Willkommen bei unserem großen Kletterhelm Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kletterhelme. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kletterhelm zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Kletterhelm kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kletterhelme dienen als Schutz für deinen Kopf beim Klettern im Freien oder in der Halle. Den günstigsten Kopfschutz kannst du bereits ab 30 Euro kaufen.
  • Je nach Kletterart eignet sich einer von drei Helmtypen am besten für dich. Du hast die Wahl zwischen einem Hartschalenhelm, einem Schaumschalenhelm und einem Hybrischalenhelm.
  • Beim Kauf eines Kletterhelms solltest du die Passform, die Größenverstellbarkeit, den Verwendungszweck, das Gewicht und die Belüftung berücksichtigen.

Kletterhelm Test: Das Ranking

Platz 1: Petzl Elia Kletterhelm

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform dieses Kletterhelmes ist ideal auf den Kopf von Frauen zugeschnitten.

Er ist mehr der Kopfform von Frauen zugeschnitten, als andere, zumeist Herren- oder Unisex-Modelle. Zudem hat er an der Rückseite eine Aussparung, die seziell für Frauen mit längeren Haaren gedacht ist, um dort den Pferdeschwanz problemlos aus dem Helm hängen zu lassen.

Ebenso wie bei den meisten anderen Kletterhelmen ist auch dieser Größenverstellbar und zwei verschiedenen Kopfumfangsspannen erhältlich.

Zum Einen die kleinere Version von 52 bis 58 cm und die größere Version mit einem Kopfumfang von 53 bis 63cm. Dadurch stellt auch das spontane Tragen einer Mütze unter dem Helm kein Problem mehr da, da er ganz einfach erweiterbar ist.

Auch für ausreichend Belüftung ist gesorgt. An der Seite und an der rückseite befinden sich Schlitze, die eine gute Luftzirkulation zwischen dem Kletterhelm und  Ihrem Kopf gewährleisten.

Dadruch wird also lästiges Schwitzen verhindert, sodass Sie auf dem Gipfel oder zwischendurch an sicheren Stellen den Helm auch absetzen können, ohne Gefahr zu laufen sich eine starke Erkältung einzufangen.

Kundenbewertungen
Von Käufern besonders hevorgehoben wird die Anpassung an die weiblichen Bedürfnisse. Die Aussparung für den Pferdeschwanz an der Rückseite des Helmes wird dabei am häufigsten gelobt.

Dadurch wird ermöglicht, dass auch Frauen mit längeren Haaren nicht mehr mit offenen Haaren unter dem Helm klettern müssen. Das vermindert das Schwitzen unter dem Kletterhelm deutlich.  Denn wenn sie die Haare zusammenbinden, drückt der Helm an der Stelle, wo der Haargummi sitzt. Oder man musste die Größe verändern, was jedoch ein großes Sicherheitsrisiko darstellte, da dadurch der Helm nicht mehr fest am Kopf saß.

Mit einer so scheinbar simplen Idee ist das Problem mit dem Elia gelöst.

Ein weiterer Pluspunkt, den Kunden gerne erwähnen ist die Stirnlampenhalterung.

Sie können also auch problemlos eine Stirnlampe sicher am Helm fixieren, für den Fall dass sie abends bei Einbruch der Dunkelheit oder früh morgens schon unterwegs sind. Oder aber auch wenn Sie eine Höhle erkunden möchten oder durchqueren müssen.

“FAQ”
Oft wird sich nach den Normen gefragt, denen der Kletterhelm Elia entspricht.

Einerseits entspricht er der deutschen Norm für Kletterhelme EN 12492. Das bestehen dieser Tests ist Voraussetzung, um dieses Modell auf dem deutschen Markt anbieten zu können.

Desweiteren entspricht er ebenso den Vorschriften der UIAA 106-Norm, die aktuell noch freiwillig ist. Die Test der UIAA sind noch schärfer als die der EN-Norm und weisen also auf eine sehr gute Qualität des Kletterhelmes hin. Unter anderem wird hierbei darauf geachtet, dass die Kraft – im Falle eines Steinschlags – besipielsweise möglichst in geringer Intensität auf den Kopf übertragen wird.

Platz 2: Black Diamond Vector

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform dieses Kletterhelmes ist im Normalfall sehr gut. Er drückt nirgends, ist belüftet und lässt sich der Größe Ihres Kopfes anpassen.

Die Passform ist sehr wichtig. Wenn sich der Helm für Sie nicht angenehm und bequem anfühlt anfühlt ist er nicht der Richtige für Sie.

Der Black Diaond Vector ist größenverstellbar. Es gibt ihn in er Größe 1, also von 53 bis 59cm, und in Größe 2, die einen Kofumfang von 58 bis 63cm abdeckt.

Die Verstellung erfolgt schnell und einfach durch ein Ratschensystem am hinteren unteren Teil des Kletterhelmes. Das können Sie auch problemlos einstellen während Sie den Helm auf dem Kopf tragen.

Auch dieser Helm ist für Klettersteige und Touren in den Bergen entwickelt worden. Er schützt optimal Ihren Kopf vor von oben herunterfallenden Objekten.

Die Belüftungsschlitze sind ausschließlich an den Seiten des Vector angebracht, damit im Falle eines Steinschlags zum Beispiel, keine spitzen Steine durch diese Löcher durchdringen und Sie am Kopf verletzen können.

Mit einem Gewicht von fast 590g gehört der Black Diamond Vector eindeutig zu den schweren Helmen, die es aktuell auf dem Markt gibt.

Klettersteiggeher stören sich aber zumeist nicht daran. Sportkletterer legen dabei viel mehr Wert auf das Gewicht, wobei dieser Helm für diese Art des Kletterns sowieso ungeeignet ist.

Die Belüftung dieses Helmes ist zwar ok, könnte aber besser sein. Links und rechts gibt es nur je drei Löcher, die aber vor allem an heißeren Tagen nicht ausreichend sind, um für genug Schweißunterbindung zu sorgen.

