E Bike Klapprad
Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2020

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Klappbare E-Bikes sind eine gute Alternative zu herkömmlichen Fahrrädern – für Jung und Alt. Vor allem für Personen, die zu Fuß nicht so gut unterwegs sind, erleichtert das E-Klapprad das Leben. Dabei muss aber niemand auf das Fahrgefühl wie bei einem Fahrrad verzichten, wenn er das nicht möchte. Je nach Motortyp, wird das E-Bike nur motorisch unterstützt, ohne die Arbeit komplett zu übernehmen.

Mit unserem E-Bike Klapprad Test 2021 möchten wir dir alles Wissenswerte vorstellen, was dir in deiner Kaufentscheidung eines E-Klapprads helfen soll. Hierfür haben wir für dich ein paar Modelle miteinander verglichen und dir die Vor- und Nachteile aufgelistet. Das soll dir die Entscheidung so leicht wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • E-Bikes erleichtern dir die zukünftigen Radtouren, ohne dass du viel Kraft und Energie aufbringen musst.
  • Grundsätzlich wird zwischen Pedelec und E-Bike unterschieden. Dabei hat die Motorfunktion einen entscheidenden Einfluss.
  • Die Klappfunktion erleichtert dir zudem den Transport im öffentlichen Raum und das Verräumen in den privaten vier Wänden.

Klappbare E-Bikes im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Elektronische Klappräder gibt es viele auf dem Markt. Und trotzdem wissen viele nicht, welches das Richtige für sie ist. Im Folgenden haben wir dir eine kleine Auswahl herausgesucht, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Das SAMEBIKE liefert für die Kosten von ca. 800 Euro eine entsprechend gute Leistung. Als E-Mountainbike kannst du es sowohl für den Alltag nutzen als auch für längere Fahrradtouren. Die hydraulische Federgabel macht dir jede noch so holprige Strecke angenehm zum Fahren. Mit einem Gewicht von 24 Kilogramm gehört es zu den schwereren Modellen, aber halt auch vielen Belastungen stand.

Mithilfe des Motors erreichst du eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Je nach Tagesform kannst du zwischen drei Arbeitsmodi wechseln. Dabei kann der Motor entweder die ganze Antriebsarbeit leisten oder er unterstützt lediglich deine Tretkraft. Bevorzugst du es jedoch erst einmal ein normales Fahrgefühle wie bei einem herkömmlichen Fahrrad zu genießen, kannst du den Motor jederzeit ausschalten.

Bewertung der Redaktion: Für Fahrradliebhaber, die flexible sein wollen, bietet dieses E-Faltrad alle wichtigen Eigenschaften, um dir diesen Wunsch zu erfüllen.

Das leichteste klappbare E-Bike

Du willst dein Fahrrad nicht im Freien stehen lassen, aber musst auch täglich auf Arbeit oder daheim mehrere Stockwerke hochlaufen? Dann ist das Tern Fahrrad perfekt für dich. Der Rahmen besteht aus Kunststoff. Mit seinen 12,8 Kilogramm ist es somit wirklich leicht und jede Person kann es gut transportieren, ohne dass du zu stark ins schwitzen kommst.

Auch sonst bietet das E-Klapprad ein super Fahrgefühl. Mit seinen 8 Gängen kannst du entspannt ohne Anstrengung durch die Stadt fahren. Das geringe Faltmaß erleichtert es dir das Faltrad nach der Nutzung gut zu verstauen.

Bewertung der Redaktion: Für jeden, der nicht mehr die Kraft hat sein Fahrrad herumzutragen, ist dies eine gute Alternative. Sowohl zusammengeklappt als auch ausgeklappt, bietet das Tern Klapprad mit seinem geringem Gewicht ein super Tragekomfort.

Das beste klappbare E-Bike für Berufspendler

Für Pendler ist es wichtig, dass sie das klappbare E-Bike gut transportieren und zusammenklappen können. Das Fischer Faltrad bietet all das. Mit einem Gewicht von 19,6 Kilogramm hat es eine super Tragbarkeit. Beim Zusammenklappen verlierst du keine Zeit und kannst jederzeit flexibel zwischen Bike und Bus wechseln.

