Aquaschuhe
Zuletzt aktualisiert: 27. Januar 2021

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Aquaschuhe schützen Füße vor Verletzungen und Keimen und bieten auch auf nassem Boden einen sicheren Stand. Vor allem für Kinder und Personen mit empfindlichen Füßen sind sie im Badeurlaub unverzichtbar. Welches Material für jeden das Richtige ist, hängt von den Einsatzgebieten ab. Dabei müssen die Schuhe nicht langweilig aussehen, sondern können dank der riesigen Farbauswahl sehr stylische Accessoires abgeben.

Mit unserem Aquaschuhe Test 2021 wollen wir dir helfen herauszufinden, was für dich die besten Aquaschuhe sind. Dafür haben wir Aquaschuhe aus Neopren, Synthetik bzw. Mesh und Plastik sowie Funktionsschuhe und Aquaschuhe mit Zehen miteinander verglichen. Wir haben dir die einzelnen Vor- und Nachteile für alle Kategorien zusammengestellt, um dich so gut wie möglich bei deiner Entscheidungsfindung zu unterstützen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Aquaschuhe sind besonders leichte und flexible Schuhe für die Benutzung im und am Wasser. Sie bieten Schutz vor Verletzungen und Keimen sowie Rutschfestigkeit auf nassen Flächen.
  • Allgemein wird unterschieden in Aquaschuhe aus Neopren, Synthetik oder Mesh und Plastik. Neopren hält auch bei kaltem Wasser warm, während bei Synthetik und Mesh die Atmungsaktivität im Vordergrund steht. Plastik ist ein All-Rounder, sitzt oft aber nicht ideal am Fuß.
  • Für Jogging oder Wandern eignen sich dagegen spezielle Funktionsschuhe mit stärkerer Dämpfung. Wer Wert auf die Gesundheit seiner Füße legt, sollte Aquaschuhe mit Zehen ausprobieren.

Aquaschuhe Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Aquaschuhe gibt es auf dem Markt wie Sand am Meer. Aber nicht alle Modelle sind qualitativ zu empfehlen. Deshalb haben wir die 6 besten Aquaschuhe ausgewählt, um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen.

Die besten Aquaschuhe für Wassersport

Die BECO Neoprenschuhe sind ideal für Surfen, Aquafitness und andere Wassersportarten. Die Profilsohle ist rutschfest und die Schuhe sind dank einer Schnellschnürung individuell fest verschließbar. Ein seitlicher Netzeinsatz aus Mesh sorgt für gute Atmungsaktivität. Das Modell ist für die Größen 36 bis 47 in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich.

Neoprenschuhe bieten eine hohe Robustheit und liegen angenehm am Fuß an. Durch den Netzeinsatz sind diese Schuhe zudem sehr atmungsaktiv und schnelltrocknend. Solltest du Aquaschuhe speziell für Wassersport brauchen, ist dieses Modell am besten dafür geeignet.

Bewertung der Redaktion: Für alle Surfliebhaber, die Grip auf dem Brett bewahren aber auch schnell wieder trockene Füße haben wollen, ist das der perfekte Schuh.

Die besten Aquaschuhe für Damen

Die Aquaschuhe der Marke Sixspace sind in den Größen 34 bis 47 erhältlich und bieten eine große Auswahl an Farben und Motiven. Neopren und Gummi als Obermaterial machen den Schuh elastisch. Das Innenmaterial aus Polyester und Elasthan ist atmungsaktiv und schnelltrocknend. Die Sohle ist aus rutschfestem Gummi und schützt vor Steinen oder Seeigeln.

Dank Slip-On-Stil sind diese Aquaschuhe besonders schnell anzuziehen. Wie eine zweite Haut legen sie sich optimal an deinen Fuß an. Als All-Rounder sind sie sowohl für Wassersportarten als auch für Yoga und Fitness geeignet.

