Einmannzelt
Zuletzt aktualisiert: 9. Februar 2020

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Willkommen bei unserem großen Einmannzelt Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Einmannzelte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Einmannzelt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Einmannzelt kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis



Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Einmannzelt, ist wie der Name schon sagt, ein Zelt das sich hauptsächlich für eine Person eignet. Je nach Konstruktionsart gibt es Trekkingzelte, in denen du zum Beispiel auch dein Gepäck verstauen kannst und mal mehr oder weniger Komfort hast.
  • Es gibt vier Arten von Einmannzelten. Das Tunnelzelt, das Kuppelzelt, das Biwakzelt und das Wurfzelt. Jede Konstruktionsart hat ihre individuellen Vor- und Nachteile.
  • Tunnelzelte eignen sich besonders für windige Regionen, ein Kuppelzelt bietet dir oftmals den meisten Komfort und Stauraum. Biwakzelte eignen sich vor allem wenn du einen leichten und schnellen Unterschlupf für die Nacht benötigst und ein Wurfzelt lässt sich binnen weniger Sekunden aufstellen.

Einmannzelt Test: Favoriten der Redaktion

Das beste einwandige Einmannzelt

Das Quechua 2 Seconds I Wurfzelt ist mit 2,4 kg ein etwas schwereres Einmannzelt, bietet dafür aber auch viel Komfort und ist sehr schnell aufgebaut.

Das Wurfzelt ist nicht nur sehr schnell aufgebaut, es bietet mit seinen Maßen von 210 x 80 x 94 cm auch noch sehr viel Platz. So kannst du einfach dein Gepäck mit in das Innenzelt nehmen und hast dennoch genug Platz, um dich wohlfühlen.

Zudem eignet sich das Zelt für jede Art von Urlaub. Es ist windstabil und wasserdicht und sorgt mit einer Öffnung an der Rückwand für eine ausreichende Belüftung.

Das beste Einmannzelt mit optimalem Schutz vor Wind und Kälte

Das Yellowstone Matterhorn Solo ist mit 1,5 kg ein Leichtgewicht unter den Einmannzelten. Bei dem Yellowstone Matterhorn Solo handelt es sich um ein Tunnelzelt, welches ein sehr starkes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Mit den Aufstellmaßen von 270 x 175 x 90 cm scheint das Yellowstone Matterhorn recht groß zu sein. Es passen jedoch nur Personen mit einer maximalen Größe von ca. 1,85 m sehr gut hinein. Neben dem sehr leichten Gewicht, hat das Einmannzelt zudem mit 50 x 14 cm ein relativ kleines Packmaß.

Das beste Einmannzelt mit Raum für bis zu 2 Personen

Das Outdoorer Trek It Easy 2 Trekkingzelt ist mit 2,2 kg eines der schwereren Einmannzelte. Der Hersteller Outdoorer bietet mit dem Trek It Easy 2 ein gelungenes Allroundtalent an. Sei es für einen kurzen Wochenendtrip oder eine länger dauernde Trekkingtour. Das Zelt ist kompakt verpackt und zudem noch leicht. So passt es durchaus auch in einen großen Rucksack und lässt sich leicht transportieren.

Mit den Maßen 250 x 190 x 110 cm bietet es auch größeren Personen, also mit einer Körpergröße von über 1,85 m, genügend Platz um seine Isomatte auszurollen und entspannt zu schlafen. Auch dein Gepäck passt mit in das Innenzelt und falls nötig, findet sich auch noch Platz in der Apside.

Das beste Einmannzelt mit integriertem Stauraum

Das Coleman Bedrock 2 ist mit 2,7 kg das Schwergewicht unter den Einpersonenzelten. Das Coleman Bedrock 2 Tunnelzelt bietet dir für kurze und am besten trockene Aufenthalte einen guten Schutz. Jedoch solltest du eher zu den kleineren Menschen gehören, damit du dich in diesem Zelt einigermaßen wohlfühlen kannst.

Bei dem Coleman Bedrock 2 handelt es sich um ein Tunnelzelt. Mit einer Fläche von 260 x 135 x 93 cm ist es also ein recht kleines Zelt indem du nicht allzu viel Komfort erwarten solltest und es am besten nur für kurze Aufenthalte nutzt.

