Willkommen bei unserem großen Fernglas Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Ferngläser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Fernglas zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Fernglas kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ferngläser ermöglichen es dir, ein Objekt vergrößert zu betrachten, was sehr hilfreich beim Jagen oder Wandern ist.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kompakt-, Universal- und Großferngläsern. Abhängig von deinen individuellen Bedürfnissen eignet sich für dich eine bestimmte Fernglas-Art am besten.
  • Kompaktferngläser sind ideal für Amateurzwecke, da sie meist relativ leistungsschwach sind. Universalferngläser bieten sich für anspruchsvollere Zwecke wie z. B. für die professionelle Tier-, Vogel- und Naturbeobachtung an. Großferngläser hingegen werden überwiegend für Astronomiezwecke genutzt.

Fernglas Test: Das Ranking

Platz 1: BRESSER Hunter 10×25 Fernglas

Beim BRESSER Hunter 10×25 Fernglas handelt es sich um ein kostengünstiges Dachkantfernglas. Dieses Fernglas bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und sogar eine fünfjährige Garantie.

Das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas ist ein Dachkantfernglas der niedrigen Preisklasse.

Es ist aufwendig, ein gutes Dachkantsystem herzustellen, da der Lichtverlust an den verspiegelten Flächen möglichst gering gehalten werden muss. Dafür muss der Kunde in der Regel viel Geld ausgeben. Nicht so beim BRESSER Hunter 10×25 Fernglas, einem Low-Budget-Fernglas. Allerdings ist das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas für seine Preisklasse ein akzeptables Produkt.

Gewicht

Das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas wiegt etwa 200 g. Das ist ein enormer Vorteil. Bei 200 g reden wir von einem federleichten Fernglas, das dir bei langen Reisen beziehungsweise Ausflügen keine allzu große Last sein wird. Das macht es außerdem ideal für Reisen, wo nur ein beschränktes Gepäckgewicht erlaubt ist.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des BRESSER Hunter 10×25 Fernglases entsprechen 10x und 25 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 10x deutet darauf hin, dass bei einer Beobachtung ein Objekt 10 Mal größer erscheinen kann, was durchaus akzeptabel ist. Die 10-fache Vergrößerung ist sehr beliebt bei Ferngläsern. Auf der anderen Seite fällt der Objektivdurchmesser, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist, etwas klein aus.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 2,5 mm, 6,2 bzw. 15,8.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas dafür ungeeignet ist, da du damit kaum etwas in der Nacht sehen kannst.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist schwarz und eine Tragetasche ist im Preis enthalten.

Für das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Leider wird das Fernglas lediglich in Schwarz angeboten, was jedoch durch die akzeptablen Eigenschaften kompensiert wird. Im Preis für das BRESSER Hunter 10×25 Fernglases ist auch eine feste Tragetasche mit Gürtelschlaufe enthalten, die dem sicheren Umhängen der Tasche dient.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas von rund 68 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich fünf oder vier Sterne.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Das Preis-/Leistungsverhältnis
  • Die kompakte Größe
  • Die Tauglichkeit für Brillenträger

Laut Rezensenten mag das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas zwar eine preisgünstige Option sein, dennoch empfiehlt es sich nur als Einsteigergerät. In Bezug auf das Preis/-Leistungsverhältnis sind die Käufer zufrieden und die (natürlich nicht sehr hohen) Erwartungen haben sich erfüllt.

Als besonders positiv wird die Größe des Fernglases angemerkt, das überall verstaut werden kann. Weiterhin ist es perfekt für Interessenten, die gerne Ausflüge machen und nicht viel Gewicht mitschleppen wollen. Zum Schluss wird noch die Tauglichkeit des BRESSER Hunter 10×25 Fernglases für Brillenträger positiv angemerkt, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 19 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden immer wieder folgende Punkte angemerkt:

  • Das schwierige Einblickverhalten
  • Das Beschlagen der Gläser
  • Die Schärfe

Laut Rezensenten hat das BRESSER Hunter 10×25 Fernglas ein schwieriges Einblickverhalten mit geringem Augenabstand (zur Okularlinse). Das führt folglich bei kalten Außentemperaturen dazu, dass es sofort beschlägt. Des Weiteren ist das Bild recht flau und nicht richtig scharf, da beim Beobachten ein milchig blasser Schleier zu erkennen ist.

“FAQ”
Ist dieses Fernglas auch für Kinder geeignet?

Nein. Es hat zwar keine scharfen Kanten und eine gummierte Oberfläche. Theoretisch könnte sich jedoch ein Kind die Finger einklemmen, wenn das Fernglas sogar bei kleinem Gegendruck zuklappt.

Hat die beiliegende Tasche eine Gürtelschlaufe?

Ja.

Besteht die Applikation aus Kunst- oder Echtleder?

Sie besteht aus Kunstleder.

Platz 2: OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas

Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas zeichnet sich durch seine Porro-Bauweise aus. Dieses ansprechende Fernglas bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und wird dich sehr wahrscheinlich über Jahrzehnte begleiten.

Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Bei dem OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas handelt es sich um ein Porrofernglas.

Der Vorteil des OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglases als Porrofernglas liegt darin, dass zwei Prismensegmente zum Einsatz kommen, die über Totalreflektion das Bild aufrichten und um 180° pro Prismensegment umlenken. An den Grenzflächen der Prismen wird der Lichtstrahl unter einem speziellen Einfallswinkel nicht gebrochen, sondern reflektiert. Das schenkt deiner Beobachtung ein klares Bild.

Gewicht

Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas wiegt etwa 900 g.

Die Tatsache, dass das Fernglas weniger als 1 kg wiegt, macht es ausflugstauglich. Einerseits ist das Fernglas handlich beziehungsweise nicht allzu schwer, liegt anderseits jedoch trotzdem stabil in der Hand, sodass ein „zittriges“ Bild vermieden wird. Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas stellt demzufolge einen sehr guten Kompromiss aus Handlichkeit und Stabilität beim Halten dar.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglases entsprechen 10x und 50 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 10x deutet darauf hin, dass bei einer Beobachtung ein Objekt 10 Mal größer erscheinen kann, was durchaus akzeptabel ist. Die 10-fache Vergrößerung ist sehr beliebt bei Ferngläsern. Auf der anderen Seite ist auch der Objektivdurchmesser zufriedenstellend, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 5 mm, 25 bzw. 22,4.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit kaum etwas in der Nacht sehen kannst.

Allerdings kannst du anhand dieses Fernglases eine Beobachtung in der Dämmerung durchführen, da es dir ein besseres Einblickverhalten bietet als wenn du mit bloßem Auge beobachten würdest.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist schwarz und eine Tragetasche ist im Preis enthalten.

Für das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Leider ist das Fernglas lediglich in Schwarz erhältlich, was jedoch durch die zufriedenstellenden Eigenschaften kompensiert wird. Im Preis des OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglases ist auch eine feste Tragetasche mit Trageriemen enthalten, der dem sicheren Umhängen der Tasche dient.

Externe Erfahrungsberichte

Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas wurde bereits von einem in Deutschland weniger bekannten Youtuber anhand eines Review & Unboxing Videos vorgestellt. Das Video gibt unserer Einschätzung nach einen guten Einblick in das Funktionsprinzip des Fernglases, insbesondere wenn du dir die Videodetails durchliest.

Du solltest dabei jedoch beachten, dass das Fernglas in dem Video nicht mit anderen Modellen verglichen wird.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas von rund 92 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich fünf oder vier Sterne.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Verarbeitung
  • Die Handhabung
  • Die Optische Funktion
  • Die Zoomfunktion

Den Rezensenten erscheint das Fernglas von hoher Qualität. Es ist gut verarbeitet, wobei sich die Oberflächen angenehm und wertig anfühlen. Besonders lobenswert ist die gute Handhabung des Fernglases sowie die optische Funktion. Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas erlaubt einen scharfen Blick und in der Dämmerung lassen sich sogar feine Details beobachten.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 4 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden immer wieder folgende Punkte angemerkt:

  • Das Beschlagen der Gläser
  • Die Linsenvergütung
  • Das kleine Blickfeld

Laut einiger Rezensenten beschlägt das Fernglas ziemlich leicht, wenn man es aus einem warhmen Raum nach draußen mitnimmt. Außerdem kritisieren manche Käufer die schlechte Vergütungsqualität.

