Willkommen bei unserem großen Aufblasbares Zelt Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten aufblasbaren Zelte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste aufblasbare Zelt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein aufblasbares Zelt kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Für ein aufblasbares Zelt brauchst du keine Stangen mitschleppen, die schwer und schwierig aufzubauen sein können.
  • Ein aufblasbares Zelt ist seht schnell aufgebaut. Zusätzlich Zeit sparen kannst du, wenn du es nicht mit dem Mund aufbläst, sondern eine Luftpumpe hast.
  • Gute Modelle von aufblasbaren Zelten gibt es schon ab rund 150 bis 200 Euro. Stabilität und Langlebigkeit steigen im Normalfall mit dem Preis.

Aufblasbares Zelt Test: Das Ranking

Platz 1: RISHENG 864 Windundurchlässiges transparentes aufblasbares Zelt

Platz 2: WENBIAOXUE aufblasbares transparentes Zelt

Platz 3: RISHENG 833 Windundurchlässiges transparentes aufblasbares Zelt

Platz 4: Tucuman Aventura aufblasbares Zelt mit 4 Beinen

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein aufblasbares Zelt kaufst

Was ist ein aufblasbares Camping-Zelt und wie funktioniert es?

Ein aufblasbares Camping-Zelt ist an sich ein ganz normales Zelt, nur wird es statt durch ein Gestänge durch Luftschläuche getragen. Die Luftschläuche ersetzen 1:1 das herkömmliche Gestänge. Wie bei einer Luftmatratze können diese Luftschächte mit ganz normalen Luftpumpen und Luftkompressoren aufgeblasen werden.

Innerhalb kürzester Zeit ist das Zelt so aufzubauen. Sie sind so sehr leicht und bieten eine Menge Vorteile gegenüber Zelten mit Gestänge. Aufblasbare Zelte sind momentan der neueste Trend in der Campingwelt und steht neben den „Pop-up“-Zelten der letzten Jahre für modernes Zelten. Mittlerweile spielen sie auch von den Verkaufszahlen her in einer Liga und haben sich so zu einem der beliebtesten Zelttypen entwickelt.

Es gibt einige herkömmliche Zelttypen, die es auch als aufblasbare, gestängelose Version gibt. Unter anderem die beliebten Wohn- und Tunnelzelte stellen auch bei den aufblasbaren Zelten die meiste Produktauswahl.

Camper stellen Zelt im Wald auf

Mit einem aufblasbaren Zelt sparst du dir – wenn du den Ablauf gut übst – eine Menge Zeit beim Aufbau an Ort und Stelle. (Foto: rawpixel.com / pexels.com)

Welche Eigenschaften machen ein aufblasbares Zelt aus?

Ein aufblasbares Zelt ist zu aller erst sehr schnell aufzubauen. Hinzu kommt ein sehr geringes Gewicht, da das schwere Gestänge wegfällt. Die Stabilität des Zeltes wird durch ein Air System in Luftkammern erreicht und so nur durch Luft und die Abspannung mit Heringen erreicht.

Aufblasbare Zelte stellen keinen eigenen Zelttyp dar, sie bieten allerdings bei jeddem Modell markante Unterschiede zu den früheren Zelten. Statt Muskelkraft, Geschick und Ausdauer benötigst du nur eine Luftpumpe oder einen Kompressor. Diese werden benötigt um die Luftschläuche bzw. Luftkammern aufzupumpen, die innen oder außen angebracht sind.

In der Regel ist das eine Sache von Sekunden, maximal wenigen Minuten, dass das Zelt steht. Wenn du einen Kompressor hast musst du sogar nur warten bis der Luftdruck der vorgegebenen Norm entspricht. Selbst wenn du keinen Kompressor besitzt, kannst du das Zelt dennoch sehr schnell und mit wenig Mühe aufbauen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Luftschläuche sich aerodynamisch an den Wind anpassen und mit ihm schwingen können, so werden die Zeltwände nicht mehr so stark belastet. Zu den weiteren, spezifischeren Eigenschaften, welche entscheidend für deine Kaufentscheidung sein werden, kommen wir noch im später bei den Kaufkriterien.

Was kostet ein aufblasbares Zelt?

Je nach Modell gibt es eine große Spanne an Preisen. Betrachtet man die Konkurrenz so sind sie ähnlich anzusiedeln, wie die Zelte mit Gestängen. Wurfzelte sind im Schnitt noch etwas billiger, was an der geringeren Stabilität liegt. Auch der Preis für ein aufblasbares Zelt ist im Vergleich zum Aufwand, der dir abgenommen wird völlig in Ordnung.