Dennoch sind diese Löcher besser als gar keine und bieten immerhin ein bisschen Luftzufuhr. Aus diesem Grund wäre dieser Helm eher für kältere oder kühlere Jahreszeiten zu empfehlen.

Was fehlt ist ein Kinnpolster. Jedoch ist die Notwendigkeit eines solchen reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.Zudem kann an es auch als Zubehör kaufen und im Nachhinein selbst noch anbringen.

Manche legen sehr großen Wert auf das Vorhandensein des Kinnpolsters. Andere sind der Meinung es ist ein nettes Extra, aber kein Muss. Und wieder anderen dagegen ist es lästig und störend.

Hier müssen Sie für sich selbst entscheiden, ob es ein Muss, nettes Feature oder gar ein No Go für Ihren neuen Kletterhelm ist.

Kundenbewertungen
Kunden loben vor allem den sehr guten Tragekomfort des Black Diamond Vector.

Er sei bequem und angenehm auf dem Kopf zu tragen. Die Belüftungsschlitze erfüllten ihren Zweck und sorgten für Abkühlung.

Des Weiteres sei er sehr gut verarbeitet und ohne auffindbare Mängel. Auch das Gewicht dieses Kletterhelm wird überhaupt nicht als störend empfunden, sondern die extreme Leichtigkeit sehr gelobt.

“FAQ”
Eine häufig vorkommende Frage ist nach dem Verwendungszweck dieses Kletterhelmes.

Der Black Diamond Vector wurde speziell für anstrengende und langwierige Kletterrouten im Hochgebirge entwickelt. Durch sein geringes Gewicht soll er dazu beitragen möglichst wenig Last für den Kletterer zu erwirken.

Für Sportkletterer oder beispielsweise als Fahrradhelm ist dieses Modell aber gänzlich ungeeignet, da bei diesen Arten von Helmen die Schutzanforderungen ganz andere sind, die der Vector nicht unbedingt erfüllen kann.

Platz 3: Edelrid Zodiac

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform des Edeltid Zodiac ist sehr gut. Er passt sich probelemlos an Ihren Kopf an, erzeugt keine Druckstellen und gibt Ihnen durch seine Leichtigkeit ein Gefühl der Freiheit.

Auch die Bewegungsfreiheit wird nicht eingeschränkt. Zudem wird Schwitzen durch die gute Belüftung des kletterhelmes größtenteils unterbunden, wodurch das gute Tragegefühl zusätzlich noch verstärkt wird.

Die Größenverstellbarkeit erfolgt durch ein drehbares Rädchen am Hinterkopf.

Diese Methode ist die aktuell einfachste auf dem Markt und ermöglicht Ihnen auch mit dem Kletterhelm auf dem Kopf die richtige Größe einzustellen.

Der Edelrid Zodiac ist eigentlich für Klettersteige und Bergtouren konzipiert worden.Der Fokus liegt deutlich auf dem Schutz Ihres Kopfes vor herabfallenden Objekten.

Dennoch kann er auch für das Sportklettern benutzt werden. Aber für diese Kletterrichtung gibt es mittlerweile auch sehr gute Kletterhelme, die speziell auf die hier auftretenden Gefahren ausgelegt sind.

Mit lediglich 380g fällt der Edelrid Zodiac gerade so noch in die Kategorie der Leichtgewichte.

Durch seine stabile Verbauart ist das aber völlig in Ordnung.

Die Belüftung des Kletterhelmes wird durch schmale Schlitze an der Seite des Zodiac gegeben.

Trotz der scheinbar wenig durchlässigen Öffnungen, die zu Ihrem eigenen Schutz so entwickelt wurden um Ihren Kopf dennoch vor Steinschlägen oder ähnlichem zu schützen, dringt genug Luft an Ihre Kopfhaut, um Schwitzen relati gut zu unterbinden.

Was fehlt ist ein Kinnpolster. Jedoch ist die Notwendigkeit eines solchen reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.

Manche legen sehr großen Wert auf das Vorhandensein des Kinnpolsters. Andere sind der Meinung es ist ein nettes Extra, aber kein Muss. Und wieder anderen dagegen ist es lästig und störend.

Hier müssen Sie für sich selbst entscheiden, ob es ein Muss, nettes Feature oder gar ein No Go für Ihren neuen Kletterhelm ist.

Kundenbewertungen
Fünf von neun Kunden bewerten den Edelrid Zodiac mit 5 von 5 Sternen. Die anderen vier vergaben 4 Sterne.

Besonders begeistert sind die Käufer von der sehr guten Passform. Der Kletterhelm sitze sehr gut am Kopf, sei angenehm zu tragen – auch über einen längeren Zeitraum, und durch sein geringes Gewicht sehr weiterzuempfehlen.

“FAQ”
Eine Frage von potentiellen Kunden ist, ob der Helm auch Stirnlampenclips besitzt.

Die Antwort ist ja. Auf dem Foto sind gelbe Aufätze am Kletterhelm zu sehen. Bei ihnen handelt es sich um Vorrichtungen, unter die man den Gummi der Stirnlampe durchziehen kann, sodass sie fest auf dem Zodiac sitzen bleibt.

Platz 4: Black Diamond Half Dome

Redaktionelle Einschätzung
Den Black Diamond Half Dome gibt es in zwei verschiedenen Größen. Einmal für einen Kopfumfang von 52 bis 59cm und einmal von 58 bis 63cm.

Die Verstellung ist durch die simple Handhabung durch ein Ratscheneinstellsystem einfach durchzuführen und auch in steilerem Gelände gut möglich. Zudem müssen Sie den Kletterhelm zum Verstellen nicht einmal absetzen, sondern können direkt am Kopf die richtige Größe einstellen.

Dieser Kletterhelm ist ausschließlich für Klettersteige konzipiert. Für Sportkletterer ist er nur sehr bedingt geeignet.

