Willkommen bei unserem großen Backpackerrucksack Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Backpackerrucksäcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Backpackerrucksack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Backpackerrucksack kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Backpackerrucksack ist der perfekte Reisebegleiter für Backpacker, die die Welt bereisen wollen. Du kannst sowohl deinen Schlafsack, als auch Kleidung und Matten ohne Probleme verstauen.
  • Es gibt zwei verschiedene Arten von Backpackerrucksäcken. Dazu gehört der Trekkingrucksack und der Kofferrucksack. Jede Art hat seine individuellen Vor- und Nachteile.
  • Beim Kauf solltest du neben dem Volumen und dem Pack- und Körpergewicht auch auf die Rückenlänge, das Tragesystem und die Aussteifung achten.

Backpackerrucksack Test: Das Ranking

Platz 1: Highlander Discovery 45 Rucksack

Platz 2: Outdoorer „Trek Bag 70“ Trekkingrucksack

Platz 3: Outdoorer Work & Traveller 75+10, 85l Volumen

Platz 4: High Peak Rucksack Sirius, schwarz/grau, 80 Liter


High Peak Rucksack Sirius, schwarz/grau, 80 Liter

  • verstellbares Rückensystem
  • große Fronttasche mit Organizer
  • gepolsterter Hüftgurt mit RV Tasche
  • inklusive Regenschutz
  • abnehmbarer Brustgurt

Platz 5: Mountaintop 65+5L Trekkingrucksack

Platz 6: Lowe Alpine Erwachsene Axiom 7 Cerro Torre

Platz 7: Jack Wolfskin Unisex Trekkingrucksack Highland Trail XT 50

Platz 8: Tatonka Damen Rucksack Isis 50 Liter

Platz 9: 60L Multifunktionsrucksack wasserdicht

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Backpackerrucksack kaufst

Wann lohnt es sich einen Backpackerrucksack anzuschaffen?

Macht es dir Spaß, ferne Länder und fremde Kulturen selbständig zu erkunden? Reist du gern je nachdem, wie es dir beliebt? Bist du bereit, auf den Luxus eines Pauschalurlaubs zu verzichten und planst eine individuelle Rundreise mit vielen Stopps, dann empfiehlt es sich, dir einen Backpackerrucksack anzuschaffen

Vor allem in fernen Ländern ist die Asphaltierung oft sehr schlecht und mit einem Rollkoffer zu reisen bedeutet oft mühsames abschleppen. Vor allem wenn du kleinere Boote, beispielsweise zwischen Inseln, als Transportmittel einplanst. Mit einem Rucksack hast du nicht nur die Hände frei sondern bist generell viel uneingeschränkter in der Fortbewegung als mit einem Koffer.

Zudem musst du auch bereit sein, weniger Gepäck einzuplanen, denn je weniger Ballast du mit dir herum trägst, desto leichter gestaltet sich natürlich die Reise für dich. Hast du diese Art von Reisen dann einmal für dich entdeckt, wird dein Backpackerrucksack sicher noch öfter zum Einsatz kommen.

Wenn all diese Punkte kein Problem für dich darstellen, dann ist ein Backpackerrucksack die richtige Entscheidung für dich.

Backpackerrucksack zum Wandern

Um deine Reise unvergesslich zu machen, ist ein guter Backpackerrucksack unerlässlich. Er ist viel praktischer als ein Rollkoffer, da er auf dem Rücken getragen wird. In einen Backpack passt je nach Füllvermögen dein Reisegepäck wie etwa deine Anziehsachen. Isomatten, Schlafsäcke und Ersatzschuhe können problemlos außen an den Backpackerrucksack geschnallt werden. (Bildquelle: slf68 / pixababy.com)

Wo kann man Backpackerrucksäcke kaufen?

Ob du deinen Backpackerrucksack lieber im Einzelhandel oder über einen Online-Shop kaufst, liegt natürlich an deiner persönlichen Präferenz. Wenn du hier unentschlossen sein solltest, dann erkundige dich doch bei Freunden, die vielleicht schon einmal eine Backpack-Reise gemacht haben.

Sie haben bestimmt gute Tipps, auf welche Kriterien du achten solltest und haben unter Umständen schon Erfahrungen mit gewissen Modellen gemacht.

