Willkommen bei unserem großen Geigerzähler Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Geigerzähler. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Geigerzähler zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Geigerzähler kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, handelt es sich bei einem Geigerzähler nicht um ein Gerät für ein Orchester, sondern um ein Strahlenmessgerät.
  • Geigerzähler ermitteln die Anzahl der radioaktiven Teilchen, die in einem bestimmten Zeitraum die Messkammer durchlaufen. Es wird ein Impuls ausgelöst, der zu einem typischen Klick-Ton führt.
  • Geigerzähler für Privatanwender sind in der Regel mit einem digitalen Sensor ausgestattet, bei dem sich der Klick-T%on bei Bedarf auch deaktivieren lässt. Der Nutzer kann außerdem eine Alarmschwelle festlegen, durch die ein Vibrations- oder Tonsignal bei einer Überschreitung ausgelöst wird.

Geigerzähler Test: Das Ranking

Platz 1: Radex One persönlicher Geigerzähle

Platz 2: GQ GMC-300E Plus digitaler Geigerzähler

Platz 3: gamma-scout Akku-Geigerzähler

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Geigerzähler kaufst

Worum handelt es sich bei einem Geigerzähler eigentlich genau?

Im Prinzip handelt es sich bei einem Geigerzähler um das sogenannte Geiger-Müller-Zählrohr. Dieses ist im Grunde das Herzstück und befindet sich innerhalb des Messgerätes. Mithilfe des Geigerzählers kann eine Prüfung der atomaren Strahlung erfolgen, womit das Gerät unverzichtbar für den Nachweis der Kontamination in der Umgebung ist.

Der Begriff Geigerzähler hat sich allerdings in der Umgangssprache für das komplette Gerät etabliert. Die Zählrohre stellen die Höhe der ionisierenden Strahlung fest, womit Geigerzähler zu den Strahlungs- bzw. Teilchendetektoren zugeordnet werden können.

Je nach Bauweise und Spannung, mit der das Zählrohr arbeitet, kann das Gerät für verschiedene Einsätze genutzt werden. Es dienst so als Proportionalzähler oder Ionisationskammer. Grundsätzlich handelt es sich also nicht immer um das klassische Geiger-Müller-Zählrohr, aber die meisten Geräte lassen sich dennoch für alle drei Betriebsarten nutzen.

Geigerzähler im Gras

Geigerzähler messen die radioaktive Strahlung um uns herum. Sie werden nicht nur im professionellen Bereich eingesetzt, sondern auch von Privatleuten. (Bildquelle: pixabay.com / GoranH)

Andere Modelle sind hingegen speziell für eine dieser Anwendungsbereiche konzipiert worden. Die eingebaute Sensortechnik des Geigerzählers misst die Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung. Sollen effektive Messungen der Alpha-Strahlung durchgeführt werden, sind insbesondere die aktuellen, modernen Geräte mit Halbleitersensoren gut geeignet.

Klassischen Zählrohre eignen sich für diesen Einsatz nicht, weil die Alpha-Strahlung eine deutlich geringere Reichweite hat als die beiden anderen Strahlungstypen. Es wird jeweils in den Einheiten CPM und Microsievert gemessen.

Wie funktioniert ein Geigerzähler?

Je stärker die radioaktive Strahlung an einem bestimmten Ort ist, desto höher ist der angezeigte Wert auf dem Display des Geigerzählers. Zudem wird auch der Abstand zwischen den Klick-Tönen verkürzt.

Viele Modelle sind zusätzlich mit einer Alarmfunktion ausgestattet, die bei einer Überschreitung bestimmter Messwerte einen Warnton auslöst. Die heutige, ausgereifte Technik konnten seit ihrer Erfindung in den 1920-er Jahren immer weiter verbessert und verfeinert werden. Beim generellen Aufbau der Zählrohre hat sich allerdings kaum was geändert.

