Expeditionszelt
Zuletzt aktualisiert: 5. Oktober 2020

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Eisige Kälte, peitschender Wind, gnadenloser Schneefall. Kein Problem! Ein Expeditionszelt lässt dich auch bei den härtesten Bedingungen nicht im Stich. Expeditionszelte sind so konstruiert, dass sie dir auch bei den widrigsten Außenbedingungen Schutz und Zuflucht bieten.

Mit unserem großen Expeditionszelt Test 2020 wollen wir Dir dabei helfen, das richtige Expeditionszelt für dein Abenteuer zu finden. Wir haben unterschiedliche Zelttypen miteinander verglichen und ihre Vor- und Nachteile aufgelistet. Des Weiteren geben wir dir viele nützliche Fakten rund um das Thema Expeditionszelt mit. Viel Spaß beim Lesen!




Das Wichtigste in Kürze

  • Anders als herkömmliche Zelte ist ein Expeditionszelt darauf ausgerichtet, dir in extrem widrigen Situationen Schutz und Zuflucht zu bieten.
  • Expeditionszelte sind besonders leicht, stabil und einfach aufzubauen. Alles, um dir die Handhabung unter extremen Verhältnissen so einfach wie möglich zu machen.
  • Durch unterschiedliche Konstruktionen und Besonderheiten eignen sich die einzelnen Zelttypen für verschiedenste Situationen. Egal ob du eine Expedition in den Bergen oder mitten in der Wüste planst – für jeden Anlass gibt es das passende Zelt.

Expeditionszelt Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Expeditionszelt für mehrere Personen

Dieses Tunnelzelt von Endeavour ist bestens für eine Expedition mit vier Personen geeignet. Das Außenzelt kann als Basecamp oder Küchenzelt genutzt werden. Das Tunnelzelt verfügt über zwei geschützte Eingänge und zwei Apsiden, nämlich im vorderen und hinteren Bereich.

Weiteres verfügt das Zelt über vier Ventilationsklappen welchen von innen bedienbar und komplett verschließbar sind. Somit herrscht im Inneren des Zeltes ein angenehmes Raumklima und gute Luftzirkulation.

Außen- wie Innenzelt bestehen aus wasserabweisenden Nylon. Hinzu kommt, dass das Innenzelt besonders atmungsaktiv ist. Der Boden besteht aus PU beschichteten Polyester und weist einen Wassersäulen-Wert von 10.000 mm auf.

Das Zelt hat ein Packmaß von 50 x 21 Zentimeter und ein Gewicht von 5,4 Kilogramm. Aufgrund der Konstellation eignet sich das Endeavour Tunnelzelt für anspruchsvolle Expeditionen durch Schnee und Eis oder in der Wüste.

Das beste Expeditionszelt für 1 Person

Dieses Geodät Zelt von Pathfinder ist für eine Ein-Personenexpedition ausgerichtet. Das Zelt ist aufgrund seiner Bauweise extrem windstabil und gegen Wasser- und Schneeablagerungen bestens geschützt. Es eignet sich für den alpinen Bereich bis hin zur Wüsten-Expedition.

Das Zelt kann auch freistehend aufgestellt werden und bietet neben viel Liegefläche auch großzügige Kopffreiheit. Das Innenzelt besteht aus wasserabweisenden und besonders atmungsaktiven Polyester.

In heißen Regionen kann das Innenzelt auch ohne Überdachung verwendet werden. Das Außenzelt sowie der Boden bestehen aus Polyester mit wasserabweisender PU-Beschichtung. Der Boden weist einen Wassersäulen-Wert von 7000 mm auf.

Das Geodät Zelt hat ein Packmaß von nur 50 x 15 Zentimeter und ein Gewicht von 2,5 Kilogramm. Das Zelt besitzt einen Eingang, eine Apsis sowie einen Schlafplatz. Es ist vor allem gut für Expeditionen im Sommer- und Frühjahr geeignet.

Kauf- und Bewertungskriterien für Expeditionszelte

Wenn du nach einem Expeditionszelt im Internet suchst, wirst du auf viele verschiedene Suchergebnisse und Angebote stoßen. In den folgenden Absätzen werden wir dir zeigen, nach welchen Kriterien du dich richten kannst, um dich zwischen der Vielzahl an Möglichkeiten zu entscheiden.

