Willkommen bei unserem großen Campingzelt Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Campingzelte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Campingzelt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Campingzelt kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Campingzelte sollten robust und widerstandsfähig sein, damit sie für längere Zeit an einem Ort stehen können, bei dem auch Feuerquellen und ähnliches nicht weit sind.
  • Grob lassen sich Campingzelte in Kuppel-, Schlauch-, Tipi- und Steilwandzelte unterscheiden. Für viele Personen eignen sich am besten Schlauch- und Steilwandzelte, da der Platz am effektivsten genutzt wird und bei Steilwandzetlen sogar das aufrechte Stehen im Zelt ermöglichen.
  • Der Preis steigt mit der Größe und den Annehmlichkeiten, die die verschiedenen Zelte aufweisen. Nicht alle Features sind dabei auch für deinen Campingurlaub notwendig.

Campingzelt Test: Das Ranking

Platz 1: GEERTOP Kuppelzelt Campingzelt

Platz 2: Qeedo – Quick Oak 3 Personen Sekundenzelt

Platz 3: Coleman Waterfall 5 Deluxe Familienzelt

Platz 4: JUSTCAMP Kuppelzelt Scott 3 Campingzelt mit Vorraum

Platz 5: High Peak Tessin 4 Zelt

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Campingzelt kaufst

Bei einem Campingurlaub hält man sich meistens für längere Zeit an einem Ort auf. Camping Wohnwagen sind teuer, daher sind Zelte eine beliebte Alternative.

Aber das heißt keineswegs, dass auf Komfort und Wetterbeständigkeit verzichtet werden muss. Moderne Zelte sind ein adäquater Ersatz und bieten viele Vorteile gegenüber eines Wohnwagens.

Wie stellst du dir den Campingurlaub vor?

Die erste Frage, die du dir stellen solltest ist: Was für ein Typ Camper bin ich eigentlich und worauf lege ich wert bei einem Campingurlaub?

Manch eine bevorzugt eine eher karge und simple Ausrüstung, da er die Natur möglichst nah erleben und spüren möchte. Vielleicht bist du aber auch eher jemand, der möglichst komfortabel und entspannt seinen Urlaub genießen möchte.

Wie viele Personen passen in ein Campingzelt?

Bei einem Campingurlaub sollten natürlich alle in erster Linie genügend Platz haben. Zelte, die für Camping in Frage kommen, gibt es in sehr vielen verschiedenen Arten und Größen.

Campingzelte für eine Größe bis zu 8 Personen, findet man bei den gängigen Herstellern sehr häufig. Darüber hinaus wird es etwas schwieriger Zelte zu finden, hier beschränken sich die Zelttypen auf Familienzelte und Steilwand- bzw. Hauszelte.

Verschiedene Zelte auf Campingplatz

Campen kannst du in fast jedem Zelt, das dicht und groß genug ist. Der Vorteil: wenn du mit Wohnwagen oder Auto unterwegs bist, ist das Gewicht nicht der stärkste Faktor. (Foto: Paul Hermann / unsplash.com)

Welches Fassungsvermögen haben Campingzelte?

Neben der Personenanzahl, die einen Schlafplatz haben können, spielt auch die Fläche eine Rolle, die für Ausrüstung, oder sogar Möbel genutzt werden kann.

Campingzelte sollten dafür ausgelegt sein, viel Stauraum zu bieten. Bei einem Campingurlaub wird oft einiges an Ausrüstung mitgebracht, um sich den Aufenthalt so komfortable wie möglich zu gestalten.

Dafür besitzen Campingzelte oftmals Apsiden: Stauräume, die in Zelten zum Verwahren von Gepäck, Proviant etc. genutzt werden können. Oftmals befinden sich Apsiden am Eingang zwischen Außen-und Innenzelt, können aber theoretisch überall im Zelt eingebaut sein.

Desto großzügiger der Innenraum gestaltet ist, desto mehr Ausrüstung kann natürlich ihren Platz finden.

Wie viel wiegt ein Campingzelt?

Das Gewicht hängt stark von der maximalen Personenanzahl und den vorhandenen Features ab.

Da Campingzelte für längere Zeit an einem Ort stehen und normalerweise die Anreise mit einem Fahrzeug stattfindet, können Campingzelte für mehr als 8 Personen sehr schnell weit über 10 Kilogramm wiegen.