Das führt dazu, dass bei normalem Umgebungslicht das Bild durch den Einsatz der Zoomfunktion unscharf und dunkler wirkt. Abgesehen von der Vergütung sind manche Rezensenten mit dem Blickfeld unzufrieden, das einem anspruchsvolleren Nutzer vielleicht zu klein ausfallen könnte.

“FAQ”
Hat die Tragetasche eine Gürtelschlaufe?

Nein. Die Tasche hat keine Gürtelschlaufe. Dafür einen Riemen, den man sich um den Hals beziehungsweise um die Schulter hängen kann.

Hat das Fernglas ein Stativgewinde?

Ja. Es ist hinter dem vorderen mittigen abschraubbaren kleinen Deckel mit dem Olympus-Schriftzug versteckt.

Kann man mit Brille das komplette Gesichtsfeld sehen?

Ja. Man sollte als Brillenträger das komplette Gesichtsfeld unproblematisch sehen können.

Liegt der Sendung eine separate Garantieurkunde für die 25-jährige Garantie bei?

Nein. Eine Garantiekarte liegt dabei, allerdings nicht als separate Urkunde, sondern auf der Frontseite der Gebrauchsanleitung.

Platz 3: ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas

Das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas zeichnet sich durch seine Dachkant-Bauweise aus und ist ein Fernglas der oberen Preisklasse. Dieses ansprechende Fernglas bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und wird dich sehr wahrscheinlich über Jahrzehnte begleiten.

Das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Beim ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas handelt es sich um ein Dachkantfernglas.

Es ist aufwendig, ein gutes Dachkantsystem herzustellen, da der Lichtverlust an den verspiegelten Flächen möglichst geringgehalten werden muss. Das trifft bei dem ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas jedoch größtenteils zu, sodass man von einem guten Preis-/Leistungsverhältnis sprechen kann. Die Ferngläser der oberen Preisklasse, wie das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas, nähern sich meist einem sehr guten Dachkantsystem.

Gewicht

Das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas wiegt etwa 800 g.

Die Tatsache, dass das Fernglas weniger als 1 kg wiegt, macht es ausflugstauglich. Einerseits ist das Fernglas handlich beziehungsweise nicht allzu schwer, liegt anderseits jedoch trotzdem stabil in der Hand, sodass dadurch ein „zittriges“ Bild vermieden wird. Das OLYMPUS 118760 10×50 DPS-I Fernglas stellt demzufolge einen sehr guten Kompromiss aus Handlichkeit und Stabilität beim Halten dar.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglases entsprechen 10x und 50 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 10x deutet darauf hin, dass bei einer Beobachtung ein Objekt 10 Mal größer erscheinen kann, was durchaus akzeptabel ist. Die 10-fache Vergrößerung ist sehr beliebt bei Ferngläsern. Auf der anderen Seite ist auch der Objektivdurchmesser zufriedenstellend, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 5 mm, 25 bzw. 22,4.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas überwiegend ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit nicht besonders in der Nacht sehen kannst.

Allerdings kannst du anhand dieses Fernglases eine Beobachtung in der Dämmerung durchführen, da es dir ein besseres Einblickverhalten bietet, als wenn du mit bloßem Auge beobachten würdest.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist schwarz und eine Tragetasche ist im Preis enthalten.

Für das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Leider ist das Fernglas lediglich in Schwarz erhältlich, jedoch wird das durch seine guten Eigenschaften kompensiert. Im Preis des ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglases ist auch eine feste Tragetasche mit einem Trageriemen enthalten, der dem sicheren Umhängen der Tasche dient.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas von rund 90 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich fünf oder vier Sterne.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Bildschärfe
  • Die Dämmerungsleistung
  • Die Sehr gute Verarbeitung

Das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas scheint sich laut Rezensenten für den Preis auf jeden Fall zu lohnen. Das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas bietet dir ein helles und bestechend klares beziehungsweise scharfes Bild, wobei jedes Detail deutlich zu erkennen ist. Die Farben werden ordentlich scharf dargestellt und das Bild ist kontrastreich.

Das Fernglas eignet sich für die Dämmerungsbeobachtung, da dabei sogar Details erkannt werden können. Bei der Verarbeitung und der Mechanik macht das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas einen sehr wertigen Eindruck.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 4 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden folgende Punkte angemerkt:

  • Die Dioptrineinstellung
  • Die Scharfstellung
  • Das rechte Okular

Laut Rezensenten wird für das ESCHENBACH arena D+ 10×50 B Fernglas viel Kraftaufwand benötigt, um die Dioptrienzahl einzustellen. Außerdem ist das rechte Okular nicht verstellbar, obwohl der Okularring mit Symbolen versehen ist. Des Weiteren ist die Scharfstellung zu sensibel, weshalb man nie ein perfektes Bild erreichen kann.

“FAQ”
Lässt sich das Fernglas bei aufgesetzter Brille nutzen?

Ja. Das Fernglas hat ein- und ausfahrbare Okulare, lässt sich also auch von Brillenträgern verwenden.

Gibt es zum Fernglas ein passendes Stativ?

Nein. Diesem Fernglas fehlt ein Befestigungsgewinde.

Ist bei dem Fernglas auch eine Tragetasche dabei?

Ja.

Welche sind die Maße des Fernglases, wenn man es zusammenklappt?

Breite: 74 mm, Höhe: 48 mm, Länge: 105 mm

Platz 4: Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas

Beim Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas handelt es sich um ein Dachkantfernglas mittlerer Preisklasse. Dieses Fernglas bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und sogar eine zehnjährige Garantie.

Das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas ist ein Dachkantfernglas.

Es ist aufwendig, ein gutes Dachkantsystem herzustellen, da der Lichtverlust an den verspiegelten Flächen möglichst gering gehalten werden muss. Dies trifft bei dem Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas teilweise zu, sodass man von einem guten Preis-/Leistungsverhältnis sprechen kann. In der mittleren Preisklasse kann man jedoch kein ausgezeichnetes Dachkantsystem erwarten.

Gewicht

Das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas wiegt etwa 300 g.

Einer der Vorteile des Nikon Aculon A30 10×25 Fernglases ist das geringe Gewicht. Mit 300 g ist dieses Fernglas sehr leicht und wird dir bei langen Reisen beziehungsweise Ausflügen keine allzu große Last sein. Das macht es außerdem ideal für Reisen, wo nur ein beschränktes Gepäckgewicht erlaubt ist.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des Nikon Aculon A30 10×25 Fernglases entsprechen 10x und 25 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 10x deutet darauf hin, dass bei einer Beobachtung ein Objekt 10 Mal größer erscheinen kann, was durchaus akzeptabel ist. Die 10-fache Vergrößerung ist sehr beliebt bei Ferngläsern. Auf der anderen Seite fällt der Objektivdurchmesser, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist, etwas klein aus.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 2,5 mm, 6,3 bzw. 15,8.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Dies bedeutet, dass das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit schlecht etwas in der Nacht sehen kannst.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist schwarz und eine Tragetasche ist im Preis enthalten.

Für das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Leider ist das Fernglas lediglich in Schwarz erhältlich, jedoch wird das durch seine zufriedenstellenden Eigenschaften kompensiert. Im Preis des Nikon Aculon A30 10×25 Fernglases ist auch eine feste Tragetasche mit einer Gürtelschlaufe enthalten.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas von rund 88 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine Fünf- oder eine Vier-Sterne-Wertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Tauglichkeit für Brillenträger
  • Die Bildschärfe
  • Der geringe Platzbedarf

Laut Rezensenten ist das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas für diesen Preis ein super Fernglas. Falls du dich für dieses Modell entscheidest, bekommst du ein hochwertig verarbeitetes und sehr leichtes Fernglas, das sich kompakt zusammenklappen lässt.

Außerdem bietet das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas ein helles und bestechend klares beziehungsweise scharfes Bild, wobei jedes Detail deutlich zu erkennen ist.

Das Fernglas eignet sich hervorragend für Brillenträger, da man dank umklappbarer Gummiränder auch mit einer Brille durchschauen kann. Man kann sogar ohne aufgesetzter Brille aufgrund des guten Dioptrienausgleichs problemlos durch das Fernglas blicken.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 5 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden immer wieder folgende Punkte angemerkt:

  • Die Schutzkappen
  • Die Gürtelhaltung
  • Die Silikonringe

Laut Rezensenten sind die Schutzklappen nicht am Fernglas befestigt, sodass man sie schnell verlieren kann. Des Weiteren ist die Halsbandhalterung leider nicht in der Lage, das Gewicht des Fernglases beim Laufen zu halten.

