Kescher

Kescher sind unerlässlich für jeden Hobby- und Profiangler und ermöglichen das einfache und waidgerechte Herausziehen des Fisches aus dem Wasser. Es gibt für jeden Einsatzbereich spezielle Kescher. Karpfen-, Raubfisch-, und Watkescher sind genauso erhältlich wie platzsparende Klappkescher. Diese unterscheiden sich in Größe und Konstruktion teils erheblich.

Mit unserem großen Kescher Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den passenden Kescher für dich zu finden. Wir haben Kescher mit verschiedenen Funktionen für jeden Einsatzbereich verglichen und jeweils die Vor- und Nachteile aufgelistet. Mit diesem Vergleich soll dir die Kaufentscheidung so leicht wie möglich gemacht werden.



Das Wichtigste in Kürze

  • Kescher sind essentieller Bestandteil deiner Angelausrüstung und unbedingt notwendig, da es häufig gesetzlich vorgeschrieben ist, einen Kescher mitzuführen.
  • Es gibt eine breite Produktpalette für verschiedene Einsatzbereiche. Klapp- und Teleskopkescher sind ebenfalls verbreitet. Welcher Kescher für dich der Richtige ist, hängt maßgeblich davon ab, welche Fische du im Normalfall angelst.
  • Einsteigermodelle sind bereits ab 20 € erhältlich. Gute Allroundmodelle kosten etwa 80 – 100 €, high-end Kescher bis zu 300 €.

Kescher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Einsteigerkescher

Dieser Teleskopkescher ist ein solider Allroundkescher zu einem günstigen Preis. Die Stablänge kann zwischen 60 cm und 175 cm gewählt werden. Der Durchmesser der Netzöffnung beträgt 40 cm.

Das Modell ist bei den Kunden sehr beliebt. Der günstige Preis, die einfache Handhabung und das leichte Gewicht werden besonders hervorgehoben. Dieser Kescher eignet sich besonders für Einsteiger und Gelegenheitsangler, die einen Kescher für Allroundeinsätze suchen.

Der beste Klappkescher

Dieser Kescher mit dreieckigem Netz kombiniert mehrere Vorzüge. Der Klappmechanismus macht den Transport einfach, das Netz ist gummiert und der Aluminiumstab sehr stabil. Der Kescher ist in vielen Größen zwischen 240-270 cm Stablänge, 60 x 60 cm – 80 x 80 cm Netzgröße sowie verschiedenen Netztiefen erhältlich.

Die Kunden heben die Langlebigkeit und das kleine Packmaß besonders hevor. Diese Eigenschaften machen den DAM Hammerkopf Kescher ‘Bärenstark’ zu einem idealen Begleiter zum Raubfischangeln, ohne auf die Vorzüge eines Klappkeschers verzichten zu müssen.

Der beste Watkescher

Der beste Watkescher kommt aus dem Hause Balzer. Mit nur 322 Gramm erfüllt dieser die besonderen Anforderungen an Watkescher mühelos. Darüberhinaus bietet der Kescher die Vorzüge eines gummierten Netzes zu einem günstigen Preis.

Besonders gelobt wurde von den Kunden das leichte Gewicht, die optimale Größe und die unkomplizierte Reinigung. Diese Eigenschaften machen den Balzer – Never Hook, Never Smell – Watkescher zum idealen Begleiter zum Watkeschern.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Kescher kaufst

Benötige ich einen Kescher?

Kurz und knapp: Ja!

An vielen Gewässern besteht eine Kescherpflicht. Aus rechtlicher Sicht ist es jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt, ob ein Angler einen Kescher verpflichtend mitführen muss. Auch können Vereine an ihren Gewässern eine Kescherpflicht aussprechen. Unter Umständen darf dann ohne Kescher nicht geangelt werden. Du solltest dich im Vorfeld auf jeden Fall über die Vorgaben an deinem Angelgewässer informieren.

Ein Kescher ist unverzichtbarer Bestandteil jeder Angelausrüstung.

Aus Gründen des Tierschutzes solltest du allerdings in jedem Fall einen Kescher mitführen und zum landen der Fische verwenden. Dies ist die einfachste und tierschützendste Möglichkeit, einen Fisch an Land zu ziehen. Es gibt eine große Produktpalette, aus denen du den optimalen Kescher für deine Zwecke auswählen kannst.

