Willkommen bei unserem großen Angelboot Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Angelboote. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Angelboot zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Angelboot kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt viele Arten von Angelboote mit verschiedenen Vor- und Nachteilen.
  • Ein Angelboot ist meistens immer auf eine bestimmte Tätigkeit ausgelegt. Sprich, Süß- oder Salzwassergebrauch.
  • Motorbetriebene Angelboote ab 3PS müssen in Deutschland angemeldet werden.

Angelboot Test: Das Ranking

Platz 1: Waterside Schlauchboot Hunter-SP 235

Das Schlauchboot Hunter SP 235 von Waterside mit einer Gesamtlänge von 230cm ist aus 0,7mm starkem PVC gearbeitet, somit ist es nicht nur robust sondern auch strapazierfähig und für die Benutzung im Salzwasser geeignet. Zwei getrennte Luftkammern bieten eine Tragkraft von 210kg, und mit seiner kompakten Größe lässt sich das Boot auch in pflanzenreichen Gewässern gut manövrieren.

Mit einem Gewicht von 15kg kann es leicht transportiert werden und ist sofort einsatzbereit. Auch kann zusätzlich ein Motor nachgerüstet werden.

Platz 2: Sevylor Schlauchboot Fish Hunter FH250

Das Schlauchboot Fish Hunter FH250 von Sevylor ist das ideale Boot zum Angeln. Mit nur 13kg Eigengewicht hat das Angelboot eine Tragkraft von 280kg und bietet zusätzlich noch genug Stauraum für Ausrüstung und Gepäck. Neben Angelrutenhalterungen, Halterrungen für Paddel und Halteleinen für erhöhte Sicherheit, bietet das Boot eine Vorrichtung zur Befestigung von Elektro- bzw. Benzinmotoren mit einer Leistung bis zu 3 PS.

Somit ist das FH 250 nicht nur ideal zum Angeln, sondern auch für Ausflüge auch Seen, Teichen und großen Flüssen.

Platz 3: BARK B-230 Rudern Boot, 2-Person

Das B-230 ist das leichteste 2-Sitzer-Ruderboot von BARK. Mit einer Länge von 230cm und einem Gewicht von 18kg, kann das Ruderboot ein Gewicht von 210kg tragen.

Das Boot ist auf langlebigen Materialen gearbeitet und darauf ausgerichtet in guter Balance zu bleiben auch wenn sich beide Insassen intensiv bewegen. Nicht nur zum Angeln, sondern auch für die Jagd, Tauchen, Wasserspaziergänge und Touristenrafting ist das Boot optimal eignet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Angelboot kaufst

Wann lohnt sich ein Angelboot?

Ein Angelboot ist nicht unbedingt ein Schnäppchen. Man sollte sich vorher also überlegen, ob man so etwas überhaupt benötigt. Welche Gründe sprechen also für ein Angelboot?

Sollte es in deiner Nähe viele Seen oder breit Flüsse geben, welche für den Fischfang freigegeben sind, würde sich ein Angelboot relativ gut anbieten. Wenn du eher im Gebirge zuhause bist mit schnellen Bächen, raten wir von einem Angelboot ab und empfehlen dir lieber das Uferfischen.

Angeln ist entspannend – ob allein oder zu zweit. (Bildquelle: unsplash.com / Ravi Pinisetti)

Es bietet dir einen größeren und vor allem flexibleren Angelspot als jemals zuvor. Der größere Angelspot bietet dir ebenfalls eine vermutlich größere Auswahl von Fischarten.

Zusätzlich vermittelt das Angeln auf einem Boot eine gewisse Entspannung. Je weiter man raus aufs Wasser fährt, desto mehr Zeit hat man für sich selbst.

Wie funktioniert die Anmeldung (wenn benötigt)?

Motorisierte Bote mit einer Motorleistung von mehr als 3PS und Segelboote ohne Motor über 5,50 m Rumpflänge müssen auf allen deutschen Binnenschifffahrtsstraßen, auf denen die Binnenschifffahrtstraßenordnung gilt ein Kennzeichen führen.

Mit einem Internationalen Bootsschein (kurz IBS) bist du für diese Verordnung gedeckt und eine zusätzliche Registrierung beim Wasser- und Schifffahrtsamt ist nicht erforderlich.

