Isomatte selbstaufblasend
Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2020

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Auf keiner Trekking- oder Wandertour sollte sie fehlen: die selbstaufblasende Isomatte. Denn mit ihrem geringen Packmaß kannst du sie überall unkompliziert mitnehmen während sie gleichzeitig mit ihrem sehr hohen Schlafkomfort überzeugt. Bergsteiger, die viel und lange in der Natur unterwegs sind, schätzen diese Vorteile gegenüber einfachen Schaumstoffmatten.

Doch auch bei selbstaufblasenden Isomatten gibt es Unterschiede bei Material, Größe, Gewicht und Isolierfähigkeit, die du bedenken musst.

Mit unserem großen Isomatte selbstaufblasend-Test 2020 möchten wir dich daher unterstützen, das ideale Produkt für dich zu finden. Wir haben unterschiedliche Produkte verglichen und die wichtigsten Fakten und Fragen sowie Vor- und Nachteile rund um das Thema zusammengetragen. So kannst du bestens informiert aus dem vielfältigen Angebot entscheiden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Das Grundprinzip von selbstaufblasenden Isomatten besteht durch einen inneren Kern aus PU-Schaumstoff. Die Luftzellen im Schaumstoff weiten sich aus, sobald das Ventil geöffnet wird und die Matratze dehnt sich von selbst auf. Nur wenn die Liegehöhe noch nicht passt, kann nachgepustet werden.
  • Selbstaufblasende Isomatten sind bei Outdoor-Begeisterten wie Campern, Wanderern und Trekkern sehr beliebt, da sie schnell und unkompliziert aufgebaut sind. Sie verfügen zudem über einen sehr hohen Schlafkomfort zu einem niedrigen Packmaß.
  • Je nach Einsatzgebiet, Körperstatur und Jahreszeit solltest du auf verschiedene Kriterien achten, um nicht enttäuscht zu werden. Dazu zählen das Material, das Packmaß, die Form, Dicke und der R-Wert.

Selbstaufblasende Isomatte Test: Favoriten der Redaktion

Die beste selbstaufblasende Isomatte in der Allround-Ausführung

Die KeenFlex Camping Isomatte selbstaufblasend ist 1.4 kg schwer, 4 cm dick und hat eine Größe von 195 cm x 60 cm. Mit ihrer wellenförmigen Struktur speichert sie zusätzlich warme Luft und ist sehr bequem. Das Material ist wasserabweisend und auf der Unterseite verstärkt, um vor Beschädigungen zu schützen.

Laut Hersteller ist sie für den Zeitraum Frühling bis Herbst geeignet und somit eine gute Matte für vielfältige Einsätze. Solltest du auf der Suche nach einer Allround-Matte sein, die schnell und einfach zu bedienen und nicht zu teuer ist, dann bist du mit der KeenFlex-Matte gut beraten.

Die beste selbstaufblasende Isomatte fürs Trekking

Die selbstaufblasende Isomatte der britischen Marke Active Era ist 4 cm dick und hat eine Größe von 183 cm x 51 cm im aufgeblasenen Zustand. Sie ist platzsparend in Mumienform geschnitten und hat eine widerstandsfähige und wasserfeste Hülle. Außerdem ist diese Matte mit einem Gewicht von 1 kg recht leicht, weshalb sie sich für längere und anstrengende Touren eignet.

Diese Matte überzeugt durch ihr Preis-Leistung-Verhältnis, ihr gut zu transportierendes Packmaß und den hohen Schlafkomfort. Wenn du also viel Wert auf leichtes Gewicht und gute Qualität legst und das zu einem attraktiven Preis haben möchtest, dann ist die Active Era Matte sicherlich die beste Wahl für dich.

Die beste selbstaufblasende Isomatte mit hohem Schlafkomfort

Die Marke Bessport bietet selbstaufblasende Isomatten an, die grösser und breiter als Standard-Masse sind. Die wählbaren Größen sind: 190 cm x 58 cm und 198 cm x 66 cm, beide Varianten zu einer komfortablen Dicke von 5 cm. Mit einem Gewicht von 1.95 kg ist sie recht schwer und für lange Wanderungen nicht zu empfehlen, jedoch umso mehr fürs Camping geeignet.

