Futterboot
Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2020

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Futterboote ermöglichen das punktgenaue Ausbringen von Köder zum Anfüttern und Anlocken der Fische. Mittels Fernsteuerung können auch schwer zugängliche Uferbereiche angesteuert werden. Zusatzfunktionen wie GPS, mit dem Spots markiert und mehrfach angesteuert werden können, und ein Echolot, der Informationen über Grund und Tiefe liefern, erleichtern jeden Angelausflug erheblich.

Mit unserem großen Futterboot Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, das passende Köderboot für dich zu finden. Wir haben Einsteiger- und Profimodelle verglichen und jeweils die Vor- und Nachteile aufgelistet. Mit diesem Vergleich soll dir die Kaufentscheidung so leicht wie möglich gemacht werden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Futterboote sind ferngesteuerte Boote, mit denen du Fischfutter an schwer zugänglichen Stellen im Gewässer ausbringen kannst.
  • Es gibt eine breite Produktpalette von Einsteigermodellen mit Basisfunktion bis zu Profibooten, die mit GPS und Echolot ausgestattet und per App steuerbar sind. Damit kannst du bestimmte Spots im Gewässer markieren und ansteuern und erhältst Informationen über den Gewässergrund, die Tiefe und den Fischbestand
  • Einsteigermodelle sind schon für relativ kleines Geld erhältlich. Modelle mit vielfältiger technischen Ausstattungen kosten meistens über 1000 €.

Futterboot Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Einsteigermodell

Das Futterboot von HEIRAO liegt stabil im Wasser und verfügt über eine Kapazität von 1,5 kg Futter. Es liegt sehr gut im Wasser und besticht durch eine robuste Bauweise.

Dieses Futterboot wird von den Kunden häufig gelobt. Die einfache Handhabung wird genauso wie die lange Akkulaufzeit positiv hervorgehoben. Es eignet sich besonders für Einsteiger und Gelegenheitsangler, die nicht auf die Vorzüge eines Futterbootes verzichten wollen.

Das beste Profimodell

Das CarpOn SmartShark überzeugt durch eine vielseitige technische Ausstattung. Die Fernbedienung mit LCD Bildschirm zeigt alle wichtigen Informationen an. Ein integrierter Kompass fungiert als Autopilot, das GPS-System ermöglicht das zielgenaue Ansteuern von Spots. Mit dem Fish-Finder-System ist es kinderleicht, die Fische zu lokalisieren.

Das Produkt wird von den Kunden als rundum gelungen gelobt. Das CarpOn SmartShark eignet sich somit gleichermaßen für ambitionierte Hobbyangler und Profis.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Futterboot kaufst

Was ist ein Futterboot?

Futterboote oder Köderboote sind spezielle, ferngesteuerte Modellboote, mit denen Angler Fischfutter an schwer zugängliche Angelplätze ausbringen können. Dadurch werden die Fische angelockt und die Chance auf einen großen Fang steigt.

Mit einem Futterboot kann der Köder punktgenau auch an schwer zugänglichen Stellen ausgebracht werden.

Es gibt eine große Auswahl an Futterbooten, vom preisgünstigen Einsteigermodell bis zum Profimodell mit Echolot und GPS. Das Prinzip bleibt jedoch immer gleich. Das Futterboot wird mit Köder beladen und per Fernsteuerung an die gewünschte Stelle gefahren. Nun wird die Futterklappe geöffnet und schon kann man die Angel auswerfen.

Welches Modell sich für dich am besten eignet, erfährst du in diesem Ratgeber.

Für wen eignet sich ein Futterboot?

Grundsätzlich eignet ich ein Futterboot gleichermaßen für Profiangler und ambitionierte Hobbyangler. Gelegenheits- und Urlaubsangler verzichten womöglich aufgrund des mitunter hohen Anschaffungspreises auf ein Futterboot.

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Ein Futterboot ist ein nützlicher Begleiter für jeden Angeltrip.
(Bildquelle: pixybay.com / Andy Faeth)

Die vielen Vorzüge eines Köderbootes machen es zu einem immer beliebteren Hilfsmittel. Futterboote ermöglichen ein bequemes und schnelles Anfüttern von Spots. Das lästige Tragen und Aufpumpen eines Schlauchbootes entfällt. Transport und Handhabung sind ebenfalls leichter.

Echolot und GPS-Funktion sind sehr hilfreich und informieren die Angler über den Untergrund und welche Fische in der Nähe sind. Bei Dunkelheit kann das Futter auch per Autopilot punktgenau ausgebracht werden.

