beheizbare Weste

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Beheizbare Westen machen den Aufenthalt im Freien an kalten Tagen ausgesprochen angenehm. Im Gegensatz zu dicken Winterjacken sind sie leicht und dünn und die Wärmeintensität lässt sich leicht per Knopfdruck oder Smartphone-App regulieren. Egal ob du sie für die Jagd, das Motorradfahren, die Arbeit im Freien oder den Winterspaziergang verwendest, die elektrisch beheizte Weste ist vielseitig einsetzbar und hält dich garantiert warm.

Mit unserem großen beheizbaren Westen Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, die für dich beste beheizbare Weste zu finden. Wir haben dir zusätzlich dazu die Kaufkriterien aufgelistet, auf die du beim Kauf achten sollst, damit du die passende Weste für deine Zwecke besorgen kannst. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.



Das Wichtigste in Kürze

  • Beheizbare Westen sind für alle geeignet, die kälteempfindlich sind und bei niedrigen Temperaturen sich länger im Freien aufhalten müssen oder wollen. Sie sind leicht und dünn, halten aber überraschend warm.
  • Heizwesten werden mit Hilfe von Karbon-Heizpads beheizt, die dank der niedrigen Spannung ungefährlich sind. Ein wiederaufladbarer Akku versorgt sie mit Strom.
  • Beim Kauf einer beheizten Weste soll man insbesondere auf das Material, die Verarbeitung, die Mitlieferung eines Akkus und die Anzahl und Lage der Heizzonen achten. Obwohl es sich generell lohnt in Qualität zu investieren, kann man eine gute Weste für auch wenig Geld auf dem Markt finden.

Beheizbare Weste Test: Favoriten der Redaktion

Die beste beheizte Weste für Herren

Die OUTCOOL beheizte Weste für Herren hat drei Heizstufen und drei Heizzonen, zwei an der Brust und eine am Rücken. Sie besteht aus robustem, hochwertigem Nylon, ist aber gleichzeitig ultraleicht. Der mitgelieferte Akku hält auf niedrigster Heizstufe bis zu 12 Stunden, circa vier Stunden bei einer niedrigen Temperatur. Die Weste darf in kaltem Wasser per Hand oder in der Waschmaschine gewaschen werden.

Leicht, warm und ein kleiner, kompakter Akku mit langer Laufzeit –  egal ob für die Arbeit oder für den Sport im Freien, die Bewerter sind sich einig, dass diese beheizte Weste für Männer das hält was sie verspricht.

Die beste beheizte Weste für Damen

Die OUTCOOL beheizte Weste ist auch für Damen unbedingt zu empfehlen. Sie besitzt die gleichen Eigenschaften wie bei der beheizbaren Weste für Herren, außer dass sie tailliert ist und damit enger am Körper sitzt. Die wind- und wasserdichte Weste wird in einer wiederverwendbaren Tasche geliefert. Über eine weitere praktische Eigenschaft verfügt sie, nämlich über eine An-/Aus-Taste auf der Brust, die leichter zu bedienen ist als beispielsweise ein Knopf auf der Innenseite der Weste.

Auch bei weiblichen Käufern ist diese Heizweste sehr beliebt. Optisch anziehend, bequem und leicht zu bedienen – diese OUTCOOL Weste ist ein Lebensretter für kälteempfindlichen Frauen, die ein pflegeleichtes, praktisches Produkt suchen.

Die beste beheizte Weste mit Akku (Unisex)

Ein wenig kostspieliger ist die Unisex beheizte Fleece-Weste von Prosmart. Sie verfügt über zwei beheizte Bereiche, am oberen und unteren Rücken, und drei Heizstufen, die bis zu 60 Grad erreichen können. Die Heizstufen können einfach durchs Drücken auf einer Taste der Weste reguliert werden. Ein wiederaufladbarer 10000 mAh Powerbank wird mitgeliefert und versorgt die Weste mit Strom für bis zu 12 Stunden.

Diese Fleece-Weste ist ideal für jeden, der eine leichte, warme Weste sucht. Sie ist komfortabel bedienbar und schützt insbesondere den Rücken vor dem Auskühlen.

Die beste beheizte Weste ohne Akku (Unisex)

Die recht günstige Haofy beheizte Weste wird im Gegensatz zu den anderen ohne Akku geliefert. Der USB-Stecker der Weste ist jedoch kompatibel mit den meisten 5V/2.1A-Powerbanks auf dem Markt. Die Heizweste sorgt für 360 Grad Wärme, da sich die Heizstufen auf der Vorder- und Rückseite befinden: in den Seitentaschen, und auf dem oberen und unteren Rücken. Die Weste besteht aus Polyester, ist leicht, dünn und heizt sich innerhalb von Sekunden auf.

