Fernrohr
Zuletzt aktualisiert: 21. April 2020

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Ein Fernrohr ermöglicht es, weit entfernte Objekte erkunden zu können. Man unterscheidet hinsichtlich des Einsatzzweckes zwischen zwei Fernrohr-Arten. Es gibt das astronomische Fernrohr und das terrestrische Fernrohr, bekannter sind diese unter den Begriffen Teleskop und Monokular. Das Teleskop nutzt du vor allem für Beobachtungen am Himmel, somit kannst du Planeten, Monde und Sternenbilder erforschen. Das Monokular hingegen ist für den Einsatz auf der Erde geeignet, damit kannst du wunderbar Tiere in der Wildnis observieren, oder einzigartige Landschaften auskundschaften.

Mit unserem großen Fernrohr Test 2020 möchten wir dir dabei helfen, das richtige Fernrohr für dein Vorhaben zu finden. Wir haben terrestrische und astronomische Fernrohre für dich analysiert und verglichen. Dadurch sind wir auf Vor-und Nachteile der Modelle gestoßen und haben diese für dich in diesem Artikel zusammengefasst. Wir wollen dich so bei der Kaufentscheidung unterstützen, damit du dein perfektes Fernrohr findest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Das Fernrohr ist ein optisches Instrument, mit dem du Objekte in weiter Ferne vergrößert betrachten kannst. Wenn du Objekte auf der Erde beobachten willst, dann ist ein terrestrisches Fernrohr die richte Wahl für dich. Für Beobachtungen am Himmel solltest du dir ein astronomisches Fernrohr anschaffen.
  • Die Vergrößerung deines Fernrohres ist von der Größe des Objektives und dem Durchmesser des Okulares abhängig. Je mehr Licht dein Fernrohr einfangen kann, desto besser werden die Bilder mit passendem Okular.
  • Du kannst dein Fernrohr, egal ob Monokular oder Teleskop, nicht nur für Beobachtungen nutzen. Mit einem speziellen Smartphone Adapter kannst du auch tolle Bilder von Planeten oder Wildtieren schießen.

Fernrohr Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Teleskop für Kinder

Das Aomekie Teleskop 50/360 ist ein zuverlässiges Teleskop für ihre Kinder. Es ist nicht besonders lang und leicht. Das Fernrohr schafft eine 18-90-fache Vergrößerung. Das Rohr an sich ist nur 360mm lang, somit wird deinem Kind das Handling leicht fallen. Auch ein stabiles Stativ ist mit inbegriffen und ein kleiner Koffer um das Teleskop zu verstauen.

Das ganze Teleskop besteht nur aus vier Teilen und ist somit schnell aufgebaut. Mehrere Käufer berichteten, dass ihre Kinder keine Probleme bei der Nutzung hatten. Da ein kleiner Koffer dabei ist, kannst du das Teleskop auch mit nach draußen nehmen, somit kannst du beim Campen mit deinem Kind die Sterne beobachten. Sollte trotz der einfachen Bedienbarkeit mal etwas passieren, ist das nicht all zu schlimm, da das Teleskop wirklich günstig ist. Falls du ein Teleskop für Kinder suchst, kannst du hiermit nichts falsch machen.

Das beste Teleskop für Einsteiger

Das Aomekie Teleskop 60/700 eignet sich ideal für Einsteiger, es ist leicht, hat eine gute Vergrößerung von bis zu 234. Es wiegt 3,5kg und hat eine Länge von 700mm, somit kann genug Licht gebündelt werden. Auch das hat einen guten Durchmesser von 60mm. Mit diesem Teleskop bekommst du tolle Vergrößerungen und kannst Objekte ziemlich präzise erforschen.

Auch das Stativ bietet dir guten Halt und ist ausziehbar, somit hast du auch kein Problem bei der Lagerung. Das Stativ ist ausfahrbar auf eine Höhe von 120cm, somit bist du sehr flexibel was die Beobachtung angeht. Überraschend viel Equipment ist bei diesem Teleskop dabei, dir wird ein Smartphone Adapter, eine Tasche, einen Mondfilter und drei Okulare. Durch den Smartphone Adapter kannst du deine Beobachtungen festhalten und mit deinen Freunden teilen. Viele Kunden, die auch neu in der Astronomie waren, schrieben positive Rezensionen über die einfache Nutzung und tollen Bilder.

Das beste kleine Monokular

Das Condor 10×25 von Bresser ist ein kleines, handliches, wasserdichtes Monokular. Es ist perfekt für den Outdoor-Einsatz geeignet. Es hat eine Vertiefung an der Unterseite, sodass es dir nicht aus der Hand rutschen kann. Weiteren Halt bietet eine Handschlaufe und die Gummierung. Mit einem Gewicht von 154g ist das Monokular leicht in der Hand zu halten.