Durch das geringe Faltmaß kannst du das E-Bike auch ganz bequem im Auto verstauen oder mit in die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen. Es fällt nicht auf und nimmt kaum Platz ein.

Bewertung der Redaktion: Für Personen, die jeden Tag zur Arbeit pendeln und verschiedene Verkehrsmittel nutzen müssen, ist dieses Klappfahrrad super geeignet. Du sparst dir Kraft und Zeit und kommst nicht verschwitzt an deinem Arbeitsort an.

Das beste E-Klapprad mit hoher Tragfähigkeit

Das VENTDOUCE E-Klapprad weist eine hohe Tragfähigkeit auf. Es eignet sich gut für übergewichtige Personen und für Personen, die gerne noch Taschen und andere Extras an ihrem Bike befestigen möchten. Das E-Bike besteht aus einer Aluminiumlegierung. Dadurch ist es zwar 30 Kilogramm schwer, aber auch sehr stabil. Das Maximalgewicht beträgt 150 Kilogramm.

Wie viele E-Falträder, kannst du auch dieses flexibel im Stadtleben nutzen oder mir auf längere Fahrten nehmen. Die Maximalgeschwindigkeit ist bei 30-40 km/h.

Bewertung der Redaktion: Für Personen, die noch gewisse Extras befestigen möchten, wie einen Kindersitz, ist das E-Bike ideal. Du musst dir keine Gedanken wegen der Belastung machen. Auch für übergewichtige Personen ist es die perfekte Gelegenheit sich auf das Fahrrad zu schwingen.

Die beste klappbare E-Bike unter 1000 Euro

Du bist eher auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen E-Faltrad, aber willst nicht unnötig viel Geld ausgeben? Kein Problem. Das Zündapp Faltrad ist mit einem Preis von 800 Euro zwar nicht das billigste, aber definitiv qualitativ.

Inklusive Akku wiegt es nur 21,1 Kilogramm. Für jede Reise – egal ob mit Auto oder Bus – kann es leicht verstaut werden. Zudem besitzt es einen simplen Klappmechanismus, welches dir keine großen Probleme bereitet. In dem Preis sind alle wichtigen Ausstattungen vorhanden. Du musst also nicht noch mit Extrakosten rechnen, um dein Klapprad verkehrstauglich zu machen.

Bewertung der Redaktion: Für Sparfüchse gibt es keine bessere Alternative. Im Preis ist alles inbegriffen und eine gute Qualität ist garantiert.

Die beste klappbare E-Mountainbike

Willst du es doch ein bisschen sportlicher haben, ist das Ancheer Elektrorad perfekt für dich. Mit 25 Kilogramm ist es jedoch schwerer und größer als andere elektronische Klappräder. Das Fahrgefühl ähnelt allerdings sehr einem normalen Mountainbike.

Mit 21 Gängen und drei verschiedenen Arbeitsmodi kommst du mit dem Bike jeden noch so steilen Berg hinauf. Das rutschfeste Reifenmaterial gewährleistet dir bei jedem Wind und Wetter einen guten Halt. Doppelte Stoßdämpfer sorgen für eine bessere Federung, falls du mal einen Ausflug durch den Wald planen solltest.

Bewertung der Redaktion: Wer auf seine Ausflüge in den Wald und in die Berge nicht verzichten will, sollte sich dieses klappbare E-Mountainbike nicht entgehen lassen. Es ist preislich gut, belastbar und hat eine lange Lebensdauer.