Wer eine günstige Weste ohne Akku sucht, ist mit dieser Haofy-Weste gut aufgehoben. Insbesondere Damen begeistern sich hierfür, obwohl der Stil eindeutig Unisex ist. Nur ein kleiner Hinweis: da dieses Produkt aus Asien kommt, sollte man sich bei der Auswahl der Größe an der Größentabelle orientieren.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine beheizbare Weste kaufst

Was ist eine beheizbare Weste?

Eine beheizbare Weste ist eine ärmellose Jacke, die bis zu sechs Heizzonen am Körper mit Hilfe eines Lithium-Ionen-Akkus erwärmt. Sie bietet eine praktische Alternative zum traditionellen Winter-“Zwiebellook”, der die Mobilität stark beeinträchtigen kann.

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Beheizbare Westen können den “Zwiebellook” im Winter hervorragend ersetzen.
(Bildquelle: unsplash.com / Anna Claire Schellenberg)

Oft kommen die elektrisch beheizten Westen, man bezeichnet sie auch als Thermowesten, an kalten Herbst-, Frühlings- und Wintertagen zum Einsatz. Sie bestehen aus dünnen, leichten Materialien wie Fleece oder Polyester und können dementsprechend entweder unter der Jacke oder als Jackenersatz getragen werden.

Beheizbare Westen haben bis zu fünf Heizstufen, erwärmen sich innerhalb von Sekunden, und können maximale Temperaturen von circa 50 Grad erreichen. Die Wärmeintensität lässt sich manuell per Knopfdruck oder per Smartphone-App einstellen, während Sensoren innerhalb der Weste für eine konstante Innentemperatur sorgen.

Der Akku befindet sich in einer Tasche auf der Innenseite der beheizten Weste. Er spendet, je nach eingestellter Heizstufe und Modell, bis zu 11 Stunden Wärme und wird anschließend mit einem Ladegerät, nur begrenzt im Lieferumfang enthalten, einfach wieder aufgeladen.

Wofür kann ich eine beheizbare Weste gebrauchen?

Jeder, der sich im Winter draußen bewegt oder aufhält, profitiert von einer beheizbaren Weste. Die Heizweste ist unter anderem für die folgenden Aktivitäten und Personen geeignet:

  • bei bewegungsarmen Hobbys, in denen man schnell auskühlen kann, wie zum Beispiel beim Motorradfahren, Jagen, Angeln oder Reiten
  • für Aktivsportarten, bei denen man sich länger in der Kälte aufhält, wie Bergsteigen, Fahrradfahren, Skifahren oder Laufen
  • für Arbeiter, die sich auch im Winter im Freien aufhalten müssen, wie Baustellenmitarbeiter, Gärtner, Förster oder Marktstandbetreiber
  • bei Freizeitaktivität, die draußen stattfinden, wie Sportveranstaltungen schauen oder spazieren gehen
Eine beheizbare Weste unterstützt die Gesundheit.

Eine beheizbare Weste bringt auch gesundheitliche Vorteile mit sich. Einige Modelle haben Heizpads an kälteempfindliche Stellen wie am Nacken und an den Nieren, die diese vor Kälte und Versteifung beschützen. Beheizbare Westen regen die Durchblutung an, lindern Schmerzen verursacht durch Rheuma und Muskelkater, und beugen Krankheiten durch das ständige Erwärmen des Oberkörpers vor. Wichtig dabei ist, dass die Weste eng am Körper liegt.

Wie viel kostet eine ordentliche beheizbare Weste?

Zwischen den beheizbaren Westen gibt es eine große Preisspanne, die von 20 bis 300 Euro spannt. Der Preis hängt unter anderem von der Marke, Verarbeitung des Materials und der Mitlieferung eines Akkus und/oder eines Powerbanks ab. Wir raten dir in Qualität zu investieren. Eine gute beheizbare Weste hält wärmer, ist oft wetterfester und wird dich einige Jahre begleiten können.

Wo kann ich eine beheizbare Weste kaufen?

Beheizbare Westen gibt es sowohl in Sport- und Outdoor-Geschäften, im Fachhandel und in Kaufhäusern, als auch in vielen Online-Shops zu kaufen.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten beheizte Westen verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • askari.de

Alle Heizwesten, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du eine Weste gefunden hast, die dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu beheizbaren Westen?