Um für guten Schutz gegen herabfallende Objekte zu sorgen wurde auf Belüftungsschlitze an der Oberseite des Helmes gänzlich verzichtet. Dafür ist er aber nicht speziell auf das Abfedern von Anschlägen am seitlichen Kopf z.b. an eine Felswand abgestimmt. Aus diesem Grund sollten Sportkletterer sich eher nach einem anderen, bessergeeigneten Modell umsehen.

Mit knapp 300g zählt dieser Kletterhelm eher zu den Leichtgewichten. Trotz seines geringen Gewichtes büßt er aber nichts in Sachen Sicherheit ein. Auch der Tragekomfort wird dadurch verbessert.

Die Leichtigkeit dieses Kletterhelmes lässt Sie fast vergessen, dass Sie einen Schutz auf Ihrem Tragen. Das kann sich besonders bei langen und anstrengenden Touren positiv auf Ihre Motivation auswirken und somit Ihre Freude an dem Trip erhöhen.

Die Belüftung dieses Helmes ist zwar ok, könnte aber besser sein. Links und rechts gibt es nur je zwei Löcher, die aber vor allem an heißeren Tagen nicht ausreichend sind, um für genug Luftzufuhr zur Verhinderung von Schwitzen zu sorgen.

Dennoch sind diese Löcher besser als gar keine und bieten immerhin ein bisschen Erfrischung für Ihren opf an den Seiten. Aus diesem Grund wäre dieser Helm eher für kältere oder kühlere Tage zu empfehlen.

Außerdem besitzt dieser Kletterhelm kein Kinnpolster. Die Notwendigkeit eines solchen ist aber reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.

Manche legen sehr großen Wert auf das Vorhandensein des Kinnpolsters. Andere sind der Meinung es ist ein nettes Extra, aber kein Muss. Und wieder anderen dagegen ist es lästig und störend.

Hier müssen Sie für sich selbst entscheiden, ob es ein Muss, nettes Feature oder gar ein No Go für Ihren neuen Kletterhelm ist.

Kundenbewertungen
Kunden heben vor allem die gute Qualität des Half Dome hervor.

Er sei gut verarbeitet, sorge für gute Belüftung und sei sehr angenehm auf dem Kopf zu tragen. Außerdem gebe er ihnen ein sehr gutes Gefühl in Punkto Sicherheit.

Auch das Einstellen der Größe sei leicht und schnell durchzuführen. Auch Neulinge auf diesem Gebiet hätten kein Problem mit dem Einstellungsrädchen.

Ein weiterer großer Pluspunkt sei, dass man den Umfang auch jederzeit und problemlos verstellen kann, wenn man den Kletterhelm bereits auf dem Kopf trägt.

“FAQ”
Interessierte erkundigen sich oft nach den Größenangaben, ob diese genau sind oder welche es denn überhaupt gibt.

Wie bereits weiter oben beschrieben gibt es zwei Größen, nämlich von 52 bis 59cm und von 58 bis 63cm. Laut Aussagen von Käufern seien die Größenangaben verlässlich und genau. Sie müssen also keine Bedenken haben, dass der Half Dome etwas größer oder kleiner ausfallen könnte.

Platz 5: SALEWA Toxo

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform des SALEWA Toxo wird von Kunden dieses Kletterhelmes sehr gelobt. Auch laut Meinung der Redaktion ist am Tragekomfort nichts auszusetzen.

Er zählt zu den bequemen, angenehm zu tragenden Helmmodellen, die in der Regel keine Druckstellen verursachen oder Kopfschmerzen durch zu enges Anliegen am Kopf auslösen.

Auch für größere und kleinere Köpfe als der Durchschnitt ist dieser Kletterhelm sehr gut geeignet. Durch seine Größenverstellbarkeit kann man mit fast jedem beliebigen Kopfumfang diesen Kletterhelm tragen.

Außerdem ist es Ihnen durch die individuelle Größenanpassung auch problemlos möglich an kälteren oder windigen Tagen unter dem Helm zusätzlich eine Mütze zu tragen ohne, dass Ihnen der Toxo zu klein wird.

Ein Pluspunkt des SALEWA Toxo ist definitiv die vielseitige Verwendbarkeit dieses Kletterhelmes. Er kann sowohl für Steilwände in der Halle oder im Freien verwendet werden, als auch als reiner Klettersteighelm.

Er erfüllt alle Anforderungen, um Ihren Kopf in allen möglichen Gefahrlagen bestmöglich zu schützen. Denn er verhindert sowohl das seitliche Anschlagen mit dem Kopf am Fels oder an der Wand, als auch das Aufschlagen von Gegenständen wie Steinen an der Kopfoberseite.

Wenn Sie also nach einem Helm suchen, der Sie in verschiedenen Situationen optimal schützen soll, dann sollten Sie auf jeden Fall über den SALEWA Toxo nachdenken.

Auch das Gewicht spielt heutzutage bei Kletterausrüstung eine immer wichtiger werdende Rolle. Hier kann der SALEWA Toxo punkten. Mit nur 358g zählt er zu den Leichtgewichten der Kletterhelme.

Durch die leichte Bauweise vermittelt er das Gefühl als hätten Sie gar keinen Helm auf dem Kopf. Während ein schwerer Kletterhelm die Motivation drücken und die Freude am Klettern mindern kann, passiert das mit einem Leichtgewicht wie dem Toxo mit Sicherheit nicht. Er gibt Ihnen eher ein Gefühl der Freiheit und Uneingeschränktheit.

Auch die gute Belüftung des SALEWA Toxo sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Schweißbildung wird durch wenige direkt am Kopf anliegende Flächen meistgehend verhindert und durch gute Belüftung zusätzlich unterbunden.

Besonders bei älteren Modellen war es oft der Fall, dass man unter dem Helm stark geschwitzt hat und das durch unzureichende Luftzufuhr zusätzlich noch verstärkt wurde. Wenn man dann auf dem Gipfel den Helm abgesetzt hat, hatte man sich schnell eine starke Erkältung einefangen.

