Angelköder
Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2020

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Ein Angelköder ist eine der wichtigsten Sachen beim Fischfang und hat somit eine sehr lange Geschichte. Zur Anlockung der Fische benutzen die Menschen seit Jahren verschiedenste Mittel. Neben den Naturködern werden stets neue Kunstköder entwickelt und verbessert.

Somit haben die modernen Angler eine große Auswahl. Aber wie findest Du die Köder, die für Dich passen und eine gute Beute versprechen? Letztendlich träumt jeder Petrijünger davon, immer mit einem reichlichen Fang nach Hause zu kehren.

Wir möchten Dich im Thema “Angelköder” beraten, weil wir genau wissen, dass ein richtiger Köder vieles zum Erfolg beiträgt. Mit unserem großen Angelköder Test 2020 möchten wir Dir dabei helfen, die besten Angelköder Sets zu finden.

Hier wirst Du nicht nur erfahren, welche Arten von Köder es gibt und für welche Fische diese am besten geeignet sind, sondern auch wie Du sie anwendest. Außerdem findest Du einige wertvolle Tipps in unserem Ratgeber.




Das Wichtigste in Kürze

  • die Natur- und Kunstköder stellen die zwei Grundarten der Angelköder dar. Die Ersten eignen sich hervorragend für die Friedfische, sind günstig und einfach in der Anwendung. Die Zweiten erfordern mehr Vorkenntnisse, belohnen Dich allerdings mit dem großem Raubfischfang und bieten eine riesige Auswahl.
  • zu den populärsten und universellsten Kunstködern zählen Blinker, Gummiköder, Spinner, Wobbler und Fliegen. Damit kannst Du die meisten Raubfische überlisten.
  • Köderführung ist sehr wichtig. Blinker und Spinner musst Du auswerfen und in der gleichen Geschwindigkeit einholen. Bei dem Gummiköder und Wobbler bieten sich abwechselnde, kurze Bewegungen an. Den Fliegenköder kannst Du gut auf der Wasseroberfläche treiben lassen.

Angelköder Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Angelköder in Set-Form

Das Vicloon 120 PCS Angel Köder Set ist ein durchdachter Mix aus den beliebtesten Arten zu einem angenehmen Preis. In der transparenten Kiste befinden sich 120 Angelköder und weiteres Zubehör.

Durch die separaten Fächer lassen sich die Köder gut einräumen und können so leicht mit auf einen Angelausflug genommen werden. Dank dieser bunten Mischung aus Formen und Farben findest Du hier etwas für jede Situation und für jeden Fisch.

Dieses Set eignet sich am besten für die Anfänger. Du bekommst gleich zu Beginn eine reichliche Auswahl und kannst mit dem Ausprobieren starten. Aber auch erfahrene Angler schätzen diese Köderbox. Also wenn Du ein vielfältiges Angebot suchst, schau Dir dieses Set an.

Der beste Angelköder als Blinker

Mit dem Zite Fishing Trout-Spoon Set schaffst Du Dir 12 hochwertige Blinker an. Diese eignen sich hervorragend  für den Forellen-, Barsch und Saiblingfang. Die Gold- und Silberfarben sorgen durch eine besondere Lichtreflexion für eine bessere Anlockung der Fische.

Die scharfen Haken versprechen einen schnellen und sicheren Griff. Eine Plastikbox erleichtert den Transport und die Lagerung.

Wenn die Blinker zu Deiner Lieblingsköderart gehören, dann probiere doch diese aus. Gut ausgearbeitete Köder begleiten Dich bei einer Raubfisch-Jagd. Eine Forelle wird dem Blinker nicht widerstehen.

Der beste Angelköder als Wobbler

Das Magreel Wobbler Set besteht aus 5 extrem realistisch ausgearbeiteten Fischködern. Durch einen eingebauten Schwerkraftball kannst Du den Köder über eine große Entfernung abwerfen. Außerdem verursacht dieser Ball Geräusche, die die Fische anziehen.