Nur ein fester Knoten des Halsbandes an der Halterung kann das Problem beheben. Ansonsten rutscht das Band aus der Halterung und das Fernglas fällt zu Boden. Außerdem haben die Silikonringe eine sehr unglückliche Form, sodass sie dir eventuell unter den Augen drücken.

“FAQ”
Kann das Fernglas für Brillenträger genutzt werden?

Ja. Okularseitig sind Gummivorsätze vorhanden, die bei Bedarf zurückgeklappt werden können.

Sind auch eine Tasche und ein Tragegurt im Lieferumfang enthalten?

Ja.

Lassen sich bei diesem Fernglas die Dioptrien einstellen?

Nein.

Ist das Fernglas wasserdicht?

Nein.

Platz 5: BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas

Beim BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas handelt es sich um ein Kinderfernglas der unteren Preisklasse. Das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher auch bei Kinderferngläsern als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas ist ein Kompaktfernglas. Kompaktferngläser wie das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas sind sehr gut für Kinder geeignet, da die kompakte Größe besser für kleine Gesichter und das Gewicht besser für kindliche Hände geeignet ist.

Kompaktferngläser erlauben meist einen deutlich geringeren Abstand zwischen den Objektiven als normale Ferngläser – ein großer Vorteil für Kinder.

Gewicht

Das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas wiegt etwa 150 g.

Einer der Vorteile des BRESSER junior 6×21 Kinderfernglases ist das geringe Gewicht. Mit etwa 150 g handelt es sich hierbei um ein Pocket-Fernglas, das in jede Tasche passt. Außerdem wird Kindern dieses Fernglas bei langen Reisen beziehungsweise Ausflügen keine allzu große Last sein.

Das macht es natürlich auch ideal für Reisen, wo nur ein beschränktes Gepäckgewicht erlaubt ist. Dadurch können deine Kinder das Fernglas jederzeit dabei haben.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des BRESSER junior 6×21 Kinderfernglases entsprechen 6x und 21 mm.

An die Vergrößerung und den Objektivdurchmesser kann man in dieser Preisklasse keine allzu hohen Ansprüche stellen. Außerdem eignet sich dieses Fernglas hauptsächlich für Kinder, sodass man es nicht mit normalen Ferngläsern vergleichen kann. Folglich fällt der Objektivdurchmesser, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist, etwas kleiner aus und die Vergrößerung ist mit 6x auch nicht überragend.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 3,5 mm, 12,2 bzw. 12,2.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Dies bedeutet, dass das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas Fernglas ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit schlecht etwas in der Nacht sehen kannst.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist in Grün/Blau erhältlich und im Preis ist eine Tragetasche enthalten.

Für das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht. Das Fernglas wird in Giftgrün/Blau angeboten und ist damit ideal für Kinder, die Farbe mögen. Im Preis des BRESSER junior 6×21 Kinderfernglases ist auch eine Tragetasche enthalten.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas von rund 81 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine Fünf- oder eine Vier-Sterne-Wertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Verarbeitung
  • Die Griffigkeit
  • Die Stoßfestigkeit
  • Das Bild

Das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas eignet sich laut Rezensenten super für Kinder, die die Welt erforschen wollen. Das BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas ist ein robuster Begleiter für die Kleinen. Bei Kinderferngläsern kommt es darauf an, dass diese möglichst stoßfest sind, was beim BRESSER junior 6×21 Kinderfernglas tatsächlich zutrifft.

Deine Kinder können damit spielen ohne dass du dabei Angst haben musst, dass es kaputtgeht. Außerdem liegt das Fernglas gut in der Hand, was auch an der Gummierung liegt, und es ist leicht einzustellen. Positiv ist auch, dass das Bild nicht verwackelt.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 11 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden folgende Punkte angemerkt:

  • Bildschärfe
  • Geruch der Gummierung

Laut Rezensenten ist die optische Leistung des BRESSER junior 6×21 Kinderfernglases nicht so gut, da die Bildmitte mäßig scharf ist und zum Rand hin nimmt die Schärfe ab. Im Nahbereich wirkt sich das relativ stark aus – das Bildfeld ist nicht gerade eben und durch Bildfeldwölbung ist im Nahbereich mal der Rand, mal die Bildmitte scharf.

Schließlich ist zwar die Gummierung von Vorteil, was die Stoßfestigkeit angeht, jedoch riecht die Ummantelung am Anfang etwas streng.

“FAQ”
Wird das Fernglas für zweijährige Kinder empfohlen?

Nein. Die Nutzung empfiehlt sich ab dem vierten Lebensalter.

Platz 6: BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas

Das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas zeichnet sich durch seine Porro-Bauweise aus und befindet sich in der oberen Preisklasse. Es bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und wirddich sehr wahrscheinlich über Jahrzehnte begleiten.

Das Bresser Spezial-Jagd 11×56 Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass BRESSER auf das Spezial-Jagd 11×56 Fernglas eine zehnjährige Garantie anbietet.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Beim BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas handelt es sich um ein Porrofernglas. Der Vorteil liegt darin, dass zwei Prismensegmente zum Einsatz kommen, die das Bild über Totalreflektion aufrichten und um 180° pro Prismensegment umlenken.

An den Grenzflächen der Prismen wird der Lichtstrahl unter einem speziellen Einfallswinkel nicht gebrochen, sondern reflektiert. Das schenkt dir deiner Beobachtung ein klares Bild.

Gewicht

Das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas wiegt etwa 1.000 g. Damit ist es zwar schwerer als andere Produkte in unserem Vergleich, aber dennoch ausflugs- und jagdtauglich. Es ist handlich und liegt trotzdem stabil in der Hand, sodass dadurch ein „zittriges“ Bild vermieden wird.

Das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas stellt demzufolge einen sehr guten Kompromiss zwischen Handlichkeit und Stabilität beim Halten dar. Wie der Name des Fernglases verrät, wurde es überwiegend für das Jagen im Wald konstruiert.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglases entsprechen 11x und 56 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 11x deutet darauf hin, dass Objekte bis zu 11 Mal größer erscheinen als sie in Wirklichkeit sind, was durchaus zufriedenstellend ist. Auch der Objektivdurchmesser, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist, gilt als gut zu bezeichnen.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 5,1 mm, 25,9 bzw. 24,8.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Dies bedeutet, dass das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit kaum etwas in der Nacht sehen kannst.

Allerdings kannst du anhand dieses Fernglases eine Beobachtung in der Dämmerung durchführen, da es dir in diesem Fall ein sehr gutes Einblickverhalten bietet, als wenn du mit bloßem Auge beobachten würdest.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das grüne Fernglas eignet sich für Brillenträger und eine Tragetasche ist im Preis enthalten. Für das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Leider ist das Fernglas lediglich in Grün erhältlich, jedoch wird das durch seine äußerst guten Eigenschaften kompensiert. Im Preis des BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas ist auch eine feste Tragetasche mit einem Trageriemen enthalten, der dem sicheren Umhängen der Tasche dient.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas von rund 80 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine Fünf- oder eine Vier-Sterne-Wertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Dämmerungsleistung
  • Die Verarbeitung
  • Die optische Leistung

Laut Rezensenten kann man bei dem BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas von einem tollen Preis-/Leistungsverhältnis sprechen, da es nicht besonders teuer ist, aber trotzdem einen sehr guten Eindruck macht. Astronomische Objekte wie der Orion-Nebel lassen sich ohne Probleme gut damit beobachten und die Lichtstärke reicht für solche Aufgaben locker aus.

Positiv zu erwähnen ist seine Verarbeitung, da sie einen guten robusten Gesamteindruck macht, wobei nichts unnötig wackelt oder billig wirkt. Die optische Leistung ist für den Preis des Fernglases hervorragend, da man sogar einzeln die Blätter an den Bäumen zählen kann.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 14 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden folgende Punkte angemerkt:

  • Die Blende beim Beobachten
  • Das Gummi am Auge
  • Die Schärfeinstellung
  • Die Verarbeitung der Tragetasche

Trotz guten Preis-/Leistungsverhältnisses bringt das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas wie auch jedes andere Fernglas Nachteile mit sich. In erster Linie kann es vorkommen, dass dich das BRESSER Spezial-Jagd 11×56 Fernglas blendet, sodass du auch mal nichts sehen kannst.

