Kletterhelm passt am Besten zu Ihnen?

Nicht jeder Helm passt zu jedem Kopf. Wenn er zu groß oder zu klein ist, oder anderweitig nicht richtig sitzt, bietet er nicht die nötige Sicherheit, die notwendig ist um mit gutem Gewissen der eigenen Gesundheit gegenüber Klettertouren zu machen.

Sie sollten besonders darauf achten, dass der Kopfschutz keine Druckstellen verursacht. Besonders bei längerem Tragen hat das großen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden und damit auch auf Ihre Sicherheit. Dieser Faktor ist keinesfalls zu unterschätzen.

Außerdem beeinflusst auch das Gewicht des Kletterhelmes den Tragekomfort. Je leichter er ist, desto weniger störend wird er empfunden.

Der Kopfschutz sollte zudem auch fest am Kopf sitzen, um im Ernstfall nicht heruntergerissen zu werden. Auch für genügend Belüftung des Kopfes sollte gesorgt sein, da der Helm oft mehrere Stunden lang getragen wird.

In folgender Tabelle möchten wir auf ein paar Helmarten kurz eingehen;

Art Beschreibung
Hartschalen-Kletterhelm Der Hartschalen-Kletterhelm ist der klassiche Kletterhelm und besteht aus einer kräftigen Außenschale. Hartschalen-Helme haben ein komfortables Innenleben aus Hartschaum und bequemen Polstern. Diese Art des Kletterhelms ist eine solide und sichere Wahl zu einem guten Preis.
In-Mold-Kletterhelm Der In-Mold-Kletterhelm bestehen typischerweise aus einer Hartschaum-Schale überzogen mit einer sehr dünnen Kunststoffschicht. Diese sitzen sehr bequem und schützen vor Regen und herabfallenden kleinen Steinen. Untersuchungen zeigen, dass diese Art des Helmes am besten vor Anprall-Verletzungen schützt.
Hybridhelm Ein Hybrid-Kletterhelm ist eine Mischung aus den beiden zuvor erwähnten Helmen. Er setzt sich aus einem Schaumkern aus EPS und einer dünnen, harten Kunststoffschale zusammen. Der Platz zwischen Innenkern und Außenschicht ist hierbei größer und bietet daher ein optimiertes Lüftungssystem.
Multisporthelm Multisporthelme können als Kletterhelm, aber ebenso als Fahrradhelm verwendet werden. Dazu sind sie entsprechend geprüft und zertifiziert. Mit diesem Helm kann man als Einzellösung Geld sparen, falls man für mehrere Sportarten einen Helm benötigt.
Damenhelm Gerade für Frauen mit langen Haaren ist ein spezieller Helm notwendig, um den Schutz trotzdem zu gewährleisten. Dafür sind Damenhelme entwickelt worden, welche auf der Rückseite eine Öffnung für einen Zopf bieten. Sie haben dazu meist eine kleinere Passform und sind zugleich auch oft in feminineren Farben erhältlich.
Kinderhelm Der Kinderhelm ist passend auf kleine Kinderköpfe zugeschnitten und bietet mit einem weichen Kinnriemen einen komfortablen Sitz. Gerade für Kinder ist die Optik des Helmes sehr wichtig, deswegen werden Kinderhelme oftmals mit lustigen Aufklebern verziert.

Die Farbe des Helmes sollte dabei eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dennoch, wenn man die Wahl hat, sollte man sich eher für knallige und im Gebirge auffallendere Modelle entscheiden. Das kann bei Unfällen eine große Hilfe für die Bergretter sein, die Sie so mitunter schneller finden können. Dennoch sollte immer eine sehr gute Passform des neuen Kletterhelmes im Vordergrund stehen.

Verschiedene Helmtypen: Ihre Vor- und Nachteile

Hartschalenhelm

Ein Hartschalenhelm besteht grundsätzlich aus zwei Teilen: Der Schale, die aus hartem Plastik besteht, und einem Gurtsystem, das die Verindung zum Kopf herstellt.