Das Monokular kann dir Bilder bis zu 10mal größer anzeigen, auch wenn du Brillenträger bist, eignet sich das Fernrohr sehr gut für dich, da es eine arretierbare Augenmuschel hat. Das Sehfeld beträgt fast 100 Meter, somit hast du auch in offenem Gelände einen guten Blick. Mit einer Größe von 12cm passt das Monokular in jeden Rucksack. Was die Kunden auch noch erfreute, war das mitgelieferte Equipment. Das Fernrohr kommt mit einer Anleitung, Tasche und einem Putztuch.

Das beste Monokular für die Jagd

Das Aomekie 20-60×80 ist ein etwas größeres, wasserdichtes Monokular mit Stativ. Dank dem Stativ und seiner guten Vergrößerung eignet es sich besonders gut für die Jagd. Mit dem Stativ kannst du das Monokular auch im Liegen benutzen und den Winkel bis zu 360 Grad verstellen.

Das Monokular bietet dir eine bis zu 60-fache Vergrößerung, dadurch kannst du Wild auch in Entfernung leicht observieren. Auch ein Smartphone-Adapter ist vorhanden, somit kannst du einzigartige Bilder von den Wildtieren machen, falls du für Dokumentationszwecke unterwegs bist. Das Fernrohr wiegt 2kg und ist somit etwas schwerer, alledings liefert es dir auch tolle Bilder. Auch eine Sonnenblende ist dabei, damit du deine Augen und das Objektiv schonen kannst.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Fernrohr kaufst

Was ist ein Fernrohr?

Ein Fernrohr ist ein optisches Gerät, mit dem Objekte in weiter Ferne vergrößert betrachtet werden können. Das Fernrohr ermöglicht somit vergrößerte und scharfe Bilder von weit entfernten Objekten, zum Beispiel von Planeten oder Tieren.

Wie viele Fernrohr Arten gibt es?

Es gibt Linsenfernrohre und Spiegelfernrohre als Überkategorien. Egal zu welcher Kategorie sie gehören, werden die Fernrohre hinsichtlich ihrer Nutzung unterschieden. Somit gibt es astronomische Fernrohre und terrestrische Fernrohre. Astronomische Fernrohe wie der Name schon verrät, eigenen sich für die Beobachtung von Himmelskörpern. Terrestrische sind für die Beobachtung von Objekten auf der Erden geeignet, da sie durch eine Umkehrlinse nicht alles auf dem Kopf anzeigen wie die astronomischen Fernrohre.

Die bekannteste Fernrohr Art ist das Linsenfernrohr

Das bekannteste terrestrische und astronomische Fernrohr zählt zur Gattung der Linsenfernrohre. Linsenfernrohre werden auch am häufigsten produziert und vertrieben. Deshalb wird hier speziell auf diese Bauweise eingegangen.

Das berühmteste astronomische Fernrohr ist ganz klar das Kepler-Fernrohr. Es wurde vom deutschen Mathematiker Johannes Kepler erfunden und hat eine scharfe Abbildungsqualität. Es besteht aus einem langbrennweitigen Objektiv und einem kurzbrennweitigen Okular. Wie bereits erwähnt, zeigt das astronomische Kepler-Fernroh ein spiegelverkehrters Bild und ist somit für die Erdbeobachtung unbrauchbar. Die meisten kennen das astronomische Kepler-Fernrohr als Teleskop.

Das berühmteste terrestrische Fernrohr ist das holländische Fernrohr. Es wurde vom Holländer Jansen Zacharias entwickelt und einiger Jahre später von einem anderen Holländer, namens Heinz Lippershey, optimiert. Es besteht ebenfalls aus einem langbrennweitigen Objektiv und einem kurzbrennweitigen Okular. Allerdings befindet sich zwischen dem Objektiv und dem Okular eine Sammellinse, die das Bild umkehrt. Somit entsteht ein aufrechtes Bild. Das holländische Fernrohr ist im Prinzip ein Fernglas, jedoch in seiner Einzelausführung als Monokular bekannt. Wie das Fernrohr im Detail funktioniert, erfährst du im folgenden Abschnitt.

Wie funktioniert ein Fernrohr?

Alle Linsenfernrohre funktionieren nach dem gleichen Prinzip, zwei Lichtstrahlen vom beobachteten Objekt werden vom Objektiv eingefangen und im Objektiv zu einem reellen Zwischenbild gebündelt. Dieses reelle Zwischenbild entsendet erneut Strahlen an das Okular, dieses Okular wirkt wie eine Lupe auf die Strahlen.

Diese vergrößerten Strahlen vom Okular werden weiter ans Auge geleitet und dort gebündelt an die Netzhaut weitergeleitet. Von der Netzhaut gelangen die Strahlen über den Sehnerv ins Gehirn. Dieses geht jedoch immer von einer geradlinigen Ausstrahlung von Licht aus. Somit erschafft unser Gehirn ein virtuelles Bild in einer geradlinigen Verlängerung, dieses virtuelle Bild wird uns stark vergrößert angezeigt.