Ein relativ gutes und einigermaßen hochwertiges Modell ist schon ab 150-200 € zu haben. Wie auch beim Gewicht gilt die Faustregel, dass ein Zelt mit der Größe und der Anzahl an Schlafkabinen im Preis steigt. Die Investition in ein gutes aufblasbares Zelt rentiert sich aber auf jeden Fall, da es durch die Langlebigkeit eine langfristige Investition darstellt.

Wo kann ich aufblasbare Zelte kaufen?

Wie schon zu Beginn beschrieben, stellen die aufblasbaren Zeltmodelle zur neusten Innovation im Camping. Sie sind mittlerweile jedoch schon sehr etabliert im Verkauf. So kannst du bei allen gängigen Outdoorfachhändlern und Sportgroßhändlern aufblasbare Zelte erwerben. Es gibt auch in der Regel ein wirklich breites Angebot aus dem du wählen kannst.

  • amazon.de
  • fritz-berger.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • campingworld.co.uk
  • trigano-camping.com

Im Internet findest du aber weiterhin das größte Angebot und auch oft auch Modelle zu etwas niedrigeren Preisen. Dabei muss dir aber klar sein, dass gerade bei einem neuen Zelt die Expertise von Fachverkäufern einen etwas höheren Preis rechtfertigt.

Kann ich ein aufblasbares Zelt auch mieten?

Im Eventbereich ist die Vermietung von aufblasbaren Zelten elementare Verkaufsstrategie. Im Camping-Zeltbereich gibt es dagegen nur vereinzelt Zeltverleiher. Den klaren Hauptteil des Campinggeschäftes stellt der Verkauf dar. Es bieten vornehmlich die lokalen Einrichtungen die Möglichkeit der Leihe eigener Zelte an.

Für welches Gelände ist das aufblasbare Zelt?

Das Gelände ist mitentscheidend welchen aufblasbaren Zelttyp du wählst. Grundsätzlich bedarf es für den Zeltaufbau immer einer gewissen geraden Fläche. Je nachdem welche Art von Campingurlaub du machst, solltest du dir überlegen, welche verfügbaren Flächen vorhanden sein werden.

Zeltplätze verfügen meist über Grasflächen. Gras bietet einen optimalen Untergrund, um die Heringe stabil im Boden zu verankern und die nötige Stabilität zu erreichen. Falls du also nicht auf einem offiziellen Zeltplatz campierst, wähle einen Untergrund, der der Beschaffenheit einer Grasfläche gleich kommt.

Nicht so gut geeignet sind felsige Böden oder auch zu lockere und feuchte Böden, da das Abspannen des Zeltes nicht optimal umzusetzen sein wird. Der Boden auf dem man sein Zelt aufstellt sollte vorwiegend gerade sein. Ein schräger Untergrund birgt die Gefahr, dass vermehrt Wasser auf den Zeltunterboden fließen kann. Zudem ist eine gerade Liegefläche wesentlich gemütlicher.

Wie flexibel muss ich mit dem aufblasbaren Zelt sein?

Jeder Zelttyp hat verschiedene Komfortstufen. Auch bei den schnell und leicht aufzubauenden, aufblasbaren Zelten gilt je größer das Zelt ist, desto unflexibler ist man. Ist man also auf einer Tour und schläft nur eine oder wenige Nächte an der selben Stelle, so bietet sich eher ein kleineres Tunnelzelt an.

Hat man allerdings einen konstanten längeren Aufenthalt an einer Stelle, so bietet ein Wohnzelt schon viele Vorteile in Platz und Komfort, die auch einem Wohnmobil Konkurrenz machen. Ist man mit dem Auto, Bus oder Wohnmobil unterwegs können Vorzelte die Flexibilität erhöhen.

Entscheidung: Welche Arten von aufblasbaren Zelten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von aufblasbaren Zelten unterscheiden:

  • Tunnelzelt
  • Wohnzelt
  • Auto-/Wohnmobilzelt

Was zeichnet ein Tunnelzelt aus und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Das Tunnelzelt ist eine Zeltkonstruktion, die mehrere Kammern durch ein Ziehharmonikaprinziep verbindet und so einem Tunnel gleichkommt. Durch parallel gespannte Bögen erhält das Zelt den nötigen Halt und Stabilität. Tunnelzelte verfügen jedoch über einer sehr große Breitseite, was bei starkem Wind zu Instabilität führen kann.