Der IBS gilt auf ausländischen Binnen- und Küstengewässern sowie auf deutschen Binnenwasserstraßen als amtlich anerkannte Bootsregistrierung. Zusätzlich gilt der IBS 2 Jahre lang, was dir lästige Amtswege für eine gewisse Zeit erspart.

Doch wie meldest du dein Boot an, sollte es mehr als 3PS Motorleistung haben? Grundsätzlich kannst du dich an zwei Institutionen darüber informieren.

Die erste Option wäre das oben genannte Wasser- und Schifffahrtsamt. Die zweite Variante ist der ADAC. Der ADAC bietet sogar Online-Formulare an, mit dem man einen IBS oder ähnliches beantragen kann.

Wir raten dir sich eigenständig zu erkundigen, da es von Bundesland zu Bundesland verschiedene Wege zur Anmeldung deines Boots gibt.

Welches Zubehör ist beim Angeln wichtig?

Um ein Fischerboot oder eine andere Art von Boot auf dem Wasser zu betreiben, müssen bestimmte Sicherheitsausrüstungen an Bord sein.

Ein Teil davon ist gesetzlich vorgeschrieben; andere Gegenstände sind nur eine gute Idee, um sie bei sich zu haben. Diese Tabelle zeigt längst nicht alles was du brauchst, allerdings das Wichtigste.

Ausrüstung Beschreibung
Rettungswesten In den meisten Ländern ist für jeden Passagier an Bord und für Kinder unter einem bestimmten Alter eine Schwimmweste oder eine andere Rettungsweste erforderlich. Es ist eine gute Idee, deine Schwimmweste jederzeit auf dem Wasser zu tragen, auch wenn dies gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.
Notausschalter Wenn dieser nicht direkt am Motor verbaut ist, gibt es die Möglichkeit diesen nachzurüsten. Er dient zur Ausschaltung des Motors.
Feuerlöscher Wenn sich ein Feuerlöscher in der Nähe des Motors befindet, kann ein Motorbrand schnell gelöscht werden.
Seil Du benötigst ein Seil, um dein Boot an der Anlegestelle zu befestigen sowie für deinen Anker. Du solltest auch ein Abschleppseil haben, falls du mitten im See festsitzen oder jemandem helfen, der dies tut.
Signalgeräte Solche Dinge wie eine Hupe, eine Pfeife, Flaggen oder Fackeln können andere auf deine Notlage aufmerksam machen, wenn duin Bedrängnis bist, oder bei Nebel eine Warnung auslösen.
Wetterfunk Dies kann dich auf bevorstehende Änderungen des Wetters aufmerksam machen, bevor du die Änderungen des Himmels, des Windes und der Wassergeschwindigkeit feststellen.
Licht Wenn du nachts von Ihrem Boot aus angeln möchtest, benötigst du ein Nachtfahrlicht, das normalerweise rote und grüne Lichter für den Bug und ein weißes Licht für das Heck enthält. (Erst ab einer gewissen Größe nötig)

Was unterscheidet Uferangeln vom Bootsangeln?

Grundsätzlich unterscheiden sich die beiden Angelarten von dem Platz von dem du aus fischst. Beim Uferangeln befindest du dich auf festen Boden, während dessen du beim Bootsangeln auf einem Boot zuhause bist.

Doch welche grundlegenden Unterschiede gibt es noch? Fangen wir mal mit dem Uferangeln an. Beim Uferangeln braucht man grundsätzlich kein Boot oder ähnliches. Man sucht sich ein nettes und fischreiches Plätzchen und beginnt vom Ufer aus zu angeln.

Da du kein Boot benötigst fallen viele der oben genannten Ausstattungsteile weg. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Zudem spielt das Wetter eine wesentlich geringere Rolle als beim Bootsangeln, da man nicht auf Wind oder Seegang achten muss.

Uferangeln hat seine Einschränkungen, weswegen viele auf Bootsangeln umsteigen. Es bietet mehr Freiraum und man kann ohne große Probleme seinen Angelspot wechseln. (Bildquelle: unsplash.com / Sandra Seitamaa)

Natürlich klingt es verlockend einfach sein Fischerlager am Ufer aufzubauen, allerdings sei es wohl angemerkt, dass man darauf achten sollte, ob das Ufer bzw. das Gewässer überhaupt für den Fischfang freigegeben ist.