Die erstklassigen Drillingshaken lassen der Beute keine Chance. Dieses Set bietet breite Anwendungsmöglichkeiten in Bezug auf Gewässer und Angeltechniken. Dazu eignen sich die Köder für viele Raubfische.

Sowohl Hobby als auch Profi Angler sind von diesem Wobbler Set überzeugt. Also wer lebensechte Täuschungen bei den Ködern sucht, wird hier nicht enttäuscht. Solche Qualität können wir Dir nur empfehlen.

Der beste Angelköder als Spinner

Das 16-teilige PLUSSINO Spinner Set ist ein wahrer Liebhaber Artikel. Die mit Kreativität und Liebe hergestellten Köder animieren vor allem große Raubfische. Die Premium-Qualitätsklinge bietet kontinuierliche Vibrationen, welche die Sinne des Zielfisches reizen.

Besonderes freuen können sich die Angler auf die mobile Tragetasche. Diese ist so kompakt, dass Du sie auch am Hosengürtel befestigen kannst. So hast Du alles in der unmittelbaren Nähe und nichts geht verloren.

Das Set lässt sich am besten im Fließwasser verwenden. Bist Du hinter einem Hecht her? Dann greif zu! Nebenbei ist das ein tolles Geschenk, welches nicht nur gut aussieht, sondern auch garantiert viel Freude bereiten wird.

Der beste Angelköder in Form von Gummifischen

Das große RoseFlower Gummifische Set lässt bei den Gummiködersuchenden keine Wünsche offen. In der Box befinden sich 301 Teil darunter die Imitationen der Fische, Frösche, Würmer, Meeresfrüchte, Angelhaken, Jigköpfe und vieles andere.

Die Gummifische haben eine perfekte Form, um mit den Bewegungen im Wasser zum Beispiel einen Zander zu überlisten. Eine große Farbpalette eröffnet viele Einsatzmöglichkeiten. Das Set ist aus einem hochwertigen ABS-Material gefertigt und ist umweltfreundlich und geruchsfrei.

Dieses Gummiköder-Set ist für jeden zu empfehlen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis macht dieses Angebot besonderes attraktiv. Die Anfänger müssen keine Angst haben, dass ihnen beim Angeln etwas fehlen wird. Die erfahrenen Kollegen können sich hier richtig ausleben und die Liebe für die Gummiköder neu entdecken.

Der beste Angelköder für Profis

MFB ProBox ist etwas ganz besonderes. Der Verkäufer verspricht eine reichliche Auswahl an Raubfischködern. Diese sind in Top-Qualität und genau für Profis interessant. Diese Boxen werden einzeln bestückt, deswegen kannst Du im Voraus nicht wissen, was sich genau darin befindet.

Das Gute daran ist, es werden nie exakt die selben Sets verschickt. Eine sogenannte Überraschungsbox soll für Spannung und Freude sorgen, und die Kenner mit raffinierten Ködern verwöhnen. Du kannst sogar auf der Verkäufer Seite Abos für 3, 6 oder 12 Monate abschließen. So bekommst Du jeden Monat eine neue Box und mit dem neuen Köderschatz.

Der Preis liegt etwas höher als bei den anderen Sets. Hier werden jedoch ganz besondere Exemplare versprochen. Wer also bereits eine Standardauswahl an klassischen Köder besitzt, wird bestimmt großes Interesse an diesem Angebot haben. Die Boxen sind bei den Kunden äußert beliebt, deswegen empfehlen wir es weiter.

Kauf- und Bewertungskriterien für Angelköder aus Kunststoff

Im Folgenden erklären wir Dir worauf Du bei einem Kauf achten sollst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Köder zum Angeln miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen beschreiben wir genau die einzelnen Kriterien.

Farbe

Vor einem Kauf mach Dir Gedanken über die Farbe deines Angelköders. Letztendlich ist diese der erste Anreiz für den Fisch und muss passen.