Kriterien, mit deren Hilfe du verschiedene Expeditionszelten miteinander vergleichen kannst umfassen:

Personenanzahl

Expeditionszelte sind meist für maximal vier Personen ausgerichtet. Ein- bis Vierpersonen Zelte kommen am häufigsten vor. Zelte für fünf Personen und mehr sind sehr selten.

Zelte für mehr als zwei Personen besitzen meist mehrere Eingänge und Apsiden.

Außerdem ist bei einem Expeditionszelt für Gruppen auf eine sehr gute Belüftung zu achten.

Für sehr große Gruppen ist ein einzelnes Expeditionszelt jedoch nicht geeignet. Eine höhere Personenanzahl bedeutet, dass auch das Zelt sehr groß sein muss. Damit bietet es aber mehr Angriffsfläche für äußere Wettereinflüsse und ist nicht mehr so stabil. Größere Gruppen sollten also auf mehrere Zelte zurückgreifen.

Material

Expeditionszelte sind am Markt aus verschiedenen Materialien verfügbar. Welche das sind und auf welche Eigenschaften du achten solltest, erklären wir dir in den nächsten Absätzen.

  • Polyester wird meist für Außenzelte verwendet. Das Material ist wasserabweisend und weist eine hohe Flammenresistenz auf. Da Polyester nicht sehr dehnbar ist, muss mehr Material verwendet werden, um eine gewisse Reißfestigkeit zu gewährleisten. Dadurch werden die Zelte auch etwas schwerer.
  • Polyamid (Nylon) wird in der Regel eher für hochwertige Zelte eingesetzt. Nylon ist viel reißfester als Polyester. Dadurch können sehr dünne Lagen an Stoff verwendet werden und das Zelt ist leichter. Ein Nachteil von Polyamid ist, dass es sich bei Feuchtigkeit nach einer gewissen Zeit dehnt. Dadurch kann es sein, dass das Zelt nachgespannt werden muss. Deshalb wird ein Zelt aus Polyamid eher in trockenen Umgebungen verwendet.
  • Technical Cotton ist ein Baumwollmischgewebe, in dem Baumwolle und Kunstfasern miteinander verbunden sind. Technical Cotton wird häufig für Innenzelte, jedoch auch als Außenzelt verwendet. In zweitem Fall wird oft noch eine Polyurethan-Beschichtung (PU-Beschichtung) aufgetragen, die den Stoff wasserdicht macht. Durch den Baumwollanteil in Technical Cotton wird dadurch die Atmungsaktivität und Luftzirkulation im Zelt deutlich verbessert.

Gewicht und Packmaß

Ein Expeditionszelt sollte dir bestmöglichen Schutz ermöglichen. Gleichzeitig sollte es jedoch auch nicht zu schwer und unhandlich sein, da du es vielleicht mehrere Tage mit dir herumtragen musst. Deshalb solltest du bei deiner Wahl eines Expeditionszeltes auch auf dessen Gewicht und Packmaß achtgeben.

Expeditionszelte aus Nylon sind besonders leicht, jedoch müssen sie bei Feuchtigkeit eventuell nachgespannt werden. Eine Mischung aus Nylon und Polyester ist daher die optimale Wahl. Polyester ist wasserabweisend und schützt dein Expeditionszelt somit vor äußeren Einflüssen.

Aufbau (Apsis/ Eingänge/ Belüftung)

Expeditionszelte gibt es in verschiedenen Ausführungen. Da sie aber in der Regel für maximal vier Personen geeignet sind, ist auch der Aufbau dementsprechend gestaltet.

Fast alle Expeditionszelte am Markt verfügen über eine oder mehrere Apsiden. Als Apsiden werden die Stauräume für das Gepäck bezeichnet. Normalerweise befindet sich die Apsis zwischen Eingang und Innenzelt. Sie kann sich aber auch an einer anderen Stelle des Zeltes befinden.

Die meisten ein bis zwei Personen-Zelte haben in der Regel einen Eingang. Sobald ein Expeditionszelt für drei oder mehr Personen geeignet ist, hat es meistens zwei Eingänge.