Das beste ultrakompakte Einmannzelt

Das Snugpak Stratosphere Biwakzelt ist ein Leichtgewicht unter den Einmannzelten, bietet dafür aber auch weniger Komfort als andere Zelttypen. Das Snugpak Stratosphere Biwakzelt bietet ein sehr kleines Packmaß, so dass es sich auf jeder Reise als schneller Unterschlupf bewährt. Zudem ist es durch die geringe Anzahl an Stangen sehr schnell aufgebaut.

Wie bei allen Biwakzelten darf man beim Raumangebot nicht allzu viele Ansprüche haben. Ein Biwakzelt ist im Prinzip nur eine Hülle für den Schlafsack mit einem Kopfteil aus Zeltgestänge, sodass es nicht in dein Gesicht regnet. In den Snugpak Stratosphere passt man gut hinein, kann sich jedoch nicht im Zelt umziehen oder ähnliches. Je nach Körpergröße passt auch der Rucksack noch mit an das Fußende sowie eine kleine Lampe oder ein Buch neben sich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Einmannzelt kaufst

Worin liegen die Vorteile eines Doppelwandzeltes gegenüber einem Einwandzelt?

Ein Einwandzelt ist genau das, was sein Name besagt: Ein Zelt mit einer einzigen Außenwand. Um extraleichte Zelte für alle Gelegenheiten zu ermöglichen, benutzen einige Zelthersteller mittlerweile beschichtete, nicht atmungsaktive Materialien bei einwandigen Modellen.

Einmannzelt-Mann-im-Wald

Das Einmannzelt bieten hauptsächlich den Vorteil, kompakt und daher leicht zu sein. Jedoch bietet es nicht genug Platz für zwei Leute. Aus diesem Grund eignet es sich besonders für Kurztrips. Quelle: welcomia / 123rf.com

Ein doppelwandiges Zelt ist ein Zelt mit zwei Wänden, normalerweise einem Innenzelt und einem Überzelt, was darüber geworfen und befestigt wird. Das Überzelt ist wasserdicht, aber nicht atmungsaktiv. Beim Innenzelt ist es genau anders herum. Daher werden diese beiden Schichten kombiniert.

Vorteile
  • Sehr leicht
  • Großes Einsatzspektrum
  • Gutes Raum-zu-Gewichtverhältnis
  • Einfacher und unkomplizierter Aufbau
  • Sehr hohe Windstabilität
Nachteile
  • Nicht freistehend – muss sorgfältig abgespannt werden
  • Nicht geeignet bei starkem Schneefall oder Sturm

Mehr Komfort bietet ein Doppelwandzelt, welches über ein Innenzelt verfügt. Der durch die Atemluft und das Schwitzen entstehende Wasserdampf kondensiert an der Innenseite des Außenzeltes. Um den Wasserdampf abzuführen wird das Außenzelt belüftet und das Innenzelt bietet dennoch Windschutz. Zudem besitzen die meisten Doppelwandzelte zwischen Innen- und Außenzelt einen geschützten Platz für das Gepäck.

Was kostet ein Einmannzelt?

Einmannzelte gibt es je nach Ausführung und Qualität in den verschiedensten Preiskategorien. Angefangen von günstigen Angeboten sind nach oben hin fast keine Grenzen gesetzt.

Sehr günstige Einmannzelte kannst du somit schon ab circa 20 Euro erwerben. Für teurere Modelle ist es nicht unwahrscheinlich einen mittelhohen dreistelligen Betrag auszugeben.

Typ Preisspanne
Tunnelzelt ca. 60-650 €
Kuppelzelt ca. 100-300 €
Geodätzelt ca. 300-650 €
Biwakzelt ca. 75-450 €
Wurfzelt ca. 25-60 €
Biwaksack ca. 20-100 €

Wo kann ich ein Einpersonenzelt kaufen?

Einpersonenzelte kannst du vor allem im gut sortierten Fachhandel, manchmal auch in diversen Supermärkten kaufen. In den letzten Jahren verkaufen sich Einmannzelte allerdings vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer und die Preise in vielen Fällen niedriger sind. Allerdings ist es sehr praktisch, ein Zelt vorher in einem Geschäft ausgiebig zu testen und sich persönlich beraten zu lassen.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Einmannzelte in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • otto.de
  • amazon.de
  • real.de
  • eBay.de

Oder auch direkt in folgenden Geschäften:

  • Decathlon
  • Globetrotter
  • McTrek
  • Sportscheck
  • Aldi
  • Lidl

Alle Einpersonenzelte, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kann, wenn du ein Trekkingzelt gefunden hast, das dir zusagt.