Bewertung der Redaktion: Solltest du nach einem Aquaschuh mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten suchen, der auch in kleineren Damengrößen erhältlich ist, ist dieses Modell definitiv die richtige Wahl.

Die besten Aquaschuhe für Herren

Die LeKuni Aquaschuhe für Herren sind durch das Obermaterial aus Neopren und Gummi besonders strapazierfähig. Gleichzeitig besitzen sie hochelastische und schnelltrocknende Eigenschaften, da sich das Innenmaterial aus Polyester und Elasthan zusammensetzt. 7 Drainagelöcher in der Sohle sorgen zusätzlich für einen schnellen Wasserablauf. Auch große Herrengrößen bis Schuhgröße 50 sind verfügbar.

Wenn du nach einem guten Herrenmodell in großen Größen suchst, sind diese Aquaschuhe genau das Richtige für dich. Sie lassen sich multifunktional sowohl für Aktivitäten im Wasser als auch für Walking oder Fitness einsetzen. Durch den Slip-On-Stil sind sie zudem leicht an- und auszuziehen.

Bewertung der Redaktion: Diese Herren-Aquaschuhe sind durch ihre Flexibilität und Robustheit wahre Alleskönner und auch für große Füße erhältlich.

Die besten Funktions-Aquaschuhe

Die SAGUARO Funktionsschuhe sind charakteristisch für ihre robuste und atmungsaktive Sohle. Drainagelöcher helfen dabei, überschüssiges Wasser abzuleiten. Das Obermaterial ist aus Neopren und Gummi, innen wurde Polyester und Elasthan verarbeitet. Die Schuhe sind mit einer Schnellschnürung individuell anpassbar.

Für Laufstrecken am Wasser sind diese Schuhe dank schnelltrocknender Eigenschaften und Profilsohle ideal. Das Material ist extrem flexibel und atmungsaktiv. Erhältlich sind diese Funktionsschuhe in den Größen 35 bis 48.

Bewertung der Redaktion: Wenn du nach einem Paar Funktionsschuhe für Walking und Fitness am Wasser suchst, bietet dieses Modell den perfekten Halt und ist wie ein Sportschuh zu tragen.

Die besten Barfuß-Aquaschuhe

Dieses Modell von SAGUARO stellt eine Mischung aus Aquaschuh und Barfußschuh dar. Die Sohle gestaltet sich mit einem ausgeprägten Profil und in Fünf-Finger-Passform. Es ist keine Trennung zwischen den Zehen vorhanden, damit die Zehen sich entspannen können. Das Material ist flexibel und atmungsaktiv. Eine Einlegesohle mit Waben leitet Feuchtigkeit schnell ab. Erhältlich sind die Schuhe in vielen Farben für die Größen 36 bis 48.

Barfuß-Aquaschuhe sind für alle Indoor- und Outdoor-Aktivitäten geeignet. Die volle Wirkung kannst du natürlich bei der Benutzung am Wasser spüren. Aber auch sonst ist dieser atmungsaktive Schuh ideal für sportliche Betätigung. Durch die Sohle und die Zehenverstärkung bleiben deine Füße geschützt, lassen aber dennoch ein intensives Bodengefühl zu.

Bewertung der Redaktion: Suchst du einen multifunktionalen Aquaschuh für allerlei Sportaktivitäten, der zusätzlich noch deine Fußmuskulatur stärkt, ist das genau das richtige Produkt.

Aquaschuhe: Kauf- und Bewertungskriterien

Im weiteren Verlauf werden wir dir zeigen, welche Kriterien du bei der Auswahl der richtigen Aquaschuhe berücksichtigen kannst. Wir haben uns dabei auf diese 6 Kriterien fokussiert:

Nachfolgend werden wir dir erklären, was du noch zu den jeweiligen Kriterien wissen solltest.