Ein weiterer negativer Aspekt des Fernglases ist, dass das Gummi am Auge zu weich ist, was sich unangenehm anfühlt. Außerdem könnte es dazu kommen, dass sich die Schärfe von alleine verstellt. Weiterhin weisen die Bilder unscharfe Ränder auf und die Verarbeitung der Tragetasche wird leider auch bemängelt.

“FAQ”
Ist das Fernglas wasserdicht?

Ja.

Ist das Fernglas für Brillenträger geeignet?

Ja. Eine Benutzung mit Brille ist überhaupt kein Problem.

Hat das Fernglas eine Nachtsichtfunktion?

Nein. Dieses Fernglas hat zwar keine Nachtsichtfunktion, aber es eignet sich sehr gut für die Dämmerung oder Mondnächte.

Platz 7: Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas

Das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas zeichnet sich durch seine Porro-Bauweise aus. Dieses ansprechende Fernglas bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und wird dich sehr wahrscheinlich über Jahrzehnte begleiten.

Das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Bei dem Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas handelt es sich um ein Porrofernglas.

Der Vorteil liegt darin, dass zwei Prismensegmente zum Einsatz kommen, die über Totalreflektion das Bild aufrichten und um 180° pro Prismensegment umlenken. An den Grenzflächen der Prismen wird der Lichtstrahl unter einem speziellen Einfallswinkel nicht gebrochen, sondern reflektiert. Dies schenkt dir deiner Beobachtung ein klares Bild.

Gewicht

Das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas wiegt etwa 1.000 g.

Damit ist das Fernglas zwar nicht das leichteste im Vergleich, aber dennoch ausflugstauglich. Es ist einerseits handlich und liegt anderseits trotzdem stabil in der Hand, sodass dadurch ein „zittriges“ Bild vermieden wird. Das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas bietet demzufolge einen sehr guten Kompromiss aus Handlichkeit und Stabilität beim Halten.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglases entsprechen 10-22x und 50 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 10-22x deutet darauf hin, dass bei Bedarf Objekte sogar 22 Mal größer erscheinen, was ein sehr guter Wert ist. Auf der anderen Seite ist auch der Objektivdurchmesser zufriedenstellend, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 5 mm, 25 bzw. 22,4.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Dies bedeutet, dass das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas überwiegend ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit nicht besonders in der Nacht sehen kannst.

Allerdings kannst du anhand dieses Fernglases eine Beobachtung in der Dämmerung durchführen, da es dir ein besseres Einblickverhalten bietet, als wenn du mit bloßem Auge beobachten würdest.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist schwarz und eine Tragetasche ist im Preis enthalten.

Für das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Leider ist das Fernglas lediglich in Schwarz erhältlich, jedoch wird das durch seine zufriedenstellenden Eigenschaften kompensiert. Im Preis des Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglases ist auch eine feste Tragetasche mit einem Trageriemen enthalten, der dem sicheren Umhängen der Tasche dient.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas von rund 84 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine Fünf oder eine Vier-Sterne-Wertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Verarbeitung
  • Die Handhabung
  • Die Bildschärfe
  • Die Vergrößerung

Laut Rezensenten ist das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas ein sehr gutes und leistungsstarkes Fernglas. Verarbeitung und Handhabung werden als sehr gut beurteilt.

Wenn man es richtig einstellt, sieht man durch dieses Fernglas gestochen klar, wobei jedes Detail deutlich zu erkennen ist. Außerdem ist das Sehfeld vollkommen ausreichend und die Möglichkeit, das Bild 22x zu vergrößern, ist einfach super.

Kritisch wird das Nikon Aculon A211 10-22×50 Zoom-Fernglas von rund 8 % der Käufer gesehen, die eine Wertung mit einem oder zwei Sternen vergeben.

Sie merken negativ an:

  • Harte Augenmuscheln
  • Dioptrieneinstellung schwergängig
  • Okulare nicht abgeschrägt
“FAQ”
Wird das Fernglas mit Tragetasche geliefert?

Ja.

Hat die Tragetasche eine Gürtelschleife?

Ja. An der Rückseite ist eine gut 7 cm breite Lasche, durch die ein Gürtel mit max. 6 cm Breite geführt werden kann.

Eignet sich das Fernglas für Brillenträger? Hat es einen Dioptrienausgleich?

Ja. Das Fernglas hat einen Dioptrienausgleich. Als Brillenträger kommt man mit dem Fernglas auf jeden Fall gut zurecht.

Kann das Fernglas auf ein Stativ geschraubt werden?

Ja. Mit einem entsprechenden Halter ist das wie bei den meisten Ferngläsern ohne Probleme möglich.

Ist das Fernglas wasserdicht? Kann es Regen aushalten?

Nein. Ein bisschen Nieselregen wird nicht schaden, aber es darf kein Wasser in die Okularverstellung sickern.

Platz 8: Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas

Bei dem Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas handelt es sich um ein Dachkantfernglas mittlerer Preisklasse. Dieses Fernglas bietet dir unter anderem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und sogar eine zehnjährige Garantie.

Das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas ist ein Dachkantfernglas.

Es ist aufwendig, ein gutes Dachkantsystem herzustellen, da der Lichtverlust an den verspiegelten Flächen möglichst geringgehalten werden muss. Dies trifft bei dem Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas teilweise zu, sodass man von einem guten Preis-/Leistungsverhältnis sprechen kann. In dieser Preisklasse kann man jedoch kein ausgezeichnetes Dachkantsystem erwarten.

Gewicht

Das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas wiegt etwa 200 g.

Einer der Vorteile ist das geringe Gewicht. Mit 200 g handelt es sich um ein Pocket-Fernglas, das in jede Tasche passt. Außerdem wird dir dieses Fernglas bei langen Reisen beziehungsweise Ausflügen keine allzu große Last sein. Das macht es natürlich ideal für Reisen, wo nur ein beschränktes Gepäckgewicht erlaubt ist.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des Nikon Aculon T01 10×21 Fernglases entsprechen 10x und 21 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 10x deutet darauf hin, dass bei einer Beobachtung ein Objekt 10 Mal größer erscheinen kann, was durchaus akzeptabel ist. Die 10-fache Vergrößerung ist sehr beliebt bei Ferngläsern. Auf der anderen Seite fällt der Objektivdurchmesser, der zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases ist, etwas klein aus.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 2,1 mm, 4,4 bzw. 14,5.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Dies bedeutet, dass das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit schlecht etwas in der Nacht sehen kannst.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist in Schwarz und Rot erhältlich und im Preis ist keine Tragetasche enthalten.

Für das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht.

Das Fernglas ist abgesehen vom herkömmlichen Schwarz auch in einem originellen Rot erhältlich, was es zu einem Eyecatcher macht. Im Preis des Nikon Aculon T01 10×21 Fernglases ist leider keine Tragetasche mit Schlaufe enthalten. Es ist jedoch so günstig, dass man sich diese durchaus noch dazukaufen kann.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas von rund 91 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich fünf oder vier Sterne.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Größe
  • Die Bildschärfe
  • Die Farbe

Laut Rezensenten ist das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas eine sehr gute Wahl, wenn du keine außergewöhnlichen Anforderungen hast.

Vor allem die kompakte Größe spricht für das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas, wodurch es in jede Tasche passt und beispielsweise auch als Opernglas verwendet werden kann. Weiterhin bietet dir das Nikon Aculon A30 10×25 Fernglas ein helles und bestechend klares beziehungsweise scharfes Bild, wobei jedes Detail deutlich zu erkennen ist.

Die Farbe des Fernglases ist ein weiterer Pluspunkt, da es auch in Rot erhältlich ist.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 3 % aller Rezensionen bewertet.

Da das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas nur von sehr wenigen Käufern negativ bewertet wurde, lassen sich keine relevanten Schlüsse ziehen.

Laut dieser Rezensenten sei das Fernglas von schlechter Qualität, da es nicht zentriert ist. Das ist festzustellen, wenn man mit jedem Auge in eine andere Richtung guckt und dann alles doppelt sieht.

“FAQ”
Eignet sich das Fernglas für Theaterauftritte und Konzerte?

Ja.

Eignet sich das Fernglas auch für Kinder?

Ja.