Mit dem SALEWA Toxo kann Ihnen das nicht passieren, da jederzeit für guten Luftaustausch gesorgt ist und Schwitzen durch nur sehr wenige anliegende Flächen weitestgehend verhindert wird.

Was fehlt ist ein Kinnpolster. Jedoch ist die Notwendigkeit eines solchen reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.

Manche legen sehr großen Wert auf das Vorhandensein des Kinnpolsters. Andere sind der Meinung es ist ein nettes Extra, aber kein Muss. Und wieder anderen dagegen ist es lästig und störend.

Hier müssen Sie für sich selbst entscheiden, ob es ein Muss, nettes Feature oder gar ein No Go für Ihren neuen Kletterhelm ist.

Kundenbewertungen
Die Käufer des SALEWA Toxo sind besonders begeistert vom geringen Gewicht dieses Kletterhelmes.

Wenn sie ihn tragen vergessen viele, dass sie einen Helm tragen, weil er durch seine Leichigkeit kaum auf dem Kopf spürbar sei. Das sei besonders bei längeren und anstrengenderen Touren ein großer Vorteil, da sie so nicht das Gefühl hätten zusätzlich zur anderen Ausrüstung noch viel Extragewicht tragen zu müssen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Verstellbarkeit des Helmes. Auch Kletterer mit größerem Kopfumfang können ihn verwenden, da man ihn bis zu einem Kopfumfang von 63cm erweitern kann. Die kleinste Einstellung liegt bei 53cm.

Die Größe sei einfach durch ein Rädchen an der Rückseite des Kletterhelmes zu verstellen, die einwandfrei funktioniere und auch die eingestellte Größe auch bei langem Tragen beibehalten.

Auch in Sachen Tragekomfort loben die Kunden den SALEWA Toxo.

Er sei bequem und verursache auch bei längeren Touren mit dem Kletterhelm auf dem Kopf keine Druckstellen oder andere Beschwerden. Auch die Schweißabfuhr sei gut und schnell und der Kopf sei auch nach längerem Tragen des Helmes nicht nassgeschwitzt.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Toxo ein Allrounder ist. Man kann ihn also sowohl in der Steilwand, in der Halle oder im Freien, al auch im Klettersteig und anderen Bergtouren bedenkenlos tragen.

Kunden, die diesen Kletterhelm bereits gekauft und getragen haben bestätigen dies und loben ihn für seine guten und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Die einzige Kritik, die dieser Helm einstecken muss ist, dass er bei der größtmöglichen Einstellung für den Kopfumfang nicht gut passt.

Kunden berichten, dass der Verschlussriemen an den Ohren drückt, wenn die größtmögliche Einstellung benötigt wird. Er reibe an der Rückseite der Ohren und sei dadurch sehr unangehm zu tragen für Kletterer mit großem Kopfumfang.

“FAQ”
Oft wird sich nach den Normen gefragt, denen der SALEWA Toxo entspricht. Einereit entspricht er der deutschen Norm für Kletterhelme EN 12492. Das bestehen dieser Tests ist Voraussetzung, um dieses Modell auf dem deutschen Markt anbieten zu können.

Desweiteren entspricht er ebenso den Vorschriften der UIAA 106-Norm, die aktuell noch freiwillig ist. Die Test der UIAA sind noch schärfer als die der EN-Norm und weisen also auf eine sehr gute Qualität des Kletterhelmes hin. Unter anderem wird hierbei darauf geachtet, dass die Kraft – im Falle eines Steinschlags – besipielsweise möglichst in geringer Intensität auf den Kopf übertragen wird.

Eine weitere Frage, die bei potentiellen Kunden immer wieder auftaucht ist, ob dieser Helm auch zum Fahrrad fahren verwendet werden kann.

Hiervon müssen wir klar und deutlich abraten. Dieser Kletterhelm hat zwar Sicherheitnormen bestanden. Diese sind aber ausschließlich für den Klettersport entwickelt und entprechen somit nicht automatisch auch den Normen, die zur Freigabe als Kopfschutz für das Fahrrad fahren notwendig sind.

Platz 6: Edelrid Shield II

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform des Edelrid Zodiac ist sehr gut. Der Kletterhelm passt sich schnell an Ihren Kopf an, sodass er keine Druck- oder Wetzstellen erzeugt.

Durch die einfache Einstellung der richtigen Kopf- bzw. Helmgröße, die auch ganz einfach mit einem Rädchen am Hinterkopf während dem Tragen des Zodiac angepasst werden kann, passt er für fast jeden Kopf.

Außerdem wird dadurch ermöglicht, dass man zwischendurch auch eine Mütze unter dem Kletterhelm tragen kann, ohne Druckstellen in Gefahr zu nehmen oder sich einen zweiten Kopfschutz kaufen und auf die Tour mitnehmen zu müssen.

Konzipiert wurde der Zodiac für Bergtouren und Klettersteigtouren. Der Fokus liegt auf dem Schutz Ihres Kopfes vor herabfallenden Steinen und anderen Objekten.

Dennoch kann er auch fürs Sportklettern verwendet werden, da er Ihren Kopf auch seitlich gut schützt. Hierfür ist er allerdings nicht unbedingt die Ideallösung.

Mit einem Gewicht von circa 300g gehört er zu den Leichtgewichten unter den Kletterhelme.

Er ist kaum auf dem Kopf wahrnehmbar. Durch seine geringe Last ist er besonders für lange und anstrengende Touren geeignet, auf denen jedes Gramm an Zusatzgewicht wichtig ist, um Kräfte zu sparen.

Des Weiteren ist durch die seitlichen Schlitze für ausreichend Belüftung gesorgt, sodass das Schwitzen unter dem Helm größtenteils unterbunden wird..

Kundenbewertungen
Kunden des Edelrid Shield II loben besonders den guten Sitz und das gute Tragegefühl dieses Kletterhelmes. Auch das gute und schnelle anpassen an den Kopf werden hervorgehoben. Zudem sind die integrierte Stirnlampenhalterung, das geringe Gewicht und die leicht verstellbare Größe weitere große Pluspunkte.