Hier ist noch ein kurzes Video für dich, damit du die Funktionsweise leichter nachvollziehen kannst.

Ob das Bild nun verkehrt herum angezeigt wird oder nicht, hängt davon ab, ob noch eine Sammellinse zwischen Objektiv und Okular verbaut wird. Ist eine Sammellinse vorhanden, kehrt diese das Zwischenbild um und es wird uns aufrecht angezeigt. Somit liegt der Unterschied zwischen astronomischen Fernrohr und terrestrischen Fernrohr am Einbau der Sammellinse.

Wie weit kann man mit einem Fernrohr gucken?

Die Qualität des vergrößerten Bildes hängt immer vom Durchmesser des Objektives und ab. Das bedeutet je größer das Objektiv, desto mehr Licht fällt ein und umso besser kann das Bild vergrößert werden. Um das Bild jedoch betrachten zu können, brauchst du auch noch ein Okular. Dieses Okular spielt ebenfalls eine wichtige Rolle beim Thema maximale Vergrößerung. Theoretisch gesehen gibt es also keine Grenzen, wie weit man gucken kann.

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Mit einem Kepler-Fernrohr kannst du wunderbar den Nachthimmel beobachten.
(Bildquelle: 123rf.com/ Sadovski)

Die maximale Vergrößerung eines Fernrohres kannst du durch eine einfache Formel berechnen. Du nimmst die Brennweite des Objektives und teilst diese durch die Brennweite des Okulares. Die ganzen Angaben findest du vor allem bei astronomischen Fernrohren in der Verkaufsbeschreibung, dort ist auch in den meisten Fällen die maximale Vergrößerung aufgeführt.

Nun jedoch zurück zu unserer Formel, die dich ganz leicht überprüfen lässt, ob alles stimmt, was so in der Beschreibung steht. Hier ein kleines Rechenbeispiel zu Verdeutlichung:

Verwendest du ein Fernrohr mit 600mm Brennweite und ein Okular mit 5mm Brennweite, dann teilst du die Brennweite des Objektivs durch die Brennweite des Okulars, also rechnest du 600/5=120.

Das Ergebnis 120 bedeutet, dass du mit diesem Fernrohr eine 120fache Vergrößerung erreichst.

Durchschnittlich liegen die Werte von handelsüblichen Teleskopen bei einer Vergrößerung zwischen 150 und 400, je nach mitgelieferten Okular varriiert diese Angabe stark. Also am besten immer in der Produktbeschreibung nachlesen.

Bei den terrestrischen Fernrohren auch Monokulare genannt, gibt es oftmals keine Angaben über das Okular in der Verkaufsbeschreibung. Hier finden sich hier nur Beschreibungen wie 10×25, wer diese Kennzahlen lesen kann, hat es ganz leicht die maximale Vergrößerung des Produktes zu ermitteln. Die vordere Zahl in unserem Beispiel die 10 ist die maximale Vergrößerung und die hintere Zahl hier die 25 ist der Objektivdurchmesser. Somit kann ein Monokular mit diesen Kennzahlen ein Objekt um das 10fache vergrößern.

Welches Fernrohr für welche Aktivität?

Wie der Name schon ableiten lässt, nutzt du ein astronomisches Fernrohr vor allem zur Beobachtung von Objekten im Weltall. Dabei kann es sich um Monde, Sterne, Asteroiden und verschiedene Planeten handeln.

Vor allem die Beobachtung des Mondes ist sehr spannend, da dieser das hellste und größte Objekt am Nachthimmel ist. Der Mond selbst strahlt kein eigenes Licht aus, sondern wird von der Sonne angestrahlt und reflektiert das Licht. Mit dem Teleskop lassen sich auch wunderbar die verschiedenen Mondphasen, wie Vollmond und Halbmond, observieren.

Mit einem Teleskop kannst du wunderbar ferne Planeten und Sterne observieren

Auch die Beobachtung von weit entfernten Planeten ist mit einem Kepler-Fernrohr realisierbar. Die Planeten strahlen auch wie der Mond kein eigenes Licht aus, sondern werden von der Sonne beschienen. Dieses Licht ist sehr hell, somit kannst du die Planeten auch im Fremdlicht einer Großstadt gut sehen. Wenn die Nacht sehr klar ist und du Glück hast, kannst du sogar Details der Planeten sehen wie die Saturnringe.

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Ein Teleskop eignet sich auch hervorragend um die Sternzeichen zu erkunden.
( Bildquelle: 123rf.com/ Kotoffei )

Das Monokular hingegen eignet sich für Aktivitäten auf der Erde. Ob du es nun für berufliche Zwecke wie die Jagd nutzt oder als Equipment für diverse Hobbys, macht keinen Unterschied. Ein gutes Fernrohr kann dir tolle Vergrößerungen von Tieren, Landschaften und anderen Objekten liefern.