Die Helmschale nimmt bei einer Krafteinwirkung die Energie auf und überträgt sie über das Gurtsystem an den Kopf. Dadurch ist diese Art des Kletterhelms besonders stabil und kann auch mehrere Belastungen gut übertehen. Dennoch sollte der Helm bei zu großen Einschlägen ausgetauscht werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Trennung von Helm und Gurt genug Freiraum zwischen Kopf und Schale besteht, sodass die Luft dazwischen gut zirkulieren kann. Einerseits schwitzen Sie so weniger. Und andererseits können Sie durch die leicht verstellbare Größe auch problemlos eine Mütze unter Ihrem Kletterhelm tragen.

Einziger Nachteil dieser Helmvariante ist, dass sie schwerer als die anderen beiden Arten ist. Dieser Helm ist besonders beim Alpinklettern zu empfehlen.

Hartschaumhelm

Schaumschalenhelme bestehen aus einem stoßdämpfenden Schaumschalen kern, der von einer dünnen Schicht aus Hartplastik überzogen ist. Wenn nun eine Kraft einwirkt, so federt der Helm diese ab indem er sich verformt.

Das führt dazu, dass er empfindlicher als andere Helmarten ist und nach jeder Krafteinwirkung ersetzt werden sollte. Außerdem wird die Kraft nicht so stark über den ganzen Kopf verteilt, wie beispielsweise beim Hartschalenhelm.

Dafür ist er aber leichter und bietet eine gute Isolation des Kopfes durch den Schaum. Diese Art von Helm ist besonders gut für das Sportklettern geeignet.

Hybridschalenhelm

Der Hybridschalenhelm ist ein Mittelding zwischen dem Hartschalen- und dem Schaumschalenhelm. Er besteht aus einer harten Schicht aus Hartplastik und einer darunter am Kopf anliegenden Schaumschale. Dadurch vereint er die wesentlichen Eigenschaften der anderen beiden Typen.

Er schützt den Kopf sowohl durch die Hartplastikschicht, als auch zusätzlich durch die Schaumschicht. Dadurch wird dieser Helm besonders stabil und bietet daher einen sehr guten Schutz gegen Steinschlag oder andere Gefahren. Sein Gewicht liegt zwischen dem der beiden anderen Kletterhelmarten. Außerdem ist er gut belüftet.

Wie viel kostet ein guter Kletterhelm?

Wenn es um die eigene Sicherheit geht, sollte man nicht knausrig sein. Der Preis für einen guten Kletterhelm liegt in der Regel zwischen 50 und 150 Euro.

Der Preisunterschied ist vor allem durch das Vorhandensein oder nicht-Vorhandensein von gewissen Extras, wie eine präzisere Größeneinstellung zu erklären. Hier muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was sein Kletterhelm alles haben soll oder worauf man auch verzichten kann.

Von Modellen unter 50 Euro sollte man grundsätzlich lieber die Finger lassen. Auch von gebrauchten Helmen ist dringend abzuraten, da es nicht mehr nachvollziehbar ist, ober der Helm bereits Beschädigungen erhalten hat.

Wann müssen Sie Ihren Kletterhelm austauschen?

Damit Ihr Helm immer die geforderte Sicherheit bieten kann muss er regelmäßig ausgetauscht werden.

Bei einer stärkeren Krafteinwirkung, wie beispielsweise einem Steinschlag, sollten Sie den Helm grundsätzich immer austauschen. Auch wenn von aßen keine Schäden sichtbar sind, kann er ernsthaft beschädigt worden sein und bei dem nächsten Vorkommnis nicht mehr ausreichend Sicherheit bieten.

Wenn Ihr Kopfschutz schon etwas älter ist sollten Sie auch darauf achten, dass keine Schäden anderweitigen Schäden entstanden sind, wie etwa durch Schweiß. Nach Empfehlung der Hersteller sollte ein Kletterhelm alle fünf Jahre durch einen neuen ersetzt werden.

Entscheidung: Welche Arten von Kletterhelmen gibt es und welcher ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Kletterhelmen unterscheiden:

  • Hartschalenhelm
  • Hartschaumhelm
  • Hybridhelm

Bei jeder Art ist der Aufbau des Helms ein anderer, wodurch individuelle Vorteile und Nachteile entstehen. Welcher Helm der richtige ist, hängt von der geplanten Nutzung und von den jeweiligen Komfortwünschen, etwa bei Gewicht oder Stabilität, ab.

Um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen und einen optimalen Helm für dich zu finden, stellen wir im folgenden Abschnitt die verschiedenen Arten von Kletterhelmen genauer vor und listen die Vorteile und Nachteile übersichtlich auf.