Klappbare E-Bikes: Kauf- und Bewertungskriterien

Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir, welche Kriterien dir in deiner Kaufentscheidung eines möglichen elektronischen Klapprads helfen können. Der Vergleich folgender Aspekte unterstützen dich dabei die richtige Entscheidung zu treffen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Rahmenmaterial / Gewicht

Beim Kauf eines elektronischen Faltrads muss dir bewusst sein, dass es schwerer sein wird als ein herkömmliches Faltrad oder zum Teil sogar als ein normales Fahrrad. Das liegt vor allem an dem zusätzlichen Motor und dem Akku. Das Gewicht hat dabei besonderen Einfluss auf den Transport des Bikes im Alltag.

Mit Motor und Akku ist das E-Klapprad schwerer als ein herkömmliches Fahrrad.

Die Gewichtsklasse des Grundbaus eines klappbaren E-Bikes variiert dabei zwischen 15 und 25 Kilogramm. Bedenke, dass gewisse Extras, wie z. B. Kindersitz, Korb, etc. nicht berücksichtigt sind.

Das Gewicht deines Fahrrads hängt essenziell von dem Material deines Rahmens ab. Carbon und Aluminium sind hierfür besonders gut geeignet. Sie sind leicht und vor allem Carbon weist zusätzlichen eine gute Stabilität auf. Stahl hingegen solltest du aufgrund des höheren Gewichts meiden.

Größe / Faltmaß

Die Größe deines Fahrrads ist in doppelter Hinsicht wichtig. Bei deiner Kaufentscheidung solltest du Körpergröße und den zur Verfügung stehende Stauraum mit berücksichtigen.

Das E-Bike muss an deine individuelle Größe anpassbar sein. Dafür lassen sich Sattel- und Lenkerhöhe für Jedermann passend verstellen. Die Verstellbarkeit ist von Modell zu Modell jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Teste am besten immer wie es für dich am bequemsten ist. Somit wird der optimale  Fahrkomfort gewährleistet und du beugst zusätzlich gesundheitlichen Schäden vor.

Vor allem als größere Person solltest du unbedingt vorher überprüfen, wie hoch du Sattel und Lenker stellen kannst. Auf diese Weise ersparst du dir spätere unangenehme Überraschungen.

Aufgrund der Möglichkeit das Fahrrad zusammenzuklappen, kannst du es idealerweise mit auf Reisen nehmen oder in deiner Wohnung verstauen. Dabei nimmt es nur minimal Platz weg. Je nach Größe des Klapprads, variiert auch das Faltmaß. Sei dir vor dem Kauf trotzdem bewusst, wo du es verstauen wirst, damit im Nachhinein keine Probleme mit dem fehlenden Stauraum auftreten.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Faltrads ist je nach Modell von deren Motorleistung abhängig. Ganz allgemein zeigt sich, dass Motoren mit einer Leistung von 250 Watt das Bike bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen. Bei 400 Watt ist auch eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h möglich.

Maximale Geschwindigkeiten von 25 bis 45 km/h sind möglich.

Der Unterschied ist dabei, ob der Motor eine unterstützende Funktion hat oder die komplette Antriebsarbeit übernimmt. Klassische Pedelecs haben einen Motor, der dich beim Treten unterstützt. Er nimmt dir nicht die Arbeit ab. Wenn du nicht trittst, kommst du trotzdem nicht voran. Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h stellt sich die Unterstützungsfunktion ab, und schneller wirst du nur durch eigene Tretkraft.

Im Gegensatz zu den unterstützenden Motoren, gibt es auch Motoren, die die ganze Arbeit für dich übernehmen. Diese Funktion kannst du ganz bequem durch einen Hebel am Lenker ein- und ausschalten. Die Geschwindigkeit ist bis zu 45 km/h beschränkt. Durch die Motorleistung ist das E-Bike mehr ein kleines Mofa als ein herkömmliches Fahrrad.

Motor

Der Motortyp ist nicht nur ein wichtiges Kriterium für die Geschwindigkeit, sondern auch für die Beeinflussung deines Fahrverhaltens. Abhängig ist es davon, an welcher Stelle der Motor angebracht ist.