Monokulare sind optimal für Outdoor Aktivitäten geeignet, da sie klein und kompakt sind, vor allem im Vergleich zum sperrigen Fernglas sind sie echt praktisch. Mit einem handlichen Monokular bietet sich dir die Möglichkeit, Tiere aus weiter Entfernung zu beobachten, ohne diese zu verscheuchen. Da es viele Fernrohre dieser Art in verschiedenen Ausführungen gibt, sind auch wasserdichte vorhanden. Das ist nützlich, falls dich ein Regenschauer erwischt.

Wenn du nachts unterwegs bist, gibt es auch zahlreiche Monokulare mit Nachtsicht-Funktion. Somit hast du auch in der Dunkelheit den optimalen Durchblick. Die Nachtsicht-Funktion ist vor allem für Jäger interessant, die ein Gebiet nach Wild ausspähen wollen. Aber auch für wanderfreudige Abenteurer kann sie von Vorteil sein, bei einer Nachtwanderung kannst du immer mal wieder nach interessanten Ereignissen Ausschau halten.

Was kostet ein Fernrohr?

Je nachdem ob du ein astronomisches Fernrohr kaufen willst oder ein terrestrisches, unterscheiden sich die Preise stark. Der Preis beeinflusst natürlich auch die Vergrößerungsqualität des jeweiligen Fernrohres, mit einem teureren Fernrohr bekommst du bessere Bilder.

Beim Kepler-Fernrohr liegt die Preisspanne circa zwischen 100-1300 Euro. Du siehst, hier ist also viel Spielraum vorhanden. Die Preise für Monokulare sind deutlich günstiger, allerdings gibt es hier auch teure Varianten. Günstige Modelle kannst du bereits ab 10 Euro kaufen, es gibt aber auch kostspieligere Ausführungen für satte 450 Euro. Auch hier ist ein enormer Preisunterschied zwischen den verschiedenen Modellen zu verzeichnen.

Art des Fernrohres Preisspanne
Teleskop 100-1300 Euro
Monokular 10-450 Euro

Ob du nun ein teures Fernrohr kaufen solltest oder ein günstiges, hängt von der Häufigkeit und der Intention der Nutzung ab. Als Hobby-Astronom, der mal am Wochenende die Sterne beobachten will, reicht ein Teleskop für 100-200 Euro. Solltest du aber damit arbeiten und es für Studienzwecke nutzen, lohnt sich eine größere Investition für bessere Ergebnisse.

Bei den Monokularen ist es das Gleiche, wenn du jagen gehst, dann wäre ein teures Fernrohr von Vorteil. Somit kannst du weiter gucken und gegebenfalls auch nachts alles im Blick behalten. Bist du jedoch ab und zu mal wandern und möchtest die Natur und Vögel beobachten, dann kannst du auch eine günstigere Version wählen.

Wo kann ich ein Fernrohr kaufen?

Fernrohre kannst du sowohl Online als auch im Laden kaufen. Wenn du ein Fernrohr im Laden kaufst, hast du den Vorteil, dass du dich beraten lassen kannst. Fernrohre kannst du in allen Elektrofachgeschäften kaufen wie Saturn, Conrad etc. Du kannst aber auch ein kleineres Fachgeschäft für Fernrohre aufsuchen, oftmals übernehmen die Verkäufer dort die Justierung des Fernrohres für dich.

Online sind gute Angebote auf folgenden Seiten zu finden:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • digitalo.de
  • optik-pro.de
  • otto.de

Entscheidung: Welche Arten von Fernrohren gibt es und welches ist das Richtige für dich?

Wenn du dir ein Fernrohr kaufen willst, dann gibt es je nach Vorhaben zwei Varianten die du wählen kannst:

  • Astronomisches Fernrohr (Teleskop)
  • Terrestrisches Fernrohr (Monokular)

Je nachdem was du mit deinem Fernrohr erkunden möchtest, hast du die Wahl zwischen dem Teleskop und dem Monokular. Solltest du Objekte im Weltall beobachten wollen, dann ist das astronomische Fernrohr die richtige Wahl für dich. Willst du aber hier auf der Erde Tiere oder Vergleichbares observieren, dann ist das terrestrische Fernrohr für dich geeignet.

Natürlich erfüllen beide Fernrohre nicht nur einen verschiedenen Zweck, sondern müssen auch anders gepflegt, justiert und benutzt werden. Auch bewegst du dich je nach Fernrohr und geplanter Aktivität in einem unterschiedlichen Preissegment. Im folgenden Abschnitt erfährst du mehr über Vor- und Nachteile der jeweiligen Fernrohre.