Einzige Kritik an diesem Kletterhelm ist das etwas schwierigere Öffnen des Riemenverschlusses vom Kinnband. Besonders mit Handschuhen sei es etwas hakeliger.

Platz 7: Petzl Meteor

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform dieses Kletterhelms wird von der Reaktion als sehr gut eingeschätzt. Er drückt nicht auf dem Kopf, weist ein gutes Belüftungssystem zum Unterbinden von Schwitzen auf und ist zudem größenverstellbar.

Dadurch spricht nichts dagegen diesen Helm auszuprobieren und zu sehen, ob er auch auf Ihrem Kopf gut sitzt und passt. Durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten, sollte das jedoch kein Problem darstellen.

Den Petzl Meteor gibt es in zwei verschiedenen Größen. Einmal für einen Kopfumfang von 48 bis 56 und einmal von 53 bis 61cm.

Die Verstellung ist durch die simple Handhabung einfach durchzuführen und auch in steilerem Gelände gut möglich. Außerdem sind die Größenangaben sehr verlässlich.

Bei diesem Kletterhelm handelt es sich um ein Modell, dass speziell für Klettersteige und Hochtouren konzipiert wurde.

Die ausschließlich seitlich angebrachten Belüftungsschlitze weisen darauf hin. Dadurch ist die Oberseite des Helmes komplett geschlossen und kann so optimalen Schutz für Ihren Kopf vor herabfallenden Objekten oder Steinschlag bieten.

Sportkletterer sollten sich nach einem anderen Modell umsehen.

Mit lediglich 227g zählt der Petzl Meteor zu den Leichtgewichten unter den Kletterhelmen.

Durch sein geringes Gewicht merkt man kaum, dass man einen Helm auf dem Kopf hat. Das ist vor allem bei längeren und anstrengenden Klettertouren ein großer Vorteil, weil ein schwerer Kletterhelm oftmals an der Motivation nagt und so die Tour weniger angenehm erscheinen lassen kann.

Der Petzl Meteor ist ein Kletterhelm, der ausschließlich für Klettersteige konzipiert ist.

Die Belüftungsschlitze sind nur an der Seite angebracht und nicht oben am Helm, um die Verletzungsgefahr durch von oben herunterfallende Gegenstände oder Steine bestmöglich zu verringern. Dennoch ist eine gute Belüftung zwischen Kopf und Helm gewährleitet.

Was fehlt ist ein Kinnpolster. Jedoch ist die Notwendigkeit eines solchen reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.

Manche legen sehr großen Wert auf das Vorhandensein des Kinnpolsters. Andere sind der Meinung es ist ein nettes Extra, aber kein Muss. Und wieder anderen dagegen ist es lästig und störend.

Hier müssen Sie für sich selbst entscheiden, ob es ein Muss, nettes Feature oder gar ein No Go für Ihren neuen Kletterhelm ist.

Kundenbewertungen
Besonders die Passform wird von den Kunden des Petzl Meteor shr gelobt.

Dieser Kletterhelm sei angenehm zu tragen, verursache keine Druckstellen und es werde wegen seines geringen Gewichtes oftmals fast vergessen, dass man überhaupt einen Kletterhelm auf dem Kopf habe.

Des Weiteren seien die Größenangaben sehr genau. Auch die Verstellung der Größe für verschiedene Kopfumfänge sei schnell und einfach vorzunehmen.

Es gebe keine Ungenauigkeiten, was die Größenangaben betrifft. Auch die Anpassung an den eigenen Kopf sei problemlos und auch in schwierigem Gelände relativ einfach vorzunehmen.

“FAQ”
Der Petzl Meteor hat als erster Kletterhelm überhaupt einen Magnetverschluss am Kinnriemen.

Aufgrund der geringen bzw. fehlenden Erfahrung der Kletterer mit dieser Verschlussmöglichkeit möchten interessierte potentielle Kunden veständlicherweise wissen, ob das auch eine gute und vor allem sichere Variante ist.

Von Kunden, die diesen Helm bereits gekauft haben werden aber jedwede Verunsicherungen aus der Welt geräumt. Laut ihnen ist diese neue Methode ohne Sicherheitsmängel und relativ einfach handhabbar.

Platz 9: Mammut Rock Rider

Redaktionelle Einschätzung
Die Passform des Rock Riders wird von der Reaktion als sehr gut bewertet. Er drückt nicht auf dem Kopf, weist ein sehr gutes Belüftungssystem auf, das starkes Schwitzen unterbindet, und ist zudem größenverstellbar.

Durch die variable Größenverstellung des Kletterhelmes passt er auch Kletterern mit schmälerem Kopf oder größerem Kopfumfang. Oder Sie können eine Mütze problemlos unter dem Helm aufsetzen, da Sie ihn jederzit weiter oder enger machen können.

Auch die Riemen sind in ihrer Länge einfach verstellbar und sorgen damit für zusätzliche Sicherheit und Tragekomfort.

Der Rock Rider kann sowohl für alpine Touren als auch für Klettersteige oder in der Kletterhalle verwendet werden. Damit zählt er zu den Allroundern unter den Kletterhelmen.

Er bietet sowohl ausreichend Schutz vor herabfallenden Gegenständen, wie Steinen, was besonders bei Touren in den Hochgebirgen unabdingbar ist, als auch vor seitlichen Anschlagen an der Wand, egal ob ob in der Halle oder am Fels, was vor allem beim Sportklettern eine wichtige und unverzichtbare Eigenschaft eines Kletterhelmes sein sollte.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Bewertung von Kletterhelmen ist das Gewicht. Der Mammut Rock Rider gehört mit 440g nicht mehr zu den Leichtgewichten der Helme.

Dennoch gibt er durch seine sehr gute Passform dem Träger ein Gefühl der Freiheit am und um den Kopf. Gefühlt ist er aslo gar nicht so schwer, als der Vergleich zu anderen Kletterhelmen anfangs vermuten lässt.

