GPS Gerät
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2020

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Ein GPS-Gerät ist ein praktischer Begleiter bei verschiedenen Outdoor-Aktivitäten. Ob bei einer Fernwanderung, bei deiner nächsten Trainingseinheit auf dem Rennrad oder beim Geocaching – ein GPS-Gerät ermöglicht dir eine genaue Positionsbestimmung und hilft bei der Orientierung und Navigation.

Mit unserem großen GPS-Gerät Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, das für dich beste GPS-Gerät zu finden. Wir haben GPS-Geräte für verschiedene Einsatzgebiete miteinander verglichen und dir die jeweiligen Besonderheiten dazu aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich gestalten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein GPS-Gerät eignet sich zur Positionsbestimmung, Orientierung und Navigation für verschiedene Aktivitäten im Outdoor-Bereich.
  • Ob beim Radfahren, auf einer langen Trekkingtour oder beim Geocachen – ein GPS-Gerät überzeugt mit seinen vielseitigen Funktionen.
  • Mit einem GPS-Gerät lassen sich Routen aufzeichnen und nachfahren bzw. -wandern. Eigenschaften wie wasserdichte sowie lange Laufzeiten machen es besonders outdoortauglich.

GPS-Gerät Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Fahrrad GPS-Gerät

Das akkubetriebene GPS-Gerät von Garmin besticht durch seinen 2,3 Zoll Farbdisplay, Tastenbedienung und vorinstallierter Europa Fahrradkarte. Im Lieferumfang enthalten sind zusätzlich verschiedene Halterungen sowie ein Ladekabel.

Dieses GPS-Gerät ist für alle ambitionierten Radsportler, die ihren Fortschritt durch vielzählige Leistungsdaten tracken wollen. Mit Akkulaufzeiten von bis zu 15 Stunden steht der nächsten Wochenendtour nichts mehr im Wege.

Das beste Trekking GPS-Gerät

Das Garmin eTrex Touch 25 ist ein robustes GPS-Gerät für Outdoor-Aufenthalte. Starker Sonnenschein und Regen machen dem 2,6 Zoll großen Touchscreen nichts aus. Das GPS-Gerät hat einen barometrischen Höhenmesser, eine topografische Karte für Europa sowie 3-Achsen-Kompass.

Dieses GPS-Gerät ist ein echter Allrounder. Es eignet sich vor allem zum Wandern und Bergsteigen, aber durch diverse vorinstallierte Aktivitätsprofile kommen zum Beispiel auch Radfahrer auf ihre Kosten.

Das beste Geocaching GPS-Gerät

Das GPS-Gerät von NavGear im praktischen Hosentaschen-Format hat einen 1,2 Zoll großen Bildschirm. Es lässt sich einfach durch Tasten bedienen, hat Akkulaufzeiten bis 17 Stunden und einen Kompass.

Dieses GPS-Gerät eignet sich vor allem für Einsteiger in die Welt des Geocaching. Außerdem berechnet dieses Multitalent den Kalorienverbrauch und kann Geschwindigkeiten messen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein GPS-Gerät kaufst

Was ist ein GPS-Gerät?

Ein GPS-Gerät ist ein Gerät welches durch ein globales Navigationssatellitensystem deine Positionsbestimmung ermöglicht. GPS steht für Global Positioning System was auf Deutsch Globales Positionsbestimmungssystem bedeutet.

Dieses GPS ist weltweit das wichtigste Ortungsverfahren und wird deshalb in Navigationssystem verwendet. Durch satellitengestützte Verbesserungssysteme können mit einem GPS-Gerät kontinentweit Genauigkeiten von bis zu einem Meter erreicht werden.

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Ein GPS-Gerät hilft bei der Positionsbestimmung, Orientierung und Navigation in der Natur fernab von Infrastruktur.
(Bildquelle: unsplash.com / Drew Collins)

Für wen eignet sich ein GPS-Gerät?