Spezialisierte Outdoor-Läden beraten dich dahingegen ebenso allumfassend und du kannst den Rucksack vor Ort ausprobieren. Solltest du die Bestellung über einen Online-Shop präferieren, so kannst du schnell einen Überblick über die verschiedenen Modelle und Preisspannen bekommen.

Meist erhältst du den Rucksack in den Online-Shops geringfügig günstiger und du hast aufgrund des Rückgaberechts die Möglichkeit, ihn daheim mit entsprechendem Gewicht auszuprobieren.

Unsere Nachforschung nach Anbietern und Herstellern hat folgendes Ergebnis geliefert:

  • Amazon
  • SportScheck
  • Ebay
  • Decathlon Shop
  • Deuter
  • Quechua
  • Tatonka
  • Globetrotter
  • CAMPZ

Was kosten Backpackerrucksäcke?

Gute Deals kannst du machen, wenn du dir ein Auslaufmodell kaufst. Wenn die Hersteller im Frühjahr die neuen Modelle auf den Markt einführen, dann werden die älteren Produkte oft reduziert, können aber in Punkto Qualität mit neuen Modellen genauso mithalten.

Wenn du dir einen qualitativ hochwertigen Backpacking-Rucksack anschaffen möchtest, musst du mit einem Betrag von ca. 100 Euro rechnen. Natürlich gibt es manchmal günstige Angebote, jedoch ist die Qualität dieser Rucksäcke dann oft etwas minderwertiger. Natürlich kannst du dadurch ab und zu auch Glück haben und ein Schnäppchen ergattern.

Plane jedoch generell 100 bis 150 Euro ein. Nach oben sind preislich keine Grenzen gesetzt, vor allem bei Markennamen. Ob du Wert auf eine Marke legst, liegt in deinem Ermessen. Allerdings könntest du dein gespartes Geld sicher an anderer Stelle deiner Backpacking-Reise gut gebrauchen.

Welche Größen gibt es?

Die Größe eines Backpacking-Rucksacks wird in Litern angegeben, womit das Fassungsvermögen gemeint ist. Generell gilt aber: Entscheide dich im Zweifelsfall für die kleinere Größe, um deinen Tragekomfort nicht durch zu viel Gewicht zu beeinträchtigen. Behalte im Hinterkopf, dass du in der Regel stets vor Ort etwas kaufen kannst, sollte dir etwas fehlen. Es gibt folgende Größen:

25 bis 30 Liter: Hier handelt es sich um die kleinsten Modelle. Diese sind vor allem für Tagesausflüge geeignet und weniger für eine ganze Backpacking-Reise. Es macht jedoch Sinn, wenn du ein derartiges Modell zusätzlich mitnimmst, damit du es auf der Reise als Handgepäck und unterwegs für Tagesausflüge, den Strand oder Besichtigungen nutzen kannst.

30 bis 50 Liter: Diese Rücksäcke eignen sich besonders für Wander- und Trekkingtouren. Wenn du sehr minimalistisch bist, könnte diese Variante bereits für dich als Backpackerrucksack in Frage kommen.

50 bis 70 Liter: Hier kommen wir in einen Bereich, ab dem die klassischen Backpackingrucksäcke beginnen. Wenn du keine spezielle Trekkingausrüstung oder sonstiges sperriges Gepäck einpacken musst, solltest du mit dieser Größe sehr gut auskommen.

Größer als 70 Liter: Für besonders lange Auslandsaufenthalte eignen sich Rucksäcke mit einem Fassungsvermögen von über 70 Litern.

Wie schwer darf mein Backpacking-Rucksack sein?

Wie auch bei der Lebensreise reist es sich bei einer Backpacking-Reise besser mit leichtem Gepäck. Wenig Ballast tut nicht nur dem Körper sondern auch dem Geist gut: Deswegen gilt beim Packen: Je weniger du dir auflädtst, desto entspannter lässt er sich tragen.

Bezüglich der Ergonomie sind Backpacking-Experten der Ansicht, dass die Obergrenze, die man auf seinem Rücken trägt, 20-25% des eigenen Körpergewichts sein sollte. Hinsichtlich des maximal zugelassenen Gewichts bei Flügen musst du dich hingegen direkt bei der jeweiligen Fluggesellschaft erkundigen, da hier die Bestimmungen von Airline zu Airline stark variieren.