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Ein Kescher sollte jederzeit griffbereit sein, um jederzeit schnell auf einen Biss reagieren zu können. Lege ihn dazu ausgeklappt und ausgefahren neben dich.
(Bildquelle: pexels.com / snapwire)

Welche Arten von Keschern gibt es?

Grundsätzlich können 4 verschiedene Arten von Keschern unterschieden werden. Dies hängt immer vom gewünschten Einsatzzweck ab.

Kescherart Einsatzzweck
Allroundkescher

Vielseitig einsetzbar

Für Angler, die häufig Gewässer und/oder Fischart wechseln

Watkescher

Watangeln

Für Fliegen- und Spinnfischer

Geringes Gewicht

i.d.R. nicht klapp- oder teleskopierbar

Raubfischkescher

Besonders für Hecht und Zander geeignet

Robuste Bauweise

Häufig recht groß

Auch als Allroundkescher geeignet

Karpfenkescher/Großfischkescher

Schonende Netze

Große Rahmengröße

Meist zusammensteckbar

In welcher Größe sollte ich einen Kescher kaufen?

Die Antwort hängt von Einsatzzweck und -ort ab. Allerdings solltest du es vermeiden, einen zu kleinen Kescher einzusetzen.

Der Grundsatz lautet: lieber eine Nummer zu groß als eine Nummer zu klein.

Ein großes Netz schont den Fisch und vereinfacht die Handhabung und Landung des Fisches. Passt ein geangelter Fisch nur knapp in den Kescher, muss er unter Umständen zunächst in Position gebracht werden. Dies bedeutet Stress für den Fisch und für den Angler die ärgerliche Gefahr eines Fischverlustes. Eine Netzgröße von 40 x 40 cm sollte nur in Ausnahmefällen unterschritten werden.

Welche verschiedenen Materialien gibt es?

Je nach Einsatzzweck und Preis gibt es Kescher aus verschiedenen Materialien. Einsteigermodelle bestehen häufig aus Kunststoff, das Netz aus Polyestergewebe.

Karpfenkescher

Da Karpfen häufig groß und schwer sind, steigen die Anforderungen an den Kescher. Häufig sind diese aus Kohlefaser oder Carbon hergestellt. Dies macht den Stiel flexibel und langlebig. Dieser ist in der Regel länger und flexibler als ein Raubfischkescher. Mit einem Karpfenkescher wird der Fisch jedoch nie komplett aus dem Wasser gehoben.

Das Netz besteht meistens aus Polyestergewebe. Diese hochwertigen Materialien haben natürlich ihren Preis, sodass Karpfenkescher nicht ganz preisgünstig sind.

Raubfischkescher

Da mit einem Raubfischkescher die Fische meist komplett aus dem Wasser gezogen werden bestehen diese aus robusteren Materialien. Die Stiele sind kürzer als bei einem Karpfenkescher und bestehen häufig aus Aluminium. Viele Hersteller verstärken einzelne Teile zusätzlich mit Edelstahlbauteilen.

Das Netz ist gummiert, wodurch es leicht abwaschbar ist und den Fisch schont. Außerdem verfangen sich Angelhaken viel seltener in gummierten Netzen.

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Raubfischkescher eignen sich besonders für Hechte und Zander. Durch die stabile Konstruktion lassen sich auch zappelnde Fische problemlos an Land ziehen; ein gummiertes Netz schützt den Fisch vor unnötigen Verletzungen.
(Bildquelle: pixabay.com / astro_ice)

Watkescher

Watkescher stellen eine Mischung aus beiden Typen dar und sind in vielfältigen Ausführungen erhältlich. Bei den Stielen sind fast alle Materialien zu finden, die Netze können gummiert oder nicht gummiert sein. Im Einzelfall solltest du dein Budget sowie deine Einsatzzwecke in die Entscheidung miteinbeziehen.

Was kostet ein Kescher?

Die Preisspanne bei einem Kescher ist relativ groß – abhängig von Material und Verarbeitung.

Einsteigermodelle sind bereits ab ca. 20 € erhältlich.

Wenn du nur gelegentlich angelst, kann ein Einsteigerkescher für ca. 20 – 30 € für dich völlig ausreichend sein. Je hochwertiger Material und Verarbeitung, desto teurer wird natürlich das Endprodukt. Große high-end Kescher z.B. aus Carbon kosten bis zu 300 €. Du solltest überlegen, wie oft und für welche Zwecke du den Kescher benötigst.