Material

Im Gegensatz zu herkömmlichen Schuhen haben Aquaschuhe andere Anforderungen an die verwendeten Materialien. Da die Schuhe hauptsächlich für die Benutzung im und am Wasser gedacht sind, muss das Material vor allem wasserabweisend und leicht sein. Wasserabsorbierende Materialien, wie Baumwolle, saugen sich mit Wasser voll und sind schwer am Fuß zu tragen.

Der Schuh darf im Wasser nicht vom Fuß rutschen, sonst kann er schnell weggeschwemmt werden. Gerne wird deshalb Neopren verwendet, da es wasserundurchlässig und rutschfest ist. Es legt sich wie eine zweite Haut an und ist sehr robust. Zudem ist Neopren wärmeisolierend und hält deine Füße auch bei kaltem Wasser warm.

Das Material deiner Aquaschuhe sollte an den Verwendungszweck angepasst sein.

Möchtest du es lieber etwas atmungsaktiver oder bist eher in warmen Gebieten unterwegs, solltest du dich nach Aquaschuhen aus Synthetik oder Mesh umschauen. Beide Materialien sind schnelltrocknend und schweißabsorbierend, sodass deine Füße gut belüftet bleiben.

Synthetik ist etwas dicker und strapazierfähiger, während Mesh gerne als belüftender Seiteneinsatz benutzt wird.

Eine weitere Möglichkeit sind Aquaschuhe aus Plastik. Diese besitzen meist kleine Löcher für mehr Atmungsaktivität, passen sich aber nicht so gut an den Fuß an.

Oft findest du auch Aquaschuhe aus mehreren Materialien, um die jeweiligen Vorteile zu kombinieren.

Sohle

Die Sohle der Aquaschuhe schützt deine Füße vor Verbrennungen durch heißen Sand und vor Verletzungen durch scharfkantige Steine oder andere Objekte. Außerdem verhindert sie, dass du auf nassem Untergrund ausrutscht. Hierfür wird Gummi als Material verwendet, wodurch die Sohle recht flexibel ist.

Dünnere Sohlen bieten einen bequemeren Tragekomfort und sind vor allem für Wassersport geeignet. Dagegen schützen dickere Sohlen deine Füße besser  und geben dir auf unwegsamem Gelände sicheren Halt.

Falls du deine Aquaschuhe auch zum Joggen benutzen willst, solltest du auf ergonomische Varianten mit mehr Fußunterstützung zurückgreifen.

Auch zu erwähnen sind Aquaschuhe mit Zehen, Fünf-Finger-Passform genannt. Für jeden Zeh gibt es eine separate Kammer. Die Beweglichkeit wird dadurch gefördert und die Fußmuskulatur gestärkt. Manche Menschen empfinden das Tragen solcher Schuhe als unangenehm, andere wiederum lieben es. Am besten probierst du selbst ein Paar an und bildest dir dann eine Meinung.

Verschluss

Im Wasser dürfen sich deine Aquaschuhe nicht vom Fuß lockern. Hier wirst du vergeblich nach einer klassischen Schnürung suchen, da diese sich zu schnell öffnen würde. Stattdessen werden die nachfolgenden Techniken für einen optimalen Halt genutzt:

  • Slip-On-Stil
  • Schnellschnürung
  • Klettverschluss

Viele Aquaschuhe besitzen keinen Verschluss, sondern sind im Slip-On-Stil gestaltet. Dadurch kannst du wie bei einer Socke einfach in den Schuh reinschlüpfen. Der Schuhe schmiegt sich dann optimal an deinen Fuß an. Wenn du nicht viel Zeit verschwenden willst, ist diese Technik wie für dich gemacht.

Möchtest du deine Schuhe lieber individuell fest schließen, kannst du auf Aquaschuhe mit einer Schnellschnürung oder einem Klettverschluss zurückgreifen. Vor allem Funktionsschuhe sind damit ausgestattet, damit du beim Laufen einen optimalen Sitz hast.