Backpackerrucksack blau

Die Größe eines Backpacking-Rucksacks wird in Litern angegeben, womit das Fassungsvermögen gemeint ist.

Wie packe ich den Backpackerrucksack effektiv und am besten?

Hier gibt es ein paar Anhaltspunkte zu beachten: Schwere Gegenstände sollten dicht am Rücken und oben im Bereich der Schultern verstaut werden. Bringe direkt am Rücken keine harten und kantigen Teile unter.

Kleidung, die ja oft leichter ist als das restliche Gepäck, packst du am besten mittig und weiter außen ein. Das separate Bodenfach ist für den Schlafsack vorgesehen. In die Deckeltasche packst du Notausrüstung oder Dinge, auf die du schnell Zugriff haben möchtest wie etwa Regenschutz.

Entscheidung: Welche Arten von Backpackerrucksäcken gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Deine Entscheidung ist gefallen: Ein Backpackingrucksack soll dein nächster Reisebegleiter werden! Doch welche Arten davon gibt es überhaupt? Welches Modell passt am besten zu dir und deinen Anforderungen?

Nachstehend wollen wir dir bei deiner Entscheidung helfen und dir die unterschiedlichen Backpackerrucksäcke vorstellen:

Prinzipiell kann man folgende Typen von Backpackerrucksäcken differenzieren:

  • Trekkingrucksack
  • Kofferrucksack

Worauf legst du persönlich besonderen Wert? Welche Eigenschaften sind dir wichtig? Schauen wir uns die Unterscheide also einmal genauer an:

Wie ist ein Trekkingrucksack aufgebaut und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die meisten Leute denken bei dem Wort „Backpackerrucksack“ wahrscheinlich zuerst an den klassischen Trekkingrucksack. Bei diesen Modellen handelt es sich um die Outdoor-Rucksäcke mit einem großen Volumen. Sie sehen in der Regel groß, schlank und ergonomisch aus.

Durch die Ergonomie sind sie gerade für längere Strecken zu Fuß besonders gut geeignet. Sie können mittelschwere bis schwere Traglasten ziemlich einfach über längere Wege standhalten und sogar Gepäck wie kleine Zelte, Schlafsäcke und ausreichend Verpflegung findet darin Platz.

Vorteile

  • Sehr ergonomisch
  • Viel Volumen

Nachteile

  • Langes Wühlen, um an alles zu gelangen
  • Gewicht sollte möglichst gering gehalten werden

Die klassische Kategorie der Trekkingrucksäcke befindet sich in einem Bereich von ca. 65 bis 110 Liter, denn wenn du unabhängig reisen möchtest, dann benötigst du diese Größe. So solltest du aber auch immer alles unterbekommen, was du mitnehmen möchtest.

Es empfiehlt sich bei Backpackerrucksächen stets genau abzuwägen, was du wirklich benötigst und was nicht. Diese Entscheidung bezieht sich nicht nur auf das Volumen sondern vor allem auf das Gewicht.

Wenn du also unterwegs längere Wanderstecken einplanen solltest, dann benötigst du einen Rucksack mit einem hochwertigen Tragesystem und solltest dich für den Trekkingrucksack entscheiden.

Wie ist ein Kofferrucksack aufgebaut und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Im Gegensatz zu den Trekkingrucksäcken sind Kofferrucksäcke nicht für längere Strecken zu Fuß ausgelegt. Wenn das Backpacking an sich eine ganz neue Welt für dich ist und du noch unentschlossen bist, ob dir diese Art zu reisen auch wirklich zusagt, dann ist der Kofferrucksack eine gute Wahl für dich.

Er ist eine gute Alternative zum klassischen Trekkingrucksack: Das Modell vereinbart Backpack und Koffer, was sehr praktisch ist, da du den Kofferrucksack durch das Tragesystem ganz einfach auf deinen Rücken schnallen kannst, aber ihn gleichzeitig auch wie einen Koffer öffnen und schließen kannst.

Vorteile

  • Tragesystem wie ein Rucksack
  • Leichtes packen und entpacken
  • Oft kleiner Tagesrucksack integriert

Nachteile

  • Wenig Extras
  • Weniger Gurte und Riemen zur Befestigung von Trekkingzubehör
  • Nicht für längere Trekkingtouren geeignet.