Der Geigerzähler setzt sich als wichtigster Bestandteil aus einer länglichen Metallhülle, einer Anode sowie einer Kathode zusammen. Im Inneren des Rohres befindet sich außerdem ein Edelgasgemisch der Luft. Durch die beiden Elektroden entsteht Hochspannung.

Bei radioaktiver Strahlung werden Protonen und Elektronen aus den Atomen freigesetzt. Gelangen diese in das Zählrohr, kommt es zu einer Spannungsentladung, was wiederum zu dem charakteristischen Klicken eines Geigerzählers führt.

Da bei der Entladung die Stromstärke konstant bleibt, lässt sich anhand dieser Entladung nicht feststellen, wie hoch die Strahlung ist, Daher müssen mit einem Geigerzähler mehrere Messungen hintereinander durchgeführt werden.

Nach der Gasentladung folgt eine sogenannte Totzeit, in der es nicht möglich ist, die Kammer zu ionisieren. Auch eine bestimmte Regenerationszeit muss grundsätzlich abgewartet werden, bevor ein Geigerzähler erneut zum Einsatz kommen kann.

Bei dem Zeitraum handelt es sich allerdings nur um den Bruchteil einer Sekunde und so ist er für Laien kaum merkbar. Für Messtechniker und Physiker ist es jedoch wichtig, darauf zu achten, dass der minimale Zeitabstand nicht unterschritten wird. Dieser beträgt 100 Mikrosekunden.

Mit dem Zählrohr misst man tatsächlich nicht die Stärke der Entladungsprozesse, sondern lediglich deren Häufigkeit. Die Bezeichnung „Zähler“ passt deshalb auch ideal zu den Geräten. Die neuen Geigerzähler funktionieren derzeit meist mit Halbleitersensoren, die zum einen nicht so empfindlich sind wie frühere Instrumente, und zum anderen nur eine geringe Spannung benötigen. Die Funktionsweise unterscheidet sich im Grunde jedoch kaum.

Wo kommen Geigerzähler zum Einsatz?

Geigerzähler sind selbstverständlich nicht nur im Zusammenhang mit einem Super-GAU gefragt, denn die Geräte können mit ihren sensiblen Sensoren auch geringe Strahlungswerte feststellen, die überall auf der Welt vorzufinden sind.

In der Medizin und der Archäologie kommen die hochsensiblen Modelle ebenso zum Einsatz, wie in vielen weiteren Bereichen. Zudem eignet sich ein Strahlenmessgerät auch gut für Wanderer und Outdoor-Fans, die die Strahlendosierung in der nahen Umgebung herausfinden wollen.

Die Gefahr von Radioaktivität ist in den hiesigen Gefilden zwar sehr gering, aber dennoch kann der Geigerzähler genau ausmachen, wie viel radioaktive Strahlung in der Umgebung vorkommt.

Nicht nur für Studenten und Schüler ist die Durchführung einer solchen Messung interessant, sondern auch umweltbewusste Menschen, die mit den Geräten die Radioaktivität im Umfeld eines Atomkraftwerks nachweisen möchten, setzten einen Geigerzähler ein. Einerseits soll dies dem eigenen Schutz dienen, andererseits sollen so aber auch die Medien auf die Missstände aufmerksam gemacht werden.

Bei uns in Deutschland kommt vorwiegend Strahlung natürlichen Ursprungs vor. So konnte ein Wert von 2,35 Millisievert jährlich festgestellt werden. Wer als Privatnutzer häufig seinen Geigerzähler einsetzt, wird allerdings feststellen, dass grundsätzlich ein nur sehr geringes Risiko für radioaktive Strahlung vorliegt.

Meist kommen Geigerzähler deshalb überwiegend zum Einsatz, um die persönliche Neugierde zu stillen oder um den Umgang mit solchen Geräte zu erlernen. Da die Messungen nicht präzise genug sind, eignen sie sich nicht für wissenschaftliche Zwecke. Darüber sollte man sich als Nutzer im klaren sein.