Jacken, Socken, Einlegesohlen, Handschuhe – und sogar Bandagen! Beheizbare Kleidung wird immer beliebter. Kalt zu sein macht keinen Spaß, deshalb greifen immer mehr Menschen zu elektrisch erwärmten Kleidungsstücken. Hier haben wir einige Alternativen bzw. Ergänzungen zur Heizweste für dich aufgelistet.

  • Beheizte Handschuhe und Socken sind besonders beliebt. Der elektrisch erwärmte Extremitäten-Schutz wird ebenfalls mit wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Bis zu 200 Euro kann man für ein ordentliches Paar beheizbare Socken ausgeben.
  • Einlegesohlen sind ebenfalls sehr populär – und nicht gerade billig. Bequeme Schuheinlagen mit starker Akkuleistung können bis zu 150 € kosten. Insbesondere auf Skipisten kommen sie gut zum Einsatz. Manche Skischuhe und Winterstiefel haben mittlerweile sogar eingebaute Heizelemente.
  • Beheizbare Bandagen lindern Schmerzen an gezielten Körperstellen, die unter anderem durch Sportverletzungen, Entzündungen, Rheuma oder Arthose entstehen können. Der Preis einer Bandage liegt zwischen 70 und 170 € je nach Größe und Mitlieferung eines Akkus.
  • Jacken stellen die größte Auswahl an beheizbaren Kleidungsstücken da. Ähnlich als bei den Westen, unterscheiden sie sich unter anderem im Material, in der Qualität und dementsprechend im Preis. Auch Heizwesten mit abnehmbaren Ärmeln gibt es – dabei hat man zwei Kleidungsstücke in einem.
  • Auch beheizbare Mützen, Ohrenwärmer und lange Unterwäsche gibt es mittlerweile…

Galileo präsentiert im folgenden Video eine beheizbare Jacke und testet ihre Kältetauglichkeit:

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du beheizbare Westen vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen beheizbaren Westen entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Heizwesten miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Der Zweck

Bevor du dir eine neue beheizbare Weste anlegst, sollst du dir zunächst überlegen wie oft und wozu du die Weste tragen wirst. Genaue Fragen, die du dir vor dem Kauf stellen sollst, sind:

  • Werde ich die Weste täglich oder nur bei Gelegenheit gebrauchen?
  • Wie lange bleibe ich durchschnittlich im Freien, d.h. wie lange soll der Akku idealerweise halten?
  • Werde ich mich draußen viel bewegen oder eher bewegungsarme Aktivitäten durchführen?
  • Brauche ich ein robustes Material, beispielsweise für die Arbeit, oder darf das Material dünner sein?
  • Wie sind die Witterungsverhältnisse in meiner Gegend, d.h. muss die Weste wetterfest sein oder werde ich sie unter einer Jacke tragen?
  • Welche “Problemzonen” habe ich, d.h. welche Körperstellen sind bei mir besonders kälteempfindlich und sollen unbedingt beheizt werden?
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Ob für Hobby, Sport oder Arbeit, beheizbare Westen sind vielseitig einsetzbar. Sie kann man entweder unter der Kleidung oder als Jackenersatz tragen.
(Bildquelle: unsplash.com / Ben Blennerhasset)

Das Material

Das Material deiner beheizbaren Weste ist ein entscheidendes Kaufkriterium, das hauptsächlich von der ausgeführten Tätigkeit abhängt. In der Regel gibt es drei Hauptmaterialien aus denen Heizwesten bestehen: Fleece, Softshell oder Nylon. Diese Tabelle gibt dir einen Überblick über die Materialien, ihre Vor- und Nachteile und mögliche Einsatzzwecke:

Material Vorteile Nachteile Einsatzzwecke
Fleece Leicht, weich und atmungsaktiv nicht wind- oder wasserdicht Bewegungsarme Hobbys
Softshell widerstandsfähige Außenschicht, wärmeisolierende Innenschicht wasserabweisend, aber nicht wasserdicht Aktivsport
Robustes Material wie Nylon reißfest und gleichzeitig atmungsaktiv meistens teuerer Arbeit im Freien/ klettern/ bergsteigen

Als Isolationsschicht ist eine beheizbare Weste aus Fleece zu empfehlen. Fleece ist der englische Begriff für einen Velourstoff, der meistens aus Polyester besteht. Es wird oft für die Herstellung von Funktionskleidung verwendet, denn es ist leicht, isoliert die Wärme des Körpers und lässt gleichzeitig Feuchtigkeit durch. Wenn man sich beim Sport im Freien bewegt, fängt man an zu schwitzen.