Das GPS-Gerät wurde ursprünglich zur Positionsbestimmung und Navigation im militärischen Bereich verwendet. Heutzutage wird das GPS-Gerät vor allem für Freizeit- und Outdooraktivitäten genutzt.

Ob als Rennradfahrer, Mountainbiker oder Touren- und Freizeitradler – ein Fahrrad GPS-Gerät besticht durch vielseitige Funktionen. Mit diesen GPS-Geräten kannst du zum Beispiel eine vorher erstellte Route nachfahren, Trainingsfortschritte festhalten oder Radreisen unternehmen.

Gerade für mehrtägige Wanderungen insbesondere in abgelegenen Gebieten eignet sich das GPS-Gerät zur Orientierung und Positionsbestimmung. Zudem kannst du Orte markieren, Routen aufzeichnen oder nachwandern. Ob bei Regen oder starkem Sonnenschein, ein outdoortaugliches GPS-Gerät lässt sich trotzdem bedienen.

In den letzten Jahren gewann das Geocaching immer mehr an Beliebtheit. Mach dich mit einem GPS-Gerät auf moderne Schnitzeljagd. Die sogenannten Geocaches werden an besonders ausgefallenen Orten in der Natur und mitten in der Stadt versteckt.

Wie funktioniert ein GPS-Gerät?

Zur Bestimmung der Position durch ein GPS-Gerät werden vier Satelliten benötigt. Um den reibungslosen Ablauf des Systems auf der ganzen Welt und zu jeder Zeit sicherzustellen, umkreisen insgesamt 24 Satelliten die Erde auf sechs Umlaufbahnen.

Drei der Satelliten übermitteln durch elektrische Impulse ihre aktuelle Position und die Uhrzeit an das GPS-Gerät. Es wird dann die Zeit gemessen, die vergeht bis das Signal bei dem Gerät angelangt. Durch diese Signallaufzeiten kann dann die Lage des GPS-Geräts errechnet werden. Um Ungenauigkeiten der Zeitmessung auszugleichen wird der vierte Satellit eingesetzt.

Damit das GPS-Gerät schlussendlich den Weg weisen kann, werden Lageinformationen durch eingebaute Software mit hinterlegtem Kartenmaterial abgeglichen. Dieses Kartenmaterial stammt von Landesvermessungsämtern. Zudem kümmern sich Alpen- und Wandervereine um den Verlauf von Feld- und Wanderwegen. Es gibt auch professionelle Kartografen, die Wegstrecken abfahren und wichtige Punkte markieren.

Was können GPS-Geräte und was sind die Vor- bzw. Nachteile?

Ein GPS-Gerät kann die aktuelle Position seines Besitzers bestimmen. Die Ortungsgenauigkeit ziviler GPS-Systeme ist oft besser als 10 Meter. Zudem kann ein GPS-Gerät nur Signale empfangen aber nicht senden. Dadurch können Dritte keine Informationen über den Standort erhalten.

Mit einem GPS-Gerät brauchst du unterwegs weder Kompass noch unhandliche Karten.

Die viele nützliche Features und Tools wie Höhenmesser, Routenaufzeichnung, Wegpunktemarkierung erleichtern dir deine Tour. Neben dem integrierten Speicher bieten manche Modelle außerdem einen zusätzlichen Micro SD-Kartenslot. So kannst du weitere Karten und eigene Wege speichern.

Vorteile
  • Genaue Positionsbestimmung
  • Handlich
  • Viele nützliche Features
Nachteile
  • Laufzeit begrenzt (bis zu 25 Std.)
  • Handling sollte nicht unterschätzt werden
  • Zusätzliche Karten sind teuer

Im Unterschied zu analogen Karten ist man auf Batterien oder die Akkulaufzeit des GPS-Geräts angewiesen. Diese Akkus halten je nach Modell bis zu 25 Stunden. Gerade in Extremsituationen spielt diese Laufzeit eine essentielle Rolle. Die Fähigkeit das GPS-Gerät benutzen zu können, sollte nicht unterschätzt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass zusätzliche Karten für das GPS-Gerät recht teuer sind.