Ist ein Tragegurt enthalten?

Nein. Einen Gurt zum Umhängen gibt es nicht. Ein kleiner Stoffbeutel ist dabei, damit das Fernglas nicht beschädigt wird, wenn es z. B. im Auto liegt. Dazu gibt es noch eine kleine Handschlaufe, die man sich um das Handgelenk legen kann, damit einem das Fernglas nicht versehentlich aus der Hand rutscht.

Platz 9: Hama Optec 8×21 Fernglas

Bei dem hama Optec 8×21 Fernglas Fernglas handelt es sich um ein Dachkantfernglas der unteren Preisklasse. Das hama Optec 8×21 Fernglas stammt von einem renommierten Hersteller, der sich bisher als sehr vertrauenswürdig erwiesen hat.

Da das Fernglas ziemlich kompakt ist, eignet es sich ideal für Reisen, beim Sport und bei der Vogelbeobachtung.

Redaktionelle Einschätzung

Bauweise

Bei dem hama Optec 8×21 Fernglas handelt es sich um ein Dachkantfernglas.

Es ist aufwendig, ein gutes Dachkantsystem herzustellen, da der Lichtverlust an den verspiegelten Flächen möglichst gering gehalten werden muss. Dies trifft bei dem hama Optec 8×21 Fernglas jedoch nicht zu, was man bei einem Fernglas dieser Preisklasse allerdings auch nicht erwarten kann. Für diesen Preis ist einfach kein gutes Dachkantsystem möglich.

Gewicht

Das Nikon Aculon T01 10×21 Fernglas wiegt etwa 160 g.

Einer der Vorteile dieses Fernglases ist das geringe Gewicht. Bei 160 g handelt es sich um ein Pocket-Fernglas, das in jede Tasche passt. Außerdem wird dir dieses Fernglas bei langen Reisen beziehungsweise Ausflügen keine große Last sein. Das macht es natürlich ideal für Reisen, wo nur ein eschränktes Gepäckgewicht erlaubt ist.

Vergrößerung / Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung und der Objektivdurchmesser des hama Optec 8×21 Fernglases entsprechen 8x und 21 mm.

Der Vergrößerungsfaktor von 8x deutet darauf hin, dass Objekte bis zu 8 Mal größer erscheinen, was leider kein besonders guter Wert ist. Auf der anderen Seite fällt der Objektivdurchmesser etwas klein aus. Er ist zuständig für die Lichtaufnahme des Fernglases.

Austrittspupille / Lichtstärke / Dämmerungszahl

Die Austrittspupille, die Lichtstärke und die Dämmerungszahl betragen 2,6 mm, 6,8 bzw. 12,9.

Die oben erwähnten Kriterien werden hauptsächlich für die Nachtbeobachtung in Anspruch genommen. Dies bedeutet, dass das hama Optec 8×21 Fernglas ungeeignet für die Nachtbeobachtung ist, da du damit schlecht etwas in der Nacht sehen kannst.

Tauglichkeit für Brillenträger / Farbe / Tragetasche

Das Fernglas eignet sich für Brillenträger, es ist in Schwarz erhältlich und im Preis ist eine Tragetasche enthalten.

Für das hama Optec 8×21 Fernglas wurden bestimmte Brillenträgerokulare verwendet, wobei es sich um ein Spezialglas handelt, das den problemlosen Blick durch das Fernglas trotz aufgesetzter Brille ermöglicht. Das Fernglas wird lediglich in Schwarz angeboten. Im Preis des hama Optec 8×21 Fernglases ist eine feste Tasche enthalten, um ein sicheres Umhängen um Hals und Schulter zu gewähren.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das hama Optec 8×21 Fernglas von rund 67 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich fünf oder vier Sterne.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die Verarbeitung
  • Die Handlichkeit
  • Die Handhabung
  • Die kompakte Größe

Laut Rezensenten ist das hama Optec 8×21 Fernglas für seinen Preis in Bezug auf die optische Leistung vollkommen ok. Die Verarbeitung des hama Optec 8×21 Fernglases wird als stabil beziehungsweise solide bezeichnet.

Außerdem ist das Fernglas sehr handlich, leicht in der Handhabung und aufgrund dessen auch für Kinder geeignet. Ein großer Vorteil ist die Größe des hama Optec 8×21 Fernglases, da es ziemlich kompakt ist und dadurch in jede Tasche passt.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 17 % aller Rezensionen bewertet.

Als negativ werden folgende Punkte angemerkt:

  • Die Scharfeinstellung
  • Das Auge wird schnell müde
  • Der Geruch

In Hinsicht auf das hama Optec 8×21 Fernglas sollte man schon allein wegen des niedrigen Preises keine allzu hohen Erwartungen an die optische Leistung haben. So funktioniert die Scharfeinstellung nicht immer richtig und das Bild ist manchmal milchig getrübt.

Außerdem sieht man das Bild teilweise doppelt und leider wird das Auge beim Beobachten nach einiger Zeit müde. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass das Fernglas über keinen angenehmen Geruch und nach Kunststoff riecht.

“FAQ”
Wie hoch ist die minimale Einstellentfernung?

Sie beträgt drei Meter.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Fernglas kaufst

Es wäre von Vorteil, dass du dich mit nachfolgenden Fragen auseinandersetzt, bevor du dir ein Fernglas kaufst. D

urch ein solides Grundwissen hinsichtlich der Ferngläser wird sich auch dadurch die Wahrscheinlichkeit verringern, dass du einen Fehlkauf vornimmst.

Was ist ein Fernglas?

Ein Fernglas ist ein überwiegend tragbares „Fernrohr“, das in binokularer Ausführung angeboten wird. Das ermöglicht es dem Beobachter, Objekte mit beiden Augen über getrennte Strahlengänge zu betrachten.

Das Fernglas ist sowohl in einfacher Linsenbauweise als Theaterglas als auch als Prismenfernglas (umgangssprachlich auch Feldstecher genannt) erhältlich.

Das Wort Fernglas wird von vielen Herstellern als übergeordneter Begriff verwendet, um unterschiedliche optische Gerätetypen mit binokularer und monokularer Konstruktion zu kennzeichnen.

Im Fachhandel wird der Begriff häufig auf die binokularen Prismenferngläser beschränkt.

Wie viel kostet ein Fernglas?

Die Preise für ein Fernglas variieren sehr je nach Qualität. Wenn du dir beispielsweise ein Kompaktfernglas kaufen möchtest, das einen einfachen Aufbau hat, würdest du mit 15 bis 20 Euro auskommen.

Wenn du dir aber ein hochwertiges Dachkantfernglas oder Großfernglas zulegen möchtest, dann müsstest du zwischen 100 und 400 Euro investieren.

Wo kann man ein Fernglas kaufen?

Ein großes Angebot an Ferngläsern gibt es sowohl offline als auch online.

Beim Kauf vor Ort hast du die Gelegenheit, das jeweilige Fernglas persönlich zu testen und dich ausführlich beraten zu lassen.

Ein Fotofachgeschäft, ein Jagdladen, ein Optiker oder eine Jagdmesse wären die richtigen Anlaufstellen, um sich zu erkundigen. Eine Alternative sind herkömmliche Elektronik-Fachmarktketten wie Media Markt und Saturn.

Falls du dir ein Fernglas online zulegen möchtest, wo meist preisgünstigere Angebote und sogar Testberichte vorhanden sind, steht dir eine Vielzahl an Onlineshops zur Verfügung.

Jan WittwerExperte für Safari Reisen

„Beim Kauf eines Fernglases sollte man darauf achten, dass man für ein qualitativ hochwertiges Fernglas tiefer in die Tasche greifen muss.

Außerdem sollte man sich fragen, für welchen Zweck man das Fernglas benutzen möchte. Jedoch reicht für die meisten Beobachtungszwecke ein Fernglas mit 8- oder 10-facher Vergrößerung aus.“

Wo kann man ein gebrauchtes Fernglas kaufen?

Der Markt für gebrauchte Ferngläser ist ähnlich groß wie der für neue Geräte und viele Angebote stehen dir sowohl offline als auch online zur Verfügung. Das Angebot ist auf bekannten Plattformen und Onlineshops kaum überschaubar.

Nachfolgend sind ein paar bekannte Plattformen beziehungsweise Onlineshops aufgelistet:

  • Amazon
  • Amazon Warenhaus Angebote
  • Ebay
  • Ebay Kleinanzeigen
  • VDB – Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V.
  • ASMC

Wie funktioniert ein Fernglas und wie ist ein Fernglas aufgebaut?