Welche Features sollte ein Campingzelt haben?

Features wie Moskitonetz, Fenster und Vorzelt sind Bonuseigenschaften, die den Aufenthalt komfortabler gestalten.

Moskitonetz

Bei Übernachtungen und Aufenthalt in der Natur bleiben unliebsame Gäste wie Spinnen, Mücken und Co. nicht aus. Damit aber genügend Luftzirkulation im Zelt herrscht und du mit mehreren Personen über längere Zeit im Zelt bleiben kannst, müssen Öffnungen in der Zeltwand vorhanden sein.

Hier kommen Moskitonetze ins Spiel, die weiterhin Luftzirkulation zulassen aber die unliebsamen Gäste abhalten.

Fenster

Mit mehreren Personen in einem Zelt kann es schon sehr eng werden, damit das Gefühl der Enge nicht zu stark wird, helfen Fenster, die den Ausblick in die Natur und den Sternenhimmel ermöglichen.

Auch Tagsüber bringen transparente Fenster Licht in dein Zelt und machen es um einiges gemütlicher.

Vorzelt

Gerade bei schlechtem Wetter gestaltet sich das Ein- und Aussteigen bei einem Zelt als mühselig. Die feuchten/dreckigen Schuhe sollen nicht mit ins saubere/trockene Zelt. Aber wo sollst du dir die Schuhe dann umziehen? In solch einer Situation ist ein Vorzelt perfekt.

Dieses überdacht den Eingang des Zelts und lässt dich im trockenen deine Schuhe/Kleidung wechseln.

Gibt es Zelte, die sich selbst aufbauen?

Es gibt tatsächlich auch Zelte bei denen das Gestänge nicht bei jedem Auf- und Abbau montiert werden muss. Solche Zelte nennen sich Pop-Up oder auch Wurfzelte.

Dieser Pop Up Mechanismus zaubert dir in wenigen Sekunden ein funktionsfähiges Zelt. Auch das Abbauen kann mit der richtigen Falttechnik und etwas Übung in nur wenigen Handgriffen erledigt werden.

Allerdings gibt es Wurfzelte selten für mehr als 2 Personen, wodurch sie für einen Campingurlaub mit mehreren Personen nicht wirklich in Frage kommen. Außerdem muss auf Grund der Konstruktion auf viele Features verzichtet werden.

Wo kann ich ein Campingzelt kaufen?

Familienzelte, Trekking- und Campingzelte lassen sich natürlich wunderbar im Internet bestellen. Alternativ kannst du auch bei Outdoor Fachgeschäften, wie Globetrotter, SportSchek und Co. vor Ort im Laden vorbeischauen und das Objekt deiner Begierde eigens begutachten.

Wenn du einen bestimmten Hersteller im Blick hast, kannst du dich direkt in die Onlineshops reinklicken und dein Zelt bestellen. Aber auch an anderen Stellen des World Wide Web kannst du das perfekte Zelt für deine Familie erstehen:

  • Globetrotter
  • Amazon
  • Ebay
  • Aldi
  • Lidl
  • real
  • OTTO
  • Xtent Adventure
  • sportSCHEK
  • Decathlon

Unsere Produktvorschläge kannst du alle in einem dieser Shops erwerben, wenn du etwas passendes entdeckst. Zu den aktuellen Bestsellern bei Amazon.de kommst du hier.

Was kostet ein (gutes) Campingzelt?

Das Preisspektrum bei Campingzelten ist sehr groß. Abhängig ist der Preis von der Qualität der verbauten Materialien und der Größe des Zelts.

Die günstigsten Zweimannzelte beginnen schon bei etwa 50-60 Euro, bieten dann allerdings nur das nötigste um einige Nächte bei gutem Wetter verbringen zu können.

Bessere Modelle für 3 Personen beginnen bei etwa 150-180 Euro und können schnell auch 300-400 Euro kosten.

Die wirklich großen für mehr als 6 Personen kosten sehr schnell um die 600-800 Euro und können je nach Ausstattung und Marke bis hin zu 2000 Euro und mehr kosten.

Kann man ein Campingzelt auch mieten?

Wie so einiges, lassen sich auch Campingzelte entspannt im Internet mieten. Für diejenigen die das Campen einfach mal ausprobieren, sich aber kein eigenes Zelt kaufen wollen ist das eine super Alternative!