Was zeichnet ein Teleskop aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der große Vorteil eines Teleskops liegt darin, dass du wirklich tolle Einblicke in das Weltall bekommst. Es ist möglich entfernte Planeten mit Details zu sehen und ganze Sternenbilder. Dafür reichen oftmals schon gute Einsteigermodelle aus. Egal ob Jung oder Alt, Bilder aus dem Weltall sind für jeden faszinierend.

Ein Teleskop kann vor allem für Kinder sehr förderlich sein, es vermittelt den Kindern, dass Naturwissenschaften spannend und interessant sind. Das Kepler-Fernrohr gibt es in verschiedenen Längen und Größen. Auch wird für die Nutzung immer ein Stativ benötigt, da man das Fernrohr korrekt ausrichten muss, um was zu sehen.

Vorteile
  • Lichtstarkes Instrument
  • Geringe Abschattung
  • Großes Gesichtsfeld
Nachteile
  • Schwieriges Handling durch lange Bauweise
  • Oft sehr schwer
  • Lagerung und Pflege aufwendig

Da ein Linsenteleskop deutlich günstiger in der Herstellung ist als ein Spiegelteleskop, kann man für einen vernünftigen Preis den Weltraum erkunden. Ein Kepler-Fernrohr ist eine sinnvolle Investition für eine solche Aktivität, allerdings muss dir bewusst sein, wie intensiv du die Beobachtung betreiben möchtest. Hast du ambitioniertere Ziele, musst du auch tiefer in die Tasche greifen.

Auch der Umgang mit dem Teleskop muss gelernt werden, die Justierung und Ausrichtung spielen eine große Rolle für deine Entdeckungen. Viele Hersteller legen oftmals eine Astronomie-Anleitung ihren Produkten bei. Wenn du komplett neu in dem Thema bist, solltest du darauf in der Produktbeschreibung achten.

Es gibt nicht nur bei der Justierung und Ausrichtung etwas zu beachten, sondern auch bei der Lagerung und Pflege. Du musst dein astronomisches Fernrohr vor äußeren Einflüssen wie Hitze und Feuchtigkeit schützen, ansonsten kann es zu mechanischen Schäden kommen oder Einschränkungen in der Optik.

Was zeichnet ein Monokular aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Monokular bietet dir den Vorteil, dass du vergrößerte Aufnahmen von weit entfernten Objekte betrachten kannst. Ob du es nun beim Wandern benutzt, oder bei einem großen Konzert um auf die Bühne zu schauen, spielt dabei keine Rolle.

Allerdings musst du auch hier bei der Anschaffung genauer hinschauen, da sich nicht jedes Monokular für den Outdoor-Einsatz eignet. Je nach Vorhaben solltest du auch auf die maximale Vergrößerung achten. Scheue Vögel wirst, du höchstwahrscheinlich nur mit einem etwas teureren Fernrohr begutachten können.

Vorteile
  • Perfekt für Erdbeobachtung
  • Geringes Gewicht
  • Leiche Justierung
  • Kostengünstig
Nachteile
  • Wegen Umkehrlinse entstehen Lichtverluste
  • Nicht alle Geräte für Outdoor geeignet
  • Kein räumliches Sehen

Ein Monokular ist im Vergleich zum Fernglas deutlich praktischer und handlicher, auch die Bedienung ist einfach und du kannst es für die Jagd oder zur Naturbeobachtung nutzen. Anders als beim astronomischen Fernrohr brauchst du keine aufwendige Ausrichtung und Justierung.

Für gelegentliches Nutzen eines terrestrischen Fernrohres musst du auch nicht allzu viel Geld ausgeben. Benötigst du es jedoch für berufliche Zwecke, so kann ein Monokular mit Nachtsicht-Funktion schon mal mehrere hundert Euro kosten. Auch musst du darauf achten, dass es wasserdicht ist, da viele Modelle nur für den Indoor-Betrieb gebaut werden.

Wie der Name des Monokulares schon verrät, nutzt du nur ein Auge. Somit hast du im Vergleich zum Fernglas kein räumliches sehen. Bei der Betrachtung von Objekten fehlt dir somit die Tiefenwahrnehmung, das kann es dir erschweren Entfernungen korrekt einzuschätzen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du ein Fernrohr vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir die zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an Fernrohren entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Fernrohre miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Vergrößerung

Die Qualität der Bilder, die du durch ein Fernrohr erhältst, ist abhängig von der Vergrößerungsfähigkeit deines Instruments. Je größer die Brennweite deines Objektives und Okulares ist, desto besser kann dein Teleskop oder Monokular die Bilder vergrößern. Das liegt daran, dass mehr Licht in den Körper des Fernrohres gelangt.