Modellart Preisspanne
Einsteigermodelle ca. 20 €
Mittelklassemodelle ca. 70 – 100 €
High-End Modelle ca. 250 – 350 €

Für ambitioniertere Hobbyangler oder Profis empfiehlt sich ein hochwertiges Produkt, um möglichst lange Freude daran zu haben. Ansonsten genügt meistens ein guter Allroundkescher. Beachte, dass Kescher mit gummierten Netzen in der Regel teurer sind als Modelle mit Polyesternetzen.

Wo kann ich einen Kescher kaufen?

Kescher sind sowohl in Angelfachgeschäften, als auch in verschiedenen Online-Shops erhältlich.

In folgenden Online-Shops sind Kescher unter anderem erhältlich:

  • amazon.de
  • angelsport.de
  • angler-markt.de
  • angelplatz.de
  • angel-discount24.de
  • fangshop.de

Für Schnäppchenjäger und Gelegenheitsangler lohnt sich eventuell ein Blick auf ebay-kleinanzeigen.de. Hier werden viele gebrauchte Kescher angeboten. Das Risiko, ein nicht 100 % funktionsfähiges Produkt zu kaufen, liegt in diesem Fall natürlich beim Käufer.

Entscheidung: Welche Arten von Kescher gibt es und welche ist die Richtige für mich?

Wo und nach welchen Fischen möchte ich angeln?

Wenn du dir einen Kescher zulegen möchtest, gibt es mehrere Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst. Es gibt Kescher für:

  • Karpfen
  • Raubfische
  • Watt/Fliegenfischen
  • Allroundverwendung

Je nachdem, welche Fische du überwiegend angeln möchtest, sind verschiedene Kescherarten erhältlich, die sich teilweise erheblich unterscheiden. Kleinere Fische kannst du grundsätzlich natürlich mit jedem Kescher landen. Es sind jedoch z.B. nicht alle Netze für alle Fischarten geeignet. Für besonders große und schwere Fische wie Karpfen benötigt du natürlich dann einen speziellen Kescher, der diesen Anforderungen gerecht wird.

Raubfischkescher sind in der Regel gummiert. Dies bietet den Vorteil, dass sich Haken kaum im Netz verfangen können und dieses auch keine unangenehmen Gerüche annimmt. Außerdem wird der geangelte Fisch so auch geschont.

Ein gummiertes Netz schont den Fisch, verringert unangenehme Gerüche und erleichtert die Handhabung.

Bei Raubfischkeschern wird wert auf eine stabile Konstruktion gelegt. Dadurch sind diese Kescher häufig etwas massiver und schwerer als andere Modelle. Dafür halten Raubfischkescher meistens auch lange. Diese Modelle sind häufig auch für eine Allroundverwendung geeignet.

Watkescher sind aufgrund des speziellen Einsatzgebietes meistens leicht und simpel konstruiert. Da der Angler häufig mit Rute und Kescher längere Abschnitte zu Fuß geht, wird großen Wert auf ein geringes Gewicht und eine handliche Größe gelegt. Dies geht dann zu einem gewissen Grad zu Lasten der Stabilität bzw. maximaler Last.

Du hast natürlich auch die Möglichkeit, dich für einen Allroundkescher zu entscheiden. Damit wirst du in vielen Fällen gut zurechtkommen und bist für die meisten Situationen gewappnet.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Teleskopkeschers?

Mit einem Teleskopkescher kannst du den Fisch auch von einem etwas erhöhten Angelplatz z. B. auf einem Felsen landen. Deine Reichweite ist höher, sodass du bei der Wahl des Angelplatzes flexibler bist.

Ein weiterer Vorteil ist das, für die Gesamtlänge des Keschers, geringe Transportmaß. Teleskopkescher von 2 – 2,5 Meter Länge lassen sich auf etwa 1 Meter einfahren. Dadurch passt der Kescher problemlos in jedes Auto.

Vorteile
  • Hohe Reichweite
  • Größere Auswahl des Angeplatzes
  • Geringes Transportmaß
Nachteile
  • Handhabung u.U. nicht ganz einfach
  • Geringere Stabilität

Nachteilig wirkt sich der Teleskopmechanismus eventuell die Handhabung aus. Eine einhändige Handhabung ist oft nicht leicht, besonders wenn du in der anderen Hand gerade eine Angel hältst, wo angebissen wurde. Es ist sehr wichtig, den Kescher jederzeit griffbereit zu haben, um derartige Situationen optimal zu lösen.