Ab ca. 20 Euro pro Tag kann man verschiedene Zelttypen ausleihen und sich ins Abenteuer stürzen. Je nach Dauer des Urlaubs und Preis des Zelts lohnt sich aber schon ein eigener Kauf. Und wenn du dein Zelt nicht mehr brauchst kannst du es einfach weiterverkaufen.

Wir haben einige Online Zeltverleihe herausgesucht, in denen du nach Herzenslust stöbern kannst:

  • erento
  • rent your tent
  • outdoorverleih

Welche unterschiedlichen Materialien gibt es?

Neben der Größe spielt auch das verbaute Material eine sehr wichtige Rolle. Im Bezug auf Strapazierfähigkeit und Gewicht des Zelts. Im Folgenden stellen wir dir kurz die geläufigsten Materialien und ihre Eingenschaften vor.

Zunächst ein Blick auf die unterschiedlichen Materialien der Zeltplane:

Polyester ist die günstigste Variante und dabei pflegeleicht. Dabei zeichnet sich das Material durch sehr hohe Wetter- und Formbeständigkeit aus. Die Fasern sind sehr leicht, fein und besitzen eine äußerst geringe Wasseraufnahme. Bei Zelten sollte das Außenzelt immer Imprägniert sein.

Einen großen Nachteil birgt die geringe Atmungsaktivität, welche bei einem guten Zelt auf jeden Fall vorliegen sollte. Nylon ist ein besonders leichtes Material, das allerdings anfällig für UV-Strahlen ist.

Ripston Nylon ist ein besonders strapazierfähiges und reißfestes Nylon, das bei den meisten hochwertigen Zelten verwendet wird. Eine weitere Steigerung der der Robustheit und Langlebigkeit liegt bei dem High Tenacity Ripstop Nylon vor.

Neben der Zeltplane spielt auch das Material der Zeltstangen eine Rolle: Glasfieber ist das gängigste Material, da es leicht und robust ist.

Stahlgestänge sind etwas schwerer, aber bieten höhere Belastbarkeit und kommen bei größeren Konstruktionen zum Einsatz. Aluminium zeichnet sich durch ein extrem niedriges Gewicht aus und kommt daher bei Ultraleichtbauten zum Einsatz.

Ripston Nylon sollte die Zeltwand schon haben – anderes Material ist zu anfällig.

Was ist eine Wassersäule und inwiefern ist sie wichtig?

Sobald man verschiedene Produkte miteinander vergleicht, stößt man früher oder später auf den Begriff Wassersäule. Dabei handelt es sich um das Maß, mit dem man die Wasserfestigkeit des Zeltmaterials misst.

Der Wert gibt an, wie hoch man einen Zylinder mit Wasser auf dem Material befüllen kann, bis die Flüssigkeit durch den Stoff sickert. In Deutschland gelten Stoffe mit einem Wert von 1500mm Wassersäule als wasserdicht. Je höher der Wert, umso wasserresistenter soll das Zelt sein.

Üblicherweise besitzt das Bodenmaterial des Zelts eine höhere Wassersäule als die Wände, da durch Personen im Zelt zusätzlicher Druck auf das Material ausgeübt wird. Unter 5000mm Wassersäule sollte das Bodenmaterial deines Campingzelts demnach nicht haben.

Achte beim Zeltkauf darauf, dass der Zeltboden eine höhere Wassersäule besitzt als die Wände, dann kann auch an einem Regentag nichts passieren.

Camper vor ihrem Feuer

Ein gemütlicher Abend auf einem Campingplatz mit kleinem Feuer ist ein ganz besonderer Moment. (Foto: Jens Mahnke / unsplash.com)

Entscheidung: Welche Arten von Campingzelten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Campingzelten unterscheiden.

  • Kuppelzelte
  • Tunnelzelte
  • Tipi Zelte
  • Steilwand- und Hauszelte

Die Zeltarten unterscheiden sich durch ihre Form und der daraus resultierenden Statik, sowie der Nutzfläche. Damit du den für dich richtigen Zelttyp herausfinden kannst, haben wir dir die Informationen zu diesen fünf gängigsten Arten im Folgenden zusammengestellt.

Was ist ein Kuppelzelt und welche Vor- und Nachteile hat es bei einem Campingurlaub?