Ein weiterer fundamentaler Nachteil ist die Reichweite. Da man ja ausschließlich vom Ufer aus fischt, ist der Wirkungsbereich natürlich stark eingeschränkt und das Vorkommen von Fischen vermutlich eher dünn.

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Nun zum Bootsangeln. Bootsangeln wird von vielen Fischern als beruhigende Tätigkeit gesehen. Man ist fernab, ungestört und hat endlich Zeit für sein eigens Hobby. Ebenso ist der Auswahl an Angelplätzen viel höher als beim Uferangeln.

Dein derzeitiger Angelspot wirft nicht genug Beute ab? Kein Problem. Du kannst mit einem Boot problemlos das nächste Fischerareal erreichen.

Allerdings ist Bootsangeln mit viel Vorarbeit verbunden. Man muss sich zuerst darüber im Klaren sein, um welches Boot es sich überhaupt handelt. Ist ein Motor mit 15 PS oder höher vorhanden, wird ein Bootsführerschein benötigt.

Zusätzlich muss auf eine Kennzeichenpflicht geachtet werden. Da es von Bundesland zu Bundesland verschiedene Richtlinien gibt, empfiehlt es sich, sich mit der örtlichen Behörde in Verbindung zu setzten.

Was kostet ein Angelboot?

Beim Preis kommt es natürlich auf viele Faktoren an: Größe, Motor, Material, etc. Die Preisspanne in dem sich ein Angelboot aufhält ist zwischen 200€ und 1500€. Die teureren Modelle sind meist aus hochwertigen Materialen wie spezieller Kunststoff oder Holz und besitzen meistens einen Motor.

Schlauch/Gummiboote hingegen befinden sich im 300€ bis 500€ Sektor und haben meistens keinen Motor dabei. Falls du etwas Komfort haben möchtest, solltest du dich unbedingt zuerst informieren, ob ein Motor nachgerüstet werden kann.

Bei Ruderboote, wo kein Motor nachgerüstet werden kann, schwankt der Preis schwer. Es kommt wiedermal auf Größe und Material an. Dennoch braucht man keine Zulassung bzw. Registrierung.

Wo kann ich ein Angelboot kaufen?

Angelboote können im Fachmarkt wie auch in diversen Onlineshops erworben werden. Der große Vorteil gegenüber Onlineshops ist, dass in Fachmärkten professionelle Beratung vorhanden ist. Die Mitarbeiter informieren dich im Vorhinein, ob ein Boot angemeldet werden muss oder ob dieses Boot überhaupt für deine Ansprüche gerecht ist.

Im Netz gestaltet sich die Auswahl ein wenig schwieriger. Sieh deshalb zu, dass du dich an den Kundenrezessionen orientierst oder direkt den Händler um Rat bittest, um Fehlkäufe zu vermeiden. Hier haben wir dir einige Onlineshops aufgelistet:

  • Amazon.de
  • Ebay.com
  • Boot24.com

Entscheidung: Welche Arten von Angelbooten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was zeichnet ein Schlauch/Gummiangelboot aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Schlauchboot besteht aus zwei Hauptteilen. Dem Rumpf, welcher ebenfalls aus Gummi oder aus einer beständigen Kunststoffart bestehen kann. Und den Luftkammern, welche leider egal aus welchem Material diese gefertigt sind, immer Luft verlieren.

Die Luftkammern sollten deswegen jeden Monat, oder bei übermäßiger Nutzung alle 3 Wochen, mit Luft aufgepumpt werden.

Die Vielseitigkeit dieser Bootsart macht das Schlauchboot so beliebt. Es ist einfach zu transportieren und eignet sich ideal für den privaten Fischereigebrauch. Zusätzlich lässt es sich wesentlich einfacher reparieren als ein Boot aus Aluminium oder ähnlichem.