Das hat den Vorteil, dass du den Kofferrucksack komplett aufklappen kannst und so schneller an deine Sachen gelangst, als wenn du im Rucksack bis ganz nach unten wühlen musst.
Soll der Kofferrucksack die Funktion eines Backpacks haben, so lassen sich die Tragegurte ganz einfach in einem dafür vorgesehenen Fach verstauen.

Bei vielen Kofferrucksäcken ist ein abnehmbarer, kleinerer Rucksack integriert, den du beispielsweise für Tagesausflüge verwenden kannst, was auch sehr praktisch ist.
Planst du hingegen längere Wanderpfade, dann sollte sich deine Entscheidung zum klassischen Trekkingrucksack wenden, da die Kofferrucksäcke dafür nicht ausgelegt sind.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Backpackerrucksäcke vergleichen und bewerten

Du hast dich entschieden: Du willst dich in ein Backpacking- oder Weltreise-Abenteuer stürzen und bist voller Vorfreude auf all die Traumstrände, interessanten Orte und neue Kulturen und Menschen, die du kennenlernen wirst.

Nun ist es wichtig zu wissen, anhand von welchen Kriterien du jene bewerten und vergleichen kannst. Hier spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, die wir dir im Folgenden vorstellen möchten.

Zu den Merkmalen, die beim Kauf von Wichtigkeit sein sollten, zählen:

  • Volumen
  • Pack- und Körpergewicht
  • Rückenlage
  • Geschlecht
  • Ausstattung
  • Tragesystem
  • Aussteifung

Volumen

Das Volumen wird in Litern angegeben. So hast du eine Größenordnung für das Fassungsvermögen. Der typische Backpacker Rucksack beginnt ab ca. 50 Litern, je nach Art deiner Reise kann aber auch ein Rucksack mit weniger Volumina für dich in Frage kommen.

Es versteht sich von selbst, dass je kleiner dein Rucksack ist, desto leichter er ist und desto einfacher du das Gewicht auf deinen Schultern tragen kannst. Vor allem auf langen Reisen gibt es natürlich Gegenstände, die du einfach dabei haben musst, weshalb dir ein kleiner Rucksack wenig nutzen wird.

Erfahrene Backpacker sehen 40 Liter als die „Untergrenze“ an . Viel kleiner sollte dein Backpackerrucksack also nicht sein, sonst kann es zu einem Platzproblem im Rucksack kommen.

Generell hängt das Volumen von drei Kriterien ab:

Reiseziel und Wetter

Warme Kleidung für kalte Wintertage nimmt mehr Platz ein als Sommerkleidung. Das Volumen deines Rucksacks hängt also sehr davon ab, wo die Reise hin geht und wie das Klima vor Ort ist.

Geschlecht

Männer können prinzipiell etwas mehr Gewicht tragen als Frauen. Für Männer werden etwa 65 bis 80 Liter empfohlen während für Frauen einen Richtwert zwischen 50 und 65 Litern gilt.

Unterkunft

Siehst du es vor, vor allem zu campen, so musst du natürlich die entsprechende Ausrüstung einpacken. Demnach sollten sich Camper für einen Rucksack im oberen Volumen-Bereich entscheiden, damit sie Platz für Zelt, Schlafsack und Isomatte haben.

Pack- und Körpergewicht

Bei einer normalen Muskelmasse, Körperstatur, und Gesundheit sollte das Gewicht des Rucksacks nicht höher sein als 25 % deines Körpergewichts.

Daraus ergibt sich für männliche Backpacker im Durchschnitt ein Wert von maximal rund 16 Kilo, für Frauen gilt ein Höchstgewicht von bis zu 12 Kilo. Idealerweise sollte sich das Gewicht des Rucksacks wie folgt verteilen:

  • 25 bis 35 Prozent des Gewichts lastet auf den Schultern
  • 65 bis 75 Prozent des Gewichts lastet auf der Hüfte.

Denke zudem daran, dass auch Wasserflaschen, Proviant und dein Daypack mit in das Gewicht einzurechnen sind. Oft wird das Gepäck während der Reise aufgrund von gekauften Souvenirs auch noch einmal größer. Checke daher in jedem Flughafen vor Abflug noch einmal das Gewicht auf einer Gepäckwaage.

Backpackerrucksack blau

Das bevorzugte Gewicht bezieht sich auf die Statur der Person.