Kuppelzelte, auch Iglu oder Geodätzelt (besonders Windgeschützt und Sturmfest) genannt, sind ein absoluter Klassiker und eignen sich hervorragend für einen Campinguralub. Besonders wenn du starken Wind und Sturm erwartest, empfiehlt sich ein solches Zelt.

Vorteile
  • Windstabil
  • Geringer Platzverbrauch (vor allem wenn keine Heringe mitgeführt werden)
  • Einfacher und schneller Auf- und Abbau
  • Kompaktes Packmaß
Nachteile
  • Eher für weniger als 6 Personen geeignet
  • Raumangebot und Kopffreiheit eingeschränkt

Aufbau

Für gewöhnlich stehen Igluzelte auf einer quadratischen oder rechteckigen Grundfläche. Das sich mittig kreuzende Gestänge bildet eine Halbkugel beziehungsweise Kuppel.

Beim Aufbau werden lediglich zwei flexible Stangen durch die Ösen des Zelts geführt und mit Heringen im Boden befestigt. Alternativ gibt es auch viele Varianten die freistehend sind und keine Heringe benötigen, jedoch bei schwierigen Bedingungen trotzdem die Möglichkeit bieten, mit Heringen fixiert zu werden. Das macht den Aufbau sehr leicht und unkompliziert.

Was ist ein Tunnelzelt und welche Vor- und Nachteile hat es bei einem Campingurlaub?

Ein Tunnelzelt zeichnet sich durch seinen Schlauchartigen und runden Aufbau aus. Dadurch hat es die Form eines liegenden Menschen und kann dadurch den Platz optimal ausnutzen. Der Aufbau gestaltet sich allerdings etwas komplizierter als bei einem Kuppelzelt.

Vorteile
  • Geräumig
  • Gute Staumöglichkeiten
  • Unkomplizierter Auf- und Abbau
Nachteile
  • Benötigt deutlich mehr Platz durch Abspannseile
  • Kann im Wind laut flattern

Aufbau

Hierbei bilden 2-3 parallele Gestängebögen eine tunnelähnliche Form, die anders als das Iglu nicht selbstständig stehen kann. Es sind hierbei somit Abspannleinen notwendig, die es in alle Richtungen aufspannen, im Boden verankern und ihm seine notwendige Stabilität verleihen.

Den zusätzlichen Platz, den das Zelt durch seine Abspannleinen benötigt, macht es mit seinem geräumigen Innenleben wieder wett. Besonders bei größeren Familienzelten kommt diese Art zum Einsatz.

Was ist ein Tipizelt und welche Vor- und Nachteile hat es bei einem Campingurlaub?

Nicht nur für den Abenteuerurlaub im Wilden Westen, sondern auch zum klassischen Campen kann ein Tipi Zelt oder Pyramidenzelt zum Einsatz kommen. Mit einer relativ großen Grundfläche und komfortablen Zelthöhe bieten diese Zelte viel Raum für vier und mehr Schlaflager.

Vorteile
  • Komfortable Stehhöhe
  • Viel Platz für Großfamilien
Nachteile
  • Eingeschränkte Stabilität
  • Schwere und unhandliche Verpackung
  • Brauch viel Platz für Abspannleinen
  • Innenraum wird durch Mittelsäule geteilt

Aufbau

Angelehnt an die Zelte der Indianer in Nordamerika besitzen Tipis ein vier- bis achteckige Grundform mit einer langen Säule, die in der Mitte des Zelts eine Spitze formt.

Um bei Wind und Wetter stabil zu bleiben, muss die Spitze mit Abspannleinen am vom Boden aus gesichert werden. Dafür bieten Tipis eine komfortable Zelthöhe und je nach Modell auch sehr viel Platz für viele Personen.

Was ist ein Steilwandzelt und welche Vor- und Nachteile hat es bei einem Campingurlaub?

Steilwandzelte bieten für Familien das größte Platzangebot. Mit ihren fast senkrechten Wänden, erinnern sie an Häuser und werden deshalb auch Hauszelte genannt. Wenn man vor hat das Zelt an einem Ort aufzuschlagen und es dort für eine längere Zeit stehen zu lassen, können Hauszelte dir einen hohen Komfort auf dem Campingplatz bieten.