Durch eine regelmäßige, punktgenaue Fütterung gewöhnen sich die Fische daran und kommen regelmäßig zu diesem Spot.

Futterboote erhöhen die Chance auf einen guten Fang.

Im Vorfeld sollte man sich allerdings informieren, ob der Einsatz von Futterbooten an den persönlichen Lieblingsgewässern erlaubt ist. Dies wird in Deutschland individuell geregelt.

Welche Arten von Futterbooten gibt es?

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Futterbooten unterscheiden.

Es gibt Einsteigermodelle, die eine kleinere Menge Futter über eine Entfernung bis ca. 300 Meter transportieren können. Profimodelle haben eine größere Futterkapazität (bis ca. 4-5 kg), eine Reichweite bis 1000 Meter, verfügen über eine vielfältige technische Ausstattung und sind per App steuerbar.

Es gibt Einsteigermodelle mit Basisfunktion und Profimodelle mit GPS und Echolot-Ausstattung.

Diese Ausstattung beinhaltet eine GPS Funktion, mit der Futterplätze gespeichert und automatisch angesteuert werden können. Auch die Navigation in der Dunkelheit ist dadurch problemlos möglich.

Ein Echolot gibt Informationen über den Gewässergrund und kann Fische erkennen, die unterhalb des Futterbootes schwimmen. So kann man den Angelplatz sehr gezielt auswählen.

Eine weitere Funktion ist eine Futterspirale, die das Futter nach und nach aus dem Boot ins Wasser schaufelt. So kann eine Futterspur in beliebiger Form ins Gewässer eingebracht werden.

Derartige Zusatzfunktionen machen das Köderboot natürlich teurer. Daher sollte man im Vorfeld genau überlegen, welche Ausstattung wirklich sinnvoll ist und auf welche Funktionen man verzichten kann.

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Futterboote sind besonders unter KarpfenanglerInnen beliebt.
(Bildquelle: pixabay.com / capri23auto)

Was kostet ein Futterboot?

Es gibt eine sehr große Preisspanne zwischen den verschiedenen Futterbooten. Abhängig von Qualität und vor allem Ausstattung unterscheiden sich die Preise erheblich.

Einsteigermodelle ohne viel Schnickschnack kosten zwischen 60 und 200 €. Entscheidet man sich für ein Profimodell steigen die Kosten schnell auf 1000 bis 2500 € an. Je vielfältiger die technische Ausstattung ist, desto höher ist der Preis.

Modellart Preisspanne
Einsteigermodelle 60-200€
Profimodelle 1000-2500€

Preisbewusste Angler, die nicht auf die Annehmlichkeiten eines hochwertigen Futterbootes verzichten möchten, können alternativ zu einem Bausatz greifen. Handwerkliches Geschick vorausgesetzt, bekommt man so ein Profimodell für ca. 500 bis 1200 €.

Wo kann ich ein Futterboot kaufen?

Futterboote sind sowohl in Angelfachgeschäften, als auch in verschiedenen Online-Shops erhältlich.

In folgenden Online-Shops kann man unter anderem Futterboote kaufen:

  • amazon.de
  • decathlon.de
  • voelkner.de
  • mk-angelsport.de

Für Schnäppchenjäger lohnt sich eventuell ein Blick auf ebay-kleinanzeigen.de. Hier werden viele gebrauchte Futterboote angeboten. Das Risiko, ein nicht 100% funktionsfähiges Produkt zu kaufen, liegt in diesem Fall natürlich beim Käufer.

Welche Alternativen gibt es zu einem Köderboot?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Köder zum Anfüttern auszubringen. Jede Methode hat eine eigenen Vor- und Nachteile. Im folgenden Abschnitt findest du eine Übersicht über die gängigsten Alternativen.

Schlauchboot

Ein Schlauchboot ist die “klassischste” Alternative zum Futterboot. Man kann mit einem Schlauchboot (fast) jede beliebige Stelle erreichen und so viel Futter ausbringen, wie man benötigt. Dies kann beliebig oft wiederholt werden, man muss sich keine Gedanken um Akkulaufzeit und Reichweite machen.

Trotzdem gibt es bei der Verwendung eines Schlauchbootes auch einige Nachteile. Ein Schlauchboot ist in der Anschaffung nicht ganz billig und an manchen Gewässern verboten.

Außerdem benötigt man für den Transport häufig ein größeres Auto. Bevor man lospaddeln kann, muss man das Schlauchboot aufpumpen, oft eine langwierige und anstrengende Angelegenheit. Für die Heimfahrt muss man dann die Luft wieder rauslassen und das Boot zusammenfalten.