Wasserdurchlässigkeit

Wie wasserdurchlässig sollen deine Aquaschuhe sein? Während Neopren wie bereits erwähnt wasserundurchlässig ist, wirst du bei Synthetik und Mesh schnell nasse Füße bekommen. Allerdings sind diese beiden Materialien so schnelltrocknend, dass das kaum stören wird. Nach langem Tragen können auch Neoprenschuhe innen nass werden.

Ein schneller Wasserabfluss beugt unangenehmen Gerüchen und Schweiß vor.

Ebenfalls entscheidend ist die Sohle: Ist eine Drainage darin eingearbeitet, kann Wasser im Schuh schnell wieder nach unten ablaufen.

Aquaschuhe aus Plastik sind mit kleinen Löchern an der Seite versehen. Eine weniger raffinierte Technik als eine Drainage, erfüllt aber ebenso den Zweck, überschüssiges Wasser abzuleiten.

Generell ist es von Vorteil, wenn deine Schuhe schnell trocknen. So wird Schweißbildung an den Füßen und möglichen Infektionen vorgebeugt. Außerdem können sonst unangenehme Gerüche auftreten.

Größe

Aquaschuhe sollten eng am Fuß anliegen, aber nicht drücken, wenn sie im Wasser getragen werden. Sie dürfen auf keinen Fall verrutschen. Benutzt du sie auch zum Laufen, kannst du etwas mehr Luft in den Schuhen lassen.

Da die Passform von Marke zu Marke sehr unterschiedlich ausfällt, können wir dir keine pauschale Empfehlung geben, welche Größe du nehmen solltest. Am besten probierst du mehrere Größen und unterschiedliche Marken aus.

Im Handel sind alle üblichen Schuhgrößen auch für Aquaschuhe zu finden. Für Kinder liegt dies meist zwischen den Größen 16 – 34, für Erwachsene zwischen 34 – 50.

Gewicht

Wie schon erwähnt, müssen Aquaschuhe leicht sein, damit du dich gut im Wasser bewegen kannst. Doch wir raten dir nicht einfach den leichtesten Schuh zu kaufen.

Achte stattdessen darauf, welche Anforderungen deine Aquaschuhe erfüllen sollen und wie viel Stützwirkung du möchtest.

Aquaschuhe für Erwachsene bewegen sich je nach Art und Größe zwischen 150 – 350 Gramm pro Schuh. Im hinteren Bereich des Spektrums sind die Funktionsschuhe aufgrund ihrer dicken Sohle und stärkeren Dämpfung anzusiedeln. Damit sind sie vergleichbar mit dem durchschnittlichen Gewicht von Laufschuhen.

Sockenartige Slip-Ons gehören zu der leichtesten Kategorie, besitzen aber auch kaum Stütz- und Dämpfungselemente.

Wenn du deine Aquaschuhe für Wassersport benutzen willst, brauchst du kaum Dämpfung. Willst du damit oft am Strand joggen gehen, solltest du eher nach Funktionsschuhen suchen.

Aquaschuhe: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Nachfolgend werden wir die wichtigsten Fragen zum Thema Aquaschuhe beantworten. Wir haben sorgfältig die häufigsten Fragen ausgesucht. Dazu haben wir ausführlich recherchiert, um dir alle grundlegenden Informationen zu Aquaschuhen geben zu können.

Was sind Aquaschuhe?

Aquaschuhe sind spezielle Schuhe für die Benutzung im und am Wasser. An manchen Stellen werden auch die Begriffe Wasserschuhe oder Schwimmschuhe verwendet. Sie sind zum einen dazu konzipiert, mehr Rutschfestigkeit und Beweglichkeit als gewöhnliche Schuhe zu gewährleisten. Zum anderen schützen sie deine Füße vor Verletzungen und Keimen.