Vorteile
  • Robust/Strapazierfähig
  • Komfortabel
  • Bietet viel Platz/Stauraum
  • Alternative zu einem Wohnwagen
Nachteile
  • Sehr hohes Gewicht/Packmaß
  • Viele Teile
  • Aufwendiger Aufbau

Aufbau

Klassischerweise besteht ein Steilwandzelt aus einem viersäuligem Metallgestell, welches zuerst zusammengesteckt werden muss und dann aufgestellt wird. Dabei wird das Dach zuerst montiert und dann die senkrechten Stäbe.

Wenn das Gerüst soweit steht, wird die Zeltplane übergeworfen und von innen mit dem Metallgerüst verbunden. Anschließend werden die Ecken mit Heringen im Boden verankert und eventuell mit Seilen abgespannt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Campingzelte vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Campingzelte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Campingzelt für dich eignet oder nicht.

  • Anzahl Personen
  • Stehhöhe
  • Zelttyp
  • Features
  • Wassersäule Außenzelt
  • Gewicht
  • Farbe

Anzahl Personen

Als erstes lostest du dir Gedanken über die Größe des Zelts machen. Mit vielen Personen möchtest du den Campingurlaub machen?

Achte neben der Personenanzahl in der Produktbeschreibung auch auf den verfügbaren Stauraum. Nicht immer finden auch so viele Personen im Zelt platz wie in der Beschreibung steht. Es hängt auch stark von der Größe der Personen ab und der Menge an Ausrüstung, die untergebracht werden muss.

Also im Zweifel lieber ein größeres Zelt anschaffen, oder auf mehrere kleinere zurückgreifen. Das kann allerdings teurer sein als ein Großes zu kaufen.

Stehhöhe

Gerade bei längerem Aufenthalt lohnt sich der Kauf eines Campingzelts, in dem ein aufrechtes Stehen möglich ist.

Ein aufrechtes Stehen ist bei vielen Menschen schon ab einer Höhe von 1,80 möglich, allerdings hängt es natürlich von der Körpergröße der Personen ab, die in dem Zelt unterkommen sollen.

Auch hier ist es besser etwas Puffer mit einzuberechnen und eher etwas in Richtung von 2,0 m Höhe anzuschaffen. Bei allen hohen Zelten musst du allerdings beachten, dass sie dadurch windanfälliger sind und besser fixiert werden müssen.

Zelttyp

Welcher Zelttyp der richtige für dich ist hängt ganz von der Menge der Personen ab, die du unterbringen möchtest. Jeder Zelttyp birgt seine Vor- und Nachteile z.B. im Aufbau oder der Stabilität.

Tunnelzelte bieten eine sehr gute Passform, vor allem auch für große Personen. Sie bieten genügend Stauraum und sind sehr effektiv wenn es um die maximale Ausnutzung der vorhandenen Fläche geht.

Der Aufbau gestaltet sich etwas schwieriger, aber sollte nach einigen Aufbauten kein Problem darstellen. Nur bei starkem Wind kann die Zeltplane etwas laut wackeln, da dieser Typ Zelt dem Wind viel Angriffsfläche bietet.

Kuppelzelte sind extrem einfach auf- und abzubauen. Sie habe ein geringes Gewicht, besitzen jedoch ein etwas größeres Packmaß. Eine spezielle Form ist das Geödätzelt, welches besonders windstabil ist.

Steilwandzelte bieten dir die Möglichkeit aufrecht zu stehen und sind damit hervorragend für längere Campingurlaube an einem festen Ort geeignet. Der Aufbau dauert lange und ist komplizierter, wodurch er aber einen zuverlässigen Schutz bietet.

Im Abschnitt Entscheidung findest du alle Vor- und Nachteile der einzelnen Zelttypen, die dir dabei helfen können den richtigen Zelttyp für dich zu finden.

Features

Nachdem du die Auswahl der Zelte, die für dich in Frage kommen eingegrenzt hast, solltest du ein Blick auf die Ausstattung werfen. Kleine Details erhöhen den Komfort eines Zeltes nämlich enorm und sind ein gutes Indiz für die Qualität der Verarbeitung.

Zu den wichtigsten Features gehören nebst Moskitonetzen, Fenstern und Vorzelt, gehören auch Aufhängungen für Taschen, Lampen, etc. Oder auch abgedichtete Öffnungen für Elektrokabel.

Weitere Informationen kannst du weiter oben im Abschnitt „Ratgeber: Welche Features sollte ein Campingzelt haben?“ finden.