Generell gilt es, je klarer und ruhiger das Wasser ist, desto natürlichere Farben soll der Köder haben. Hier verbirgt sich eine richtige Herausforderung. Denn ein Fisch, welcher gut sieht, wird bei knalligen Farben eher misstrauisch.

Je klarer das Wasser, umso realistischer sollen die Farben beim Köder sein

Damit der gewünschte Fang im glasklarem Wasser doch zupackt, musst Du zu den realistischsten Ködern greifen. Ideal sind dafür Fischködern aus Kunststoff wie Wobbler oder Gummifische in dunkleren Farben. Blau-, Grün- oder Grautöne kommen in diesen Fällen gut an.

In einem trüben oder sehr welligen Wasser stößt Du auf eine andere Herausforderung. Wie kann ich die Aufmerksamkeit des Fisches mit meinem Köder gewinnen? In diesem Fall müssen die Köder hell und auffällig sein.

Ein Blinker oder ein Spinner in silbernen und goldenen Farben sind dafür bestens geeignet. Diese Töne reflektieren selbst schwaches Licht und sind durch eine ständige Rotation gut erkennbar. Die Gummifische in hellen Fluo-Farben sind ebenso eine gute Wahl für die tiefen und trüben Gewässer.

Haltbarkeit

Die Kunstköder haben keine Haltbarkeitsangaben. Allerdings je nach Gebrauchsintensität und Material variiert die Lebensdauer.

Man unterscheidet zwischen Softbaits und Hardbaits. Die ersten umfassen verschiedensten Gummiköderarten und mit den zweiten beschreibt man Köder aus Metal, Plastik oder Holz. Wenn Du Dich für Gummiköder entscheidest, rechne damit, dass diese nach ein Paar erfolgreichen Angelausflügen, nicht mehr wie neu aussehen. Wenn der Gummiköder auf einen großen Raubfisch trifft, kann er danach komplett unbrauchbar werden.

Die robusten Wobbler oder schlichte, metallische Blinker sind dagegen oft eine langfristige Investition. Zwar sind auch die Kosten höher, Du kannst diese allerdings jahrelang nutzen. Selbst bei den heftigen Fisch-Angriffen bleiben die kleinen, festen Ködern heil.

Anglerniveau

Wenn Du Deine Anglerkarriere beginnen möchtest, wirst Du viele Kleinigkeiten beachten müssen. Zum Beispiel ist die Führung des Köders sehr wichtig. Jedoch kann dies besonders für Anfänger etwas kompliziert sein.

foco

Um einen Einstieg in das Hobby zu vereinfachen, empfehlen wir Dir zuerst in der Führung einfachere Köder ins Visier zu nehmen.

Ein Blinker und ein Spinner benötigen nicht zwingend eine komplexe und abwechslungsreiche Führung. Du kannst sie lediglich auswerfen, absenken lassen und monoton einholen.

Wer bereits Erfahrung gesammelt hat, kann sich über eine spitzfindige Führung der Wobbler und Gummifische freuen. Hierbei sollst Du mit den Ködern die abwechslungsreiche Bewegungen eines Fisches imitieren. Beschleunigungen, Stopps und Tiefenwechsel führen zu einem deutlich besseren Ergebnis.

Entscheidung: Welche Arten von Angelköder gibt es und welcher ist der richtige für Dich?

Wenn Du das Angeln für Dich entdeckt hast, interessiert Dich sicherlich, wo die Unterschiede bei den Lockmitteln liegen. Im Folgenden erklären wir die wesentlichen Charakteristiken der Natur- / Kunstköder und gehen auf die einzelnen Köderarten ein.

Ein kleiner Hinweis: keine Köder sind ultimativ und keine Methoden sind absolut. Du musst die Sachen ausprobieren und für Dich anpassen, dann findest Du ein persönliches Rezept fürs gute Angeln.

Naturköder

Willst Du die Friedfische überlisten? Dann greif zum Naturköder. Sie sind:

  • zugänglich
  • leicht in der Anwendung
  • 100% Bio.