Was kostet ein GPS-Gerät?

Die Preisspanne für GPS Geräte beträgt zwischen 50 und 500 Euro. Je nach Einsatzgebiet, Qualität und Ausstattung variiert der Preis. GPS-Geräte zum Geocaching oder für das Fahrrad fangen preislich bei 50 bzw. 60 Euro an. Besondere Wander und Trekking GPS-Geräte beginnen oftmals bei etwas unter 100 Euro.

Einsatzgebiet Preisspanne
Fahrrad ab ca. 60 Euro
Wandern/Trekking ab ca. 80 Euro
Geocaching ab ca. 50 Euro

Generell gilt, je besser die Ausstattung wie zum Beispiel mit einem barometrischen Höhenmesser, desto höher der Preis. Je nach Häufigkeit des Einsatzes lohnt es sich etwas mehr Geld auszugeben.

Wo kann ich ein GPS-Gerät kaufen?

GPS-Geräte gibt es im Fachhandel, in Outdoor Discountern und in Online Shops zu kaufen.

Diese Online Shops bieten eine besonders große Auswahl an GPS-Geräten an:

  • amazon.de
  • bergzeit.de
  • decathlon.de
  • globetrotter.de

Jedes von uns vorgeschlagene GPS-Gerät kann bei einem der oben genannten Online Shops bestellt werden. Du hast ein GPS-Gerät gefunden welches dir gefällt? Über den Link kommst du direkt zum Angebot.

Welche Alternativen gibt es zu einem GPS-Gerät?

Es gibt zwei Alternativen zur Benutzung eines GPS-Geräts. Eine Möglichkeit ist es die GPS-Funktion auf dem Smartphone zu benutzen. Das ist sinnvoll bei kurzen Einsätzen zur Navigation und Orientiertung. Denn bei längerem Einsatz kann die Benutzung des Smartphone GPS nachteilig sein.

Vorteile
  • Keine extra Anschaffungskosten bei Benutzung GPS-Funktion Smartphones
  • Sinnvoll bei kurzen Einsätzen
Nachteile
  • Nicht outdoortauglich
  • Geringere Akkulaufzeit
  • Bei Netzverlust Probleme mit GPS-Signal

Bei der Benutzung des eingebauten GPS deines Smartphones sparst du die Anschaffungskosten eines GPS-Geräts. Generell sind Smartphones nicht outdoortauglich und haben eine geringere Akkulaufzeit. Außerdem besteht das Problem, dass bei Netzverlust in abgelegenen Gebieten die GPS-Funktion verloren gehen kann.

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Vor allem im Outdoor-Bereich erfreut sich das GPS-Gerät großer Beliebtheit.
(Bildquelle: unsplash.com / Ted Bryan)

Die andere Alternative ist die Benutzung analoger Karten. Im Unterschied zur Benutzung eines GPS-Geräts muss man seinen Standort allerdings selbst herausfinden. Das kann in bestimmten Gegenden schwierig sein.

Vorteile
  • Günstigere Anschaffung einzelner analoger Karten
  • Unabhängig von Akkus und Batterien
Nachteile
  • Positionsbestimmung komplizierter
  • Analoge Karten nicht outdoortauglich

Einzelne analoge Karten sind günstiger als die Anschaffung eines GPS-Geräts. Jedoch sind diese oft auf bestimmte Routen oder Gebiete beschränkt. Das heißt, man muss bei längeren Touren verschiedenes Kartenmaterial mitnehmen. Neben dem komplizierteren Handling sind diese Karten oftmals unhandlich. Außerdem sind sie nicht besonders outdoortauglich, da sie aus Papier bestehen.