Beim Campen musst du nämlich nicht auf das Gewicht achten und kannst es dir in einer Matte mit viel Bewegungsfreiheit bequem machen. Wenn du groß bist aber nicht auf Komfort verzichten möchtest und das Gewicht keine große Rolle spielt, dann bist du mit der Matte von Bessport sicher gut ausgestattet.

Kauf- und Bewertungskriterien für Isomatte selbstaufblasend

Komfortable Schlafunterlagen, die trotzdem wenig Platz und Gewicht einfordern, sind äußerst beliebt. Es gibt daher mittlerweile eine Reihe an verschiedenen Isomatten-Modellen, die selbstaufblasend sind. Wir wollen dir aufzeigen, auf welche Kriterien du achten musst, damit du aus dem Angebot die beste Wahl für dich triffst.

Anhand dieser Kriterien kannst du selbstaufblasende Isomatten miteinander vergleichen:

Grösse

Selbstaufblasende Isomatten gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Dabei sollte die Isomatte zur jeweiligen Statur der Person oder zum jeweiligen Einsatzgebiet gewählt werden. Das bedeutet, dass große Personen tendenziell auch große Isomatten wählen sollen.

Schmale oder figurförmige Matten sparen Material und damit auch Gewicht, das du sonst mittragen musst.

Grössere Matten sind jedoch schwerer und daher für Trekking-Touren nicht zu empfehlen, denn auf Wanderung will jedes Gewicht wohlüberlegt sein. Schmale, kurze oder mumienartige Formen haben daher den Sinn, dass auf unnötiges Material verzichtet wird.

Solltest du gerne auf dem Bauch schlafen oder dich viel bewegen, dann sollte die Matte auch in der Breite nicht zu knapp sein. Bei Männern, die breitere Schultern haben, ist eine breite Unterlage generell empfehlenswert.

Dicke

Solltest du auf einen hohen Schlafkomfort Wert legen, weil du gerne weich liegst und dich viel bewegst, dann solltest du auf die Dicke deiner Matte achten. Denn bei sehr dünnen Modellen wirst du die Bodenbeschaffenheit schnell spüren.

Je dicker die Isomatte, desto höher auch der Isolationswert.

Etwas abhelfen kannst du dir, wenn du deinen Schlafplatz nicht auf Steinen und Wurzeln ausbreitest.

Die Dicke der Isomatte richtet sich auch nach der Schlafposition. Bei Rückenschläfern kann die Matte ruhig dünner sein, während Bauch- und Seitenschläfer auf dickere Modelle achten sollen um nicht mit Hüft- und Knieschmerzen aufzuwachen.

Selbstaufblasende Isomatten gibt es in dem Größenbereich von 3 cm bis 10 cm. Diejenigen Isomatten, die viel Schlafkomfort bieten und dabei nicht zu sehr das Packmaß ausreizen, sind zwischen 4 cm – 6 cm dick.

R-Wert

Der R-Wert ist ein wichtiger Begriff im Themenbereich Isoliermatten. Denn er gibt an, wie hoch der Wärmedurchgangswert ist, also wie gut eine Isomatte gegen Kälte isoliert.

Durch die Unterlage geht drei- bis viermal so viel Wärme verloren als durch den Schlafsack.

Je höher der Wert ist, umso besser isoliert sie auch. Eine Ganzjahres-Isomatte sollte etwa bei einem Wert von 3,5 – 4,5 liegen. Die Tabelle zeigt dir, welcher R-Wert für deine Bedürfnisse sinnvoll ist. 