Wie funktioniert ein Hartschalenhelm und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hartschalenhelme werden vor allem bei professionellen Kletterarbeiten genutzt, wie etwa Höhenarbeiten und Rettungseinsätzen, sind aber mittlerweile auch beim Sport- und Freizeitklettern teilweise in Benutzung.

Die Hartschalenhelme bestehen aus einer dicken und robusten Kunststoffschale, die einen guten Schutz bei Stürzen, Steinschlag oder anderen herunterfallenden Gegenständen bieten. Die Helme halten auch mehrfach hohen Belastungen stand, bei größeren Beschädigungen sollte der Helm aber ausgetauscht werden.

Vorteile
  • Sehr stabil
  • Gute Belüftung
  • Preisgünstig
  • Größenverstellbar
Nachteile
  • Hohes Gewicht

Die Helmschale und das Gurtsystem sind voneinander getrennt, sodass eine gute Belüftung ermöglicht wird und man unter dem Helm nicht so stark schwitzt. Außerdem ermöglichen die Gurte ein schnelles Verstellen der Größe des Helmes, sodass dieser auch beim Tragen von Mützen oder auf andere Personen flexibel eingestellt werden kann.

Des Weiteren sind Hartschalenhelme im Vergleich zu In-Mold-Helmen relativ preisgünstig. Sie haben nur einen Nachteil: sie sind schwerer als die anderen beiden Arten von Kletterhelmen.

Wie funktioniert ein Hartschaumhelm und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

In-Mold-Helme kommen hauptsächlich im Sport- und Freizeitklettern zum Einsatz. Sie besitzen eine sehr dünne Hartplastikschale unter der ein Schaumschalenkern – meist aus Styropor – liegt. Letzterer dient der Isolation des Kopfes. Wenn Kraft auf den Helm einwirkt, bricht das Styropor und dämpft damit den Stoß größtenteils ab.

Durch ihr leichtes Gewicht und die weiche, angenehme Passform bieten In-Mold-Helme einen besonders hohen Tragekomfort. Da die meisten Kletterhelme dieser Art integrierte Belüftungsöffnungen besitzen, ist eine gute Luftzirkulation am Kopf möglich, sodass man nicht so stark schwitzt.

Vorteile
  • Gute Isolation
  • Sehr leicht
  • Hoher Tragekomfort
  • Gute Belüftung
Nachteile
  • Sehr stoßempfindlich
  • Leicht zerbrechlich
  • Relativ teuer

Viele In-Mold-Helme sind außerdem auch für andere Sportarten, wie Rodeln, Skifahren oder Radfahren zugelassen. Die Eignung für andere Sportarten kann in den Herstellerinformationen nachgelesen werden. Durch die hohe Stoßempfindlichkeit sind die In-Mold-Helme jedoch meist sehr leicht zerbrechlich.

Man muss sie meist nach jeder hohen Belastung austauschen. Selbst beim Fallenlassen auf den Boden oder beim Anstoßen an einen Felsen kann der Helm schon kaputt gehen. Zudem sind In-Mold-Helme durch die gute Isolation des Kopfes und den hohen Verarbeitungsaufwand relativ teuer.

Wie funktioniert ein Hybridhelm und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hybridhelme vereinen die Eigenschaften von Hartschalen- und In-Mold-Helmen und bestehen aus einer dickeren Hartplastikschale und einem Schaumschalenkern. Dadurch sind sie relativ robust und nicht so stoßempfindlich wie In-Mold-Helme.

Vorteile
  • Relativ robust
  • Preisgünstig
  • Gute Belüftung
Nachteile
  • Mittleres Gewicht
  • Geringe Stoßabsorbtion

Das Gewicht der Hybridhelme liegt zwischen dem von Hartschalen- und In-Mold-Helmen. Zudem sind Hybridhelme preisgünstiger als In-Mold-Helme. Durch die gute Belüftung schwitzt man wenig unter dem Kletterhelm.