Hier ein Video welches die Verwendung von Karte und Kompass einem GPS-Gerät gegenüberstellt.

Entscheidungsteil: Welches GPS-Gerät eignet sich für welches Einsatzgebiet?

Wenn du dir ein GPS-Gerät zulegen möchtest, ist zunächst wichtig, für welche Aktivität du es verwenden willst. Die verschiedenen Einsatzgebiete für GPS-Geräte sind:

  • Fahrrad
  • Trekking
  • Geocaching

Alle drei Einsatzgebiete bringen Besonderheiten mit sich. Mithilfe des folgenden Abschnitts möchten wir die Entscheidung erleichtern und zeigen worauf du achten solltest.

Was zeichnet ein Fahrrad GPS-Gerät aus und auf welche Besonderheiten solltest du achten?

Ob auf Fahrradreisen, beim Querfeldeinfahren mit dem Mountainbike oder bei deiner nächsten Trainingseinheit mit dem Rennrad – der Einsatz eines GPS-Geräts erfreut sich großer Beliebtheit. Neben der wichtigen Funktion der Orientierungshilfe bestechen spezielle Fahrrad GPS-Geräte mit besonderen Gimmicks.

Eine der wichtigsten Ausstattung eines GPS-Gerätes für das Fahrrad ist eine stabile Halterung am Lenker.

Zudem sollte es fähig Touren bzw. Tracks aufzeichnen und zeigen zu können. Ein großes Display macht das Ansehen der digitalen Landkarten einfacher. Genauso wichtig ist die Geschwindigkeitsanzeige. So kannst du gerade bei längeren Touren genauer abschätzen, wann du das Ziel erreichst und ob du gegenbenenfalls schneller fahren musst.

Wichtige Eigenschaften eines Fahrrad GPS-Geräts sind wasserdichte sowie staubdichte.

Ein großes und gut beleuchtetes Display ermöglicht besseres Ablesen bei schlechten Lichtverhältnissen und direkter Sonneneinstrahlung. Genügend Speicherplatz und am besten erweiterbar durch einen Micro SD-Slot. Die Laufzeit des Akkus sollte mindestens 8 Stunden betragen. Hier gilt je mehr, desto besser.

Zusätzliche Gimmicks bei einem Fahrrad GPS-Gerät sind eingebaute Kalorienmesser pro zurückgelegter Strecke, Verkehrsmeldungsanzeigen und Routen-Neuberechnung.

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Funktioniert auch in Gebieten ohne Satellitenverbindung: der Kompass.
(Bildquelle: unsplash.com / Jamie Street)

Was zeichnet ein Trekking GPS-Gerät und auf welche Besonderheiten solltest du achten?

Besonders bei Fernwanderungen aber auch bei Trekkingtouren ist ein GPS-Gerät fast unverzichtbar zur Navigation und Orientierung. Im Unterschied zur Benutzung von Karte und Kompass zeigt das GPS-Gerät nämlich die eigene Position an.

Neben der Positionsbestimmung kann ein Trekking GPS-Gerät Routen aufzeichnen, Strecken anzeigen und wichtige Punkte markieren.

Mithilfe eines GPS-Geräts können bestimmte Routen nachgewandert werden. Markierte Orte wie zum Beispiel Zeltplätze können leichter wiedergefunden werden. Nicht weniger wichtig ist die Anzeige des Höhenprofils sowie die Gesamtstrecke. Diese Informationen helfen bei der Einschätzung welche Anstiege bzw. wie viel Wegstrecke noch vor dir liegen.

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Die Anzeige des Höhenprofils sowie den Anteil der Gesamtstrecke bei deinem GPS-Gerät hilft dir den Überblick zu behalten.
(Bildquelle: unsplash.com / Maximilian Manavi Huber)

Moderne GPS-Geräte haben Akkulaufzeiten von bis zu 25 Stunden.