R-Wert Bodentemperatur Jahreszeit
1-1,5 +7 °C Frühling, Sommer, Herbst
1,5 – 2,5 +2 °C Frühling, Sommer, Herbst
2,5 – 3,5 -5 °C Frühling, Sommer, Herbst, leichte Winternächte
3,5 – 4,5 -11 °C alle Jahreszeiten
4,5 – 5,5 -17 °C Winter
5,5 – 6,5 -22 °C Winter, Expeditionen
über 6,5 -22 °C extreme Winter- und Expeditionseinsätze

Packmass und Gewicht

Beschäftigt man sich mit dem Thema Isoliermatten, wird man immer wieder mit dem Begriff “Packmass” konfrontiert. Packmass bedeutet, wie lang, breit und hoch die zusammengerollte Isomatte ist, bevor sie verstaut wird. Das ist vor allem bei Wanderern und Bergsteigern und allen die unterwegs übernachten, wichtig. Denn so kann die Isomatte gut im Rucksack verstaut werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Gewicht. Während Camper, die immer an einem festen Ort sind, nicht so sehr auf das Gewicht achten müssen, ist dies bei Trekkern und Hikern anders.

Achte vor dem Kauf auf das Gewicht. Denn auf Trekking-Touren fällt jedes Gramm ins Gewicht.

Auf langen Touren sind daher selbstaufblasende Matten unter einem 1 kg zu empfehlen, die auch als ultraleicht bezeichnet werden. Selbstaufblasbare Matten, also Luftbetten, sind generell viel leichter als selbstaufblasende Matten, denn ihnen fehlt bekanntlich der Schaumstoff. Allerdings haben sie nicht denselben Komfort und sind mühsamer aufzublasen.

Das Gewicht der selbstaufblasenden Matten hängt zusätzlich von der Art der Stanzung des Schaumstoffes ab. Bekannte Marken nutzen diese Technik, um zusätzlich Gewicht einzusparen. Wenn du also viel Wert auf sehr leichte Matten und Hochwertigkeit legst, empfehlen wir dir die Wahl auf Marken bekannter Hersteller.

Material

Im Inneren von selbstaufblasenden Matten befindet sich Polyurethan-Schaumstoff (PU), der entweder als Ganzes verarbeitet wird oder horizontal und vertikal gestanzt wird.

Das Obermaterial besteht häufig aus Polyester oder Polyamid
Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass sie eine aufgeraute, weiche Beschaffenheit hat, die verhindert, dass du hin- und her rutschst. Eine wabenförmige Perforierung bettet dich gut ein und umgibt dich außerdem mit warmer Luft.

Outdoor-Sportler berichten, dass gewisse Matten knistern und somit im Schlaf stören. Solltest du einen leichten Schlaf haben, ist dies sicher auch ein Punkt, den du beim Kauf beachten solltest.

Die Unterseite hat im besten Fall eine spezielle Beschichtung, die vor Kratzern, Rissen und Nässe schützt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine selbstaufblasende Isomatte  kaufst

Vor dem Kauf einer selbstaufblasenden Isomatte tauchen einige Fragen auf, deren Antworten du kennen solltest. Deshalb haben wir in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Fakten zusammengefasst und detailliert beantwortet.

Was ist eine selbstaufblasende Isomatte und wie funktioniert sie?

Eine Isomatte hat grundsätzlich -wie jede Isomatte- die Funktion, dass die Kälte des Bodens nicht zu dir aufsteigen soll. Sie hat also eine wärmeisolierende Funktion. Eine selbstaufblasende Isomatte im Speziellen hat allerdings ein geringeres Packmaß zu einem höheren Schlafkomfort als gewöhnliche Schaumstoff-Isomatten.

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Selbstaufblasende Isomatten hast du einfach und schnell auf- und abgebaut. So hast du Zeit für das Wesentliche: die Natur.
(Bildquelle: Free Photos / pixabay)

Doch wie funktioniert nun eine selbstaufblasende Isomatte? Sie besteht aus einem Schaumstoff, indem sich kleine Luftzellen befinden und ähnlich wie ein Schwamm funktioniert. Wenn du die Matte auseinanderrollst, siehst du, wie sich der Schaumstoff ausdehnt. Drehst du zusätzlich das Ventil am Ende der Isomatte auf, entsteht ein Unterdruck, und die Matte bläst sich von selbst auf.