Rückenlänge

Backpackerrucksäcke werden in verschiedenen Rückenlängen angeboten und bei den meisten Modellen kannst du die Rückenlänge sogar individuell anpassen. So kannst du sicher stellen, dass der Rucksack optimal auf dich abgestimmt ist.

Es empfiehlt sich daher, vor dem Kauf unbedingt deine Rückenlänge zu messen . Die Rückenlänge ist der Abstand zwischen der Oberkante des Schulterblatts und der Oberkante des Beckenknochens. Es lassen sich Rückenlängen in drei Kategorien einteilen:

  • kurz: 40-49 cm
  • mittel: 50-57 cm
  • lang: 58-69 cm

Geschlecht

Das Geschlecht des Backpackers ist vor allem dann relevant, wenn es darum geht, wie groß der Rucksack sein soll. Die meisten Rucksäcke sind zwar unisex (das hießt, sie können von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden), aber es gibt aber auch Modelle, die extra für Damen hergestellt sind.

Das besondere an den frauenspezifischen Backpacks ist, dass sie ein spezielles Tragesystem haben, welches auf die weibliche Anatomie abgestimmt ist. Dabei sind die Rückenlängen oft kürzer und die Tragegurte sind schmaler und stärker geschwungen.

Ausstattung

Die meisten Outdoor-Rucksäcke werden aus wasserabweisendem Material hergestellt und halten leichtem Regen stand. Jedoch bedeutet wasserabweisend nicht gleich wasserdicht! Achte deshalb beim Kauf unbedingt darauf, ob der Rucksack eine Regenschutzhülle enthält.

Wenn nicht, kannst du eine solche Hülle auch als Zubehör dazu kaufen, wobei du dann sicher stellen musst, dass du die richtige Größe wählst. Sehr praktisch ist diese Hülle zudem für alle Strecken unterwegs. Denn sie bedeckt den Backpack vollständig, sodass niemand Reißverschlüsse oder Fächer öffnen kann. Das kann dir ein gutes Sicherheitsgefühl geben.

Trekkingrucksäcke sind in drei Bereiche unterteilt: Ein Zwischenboden trennt ein oberes Haupt- und ein Bodenfach. Bei den meisten Modellen kannst du den Zwischenboden öffnen. Außerdem gibt es noch ein Deckelfach, welches oft in mehrere Reißverschlussfächer unterteilt ist.

Die meisten Trekkingrucksäcke haben zudem seitliche und frontale Reißverschlussöffnungen, die den Zugang zum Gepäck erleichtern. Außen sind zahlreiche Fächer und Schlaufen am Rucksack befestigt. Diese eignen sich besonders gut, um zum Beispiel Schuhe oder Wasserflaschen zu verstauen.

Kofferrucksäcke verfügen meist über ein unterteiltes Hauptfach, das sich einen oberen und unteren Bereich unterteilt. Beide Fächer sind von außen über einen Reißverschluss zugänglich. Ansonsten kannst du Kofferrucksäcke weit aufklappen, gut sichten und schnell packen und entladen.

Manche Modelle bieten sogar einen Erweiterungs-Reißverschluss, der zusätzliches Volumen schafft. Oft werden Daypacks, also kleine Tagesrucksäcke, mitgeliefert, die weiteren Stauraum bieten und die du als praktischer Wanderrucksack oder als Handgepäck nutzen kannst.

Kofferrucksäcke haben jedoch kaum Schlaufen und Gurte, was es leichter macht, sie in öffentlichen Transportmitteln zu befördern, jedoch somit nicht den zusätzlichen Stauraum des Trekkingrucksacks haben.

Tragesystem

Das Tragesystem ist das entscheidendste Kriterium eines Backpackerrucksacks. Es sorgt dafür, dass die Last des Rucksacks verteilt wird und ist für den Tragekomfort zuständig. Ein minderwertiges Tragesystem kann zu Haltungsfehlern führen und zu Rückenschmerzen führen.

Renommierte Hersteller bieten im Vergleich zu den preiswerteren Produkten innovative Tragesysteme, die dich entlasten. Da das Gewicht zu ca. 70% auf das Becken und die Hüfte verteilt wird, sind gute Hüft- und Rückenpolster ein essenzielles Kaufkriterium.