Die Stabilität ist durch die dünnere Hartschale nicht so gut wie bei Hartschalenhelmen und Isolation des Kopfes ist nicht so komfortabel wie bei In-Mold-Helmen. Hybridhelme bieten damit aber die beste Mischung zwischen Komfort und Stabilität bei Kletterhelmen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Kletterhelme vergleichen und bewerten

Passform

Ein Kletterhelm sollte in erster Linie sehr gut passen. Er sollte keine Druckstellen haben, weder zu klein, noch zu groß sein und perfekt auf Ihrem Kopf sitzen. Sobald irgendeine Kleinigkeit nicht passt oder Sie sich nicht zu 100 Prozent mit dem Modell wohl fühlen, sollten Sie weiter nach einem anderen, ideal sitzenden Kletterhelm suchen.

Denn wenn Sie durch Probleme mit Ihrem Helm abgelenkt sind, können Sie sich nicht ausreichend aufs Klettern konzentrieren und bringen sich so unnötig selbst in Gefahr.

Größenverstellbarkeit

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Verstellbarkeit der Größe des Kletterhelmes. In der Regel ist die Verstellspanne von 53 bis 62 cm. Hilfreich ist diese Funktion vor allem dadurch, dass man beispielsweise auch eine Mütze unter den Helm aufsetzen kann.

Man muss einfach nur am Rädchen an der Rückseite des Kopfschutzes drehen um so die Größe zu verändern. Dadurch benötigen Sie nicht mehrere Helme verschiedener Größen für kalte und warme Tage.

Verwendung

Wie bereits bei den Kletterhelmarten kurz angesprochen ist es sinnvoll seinen Helm auch nach den geplanten Touren auszuwählen. Wenn Sie also eher der Sportkletterer sind, empfiehlt sich besonders der Schaumschalenhelm.

Denn er beugt auch Verletzungen beim Zusammenstoß von Kopf und Steinwand vor. Wenn Sie aber eher der Alpinkletterer sind, schützt der Hartschalenhelm besser vor den dort auftretenden Gefahren wie etwa Steinschlag.

foco

Wusstest du, dass 65% der Kletterunfälle beim Bouldern passieren?

Bouldern wird immer beliebter, scheint aber mit Abstand die gefährlichste Klettervariation zu sein. Die Verletzungengefahr liegt hier besonders bei den Extremitäten, vor allem den Beinen.

Gewicht

Auch das Gewicht Ihres Kletterhelmes ist nicht zu unterschätzen. Je leichter der Kopfschutz ist, desto weniger störend wird er in der Regel von Ihnen empfunden. Und desto mehr Freude haben Sie bei Ihrer Klettertour.

Außerdem schont ein leichter Kletterhelm auch ihre Kraftreserven. Dieser Faktor wird zwar oft unterschätzt, kann aber vor allem bei langen und anstrengenden Touren einen großen Unterschied machen. Denn wenn bereits Ihre Motivation unter dem zu tragenden Gewicht leidet, wirkt sich das auch negativ auf Ihre Leistungsfähigkeit aus.

Ausreichend Belüftung

Um nicht zu sehr unter dem Kletterhelm zu schwitzen ist eine gute Belüftung notwendig. In der Regel haben die Helme 8 bis 10 Schlitze durch die die Luft an den Kopf gelangt. Es gibt aber durchaus auch Helme mit mehr. Bei Modellen mit weniger als 8 Schlitzen sollte man eher Abstand nehmen.

Grundsätzlich gilt, je mehr Belüftungsöffnungen ein Kletterhelm hat, desto besser ist die Luftzufuhr zum Kopf gewährleistet und desto weniger schwitzt man.

Kinnpolster

Einige Kletterhelme haben am Verschlussriemen ein Kinnpolster. Das soll Tragen des Helmes angenehmer machen und dafür sorgen, dass sich der Verschlussriemen am Kinn nicht in die Haut schneidet.

Für manche ist es ein Muss, anderen dagegen ist es nicht so wichtig und für manche ist es sogar ein No Go. Das muss letztlich jeder selbst entscheiden. Am besten probiert man beim Helmkauf aus, ob man lieber eines hätte oder nicht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.alpin.de/home/news/8399/artikel_kletterhelme_das_sollten_sie_wissen.html

[2] http://outside-stories.de/blog/kaufberatung-kletterhelme/6117

[3] https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/bunte-helmvielfalt-keiner-fuer-alle-ld.85524

Bildquelle: pixabay.de / 445693

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Annalena ist ein richtiger Natur-Freak. Sie liebt die Zeit im Freien und geht mit ihren Freunden besonders gerne Campen. Außerdem ist sie eine begeistere Kletterin und unternimmt gerne lange Trekking-Touren.