Sven MarxExperte für Fahrradreisen

„Überleg dir vorher wie lange du unterwegs sein wirst. Meist ist es sogar sinnvoll als Alleinreisender ein Zweimannzelt zu verwenden, da man sich sonst mit seinem Gepäck den Schlafplatz teilen muss und es sehr eng wird.“

Kann ich ein Einmannzelt auch mieten?

Ja, du kannst ein Einmannzelt mieten, allerdings hauptsächlich online.

Die Anschaffungskosten für ein hochwertiges Zelt sind relativ teuer. Ein Einmannzelt kannst du schon ab 14 Euro pro Tag mieten. Daher kann es sich für dich lohnen, ein solches Zelt zu mieten anstatt es zu kaufen, wenn du es nur für einen kurzen Zeitraum benötigst. Etwa für ein mehrtägiges Festival.

Wie viel wiegt ein Solozelt?

Die meisten Einpersonenzelte sind Leichtzelte oder sogar Ultraleichtzelte. Von Saison zu Saison stellen die Hersteller neue Zelte vor. Ein Gesamtgewicht von 600 Gramm für ein vollwertiges Zelt mit Innen- und Außenzelt ist möglich zu erwerben. Dabei muss der Komfort nicht auf der Strecke bleiben.

Einmannzelt-Lagerfeuer

Auch wenn Einmannzelte für ihre Leichtigkeit und Kompaktheit bekannt sind, bedeutet das nicht, dass der Komfort auf der Strecke bleiben muss. Manche Hersteller verwenden ultraleichtes Material, bauen aber ihre Zelte groß genug für zwei Personen. Quelle: Valentyn Volkov / 123rf.com

Es kommt jedoch vor allem auf die Konstruktion und den jeweiligen Zelttypen an. Je nach Hersteller und Preiskategorie unterscheidet sich auch das Gewicht. Ein hohes Gewicht kommt oft durch die vermehrte Anzahl an Gestängebögen zustande.

Allerdings kann durch das Material eine Gewichtsreduktion erfolgen. Investierst du in hochwertiges Material, kann das Zelt trotz vieler Gestängebögen leicht sein.

Entscheidung: Welche Arten von Einmannzelten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kannst du zwischen fünf verschiedenen Typen von Einmannzelten unterscheiden:

  • Tunnelzelt
  • Kuppelzelt
  • Geodätzelt
  • Biwakzelt
  • Wurfzelt

Die Trekkingzelte unterscheiden sich vor allem durch ihre Konstruktion, was jeweils individuelle Vorteile und Nachteile mit sich bringt.

Abhängig davon, wie du verreisen möchtest und auf welche Dinge du am meisten Wert legst, eignet sich eine bestimmte Art von Solozelt am besten für dich.

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt dabei helfen herauszufinden, welche Art von Einmannzelt sich für dich am besten erweist. Dazu stellen wir dir alle oben genannten Arten von Einmannzelten vor und stellen übersichtlich dar, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Was ist ein Tunnelzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Tunnelzelte, sind die Zelte mit dem größten Einsatzspektrum. Es handelt sich hierbei um ein modernes Leichtzelt mit mehreren parallelen Gestängebögen.

Das Besondere an einem Tunnelzelt ist das geringe Gewicht und die günstige Nutzung des Innenraums. Die meisten Tunnelzelte haben zwei oder drei parallel verlaufende Gestängebögen. Eine Ausnahme stellt das Einbogenzelt dar. Es besteht, wie der Name schon vermuten lässt, aus einer Stange beziehungsweise einem Bogen.

Die Seitenwände verlaufen steil nach oben und die Krümmung beginnt erst auf ungefähr Dreiviertel der Zelthöhe. Damit hat mindestens eine der Stirnseiten eine steile Wand und der nutzbare Raum und das Raumgefühl an sich, sind sehr viel größer als bei den anderen Zelttypen.