Was dieser Helm nicht besitzt ist ein Kinnpolster. Jedoch ist die Notwendigkeit eines von Kletterer zu Kletter verschieden.

Manche legen sehr großen Wert auf das Vorhandensein des Kinnpolsters. Andere sind der Meinung es ist ein schönes Extra, aber kein Muss. Und wieder anderen dagegen ist es lästig und störend.

In diesem Fall müssen für sich selbst entscheiden, ob es ein Muss, nettes Feature oder gar ein No Go für Ihren neuen Kletterhelm ist

Kundenbewertungen
Besonders gelobt wird dieser Kletterhelm für seine Größenverstellbarkeit. Durch ein Rädchen am Hinterkopf kann man den Helm sehr gut und einfach an den eigenen Kopfumfang angepasst werden.

Auch da Tragen einer zusätzlichen Mütze unter dem Helm stellt dadurch kein Problem mehr dar. Dadurch ist es nicht mehr nötig einen Kletterhelm für den Sommer und einen für kältere Tage zu kaufen.

Ebenso wird der gute Komfort des Rock Riders von anderen Kunden hervorgehoben.

Einerseits sei die Belüftung sehr gut, womit Schwitzen größtenteils unterbunden werden kann. Andererseits falle er durch seine Leichtigkeit kaum auf, sodass man beim Klettern oftmals gar nicht das Gefühl hat als würde man einen Kletterhalem tragen.

Hinzu kommt, dass er keine Druckstellen verursacht oder anderweitige Mängel aufweist, die das Tragen dieses Modells unangenehm gestalten würden.

Zudem sei die Allround-Fähigkeit des Rock Riders sehr gut. Er kann sowohl zum Sportklettern als auch bei alpinen Touren ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden.

Egal ob in der Halle oder im Freien, er erfüllt alle Anforderungen und schützt Ihren Kopf bestmöglich vor diversen Gefahren, wie Steinschlägen oder vor einem harten seitlichen Anschlagen Ihres Kopfes am Fels oder an der Kletterwand.

“FAQ”
Eine oft vorkommende Frage ist die Frage nach der Größe. Beim Mammut Rock Rider gibt es zwei veerschiedene Versionen.

Die Größe 1, die einen Kopfumfang von 52 bis 57 umfast und die Größe 2, die die Größen von 56 bis 61 abdeckt. Beachten Sie also beim Kauf, welche Größe Sie benötigen, um keine unnötigen Wartezeiten durch Umtausch in Kauf nehmen zu müssen.

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie einen Kletterhelm kaufen

Sie sind sich noch nicht ganz sicher welchen Kletterhelm Sie kaufen sollen? Oder haben Sie sich bereits für ein Modell entschieden und wollen nochmal auf Nummer sicher gehen auch die richtige Entscheidung zu treffen?

Dann nutzen Sie doch unseren Ratgeber bevor Sie eine endgültige Wahl treffen. Dabei gehen wir alle wichtigen Punkte durch, die für Ihre Kaufentscheidung relevant sind, sodass Sie am Ende für sich selbst beurteilen können, welches Modell die beste Wahl ist.

Wann macht es Sinn einen Kletterhelm zu kaufen?

Sie benötigen einen Kletterhelm, wenn Sie vor haben in den Bergen Klettersteige oder Touren zu gehen, die steiles Gelände durchqueren. Besonders bei Gefahr durch Steinschlag ist ein guter Schutz Ihres Kopfes unabdingbar.

Welcher Kletterhelm passt am besten zu Ihnen?

Nicht jeder Helm passt zu jedem Kopf. Wenn er zu groß oder zu klein ist, oder anderweitig nicht richtig sitzt, bietet er nicht die nötige Sicherheit, die notwendig ist um mit gutem Gewissen der eigenen Gesundheit gegenüber Klettertouren zu machen.

Sie sollten besonders darauf achten, dass der Kopfschutz keine Druckstellen verursacht. Besonders bei längerem Tragen hat das großen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden und damit auch auf Ihre Sicherheit. Dieser Faktor ist keinesfalls zu unterschätzen.

Außerdem beeinflusst auch das Gewicht des Kletterhelmes den Tragekomfort. Je leichter er ist, desto weniger störend wird er empfunden.

Der Kopfschutz sollte zudem auch fest am Kopf sitzen, um im Ernstfall nicht heruntergerissen zu werden. Auch für genügend Belüftung des Kopfes sollte gesorgt sein, da der Helm oft mehrere Stunden lang getragen wird.

Die Farbe des Helmes sollte dabei eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dennoch, wenn man die Wahl hat, sollte man sich eher für knallige und im Gebirge auffallendere Modelle entscheiden. Das kann bei Unfällen eine große Hilfe für die Bergretter sein, die Sie so mitunter schneller finden können. Dennoch sollte immer eine sehr gute Passform des neuen Kletterhelmes im Vordergrund stehen.

Verschiedene Helmtypen: Ihre Vor- und Nachteile

Hartschalenhelm

Ein Hartschalenhelm besteht grundsätzlich aus zwei Teilen: Der Schale, die aus hartem Plastik besteht, und einem Gurtsystem, das die Verindung zum Kopf herstellt.

Die Helmschale nimmt bei einer Krafteinwirkung die Energie auf und überträgt sie über das Gurtsystem an den Kopf. Dadurch ist diese Art des Kletterhelms besonders stabil und kann auch mehrere Belastungen gut übertehen. Dennoch sollte der Helm bei zu großen Einschlägen ausgetauscht werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Trennung von Helm und Gurt genug Freiraum zwischen Kopf und Schale besteht, sodass die Luft dazwischen gut zirkulieren kann. Einerseits schwitzen Sie so weniger. Und andererseits können Sie durch die leicht verstellbare Größe auch problemlos eine Mütze unter Ihrem Kletterhelm tragen.

Einziger Nachteil dieser Helmvariante ist, dass sie schwerer als die anderen beiden Arten ist. Dieser Helm ist besonders beim Alpinklettern zu empfehlen.