Mehrere Eingänge erweisen sich vor allem im Sommer als sehr praktisch, da mit ihnen ein Durchzug erzeugt werden kann.

Jedoch kannst du ein angenehmes Raumklima auch mit einer guten Belüftung erreichen. Achte deshalb darauf, dass dein Expeditionszelt ausreichend Öffnungen zur Belüftung aufweist. Dadurch kannst du auch die Bildung von Kondenswasser im Zelt minimieren.

Wassersäule

Egal welche Zeltart du als Expeditionszelt nutzt, die Höhe der Wassersäule ist ein sehr wichtiges Kriterium. Die Wassersäule gibt Auskunft darüber, bis zu welchem Punkt ein Zelt wasserdicht ist. Bei Expeditionen in trockenen Gebieten sollte die Wassersäule zumindest um die 2000 bis 3000 mm betragen.

Für Expeditionen in regnerischen oder schneereichen Gebieten, sollte dein Zelt aber einen Wassersäulen-Wert von 5000 bis 6000 mm aufweisen. Da auf der Bodenplatte immer auch der Druck des eignen Körpergewichtes lastet, ist dort ein Wassersäulen-Wert von mindestens 8000 bis 10.000 mm empfehlenswert.

Geodät Zelte werden oft in Umgebungen in denen extreme Bedingungen herrschen eingesetzt. Deshalb ist hier eine noch höhere Wassersäule sehr empfehlenswert. Der Wert sollte hier 5000 bis 8000 mm, und bei der Bodenplatte wieder 8000 bis 10.000 mm betragen.

Jahreszeit

Winterfeste Expeditionszelte sind oft etwas teurer, halten aber auch bei Schnee und Eis besser stand.

Es gibt einige Expeditionszelte, welche ganzjährig verwendet werden können. Oft kommt es jedoch auch vor, dass ein Zelt sich vor allem für eine gewisse Saison eignet. Ganzjährige oder winterfeste Expeditionszelte sind oft etwas teurer als Sommer- und Frühjahr Modelle. Schließlich müssen sie auch viel extremeren Bedingungen standhalten können. Überlege also gut, welche Situationen dein Expeditionszelt aushalten muss.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Expeditionszelte ausführlich beantwortet

Bevor du dich jedoch für ein Expeditionszelt entscheidest, hast du sicher noch einige Fragen. Um dir deine Entscheidung zu erleichtern, haben wir für dich die wichtigsten Fragen rund um das Thema Expeditionszelt beantwortet und für dich aufgelistet.

Was ist ein Expeditionszelt und welche Vorteile bietet es?

Ein Expeditionszelt muss viel Leisten. Es soll dich vor unwirschen Wetterbindungen schützen und dir einen sicheren Rückzugsort bieten. Es kommt dann zum Einsatz, wenn du eine längere Expedition allein oder in der Gruppe planst.

Das muss jedoch nicht immer gleich eine Tour auf den Mount Everest sein. Ein Expeditionszelt leistet dir in vielen Situationen gute Dienste.

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Ein Expeditionszelt gibt dir in den widrigsten Bedingungen Schutz und Zuflucht. Expeditionszelte sind so konstruiert, dass sie unglaublich stabil, wetterfest und trotzdem leicht sind.
(Bildquelle: unsplash / Simon Berger)

Die Hauptaufgabe eines Expeditionszeltes ist, dich vor Äußeren Einflüssen bestmöglich zu schützen. Sei es Wind, Regen oder Schnee – dein Zelt sollte jeder Wetterlage standhalten können. Je nach Einsatzgebiet werden manche Expeditionszelte besser zu dir passen als andere. Welche Arten es gibt und wodurch sie sich unterscheiden kannst du im nächsten Abschnitt lesen.

Welche Arten von Expeditionszelten gibt es?

In den nachfolgenden Abschnitten zeigen wir dir drei unterschiedliche Arten von Expeditionszelten. Alle haben bestimmte Vor- und Nachteile, über die du Bescheid wissen solltest, bevor du dich für eines der Exemplare entscheidest.