  • Frontantrieb: Dieser Typ Motor wird an das Vorderrad des Fahrrads montiert. Er ist zwar günstig in der Anschaffung, allerdings war es das auch schon an Vorteilen. Das enorme Gewicht erschwert das Lenkverhalten enorm und die Gabel ist einer großen Belastung ausgesetzt.
  • Mittelantrieb: Wie der Name es vermuten lässt, wird der Motor sehr mittig angebracht. Dabei sind Motor und Akku nah beieinander, wodurch das Kabel beim Falten nicht beschädigt wird. Im Vergleich zum Frontantrieb ist es zwar teurer, aber durch die gleichmäßige Gewichtsverteilung gewährleistet es dir ein gutes Fahrgefühl.
  • Heckantrieb: Durch Anbringung am Hinterrad erfolgt eine direkte Kraftübertragung beim Treten und bietet dir ein ideales Fahrverhalten. Allerdings liegt der Schwerpunkt des E-Bikes somit sehr weit hinten. Folglich musst du beim Fahren mehr Kraft und Energie aufbringen und den Schwerpunkt ausbalancieren.

Reichweite

Im Vergleich zu einer Tour mit einem herkömmlichen Rad, kannst du mit deinem elektronischen Klapprad nicht beliebig weit fahren. Die Entfernung, die du pro Strecke zurücklegen kannst, hängt dabei von der Kapazität des Akkus ab. Sei dir also bewusst, welche Distanzen du mit deinem neuen E-Bike fahren willst.

Hierbei gibt es ein vielfältiges Angebot, welches unterschiedlicher nicht sein könnte. Die Leistung der meisten Akkus reicht für eine Strecke zwischen 30 und 80 Kilometer. Allerdings gibt es auch Modelle, die weitaus weitere Strecken bewältigen können. Auch Strecken bis zu 130 Kilometer sind durchaus möglich.

Je nach Bedürfnis gibt es eine entsprechende Auswahl an Akkus. Verwendest du das E-Bike nur für alltägliche Erledigungen wie Arbeit oder Einkauf, reicht dir eine Akkuleistung von wenigen Kilometern. Bist du allerdings der Typ Mensch für lange Fahrradfahrten in der Freizeit, solltest du deine Wahl deinem Bedürfnis anpassen.

Die Lithium-Ionen-Akkus sind sehr langlebig. Durchschnittlich überleben sie etwa 5 Jahre bzw. 1.000 Ladevorgänge. Das entspricht einer Gesamtdistanz von ca. 60.000 Kilometern.

Anfahrhilfe

Wir kennen das Problem doch alle. Wir versuchen am Berg auf das Fahrrad aufzusteigen, aber uns fehlt die Kraft sofort Geschwindigkeit aufzunehmen und müssen wieder absetzen. Je nach Belieben kannst du dir ein Modell mit oder ohne Anfahrhilfe kaufen, um dir den Start zu erleichtern.

Vor allem für ältere Personen ist das eine gute Starthilfe. Auf diese Weise können sie gleich zu Beginn einen Sturz vermeiden.

Durch einen Hebel am Lenkrad kann die Funktion bei Bedarf aktiviert werden. Nach Betätigen beschleunigt das Fahrrad bis zu einer Schrittgeschwindigkeit von 6 km/h, ehe sich die Anfahrhilfe wieder selbstständig deaktiviert. Das hilft dir auch schwerere E-Bike-Modelle schneller in Bewegung zu bringen ohne bereits beim Start viel Kraft investieren zu müssen.

Klappbare E-Bikes: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im Folgenden wollen wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema klappbare E-Bikes beantworten. Wir haben die Fragen für dich herausgesucht und beantworten sie in Kürze. Nachdem du den Ratgeber durchgelesen hast, wirst du alle essenziellen Hintergründe über elektronische Falträder kennen.

Für wen eignet sich ein klappbares E-Bike?