Dieser Vorgang dauert bei einer neuen Isomatte ca. 5 Minuten, während dies bei älteren Matten schon länger dauern kann. Meist musst du selbst oder mithilfe eines Blasebalges noch etwas nachpusten, um die individuelle Liegehöhe oder Festigkeit zu erreichen. Zum Schluss verschließt du das Ventil wieder, damit die Luft nicht wieder entweichen kann, sobald du dich darauf legst.

Für wen sind selbstaufblasende Isomatten  geeignet?

Selbstaufblasende Isomatten eignen sich für alle Outdoor-Begeisterte, die ihr Nachtlager schnell und unkompliziert aufschlagen wollen. Denn diese sind durch ihre spezielle Funktion schnell aufgeblasen und verfügen zudem über ein geringes Packmaß für trotzdem viel Schlafkomfort. Diese Eigenschaften werden vor allem bei Bergtouren, die weitläufig und anstrengend sind, sehr geschätzt.

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Selbstaufblasende Isomatten sind für alle Outdoor-Begeisterten geeignet. Wenig Gewicht und unkomplizierter Aufbau für viel Komfort.
(Bildquelle: Free-Photos / pixabay)

Aber auch Camper, Wanderer und alle die in der Natur übernachten, greifen gerne zu diesen Matten. Sie lassen sich auch ideal am Strand, für das Picknick, im VW-Bus, auf einer Motorradtour oder auch einfach für den Besuch verwenden.

Welche Arten von selbstaufblasenden Isomatten gibt es?

Selbstaufblasende Isomatten kann man grundsätzlich durch die Verarbeitung des PU-Schaumstoffkerns in 2 Gruppen aufteilen:

  • ohne Stanzung
  • horizontale, vertikale Stanzung
selbstaufblasende Isomatten ohne Stanzung

selbstaufblasende Isomatten ohne Stanzung

Selbstaufblasende Isomatten ohne Stanzung sind die einfachste und günstigere Art, die du kaufen kannst. Aber auch sie verfügen über eine sehr gute Isolationsleistung und Komfort.

Vorteile
  • günstiger
  • mehrere Angebote
  • gute Wärmeisolation
Nachteile
  • schwerer
  • höheres Packmaßl

Im Vergleich zu gestanzten Modellen sind sie schwerer und haben ein grösseres Packmaß. Für Camping-Urlaube und kleinere Strecken sind sie jedoch allemal geeignet.

selbstaufblasende Isomatten mit horizontaler und vertikaler Stanzung

selbstaufblasende Isomatten mit horiziontaler und vertikaler Stanzung

Das Geheimnis von selbstaufblasenden Isomatten, die ein Leichtgewicht von +/- 500 Gramm erreichen, liegt an der Stanzung im PU-Kern. Dabei werden häufig Leichtgewicht-Bereiche wie Kopf und Füsse vertikal und horizontal gestanzt, um Gewicht einzusparen. Der Rumpfbereich wird hingegen vertikal gestanzt, um einen besseren Wärmerückhalt zu garantieren.

Vorteile
  • kleineres Packmaß
  • besser komprimierbar
  • gewichtssparend
Nachteile
  • teurer
  • oft nur bei Markenherstellern

Isomatten mit gestanztem Schaumstoffkern sind ideal, wenn du unnötiges Gewicht und Packmaß einsparen willst und dabei nicht auf Komfort verzichten möchtest.

Was kostet eine selbstaufblasende Isomatte ?

Die selbstaufblasenden Isomatten sind im Vergleich zu Schaumstoffmatten und aufblasbaren Isomatten bzw. Luftbetten teurer. Das ergibt sich aufgrund des Schaumstoffes und der Vorteile, die diese Matten gegenüber den anderen Varianten haben. Vor allem bei namhaften Herstellern, die auf hohe Qualität und durchdachte Funktionen setzen, beginnt die Preisspanne bei ca. 80 Euro aufwärts.