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Teleskopkescher erleichtern das Angeln von erhöhten Plätzen wie Felsen erheblich. Die Stablänge beträgt bei diesen Modellen bis zu 3 Meter.
(Bildquelle: pixabay.com / PublicDomainPictures)

Außerdem sind die Hebelwirkungen zu beachten, wenn du einen schweren Fisch mit einem langen Kescher landen willst. Hier ist eine korrekte Handhabung unerlässlich. Ansonsten kann es passieren, dass der lange Stiel unter der Last zerbricht. Generell sind Teleskop- und Klappkescher nicht ganz so stabil wie normale Kescher.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Klappkeschers?

Hier verhält es sich ähnlich wie bei Teleskopkeschern. Du kannst einen eingeklappten Kescher einfach im oder am Rucksack transportieren und trägst kein riesiges Netz mit dir herum.

Das geringe Packmaß ist der große Vorteil von Klappkeschern.

So praktisch der Klappmechanismus ist – häufig ist genau das die Schwachstelle eines Klappkeschers im Hinblick auf die Stabilität. Bewegliche Bauteile sind naturgemäß nicht ganz so stabil wie feste Teile von gleicher Stärke.

Vorteile
  • Geringes Packmaß
  • Einfacher Transport
Nachteile
  • Handhabung u.U. nicht ganz einfach
  • Geringere Stabilität

Die Handhabung kann sich in Stresssituationen auch negativ bemerkbar machen, besonders bei ungeübten Anglern. Grundsätzlich sollte der Kescher immer einsatzbereit parat liegen.

Du solltest dir überlegen, für welchen Zweck du den Klappkescher benötigst. Wenn du z.B. häufig zu deinen Angelplätzen läufst, öfter den Standort wechselst oder mehrtägige Trips machst, kann ein Klappkescher dein bester Freund werden. Legst du besonders viel Wert auf eine große Stabilität, solltest du zu einem anderen Modell greifen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kescher vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an Keschern entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Kescher vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Größe

Wie bereits erwähnt ist die Größe von Keschern ein wichtiges Kriterium. Als Grundsatz gilt hier “Lieber zu groß als zu klein”. Es wäre mehr als ärgerlich einen Fisch zu verlieren, nur weil der Kescher zu klein war.

Stablänge

Die Stablänge wird maßgeblich von deinen Lieblingsangelplätzen bestimmt. Angelst du häufig von erhöhten Spots wie z. B. auf Felsen, benötigst du Kescher mit längerem Stab. In dem Fall können diese leicht 2 bis 2,5 Meter lang sein.

Angelst du meistens direkt vom Ufer aus, benötigst du diese Extralänge nicht. Dann sind Stablängen von 1 bis 1,5 Meter völlig ausreichend.

Bedenke, dass die Handhabung schwieriger und umständlicher wird, je länger der Stab ist. Da die meisten langen Kescher teleskopier- oder zusammensteckbar sind, fallen die Nachteile beim Packmaß kaum ins Gewicht. Derartige Kescher sind allerdings nicht ganz so stabil wie herkömmliche Modelle.

Netzöffnung

Die Netzöffnung sollte auf keinen Fall zu klein gewählt werden, da dann die Gefahr besteht, einen Fisch nicht landen zu können. Auch können sich Fische in zu kleinen Keschern unnötig verletzen.

Als Mindestmaß solltest du eine Öffnung von 40 x 40 cm nicht unterschreiten. Auch 60 x 60 cm sind auf keinen Fall übertrieben. Bis zu einer gewissen Größe erleichtert eine größere Öffnung nur das Landen des Fisches.

Je größer die Netzöffnung, desto größer ist natürlich auch das Transportmaß. Solltest du häufig mit geringen Transportkapazitäten angeln, empfiehlt sich eher ein kleineres Modell. Dies ist z. B. bei mehrtägigen Trips der Fall, in denen gecampt  und die ganze Ausrüstung selbst getragen wird. Wenn du immer mit dem Auto nah an deinen Angelplatz fahren kannst, spielt die Netzöffnung für dich nur eine untergeordnete Rolle.