Erwachsenen erleichtert es den alltäglichen Weg zur Arbeit, ohne den Verkehr in der morgendlichen Planung berücksichtigen zu müssen. Auch Schüler und Studenten sparen sich viel Zeit auf dem Weg zur Schule und Uni, indem sie auf das elektronische Fortbewegungsmittel zurückgreifen und sich den langen Fußweg sparen.

Das klappbare E-Bike eignet sich sowohl für den Alltag als auch für Reisen.

Für Stadtbewohner ohne eigenes Auto stellt das E-Bike eine gute Alternative dar. Die finanzielle Anschaffung ist billiger und sie müssen sich nicht mit unangenehmen Parkplatzsituationen auseinandersetzen. Und sollten sie sich unterwegs doch dazu entscheiden mit dem Bus weiterzufahren, können sie das Klapprad super transportieren.

Ideal ist das Klapprad auch für Reisende. Es ist sehr leicht im Auto zu verstauen und sie sparen sich die Mühe Fahrräder auf das Dach spannen zu müssen. Außerdem sind sie an jedem Ort mobil und unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln. Das macht den Urlaub gleich viel flexibler und entspannter.

E Bike Klapprad

Mit dem E-Bike Klapprad kannst du jeden noch so steilen Anstieg ohne Probleme schaffen. Und das Beste: du kannst die Aussicht auf die Natur mehr genießen. (Bildquelle: Richard Bell / unsplash)

Allerdings müssen wir an dieser Stelle auch erwähnen, dass du die Wahl durchaus mit Bedacht treffen solltest. Nicht jeder kann jedes Modell eines E-Bikes nutzen. Mit einer höheren Leistung des Modells geht auch eine mögliche Führerscheinpflicht einher, da es dann nicht mehr als ein herkömmliches Fahrrad gilt. Hole dir vorher also alle wichtigen Informationen ein.

Welche Arten von klappbaren E-Bikes gibt es?

Beim Kauf eines klappbaren E-Bikes musst du dich erstmal mit der Entscheidung auseinandersetzen, ob du ein Pedelec oder ein klassisches E-Bike möchtest. Der Unterschied liegt hier an der Motorunterstützung.

Bei Pedelec unterstützt der Motor lediglich die Tretleistung. Ohne Treten also auch kein Motor. Bei einem E-Bike bewegst du dich auch ohne Treten vor. Du musst lediglich den Motor starten. Rein verkehrsrechtlich gesehen sind sie eine Art Mofa, weshalb ein Mofaführerschein Pflicht ist.

Typ Vorteile Nachteile
Pedelec keine Helmpflicht, keine Führerscheinpflicht angetrieben durch Trittkraft, Geschwindigkeitsbegrenzung
klassisches E-Bike schnellere Fortbewegung, höhere Reichweite, auf Knopfdruck einschaltbar Helmpflicht, Führerscheinpflicht
E-Mountainbike robustes Gehäuse, für steileres Gelände geeignet mehr Gewicht, angetrieben durch Trittkraft

Wer auf der Suche nach einer sportlichen Alternative ist, dem ist das E-Mountainbike zu empfehlen. Super für die Berge und auch für holprige Strecken geeignet.

Was kostet ein klappbares E-Bike?

Der preisliche Rahmen für die E-Falträder ist weit gespannt. Du wirst welche bereits ab 500 Euro finden, aber du kannst auch bis zu 5.000 Euro investieren. Material, Motortyp, gewisse Extras und Hersteller bestimmen die Preise ganz entscheidend mit. Hier musst du für dich wissen, was für dich das perfekte E-Bike braucht und wie viel du bereit bist zu investieren.

Typ Preis
Pedelec Faltrad ab 500 Euro
E-Bike Faltrad ab 1000 Euro
E-Mountainbike Faltrad ab 700 Euro

Lass dich bei deiner Recherche nicht von den teils sehr hohen Preisen abschrecken. Oft stecken dahinter nur mehr technische Komponenten, die du vielleicht gar nicht benötigst. Auch billigere Modelle können durchaus deine Erwartungen erfüllen. Mache dir nur bewusst, was dein persönliches E-Klapprad alles haben soll.