Was kostet ein Geigerzähler?

Für den Privatbereich sind Geigerzähler in der Regel zu einem Preis zwischen 100 und 300 Euro erhältlich. Smartphone Erweiterungen besitzen jedoch den geringsten Anschaffungspreis, denn diese werden im Handel bereits für rund 50 Euro angeboten.

Grundsätzlich hängt der Anschaffungspreis eines Geigerzählers mit der Anzahl und der Art der integrierten Sensoren zusammen: Während in manchen Handgeräten nur ein Zählrohr verbaut ist, besitzen andere Modelle zwei Zählrohre um so eine stärke Aussagekraft zu ermöglichen. Natürlich sind letztere auch entsprechend teurer in der Anschaffung.

Internet oder Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Geigerzähler?

Alle wichtigen Informationen zu Geigerzählern sind natürlich im Internet zu finden. So kann man sich als Interessent bereits einen ersten Überblick verschaffen. Zudem ist das Angebot in den Online-Shops in der Regel meist umfangreicher, als im regionalen Ladengeschäft.

Darüber hinaus kann sich die Suche nach einem Laden, der Geigerzähler im Sortiment führt, durchaus als schwierig gestalten, denn nur wenige Ladeninhaber bieten tatsächlich die Messgeräte an. Zwar trifft man im Laden vor Ort dann auf einen erfahren Fachverkäufer, allerdings sind die Vergleichsmöglichkeiten hie nur sehr gering aus.

Zwar müssen bei der Bestellung im Internet ein paar Tage Wartezeit einkalkuliert werden, bis der Geigerzähler geliefert wird, aber im Grunde dürfte sich Online auch eine deutliche Preisersparnis erzielen lassen. Die Internet Händler zeigen sich auch kulant, wenn es um Reklamationen geht, denn meist genügt eine Rücksendung der Ware aus. So muss sich der Käufer nicht auf den Weg ins Geschäft machen.

Entscheidung: Welche Arten von Geigerzähler gibt es und welches Gerät ist das richtige für dich?

Strahlungsmessgeräte sind für den privaten Gebrauch in verschiedenen Bauarten erhältlich. Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Geigerzählern unterscheiden:

  • Digitale Geigerzähler
  • Dosimeter
  • Zusatzstecker für Smartphones

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Geigerzähler zu finden.

Digitaler Geigerzähler: Worum handelt es sich dabei und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Digitale Messgeräte sind die am weitesten verbreitete Form für Privatnutzer. Die Messgeräte ähneln von der Optik und der Größe anderen Messinstrumenten, wie etwa einem Spannungsmesser.

Technisch korrekt wird der umgangssprachliche Begriff des Geigerzählers als Dosisleistungsmessgerät bezeichnet, was jedoch nicht mit einem Dosimeter verwechselt werden darf. Diese einfachen Rohrzähler helfen bei der relativ genauen Bestimmung der vorherrschenden Strahlenwerte.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Vielseitig einsetzbar
  • Umfassende Information über die radioaktive Strahlen in der direkten Umgebung
Nachteile
  • Messergebnisse sind nicht sehr präzise
  • Meist besitzen die Geräte lediglich eine Hauptfunktion

Geigerzähler für den privaten Gebrauch sind im Gegensatz zu professionellen Modellen nicht geeicht. Daher können die Messergebnisse unter Umständen von den tatsächlichen Werten abweichen. Allerdings liefern digitale Geigerzähler dennoch gute Anhaltspunkte für die vorherrschende Strahlenbelastung.

Dosimeter: Worum handelt es sich dabei und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Im Grunde sind die meisten Geigerzähler Dosimeter. Es handelt sich dabei um sehr kompakt gebaute Geräte, die mit einem LCD-Display ausgestattet sind. Darauf lassen sich die festgestellten Messwerte deutlich ablesen.