Diese Köder locken die Friedfische hauptsächlich durch ihren natürlichen Geruch an und entsprechen ihren tatsächlichen Nahrungsgewohnheiten. Wichtig ist, dass man unter den Friedfischen nicht die Vegetarier, sondern Fische, die keine anderen Fische essen, versteht.

Dementsprechend kannst Du neben den pflanzlichen, auch tierische Köder wie Würmer oder Zikaden erfolgreich einsetzen. Nichtsdestotrotz kommen die natürlichen Köder auch für Raubfische in Frage. Dafür verwendest Du am besten Fischfetzen oder Kleinfische.

Kunstköder

Wenn Du von einem erfolgreichen Raubfischfang träumst, wirst Du ein Paar gute Künstköder brauchen. Diese sollen verschiedene Nährtiere wie kleine Fische und Insekten imitieren. Durch die Farbe, Glanz und Bewegteile animieren die künstlichen Angelköder den Raubfisch und reizen jenen zum Angriff.

Eine Führung bei Kunstködern ist extrem wichtig. Es soll natürliche Bewegungen eines Fisches imitieren.

Von Dir wird allerdings auch Bewegung gefragt. Wenn der Köder ein Kleintier darstellen soll, muss er sich wie eines verhalten. Dafür gibt es verschiedenste Führungsmethoden.

Während die Kleinfischköder durch das Wasser gezogen werden, treibt man die Insektenimitationen auf der Wasseroberfläche. Inzwischen kannst Du ebenfalls Würmer und Maden aus Kunststoff auf dem Markt finden. Somit decken die künstlichen Köder auch die Bedürfnisse von Friedfischanglern ab.

Damit Du einen besseren Überblick bekommst, werden wir im Folgenden die populärsten und universellsten Angelköder konkreter darstellen. Dadurch erfährst Du, welcher Köder für welchen Fisch am besten geeignet ist und wie Du ihn richtig anwendest.

Naturköder

Hier findest Du eine Tabelle mit den populärsten Naturködern. Du erfährst außerdem, wie sich die pflanzlichen und tierischen Ködern unterscheiden und was Du bei ihre Anwendung beachten musst.

Naturköder Eigenschaften
pflanzlich
Mais, Boilies, Brot, Hanf, Angelteig, Käse u. a.
  • lockt die meisten Friedfische wie Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Döbel und Schleien an
  • eignet sich am besten für das Grundangeln (eine passive Angelmethode, bei welcher Du den Köder am Gewässergrund anbietest)
  • bietet sich auch als Anfütterung an (Anlockung der Beute an den Angelplatz)
tierisch
Maden, Würmer, Heuschrecken, Fischfetzen, Köderfische u. a.
  • universelles und sehr beliebter Köder, verlockt so gut wie jeden heimischen Fisch darunter Forellen, Barben, Karpfen, Äsche, Rotauge, Barsch, Schleien, Brassen u. a.
  • zeigt sich am besten im ruhigen oder stehenden Gewässer
  • erfordert etwas Übung beim Anbringen auf den Hacken
Kunstköder

Im Folgenden sind die universellsten Kunstköder und ihre Eigenschaften dargelegt.