Bei der Aufstellung ist es deshalb von Vorteil, wenn man weiß, woher der Wind weht und die Breitseite dementsprechend gegensätzlich aufstellt. Da die Zelte meist über mehrere Schlafkabinen verfügen, sind sie für mehrere Personen besonders geeignet.

Vorteile
  • Für mehrere Personen gut geeignet
  • Mehrere Schlafkabinen
  • Schnell aufzubauen
  • Vorzelt
Nachteile
  • Große Breitseite
  • Instabil bei viel Wind

Je größer die Zelte sind, desto länger dauert die Aufstellung. Insgesamt sind die Tunnelzelte im Vergleich jedoch recht schnell aufzubauen. Man sollte die Aufstellung vor der ersten Nutzung noch einmal üben, damit man beim Camping selbst weniger Probleme hat. Auch auf Festivals erfreuen sich die Tunnelzelte großer Beliebtheit. Ein Pluspunkt dabei ist das praktische Vorzelt, in dem man viele Dinge aufbewahren und unterstellen kann.

Was zeichnet ein Wohnzelt aus und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein Wohnzelt bietet vor allem Platz. Platz für mehrere Schlafkabinen und auch einen großen Aufenthaltsraum und genug Stauraum für alles was man beim Camping braucht. In gewisser Weise stellt es den großen Bruder vom Tunnelzelt dar und ergänzt dessen Vorteile durch einiges an extra Komfort.

Gerade für Familien und längere Aufenthalte bietet es die wohl angenehmste Art zum Campen. Es ist um einiges geräumiger als die anderen Zelte, so dass man aufrecht im Zelt laufen kann. Der Aufenthaltsraum stellt einen großzügigen Rückzugsort dar, falls das Wetter mal nicht so freundlich daherkommt. Aufgrund des stabilen Aufbaus hält es auch widrigsten Bedingungen stand.

Vorteile
  • Viel Platz
  • Auch Stauraum vorhanden
  • Komfort
  • Für Familien und lange Aufenthalte top
  • Stabiler Aufbau
Nachteile
  • Aufbau dauert lange und kann kompliziert sein
  • Braucht viel freie Fläche
  • Weniger Flexibilität
  • Teurer

Klar ist dabei jedoch, dass es viel Fläche bedarf und der Aufbau etwas komplizierter ist und länger dauert. Darunter leidet natürlich auch die Flexibilität im Urlaub. Auch preislich muss man für den Komfort tiefer in die Tasche greifen.

Was zeichnet ein Auto-/Wohnmobil-Vorzelt aus und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Bus-/Wohnmobil-Vorzelte bieten einen Vorraum zum Aufenthalt oder auch für extra Schlafkabinen. Es gibt sie vielen verschiedenen Größen und Funktionen, sodass für jeden Bedarf das richtige Zelt gewählt werden kann. Je mehr Personen unterwegs sind und je regnerischer das Wetter ist, umso mehr Platz sollte das Busvorzeit bieten.

Auch mitreisende Vierbeiner nutzen gerne einen überdachten Platz zum Entspannen. Busvorzelte können außerdem genutzt werden, um Vorräte und Campingmöbel trocken zu lagern. Durch die Anbindung hat es eine sehr stabile Front und ist auch gut geschützt vor starken Windböen.

Vorteile
  • Viel Platz
  • Diverse Größen erhältlich
  • Hält Wind gut stand
Nachteile
  • Weniger flexibel
  • Nur mit Gefährt nutzbar

Das Vorzelt ist jedoch nicht autark zu benutzen, sondern nur in Verbindung mit einem Gefährt. Dies hemmt die Flexibilität, da man nicht so einfach zwischendurch mal wohin fahren kann. Auf der anderen Seite kann man es immer dort aufbauen wo man stehen bleibt. Die Anbringung des Vorzeltes gestaltet sich oft auch als knifflig, mit genug Übung klappt dies mit der Zeit aber auch sehr gut.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du aufblasbare Zelte vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du aufblasbare Zelte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

  • Schutz vor Wasser und Wind
  • Belüftungsmöglichkeiten
  • Material
  • UV-Strahlung-Schutz
  • Aufbau und Abbau
  • Kabinenanzahl und Kabinengröße

Schutz vor Wasser und Wind

Jedes Zelt muss den äußeren Witterungen standhalten können. Die Zelt-Wassersäule spielt dabei eine besondere Rolle. Sie gibt an, wie viel Wasser das Zelt abhalten kann. Ein Zelt gilt ab einer Wassersäule von 1500 mm als wasserdicht. In der Regel erreicht im Verkauf jedes Zelt diesen Wert. Bis zu 5000 mm sind möglich, mit einem guten Mittelwert um die 3000 mm ist man in jedem Fall gut bedient.