  1. Vergrößerungsspanne Teleskop: Bei den handelsüblichen Teleskopen liegt die Spanne der Vergrößerung zwischen 150 und 1000. Natürlich werden die Kosten höher, umso besser das Fernrohr vergrößern kann. Deshalb ist es wichtig für dich in Anbetracht deines Vorhabens, ein geeignetes Teleskop mit dementsprechender Vergrößerung zu wählen.
  2. Empfohlene Vergrößerung: Für gute Bilder im Hobbybereich sind Vergrößerungen im Bereich zwischen 200 und 400 ausreichend. Somit bleiben auch die Kosten überschaubar. Wenn du das Fernrohr intensiver nutzt, dann sollte es zu einer 600- fachen Vergrößerung und aufwärts fähig sein.
  3. Vergrößerungsspanne Monokular: Bei den Monokularen gilt das gleiche Prinzip, umso besser dein Fernrohr vergrößern kann, umso weiter kannst du gucken. Die Vergrößerungsspanne liegt hier zwischen 6-40.
  4. Empfohlene Vergrößerung: Wenn du vorhast Wildtiere aus sicherer Entfernung beobachten zu können, dann solltest du mindestens ein Monokular mit einer Vergrößerung von 10 kaufen.

Sehfeld

Neben der Vergrößerungsfähigkeit des Fernrohres ist auch das Sehfeld wichtig. Das Sehfeld beschreibt die Strecke vom linken zum rechten Okularrand in 1000 Meter Entfernung in Meter. Das bedeutet, wie viele Meter horizontales Sichtfeld du auf einen Kilometer hast. Mit einem breiteren Sehfeld hast du es leichter bei der Orientierung.

Beim Teleskop kann je nach Sehfeld der Sehgenuss beeinflusst werden. Mit einem größeren Sehfeld kannst du einfacher und angenehmer observieren und du siehst auch kleine Details um den Planeten drum herum. Ist das Sehfeld klein, kannst du beispielsweise nur den Planeten in deinem Okular erkennen. Details oder die Umgebung um den Planeten passen nicht mehr in das Sehfeld.

Wenn du mehr Zeit am Teleskop verbringst, dann eignet sich ein größeres Sehfeld, da es auf Dauer angenehmer für das Auge ist.

Ähnlich verhält sich das Ganze auch beim terrestrischen Fernrohr, hier kann dir ein breites Sehfeld dabei helfen, einen besseren Überblick zu behalten. Vor allem in Situationen, in denen schnelles Handeln gefragt ist, kann dies von Vorteil sein, da du die Umgebung schon im Kopf hast. Natürlich sind Fernrohre mit einem größeren Sehfeld kostenintensiver.

Wasserdichtigkeit

Da astronomische Fernrohre nur bei gutem Wetter nutzbar sind, sprich klarer Nachthimmel und gute Witterung, beantwortet sich die Frage der Wasserdichtigkeit von alleine. Ein Teleskop ist nicht für den Einsatz bei Regen gemacht, also ist es auch nicht davor geschützt. Auch wenn du dein Teleskop am Balkon lagerst, sollte es stets abgedeckt sein.

Wenn du ein Monokular kaufen willst für den Outdoor-Betrieb, dann solltest du in der Produktbeschreibung darauf achten, dass es wasserdicht ist. Wasserdichte Monokulare haben oftmals eine etwas dickere Gummierung um das Gehäuse herum. Diese soll vor Wettereinflüssen schützen.

Wasserdichte Monokulare gibt es bereits ab 10 Euro. Du musst nicht unbedingt ein teures Monokular kaufen, nur weil du ein Modell für den Outdoor-Betrieb suchst.

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Auch bei einer regnerischen Wanderung kannst du ein wasserdichtes Monokular nutzen.
( Bildquelle: 123rf.com/Kuznetcova)

Gewicht

Das Gewicht bei Teleskopen ist stark von ihrer Größe abhängig, logischerweise ist ein größeres und längeres Teleskop um einiges schwerer als ein leichteres. Die im Handel erwerblichen Teleskope wiegen zwischen 2 und 25 Kilogramm.

Mit den schweren Teleskopen lassen sich bessere Bilder sehen, da sie durch ihre Größer mehr Licht einfangen können. Allerdings wird dir die Justierung und Ausrichtung deutlich schwerer fallen. Das könnte zum Problem werden, wenn du nicht all zu viel Kraft hast, oder das Teleskop auch deine Kinder benutzen sollen.

Vor allem im zweiten Fall solltest du lieber nach einem leichteren Teleskop suchen, hier gibt es auch durchaus welche, die trotz relativ geringen Gewichts tolle Bilder ermöglichen.

Die Gewichtsspanne bei den Monokularen liegt zwischen 100 und 500 Gramm. Schwerer Monokulare sind auch oft größer und haben ein größeres Objektiv. Wenn du das Fernrohr lange in der Hand halten musst, z. B. bei der Vogelbeobachtung, dann lohnt sich eine nicht zu schwere Variante.