Unabhängig von der Fernglas-Art und der Preisklasse funktionieren alle Ferngläser prinzipiell auf dieselbe Weise und bestehen ausschließlich aus drei Komponenten: den Objektiven, dem Prismensystem und den Okularen.

Das Objekt, das man gerade beobachtet, reflektiert Lichtstrahlen und diese treffen auf die Objektive. Im Inneren des Fernglases wird dieses Licht durch die Prismen korrigiert und durch die Okulare trifft es auf das menschliche Auge.

Wie kann man die Qualität eines Fernglases testen?

Die Verwendung eines weißes Neonrohrs wäre durchaus plausibel, damit du die Qualität eines Fernglases testen kannst.

foco

Dabei musst du das Neonrohr unter das Fernglas halten, um zu testen, ob bei den Objektiven eine grüne oder violette Reflex-Färbung zu sehen ist. Wenn die Reflexe weiß sind, besitzt das Glas keine Vergütung.

Hier würde wertvolles Licht verloren gehen, bevor es im Auge ankommt.

Nach demselben Prinzip solltest du auch die Okulare eines Fernglases testen. Bei Billigglas-Herstellern fehlt oft eine Vergütung. Das würde einerseits zum Lichterverlust und andererseits zu hohen Reflexen führen, was du ja vermeiden möchtest.

Wie stellt man ein Fernglas richtig ein?

Wichtig ist es, dass du das Fernglas beim erstmaligen Ausprobieren richtig einstellst, damit du dir ein gutes Bild darüber verschaffen kannst. Dabei musst du sicherstellen, dass der richtige Abstand zwischen Auge und Linse besteht, um möglichst scharf zu sehen.

Abhängig davon, ob du eine Brille trägst oder nicht, musst du die Einstellung des Fernglases anpassen. Das geschieht in den sogenannten Augenmuscheln, die frei drehbare Linsen sind und dafür sorgen, dass der richtige Abstand zwischen Augen und Fernglas besteht.

Lediglich bei optimal eingestelltem Abstand erscheint das Bild beim Blick durch das Okular in der richtigen Helligkeit und vor allem vollständig. Im Falle eines falsch ausgewählten Abstandes kann ein Teil des Bildes verlorengehen und wird dementsprechend auch nicht wahrgenommen.

fernglas

Ist das Bild nicht sofort scharf, muss das nicht am Fernglas liegen. Überprüfe, ob die Einstellungen richtig sind. Eventuell ist auch das Glas verschmiert.

Was bedeuten die Zahlen bei einem Fernglas?

Ferngläser werden mit zwei unterschiedlichen Zahlen beschriftet. Die Zahl vor dem „x“ ist der Vergrößerungsfaktor oder die Stärke und die zweite Zahl ist der Durchmesser der Linsen in Millimetern.

Damit du dir das veranschaulichen kannst, führen wir dir zunächst zwei Beispiele auf:

In Bezug auf den Vergrößerungsfaktor lassen 20×80-Linsen Objekte 20 Mal größer erscheinen, während 12×50-Geräte Objekte 12 Mal größer erscheinen lassen.

In Bezug auf den Durchmesser verfügen 20×80-Ferngläser über 80 mm große Linsen, während diese bei 12×50-Modellen über einen Durchmesser von 50 mm verfügen.

Teilt man die zweite Zahl durch die erste, ergibt sich der Wert der Austrittspupille oder der Durchmesser des Lichtstrahls, der dein Auge erreicht, in Millimetern.

Wo kann man ein Fernglas reparieren lassen und wo kann man Ersatzteile für ein Fernglases finden?

Deine vorrangige Anlaufstelle für eine Fernglasreparatur sollte zunächst der Fernglashersteller oder ein Optikfachgeschäft sein. Ersatzteile und Zubehör sind fast überall erhältlich.

Wenn du dein Fernglas reparieren lässt, wäre es plausibel, wenn du dich in erster Linie an deinem Fernglashersteller wendest und nach einem Kostenvoranschlag fragst.

Darüber hinaus könntest du bei einem Optikgeschäft mit Fernglas-Sortiment anfragen. Falls es sich um ein älteres Modell handelt, würde sich eine Reparatur wahrscheinlich nicht lohnen. Hier wäre es kostengünstiger, sich nach einem neuen Modell umzuschauen.

Für Ferngläser gibt es ein reichhaltiges Angebot an Zubehör, das vom nützlichen Stativadapter bis zum Spezial-Tragegurt reicht. Auch Ersatzteile wie Deckel und Augenmuscheln sind erhältlich.

Entscheidung: Welche Arten von Ferngläser gibt es und welche ist die richtige für dich?

Im Prinzip werden Ferngläser nach ihrem Gewicht unterschieden:

  • Kompaktferngläser
  • Universalgläser
  • Großferngläser

Jede Fernglas-Art verfügt demzufolge über gewisse Vor- und Nachteile.

Deine Wahl in Bezug auf die Fernglas-Art sollte auf deinen Interessen und dem Verwendungszweck basieren. Im folgenden Abschnitt erhältst du eine Orientierungshilfe, um das richtige Fernglas für deine individuellen Bedürfnisse auszuwählen.

Dazu stellen wir dir zunächst die oben genannten Fernglas-Arten vor und erklären dir, worin jeweils die Vor- und Nachteile liegen.

Wie funktionieren Kompaktferngläser und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Kompaktferngläser sind normalerweise so geformt, dass sie leicht in deine Hände passen. Die Objektivdurchmesser liegen meist zwischen 20 und 30 mm.

Wie der Name bereits verrät, sind Kompaktferngläser extrem leicht, sehr handlich und gut transportabel. Sie eignen sich vor allem für den Urlaub, Reisen, Wanderungen, Spaziergänge und Kinder.

Vorteile
  • Preis
  • Gewicht
  • Platzsparend
Nachteile
  • Gute Lichtverhältnisse notwendig
  • Ungeeignet für Brillenträger

Die Kompaktklasse stellt vielleicht sogar den besten Kompromiss zwischen GrößeGewichtPreis und Leistung dar. Allerdings sind die Kompaktferngläser lediglich für die Tagbeobachtung bei guten Lichtverhältnissen geeignet und Brillenträger müssen fast immer ohne Brille durchschauen.

Viele Menschen können Kompaktferngläser wegen des geringen Gewichts nur schwer zitterfrei halten, weshalb eine eher niedrige Vergrößerung von 6x bis 8x vorteilhaft ist.

Für Kompaktferngläser zum Besuch von Theatern, Kirchen oder Museen wird eine maximal 5-fache Vergrößerung empfohlen.

Wie funktionieren Universalgläser und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Universalgläser unterscheiden sich in Porro- und Dachkantferngläser, die meist über einen Objektivdurchmesser von mindestens 35 mm verfügen. Porroferngläser sind für ihr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bekannt und Dachkantferngläser für ihre professionelle Anwendung.

Porroferngläser zeichnen sich durch ihr helles Bild und den hohen Kontrast aus und eignen sich deshalb für die Beobachtung aus großer Entfernung, Tierbeobachtung, Vogelbeobachtung und Naturbeobachtung.

Oder anders gesagt: alle Beobachtungen die aufgrund von der Schreckhaftigkeit von Tieren etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen könnten und für ein zufriendenstellendes Seherlebnis dementsprechend auf große Distanz durchgeführt werden sollten.

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Das Preis-/Leistungsverhältnis der Porroferngläser ist ideal. Außerdem gibt es diese Ferngläser in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen.

Vorteile
  • Preis-/Leistungsverhältnis der Porroferngläser
  • Professionelle Beobachtung der Dachkantferngläser
  • Hoher Kontrast und gute Auflösung
  • Dämmerungsgeeignet
  • Geeignet für Brillenträger
Nachteile
  • Preis der Dachkantferngläser
  • Gewicht
  • Größe

Die Dachkantferngläser sind für fortgeschrittene Anwendungen entwickelt worden und eignen sich eher für die professionelle Tier-, Vogel- und Naturbeobachtung.

Die verwendeten Glassorten gehören zu den hochwertigsten der Welt und das Resultat sind helle, sehr scharfe und hochaufgelöste Bilder bei nahezu jeder Beobachtung.