Neben der Wassersäule des Überzeltes ist jedoch genauso wichtig, dass das Zelt gut abgespannt werden kann. Kommt der Regen windbedingt seitlich, muss das Überzelt so abgespannt sein, dass möglichst wenig Wasser auf die weniger resistenten Unterzeltwände kommt.

Den Witterungen standhalten bedeutet auch, dass es windfest sein muss. In dieser Hinsicht sollte man auf die Windrichtung achten und entsprechend das Zelt ausrichten. Meist ist die Breitseite die größte Fläche eines Zeltes, diese sollte also entgegengesetzt zur Windrichtung aufgebaut werden. Auch zur Absicherung vor Wind sollte das Zelt gut abgespannt sein.

Belüftungsmöglichkeiten

Gerade im Sommer kann es in einem Zelt sehr schnell sehr warm werden. Es muss somit ein funktionierendes Belüftungssystem geben, das frische Luft in den Zeltinnenraum lässt aber gleichzeitig keine Insekten oder Wasser durchlässt. Die Belüftung bei den Zelten ist unterschiedlich.

Es gibt Decken- und Seitenbelüftungen. Es gibt nur wenige Unterschiede bei den Belüftungsergebnissen. Am Ende ist wichtig, das die Belüftung gut ist und dennoch die Belüftungsschlitze und Belüftungsflächen dicht halten und kein Wasser eindringen kann.

Zelte auf Schipiste

Wenn du im Schnee zeltst, kann dich die zusätzliche Luft in Teilen des Zeltes zusätzlich vor der Kälte schützen. (Foto: Todd Diemer / unsplash.com)

Material

Die Zeltplane besteht bei Campingzelten vorrangig aus Polyester. Das T in den Beschreibungen steht für Threadcount und gibt die Fadendichte an. Je größer die Fadendichte, desto reißfester ist der Stoff des Außenzeltes. Gerade bei den Luftschläuchen ist ein sehr gutes und reißfestes Material elementar.

Normalerweise reicht ein Außenzelt mit 180 – 190T Polyester vollkommen aus. Als Außenhaut kann man in seltenen Fällen auch noch Baumwolle finden. Sie ist deutlich atmungsaktiver, dehnt sich jedoch bei Nässe aus und bedarf auch mehr Pflege. Manchmal wird auch noch Nylon verwendet.

Der Vorteil ist natürlich, dass der Stoff deutlich leichter ist. Allerdings dehnt sich Nylon bei Nässe aus, das Zelt muss also häufig nachgespannt werden. Wir empfehlen aus diesem Grund Zelte aus Polyester.

UV-Strahlung-Schutz

Das Material der Außenwände benötigt zudem einen guten UV-Schutz, um gerade im Sommer die Haut vor gefährlichen UV-Strahlen der Sonne zu schützen.

Aufbau und Abbau

Der Aufbau eines Zeltes kann eine lästige und langwidrige Angelegenheit sein. Eines der größten Vorteile von aufblasbaren Zelten ist die unkomplizierte und kurze Aufbauzeit. Abhängig nach der Art der Campingtour und dem herrschenden Wetter haben aufblasbare Zelte so klare Vorteile.

Es gibt allerdings auch zwischen den verschiedenen aufblasbaren Zelttypen unterschiedliche Aufbauzeiten. Grundsätzlich gilt, je größer das Zelt ist, desto länger dauert der Aufbau. Für eine flexible Nutzung ist ein einfacher Abbau genauso wichtig, die Abbauzeit wird jedoch von den Herstellern meist nicht angegeben.

In jedem Fall sollte man die Anleitung immer dabei haben, da es nicht immer selbsterklärende Vorgänge sind. Hier hilft es auch, bei einem Verkäufer explizit nachzufragen.

Kabinenanzahl und Kabinengröße

Bei den Maßen gibt es die größten Unterschiede. Bei den Campingzelten richten sich die Maße natürlich nach der Anzahl der Schlafkabinen. Wenn du ein Campingzelt kaufen möchtest, spielt das Gewicht eine wichtige Rolle.

Abhängig der Transportmöglichkeiten und der Reiseroute kann jedes eingesparte Kilo bzw. jeder eingesparte Platz entscheidend sein. Je nach Zelttyp und Größe variiert die Anzahl an Kabinen und deren Größe sehr stark.