Einsatzbereich

Wir haben dir bereits die verschiedenen Kescherarten für alle Einsatzbereiche vorgestellt. Nun gilt es zu überlegen, was du wirklich benötigst. Als Einsteiger oder Gelegenheitsangler ist ein Allroundkescher die beste Wahl.

Die Spezialkescher für Karpfen, Raubfische oder Watangeln sind nur empfehlenswert, wenn du wirklich überwiegend in einem dieser Bereiche angelst. Die Konstruktion eines Watkeschers z.B. macht diesen gänzlich ungeeignet, einen etwas schwereren Karpfen an Land zu ziehen.

Material

Abhängig vom Material können sich die Preise für Kescher stark unterscheiden. Im unteren und mittleren Preissegment sind diese meist aus Kunststoff oder Alu gefertigt, was für die meisten Einsätze völlig ausreichend ist. Ein gummiertes Netz bringt viele Vorteile mit sich, ist allerdings auch einige Euro teurer als ein Polyesternetz.

Kescher aus Carbon benötigen wirklich nur Profis oder Angler mit speziellen Anforderungen. Diese sind zwar auch bei längeren Stäben sehr stabil und langlebig, kosten jedoch auch deutlich mehr. Der Preis steigt dann schnell auf 250 – 300 € an. Für Hobbyangler ist diese Anschaffung fast nie notwendig.

Transportmaß

Die Überlegungen über das Transportmaß werden stark vom Einsatzgebiet deines Keschers beeinflusst. Wenn du häufig mit der Angelausrüstung zu Fuß unterwegs bist, irgendwo einsam campst oder oft den Standort wechselst, empfiehlt es sich, wert auf ein kleines Transportmaß zu legen.

In diesen Fällen solltest du zu einem Teleskop- oder Klappkescher greifen. Diese lassen sich sehr handlich zusammenfalten, sodass die Kescher kaum Platz im Gepäck wegnehmen.

Trifft dies nicht auf dich zu, so benötigst du diese Extras nicht. Wenn du normalerweise mit dem Auto nah ans Gewässer fahren kannst, ist es unerheblich ob dein Kescher klappbar ist oder nicht. Dann solltest du eher die Stabilitätsvorteile eines nicht klappbaren Keschers nutzen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kescher

Wie wird ein Fisch richtig gekeschert?

Durch korrekte Verwendung des Keschers kannst du den Fisch schonend, schnell und einfach an Lang ziehen. Es gibt einige Dinge, auf die du dabei achten solltest.

  • Der Kescher sollte ausgeklappt und griffbereit parat liegen.
  • Der Fisch kommt zum Kescher und nicht der Kescher zum Fisch.
  • Wenn der Fisch angebissen hat, dann lege den Kescher ins Wasser bereit und hole den Fisch so weit ein, bis er über dem Kescher im Wasser ist.
  • Greife nun mit einer Hand den Kescher, kippe den Stab, sodass das Stabende ohne Netz fast senkrecht nach oben zeigt.
  • Ziehe den Fisch aus dem Wasser, in dem du den Kescher nun nach oben und nach hinten anhebst.

Häufigster Fehler:

  • Der Kescher wird waagerecht angehoben.

Dies ist eine große Belastung für das Material und kann zum Rahmenbruch führen.

Wie reinige und lagere ich meinen Kescher?

Du solltest deinen Kescher incl. Netz nach jedem Einsatz gründlich mit Wasser abspülen und trocknen. Besonders wichtig ist dies bei Polyesternetzen. Dies beugt schlechten Gerüchen und Schimmel vor.

Bei vielen Keschern ist das Netz mittlerweile abnehmbar. Ist dies der Fall, empfiehlt sich eine getrennte Lagerung. Der Kescher sollte immer trocken und sauber gelagert werden, um eine lange Lebensdauer zu erreichen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.simfisch.de/kescher/

[2] https://www.blinker.de/?s=kescher

[3] https://angeltests.de/alles-ueber-kescher-mit-einigen-aktuellen-empfehlungen/

Bildquelle: Estrada/ 123rf.com

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Gabriele ist ein absoluter Natur-Freak. Sie liebt es, wandern zu gehen und war schon auf den verschiedensten Bergen. Sie ist begeisterte Survival-Camp Trainerin und gibt Kurse im Überlebenstraining in der Natur.