Hartschaumhelm

Schaumschalenhelme bestehen aus einem stoßdämpfenden Schaumschalen kern, der von einer dünnen Schicht aus Hartplastik überzogen ist. Wenn nun eine Kraft einwirkt, so federt der Helm diese ab indem er sich verformt.

Das führt dazu, dass er empfindlicher als andere Helmarten ist und nach jeder Krafteinwirkung ersetzt werden sollte. Außerdem wird die Kraft nicht so stark über den ganzen Kopf verteilt, wie beispielsweise beim Hartschalenhelm.

Dafür ist er aber leichter und bietet eine gute Isolation des Kopfes durch den Schaum. Diese Art von Helm ist besonders gut für das Sportklettern geeignet.

Hybridschalenhelm

Der Hybridschalenhelm ist ein Mittelding zwischen dem Hartschalen- und dem Schaumschalenhelm. Er besteht aus einer harten Schicht aus Hartplastik und einer darunter am Kopf anliegenden Schaumschale. Dadurch vereint er die wesentlichen Eigenschaften der anderen beiden Typen.

Er schützt den Kopf sowohl durch die Hartplastikschicht, als auch zusätzlich durch die Schaumschicht. Dadurch wird dieser Helm besonders stabil und bietet daher einen sehr guten Schutz gegen Steinschlag oder andere Gefahren. Sein Gewicht liegt zwischen dem der beiden anderen Kletterhelmarten. Außerdem ist er gut belüftet.

Wie viel kostet ein guter Kletterhelm?

Wenn es um die eigene Sicherheit geht, sollte man nicht knausrig sein. Der Preis für einen guten Kletterhelm liegt in der Regel zwischen 50 und 150 Euro.

Der Preisunterschied ist vor allem durch das Vorhandensein oder nicht-Vorhandensein von gewissen Extras, wie eine präzisere Größeneinstellung zu erklären. Hier muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was sein Kletterhelm alles haben soll oder worauf man auch verzichten kann.

Von Modellen unter 50 Euro sollte man grundsätzlich lieber die Finger lassen. Auch von gebrauchten Helmen ist dringend abzuraten, da es nicht mehr nachvollziehbar ist, ober der Helm bereits Beschädigungen erhalten hat.

Wann müssen Sie Ihren Kletterhelm austauschen?

Damit Ihr Helm immer die geforderte Sicherheit bieten kann muss er regelmäßig ausgetauscht werden.

Bei einer stärkeren Krafteinwirkung, wie beispielsweise einem Steinschlag, sollten Sie den Helm grundsätzich immer austauschen. Auch wenn von aßen keine Schäden sichtbar sind, kann er ernsthaft beschädigt worden sein und bei dem nächsten Vorkommnis nicht mehr ausreichend Sicherheit bieten.

Wenn Ihr Kopfschutz schon etwas älter ist sollten Sie auch darauf achten, dass keine Schäden anderweitigen Schäden entstanden sind, wie etwa durch Schweiß. Nach Empfehlung der Hersteller sollte ein Kletterhelm alle fünf Jahre durch einen neuen ersetzt werden.

Entscheidung: Welche Arten von Kletterhelmen gibt es und welcher ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Kletterhelmen unterscheiden:

  • Hartschalenhelm
  • Hartschaumhelm
  • Hybridhelm

Bei jeder Art ist der Aufbau des Helms ein anderer, wodurch individuelle Vorteile und Nachteile entstehen. Welcher Helm der richtige ist, hängt von der geplanten Nutzung und von den jeweiligen Komfortwünschen, etwa bei Gewicht oder Stabilität, ab.

Um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen und einen optimalen Helm für dich zu finden, stellen wir im folgenden Abschnitt die verschiedenen Arten von Kletterhelmen genauer vor und listen die Vorteile und Nachteile übersichtlich auf.

Wie funktioniert ein Hartschalenhelm und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hartschalenhelme werden vor allem bei professionellen Kletterarbeiten genutzt, wie etwa Höhenarbeiten und Rettungseinsätzen, sind aber mittlerweile auch beim Sport- und Freizeitklettern teilweise in Benutzung.

Die Hartschalenhelme bestehen aus einer dicken und robusten Kunststoffschale, die einen guten Schutz bei Stürzen, Steinschlag oder anderen herunterfallenden Gegenständen bieten. Die Helme halten auch mehrfach hohen Belastungen stand, bei größeren Beschädigungen sollte der Helm aber ausgetauscht werden.

Vorteile
  • Sehr stabil
  • Gute Belüftung
  • Preisgünstig
  • Größenverstellbar
Nachteile
  • Hohes Gewicht

Die Helmschale und das Gurtsystem sind voneinander getrennt, sodass eine gute Belüftung ermöglicht wird und man unter dem Helm nicht so stark schwitzt. Außerdem ermöglichen die Gurte ein schnelles Verstellen der Größe des Helmes, sodass dieser auch beim Tragen von Mützen oder auf andere Personen flexibel eingestellt werden kann.

Des Weiteren sind Hartschalenhelme im Vergleich zu In-Mold-Helmen relativ preisgünstig. Sie haben nur einen Nachteil: sie sind schwerer als die anderen beiden Arten von Kletterhelmen.

Wie funktioniert ein Hartschaumhelm und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

In-Mold-Helme kommen hauptsächlich im Sport- und Freizeitklettern zum Einsatz. Sie besitzen eine sehr dünne Hartplastikschale unter der ein Schaumschalenkern – meist aus Styropor – liegt. Letzterer dient der Isolation des Kopfes. Wenn Kraft auf den Helm einwirkt, bricht das Styropor und dämpft damit den Stoß größtenteils ab.

Durch ihr leichtes Gewicht und die weiche, angenehme Passform bieten In-Mold-Helme einen besonders hohen Tragekomfort. Da die meisten Kletterhelme dieser Art integrierte Belüftungsöffnungen besitzen, ist eine gute Luftzirkulation am Kopf möglich, sodass man nicht so stark schwitzt.