Kunstköder Eingenschaften
Blinker
  • ideal für Barsch, Zander, Hecht, Forelle, Hornhechte
  • durch eine Löffelform erzeugt unregelmäßige, rückartige Bewegungen, was einen kranken Fisch imitiert
  • bei der Führung soll die Geschwindigkeit konstant bleiben, halte die Spinnrute ruhig und kurbel monoton
Gummiköder
  • lockt viele verschiedene Raubfische an, insbesondere Zander
  • durch das Gummimaterial bewegt sich der Köder äußerst realistisch
  • dank den bunten Neonfarben ist er auch in sehr trübem Wasser anwendbar
  • ist nicht mit dem Hacken ausgestattet (Du musst extra Jigköpfe kaufen und diese an den Gummiköder anbringen)
  • eine abwechselnde Führung: absenken und in kleinen Schritten einholen
Spinner
  • überlistet am besten Hecht und Zander
  • das Metallblatt dreht sich um seine eigene Achse beim Einzug und erzeugt, neben dem optischen Signal, Druckwellen im Wasser
  • kommt in der starker Strömung am besten zur Geltung
  • beim Führen solltest Du den Köder lediglich auswerfen und einholen
Wobbler
  • animiert Hecht, Bachforelle, Aal, Zander oder Barsch
  • besitzt eine Tauchschaufel, die je nach Größe und Gewicht, den Laufstil und die Senkung des Köders beeinflusst
  • verwende eine abwechselnde Führung mit dem Anhalten beim Einholen
Fliegen
  • besonders gut für Lachs, Saibling, Forelle und Äsche
  • stellt Flug-, Land- oder Wasserinsekten dar und eignet sich für ruhige und kleine Gewässer
  • die Führung erfolgt auf der Oberfläche

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Angelköder ausführlich beantwortet

In den folgenden Absätzen gehen wir auf jene Fragen ein, welche am häufigsten zum Thema Angelköder gestellt werden.

Wofür brauche ich Kunstköder?

Einen Kunstköder brauchst Du dann, wenn bei Dir Interesse an einem großen Raubfischfang erwacht. Das Angeln mit Naturköder hat eine lange Tradition und eignet sich super für Einsteiger, jedoch erwarten Dich dabei eher die kleine, bunte Beute.

Die Kunstköder ermöglichen dagegen eine gezielte Jagt, weil es mittlerweile viele verschiedenen Arten, Farben und Formen gibt. Im Meer und bei starkem Strom kommst Du ohne die robusten künstlichen Imitationen nicht weiter.

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Ein Wobbler eignet sich perfekt für einen Meeresfang. Dieser Köder hat schon die größten Raubfische überlistet.
(Bildquelle: Mael BALLAND /unsplash)

Außerdem bieten die Kunstköder eine spannende Herausforderung beim Führen und können somit Deinen Spaß am Angeln noch steigern. Sie können jahrelang verwendet werden und lassen sich neugestalten.

Kann ich Angelköder selber machen?

Ja! Zudem gib es viele Hobbybastler in diesem Bereich. Am einfachsten lassen sich die Fliegenköder zu Hause gestalten, weil es lediglich um einen Hacken und etwas Feder und Fell handelt. Beim Basteln kannst Du Dich ausleben und mehrere Sachen ausprobieren. Wichtig ist allerdings Farben zu nutzen, damit diese danach den Fisch anlocken können.

Du kannst auch aus Holz und Metal eigene Wobbler, Blinker oder Spinner kreieren.

Diese werden dann exakt Deinen Bedürfnissen und den Bedürfnissen deines Fangs entsprechen. Somit bekommst Du nach ein paar Versuchen vielleicht den ultimativen Superköder!

Die Naturköder eignen sich noch besser für die eigenständige Anfertigung. Den Angelteig kannst Du nach Deinem Geschmack zubereiten und für die Tauwürmer musst Du nur ein bisschen in einen Garten oder Wald suchen.

Was kosten Angelköder und wo kann ich diese kaufen?

Sobald Du Dich für bestimmte Köder entschieden hast, wird Du nach konkreten Preisen und Kaufseiten suchen. Dafür haben wir hier einen kleinen Überblick der Kosten und Vertreiber vorbereitet.

Dies ist eine Spanne für die durchschnittlichen Kosten von Natur- und Kunstködern.

Art Kosten
Naturköder zwischen 1 und 30 Euro für ein Kilogramm
Kunstköder zwischen 5 und 500 Euro für ein Set (4 bis 400 Stück)

Ein Kauf ist über mehrere Kanäle möglich. Wer gerne eigene Käufe in einem Geschäft tätigt, kann sich über die thematischen Läden in der Umgebung informieren. In der Regel gibt es in jedem Groß- und Kleinstadt mindestens ein Geschäft, welches sich auf Angel- und Jagdzubehör spezialisiert. Digital bekommst Du dafür eine größere Auswahl und kannst die Preise besser vergleichen. Bei diesen Onlineshops kannst Du Dir ganz einfach beliebige Köder direkt nach Hause bestellen.