Trotz des hohen Preises dieser Ferngläser werden sie dich aufgrund ihrer Spitzenqualität höchstwahrscheinlich ein Leben lang begleiten.

Universalgläser sind dämmerungsgeeignet und es gibt Gläser für Brillenträger, die meist ein gutes Einblickverhalten bieten.

Wie funktionieren Großferngläser und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Du bist ein Liebhaber des Universums und möchtest das ganze Sternensystem beobachten? Du willst jedoch auf ein Teleskop verzichten? Dann ist ein Großfernglas genau das Richtige für dich!

Großferngläser verfügen über sehr große Objektivdurchmesser, damit während der Nachtbeobachtung viel Licht gesammelt werden kann. In der Regel fangen sie bei 70 mm Durchmesser an und enden bei etwa 100 mm.

Diese Ferngläser sammeln etwa viermal so viel Licht wie ein normales Universalglas und eignen sich perfekt für Astronomiezwecke und Sternenbeobachtungen. Da mit beiden Augen beobachtet werden kann, bietet dir ein Großfernglas eine echte Alternative gegenüber einem Teleskop.

Leider sind Großferngläser ziemlich teuer und es kann in der Regel nur vom Stativ aus beobachtet werden, da das Glas durch Gewicht und Vergrößerung nicht in der Hand gehalten werden kann.

Vorteile
  • Perfekt für Sternenbeobachtung
  • Alternative zum Teleskop
Nachteile
  • Preis
  • Beobachtung nur vom Stativ

Einige besonders für astronomische Zwecke hergestellte Großferngläser zur Stativverwendung sind wahlweise auch mit einem Schrägeinblick erhältlich. Das erleichtert die Beobachtung hoher Objekte in der Nähe des Zenits.

Großferngläser für Astronomiezwecke firmieren unter der Bezeichnung „Kometensucher“, da sie dazu geeignet sind, Objekte mit geringer Flächenhelligkeit aufzuspüren.

Abgesehen von der Sternenbeobachtung finden Großferngläser vorwiegend beim Militär, der Marine und Zivilschifffahrt ihr bevorzugtes Einsatzgebiet.

Zudem ist es notwendig, dass du dir Gedanken darüber machst, wieso du dir ein Fernglas zulegen möchtest. Es ist nämlich schade, wenn du an deinem Fernglas keinen Spaß hast.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ferngläser vergleichen und bewerten

Zunächst möchten wir die zeigen, anhand welcher Faktoren du Ferngläser vergleichen und bewerten kannst. Das wird dir ermöglichen, ein für deinen erwünschten Verwendungszweck adäquates Fernglas, auszuwählen.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Das Gewicht
  • Den Vergrößerungsfaktor
  • Den Objektivdurchmesser
  • Die Austrittspupille
  • Die Lichtstärke
  • Die Dämmerungszahl
  • Die Farbe
  • Die Tauglichkeit für Brillenträger
  • Das Vorhandensein einer Tragetasche

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Gewicht

Die Entscheidung, ob du dir entweder ein schweres oder ein eher leichtes Fernglas kaufst, bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich.

Beim Transport ist einerseits ein sehr geringes Gewicht vorteilhaft, da man zum Beispiel beim Wandern oder bei Ausflügen möglichst wenig Last tragen möchte.

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Beim Beobachten ist andererseits ein schweres Fernglas vorteilhaft, weil man es leichter ruhighalten kann.

Der Zittereffekt spielt bei der Bildqualität während des Beobachtens eine erhebliche Rolle, sodass sich Profis eher für schwere Ferngläser entscheiden. Legst du jedoch keinen großen Wert auf eine perfekte Bildqualität, wären leichte Ferngläser eine Option für dich.

Wie schwer sind Ferngläser? Die Untergrenze liegt bei sehr leichten Pocket-Ferngläsern bei etwa 200 Gramm. Großferngläser, bei denen das Stativ ein unabdingbarer Bestandteil ist, können mehr als 2 kg wiegen.

Unsere Empfehlung wäre ein Gewicht zwischen 700 Gramm und 1 kg. Das ist wahrscheinlich der beste Kompromiss aus Handlichkeit und Stabilität beim Halten.

fernglas

Ferngläser unterscheiden sich auch aufgrund ihres Gewichts. Kleine Pocket-Ferngläser sind mit ca. 200 g am leichtesten.

Vergrößerung

Die Vergrößerung ist für die meisten Fernglaskäufer beziehungsweise Interessenten das zentrale Kriterium bei der Fernglaswahl. Der Vergrößerungsfaktor gibt an, um das Wievielfache Dinge durch das Fernglas vergrößert erscheinen.

Die beliebtesten Vergrößerungsfaktoren sind 8- und 10-fach. Wie bereits oben erwähnt, erscheinen bei 10-facher Vergrößerung Objekte in 100 Meter Entfernung so groß als wären sie in 10 Meter Entfernung.

Du solltest bedenken, dass höhere Vergrößerungen ohne Stativ nicht mehr gut zu handhaben sind. Das Bild wird schnell „zitterig“, da jede Bewegung beim Halten des Glases um den Faktor zehn verstärkt wird. Das kann besonders bei der Beobachtung astronomischer Objekte schnell frustrieren.

Problematisch bei einer hohen Vergrößerung wäre das Verringern des Sichtfelds. Das große Sichtfeld ist jedoch gerade eines der hauptsächlichen Vorteile des Fernglases gegenüber dem Teleskop. Kleinere Vergrößerungen lassen Details wiederum schlechter erkennen.

Bei nicht allzu hohen beziehungsweise außergewöhnlichen Anforderungen (Astronomie ausdrücklich ausgeschlossen) empfehlen wir dir eine 7x, 8x oder 10x Vergrößerung. Das sind die mit Abstand beliebtesten Werte für die meisten Ferngläser.

Objektivdurchmesser

Die Vergrößerung eines Fernglases ist zwar ein Faktor von wesentlicher Bedeutung, trotzdem ist es noch lange nicht alles, was ein Fernglas kennzeichnet. Die Vergrößerung ist nur ein Faktor von vielen. Oft herrscht allerdings die allgemeine Ansicht, dass ein Fernglas umso besser wäre, je höher die Vergrößerung ist.

Das trifft in der Wirklichkeit allerdings nicht zu, da es vielmehr auf die Kombination zwischen Vergrößerung und Objektivöffnung ankommt.

Der Objektivdurchmesser bestimmt, wie viel Licht vom Fernglas aufgenommen wird und ist somit für die Bildhelligkeit mitverantwortlich, die aber auch von der Vergrößerung beeinflusst wird.

Die Kombination aus beiden Werten muss immer zusammenpassen. So können wir nicht einfach ein Fernglas mit den Werten 25×25 herstellen. Die Lichtinformation, die in das Auge dringt, wäre viel zu gering und es würde keinen Sinn machen.

Je größer das Objektiv eines Fernglases ist, desto mehr Licht wird im Auge reflektiert. Daher solltest du sowohl für astronomische Zwecke als auch fürs Beobachten von Tieren in der Dämmerung keine Ferngläser wählen, die einen Objektivdurchmesser von weniger als 50 mm haben.

Auf der anderen Seite reichen Universalgläser wie z. B. Dachkantferngläser vollkommen aus, wenn du einfach bei schlechten Lichtverhältnissen etwas beobachten möchtest.

Austrittspupille

So wie in das Fernglas Licht eintritt, kommt am anderen Ende verständlicherweise auch ein gewisses Maß an Licht heraus. Wie viel Licht das ist, hängt maßgeblich von der Öffnung und von der Vergrößerung des Fernglases ab.

Das Licht tritt in einem Lichtbündel aus dem Okular in das Auge, das es dann mit Hilfe des Gehirns in ein brauchbares Bild umwandelt.

Das Lichtbündel, das aus dem Okular in das Auge tritt, wird im Durchmesser von Millimetern angegeben und nennt sich Austrittspupille. Sie ist für die Bildhelligkeit im Auge zuständig, was besonders bei der Dämmerungsbeobachtung wichtig ist.

Um die Austrittspupille eines Fernglases zu berechnen, musst du den Objektivdurchmesser durch die Vergrößerung teilen.