Wird der Schweiß von der Kleidung gefangen, kühlt der Körper aus. Dies bedeutet Stress für den Körper, schränkt die Bewegung ein und führt möglicherweise zu einer Erkältung. Fleece schützt also vor dem Auskühlen, ist widerstandsfähig, knitterfrei und weich. Da der Stoff jedoch nicht wind- oder wasserdicht ist, sollst du bei schlechtem Wetter eine weitere Schicht über deine beheizte Weste tragen.

Nicht vergessen: Softshell is zwar wasserabweisend, aber oft nicht wasserdicht.

Eine beheizte Weste aus Softshell bietet mehr Schutz vor Wind und Nässe als nur eine Fleece-Weste. Sie besteht meistens aus 2- oder 3-lagige Membranschichten wobei die Außenschicht aus einem widerstandsfähigen und atmungsaktiven Obermaterial und die Innenschicht aus einem wärmeisolierenden Material wie Fleece besteht.

Für schweißtreibende Aktivität wie Skifahren oder Fahrradfahren ist eine Softshell-Weste ideal. Eine Sache sollst du jedoch dabei beachten: Softshell ist bei leichtem Schnellfall oder Niederschlag wasserabweisend, ist aber meistens nicht wasserdicht und somit für starke Schnee- oder Regenfälle ungeeignet.

Sowohl Fleece als auch Softshell bestehen oft aus Kunstfasern wie Polyester, Polyamid oder Nylon, eine Art Polyamid. Diese synthetischen Materialien werden in der Regel für alle beheizbare Westen verwendet. Am widerstandsfähigsten der dreien ist Nylon. Der Stoff ist reißfest und gleichzeitig atmungsaktiv. Bei Hobbys wie Klettern oder Bergsteigen kann eine beheizbare Weste aus Nylon sehr praktisch sein. Der Preis ist jedoch bei diesem robusten Material meistens dementsprechend höher.

Unabhängig davon was für ein Westenmaterial du dir aussuchst, ist es empfehlenswert ist eine Basisschicht aus Polyester oder Polyamid zu tragen, die eng an der Haut liegt, da diese bei einer körperlichen Tätigkeit Schweiß nur wenig absorbiert. Baumwolle hingegen ist nicht atmungsaktiv und speichert stattdessen die Flüssigkeiten vom Körper ein, welches zum Abkühlen führt.

Die Heizzonen und -stufen

Beheizbare Westen werden mit Hilfe von Karbon-Heizpads oder -Fasern, die im Material integriert sind, beheizt. Je nach Modell, gibt es bis zu fünf Heizzonen, die sich am Rücken, am Nacken, an den Schultern, an den Nieren und/oder an der Brust befinden.

Sie beheizen die Körperzonen, die am kälteempfindlichsten sind und deren Auskühlung am häufigsten zu Verspannungen oder Krankheiten führen kann. Heizpads findet man bei einigen Modellen auch in den Seitentaschen, um die Hände zu erwärmen.

Die Heizelemente werden dank eines Akkus, den du vor dem Tragen deiner beheizten Weste aufladen muss, mit Strom versorgt. Sie heizen sich in der Regel innerhalb von Sekunden auf. Die Wärmeintensität kannst du per Knopfdruck oder per Smartphone-App regulieren. Je nach Hersteller und Bauart gibt es bis zu fünf Heizstufen, die bei 100% Heizleistung circa 50 Grad erreichen können.

Um eine ordentliche Weste zu erkennen, soll man beim Kauf darauf achten, dass die Heizpads gut im Material integriert sind damit sie nicht spürbar sind. Sie sollten gleichmäßig und angenehm wärmen und die Wärme soll stufenweise oder -los reguliert werden können damit die Temperatur deinen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Die verschiedenen Heizstufen ermöglichen das Tragen der elektrisch beheizten Weste bei wechselnden Jahreszeiten und sparen dir das nervige “An- und Ausziehen” beim rein- und rausgehen oder bei schwankenden Temperaturen.

Der Akku und das Aufladegerät

Ein leichter Lithium-Ionen-Akku versorgt deine beheizbare Weste mit Strom. Der Akku soll vor dem Tragen der Weste mit Hilfe eines Aufladegeräts aufgeladen werden.