Wo kann ich ein klappbares E-Bike kaufen?

Grundsätzlich bekommst du in jedem lokalen Fahrradgeschäft ein E-Faltrad. Die Größe der Auswahl kann dabei variieren. Selbst wenn die Auswahl nicht so groß ist, kannst du dir allgemeine Informationen einholen. Eine gute Beratung ist fast das Wichtigste bei der Kaufentscheidung. Das gilt in erster Linie, wenn es eine Erstanschaffung ist.

Wenn du bereits gewisse Erfahrung mit E-Bikes hast, dann bieten sich für dich die Möglichkeit online zu bestellen, da dir schon bewusst ist, worauf du alles achten musst. Sogar Supermärkte wie Aldi und Real verkaufen elektronische Falträder. Allerdings solltest du in diesen Fällen immer hinterfragen, wie gut dabei die Qualität ist.

Für ein klappbares E-Bike solltest du bereit sein ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen. Die Räder sind grundsätzlich schon nicht billig, aber an der Qualität zu sparen ist definitiv nicht die beste Idee. Es gibt im Internet viele Optionen ein gutes Bike zu erwerben. Hier eine Liste mit möglichen Internetseiten:

  • zweirad-stadler.de
  • amazon.de
  • stalmach.com
  • conrad.de

Achte aber immer darauf, dass du das Klapprad vorher auch ausprobieren oder bei Bedarf auch ohne Probleme zurückschicken kannst. Es kommt oft vor, dass Beschreibungen im Internet nicht immer 100 % zutreffend sind oder nicht exakt deinen Vorstellungen entsprechen. Für das investierte Geld solltest du dir bei deiner Entscheidung schon sicher sein.

Welche Alternativen gibt es zu einem klappbaren E-Bike?

Eine Alternative ist natürlich ein klassisches Klapprad ohne Motor. Es hat die gleiche Größe. Du kannst es genauso gut verstauen und es ist sogar ein bisschen leichter. Allerdings hast du keinen Motor, der dich unterstützt. Du musst alle Kraft aufbringen, um dich fortzubewegen.

Wer aber dennoch eine motorbetriebene Alternative sucht, kommt auch nicht zu kurz. Dabei musst du hinsichtlich Größe, Gewicht und Tragekomfort keine Befürchtungen haben. Folgende Alternativen weißen dieselben Vorteile auf wie ein klappbares E-Bike:

Typ Beschreibung
E-Einrad Es ist ein selbststabilisierendes, elektrisches Einrad, welches bis zu 20 km/h schnell wird. Der Akku hält dabei sogar über 2 Stunden, da er sich durch Energierückgewinnung zum Teil schon während des Fahrens auflädt. Es ist ca. 12 Kilogramm schwer und hat eine Traglast bis zu 145 Kilogramm.
E-Skateboard Das Skateboard lässt sich über einen ergonomischen Schalter in der Hand steuern. Geschwindigkeiten bis 35 km/h sind dabei möglich. Mit einem Gewicht von ca. 8 Kilogramm ist es sehr leicht. Der Akku hält bis zu einer Distanz von 11 Kilometern.
Monowheel Vergleichbar mit dem E-Einrad, aber ohne Sitz. Fahren und Bremsen erfolgt, indem du sich nach vorne oder nach hinten lehnst. Es erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 13 km/h und hat eine Ausdauer von 2 Stunden.
E-Scooter Ein motorbetriebener Roller, der eine Geschwindigkeit von ca. 20 km/h auf eine Strecke bis zu 30 Kilometer erreichen kann. Maximale Tragkraft ist bei 100 Kilogramm erreicht.

Wer also auf eine schnelle Fortbewegung ohne große Anstrengung nicht verzichten will, hat auch neben dem E-Klapprad gute Alternativen. Preislich mögen diese vielleicht besser sein, allerdings wirst du hier vor allem hinsichtlich der Reichweite Kompromisse eingehen müssen.