Schlauchboote sind universell einsetzbar und können sogar im Salzwasser richtig gut mit anderen Bootsarten mithalten. Zudem sind sie relativ einfach zu transportieren (Bildquelle: unsplash.com / Kal Visuals)

Verfügt dein Schlauchboot über einen Motor, so wir es RIB-Boot genannt. Solltest du dir ein RIB zulegen, musst du wissen, dass es registriert und angemeldet werden muss.

Vorteile
  • Einfacher Transport
  • Kann selbst repariert werden
  • Günstig
Nachteile
  • Weniger stabil
  • Muss immer wieder mit Luft befüllt werden

Was zeichnet ein Ruderangelboot aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Ruderangelboot ist ein nicht motorisiertes Angelboot. Das heißt du bewegst dich mit Rudern fort. Dies ist nicht nur umweltschonender sondern auch signifikant leiser. Man muss sich zwar sportlich betätigen, um einen neuen Angelspot zu erreichen, aber hat auch den Vorteil sich leise dahin zu begeben.

Die Fische werden meist durch den lauten Motor aufgeschreckt und suchen das Weite. Mit einem Ruderboot ist dieses Problem zwar immer noch präsent, allerdings wesentlich kleiner als bei einem Boot mit Motor. Zusätzlich brauchst du für ein Ruderboot dieser Größenklasse keinerlei Anmeldung oder Registrierung.

Vorteile
  • Leise
  • Günstig
  • Vielseitig
Nachteile
  • Bei Schlechtwetter ungeeignet
  • Aufwändig beim Vorankommen

Was zeichnet ein Angelboot mit Motor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Angelboot mit Motor ist meistens teurer als die oben genannten Bootsarten. Aus einem einfachen Grund: Der Motor ist bereits inbegriffen. Die meisten Motoren haben über 3PS und du musst das Boot registrieren lassen.

Der Motor hat natürlich nicht nur Nachteil sondern auch gewisse Vorteile. Mit ihm kannst du schnell und unproblematisch deinen Angelplatz wechseln. Außerdem ist es bei Schlechtwetter wesentlich einfach von der Stelle zu kommen.

Vorteile
  • Flexibel
  • Schlechtwetter tauglich
  • Einfach zu manövrieren
Nachteile
  • Eintragungspflichtig
  • Teuer

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Angelboote vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Angelbooten entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Angelboote vergleichen kannst, umfassen:

  • Packmasse
  • Stabilität
  • Transport
  • Motor
  • Zusatzfunktionen

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt, um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Packmasse

Die Packmasse ist ein wesentlicher Faktor bei einem Kauf eines Angelboots. Sie zeigt an wieviel du in dein Angelboot Ausrüstung einladen kannst, ohne ein Sicherheitsrisiko einzugehen.

Dennoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, wieviel Kilogramm Ausrüstung mit sich schleppt. Sollte es wirklich viel und schwer sein, empfehlen wir dir ein Angelboot mit Motor, da das Rudern bei solch einer schweren Ausrüstung meist zu einer Farce ausarten kann.

Stabilität

„Wir haben ein Leck.“ Ja, kommt vor. Solltest du irgendwo auf Grund laufen oder hat ein scharfkantiger Stein eine Luftkammer deines Schlauchbootes beschädigt, kann das in Vorhinein bereits verhindert werden.

Mach dich schlau über dein Produkt. Schlauchboote verfügen meist über eine Verstärkung der Luftkammern auf der Unterseite. Somit vermeidest du ärgerliche Zwischenfälle. Auch bei Booten aus Aluminium oder Holz, sollte der Hersteller stets die Dicke des Materials angeben.

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Sollte es sich um ein Angelboot aus Holz oder Aluminium handeln, musst du ein paar Aspekte beachten. Durch das robuste Material sind die Boote relativ sinksicher und können schon den ein oder anderen Zusammenstoß ohne Probleme meistern.

Dennoch solltest du dir im Klaren sein, dass die große Stabilität auch seinen Preis hat. Die Boote sind meist um ein Eck teurer, sind schwerer und der Transport außerhalb des Wassers gestaltet sich als schwierig.

Transport

Nun zum Transport. Da Schlauchboote eher weniger schwer zu transportieren sind, gehen wir hier speziell auf starre Boote aus Aluminium oder ähnliches ein. Ein Boot aus Alu kann man nicht einfach zusammenfalten. Zum Transport benötigt man meistens einen Anhänger.