Menschen, die nicht mehr ganz so beweglich sind, haben beim Ein- und Ausstieg in ein wackeliges Schlauchboot unter Umständen Probleme, sodass diese Methode nicht für jeden geeignet ist.

Allerdings hat ein Schlauchboot von allen Alternativmethoden die größte Reichweite und die größte Futterkapazität.

Futterrakete/Futterbombe

Eine Futterrakete oder -bombe ist ein kleiner, ca. 15 cm große, raketenförmiger Kunststoffbehälter. Dieser wird mit Futter befüllt und mit der Angel ausgeworfen.

Nach dem Aufschlag auf die Wasseroberfläche öffnet sich der Behälter und das Futter verteilt sich im Gewässer. Die Futterrakete kann dann eingeholt und der Vorgang wiederholt werden. Somit lässt sich eine beliebige Menge Futter sehr zeitsparend einbringen.

Der Vorteil dieser Methode sind die geringen Kosten von ca. 5 bis 30 € pro Stück. Selbst im Falle eines Verlustes kann man einfach eine Futterrakete nachkaufen, oder man hat sowieso Ersatz dabei.

Nachteil ist die vergleichsweise geringe Reichweite. Selbst die besten Werfer schaffen nur ca. 150 Meter. Schwierig ist auch das Treffen von baumbewachsenen Uferabschnitten, wo die Äste über das Wasser ragen. Dort besteht auch die Gefahr, dass sich die Rakete oder die Schnur in dem Bäumen verfängt.

PVA-Beutel

PVA ist ein wasserlöslicher Kunststoff. Bei dieser Methode werden kleine PVA-Beutel mit Futter gefüllt und ausgeworfen. Die Vorgehensweise ist genau wie bei einer Futterrakete.

Im Unterschied dazu löst sich der Beutel innerhalb von etwa 30 Sekunden auf und gibt den Köder frei. Dadurch verteilt sich das Futter besser im Wasser. Auch flüssige Köder können mit dieser Methode eingebracht werden.

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Preis. 50 Beutel kosten 2-3 €.

Durch das geringere Gewicht der PVA-Beutel im Vergleich zur Futterrakete sinkt die mögliche Reichweite ab. Dies muss bei der Wahl des Angelplatzes berücksichtigt werden.

Alternative Vorteile Nachteile
Schlauchboot Hohe Reichweite

Hohe Futterkapazität

An manchen Gewässern verboten

Umständliche Handhabung

Nicht für jedermann geeignet

Futterrakete Preigünstig

Einfache Handhabung

Begrenzte Reichweite
PVA-Beutel Preisgünstig

Einfache Handhabung

Gute Futterverteilung

Niedrigste Reichweite

Entscheidung: Welche Arten von Futterbooten gibt es und welche ist die Richtige für mich?

Was zeichnet einen Jetantrieb aus und was sind Vor- und Nachteile?

Der Jetantrieb kann das Köderboot bei optimalen Bedingungen schneller beschleunigen und fahren. Allerdings kann im Antriebstunnel ein hoher Wasserwiderstand entstehen, was die Leistung verringert.

Es besteht die Gefahr, dass bei Wellengang Luft in den Jet-Antrieb hineinkommt, was im schlimmsten Fall zum Totalschaden führen kann.

Im flachen Wasser ist es außerdem möglich, dass kleine Steine oder andere Fremdkörper vom Grund angesogen werden. Daher darf man den Jetantrieb erst ab einer Wassertiefe von mindestens 25 cm mit Vollgas betreiben.

Was zeichnet einen Propellerantrieb aus und was sind Vor- und Nachteile?

Ein Propellerantrieb hat einen sehr hohen Wirkungsgrad. Das bedeutet, dass diese Antriebsart akkusparender als ein Jetantrieb ist. Außerdem erfordert ein Propellerantrieb weniger Wartung und Pflege.

Nachteilig ist die etwas geringere Geschwindigkeit, wobei du überlegen musst, ob ein schnelles Futterboot wirklich notwendig ist.

Außerdem ist es möglich, dass sich bei Einsatz im flachen, bewachsenen Wasser oder Schilf, Pflanzen im Propeller verfangen. Daher sollte man in diesen Bereichen besonders vorsichtig fahren und im Zweifelsfall einen Sicherheitsabstand einhalten.

Welche Vor- und Nachteile bringt die GPS-Funktion mit sich?

Eine GPS-Funktion ermöglicht die punktgenaue Ansteuerung von Futterplätzen, auch bei Dunkelheit. So können die Fische an bestimmten Stellen immer wieder angelockt und gefangen werden.