Ist ein klappbares E-Bike verkehrstauglich?

Hier wird gesetzlich zwischen den unterschiedlichen Typen von E-Bikes unterschieden. Es kommt vor allem auf die erreichbare Maximalgeschwindigkeit an.

Bei einem Pedelec unterstützt der Motor nur bis zu 25 km/h. Möchtest du schneller fahren, muss das durch deine eigene Tretkraft geschehen. Obwohl es motorbetrieben ist, ähnelt es am ehesten einem herkömmlichen Fahrrad.

Es besteht weder Führerscheinpflicht noch eine Altersbegrenzung. Du darfst mit dem Pedelec, wie mit einem Fahrrad, auf der Straße und auf Fahrradwegen fahren.

E Bike Klapprad

Keine Lust mehr auf den morgendlichen Verkehr auf dem Weg zur Arbeit? Mit einem E-Bike sparst du dir Zeit und Energie. (Bildquelle: Erich Westendarp / pixabay)

Anders sieht es bei einer Überschreitung dieser Geschwindigkeitsgrenze von 25 km/h aus. Alle elektronischen Klappräder, die mithilfe des Motors bis zu 45 km/h erreichen können, gelten rein verkehrsrechtlich als eine Art Mofa. Du bist somit an eine Melde-, Führerschein- und Helmpflicht gebunden. Außerdem musst du mindesten 16 Jahre als sein, um die kleine Mofaalternative fahren zu dürfen.

Informiere dich bei deinem Kauf sorgfältig, wo du mit deinem E-Klapprad unterwegs sein darfst oder nicht.

Kann ich mit einem klappbaren E-Bike auch Kinder transportieren?

Um dir die Antwort schon vorweg zu nehmen: JA! Auch mit den klappbaren E-Bikes kannst du deine Kinder mit auf eine Fahrradtour nehmen. Trotzdem solltest du dich vorher mit ein paar Regelungen vertraut machen. Denn je nach Modell ist der Transport von Kindern rechtlich und zum Schutz der Kleinen vorgegeben. Das Wichtigste fassen wir dir hier zusammen:

Alle elektronischen Falträder, die eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschreiten, werden als eine Art Mofa gesehen. Ein Befestigen eines Kinderwagens oder eines Anhängers wäre zu gefährlich.

Durch das hohe Tempo kommt der Anhänger durch Unebenheiten leicht ins Schleudern. Deshalb ist die einzige Option dein Kind mitzunehmen einen Kindersitz zu befestigen. Dieser bietet dem Kind einen besseren Halt und ist stabil.

Diese Ausnahmen gelten bei den Pedelecs nicht. Diese sind ähnlich zu herkömmlichen Fahrrädern. Deshalb bieten sich dir hier die auch dieselben Möglichkeiten des Transports. Kindersitz oder Anhänger ermöglichen es dir auch auf einer E-Bike-Tour dein Kind mitzunehmen.

Fazit

Das klappbare E-Bike erleichtert dir den Alltag und macht dir den Urlaub noch entspannter. In Gegensatz zu einem herkömmlichen Fahrrad kannst du das E-Klapprad ganz leicht transportieren und flexibel zwischen Fahrrad und Bus fahren wechseln. Dein neues Bike nimmt dabei keinerlei Platz weg und fällt kaum auf. Grundsätzlich kannst du dich zwischen einem Pedelec und einem E-Bike entscheiden.

Pedelec ist für alle geeignet, die nicht komplett auf das eigene Fahrgefühl verzichten wollen. Du wirst mit einem Motor beim Treten unterstützt, aber für die Fortbewegung sorgst immer noch du alleine.

Das E-Bike ist ideal für alle, die nicht mehr die Kraft für das Fahrradfahren haben, aber nicht auf ihre kleinen Ausflüge verzichten wollen. Der Motor übernimmt dabei die komplette Arbeit, wenn du willst, und du kannst die schöne Umgebung genießen.

Bildquelle: ferli / 123rf

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