Wassersäule Außenzelt

Auch in wärmeren Gefilden kann es mal regnen. Kannst du dir etwas schlimmeres vorstellen, als ein durchnässter Schlafplatz? Beim Zeltkauf musst du deshalb darauf achten, dass dein Zelt auch wasserfest ist.

Ab einer Wassersäule von 1500 mm ist das Material eines Zelts wasserdicht. Wenn du kleinere Werte findest, solltest du besser die Finger davon lassen. Gute Campingzelte haben Wassersäulen von ca 3000 mm. So können sie auch einem starken Regen für längere Zeit standhalten.

Versiegelte Nähte tragen zudem noch zur Wasserfestigkeit des Zeltes bei. Halte deshalb ausschau nach solchen Angaben zu Versiegelungen gegen Wasser.

Das Innenzelt hingegen sollte im Idealfall aus atmungsaktiven Stoffen bestehen, die für eine gute Luftzirkulation im Zelt sorgen. Diese Stoffe werden selten wasserfest sein und das ist weiter auch nicht schlimm.

Gewicht

Das Gewicht eines Campingzelts spielt in der Regel keine so große Rolle, da die Anreise per Fahrzeug stattfindet.

Solltest du eine Anreise planen, bei der du das Gepäck anders transportieren musst, solltest du natürlich auf ein möglichst geringes Gewicht achten.

Farbe

Auch, wenn die Farbe deines Zelts erstmal irrelevant erscheint, kann ein wenig Farbenlehre ungewollte Effekte verhindern.

Helle Farben lassen abends noch länger Licht ins Zelt, wirken morgens bereits einladend und fröhlich und heizen sich weniger schnell im Sonnenschein auf.

Dunkle Farben sind zum einen unauffälliger und Verschmutzungen sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Bei Sonneneinstrahlung heizt der Innenraum sich allerdings viel stärker auf und wird zur Mini-Sauna.

Knallige Farben stehen im Verdacht Insekten anzulocken, machen im Inneren aber schöneres Licht.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Campingzelt

Wie kann ich mein Zelt richtig reinigen/reparieren?

Damit du auch lange etwas von deinem Zelt hast und es nicht schon nach einer Tour nicht mehr gebrauchen kannst, ist die richtige Pflege extrem wichtig.

Achte darauf keine aggressiven Putzmittel zu verwenden, dadurch können Membran und Imprägnierung der Außenwand stark leiden.

Die beste Methode dein Zelt zu reinigen ist es, erst einmal aufzuhängen falls es trocken ist und anschließend mit einer Bürste von groben Schmutz befreien. Danach schüttle das Außen- und Innenzelt ein paar mal aus – das Innenzelt am Besten auf Links.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Lagerung: Es sollte gut verpackt und trocken lagern.

Wo kann ich eigentlich überall Zelten und wo nicht?

In Europa herrschen ganz unterschiedliche Regelungen zum Wildcampen, die du dir vor deinem Campingurlaub genauestens anschauen solltest. Eine kleine Übersicht findest du hier:

Skandinavien

Auf öffentlichen Grund ist es jedem erlaubt zu zelten, solange man maximal 2 Tage bleibt.

Deutschland

Nationalparks und Naturschutzgebiete sind zum Zelten tabu. Aber generell gilt: Wenn es nicht ausdrücklich erlaubt ist, oder nachgefragt wurde ist das Zelten auf öffentlichem Boden nicht gestattet. Die einzelnen Bundesländer unterscheiden sich allerdings stark in ihrer Ausnahmeregelung

Südosteuropa

Hier ist Wildcampen weitestgehend verboten, wird aber in den wenigsten Fällen geahndet. Im Zweifelsfall kann es aber zu Busgeldern kommen.

Schweiz

Hier ist es davon abhängig in welchen Regionen du dich bewegst. Die Regelungen können sehr stark von Gebiet zu Gebiet variieren. Informiere dich vorher lieber ganz genau, bevor du sehr hohe Busgelder riskierst.

Südeuropa

Wildcampen außerhalb des Campingplatzes wird mit Busgeld über 100 Euro geahndet. In Spanien, Italien und Co. also lieber auf den Campingplatz.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] krisen-held.de/2018/04/12/camping-tipps-hacks/


[2] https://feel4nature.com/die-25-besten-outdoor-tipps-zum-wandern-camping/2014

Bildnachweis: skeeze / pixabay.com

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