Vorteile
  • Sehr leicht
  • Großes Einsatzspektrum
  • Gutes Raum-zu-Gewichtverhältnis
  • Einfacher und unkomplizierter Aufbau
  • Sehr hohe Windstabilität
Nachteile
  • Nicht freistehend – muss sorgfältig abgespannt werden
  • Nicht geeignet bei starkem Schneefall oder Sturm

Je nach Preis und damit auch verbundener Qualität, kannst du ein Tunnelzelt im Prinzip zu jeder Jahreszeit und überall einsetzen, wo du Platz findet um das Zelt sorgfältig abzuspannen. Bei einem Tunnelzelt sind Heringe für einen sicheren Stand unbedingt notwendig.

Richtig abgespannt und in Windrichtung aufgebaut, bietet das Zelt dem Wind wenig Angriffsfläche und hat somit eine sehr hohe Windstabilität. Ein weiterer Vorteil ist der einfache und unkomplizierte Aufbau – mit etwas Übung dauert dieser nicht länger als zwei Minuten und kann auch bei schlechtem Wetter problemlos durchgeführt werden.

Was ist ein Kuppelzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Kuppelzelt ist der häufigste Zelttyp für das reine Camping. Es ist eine moderne Zeltform, bei der das Gestänge in zwei Bögen diagonal über der Grundfläche ein Innenzelt aufspannt. Dadurch gewährleistet das Kuppelzelt eine hohe Windstabilität und hält auch stärkere Schneelasten aus.

Kuppelzelte sind freistehend, da die Stangen das Zelt aufspannen und dieses zur Not auch ohne Heringe oder Zeltnägel aufgestellt werden kann. Das Zelt benötigt dann lediglich genug Gewicht im Innenraum, um es gegen Wind zu schützen.

Ein Kuppelzelt eignet sich besonders für problematische Böden, an welchen keine Heringe befestigt werden können. Durch diese Eigenschaft eignet sich das Kuppelzelt vor allem gut für Alpentrekking sowie Bergsteigertouren und ist für alle Jahreszeiten einsetzbar.

Vorteile
  • Einfach aufzubauen
  • Freistehend – wenig Platz genügt
  • Hohe Stabilität bei Wind und Schnee
Nachteile
  • Relativ hohes Gewicht
  • Schlechtes Raum-zu-Gewichtverhältnis

Der Nachteil eines Kuppelzeltes ist ein schlechtes Raum-zu-Gewichtverhältnis. Da das Trekkingzelt in der Regel keine steilen Innenzeltwände besitzt und die Wände meist gekrümmt sind, fällt die Platzausnutzung in der Regel schlechter aus.

Zudem liegt das Gewicht fast immer höher als das eines Tunnelzeltes, was vor allem an den vermehrten Gestängebögen liegt. Dies kann jedoch je nach Preisklasse variieren.

Was ist ein Geodätzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Geodätzelt ist ein Zelt mit drei oder mehr sich überkreuzenden Gestängebögen. Es ist, ebenso wie das Kuppelzelt, freistehend und kann prinzipiell auch ohne Heringe verwendet werden.

Wenn das Geodätzelt richtig abgespannt ist, gilt es als besonders sturmsicher und ist dann zweifelsfrei das stabilste Zelt. Das Geodät eignet sich deswegen besonders bei Expeditionen und in alpinen beziehungsweise polaren Regionen, wo mit hohen Windstärken zu rechnen ist.

Geodätzelte bieten meistens ein großzügiges Platzangebot, wodurch das Gepäck und die Ausrüstung sicher verstaut werden können.

Vorteile
  • Freistehend
  • Großzügiges Platzangebot
  • Extrem stabil bei Wind und Schnee
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Langwieriger, komplizierter Aufbau

Durch die vielen Gestängebögen haben Geodätzelte jedoch ein relativ hohes Gewicht und auch der Aufbau ist etwas komplexer, als bei den anderen Zelttypen.

Was ist ein Biwakzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Biwakzelt stellt eine Sonderform des Zeltes dar. Es ist eine Mischung aus einem Biwaksack sowie einem Zelt und wird auch gerne als Bivy bezeichnet.

Ein Biwaksack ist ein winddichter und meist auch wasserdichter Sack, welcher als Außenhülle um den Schlafsack verwendet wird. Er schützt moderat vor Nässe, Schmutz und Auskühlung durch Wind.