Art des Fernrohres Gewicht
Teleskop 2-25kg
Monokular 100-500gr

Dämmerungszahl

Wenn du ein astronomisches Fernrohr kaufen willst, dann ist die Dämmerungszahl nicht interessant für dich. Die Dämmerungszahl gibt uns Auskunft darüber, wie gut ein Fernrohr Details unter schlechten Lichtverhältnissen erkennen kann.

Denn im schlechten Licht sind eher kleinere Objekte gut erkennbar größere flächenschwache Objekte wie ein Kometenschweif, werden vom Auge erst richtig wahrgenommen, wenn die gesamte Netzhaut benutzt wird und nicht nur ein Teil davon. Für lichtschwache Beobachtungen im All ist die Austrittspupille ein besserer Wert.

Bei Monokularen hingegen ist die Dämmerungszahl ein verlässlicher Wert, um die Fähigkeiten des Fernrohres bei schlechtem Licht zu ermitteln. Gute Werte liegen hier zwischen 12 und 25.

Okularvergrößerung mit enthaltenen Okularen

Wie vorhin schon erwähnt, ist die Austrittspupille ein besserer Wert für Beobachtungen im All als die Dämmerungszahl. Die Austrittspupille verrät dir, wie groß oder klein die Vergrößerung ist. Je größer der Wert der Austrittspupille, desto kleiner die Vergrößerung und umgekehrt.

Du fragst dich bestimmt, was hat die Austrittspupille mit dem Okular zu tun. Nun ja der Wert der Austrittspupille ist abhängig von der Größe deines Okulares. Im Rechenbeispiel oben erkennt man, welchen Einfluss das Okular auf die Vergrößerung hat.

Willst du also gute Beobachtungen machen, solltest du in der Produktbeschreibung auf die mitgelieferten Okulare schauen und ihre Werte. Damit erkennst du, wie nützlich dir dein Teleskop sein wird.

Halterungen

Egal ob Teleskop oder Monokular, die Halterung ist für die Nutzung sehr wichtig. Ganz besonders beim Teleskop ist ein stabiles Stativ unabdingbar. Denn nur so kannst du es perfekt ausrichten und ein angenehmes Seherlebnis genießen. Das Stativ sollte nicht wackeln und rutschfest sein, damit dein Teleskop nicht zu Schaden kommt.

Gute Monokulare haben oftmals Handschlaufen mitintegriert, damit du sie angenehm in der Hand halten kannst. Das hat den Vorteil, dass du einen festeren Griff hast und wackel freie Bilder bekommst. Da die meisten Fernrohre mit Gummi überzogen sind, ist die Handschlaufe sehr praktisch. Somit kriegst du trotz der Gummierung des Monokulares keine schwitzigen Hände.

Ob die Halterung brauchbar für den Einsatz ist, lässt sich am besten an den Bewertungen des jeweiligen Produktes rauslesen. Hier erfährst du von vielen Käufern, wie gut man mit dem Gerät arbeiten kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fernrohr

Wie justiere ich ein Fernrohr richtig?

Die beliebteste Montierung ist die parallaktische Montierung, hierbei sitzt das Teleskop auf zwei Achsen, eine der Achse ist parallel zur Erdachse ausgerichtet. Somit musst du nur an einer Achse drehen, um die Sterne im Blick zu behalten.

1.  Voreinstellung: Als Erstes musst du eine Voreinstellung durchführen, dafür musst du die seitlich angebrachte Skala der geographischen Höhe deines Beobachtungsortes anpassen. Das geht durch das Anziehen der Höhenschrauben. Vorher musst du natürlich den Breitengrad deiner Region ermitteln.

2.  Tarierung: Nach der Voreinstellung musst du dein Teleskop noch austarieren, damit keine Achse in eine gewisse Richtung überbelastet ist. Öffne zuerst die Rektaszionsachse, diese wird später deine Nachführachse. Jetzt kannst du die Achse an der Gegengewichtsstange festhalten und prüfen, ob die Achse in eine Richtung Übergewicht hat. Danach öffne die Schraube für das Gegengewicht, bewege das Gewicht ein bisschen und teste erneut, ob sich die Achse verzieht. Den gleichen Prozess machst du mit der Deklinationsachse, auch hier öffnest du sie wieder und prüfst, ob der Tubus in eine Richtung fällt. Falls das so ist, öffnest du die Schellen und schiebst den Tubus vorsichtig rauf und runter, bis er stabil ist.

3.  Suchfernrohr einstellen: Nach dem du die Achsen richtig eingestellt hast, musst du nur noch das Suchfernrohr korrekt einstellen. Such dir dafür ein weit entferntes hohes Objekt wie einen Strommast oder Kirchturm. Bewege danach das Teleskop mit den voreingestellten Achsen in die Richtung des Objektes. Jetzt kannst du durch das kleine Suchfernrohr gucken und das Teleskop so lang bewegen, bis das Objekt in der Mitte des Fadenkreuzes ist. Nach der ganzen Prozedur ist dein Fernrohr einsatzbereit und du kannst das Okular in den Auszug stecken.