Ein 10×25 Fernglas lässt ein Lichtbündel von 2,5 mm aus dem Okular in das Auge gelangen. Für die Dämmerungsbeobachtung ist das viel zu wenig Information und die Netzhaut empfängt viel zu wenige Reize – man kann nicht viel erkennen.

fernglas

Besonders für Beobachtungen in der Dämmerung solltest du auf die Größe der Austrittspupille deines Fernglases achten.

Lichtstärke

Die Lichtstärke eines Fernglases wird von dessen Lichtsammelvermögen bestimmt. Größere Durchmesser der Objektive verhelfen dem Fernglas bei vergleichbarer Vergrößerung zu größerer Lichtstärke.

Eine hohe Lichtstärke ist dadurch gekennzeichnet, dass Objekte auch in lichtschwacher Umgebung noch mit ausreichender Helligkeit und Kontrast wahrgenommen werden.

Die Lichtstärke wird errechnet, indem du den Durchmesser der Austrittspupille ins Quadrat setzt.

Dämmerungszahl

Beim Kauf deines Fernglases solltest du auch die die Dämmerungszahl in Betracht ziehen. Je größer sie ausfällt, desto höher ist die Leistung des Fernglases in der Dämmerung.

Die Dämmerungszahl eines Fernglases ist eine Funktion des Objektivdurchmessers und der Vergrößerung und liegt zwischen ca. 5 und 25, die Einheit Millimeter wird nicht angegeben. Je größer die Zahl ist, desto besser ist die Auflösung (Leistung) in der Dämmerung. Teilweise wird zwischen der Leistungszahl für Dämmerung, Nacht und Tag unterschieden.

Die Dämmerungszahl ist ein mathematischer Wert, der als Indiz/Anzeige für die optische Leistung eines Fernglases herangezogen wird. Zur Berechnung wird der Objektivdurchmesser mit der Vergrößerung multipliziert. Aus dem Ergebnis wird die Quadratwurzel gezogen.

Rein rechnerisch erreicht ein Billigfernglas die gleiche Dämmerungsleistung wie ein Profifernglas. Hier hilft nur der direkte Vergleich unter vergleichbaren Bedingungen, damit du eine eindeutige Schlussfolgerung ziehen kannst.

Die nachfolgende Tabelle zeigt deutlich, dass die rechnerische Lichtstärke als Kriterium für die Leistung eines Fernglases bei schlechten Lichtverhältnissen keine richtige Wertung erlaubt:

8-22 8-30 8-40 7-50 8-56 9-63 15-60
Lichtstärke 7,6 14 25 51 49 49 16
Dämmerungszahl 13,3 15,5 17,9 18,7 21,1 23,8 30

Dämmerungszahl und Lichtstärke müssen kombiniert in Betracht gezogen werden, um die Dämmerungsleistung eines Fernglases zu testen.

Farbe

Ferngläser sind meist schwarz. Falls dir jedoch die Farbe deiner Ferngläser wichtig ist und dir Schwarz zu langweilig erscheint, dann könntest du eventuell bei den Kinderferngläsern fündig werden. Hier sind viele Designs und Farben erhältlich.

Besonders bekannt auf dem Gebiet sind folgende Marken, die im Vergleich zu anderen Herstellern immer wieder als Kinderfernglas-Vergleichssieger hervorgehen und als sehr gute Anlaufstelle gelten:

  • Bresser
  • Esschert
  • Carson

Tauglichkeit für Brillenträger

Als Brillenträger wurden von den Fernglasproduzenten Brillenträgerokulare entwickelt.

Bei Brillenträgerokularen wird die Austrittspupille weiter nach hinten gesetzt, damit während du deine Brille trägst, das gesamte Sehfeld überblicken kannst. Diese Brillenträgerokulare bestehen meist aus zahlreichen Linsen (bis zu acht), insbesondere wenn das Sehfeld groß ist und man eine hohe Lichtstärke wünscht.

Die Tatsache, dass zur Herstellung von Brillenträgerokularen in der Regel ein Spezialglas benutzt wird, kann dazu führen, dass das jeweilige Fernglas ziemlich teuer ist.

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Beim Kauf ist darauf zu achten, dass in der Produktbeschreibung explizit Brillenträgerokulare aufgeführt sind. Nur dann ist die Benutzung für Brillenträger möglich.

Tragetasche

Die Wichtigkeit einer Tragetasche kann man sicherlich nicht bestreiten: Ob bei einer alltäglichen Naturbeobachtung oder bei einem Ausflug – eine Tragetasche beziehungsweise ein Tragegurt kann sich als sehr hilfreich erweisen.

Insbesondere bei Ausflügen sind Tragetaschen für Ferngläser von großer Wichtigkeit. Es mag dir sicherlich bekanntvorkommen, dass du während eines Ausflugs öfters beide Hände voll hast.

Um einen Schaden am Fernglas zu vermeiden, bietet sich eine stabile Tragetasche an. Dadurch kannst du das empfindliche Okular und Objektiv deines Fernglases vor Kratzer und Staub schonen.

Beim Kauf eines Fernglases solltest du darauf achten, dass eine Tragetasche oder ein Tragegurt enthalten ist. Dadurch kannst du dir weitere Kosten ersparen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fernglas

Wer hat das Fernglas erfunden?

Johann Friedrich Voigtländer fertigte 1823 in Wien die ersten Ferngläser als Theatergläser – ohne Prismen, mit einem kleinem Gesichtsfeld und nur marginaler Vergrößerung.

Das Militär interessierte sich für die neue Erfindung und stellte den Versuch an, die Herstellung der Ferngläser zu fördern. Davon würden die Militärtruppen durchaus profitieren, da sich das Fernglas im Falle einer Kriegssituation von eminenter Wichtigkeit erweisen könnte.

Für ein binokulares Fernglas mit ähnlichen Prismen wie die bereits bekannten und monokular angewendeten Porroprismen meldete die Firma Carl Zeiss in Jena am 9. Juli 1893 ein Patent an. Das damalige Patent ist die Basis der heute noch verwendeten Ferngläser.

Ein Prismenfernrohr mit Dachkant-Pentaprismen und der Bezeichnung Dialyt (mit je zwei Objektiv-Linsen) und ebenfalls parallel versetzten optischen Achsen baute M. Hensoldt & Söhne in Wetzlar ab 1905. Am 14. April 1905 meldete diese Gesellschaft ein Patent für ein „geradsichtiges“ Prismenfernglas mit Dachkant-Pentaprismen an.

Wie bekommst du es hin, dass dein Fernglas nicht beschlägt?

Es ist sicherlich nervig, wenn dein Fernglas während des Jagens beziehungsweise während einer Tierbeobachtung beschlägt. Die Ursache dafür ist der Temperaturunterschied zwischen dem kalten Fernglas und deinem heißen Atem.

Man könnte sich bei einem Optiker oder in einem Geschäft für Jagdausrüstung nach einem Antibeschlag-Spray erkundigen. Gegebenenfalls könnte man das Fernglas etwas früher aus der Hülle nehmen, um es an die äußere Temperatur gewöhnen zu lassen.

Wie kann man die Optik der Ferngläser pflegen?

Moderne Ferngläser sind heutzutage pflegeleicht, da sie robust und gegen Staub und Wasser geschützt sind. Einige Faktoren sollte man trotzdem bei der Pflege der Ferngläser beachten:

Bei einem Optikfachgeschäft kann man sich einen Objektivpinsel und eine Gummipuste besorgen, um den Staub schonend von den Linsen zu entfernen. Regentropfen sollten mit einem Papiertaschentuch oder einen sauberen, mehrfach gewaschenen Leinentuch entfernt werden.

Wer Staub mit einem Lappen abwischt, schmirgelt mit der Zeit die Linsenoberfläche matt und die Optik erhält dadurch einen unerwünschten Weichzeichner-Effekt. Auf der anderen Seite hinterlassen getrocknete Regentropfen Ränder, die durch Anhauchen mit dem besagten Papiertaschentuch oder Leinenlappen zu entfernen sind.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Linsmeier, Klaus D. (2002): Fernoptik in der Naturbeobachtung. Funktion, Anwendung und Herstellung von Ferngläsern, Teleskopen und Zielfernrohren. Verlag Moderne Industrie, Landsberg.

[2] Spix, Lambert (2009): Fern-Seher. Ferngläser für Astronomie und Naturbeobachtung. Oculum Verlag, Erlangen.

[3] http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Tipps-zum-Kauf-von-Fernglaesern,fernglaeser102.html

Bildquelle: pixabay.com / Pexels

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