Tunnelzelt

Tunnelzelte eignen sich sehr gut für Expeditionen in größeren Gruppen. Durch seine Form bietet das Tunnelzelt sehr viel Platz nach oben hin und wirkt von innen viel größer. Das Aufbauen eines Tunnelzeltes ist sehr einfach und das Zelt selbst hat sehr wenig Gewicht. Dadurch kannst du es gut auf lange Touren mitnehmen.

Vorteile
  • Bietet viel Platz
  • Für größere Gruppen geeignet
  • Einfacher Aufbau
  • Sehr wenig Packgewicht
Nachteile
  • Nicht freistehend
  • Muss bei Bedarf nachgespannt werden
  • Bietet mehr Angriffsfläche für äußere Einwirkungen

Ein Nachteil des Tunnelzeltes ist, dass es nicht freisteht. Das bedeutet, dass es immer mit Heringen im Boden befestigt werden muss und somit nicht einfach zwischen Felsen aufgeschlagen werden kann. Ein Tunnelzelt besteht meist aus Polyamid (Nylon).

Dieses Material hat jedoch den Nachteil, dass es sich bei Feuchtigkeit zu dehnen beginnt und eventuell später nachgespannt werden muss. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Tunnelzelt durch seine große mehr Angriffsfläche für Wind, Regen und Schnee bietet.

Es ist also nicht so stabil wie andere Zelttypen und daher nicht für jede Art von Expedition geeignet.

Kuppelzelt

Ein Kuppelzelt eignet sich hervorragend als Expeditionszelt. Kuppelzelte sind freistehend – sie müssen also nicht mit Heringen befestigt werden, und können auch zwischen Felsen aufgestellt werden. Dafür solltest du aber darauf achten, dass genügend Gepäck den Zeltboden beschwert.

Das Kuppelzelt ist durch seine Bauweise besonders stabil und kann äußeren Einflüssen mit Leichtigkeit trotzen. In der Regel besteht das Außenzelt aus Polyamid und/oder Polyester, welche beide wasserabweisende Materialien sind. Das Innenzelt besteht aus Baumwolle oder Polyamid, was das Zelt atmungsaktiver macht.

Vorteile
  • Freistehend
  • Sehr stabil
  • Hält Wind, Regen und Schnee stand
  • Einfacher Aufbau
Nachteile
  • Schlechte Stehhöhe
  • Wenig Platz wegen der schrägen Wände

Kuppelzelte sind jedoch im inneren meist ein wenig eng und eignen sich auch nicht für größere Gruppen. Wenn du jedoch eine Expedition unter extremen Bedingungen planst, solltest du den geringer Platz für mehr Stabilität in Kauf nehmen.

Geodät Zelt

Dank seiner einzigartigen Konstruktion ist das Geodät Zelt für herausfordernde Expeditionen am allerbesten geeignet. Das Zelt ist absolut Wind- und Wetterfest und trotzt den härtesten Bedingungen.

Ein Geodät Zelt ist ein echtes Gebirgszelt und kann sogar an Hängen angebracht werden. Du kannst es prinzipiell freistehend benutzen, jedoch ist es immer besser das Zelt mit Heringen zu sichern.

Vorteile
  • Bester Schutz vor äußeren Einflüssen
  • Extrem stabil
  • Freistehend möglich
  • Kann in warmen Gegenden nur mit Innenzelt aufgebaut werden
Nachteile
  • Nur für schwierige Expeditionen gedacht
  • Eher teurer
  • Höheres Gewicht

Geodät Zelte eignen sich sehr gut für schwierige Expeditionen in den Bergen. Dieser Punkt spiegelt sich jedoch auch im Preis wieder. Ein hochwertiges Geodät Zelt kann sehr teuer werden.

Wenn du keine Expedition unter extremen Bedingungen in den Bergen planst, reicht für dich wahrscheinlich auch eine der anderen Zeltarten vollkommen aus.

Für wen eignet sich ein Expeditionszelt?

Expeditionszelte sind dazu gemacht, extrem widrigen Bedingungen standzuhalten. Deshalb eignen sie sich für jeden, der solch ein Vorhaben in den Bergen oder an anderen Orten plant. Wenn du ein Zelt brauchst, dass möglichst wetterfest ist und äußeren Einflüssen trotzt, dann ist ein Expeditionszelt das Richtige für dich.