Aquaschuhe

Aquaschuhe schützen vor Verletzungen durch spitze Steine oder Muscheln. Für einen sicheren Strandurlaub dürfen sie in keinem Koffer fehlen. (Bildquelle: Willfried Wende / Pixabay)

Essenziell hierfür ist die Sohle bestehend aus Gummi. Gummi ist rutschfester als Leder oder die meisten Kunststoffe und bleibt auch bei starker Nässe widerstandsfähig. Gleichzeitig ermöglicht es durch seine Flexibilität ein direktes Bodengefühl und sorgt für einen sicheren Stand.

Weitere Bestandteile von Aquaschuhen sind das Ober- und Innenmaterial. Je nach Anwendung sind andere Materialien von Vorteil. Oft findet man Modelle aus Neopren, Synthetik, Mesh, Plastik oder Kombinationen daraus.

Für wen eignen sich Aquaschuhe?

Die vielfältige Anwendbarkeit von Aquaschuhen stellt einen der größten Vorteile dar. Im Folgenden haben wir dir ein paar der wichtigsten Anwendungsfelder hervorgehoben.

  • Wassersportler: Ursprünglich sind Aquaschuhe für sämtliche Arten von Wassersport gedacht. Schwimmen, Surfen, Schnorcheln, Rafting, Kayak, Segeln, aber auch für Wassergymnastik, Aqua-Cycling und Aquajogging sind sie ideal. Aquaschuhe geben dir hier den nötigen Halt bei Nässe und schützen gleichzeitig vor Verletzungen.
  • Für Sauna und Schwimmbad: Auch beim Gang zur Sauna oder im Schwimmbad lohnt es sich, Aquaschuhe zu tragen. Dort wimmelt der Boden nur so von Keimen und möglichen Pilzinfektionen. Schon eine dünne Sohle reicht aus, um deinen Füßen hygienischen Schutz zu leisten.
  • Für Wattwanderungen: Modelle aus Neopren, die eng anliegen und undurchlässig sind, eignen sich außerdem sehr gut für Wattwanderungen.
  • Kinder: Kinderfüße sind noch sehr empfindlich und weich. Schnell kann es auch im Badeurlaub zu Verletzungen kommen. Durch das Tragen von Aquaschuhen bleiben auch die empfindlichsten Füße geschützt. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass die Schuhe besonders weich sind und einen sicheren Stand geben.
  • Personen mit Diabetes: Wir raten Personen mit Diabetes oder einer gestörten Sensibilität an den Füßen dringend dazu, Aquaschuhe zu tragen. Die Gefahr für Verletzungen ist hier höher und die Wundheilung verläuft schlechter. Zudem ist es für Diabetiker wichtig, die Füße trocken zu halten, und viele Aquaschuhe können schnell Wasser ableiten. Wir empfehlen in solchen Fällen, vor dem Kauf eine fachliche Beratung einzuholen.

Aquaschuhe können natürlich auch außerhalb dieser Gebiete benutzt werden. Manche Leute finden sie beispielsweise auch sehr praktisch bei der Gartenarbeit oder bei Fitnessübungen. Ihre spezifischen Vorteile kannst du aber besonders bei Aktivitäten mit Wasser erleben.

Welche Arten von Aquaschuhen gibt es?

Wenn du dich für ein Paar Aquaschuhe entscheiden willst, hast du die Wahl aus 5 Kategorien. Zum einen ist nach dem Material in Neopren, Synthetik oder Mesh und Plastik zu unterscheiden. Zum anderen gibt es noch ergonomische Funktionsschuhe und Aquaschuhe mit Zehen. Nachfolgend findest du die wichtigsten Vor- und Nachteile aller Arten zusammengefasst:

Art Vorteile Nachteile
Neoprenschuhe Hohe Flexibilität, Hohe Robustheit, Schutz vor Kälte, Wasserundurchlässig Wenig atmungsaktiv
Aquaschuhe aus Synthetik oder Mesh Schnelltrocknend, Extrem atmungsaktiv, Hohe Flexibilität, Geringes Gewicht Wasserdurchlässig, Bei dünner Sohle ungeeignet für steinigen Untergrund, Geringe Robustheit
Aquaschuhe aus Plastik Durch Löcher atmungsaktiv, All-Rounder Vergleichsweise hartes Material, Schlechte Passform, Wasserdurchlässig
Funktionsschuhe Ergonomische Passform und Fußunterstützung, Schnelltrocknend, Extrem atmungsaktiv, Schutz vor scharfkantigen Objekten, Profil für mehr Haftung Leicht höheres Gewicht, Wasserdurchlässig
Aquaschuhe mit Zehen Ergonomische Passform, Besseres Fußgefühl, Hohe Flexibilität, Hohe Bewegungsfreiheit Ungewohntes Tragegefühl

Als einziges Material schützt Neopren auch vor Kälte und ist so für kühle Gewässer ein Muss. Synthetik- oder Mesh-Gewebe sind deutlich atmungsaktiver gestaltet. In warmen Regionen helfen Aquaschuhe mit diesem Material gegen Schweißbildung. Weder besonders gut noch schlecht sind dagegen Plastikschuhe. Sie schützen deine Füße und leiten Wasser ab, das Material kann sich aber nicht an deinen Fuß anpassen.

Speziell für stärkere Belastungen wie ausgedehnte Wanderungen sind Funktionsschuhe ideal. Ähnlich wie bei Sportschuhen ist ein dickeres Fußbett und mehr Dämpfung vorhanden. Legst du Wert auf die Gesundheit und Stärkung deiner Fußmuskulatur, solltest du mal Aquaschuhe mit Zehen ausprobieren. Die dünne Sohle erzeugt ein direktes Bodengefühl. Und durch das Trennen der Zehen entsteht mehr Bewegungsfreiheit.

Was kosten Aquaschuhe?

Preislich herrschen zum Teil große Unterschiede bei Aquaschuhen. Abhängig von der Art und den verwendeten Materialien ist die Herstellung mit höheren Kosten verbunden. Einfache Neoprenschuhe in Form von Füßlingen sind bereits ab 6 Euro erhältlich, während hochwertigere Boots bis zu 50 Euro kosten können.

Aquaschuhe aus Synthetik oder Mesh findest du ebenfalls ab etwa 7 Euro. Die günstigsten Varianten sind im Slip-On-Stil gestaltet und besitzen eine sehr einfache Sohle. Im hochpreisigen Bereich verschwimmen die Grenzen gerne hin zu Funktionsschuhen.

Kaum Variationen sind bei Aquaschuhen aus Plastik möglich. Die perforierte Standardform aus Plastik lässt keinen Spielraum für Mehrwert, weshalb die Preisspanne nur zwischen 7 und 20 Euro liegt.

Typ Preisspanne
Neoprenschuhe circa 6 bis 50 Euro
Aquaschuhe aus Synthetik oder Mesh circa 7 bis 60 Euro
Aquaschuhe aus Plastik circa 7 bis 20 Euro
Funktionsschuhe circa 15 bis 120 Euro
Aquaschuhe mit Zehen circa 20 bis 140 Euro

Bei den Funktionsschuhen herrscht eine sehr große Preisspanne. Günstige Modelle ab 15 Euro tendieren meist zu weniger Dämpfung, während teure Modelle an den Tragekomfort von sehr guten Sportschuhen heranreichen.

Aquaschuhe mit separaten Zehenkammern starten aufgrund ihrer speziellen Form erst ab etwa 60 Euro. Je nach Marke können diese auch bis zu 140 Euro kosten. Ab etwa 20 Euro gibt es bereits Varianten von Funktionsschuhen mit verstärkten Zehenboxen und Fünf-Finger-Sohlen, aber ohne räumliche Trennung der Zehen.

Wo kann ich Aquaschuhe kaufen?