Darüber hinaus steht dem Nutzer hier auch ein Bedienfeld zur Verfügung. Im Inneren des Gehäuses befindet sich das Zählrohr. Dieses fungiert als Sensor und ist damit der Hauptbestandteil des Dosimeters.

Vorteile
  • Kompakt und handlich
  • Mit LCD-Display für ein leichtes Ablesen der Messergebnisse
  • Mit integriertem Bedienfeld für einen leichten Gebrauch
Nachteile
  • Nicht geeicht

Ein Dosimeter für Privatanwender ist in der Regel ebenfalls nicht geeicht. Geigerzähler für die professionelle Verwendung, wie sie beispielsweise im Katastrophenschutz zum Einsatz kommen, liefern damit natürlich präzisere Daten.

Aber auch hier gilt: Für die Messung der Strahlenwerte liefert ein solches Modell gute Anhaltspunkte.

Zusatzstecker für Smartphones als Geigerzähler: Worum handelt es sich dabei und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Neben den klassischen Messgeräten sind mittlerweile auch kleine Zusatzstecker für Smartphones erhältlich. Diese sind natürlich ebenfalls mit einem Sensor ausgestattet, der allerdings meist ein Halbleitersensor ist, kein Geiger-Müller-Zählrohr.

Per 3,5-mm-Klinkenanschluss des Handys lässt sich eine Datenverbindung hergestellt werden. Die gesammelten Daten des Steckers können dann mithilfe spezieller Apps ausgelesen werden.

Vorteile
  • Sehr kompakt
  • Preisgünstig
  • Ausreichende Genauigkeit
Nachteile
  • Separates Smartphone und spezielle Apps sind nötig
  • Interferenzen mit Mobilfunk möglich

Es ist möglich, dass es zu Interferenzen mit dem Mobilfunk kommt. Durch eine derartige Überlagerung beider Wellenzüge kann eine Messung unter Umständen nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Geigerzähler vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Geigerzähler gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Bauart / Typ
  • Messkriterien
  • Messungseinstellungen
  • Bedienung

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Bauart / Typ

Wie bereits einige Zeilen weiter oben beschrieben wurde, werden zwei Bautypen unterschieden. Entweder man entscheidet sich als Verbraucher für ein Handmessgerät, oder man wählt einen handlichen Erweiterungsstecker speziell für Smartphones.

Geigerzähler über Wasser

Geigerzähler findest du in verschiedenen Bauarten, zum Beispiel mit einer digitalen Anzeige. (Bildquelle: üixabay.com / GoranH)

Während die erste Variante mit einer etwas besseren Handhabung punktet, weil keine zusätzlichen Features benötigt werden, überzeugen die Smartphone-Stecker in erster Linie durch die praktische Handlichkeit.

Messkriterien

Auch die Genauigkeit sowie der Messbereich speilen beim Kauf eines Geigerzählers eine erhebliche Rolle. Viele Geräte für den Hausgebrauch können keine Alpha-Strahlung erfasse, da die einzelnen Teilchen durch ihre Größe nicht das Zählrohr passieren können. Allerdings lässt sich die Beta- und Gamma-Strahlung zuverlässig erfassen.

Einige Hersteller von Geigerzählern haben zudem Geräte im Sortiment, die auch Röntgenstrahlung erfassen können. Da es jedoch keine ausreichende Unterscheidung zwischen Gamma- und Röntgenstrahlung gibt, gilt diese Behauptung mehr oder weniger für jedes Modell. Der Messbereich der Geigerzähler bestätigt die Genauigkeit, die der Sensor aufweist.

Je kleiner die Anzahl an Microsievert ist, die pro Sekunde durch den Sensor erfasst werden können, umso geringer ist die Belastung der Strahlung, sie der empfindliche Sensor wahrnehmen kann.

Messungseinstellungen

Bei einigen Geräten kann der Anwender das Messintervall selbst festlegen, sodass dann zwischen unterschiedlichen Stufen (3 bis 10 Minuten) gewählt werde kann.