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Durch die GPS-Steuerung ist es möglich, auch schwer zugängliche Stellen wie z.B. in Schilfgürteln, zielgenau anzusteuern.
(Bildquelle: 123rf.com /Oosthuizen)

Man muss nicht seine ganze Aufmerksamkeit dem Köderboot widmen. Das Boot kann automatisch zum Ziel fahren und man kann in der Zwischenzeit seine Ausrüstung vorbereiten.

Diese Annehmlichkeit kostet natürlich extra. Ein Boot mit GPS-Funktion kostet mindestens ca. 1000 €, während die Einsteigermodelle deutlich günstiger zu haben sind.

Es gilt, sich vor dem Kauf zu überlegen, ob das GPS einem so viel Aufpreis wert ist, oder ob man lieber zu einem günstigeren Köderboot greift.

Welche Vor- und Nachteile bringt die Echolot-Funktion mit sich?

Mit einem Echolot bekommt man Informationen über den Gewässergrund, die Tiefe und kann Fische lokalisieren. Dies ermöglicht die Auswahl des optimalen Spots zum abwerfen des Futters.

Diese Funktion bietet viele interessante Informationen über das Gewässer, die man in Echtzeit verfolgen kann.

Entscheidest du dich für ein Futterboot mit Echolot, dann bewegst du dich automatisch im Profisegment. Hier kostet ein Futterboot ca. 1000 €. Ein Echolot ist zweifelsohne eine sehr praktische und spannende Funktion. Die Entscheidung, ob es notwendig ist, kannst nur du treffen.

Vorteile
  • GPS ermöglicht exakte Ansteuerung von Spots
  • GPS kann als Autopilot eingesetzt werden
  • Echolot liefert Infos über Wassertiefe und Grund
Nachteile
  • Zusatzfunktionen sind sehr teuer
  • Man benötigt mehr technisches Zubehör
  • Bei schlechtem Empfang werden die Infos zeitversetzt übermittelt

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Futterboote vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an Futterbooten entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Köderboote vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Technische Ausstattung (GPS, Echolot)

Wie bereits beschrieben entscheidet die technische Ausstattung maßgeblich über den Endpreis deines Futterbootes.

GPS und Echolot bieten sehr nützliche, zeitsparende Funktionen, mit denen du leicht den optimalen Spot zum Anfüttern herausfinden kannst. Per GPS kannst du diesen Spot immer wieder automatisch ansteuern, das Echolot liefert dir Informationen darüber, wie es unter Wasser aussieht. Außerdem kann es Fische lokalisieren, sodass du deine Angel direkt dort auswerfen kannst.

Die Entscheidung über die technische Ausstattung ist die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf.

Ein Futterboot mit diesen Funktionen macht deinen Angelausflug deutlich entspannter. Die Chancen auf einen guten Fang steigen.

Dennoch sollte dir bewusst sein, dass du für diese Ausstattung einen Aufpreis von mehreren hundert Euro zahlen musst. Köderboote mit GPS und Echolot sind Profigeräte, die es ab 1000 € aufwärts zu kaufen gibt.

Wenn du regelmäßig angelst, lohnt sich die Investition sehr wahrscheinlich. Als Gelegenheitsangler solltest du dir überlegen, welche Funktionen du wirklich brauchst.

Die Entscheidung über die technischen Merkmale beeinflussen alle weiteren Kaufkriterien maßgeblich. Futterboote im Profisegment verfügen automatisch meist über eine Futterkapazität von 3-4 kg, einen Jetantrieb, eine höhere Reichweite und eine längere Akkulaufzeit.

Daher ist diese Entscheidung die mit Abstand wichtigste, die du vor dem Kauf eines Köderbootes treffen musst.

Futterkapazität

Die benötigte Futterkapazität hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Reichen dir kleinere Mengen, unter 2 kg, so kannst du auf ein Einsteigermodell zurückgreifen. Bei größeren Mengen, ca. 4-5 kg, musst du ein Profimodell wählen.

Wie bereits erwähnt ist die Grundsatzentscheidung allerdings die über die technische Ausstattung. Die Profiboote verfügen alle über eine Kapazität von etwa 4 kg. Du kannst das Boot natürlich auch mit weniger als 4 kg Futter beladen, wenn du weniger benötigst.

Reichweite

Bei der Entscheidung über die benötigte Reichweite solltest du wieder an deine persönlichen Bedürfnisse denken. Wie groß sind die Gewässer, an denen du normalerweise angelst? Wie weit vom Ufer sind die Spots entfernt?