Ein GPS-Gerät mit transreflektierendem Display nutzt das Sonnenlicht als Lichtquelle. Ansonsten empfiehlt sich ein Display mit besonders heller Beleuchtung. Wichtig ist zudem, dass das Display wasserdicht ist. Eine lange Akkulaufzeit bzw. genügend Ersatzbatterien sind essentiell bei langen Wanderungen.

Gerade bei längeren Wanderungen zählt jedes Gramm im Rucksack. Deshalb sollte ein Trekking GPS-Gerät sollte nicht zu schwer sein. GPS-Geräte für Wanderungen sind meistens mit einem magnetischen Kompass mit 3-Achsen Lagerung ausgestattet. Eine Karabinervorrichtung kann sich unterwegs als äußerst praktisch erweisen.

Was zeichnet ein Geocaching GPS-Gerät aus und auf welche Besonderheiten solltest du achten?

Um erfolgreich bei der modernen Schnitzeljagd sein, sollte ein Geocaching GPS-Gerät bestimmte Funktionen beherrschen. Besonders wichtig ist, dass das GPS-Gerät die manuelle Eingabe von GPS-Koordinaten ermöglicht.

Für Einsteiger in die Welt des Geocaching reicht schon ein Basismodell aus.

Zudem braucht das GPS-Gerät für das Geocaching eine Anzeige zur Entfernung und Richtung zum Ziel. Denn das ist die Grundlage dafür, dass du die oft ausgefallenen und schwer erreichbaren Orte erfolgreich findest.

Eine Laufzeit von 8 Stunden ist ausreichend.

Für die Geocaching-Cracks gibt es GPS-Geräte, die vollkommen papierlos arbeiten. Auf ihnen können Beschreibungen, Informationen zum Gelände sowie weitere Daten gespeichert werden. Eine besonders Lange Batterie- bzw. Akkulaufzeit ist nicht zwingend.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du ein GPS-Gerät vergleichen und bewerten

Die Kriterien, mit deren Hilfe du verschiedene GPS-Geräte vergleichen kannst, umfassen:

In den folgenden Absätzen erklären wir dir worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Display

Bei der Auswahl deines GPS-Geräts spielt vor allem das passende Display eine Rolle. Neben Größe und Ablesbarkeit bei hoher Sonneneinstrahlung, stellt sich die Frage Touchscreen oder doch Tasten?

Obwohl Touchscreens der breiten Norm angehören, haben GPS-Geräte mit Tasten bestimmte Vorteile. Diese können selbst bei Kälte oder mit Handschuhen bedient werden.

Im Outdoorbereich sind die Displays meistens um die 3 Zoll groß.

Die Displaygrößen betragen zwischen 2,2 und 4 Zoll. Große Displays haben oft eine bessere Auflösung und Darstellung der Karte. Nicht vergessen sollte man: je großer das Display, desto schwerer ist meistens auch das GPS-Gerät.

Vorinstallierte Karten

Einige GPS-Geräte haben vorinstallierte Karten. Diese unterscheiden sich allerdings qualitätsmäßig von Hersteller zu Hersteller. Zudem sind zusätzliche Karten oftmals relativ teuer. GPS-Geräte für Einsteiger sind oftmals mit wenig informativem Kartenmaterial ausgestattet.

Viele GPS-Geräte haben vorinstallierte Karten von Deutschland oder Europa.

Auf manchen GPS-Geräten befinden sich vorinstallierte Geocaches. Das ist besonders interessant für Allround-User, die sich auch auf digitale Schnitzeljagd machen wollen.

Speicher

Damit du genügend Platz für weitere Karten und für Aufzeichnung von Routen hast, solltest du auf ausreichend Speicher achten. Als Gelegenheitsnutzer oder zum Geocatchen reicht ein normalgroßer Speicherplatz.

Die Größe des Speichers hängt von der Verwendungsweise des Nutzers ab.