Im Frühling und Sommer sind Aquaschuhe in gut sortierten Schuhläden und bei einigen Discountern erhältlich. Außerhalb der Saison wirst du hauptsächlich in Fachgeschäften für Sportbedarf und bei Sportartikelherstellern fündig werden. Zu guter Letzt bieten zahlreiche Onlineshops eine große Palette an Aquaschuhen an. Besonders beliebt dafür sind die folgenden Webseiten:

  • amazon.de
  • decathlon.de
  • real.de
  • ebay.de
  • ladenzeile.de

Ein Onlinekauf ist natürlich unschlagbar in der Auswahl und du bist nicht an Öffnungszeiten gebunden. Da du die Schuhe aber erst nach der Lieferung anprobieren kannst, raten wir dir, gleich mehrere Größen auf einmal zu bestellen.

Welche Alternativen gibt es zu Aquaschuhen?

Badeschuhe gibt es in einer Vielzahl von Arten, wobei Aquaschuhe nur einen Teil darstellen. Möglicherweise bist du für deinen Verwendungszweck mit einer Alternative besser bedient. Wir haben dir im Folgenden die Alternativen und deren Vor- und Nachteile kurz zusammengestellt.

Alternative Beschreibung
Badesandalen und Flip-Flops In Badesandalen und Flip-Flops kannst du am schnellsten reinschlüpfen. Sie bieten einen einfachen Schutz der Fußsohle, die Fußoberseite bleibt aber verwundbar. Für intensiven Wassersport oder Joggen sind sie ungeeignet, da die Riemen zu wenig Halt bieten.
Clogs Die pantoffelartige Form von Clogs schützen den Großteil des Fußes. Belüftungslöcher sorgen für Atmungsaktivität und Wasserablauf. Die gängigsten Modelle verfügen außerdem über einen Fersenriemen, der für zusätzlichen Halt sorgt.
Barfußschuhe Einige Modelle von Barfußschuhen sind sehr ähnlich zu Funktions-Aquaschuhen. Die Sohle ist flexibel und breit geschnitten für mehr Bewegungsfreiheit. Für Walking am Wasser sind sie eine gute Alternative, wenn das Material atmungsaktiv und schnelltrocknend ist.

Jede der Alternativen hat ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen. Allerdings bieten Aquaschuhe mit Abstand einen besseren Halt im Schuh als Badesandalen oder Clogs. Zudem sind sie als einzige Variante für intensive Aktivitäten im und am Wasser geeignet. Solltest du nur nach einem einfachen Schuh für Schutz auf den Wegen im Schwimmbad oder am Strand suchen, reichen auch die oben aufgeführten Alternativen.

Wie reinigt man Aquaschuhe?

Damit du lange etwas von deinen Aquaschuhen hast, solltest du sie nach jeder Benutzung reinigen. Dadurch werden jegliche Verschmutzungen wie Sand oder Pflanzenteile beseitigt.

  • Einweichen: Bei stärkerem Verschmutzungsgrad solltest du die Schuhe vorher in etwas Seifenwasser einweichen.
  • Ausspülen: Wenn deine Aquaschuhe nur leicht verschmutzt sind, reicht es, sie mit klarem Wasser auszuspülen. Herausnehmbare Sohlen musst du entnehmen und ebenfalls gründlich abspülen. Wenn sich Dreck im Profil der Sohle festgesetzt hat, hilft das Schrubben mit einer Bürste oder einem Schwamm.
  • Trocknen: Nach dem Säubern solltest du deine Aquaschuhe immer an einem gut belüfteten Ort vollständig trocknen lassen. Ansonsten können sich unangenehme Gerüche bilden. Beim Trocknen solltest du zudem pralle Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Desinfizieren: Benutzt du deine Schuhe oft barfuß, solltest du sie ab und zu noch mit Desinfektionsspray absprühen.