Typ Isomatte Preisspanne
selbstaufblasende Isomatte ca. 20 – 250 Euro
Schaumstoffmatten ca. 7 – 40 Euro
aufblasbare Isomatten ca. 20 – 220 Euro

Es gibt aber auch Modelle zu sehr günstigen Preis. Dabei musst du allerdings in puncto Material, Isolation, Gewicht und Packmaß mit Abstrichen rechnen. Gute Modelle für den Campingurlaub oder leichte Wanderstrecken findest du bereits ab ca. 40 Euro.

Wo kann ich eine selbstaufblasende Isomatte  kaufen?

Selbstaufblasende Isomatten findest du in Outdoor-Fachgeschäften und generell in zahlreichen Geschäften für Sportartikel. Ebenso wirst du in Online-Shops fündig. Dort triffst du auf eine größere Auswahl an Matten zu häufig attraktiveren Preisen. In diesen Online-Shops wirst du fündig:

  • amazon.de
  • globetrotter.de
  • decathlon.de
  • sportscheck.com
  • real.de

Wie repariere ich eine selbstaufblasende Isomatte?

Wenn sich deine Isomatte nicht richtig aufblasen lässt, dann liegt das zumeist an einem Loch bzw. Riss in deiner Matte oder an einem beschädigten Ventil.

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Wenn du über die richtige Pflege und Handhabung deiner erworbenen Outdoor-Ausstattung Bescheid weißt, hast du über Jahre hinweg Freude an ihnen.
(Bildquelle: pixabay / StockSnap)

Die Funktion einer selbstaufblasenden Isomatte wird jedoch auch beeinträchtigt, wenn diese zu lange falsch gelagert wurde oder sich Feuchtigkeit im Kern angesammelt hat. Nachfolgend erklären wir dir, wie du deine Matte selbst reparieren kannst und erklären dir im nächsten Kapitel auf was du bei der Pflege achten musst.

Reparatur von Löchern oder Rissen in deiner selbstaufblasenden Isomatte

Selbstaufblasende Isomatten werden selbstverständlich in der Natur auf hartem und unebenen Boden ausgebreitet, weshalb Risse und Kratzer keine Seltenheit sind. Das ist ärgerlich, jedoch schnell behoben. Denn die meisten Hersteller liefern ein Reparaturkit mit.

Hast du das Loch noch nicht lokalisiert, gehst du folgendermaßen vor:

  1. Blase die Matte auf und falte sie in der Mitte, damit sich der Luftdruck erhöht.
  2. Tauche die Matte ins Wasser, um das Loch oder den Riss zu lokalisieren.
  3. Nimm alternativ etwas Seifenwasser und gieße es über die Matte. Steigen Blasen auf, befindet sich dort das Loch.

Bei einem Flüssigkleber gehst du so vor:

  1. Säubere die Stelle mit einem in Alkohol getränkten Tuch.
  2. Reibe den Kleber mit dem Holzstäbchen direkt auf und 2,5 cm rund um das Loch in das Gewebe ein.
  3. 10 bis 20 Minuten trocknen lassen.
  4. Flicken aufbringen und fest andrücken.
  5. 3 Stunden trocknen lassen.

Reparatur des Ventils deiner selbstaufblasenden Isomatte

Wenn das Ventil deiner Isomatte Luft verliert oder gänzlich beschädigt ist, dann solltest du es komplett austauschen:

  1. Entferne dazu mit einer Zange und einem festen Ruck das alte Ventil aus der Matte.
  2. Bringe eine dünne Schicht Klebstoff am Gewinde des neuen Ventils an.
  3. Drücke und drehe das neue Ventil in die vorgesehene Stelle.
  4. Klebstoff vollständig trocknen lassen.

Wie pflege ich eine selbstaufblasende Isomatte?