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Egal ob in den Bergen oder Mitten in der Wüste – ein Expeditionszelt bietet dir Schutz in den äußersten Bedingungen. Ob zu zweit oder in größeren Gruppen; Expeditionen im Sommer oder im Winter – es gibt viele verschiedene Zelttypen für deinen Anlass.
(Bildquelle: unsplash / Matej Drha)

Wenn du eine Expedition unter mittelschweren Bedingungen planst, sollte für dich ein Tunnel- oder Kuppelzelt ausreichen. Diese sind in der Anschaffung auch preiswerter als andere Modelle.

Für eine Expedition unter extremen Bedingungen solltest du auf jeden Fall auf ein Geodät Zelt zurückgreifen. Dieses ist dafür gemacht, den härtesten Einflüssen standzuhalten und dir einen sicheren Rückzugsort zu bieten.

Was kostet ein Expeditionszelt?

Expeditionszelte sind darauf ausgerichtet einiges auszuhalten. Sie sind viel stabiler und wetterbeständiger als herkömmliche Zelte. In extrem widrigen Bedingungen bieten dir Expeditionszelte Schutz und Zuflucht.

Das schlägt sich natürlich im Preis nieder. Expeditionszelte sind um einiges teurer als herkömmliche Zelte, jedoch müssen sie auch viel mehr leisten.

Expeditionszelte bekommst du schon ab 300 €. Diese Modelle sind für moderate Expeditionen sehr gut geeignet. Um in extrem herausfordernden Außenbedingungen zu bestehen, solltest du eher zu noch stabileren und hochwertigeren Exemplaren greifen.

Solche Expeditionszelte bekommst du ab ca. 660 € und die Preisspanne hört bei 2.000 € noch nicht auf. Je nach Zeltart und Personenanzahl kann sich der Preis unterscheiden.

Typ Preis
Tunnelzelt ca. 930-2000 €
Kuppelzelt ca. 550-1300 €
Geodätzelt ab 200-2000 €

Wo kann ich ein Expeditionszelt kaufen?

Qualitativ hochwertige Expeditionszelte sind online wie auch offline bei mehreren Fachhändlern erhältlich. Laut unserer Recherche kannst du bei diesen online Händlern verschiedene Expeditionszelte kaufen:

  • amazon.de
  • bergzeit.de
  • salewa.com
  • ytrym.de

Welche Alternativen gibt es zu einem Expeditionszelt?

Expeditionszelte bieten dir Schutz in extrem widrigen Bedingungen. Falls du jedoch nicht vorhast, in eisiger Kälte, bei starkem Wind oder Schneefall zu zelten, sind andere Zeltarten vielleicht sogar besser für dich geeignet.

Trekkingszelte sind darauf ausgerichtet sehr leicht und trotzdem wetterfest zu sein. Stürmischen Verhältnissen oder Regen hält ein Trekkingzelt locker stand. Hier wird wieder in Tunnel- und Kuppelzelte eingeteilt, mit dem Unterschied, dass Trekkingzelte nicht ganz so wetterbeständig, dafür aber auch nicht so teuer wie Expeditionszelte sind.

Für mehrere Personen ist auch hier ein Tunnelzelt zu empfehlen. Somit habt ihr im Inneren genug Platz um zu stehen und euch frei zu bewegen. Diese Konstruktionsform ist für das Campen in einer Gruppe sehr praktisch.

Jedoch bietet ein Tunnelzelt eine größere Angriffsfläche. Das kann bei sehr stürmischen Verhältnissen oder gar Schneefall zum Nachteil werden.

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Es muss nicht sofort ein Expeditionszelt sein. Für einfache Camping- oder Trekkingausflüge sind auch andere Zeltarten sehr gut geeignet. Diese bieten ebenfalls guten Schutz vor Wettereinflüssen und halten dich im Trockenen.
(Bildquelle: unsplash / Scott Goodwill)

Wenn du doch ein bisschen mehr Schutz vor Außeneinwirkungen haben willst, oder nicht so viel Platz brauchst, würden wir dir ein Kuppelzelt empfehlen. Kuppelzelte sind sehr leicht, stabil und können außerdem frei stehen.