Aquaschuhe

Oft reicht schon ein einfacher Schwamm und etwas Seifenwasser, um deine Aquaschuhe wieder komplett sauber zu bekommen. (Bildquelle: congerdesign / pixabay)

Einige Modelle sind auch als waschmaschinentauglich gekennzeichnet. Wir empfehlen allerdings, Handwäsche zu bevorzugen, da die Materialien sonst deutlich schneller verschleißen. Vor allem bei weniger robusten Stoffen wie Mesh sollte der Waschmaschinengang vermieden oder ein Wäschebeutel benutzt werden.

Kann ich Aquaschuhe als Barfußschuhe benutzen?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst klären, was Barfußschuhe überhaupt sind. Barfußschuhe sind spezielle Schuhe, die dazu konzipiert sind, das Barfußlaufen zu imitieren. Dabei werden deine Füße so wenig wie möglich eingeschränkt, sind aber dennoch vor Verletzungen und Schmutz geschützt.

Eigenschaften solcher Schuhe sind eine dünne und flexible Sohle ohne Absatz, eine breite Passform für mehr Bewegungsfreiheit und ein geringes Gewicht. Barfußschuhe entsprechen einem natürlichen Laufstil und lassen den Untergrund spürbar werden. Regelmäßiges Laufen darin stärkt Bänder und Muskeln deiner Füße.

Sofern deine Aquaschuhe diese Eigenschaften erfüllen, kannst du sie auch als Barfußschuhe einsetzen. Achte hier besonders darauf, dass deine Zehen genügend Platz haben, da manche Aquaschuhe recht schmale Passformen besitzen.

Schützen Aquaschuhe vor Seeigeln?

Kurz und knapp: Ja, Aquaschuhe schützen in der Regel vor Seeigeln.

Der Schutz beschränkt sich aber nur auf die Fußsohlen, da hier standardmäßig robuster Gummi als Material verwendet wird. In den meisten Fällen reicht das allerdings aus, da du wahrscheinlicher auf einen Seeigel trittst, als mit der Seite dagegen zu stoßen. Alle Aquaschuhe, die wir auf unserer Seite empfehlen, schützen dich vor Tritten auf Seeigeln.

Aquaschuhe

Ein Tritt auf einen Seeigel hat oft schmerzhafte Folgen. Um entzündliche Verletzungen an den Füßen zu verhindern, sind Aquaschuhe ein Muss für Seeigel-Gebiete. (Bildquelle: Milada Vigerova / Unsplash)

Wenn du ganz sicher gehen möchtest, solltest du auch an der Seite auf robuste Materialien wie Neopren zurückgreifen. Seiteneinsätze aus Mesh sind beispielsweise nicht empfehlenswert, da das Material sehr dünn ist und kaum Schutz bietet.

Informiere dich idealerweise vorher darüber, ob in deinem Urlaubsort Seeigel vorkommen können.

Fazit

Das Tragen von Aquaschuhen schützt deine Füße im Strandurlaub oder beim Wassersport vor allerlei Verletzungen und ermöglicht dir dennoch eine hohe Bewegungsfreiheit. Im Vergleich zu Alternativen verfügen sie über den besten Halt am Fuß und den größten Schutzeffekt. Neoprenschuhe sind als All-Rounder für jeglichen Wassersport perfekt und halten deine Füße auch bei kaltem Wasser warm. In wärmeren Gefilden schlagen wir vor, auf atmungsaktivere Materialien wie Synthetik oder Mesh zurückzugreifen.

Aquaschuhe aus Plastik können für jegliche Aktivitäten benutzt werden, haben oft aber eine weniger anschmiegende Passform. Häufiges Joggen oder Wandern solltest du stattdessen lieber mit Funktionsschuhen unternehmen. Und wenn du deinen Füßen mehr Bewegungsfreiheit gönnen möchtest, sind Aquaschuhe mit Zehen eine Überlegung wert. Denke bei allen Varianten immer daran, deine Aquaschuhe nach einem Einsatz gut zu reinigen, damit du noch lange etwas von ihnen hast.

Bildquelle: Mulevich / 123rf.com

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