Damit deine Isomatte möglichst lange hält und du lange von der Isolierfähigkeit und dem Komfort profitieren kannst, solltest du folgende Punkte beherzigen:

  • sanfte Reinigung, vollständige Trocknung:
    Bei Schmutz lässt du die Isomatte im aufgeblasenen Zustand, nimmst einen feuchten Lappen und wischst die betroffene Stelle ab. Wenn nötig kann auch etwas Spülmittel verwendet werden. Wichtig ist, dass du die aufgeblasene Isomatte vollständig trocknen lässt, bevor du sie wieder zusammenrollst. Denn so verhinderst du unangenehme Schimmelbildung auf deiner Matte.
  • Blasebalg verwenden:
    Bei selbstaufblasenden Isomatten ist es oft notwendig noch etwas nachzublasen um die individuelle Liegefestigkeit zu erreichen. Wir empfehlen jedoch, möglichst auf das Aufblasen mit dem Mund zu verzichten. Denn mit der Atemluft gelangen auch immer etwas Feuchtigkeit und Bakterien in das Innere der Matte. Das führt nach einiger Zeit zu Moos- oder Schimmelbildung, die die Luftzellen im Schaumstoff verklebt. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern senkt auch erheblich die Isolierfähigkeit der Matten. In so einem Fall raten wir dir, die Matte auszutauschen und künftig mit einem Blasebalg nachzuhelfen, der meist gleichzeitig der Packsack der Isomatte ist.
  • zusätzliche Unterlage:
    Damit du Kratzer und Risse im Material möglichst vermeidest, solltest du zusätzlich eine PVC-Plane mitnehmen. Durch ihre Materialfestigkeit schützt sie zudem vor aufsteigender Feuchtigkeit.
  • ausgerollt lagern:
    Verwendest du die selbstaufblasende Isomatte gerade nicht, dann solltest du diese stets ausgerollt verstauen. Die Isomatte nimmt zwar so viel mehr Platz weg, auf Dauer wird aber ihre Aufblasfunktion nicht beeinträchtigt.

Welche Alternativen gibt es zur selbstaufblasenden Isomatte?

Neben selbstaufblasenden Isomatten gibt es noch weitere Produktarten wie die bekannte Schaumstoffmatte und selbstaufblasbare Luftmatten, die auch häufig als Luftbetten bezeichnet werden.

Produktart Beschreibung
Schaumstoffmatten Schaumstoffmatten bestehen aus PU- oder EVA-Schaumstoff, der häufig nur 2 – 3 dick ist und dadurch nicht gerade zu den komfortabelsten gehört. Sie wirkt jedoch sehr gut wärmeisolierend, was durch die Luftzellen im Inneren der Schaumstoffmatte gegeben ist. Schaumstoffmatten sind zudem sehr langlebig und günstig im Preis. Wandernde greifen jedoch lieber auf Luftbetten oder selbstaufblasende Matten zurück, da Schaumstoffmatten doch recht sperrig sind.
Luftbett bzw. aufblasbare Isomatten Luftbetten funktionieren ähnlich wie aufblasbare Luftmatratzen. Ihr Vorteil gegenüber Luftmatratzen ist, dass sie langlebiger und wärmeisolierender sind. Camper und Wanderer schätzen an den Luftmatten ihr Packmaß. Im Vergleich zu den selbstaufblasenden Isomatten brauchen diese aber längere Zeit bis sie aufgeblasen sind und sind weniger komfortabel.
Luftbetten mit Daunen oder Kunstfasern Einige Markenhersteller bieten Luftbetten an, die mit Daunen oder Kunstfasern gefüllt sind. Diese haben eine zusätzliche Wärme- und Dämmfunktion und sorgen dadurch für mehr Komfort. Matten dieser Art sind bei Trekkern beliebt, da sie ultraleicht und gleichzeitig sehr bequem sind. Allerdings haben sie auch ihren Preis.

Letztere gibt es alternativ mit einer speziellen Daunenfüllung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.trekkingfieber.de/isomatte-trekking-rwert/

[2] https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/camping-matten-im-test-weiche-unterlagen-fuer-harte-naechte

[3] https://www.jumpradio.de/thema/quicktipp/isomatten-fuer-den-camping-urlaub-102.html

Bildquelle: Kachmar/ 123rf.com

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Annalena ist ein richtiger Natur-Freak. Sie liebt die Zeit im Freien und geht mit ihren Freunden besonders gerne Campen. Außerdem ist sie eine begeistere Kletterin und unternimmt gerne lange Trekking-Touren.