Vorteile
  • Gute Isolation
  • Sehr leicht
  • Hoher Tragekomfort
  • Gute Belüftung
Nachteile
  • Sehr stoßempfindlich
  • Leicht zerbrechlich
  • Relativ teuer

Viele In-Mold-Helme sind außerdem auch für andere Sportarten, wie Rodeln, Skifahren oder Radfahren zugelassen. Die Eignung für andere Sportarten kann in den Herstellerinformationen nachgelesen werden. Durch die hohe Stoßempfindlichkeit sind die In-Mold-Helme jedoch meist sehr leicht zerbrechlich.

Man muss sie meist nach jeder hohen Belastung austauschen. Selbst beim Fallenlassen auf den Boden oder beim Anstoßen an einen Felsen kann der Helm schon kaputt gehen. Zudem sind In-Mold-Helme durch die gute Isolation des Kopfes und den hohen Verarbeitungsaufwand relativ teuer.

Wie funktioniert ein Hybridhelm und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hybridhelme vereinen die Eigenschaften von Hartschalen- und In-Mold-Helmen und bestehen aus einer dickeren Hartplastikschale und einem Schaumschalenkern. Dadurch sind sie relativ robust und nicht so stoßempfindlich wie In-Mold-Helme.

Vorteile
  • Relativ robust
  • Preisgünstig
  • Gute Belüftung
Nachteile
  • Mittleres Gewicht
  • Geringe Stoßabsorbtion

Das Gewicht der Hybridhelme liegt zwischen dem von Hartschalen- und In-Mold-Helmen. Zudem sind Hybridhelme preisgünstiger als In-Mold-Helme. Durch die gute Belüftung schwitzt man wenig unter dem Kletterhelm.

Die Stabilität ist durch die dünnere Hartschale nicht so gut wie bei Hartschalenhelmen und Isolation des Kopfes ist nicht so komfortabel wie bei In-Mold-Helmen. Hybridhelme bieten damit aber die beste Mischung zwischen Komfort und Stabilität bei Kletterhelmen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Kletterhelme vergleichen und bewerten

Passform

Ein Kletterhelm sollte in erster Linie sehr gut passen. Er sollte keine Druckstellen haben, weder zu klein, noch zu groß sein und perfekt auf Ihrem Kopf sitzen. Sobald irgendeine Kleinigkeit nicht passt oder Sie sich nicht zu 100 Prozent mit dem Modell wohl fühlen, sollten Sie weiter nach einem anderen, ideal sitzenden Kletterhelm suchen.

Denn wenn Sie durch Probleme mit Ihrem Helm abgelenkt sind, können Sie sich nicht ausreichend aufs Klettern konzentrieren und bringen sich so unnötig selbst in Gefahr.

Größenverstellbarkeit

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Verstellbarkeit der Größe des Kletterhelmes. In der Regel ist die Verstellspanne von 53 bis 62 cm. Hilfreich ist diese Funktion vor allem dadurch, dass man beispielsweise auch eine Mütze unter den Helm aufsetzen kann.

Man muss einfach nur am Rädchen an der Rückseite des Kopfschutzes drehen um so die Größe zu verändern. Dadurch benötigen Sie nicht mehrere Helme verschiedener Größen für kalte und warme Tage.

Verwendung

Wie bereits bei den Kletterhelmarten kurz angesprochen ist es sinnvoll seinen Helm auch nach den geplanten Touren auszuwählen. Wenn Sie also eher der Sportkletterer sind, empfiehlt sich besonders der Schaumschalenhelm.

Denn er beugt auch Verletzungen beim Zusammenstoß von Kopf und Steinwand vor. Wenn Sie aber eher der Alpinkletterer sind, schützt der Hartschalenhelm besser vor den dort auftretenden Gefahren wie etwa Steinschlag.

Gewicht

Auch das Gewicht Ihres Kletterhelmes ist nicht zu unterschätzen. Je leichter der Kopfschutz ist, desto weniger störend wird er in der Regel von Ihnen empfunden. Und desto mehr Freude haben Sie bei Ihrer Klettertour.

Außerdem schont ein leichter Kletterhelm auch ihre Kraftreserven. Dieser Faktor wird zwar oft unterschätzt, kann aber vor allem bei langen und anstrengenden Touren einen großen Unterschied machen. Denn wenn bereits Ihre Motivation unter dem zu tragenden Gewicht leidet, wirkt sich das auch negativ auf Ihre Leistungsfähigkeit aus.

Ausreichend Belüftung

Um nicht zu sehr unter dem Kletterhelm zu schwitzen ist eine gute Belüftung notwendig. In der Regel haben die Helme 8 bis 10 Schlitze durch die die Luft an den Kopf gelangt. Es gibt aber durchaus auch Helme mit mehr. Bei Modellen mit weniger als 8 Schlitzen sollte man eher Abstand nehmen.

Grundsätzlich gilt, je mehr Belüftungsöffnungen ein Kletterhelm hat, desto besser ist die Luftzufuhr zum Kopf gewährleistet und desto weniger schwitzt man.

Kinnpolster

Einige Kletterhelme haben am Verschlussriemen ein Kinnpolster. Das soll Tragen des Helmes angenehmer machen und dafür sorgen, dass sich der Verschlussriemen am Kinn nicht in die Haut schneidet.

Für manche ist es ein Muss, anderen dagegen ist es nicht so wichtig und für manche ist es sogar ein No Go. Das muss letztlich jeder selbst entscheiden. Am besten probiert man beim Helmkauf aus, ob man lieber eines hätte oder nicht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.alpin.de/home/news/8399/artikel_kletterhelme_das_sollten_sie_wissen.html


[2] http://outside-stories.de/blog/kaufberatung-kletterhelme/6117


[3] https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/bunte-helmvielfalt-keiner-fuer-alle-ld.85524

Bildquelle: pixabay.de / 445693

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