Der Akku und das Ladegerät sind nicht immer im Lieferumfang enthalten, aber die Heizpads können auch mit einer eigenen Powerbank aufgeladen werden.

Einige mitgelieferten Akkus haben zwei USB-Ports, die dir ermöglichen neben deiner Weste ein Handy, Tablet oder MP3-Spieler gleichzeitig aufzuladen. Dabei solltest du beachten, dass das simultane Aufladen von anderen Geräten zu einer verkürzten Akkulaufzeit führt. Auch extreme Außentemperaturen können den Akkudauer beeinflussen.

Einen guten Akku erkennt man daran, dass:

  • er circa zwei Stunden zum Aufladen braucht
  • auf höchster Heizstufe mindestens drei Stunden hält
  • ein passendes Ladegerät mitgeliefert wird

Ein ordentlicher Akku hält bei regelmäßigem Gebrauch zwischen drei und fünf Jahren – das Äquivalent von durchschnittlich 500 Ladevorgängen – wobei die Leistung nach circa zwei bis drei Jahren in der Regel nachlässt.

Der Akku darf nicht nass werden.

Um die Lebensdauer des Akkus so lang wie möglich zu halten, reguliere die Wärmeintensität deiner beheizten Weste langsam hoch und achte darauf, dass er nicht nass wird. Beim Nichtgebrauch des Akkus, beispielsweise im Sommer, lasse ihn nicht komplett entladen, sondern lade ihn alle paar Monate bis zur Hälfte auf und lagere ihn bei Zimmertemperatur.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema beheizbare Westen

Wie pflege ich meine beheizbare Weste?

Einige beheizte Westen können bei 30 Grad gewaschen werden. Wichtig dabei ist den Akku vor dem Waschen zu entfernen und keinen Schleudergang zu nutzen. Nicht alle Modelle dürfen jedoch in die Waschmaschine – vor dem Waschen solltest du deshalb unbedingt die Herstellerinfos lesen. Als Alternative kannst du die beheizte Weste auslüften und leichte Verschmutzungen mit einem Lappen oder einer Bürste entfernen.

Es ist empfehlenswert deine elektrisch beheizte Weste vor Gebrauch und in regelmäßigen Abständen zu imprägnieren – außer bei einer Fleece-Weste – damit sie wasserabweisend bleibt.

Ist eine beheizbare Weste wirklich warm?

Je nach Modell kann eine beheizbare Weste auf höchster Heizstufe circa 50 Grad erreichen. Eine dieser Westen wurde auf taff von einer Studentin getestet und sehr positiv bezüglich ihrer Kältetauglichkeit bewertet:

Ist eine beheizbare Weste wirklich sicher?

Wichtiger Hinweis: Wer einen Herzschrittmacher trägt, unter Durchblutungsstörungen leidet und Kinder unter 8 Jahren sollten keine beheizbare Weste tragen!

Dank der niedrigen Spannung der Heizweste sind starke Stromschläge ausgeschlossen. Trotzdem gibt es einiges, dass du tun kannst, um deine Sicherheit zu gewährleisten:

  • überprüfe die Heizpads, der Akku und das Ladegerät regelmäßig auf Defekte
  • achte darauf, dass kein Wasser auf den Akku kommt
  • lasse die Weste nach dem Ausziehen abkühlen
  • falls der Akku zu heiß wird, ziehe die Weste aus

Einige Modelle verfügen über einen Sensor, der die Innentemperatur der Weste reguliert und dabei Überhitzung vermeidet. Trotzdem darf die Weste nicht auf der bloßen Haut getragen werden, sondern über Funktionswäsche.

Auch für Kinder ab 8 Jahren sind beheizbare Westen gut geeignet.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.sueddeutsche.de/leben/tourismus-warme-fuesse-auf-der-piste-mit-beheizter-skiausruestung-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181128-99-02365

[2] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.thermoweste-wohlige-waerme-fuer-den-koerper.28c402b1-a23e-41a8-a885-0b0894fb8176.html

[3] https://www.mopo.de/hamburg/verbraucherzentrale-warnt-darum-ist-beheizbare-kleidung-gefaehrlich–31955648

Bildquelle: Rawpixel/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Daniel stand schon mit vier auf der Piste und hat seinen ersten Ski-Kurs absolviert. Seitdem hat ihn die Leidenschaft für Wintersport gepackt. Er ist mittlerweile selbst Skilehrer und Touren-Guide für Ski-Touren.