Bei langen Wanderungen oder Radreisen wird allerdings mehr Speicherplatz empfohlen. Mit 1 GB sind die meisten auf der sicheren Seite. Viele GPS-Geräte haben zusätzlich zum internen Speicher einen Micro SD-Slot. Damit bieten sie zusätzliche Kapazitäten für weitere Karten oder das Aufzeichnen von Aktivitätsprotokollen.

Laufzeit

Es gibt batterie- und akkubetriebene GPS-Geräte. Die AA- oder AAA- Batterien haben eine Laufzeit von 12 bis 17 Stunden. GPS Geräte mit modernen Akkus können bis zu 25 Stunden benutzt werden. Besondere Ladegeräte können am Fahrrad angeschlossen werden und der Akku wird somit unterwegs aufgeladen.

Je nach Einsatzgebiet spielt die Länge der Laufzeit eine essentielle Rolle. Bei Fernwanderungen und Radreisen sollte man genügend Ersatzbatterien dabei haben oder eine Lademöglichkeit für den Akku. Dies gilt vor allem bei Aufenthalten wo es unter Umständen ungenügend Infrastruktur gibt bzw. kaum Einkaufsmöglichkeiten bestehen.

Gewicht

Ein GPS-Gerät wiegt, je nach Hersteller, zwischen 100 und 300g. Bei kurzen Wander- und Fahrradtouren sowie beim Geocaching steht das Gewicht nicht besonders im Vordergrund. Anders bei Fernwanderungen oder auf dem leichten Rennrad.

Bei Fernwanderungen oder Trainingseinheiten auf dem Rennrad gilt: je leichter, desto besser.

Obwohl Karten auf einem größeren Display besser ablesbar sind, wirkt sich das meistens negativ durch ein höheres Gesamtgewicht aus.

Zusätzliche Gimmicks

Bestimmte Gimmicks wie eine Fahrradhalterung oder ein barometrischer Höhenmesser sind je nach Einsatzort von großem Vorteil. Der barometrische Höhenmesser ist vor allem für Wanderer und Radfahrer interessant. Generell sollten GPS-Geräten für den Outdoorgebrauch (spritz)wasserdicht und staubdicht sein. Die meisten Outdoorgeräte verfügen zusätzlich über einen Kompass. Dieser ist essentiell bei Trekkingtouren und beim Geocaching.

Einige Smartphones lassen sich mit dem GPS-Gerät via verschiedener Schnittstellen (Bluetooth, WiFi, USB) verbinden. Dadurch können zum Beispiel Trainingsfortschritte festgehalten oder Strecken importiert werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema GPS-Gerät

Was sind GPS-Koordinaten?

GPS-Koordinaten setzten sich aus Breiten- und Längengrad zusammen. Der Breitengrad bestimmt die Nord-Süd Position eines Punktes. Der Längengrad dagegen die Ost-West Position.

Der Breitengrad ist der Winkel, der sich zwischen der Äquatorialebene und der Linie, die den Standpunkt mit dem Erdmittelpunkt verbindet, bildet. Dieser Winkel umfasst -90° bis 90°. Die negativen Werte bedeuten, dass es sich um einen Punkt auf der südlichen Hemisphäre handelt. Der Breitengrad bei 0° ist der Äquator.

Der Greenwich Meridian ist das Pendant zur Äquatorialebene.

Ähnlich gilt das Prinzip auch für den Längengrad. Da es keine natürliche Bezugslinie wie den Äquator gibt, verwendet man den sogenannten Greenwich Meridian. Dieser Längengrad eines Ortes wird durch die Halbebene berechnet.

Zur Bestimmung eines Punktes fehlt noch eine dritte Komponente: die Höhe. Die meisten Punkte zur Bestimmung durch GPS-Koordinaten liegen oberhalb der Erdoberfläche. Die Höhe ist wichtig um die komplette und exakte GPS-Position zu bestimmen.