Dieser Anhänger muss in Deutschland TÜV geprüft sein, um ein Angelboot zu transportieren. Zusätzlich muss überprüft werden, ob der Transporteur, also in diesem Fall du, ebenfalls einen zulässigen Anhängerführerschein besitzt.

Sollte dies nicht der Fall sein, musst du erst einen Anhängerführerschein und einen TÜV geprüften Anhänger besitzen. Beides kostet massig Geld.

Motor

Wie wir bereits gehört haben, musst du dein Boot anmelden sobald deine Motorleistung über 3PS hinausgeht. Doch das ist nicht das Einzige auf was du achten solltest. Erkundige dich wie wetterresistent der Motor ist und ob es nötig ist diesen im Winter einzuwintern.

Ebenfalls ist es stets wichtig den Motor zu pflegen und zu warten. Wenn du nicht selbst ein Schrauber bist, kannst du den Motor einfach zur Wartung in den Fachmarkt bringen. Dort wird dir weitergeholfen. Der Hersteller sollte ebenfalls das Wartungsintervall des Motors angeben.

Zusatzfunktionen

Es gibt natürlich eine große Menge an Zusatzfunktionen. Angelhalterung, Boxenhalterungen, Ruderhalterungen und und und.

Diese Features sind zwar nur kleine Verbesserungen, aber es gibt ebenso Features, welche nachgerüstet werden können. Motoren oder Echoloten können ebenso nachgerüstet werden, um dein Angelboot nach und nach in ein richtiges Profigerät zu verwandeln.

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Achte deshalb immer auf die Beschreibung der Hersteller, ob gewisse Features nachgerüstet werden können.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Angelboot

Wie angelt man vom Boot aus?

Wenn man erst mal das eigentliche Fischen erlernt hat kann man mit einem Angelboot einen Schritt weiter gehen und seine Technik perfektionieren. Wie wir bereits gehört haben, unterscheiden sich das Bootsangeln grundlegend vom Uferangeln. Wir haben hier 5 Tipps auf die du achten solltest, wenn du vom Boot aus angelst.

  • Wenn du in einem Boot bist manövrierst du oft direkt über den Fischen. Dies macht lange, kraftvolle Würfe überflüssig. Halte deine Würfe geschmeidig und versuche, die Lautstärke so gering wie möglich zu halten.
  • Sei dir darüber im Klaren, dass du nicht mehr auf festen Boden stehst. Balance auf einem kleinen Boot ist somit wichtig. Als Neuling empfehlen wir dir zuerst nur auf dem Boot zu sitzen anstatt zu stehen.
  • Anfänger sollten stets auf der Vorderseite des Bootes angeln. Hier sind weniger Hindernisse, wie Motor etc., vorhanden und man hat eine bessere Übersicht. Somit fällt das Angelauswerfen wesentlich einfacher.
  • Du bist nicht allein. Gib deswegen auf andere Bootsangler Acht. Wie wir bereits oben genannt haben, ist es immer praktisch etwas bei sich zu haben mit dem man jemand anders auf sich aufmerksam machen kann.
  • Es gibt viele Wurftechniken für Angler und es gibt ebenso spezielle Wurftechniken für Bootsangler. Führ dir diese zu Herzen und optimiere so deine Angelfähigkeiten.

Kann ich ein Schlauchboot reparieren?

Man kann Schlauchboote auf zwei Arten reparieren. Variant 1 ist Flüssig-PVC. Es lässt sich kinderleicht auf die beschädigte Stelle auftragen. Danach muss es nur noch aushärten. Dies kann von Hersteller zu Hersteller verschieden lange dauern.

Variante 2 sind spezielle Tapes. Grundsätzlich kann man es sich wie Paketband vorstellen. Man sucht die beschädigte Stelle und überklebt diese. Wie genau dies funktioniert kann man meist im Internet nachlesen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.wsv.de/wsa-hst/Schiff-WaStr/Schifffahrt/Anmelden_von_Kleinfahrzeugen/index.html

[2] https://www.boat24.com/at/blog/bootsversicherung/

[3] https://www.fischerstammtisch.at/das-ideale-fischerboot/

Bildquelle: 123rf.com / mihtiander

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