Bei einem Bivy wird der Körper durch einen Biwaksack bedeckt, welcher über dem Körperbereich in ein kleines Zelt übergeht. Somit wird auch das Gesicht vor Wind und Wetter geschützt.

Das Biwakzelt besteht aus wenig Stoff und sehr wenig Gestänge, wodurch ein extrem leichtes Gewicht gewährleistet werden kann. Dies bietet etwas mehr Komfort als ein reiner Biwaksack.

Vorteile
  • Flexibilität
  • Extrem Leicht
  • Geringes Packmaß
  • Keine Befestigung notwendig
  • Schneller und einfacher Aufbau
Nachteile
  • Relativ Teuer
  • Wenig Komfort
  • Sehr geringes Platzangebot
  • Geringer Schutz vor starkem Regen oder Schnee

Ebenso kann ein Biwakzelt überall eingesetzt werden, ist flexibel was den Untergrund beziehungsweise die Lage angeht und benötigt keine zusätzliche Befestigung. Die meisten Bivy’s besitzen ein Flecktarnmuster und eignen sich somit auch für das Wildcampen oder einen Survival-Trip.

Wie funktioniert ein Wurfzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Wurfzelt ist ein Zelt, welches durch einen speziellen Faltmechanismus und durch flexible Fieberglasstangen einfach in die Luft geworfen wird und sich in Sekundenschnelle entfaltet und somit aufbaut.

Selbstaufbauende Trekkingzelte sind meistens freistehend und können prinzipiell auch ohne Heringe aufgestellt werden. Wie ein Kuppelzelt ist es stabil und schützt vor Wind und Regen. Das Anwendungsgebiet eines Pop-Up-Zeltes ist sehr groß. Durch die geringe Aufbauzeit eignet es sich als Campingzelt genauso gut wie für ein Festivalwochenende.

Vorteile
  • Meist freistehend
  • Sekundenschneller Aufbau
  • Flexibles Gestänge – bruchsicher
  • Schnelle Abspannung durch vormontierte Zeltschnüre
Nachteile
  • Unhandliches Packmaß

Jedoch hat das Wurfzelt ein unhandliches Packmaß. Im gepackten Zustand ist das Zelt flach zu einer Scheibe zusammengelegt. Dadurch eignet es sich nicht für Reisen mit wenig Gepäck, wie zum Beispiel eine Fahrradtour.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Einmannzelte vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Einpersonenzelte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Zelt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgenden Kriterien:

  • Einsatzzweck
  • Zelttransport
  • Raumangebot
  • Material des Zeltes
  • Beschichtung
  • Wasserdichte / Wassersäule
  • Material der Zeltstangen
  • Anschaffungskosten

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

einmannzelt

Um die richtige Entscheidung zu treffen, kannst du dir vorher Gedanken zu unseren aufgestellten Kriterien machen.

Einsatzzweck

Wofür benötigst du dein Einmannzelt? Gehst du auf ein Festival und benötigst das Zelt nur als Schlafmöglichkeit für ein Wochenende im Jahr? Oder bist du ein großer Fan der Natur und liebst es jede freie Minute draußen zu verbringen? Je nach Einsatzzweck gibt es ein passendes Trekkingzelt für dich.

Wenn du beispielsweise am liebsten unter freiem Himmel und nur mit einem Schlafsack bedeckt draußen schlafen möchtest, eignet sich vielleicht ein Biwaksack oder -Zelt für dich.

Möchtest du für ein Wochenende zelten oder auch über längere Zeit, musst du je nach Transportart auf das Gewicht und die Konstruktion achten. Hast du einen langen Weg zu Fuß vor dir, ist ein leichtes Zelt sehr praktisch.

Auch das Packmaß spielt hierbei eine große Rolle. So muss es beispielsweise in deinen Rucksack hinein passen oder leicht außen zu befestigen sein. Hier ist ein Wurfzelt mit einem relativ großen, scheibenförmigen Packmaß wiederum unpraktisch.

Falls du jedoch im Hochgebirge unterwegs sein wirst, solltest du auf Material mit einer hohen UV-Beständigkeit, wie zum Beispeil Polyamid oder einer Silikonbeschichtung achten. Für Extreme Wetterbedingungen wie Schnee oder ähnlichem, benötigst du ein robustes und stabiles Zelt, wie zum Beispiel einem Geodät.