  • amazon.de
  • ebay.deangler-markt.de
  • angelplatz.de
  • angelköderversand.de
  • köderladen.de
  • ladenzeile.de

Welche innovativen Angelköder gibt es?

Wenn Du nach einer revolutionären Lösung bei Angelköder suchst, wirst Du schnell feststellen, dass das Angebot immens ist. Allein beim Gummiköder findest Du unzählige Mengen an Modellen und jedes verspricht ein einzigartiges Ergebnis. Jedoch gibt es einige erwähnenswerte Technologien.

Auf dem Markt findest Du sogar elektrische Angelköder.

Interessant sind zum Beispiel elektrische Köder. Diese stellen einen äußerst realistischen Fisch dar. Dank einer im Köder verbauten Batterie bewegt sich der Täuschungsfisch von allein, erzeugt Druckwellen durch Vibration.

Manche Modelle können außerdem leuchten und Signale eines kranken Fisches imitieren. Solche Köder haben eine Akkulaufzeit von 1,5 bis 2 Stunden und benötigen danach eine 1 bis 2-stündige Ladung. Du kannst es in jedem Wasser und für jeden Raubfisch verwenden.

Eine komplexe Führung ist nicht nötig, weil der Fisch sich bereits selbst bewegt. Ist ein intelligenter Köder was für Dich? Darauf musst Du selber eine Antwort finden.

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Eine weitere Innovation sind die Geruchs- / Geschmackskapseln, welche auch unter dem Markennamen iCapio bekannt sind.

Diese Kapseln enthalten echten Fisch und locken die Raubfische mit einem natürlichen Geruch an.

Die kannst Du zusammen mit jedem anderen Kunstköder verwenden. Dafür befestige die Kapsel ein bisschen über dem Köder an dem Angeldraht. So wird das Fischaroma über das Lockmittel gleiten. Ein wesentlicher Pluspunkt ist eine saubere Nutzung. Bei den herkömmlichen Aromatisierungsmethoden müsstest Du den Köder in die flüssigen Substanzen tunken oder ihn damit beschmieren.

Wie soll ich Naturköder (Maden) aufbewahren?

  • Die Maden sollst Du am besten im Kühlschrank lagern. Weil Maden anfangen sich bei der Wärme schnell zu verpuppen, muss die Temperatur wirklich niedrig ca. 6-8 °C gehalten werden. Lege sie in einen geschlossenen Plastikbehälter oder Plastikbeutel und stelle ihn in das Gemüsefach rein. Die Haltbarkeit der Maden ist schwierig einzuschätzen, weil Du nicht weißt, wie lange der Köder bereits bei dem Händler lag. Bei richtiger Lagerung bleiben sie eine bis drei Wochen aktiv.
  • Die Tauwürmer halten sich etwas länger. Du musst sie an dunklen, kühlen Orten aufbewahren, zum Beispiel im Keller. Um eine höhere Haltbarkeit zu erreichen, empfehlen wir Dir eine Styropor- oder auch Plastikkiste mit nassen Zeitungsfetzen zu füllen (nicht zusammenpressen, es soll noch genug Luft dazwischen bleiben), die Würmer darauf legen und noch mit etwas Erde bedecken. So können sie sich sogar über Monate halten.

Sowohl bei Maden als auch bei Tauwürmer versuche regelmäßig die verendeten Einzelwesen auszusortieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.angeln.de

[2] https://www.anglerboard.de

[2] https://vet-magazin.at/wissenschaft/fischkunde/Projekt-Besatzfisch.html

[3] https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/angeln

[4] http://www.rotauge.at

[5] https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1471634/

Bildquelle: sytnik/ 123rf.com

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