Außerdem bieten viele Hersteller verschiedene Rückenlängen an, um den individuellen, körperlichen Anforderungen des Trägers bestens gerecht zu werden. Frauen etwa haben einen kürzeren Rücken als Männer.

Wenn du großen Wert auf Stabilität und Qualität legst, dann empfiehlt sich ein Backpackerrucksack mit Aluminium-Tragesystem. Es wiegt relativ wenig, bietet sehr gute Stabilität und nimmt dir sozusagen ein Teil des Gewichts ab. Allerdings kostet ein derartiges Tragesystem auch einige Euro mehr.

Da auch ein Großteil der Last auf den Schultern liegt, sind die Schultergurte ebenso ein wichtiger Bestandteil des Tragesystems. Achte beim Kauf darauf, dass der Backpackerrucksack S-förmige Schultergurte hat, da diese Anordnung die Brustmuskulatur entlastet.

Aussteifung

Je schwerer das zu tragende Gewicht, desto wichtiger ist die Steifigkeit deines Rucksacks. Wenn ein Rucksack weniger biegsam ist, kannst du diesen leichter greifen, Gegenstände können nicht so einfach gegen deinen Rücken drücken, das Gewicht verteilt sich besser und es sorgt zudem für eine gute Rückenbelüftung bei größeren Lasten.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Backpackerrucksack

„Backpack“ kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Rucksack“. Daraus abgeleitet ist ein „Backpacker“ ein Rucksackreisender. „Backpacking“ bedeutet also nur mit einem Rucksack bepackt herumzureisen. Typsiche eigenschaften einer Backpacking-Reise sind:

  • Die Reise dauert oft länger als ein normaler Pauschal-Urlaub
  • Das Budget ist oft limitiert und soll über einen längeren Zeitpunkt ausreichen
  • Man möchte Land und Leute kennenlernen und nicht in einem All-Inclusive-Resort untergebracht sein, sondern bevorzugt Hostels und günstigere Unterkünfte
  • Die Reise ist individuell organisiert und dadurch sehr flexibel
  • Oft reisen Backpacker auch allein

Backpacking ist oft viel mehr als nur eine Reise, vielmehr eine Reisephilosophie. Es fordert dich dazu auf, deine Komfortzone zu verlassen, minimalistischer zu leben und dir dein eigenes Bild von der Welt zu machen, also deine Vorurteile abzulegen.

Mann mit Backpack

Bei Backpackreisen handelt es sich nicht um eine Reiseart, sondern um eine ganze Reisephilosophie. (Bildquelle: Free-Photos/ pixabay.com)

Das Reisen mit dem Rucksack kann eine einzigartige Erfahrung sein, begleitet von mentalen oder sogar spirituellen Erlebnissen.

Die Geschichte des Backpacking

Backpacking geht bis in das 17. Jahrhundert zurück: Meist waren es leider die Lebensumstände wie Krieg, Dürre oder Hunger, die die Menschen dazu veranlassten, zum Backpacker zu werden.

Vor etwa 300 Jahren wandelte sich der Begriff aber dann zu etwas Positivem: Die Leute begannen, nicht nur zu Überlebenszwecken zu reisen, sondern junge Europäer machten sich auf, ihre Nachbarländer zu erkunden. Daraufhin wurden die Wege der Backpacker immer länger: In den 70-er Jahren brachen tausende Hippies auf, um sich selbst in Indien zu finden.

Heutzutage ist es leichter denn je geworden, unabhängig zu reisen. Nicht zuletzt durch das Internet, wo man vom Austausch mit Gleichgesinnten, Reisepartnersuche und das spontane Buchen von Hostels oder Flügen alles finden kann. Nichtsdestotrotz bleibt Backpacking immer noch ein Abenteuer!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.pz-news.de/service_artikel,-Backpacking-Mit-dem-Rucksack-auf-in-die-weite-Welt-_arid,1177089.html


[2] http://www.badische-zeitung.de/erklaers-mir/erklaer-s-mir-was-ist-ein-backpacker–13007866.html


[3] http://www.spiegel.de/reise/fernweh/tricks-der-leichtgepaeck-gurus-wie-reiseprofis-ihren-rucksack-packen-a-788939.html


[4] http://www.spiegel.de/reise/aktuell/sicher-unterwegs-als-backpacker-tipps-fuer-die-reise-a-893602.html

Bildquelle: pixabay.de / Ma5tt

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