In dem vorgegebenen Intervall werden dann die Messwerte ermittelt. Die Strahlenbelastung wird anschließend hochgerechnet, um damit bestimmen zu können, wie intensiv diese ist. Zudem bieten viele Geigerzähler die Möglichkeit, eine Alarmschwelle festzulegen, worauf bereits hinreichend hingewiesen wurde.

Messungseinstellungen

Bei den Geräten verwenden die Hersteller unterschiedliche Einstellungsoptionen. Es gibt somit Geigerzähler, die ausschließlich über einen An- und Ausschaltknopf verfügen. Es sind aber auch Modelle erhältlich, die sich verschieden einstellen lassen, um die Messergebnisse anzuzeigen.

Zusätzlich sind manche Geräte noch mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet, damit die Messdaten auf den PC übertragen werden können. Auf dem Computer lassen sich dann Diagramme oder ähnliches erstellen. So behält der Nutzer auch nach einem längeren Zeitraum noch hervorragend den Überblick über die jeweilige Strahlenexposition.

Auch die Smartphone-Geräte ermöglichen mit der Geigerzähler-App eine umfassende Dokumentation der Strahlung.
Aber Achtung: Bei einigen Geigerzählern ist die USB-Schnittstelle ausschließlich zum Aufladen der Akkus integriert worden. Daten können auf den Rechner damit allerdings nicht übertragen werden.

Wissenswerte Fakten rund um das Thema Geigerzähler

Die Geschichte des Geigerzählers

Eine Art Zählrohr entstand erstmals im Jahr 1913. Damals waren es Hans Geiger und Walther Müller, die an einem Messgerät arbeiteten. In den späten 1920er Jahren konnten die beiden schließlich erste Ergebnisse präsentieren und das Geiger-Müller-Zählrohr war geboren.

Es handelte sich um den weltweit ersten Detektor, der sich für die Strahlenmessung einsetzen lies. Die Feststellung der Stahlenwerte erfolgte hierbei durch eine elektronische Reaktion auf die erfolgte Messung. Die praktische Verwendung war zunächst eine anspruchsvolle Methodik, die mit einer stabilisierten Hochspannung sowie einer Impulsverstärkung funktionierte.

Erst Ende der 1950er Jahren wurde daraus eine routinierte Methode. Auch bei den später erbauten Geigerzählern wurde die grundsätzliche Funktion weitgehend beibehalten. Da die Impulse immer gleiche Werte aufweisen, war es von Anfang an möglich, die einfallenden Quanten präzise zu zählen.

Alternativen zum Geigerzähler

Wirkliche Alternativen für Geigerzähler gibt es nur sehr wenige. Die einfachen Zählrohre erlauben es auch Laien problemlos, die jeweilige radioaktive Strahlungssituation im Auge zu behalten.

Als Alternative nutzen viele Anwender das Smartphone auch ohne Zusatzstecker. Hierfür ist nur ein Handy mit Kamera sowie eine entsprechende App notwendig. Die Messwerte sind allerdings bei diesen Verfahren äußerst ungenau und darüber hinaus noch von der Haltung des Handy abhängig.

Nur wenn die Linse der Smartphone Kamera genau senkrecht zur Strahlenquelle ausgerichtet wird, kann überhaupt ein Wert gemessen werden. Verändert sich dann der Ausgangswinkel, kommt es auch zu einer Veränderung der Strahlungswerte.

Weiterführende Quellen und Literatur zum Thema Geigerzähler


[1] http://germanblogs.de/wie-wird-radioaktivitaet-gemessen-der-geigerzaehler-wird-vorgestellt/


[2] https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Geiger-M%c3%bcller-Z%c3%a4hler


[3] http://www.radrate.com/geigerzaehler/[/url][url=http://]https://de.wikipedia.org/wiki/Zählrohr


[4] https://www.mineralium.de/mineralien-blog/wie-funktioniert-ein-geigerzaehler

Bildquelle: 123rf.com / 18488213

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Redaktion

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