Die parallaktische Montierung wird dir hier noch einmal genauer erklärt.

Beim Monokular ist die Justierung deutlich einfacher, da du in den meisten Fällen kein Gestell hast. Nimm das Monokular in die Hand, kneif ein Auge zu und schaue durch. Mit dem Rädchen an der Seite kannst du den Zoom bestimmen.

Was benötige ich, um mein Smartphone mit dem Fernrohr zu verbinden?

Um dein Smartphone mit deinem Kepler-Fernrohr zu verbinden, benötigst du einen Smartphone Adapter. Dieser ist mit einer Handyhalterung für das Auto zu vergleichen. Du montierst den Smartphone Adapter an dein Teleskop und die Handykamera liegt auf dem Okular auf. Somit nimmt sie alles auf, was dein Auge eigentlich sehen würde.

Durch den Auslöser kannst du jetzt wunderbar Fotos von deinen Beobachtungen machen, damit hast du tolle Bilder, die du mit deinen Freunden teilen kannst. Solche Adapter sind meistens auch nicht teuer, du musst nur darauf achten, dass die Breite deines Smartphones mit dem Adapter kompatibel ist.

Für das Monokular existieren ebenfalls solche Adapter. Natürlich sind diese anders aufgebaut, da ein Monokular viel kleiner ist als ein Fernrohr. Allerdings ist das Konzept identisch, auch hier musst du wieder auf die Größe deines Smartphones achten.

Wie benutze ich das Fernrohr korrekt?

Wenn du dein Fernrohr schon richtig justiert hast, ist die Grundlage für eine korrekte Nutzung geschaffen. Wichtig ist vorsichtig mit den beiden Geräten umzugehen, da es sich um technische Geräte handelt und diese schnell kaputtgehen können.

Das Monokular ist selbstverständlich robuster und hält mehr aus, da es viel kleiner und kompakter ist. Egal ob terrestrisches oder astronomisches Fernrohr, du solltest niemals direkt in die Sonne gucken. Da es somit zu Schäden an deiner Netzhaut kommen kann, schlimmstenfalls könntest du erblinden.

Ein Teleskop wird grundsätzlich nur bei Nacht benutzt und klarem Himmel. Für die Beobachtung tagsüber kannst du spezielle Sonnenfilter kaufen. Diese Filter sollten immer am Objektiv angebracht werden. Niemals solltest du diese Filter am Okular anbringen, da diese dort verbrennen können. Auch wenn du die Filter benutzt, solltest du niemals in die Sonne schauen.

Wie pflege ich ein Fernrohr richtig?

Fernrohre für die Erdbeobachtung müssen einiges mitmachen, da sie den ganzen Tag draußen eingesetzt werden. Damit du dein Monokular trotz verschiedener Wettereinflüsse gut nutzen kannst, solltest du es richtig pflegen.

Schmutzrückstände auf den Objektiv entfernst du mit Brillenputzmittel. Dieses kannst du im Internet oder im Fachhandel kaufen, für die Reinigung eignet sich ein Mikrofasertuch am besten. Kleinere Verschmutzungen in den Zwischenräumen und an Rändern des Fernrohres kannst du leicht mit einem Pinsel entfernen.

Um dein Teleskop zu pflegen, benötigst du weitaus mehr Utensilien. Die Wichtigsten sind Isopropanol, eine Dosierflasche, Mikrofasertücher, Luftpumpe und Talkumpulver.

Fangen wir mit der Augenmuschel an, diese schützt das Auge vor Streulicht, hier kannst du einfach etwas Talkumpulver nehmen und die Augenmuschel damit einreiben. Somit bleibt das Gummi weich und wird nicht brüchig. Verstaubungen auf der Linse kannst du mit einer Luftpumpe entfernen. Zur streifenfreien Reinigung von Fettrückständen füllst du etwas Isopropanol in eine Flasche und wischt mit einem Mikrofasertuch drüber. Du kannst damit auch die Linsen im Inneren des Teleskops reinigen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.br.de/alphalernen/faecher/physik/5-fernrohre-aufbau-funktionsweise100.html

[2] https://www.leifiphysik.de/optik/optische-linsen/ausblick/kepler-oder-astronomisches-fernrohr

[3] https://www.astronomie.de/einstieg-in-die-astronomie/teleskopkauf/

[4] https://sternfreunde-siebengebirge.de/einfache-und-gunstige-reinigung-und-pflege-von-okularen-linsen-und-filtern/

[5] https://www.spektrum.de/ratgeber/die-kunst-ein-teleskop-zu-nutzen/849424

Bildquelle: Bölsdorf/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Martin war bereits als kleines Kind regelmäßig mit seinen Eltern in den Bergen unterwegs. Heute leitet er verschiedene Touren durch Deutschland und Österreich. Er kennt sich bestens mit Wanderausrüstung aus.