In vielen Fällen genügt eine Reichweite von 200 bis 300 Metern, die von fast jedem Einsteigermodell erreicht werden können.

Für größere Entfernungen wiederum musst du auf ein Köderboot aus dem Profisegment zurückgreifen. Damit einher gehen dann wie bereits erwähnt die höheren Kosten genauso wie die gute technische Ausstattung.

Akkulaufzeit

Die mögliche Akkulaufzeit reicht von 1,5 bis 2 Stunden im Einsteigerbereich, bis zu 5 bis 6 Std im Profisegment. Dabei hängt die tatsächliche Akkulaufzeit auch maßgeblich von deinem Fahrstil und äußeren Gegebenheiten wie Strömung und Wellen ab.

Für einen Tagesausflug sind eineinhalb Stunden meistens mehr als genug, auch für mehrere Fahrten zum Spot.

Planst du jedoch einen mehrtätigen Trip, unter Umständen ohne Zugang zu elektrischem Strom, lohnt sich ggf. eine Investition in eine größere Akkukapazität. Damit musst du dich dann wieder bei den Profimodellen umsehen.

Bausatz oder fertiges Modell

Diese Entscheidung hängt maßgeblich von deinem handwerklichen Geschick ab. Bedenke, dass du bei einem Futterboot-Bausatz auch elektrische Teile verbauen und Verkabelungen legen musst.

Wenn du handwerkliche Erfahrung und Spaß am Basteln hast, kann ein Bausatz eine gute Alternative sein: Du bekommst für deutlich weniger Geld ein hochwertiges Futterboot. Voraussetzung ist, dass du einige Stunden handwerklicher Arbeit investierst.

Dies ist allerdings wirklich nur für handwerklich begabte Personen empfehlenswert. Die Gefahr, Teile falsch zu verbauen und damit Fehlfunktionen auszulösen, ist jederzeit gegeben. Wenn du also schon immer ungerne Möbel aufgebaut hast, dann greife lieber zu einem fertig montierten Futterboot.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Futterboot

Welches Futter verwende ich?

Das hängt ganz davon ab, welche Fischarten du angeln willst. Grundsätzlich eignet sich ein Futterboot für den Transport jeglichen (halb-) trockenen Futters.

Bei KarpfenanglerInnen sind sogenannte Boilies sehr beliebt. Diese kleinen Kugeln, ob gekauft oder selbstgemacht, eignen sich optimal für den Einsatz in einem Köderboot.

Auch alle Arten von selbst gemischten Futterkugeln oder Futtermischungen können problemlos im Futterboot transportiert werden. Auch Partikelköder wie Hartmais oder weiße Bohnen kannst du bedenkenlos verwenden.

Wie reinige und warte ich mein Futterboot?

Grundsätzlich solltest du dein Futterboot nach jedem Einsatz mit Wasser und einem Lappen reinigen und mit einem Tuch trocknen. Jegliche Futterreste sollten entfernt werden.

Außerdem empfiehlt sich ein Funktionscheck bei Antrieb, Lenkung, Futterklappe und Beleuchtung. Auch hier sollten Fremdkörper entfernt werden und bewegliche Teile bei Bedarf mit Haushaltsöl geölt werden.

Grundsätzlich sind Futterboote allerdings relativ wartungsarm. Bei pfleglichem Umgang solltest du lange daran Freude haben. In Zweifelsfällen ist immer der Hersteller bzw. Verkäufer zu kontaktieren.

Wie transportiere ich mein Futterboot?

Wenn der Weg vom Auto zum Angelplatz einige Minuten Fußmarsch bedeutet, muss das Futterboot natürlich getragen werden. Bei Profimodellen ist manchmal eine passende gepolsterte Tragetasche im Lieferumfang enthalten. Ebenso sind Sets aus Köderboot und Tragetasche erhältlich.

Dies ist bei den Einsteigermodellen nicht der Fall. Hier empfiehlt es sich, den Karton und evtl. die Styroporeinsätze zu behalten, um diese für den Transport zu verwenden. Alternativ kann man sich auch mit einer Sporttasche behelfen, indem man diese zusätzlich mit Handtüchern o.Ä. auslegt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.carplounge.de/de/

[2] https://angelprofi.org/angelzubehoer/futterboot/

[3] https://www.simfisch.de/baitboat/

Bildquelle: Vince/ flickr.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Gabriele ist ein absoluter Natur-Freak. Sie liebt es, wandern zu gehen und war schon auf den verschiedensten Bergen. Sie ist begeisterte Survival-Camp Trainerin und gibt Kurse im Überlebenstraining in der Natur.