Du solltest auch an dein Gepäck denken. Entweder hast du noch eine zusätzliche Plane dabei, die dein Gepäck vor Wind und Wetter schützt, oder du kaufst ein Zelt, welches groß genug ist um auch dein Gepäck mit unterzustellen

Zelttransport

Wie oben schon erwähnt, kommt es neben dem Einsatzzweck auch auf die Art und Weise des Transportes an.

Fährst du mit dem Fahrrad, Motorrad oder läufst beziehungsweise wanderst viel? Oder bist du mit dem Auto unterwegs?

Wenn du nur begrenzte Platzkapazitäten hast, bietet sich ein leichtes Zelt mit einem geringen Packmaß an. Wenn du jedoch unbegrenzt Platz hast und nicht auf das Gewicht achten musst, beispielsweise wenn du mit dem Auto in den Urlaub fährst, kannst du dem Zeltmaterial und Gestänge mehr Beachtung schenken und musst hier nicht auf jedes Gramm achten.

Das Raumangebot

Die Aufstellmaße und das damit verbundene Raumangebot spielen bei der Auswahl deines Einmannzeltes eine große Rolle damit du dich in deinem Zelt auch wohl fühlst.

Reist du mit wenig Gepäck und benötigst das Zelt hauptsächlich zum schlafen, bieten sich Biwakzelte oder Tunnelzelte mit geringen Aufstellmaßen und damit meistens auch einem leichten Gewicht an.

Hast du jedoch viel Gepäck oder möchtest einfach etwas mehr Freiraum genießen, ist beispielsweise ein Kuppelzelt oder ein Zelt sehr zu empfehlen, um dein Gepäck auch sicher vor Regen und Dreck zu schützen.

Das Material des Zeltes

Neben der Form und Konstruktion sind vor allem auch die verwendeten Materialien und die Ausstattungsdetails eines Zeltes wichtige Auswahlkriterien.

Außenzeltmaterialien

Die gängigsten Materialen für das Außenzelt sind Polyester und Polyamid.

Polyamid beziehungsweise Nylon: Leichtes synthetisches Gewebe mit hoher Reiß- und Scheuerfestigkeit.
Im Vergleich zu Polyester dehnt sich Nylon jedoch bei Nässe aus und ist weniger UV-resistent. Dafür ist Polyamid etwas leichter als vergleichbare Polyesterqualitäten.

Polyester: Ebenfalls ein synthetisches Gewebe mit relativ hoher Reiß- und Scheuerfestigkeit, zudem UV-beständig und dehnt sich bei Nässe kaum aus. Polyester muss allerdings beschichtet werden um das Gewebe wasserdicht zu bekommen. Dadurch sinkt die Reißfestigkeit gegenüber Nylon und ist durch die zusätzliche Beschichtung nicht nur dicker sondern auch schwerer als Polyamid.

Eine ausführliche Erläuterung zum Thema Polyester und Polyamid kannst du weiter unten unter dem Punkt „Aus welchem Material besteht ein Zelt?“ nachlesen.

Innenzeltmaterialien

Innenzelte sind unbeschichtet, damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann. Meistens werden leichte, atmungsaktive Gewebe, wie zum Beispiel unbeschichtetes Nylon- oder Polyestergewebe, eingesetzt.

Zudem besitzen viele Innenzelte gleichzeitig ein Moskitonetz, welches leicht und luftdurchlässig ist und dich gleichzeitig vor lästigen Mücken schützt. Jedoch lassen diese auch schnell Wärmeentweichen und eignen sich somit vor allem für warme Gebiete.

Material des Bodens

Dass Material des Bodens muss strapazierfähiger als das Außenzelt und wasserdicht sein, da es wesentlich höheren Belastungen ausgesetzt ist. Am besten ist ein Zelt, bei dem der Zeltboden an den Seiten mindestens 10 cm hochgezogen sein.

Beim Boden sollte Polyethylen verwendet werden. Dieses Material ist extrem widerstandsfähig, reißfest, wasserdicht und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Jedoch wird das Zelt hierdurch relativ schwer und auch das Packmaß vergrößert sich. Deswegen wird auch gerne Polyester oder Nylon als Bodenmaterial verwendet.