Wenn du beispielsweise nur Platz für eine oder zwei Personen brauchst, ist ein Kuppelzelt für dich die beste Lösung. Jedoch solltest du beachten, dass ein Kuppelzelt im Gegensatz zu einem Tunnelzelt viel weniger Raum bietet und auch die Apsiden meist deutlich kleiner sind.

Eine weitere Option wäre ein  Wurfzelt. Diese Zeltart eignet sich sehr gut für kleinere Outdoor Aktivitäten. Eine Umdrehung in der Luft genügt und schon steht das Zelt. Auch das Abbauen ist sehr einfach und mit wenigen Handgriffen erledigt.

Ein Wurfzelt ist natürlich nicht so stabil und wetterfest wie ein hochwertiges Kuppel- oder Tunnelzelt, jedoch ist es für gewisse Situationen genau das Richtige. Für einen Tag oder eine Nacht am Strand, als zusätzliches Zelt beim Campen oder für den Garten eignet sich ein Wurfzelt optimal.

Wie reinigt man ein Expeditionszelt am besten?

Wenn du möglichst lange etwas von deinem Zelt haben möchtest, solltest du es auch zumindest ein mal im Jahr reinigen. Mit unserer kleinen Anleitung dein Expeditionszelt in Windeseile wieder in Top-Zustand.

  • Zelt aufbauen. Als erstes Solltest du dein Zelt einmal komplett aufbauen und prüfen, ob alles vollständig ist. Bei diesem Schritt siehst du auch gleich, ob dein Zelt irgendwo ein Loch oder sonstige Beschädigungen aufweist und vielleicht repariert werden muss.
  • Zelt von außen reinigen. Nachdem dein Expeditionszelt aufgebaut ist, kannst du leichte Verschmutzungen am Außenzelt entfernen. Dafür kannst du dein Zelt einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen. Für hartnäckige Stellen kannst du ein Mikrofasertuch oder eine sehr weiche Bürste als Hilfe benutzen. Bei diesem Schritt siehst du auch, ob dein Expeditionszelt nach imprägniert werden muss. Wenn das Wasser nicht mehr in kleinen Tropfen abperlt, sondern sich ein Wasserfilm bildet, solltest du dein Zelt neu imprägnieren.
  • Zelt von innen reinigen. Groben Schmutz kannst du als Erstes mit einem Handstaubsauger entfernen. Danach solltest du kontrollieren, ob es irgendwo eine undichte Stelle gibt. Da du vorher dein Expeditionszelt von außen mit Wasser abgespritzt hast, solltest du undichte Stellen nun leichter finden. Die entsprechenden Stellen musst du unbedingt flicken, sobald das Zelt wieder trocken ist! Wenn nötig kannst du noch die Zeltinnenwände mit Wasser und einem Mikrofasertuch abwischen. Als letztes wischst du noch den Boden einmal gründlich ab.
  • Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung solltest du dein Expeditionszelt einmal komplett waschen. Trenne dafür Innen- von Außenzelt und gebe jedes nacheinander in eine Badewanne mit lauwarmen Wasser. Anschließend kannst du die verunreinigten Stellen noch extra mit einem speziellen Waschmittel für Zelte einreiben.
  • Das Zelt trockenen lassen. Nach dem Waschen solltest du dein Expeditionszelt auf einem trockenen Untergrund aufbauen und es bei geöffneten Eingängen trocknen lassen. Hierbei empfiehlt sich das an einem sehr warmen und sonnigen Tag zu machen. Das Innenzelt kannst du beispielsweise auch an einer Wäscheleine aufhängen.
  • Reinigung der Reißverschlüsse. Damit auch deine Reißverschlüsse am Zelt noch lange halten, solltest du auch diese mitleidigen. Dafür einfach die Reißverschlusszähne mit einer Zahnbürste und Wasser vorsichtig abschrammen. Die trockenen Reißverschlüsse kannst du dann noch mit einem entsprechenden Spray pflegen. Für Kunststoff-Reißverschlüsse eignet sich ein Silikonspray, für Metall-Reißverschlüsse hingegen solltest du Wachs verwenden. Reibe die Zähne am Reißverschluss mit dem entsprechenden Mittel ein und ziehe danach den Reißverschluss ein paar mal auf und zu.

Bildquelle: mikeosphoto / 123rf.com

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