Wie funktioniert Geocaching mit einem GPS-Gerät?

Wie bei einer gewöhnlichen Schnitzeljagd wird ein Gegenstand versteckt, den andere Mitspieler suchen müssen. Dieser Gegenstand befindet sich in einem Behälter, dem sogenannten Geocache. Zusätzlich gibt es ein Logbuch, in den sich der Finder eintragen kann.

Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd.

In einer Datenbank trägt der Geocacher (Person, die den Geocach versteckt hat) Hinweise zu dem Versteck ein. Mithilfe dieser Daten versuchen die Mitspieler den Geocach zu finden. Diese angegebenen GPS-Koordinaten werden ins GPS-Gerät eingegeben. Wenn du das Versteck gefunden hast, kannst du dich im Logbuch eintragen.

Die Verstecke können sich in der Stadt, in Wäldern oder Gewässern befinden.

Oftmals werden kleine Gegenstände dem Geocache beigelegt. Diese werden beim Fund gerne mitgenommen. Allerdings solltest du diese dann mit etwas gleichwertigem austauschen. Die Verstecke für Geocaches können sich mitten in der Stadt, in Wäldern oder bei Gewässern befinden.

Falls du dir genau wissen willst wie Geocaching funktiert, schau dir dieses Video an.

Worauf solltest du achten beim Wandern mit einem GPS-Gerät?

Viele Wanderer schätzen bei ihren Outdoor Aufenthalten besonders die enge Verbundenheit mit der Natur. Doch leider kommt es immer wieder zu Unfällen. Damit du auf deiner nächsten Tour möglichst sicher bist, achte auf folgende Hinweise:

  1. Unter gewissen Umständen kann der Satellitenempfang gestört werden. Bei Nebel, in Schluchten oder tiefen Wäldern kann es sein, dass die Positionsbestimmung ungenauer wird, länger dauert oder ausfällt.
  2. Denke an genügend Ersatzbatterien und Akkulademöglichkeiten wie durch Solarenergie. Das kann unter Umständen lebenswichtig sein.
  3. Achte darauf, dass du eine hochwertige topografische Karte verwendest. Besonders wichtig ist die möglichst detailgetreue und genaue Geländedarstellung.
  4. Mach dich mit der Benutzung deines GPS-Geräts vertraut. Sonst besteht die Gefahr, dass du in einer Notsituation schnell an deine Grenzen stößt.
  5. Verlass dich nicht nur auf die Technik, sondern lerne auch mit analogen Karten und Kompass zurechtzukommen.

Viele Alpenvereine bieten regelmäßig Kurse an, in denen Grundlagen zur Orientierung, Kartenkunde und der Umgang mit GPS-Geräten vermittelt werden.

Warum eignet sich das Smartphone nicht als GPS-Ersatz?

In der Natur kommt ein Smartphone mit GPS-Funktion schnell an seine Grenzen. Das liegt vor allem an der mangelnden Infrastruktur. Apps wie Google Maps erkennen zwar einige Wanderwege, aber oftmals besteht das Problem, dass die Verbindung zu den GPS-Satelliten abbricht.

Die GPS-Funktion am Smartphone verbraucht sehr viel Akku.

Reine GPS-Geräte haben den Vorteil, dass sie auch in Gebieten mit wenig bis kaum Infrastruktur funktionieren. Zudem sind Smartphones meistens nicht outdoortauglich. Für Einsätze in der Stadt reicht ein Smartphone mit GPS-Funktion.

Hier ein kurzes Video zum Thema Smartphone vs. GPS-Gerät.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.sueddeutsche.de/wissen/technik-gps-handgeraete-fuehren-wanderer-am-besten-durchs-gelaende-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190208-99-905854

[2] https://www.cachewiki.de/

[3] https://www.hillwalktours.de/wandern-reiseblog/wandern-mit-gps-was-sind-die-vorteile/

Bildquelle: Xuejun/ 123rf.com

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