Beschichtung

Mit Ausnahme von Baumwolle werden Stoffe erst durch eine zusätzliche Beschichtung wasserdicht, verlieren dabei jedoch ihre Atmungsaktivität.

Viele Zelte sind mit Polyurethan, kurz PU, beschichtet. Dies ist haltbar, kältebeständig und wird als dünne Schicht auf den Stoff aufgetragen.

Je nach Wasserdichte variiert die Dicke der PU-Schicht beziehungsweise wird die PU-Beschichtung in mehreren Schichten aufgetragen um Wassersäulen bis zu 10.000 mm zu realisieren.
Mit entsprechenden PU-basierten Nahtdichtungsbändern können PU-beschichtete Zelte komplett nahtversiegelt und 100 Prozent wasserdicht gemacht werden.

Eine weitere Beschichtung ist Silikon. Dieses erhöht die Reißfestigkeit und den UV-Schutz des Gewebes und wird daher insbesondere bei Zelten aus eher dünnen, leichten Hochleistungsstoffen eingesetzt. Allerdings kann bei silikonbeschichteten Zelten in der Regel kein Nahtdichtungsband verwendet werden, weswegen die Nähte mit einem Nahtdichter behandelt werden müssen.

Der Zeltboden sollte möglichst aus Polyurethan (PU) hergestellt sein. Vermeide billige Materialien wie PVC, diese werden schnell brüchig und somit im Laufe der Zeit undicht.

Wasserdichte / Wassersäule

Die Wasserdichte wird bei Zelten mit einer Wassersäule angegeben.

Ab einer Wassersäule von 1.300 mm gilt ein Zeltstoff nach DIN-Norm als wasserdicht.

Das Material der Zeltstangen

Je nach Zelttyp und Preislage werden unterschiedliche Materialien verwendet. Diese haben wir in nachfolgender Tabelle gegenübergestellt:

Material Merkmale Preis
Aluminiumgestänge Langlebig, stabil und robust Teuer
Glasfibergestänge Stabil. Schwerer als Aluminium und brechen leichter Günstiger

Die Anschaffungskosten

Der Preis spielt bei der Anschaffung auch eine große Rolle. Benötigst du das Zelt nur für ein Wochenende, planst du regelmäßige Campingurlaube oder sogar Expeditionsreisen und benötigst ein Zelt für extreme Wetterbedingungen?

Bei dem Preis für ein Einpersonenzelt sind nach oben hin kaum Grenzen gesetzt.
Du kannst jedoch sagen, dass ein hoher Preis, oft für eine höhere Qualität steht. Hierbei kommt es jedoch auch auf die Konstruktion und das verwendete Material an.

Ein hochwertiges Material ist meistens auch relativ teuer, zeichnet sich dafür aber durch Stabilität und Robustheit von Zelt und Gestänge aus. Auch können im hohen Preissegment sehr stabile und dennoch leichte Zelte möglich sein. Nichts desto trotz gibt es im niedrigen Preissegment auch schon sehr gute Einmannzelte.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Einmannzelte

Aus welchen Materialien werden Zelte hergestellt und worin liegen deren Stärken und Schwächen?

Es gibt nur zwei Stoffarten, die bei 90 Prozent aller Zelte für das Außenzelt verwendet werden. Die erste ist Polyester, die zweite Polyamid beziehungsweise Nylon.

Weiterhin gibt es noch Baumwollmischgewebe, auch Technical Cotton genannt, die meist bei großen Zelten verwendet werden.

Einer der großen Vorteile von Polyester ist, dass es sich bei Nässe kaum dehnt. Das bedeutet, dass man sein Zelt in feuchtem Zustand nicht nachspannen muss, wie es meistens bei Zelten mit Polyamidgewebe der Fall ist. Zudem ist Polyester flammenresistenter als Polyamid.

Der Nachteil von Polyester liegt zum einen in seiner geringeren Reißfestigkeit gegenüber Nylon. Da Polyester beschichtet werden muss, um das Gewebe wasserdicht zu bekommen, nimmt die Reißfestigkeit nochmals ab. Daher ist der Polyesterstoff durch die zusätzliche Beschichtung dicker als Polyamid und somit auch schwerer.