Man muss abwägen wie viele Leute Platz brauchen und wie wichtig einem die Stehhöhe ist. Auch hat nicht jedes Zelt ein Vorzelt bzw. einen Aufenthaltsbereich und Vorraum. Abhängig von der Wetterlage muss man sich darüber Gedanken machen welcher Typ der passende ist.

Die Anzahl der Schlafkabinen ist eng verbunden mit der Anzahl der Personen. Viele normale Campingzelte verfügen nur über eine Schlafkabine. Sie können von 1 – 4 Personen genutzt werden. Einige Hersteller tricksen etwas mit den Angaben zum Platz, so dass man eher von einer Person weniger ausgehen sollte als angegeben, sonst kann es doch ziemlich eng werden.

Ein Einmannzelt sollte beispielsweise Maße von 2,6 x1,5 m vorweisen, für ein Dreimannzelt sind schon mindestens 4,3 x 2 m notwendig, um auch Gepäck und Zeltzubehör unterbringen zu können.
Bei den Familienzelten ist die Situation etwas anders. Hier gibt es sehr große Zelte, die für 8 Personen mit 4 Schlafkammern ausgestattet sind.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Aufblasbares Zelt

Seit wann gibt es das Zelt und wie entwickelte es sich?

Das Zelt gibt es schon seit der Steinzeit. Ab 40000 v. Chr. stellten Zelte die Hauptbehausung für den Menschen dar. Diese vorchristlichen Zelte waren einfache Holzkonstruktionen, die mit Blättern und Tierhäuten bedeckt wurden. Einige Rekonstruktionen gehen von bis zu 40 Tierhäuten und einem Gewicht von 230 kg aus. Ab 9600 v. Chr. Übernahmen Holzhütten die verbreitetste Form der Behausung.

In der griechischen Klassik, wie auch zu Zeiten des römischen Reichs wurden die Zelte vor allem zu Militärzwecken eingesetzt. Auch das Sanitätszelt fand in dieser Zeit seinen Anfang. Dies lässt sich nach Abbildungen auf beispielsweise Vasen nachempfinden. Überliefert ist auf diese Weise auch, dass die Perser große Festzelte benutzten.

Mit Mitte des 20. Jahrhunderts kamen dann die privaten Nutzzelte zum Camping dazu. Hier haben sich im 21. Jahrhundert eben die Gestängezelte, Wurfzelte und aufblasbaren Zelte herauskristallisiert. Als Behausung kommen die Zelte nur noch bei einigen Naturvölkern und Nomaden in Nordamerika, Afrika oder Ostasien vor.

Die neuste Sparte der Zeltnutzung stellen wohl die Event-zelte dar. Hier schreitet die technische Entwicklung auch rasant voran. Gigantische Ausmaße und spektakuläre Formen lassen das Zelt in neue Dimensionen vorstoßen.

Gerade die aufblasbaren Zelte bieten hier ungeahnte Möglichkeiten. Im Eventbereich stellen sie klar die Zukunft dar. Von gigantischen Messedömen bis zu kleinen einzelnen Promotionständen bieten sie so ganz flexible und individuelle Möglichkeiten für die Firmen.

Auch in Sachen Technikdarstellung bieten aufblasbare Zelte enorme Vorteile durch die Schaffung kleiner neuer Welten, ganz nach dem Prinzip Raum im Raum. Auch einzelne Werbeformen, wie einem Fußball oder einer Bierflasche lassen sich leicht gestalten. Im Folgenden einige faszinierende Beispiele für aufblasbare Eventzelte:

Was brauche ich alles für einen Zelturlaub oder eine Campingtour?

Damit du einen sorgenfreien und entspannten Urlaub haben kannst haben wir eine kleine Checkliste an den wichtigsten Campingutensilien für dich zusammengeafasst:

  • Zelt
  • Zeltheringe
  • Vorzelt
  • Schlafsack
  • Isomatte/Luftmatratze
  • Karpfenliege
  • Campingstuhl
  • Kissen
  • Rucksack oder Taschen
  • Werkzeug (Schraubenzieher und Hammer)
  • Fotoapparat
  • Bodenplane / Zeltunterlage (das Zelt wird dann von unten weniger nass)
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Nähzeug
  • Gaskocher mit Feuerzeug
  • Essgeschirr
  • Handtücher
  • Feldflasche
  • Kleidung für alle Wetterlagen
  • Wanderschuhe
  • Arzneimitteltasche

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.sn.at/salzburg/chronik/wie-chirurgen-im-aufblasbaren-zelt-operieren-aerzte-ohne-grenzen-zeigen-ihre-arbeit-18895732


[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Aufblasbares_Zelt

Bildnachweis: Snapwire / pexels.com

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