Polyamidgewebe wird meistens bei hochwertigen Zelten verwendet, deren Einsatzzwecke mehr im Trekkingbereich liegen, wo es stark auf das Gewicht und Packmaß ankommt.Das Nylon ist reißfester als Polyester. Somit können dünnere Stoffe verwendet werden, wodurch das Zelt leichter wird. Die meisten Polyamitdewebe werden bis zu dreifach und doppelseitig silikonbeschichtet, was die UV-Beständigkeit erheblich erhöht.

Der Nachteil von Polyamid ist seine Dehnfähigkeit im feuchtem Zustand. Oft ist ein Nachspannen des Zeltes bei Regen oder extrem hoher Luftfeuchtigkeit nötig. Allerdings ist dies auch nicht ganz so schlimm, wie es in vielen Foren und im Internet dargestellt wird. Spannst du das Zelt von Anfang an richtig ab, musst du in der Regel nicht mehr nachts aufstehen, um das Zelt nachzuspannen.

Was sagt die Wassersäule aus?

Dieser Wert gibt an, ab welchem Druck ein Stoff Wasser durchlässt. Die Wasserdichte wird in Millimetern gemessen. Eine typische Angabe für die Wassersäule eines Stoffes ist zum Beispiel 3.000 mm.

Eine Wassersäule von 3.000 mm bedeutet also, dass der Stoff Wasser bei einem Druck, der in drei Metern Wassertiefe herrscht, durchlässt. Anders gesagt: Der Stoff wird wasserdurchlässig, wenn das Wasser 3 Meter hoch auf dem Stoff steht.

Gemessen wird der Wert, indem ein Zylinder auf das Stoffstück gestellt wird und gemessen wird, ab welcher Füllhöhe der Stoff Wasser durchlässt.

Laut DIN-Norm gilt ein Stoff als wasserdicht, wenn er eine Wassersäule von 1.300 mm aufweist. Bei starkem Regen und dazu noch Sturm wird dieser Wert jedoch leicht überschritten.

Bei Zelten solltest du darauf achten, dass dein Außenzelt eine Wassersäule von mindestens 3.000 mm aufweist, damit kein Wasser durch das Außenzelt eindringen kann. Die Wassersäule des Bodens sollte mindestens 5.000 mm betragen, da der Druck auf das Material sehr viel höher ist.

Wie lange zelten die Menschen bereits?

Das Campen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weit verbreitete Urlaubs- und Reiseform.

Als nach dem 1. Weltkrieg der Aufschwung der Goldenen Zwanzigern Einzug in Deutschland hielt, konnte sich erstmals der Normalverbraucher Urlaub leisten. Zuvor hatten Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Daher lag es nahe, in der freien Natur kostengünstig zu übernachten.

Nach dem 2. Weltkrieg und dem einsetzenden Wirtschaftswunder konnte sich dann auch die breite Masse wieder einen Urlaub leisten. Erstmals wurden PKWs umgebaut und mit Campingutensilien ausgestattet.

In den 1960er Jahren entstand eine auf das Camping spezialisierte Industrie. Es wurden extra Fahrzeuge wie zum Beispiel der VW-Bus für das Camping umgebaut.

Im Laufe der Jahre gab es immer mehr Neuerungen wie zum Beispiel eine Bordtoilette, welches das campen noch komfortabler machte.

Das Angebot rund um das Zelten wird stetig ausgebaut. Dies gilt sowohl für die Anzahl der Campingplätze als auch für die Hersteller von Fahrzeugen und Ausrüstungen im Bereich Camping.

Weiterführende Literatur: Quellen und Interessante Links

[1] Kuckenburg M.: Siedlungen der Vorgeschichte in Deutschland 30000 – 15 v. Chr., 2. Auflage, DuMont, Köln, 1994.

[2] http://www.spektrum.de/news/nur-einmal-zelten-stellt-innere-uhr-richtig/1439956

[3] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gewitter-wir-verhalte-ich-mich-im-freien-richtig-a-1161050.html

Bildquelle: Pixabay.com / Huskyherz

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Martin war bereits als kleines Kind regelmäßig mit seinen Eltern in den Bergen unterwegs. Heute leitet er verschiedene Touren durch Deutschland und Österreich. Er kennt sich bestens mit Wanderausrüstung aus.